Coaching statt Anordnung: Neue Studie zeigt, warum die Führungskultur über Veränderungsprozesse entscheidet

Coaching-Führung steigert Veränderungsbereitschaft: Eine Studie aus Frontiers in Psychology zeigt zwei Hebel. Uli Funke ordnet sie ein im Vortrag Leadership und Neurowissenschaft.

BildVlotho, 17. Mai 2026. Veränderung scheitert in Organisationen seltener an der Strategie als an der Art, wie Führungskräfte mit ihren Teams arbeiten. Das zeigt eine im September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie eines Forschungsteams um Hu und Kolleginnen. 492 Beschäftigte des Dienstleistungssektors wurden befragt, ausgewertet wurde mit einem Strukturgleichungsmodell. Das Ergebnis ist deutlich: Ein coachender Führungsstil treibt veränderungsorientiertes Verhalten an, und zwar über zwei Hebel, die in der Praxis meist getrennt behandelt werden, nämlich aktives Wissensmanagement und das, was die Forschung »psychologisches Entitlement« nennt, also das innere Gefühl, sich verändern zu dürfen.

Der Befund passt zu einer Beobachtung, die Uli Funke seit Jahren in seinen Keynotes thematisiert. Funke ist Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N und gefragter Speaker zu Veränderungs- und Führungsthemen, unter anderem für Unternehmen wie Allianz, SWR, Telekom MMS und Württembergische Versicherung. Sein Vortrag Leadership und Neurowissenschaft mit dem Titel »Erfolg liegt zwischen den Ohren®« greift genau diesen Punkt auf: Warum Menschen sich verändern, wenn sie dürfen und wollen, nicht wenn sie müssen. Diese Keynote Neurowissenschaft gehört zu seinen meistgebuchten Formaten. Mehr zu seinen Vortragsformaten unter Vortrag Leadership und Neurowissenschaft mit Uli Funke.

Die Forschenden um Hu prüften an einer Stichprobe von 492 Beschäftigten den Zusammenhang zwischen Coaching Leadership und veränderungsorientiertem Verhalten. Coaching Leadership beschreibt einen Führungsstil, der mit Fragen, Feedback und gezielter Entwicklungsorientierung arbeitet, statt mit Anweisungen. Die Analyse zeigte, dass dieser Stil das Veränderungsverhalten nicht direkt erzeugt, sondern über zwei Mechanismen wirkt. Erstens über besseres Wissensmanagement, also das Teilen, Erschließen und Nutzen vorhandenen Wissens im Team. Zweitens über psychologisches Entitlement, also das subjektive Empfinden, zu eigenen Veränderungsschritten berechtigt zu sein. Beide Mediatoren erklären gemeinsam einen substanziellen Teil der Veränderungsbereitschaft.

Für die Praxis bedeutet das eine Verschiebung der Perspektive. Wer Veränderung anschiebt, indem er Druck erhöht, arbeitet gegen die Mechanismen, die laut Studie eigentlich tragen. Wer dagegen Coaching-Kompetenzen in der Führungskultur verankert, aktiviert die zwei Hebel, die Veränderungsverhalten messbar fördern.

Neurowissenschaftlich lässt sich der Befund einordnen. Das Belohnungserwartungssystem im Gehirn wird durch Autonomie und Selbstwirksamkeit aktiviert, also genau jene Erfahrungen, die ein coachender Führungsstil ermöglicht. Gleichzeitig dämpft Vertrauen die Aktivität der Amygdala und reduziert die für Veränderung typische Bedrohungsreaktion. Uli Funke zeigt in seinem Vortrag Führung, warum Veränderungsinitiativen so oft scheitern: Die biologische Architektur des Gehirns belohnt nicht Anordnung, sondern Beteiligung.

Funke verbindet diese Mechanismen in seinen Vortragsformaten mit konkreten Praxisbeispielen aus Führung, HR und Organisationsentwicklung. »Die Studie aus Frontiers in Psychology ist ein weiterer empirischer Beleg für etwas, das wir aus der Hirnforschung schon länger wissen«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Menschen verändern sich, wenn ihr Gehirn die Veränderung als Chance einordnet, nicht als Bedrohung. Eine coachende Führungskraft schafft genau dieses neurobiologische Fenster, in dem Lernen, Motivation und Eigeninitiative überhaupt erst möglich werden. Anordnungen aktivieren dagegen den Stressmodus, und im Stressmodus lernt niemand etwas Neues.«

Aus den Ergebnissen ergeben sich konkrete Folgerungen für die Führungskräfteentwicklung. Wer Veränderungsprozesse in Organisationen plant, muss Coaching-Kompetenz als Kernbaustein moderner Führung verstehen, nicht als Zusatzqualifikation. Personalverantwortliche, die Change-Programme aufsetzen, sollten Wissensmanagement und Autonomieerleben systematisch mitdenken, statt sich auf Kommunikationskampagnen zu verlassen. Und Trainerinnen, Trainer und Coaches, die mit Führungskräften arbeiten, finden in der Studie eine valide Begründung dafür, warum klassische Top-down-Modelle in komplexen Veränderungslagen an ihre Grenzen kommen.

Uli Funke spricht zu diesen Fragen vor Konferenzen, in Unternehmen und auf Branchenveranstaltungen. Seine Keynote zu Leadership und Neurowissenschaft kombiniert aktuelle Forschung mit praxisnahen Beispielen aus Führungsalltag und Organisationsentwicklung. Funke entwickelt seinen Vortrag Leadership und Neurowissenschaft fortlaufend weiter, sobald neue Studien wie die Arbeit aus Frontiers in Psychology relevante Befunde liefern. Veranstalter buchen den Vortrag Leadership und Neurowissenschaft typischerweise für Strategietagungen, Führungskräftekonferenzen und HR-Events. Eine vollständige Übersicht der Themen und Buchungskonditionen liegt auf der Speaker-Website unter ulifunke.com bereit.

Die Originalpublikation »Motivating Change-Oriented Behavior through Coaching Leadership: The Role of Psychological Entitlement and Knowledge Management« von Hu et al. erschien im September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology und ist als Open-Access-Beitrag frei zugänglich (DOI 10.3389/fpsyg.2025.1626507). Hintergrund zum Themenfeld bietet der Eintrag bei Wikipedia zum Change Management.

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Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt, die neurobiologische Erkenntnisse direkt in den beruflichen Alltag überträgt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N außerdem die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an. Weitere Informationen: https://afan.academy

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Ungarisch für Selbständige in Ungarn: Neue 99-Phrasen-Sammlung hilft deutschen Unternehmern sichtbar zu werden

Viele deutsche Selbstständige in Ungarn verlieren Kunden, weil sie keine ungarischen Begriffe auf ihrer Homepage nutzen. Diese 99 Phrasen stärken Sichtbarkeit, Vertrauen und täglichen Kundenkontakt.

BildUngarn ist für viele Deutsche längst zum neuen Lebensmittelpunkt geworden. Mit der Auswanderung kommt bei vielen auch eine berufliche Entscheidung: Immer mehr Menschen machen sich in Ungarn selbständig – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Einige bringen ihr Gewerbe oder ihre Dienstleistung aus Deutschland mit und möchten ihr Angebot auch in Ungarn fortführen.

Andere starten komplett neu, bauen sich Schritt für Schritt eine Existenz auf oder nutzen ihre Erfahrung, um vor Ort eine gefragte Dienstleistung anzubieten.

Wieder andere entscheiden sich für die Selbständigkeit, weil sie aktiv bleiben möchten und sich eine neue Aufgabe aufbauen wollen. Bei manchen reicht die Rente allein nicht aus – dann braucht es ein zusätzliches Einkommen. Und im Alltag merken viele schnell: Ungarisch lernen wird zum Schlüssel, damit man hier wirklich ankommt und verstanden wird.

Doch unabhängig vom Weg in die Selbständigkeit begegnen viele schnell derselben Herausforderung: Sprache und Sichtbarkeit. Gerade im Internet wird häufig unterschätzt, wie stark Suchanfragen in Ungarn über ungarische Begriffe laufen. Das gilt nicht nur für Ungarn selbst – auch deutsche Einwanderer in Ungarn suchen zunehmend mit ungarischen Suchbegriffen und kombinieren diese mit Ortsnamen oder Regionen. Wer diese Begriffe nicht nutzt, bleibt oft online unsichtbar und verliert potenzielle Kunden – selbst dann, wenn die Leistung hochwertig ist.

Um genau hier anzusetzen, wurde die neue Sammlung „Ungarisch für Selbständige in Ungarn – 99 wichtige Phrasen für Homepage, Sichtbarkeit und Kundenkontakt“ veröffentlicht. Sie enthält praxiserprobte ungarische Phrasen, die im Alltag von Selbständigen, Dienstleistern und Auswanderern regelmäßig vorkommen – etwa auf Homepages, in Nachrichten, bei Terminabsprachen oder in Kundenanfragen.

Die Sammlung ist thematisch strukturiert und deckt unter anderem Bereiche wie Homepage und Online-Präsenz, lokale Suche und Ortsbezug, Angebot und Dienstleistung, Kontakt und Rückmeldung, Termin und Verfügbarkeit sowie professionelle Kommunikation ab. Ziel ist es, deutschen Selbständigen eine sofort nutzbare Grundlage zu geben, um Kundenanfragen besser zu verstehen, sicherer aufzutreten und in der lokalen Suche in Ungarn besser gefunden zu werden.

Das PDF-Booklet steht kostenlos online zur Verfügung und richtet sich an alle, die ihre berufliche Zukunft in Ungarn aktiv gestalten möchten.

https://ungarisch-lernen.de/ungarisch-fur-selbstaendige-in-ungarn/

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ungarisch-lernen.de ist eine deutschsprachige Lern- und Informationsplattform für praxisnahes Ungarisch. Die Inhalte richten sich an Menschen, die in Ungarn leben, auswandern oder vor Ort arbeiten – vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen. Neben Grundlagen wie Grammatik und Wortschatz liegt ein besonderer Fokus auf realen Alltagssituationen: Verstehen, sicher sprechen, typische Formulierungen anwenden und kulturell passend kommunizieren.
Mit dem kostenlosen PDF-Booklet „Ungarisch für Selbständige in Ungarn“ veröffentlicht ungarisch-lernen.de eine Sammlung mit 99 wichtigen Phrasen inklusive einfacher Lautschrift. Das Booklet unterstützt Dienstleister, Handwerker und Selbständige dabei, schneller Vertrauen aufzubauen, Kundenkontakt zu erleichtern und online sichtbarer zu werden – insbesondere, weil Suchanfragen in Ungarn häufig über ungarische Begriffe und Ortsnamen erfolgen.

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