Vernetzt, entschlossen, prämiert Green Fashion zeigt sich zuversichtlich auf der 58. INNATEX
Posted by PM-Ersteller - 21/07/26 at 01:07:19 p.m.Die Branche für Sustainable Fashion stellt sich der angespannten wirtschaftlichen Lage mit Realismus und Pragmatismus – mit dieser Bilanz schließt die INNATEX am 20. Juli 2026 ihre Türen.
21. Juli 2026 Die Branche für Sustainable Fashion stellt sich der angespannten wirtschaftlichen Lage mit Realismus und Pragmatismus – mit dieser Bilanz schließt die INNATEX am 20. Juli 2026 ihre Türen. Von der Krisenwarnung, die der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen vermeldet hatte, lässt sich die Green-Fashion-Community nicht entmutigen.
„Die im Handel wahrgenommene Kaufzurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten ist natürlich Thema“, sagt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX. „Niemand erwartet derzeit einen großen Wurf, aber die Branche zeigt sich konstruktiv und bereit, die nötigen Maßnahmen umzusetzen. Sie weiß zu schätzen, dass die Messe ein verlässlicher Partner ist. Auch wir erkennen neue Anforderungen und gehen sie an.“
Während sich jetzt im Sommer der Kidsbereich rückläufig zeigt, wächst das Interesse internationaler Brands an der INNATEX. Die Messe wird den Blick deshalb verstärkt auf bekannte und internationale Neuzugänge setzen und ihr Angebot im Messecenter Hofheim Rhein-Main künftig neu clustern. Das Retail Summer Camp will die veranstaltende MUVEO GmbH weiter ausbauen und enger mit strategischen Kooperationen und Kampagnen verknüpfen.
Green Fashion mit Zukunft
Der Verband Deutscher Mode- und Textildesigner (VDMD) verlieh im Rahmen der Messe seinen Design Award nachhaltige Kollektionen an Vaude, Jan’n June, Wote und Sweersocean. Die Laudatio hielt Dr. Jürgen Janssen, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Er lobte, dass die Preisträgerinnen und Preisträger ihrer Vision treu bleiben.
„Wir brauchen jetzt Unternehmen, die Kurs halten. Der Gegenwind, den wir derzeit bei vielen Nachhaltigkeitsthemen wahrnehmen, wird sich wieder drehen“, prognostiziert Dr. Janssen. „Wir reden schließlich nicht nur von Kosten, sondern auch von einem Nutzen, der sich etwa in der höheren Qualität und Langlebigkeit zeigt. Und dass der Einsatz nachhaltiger Rohstoffe sowie Transparenz und Fairness in der Lieferkette weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten als noch vor wenigen Jahren heißt in keiner Weise, dass diese Themen irrelevant wären, auch betriebswirtschaftlich. Diese Werte werden wieder an Bedeutung gewinnen. Man hat es eben buchstäblich mit Moden zu tun, die sich ständig verändern. Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen wie die, die auf der INNATEX ausstellen, zukunftsfähig sind.“
Gewissenhafte Unternehmen werden von der EmpCo profitieren
Als feste Größe im INNATEX-Programm gilt mittlerweile das Gespräch der Textilwirtschaft mit einer relevanten Expertenstimme. In dieser Ausgabe sprach Korrespondentin Kirsten Reinhold mit Ronja Hüttinger, Nachhaltigkeitsberaterin von BAM! Bock auf Morgen, über die Auswirkungen der Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo) auf die Branche. Beide waren sich einig: Die EmpCo verschafft kleinen und mittleren Modeunternehmen einen strategischen wie finanziellen Vorsprung gegenüber den großen, konventionellen Konzernen.
„Bei der EmpCo geht es darum, dreisten Umweltlügen ein Ende zu setzen“, so Hüttinger. „Statt Pauschalaussagen zählen jetzt konkrete, belegte Angaben. Unternehmen, die über Jahre viel Herzblut in ihre Produkte gesteckt haben, die mit Naturfasern arbeiten, fair produzieren und recyceln, sind klar im Vorteil, denn sie kennen ihre Lieferkette. Genau diesen Vorteil haben die großen Player nicht: Ihnen fehlen die Nachweise. Die EmpCo darf auf keinen Fall zu Greenhushing führen. Im Gegenteil, sie soll den Unterschied zwischen echter gewissenhafter Arbeit und Greenwashing endlich sichtbar machen.“
„Die Akteurinnen und Akteure der Branche müssen sich zusammentun“
Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Unternehmen weiterbringen, sind Kollaborationen – so der Tenor unter den Modemacher:innen und Expert:innen. Die Möglichkeiten reichen von der Zusammenarbeit zwischen Marke und Handel über Charity-Projekte bis zu gemeinsamen Events.
„Als wir mit unserem liebsten Falafel-Laden in Mülheim an der Ruhr ein T-Shirt gemacht haben, hatten wir nicht damit gerechnet, dass es sich so schnell verkauft“, sagt Henry Canton von Mazine Streetwear. „Die Leute lieben es, weil sie das Gefühl haben, Teil einer Bewegung zu sein. Kooperationen müssen nicht immer den klassischen Mustern folgen. Neben großen Kampagnen können auch kleinere, lokale Partnerschaften eine starke Wirkung entfalten. Dafür braucht es vor allem Offenheit und Kreativität – und den Austausch mit einer Community, die sich gegenseitig inspiriert. Genau das macht die INNATEX für mich aus.“
Der INNATEX Showroom Bern am 16. und 17. August 2026 rundet diese Orderrunde ab. Die nächste INNATEX findet 16. bis 18. Januar 2027 statt.
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INNATEX | Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien:
Die INNATEX ist die weltweit einzige internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, die neben dem klassischen Bekleidungssektor auch zahlreichen weiteren textilen Produktgruppen wie Accessoires, Schuhen, Heimtextilien, Stoffen und Spielzeug eine Vertriebs- und Kommunikationsplattform bietet. Die Fachbesuchermesse findet seit 1997 zweimal im Jahr jeweils im Winter und im Sommer in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main statt. Seit 2014 ergänzt der Showroom in Bern (Schweiz) das Portfolio des Messeveranstalters MUVEO GmbH. Der INNATEX Podcast besteht aus der Aufzeichnung des Talkprogramms und liefert Insights aus dem Modebusiness.
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ELOS feiert 50-jähriges Bestehen: Vom Putzlappenhersteller zum modernen Hygiene- und Logistikpartner
Posted by PM-Ersteller - 21/07/26 at 12:07:37 p.m.ELOS: „Unabhängiger und inhabergeführter Großhandel für Hersteller, Handel und professionelle Anwender“
Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:
Die ELOS GmbH & Co. KG feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen und versorgt unterschiedlichste Branchen mit einer Vielfalt an Hygienelösungen – von Verbrauchsartikeln wie Hygienepapieren, Industriewischtüchern sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln über moderne Spender- und Waschraumsysteme bis hin zu individuellen, ganzheitlichen Hygienekonzepten und Hautschutzplänen. Das Unternehmen beliefert Großhandelskunden ebenso wie Industrieunternehmen und weitere gewerbliche Großabnehmer. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1936 zurück: Mit der Ausgliederung aus der damaligen Firma Adolf Ellermann entstand 1976 die heutige ELOS als eigenständiges Unternehmen.
Bramsche. Die ELOS GmbH & Co. KG feiert 2026 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Unternehmen versorgt unterschiedlichste Branchen mit einer Vielfalt an Hygienelösungen – von Verbrauchsartikeln wie Hygienepapieren, Industriewischtüchern sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln über moderne Spender- und Waschraumsysteme bis hin zu individuellen, ganzheitlichen Hygienekonzepten und Hautschutzplänen.
Als Logistik- und Vertriebsspezialist bildet ELOS die Schnittstelle zwischen der Industrie, dem nachgelagerten Handel und großen institutionellen Abnehmern. Zu den wichtigsten Kundengruppen zählen der Hygienefachhandel, der technische Handel, branchenspezifische Großhändler sowie Industrieunternehmen und weitere gewerbliche Großverbraucher.
Das Unternehmen gewährleistet nicht nur die Warenversorgung, sondern unterstützt seine Partner auch mit umfassender Produktkompetenz bis hin zur Übernahme des externen Produktmanagements. Langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften mit führenden Herstellern der Papier- und Hygieneindustrie bilden laut ELOS das Fundament der Zusammenarbeit.
„Durch die Bündelung der Bedarfe entstehen hohe Einkaufsvolumina und wertvolle Synergien, von denen alle Kundengruppen profitieren. Daraus resultieren attraktive Konditionen, eine hohe Lieferfähigkeit und ein breites Produktsortiment. Ob im nachgelagerten Handel, der Automotive-Branche, in Healthcare-Einrichtungen oder bei der Ausstattung von Kommunen – unsere Produkte sind immer dann zur Stelle, wenn es auf wirtschaftliche und zugleich hochwertige Hygienelösungen ankommt“, erklärt Christoph Dödtmann, geschäftsführender Gesellschafter der ELOS GmbH & Co. KG. Diese Kompetenzen habe ELOS in den vergangenen fünf Jahrzehnten gezielt ausgebaut und konsequent weiterentwickelt. Dabei reichen die Wurzeln sogar bis ins Jahr 1936 zurück.
Ausgründung und Spezialisierung
Die 1936 gegründete Firma Adolf Ellermann war ursprünglich im Schrott- und Stahlhandel tätig. Darüber hinaus gehörten bereits früh die Sammlung und Verarbeitung von Alttextilien zu einem der Geschäftsfelder des Osnabrücker Unternehmens.
Mit der Gründung der ELOS im Jahr 1976 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Beharrlichkeit“ in Bohmte wurde der Geschäftsbereich Putzlappen und Putzwolle aus der Firma Adolf Ellermann herausgelöst und in ein eigenständiges Unternehmen überführt. Hintergrund dieser Entscheidung waren vor allem vertriebsstrategische Überlegungen: Während die Firma Adolf Ellermann ihre angestammten Geschäftsfelder weiterentwickelte, sollte sich ELOS vollständig auf den Handel mit Putzlappen und Putzwolle konzentrieren und diesen Geschäftsbereich eigenständig am Markt ausbauen.
Der Unternehmensname spiegelt diese Herkunft bis heute wider: „EL“ steht für Ellermann, „OS“ für Osnabrück – ein bewusstes Bekenntnis zu den unternehmerischen und regionalen Wurzeln des Familienunternehmens. Zu den wichtigsten Kunden des damals jungen Unternehmens zählten die Deutsche Bundesbahn (später Deutsche Bahn), die Bundeswehr sowie zahlreiche Industrieunternehmen, Händler und Wiederverkäufer. Ralf Sunderdiek führte das Unternehmen in den ersten beiden Jahren. 1979 übernahm Heinz Dödtmann die Geschäftsführung und prägte die Entwicklung von ELOS in den folgenden 36 Jahren entscheidend.
Vom Putzlappenhersteller zum modernen Großhandel
Anfänglich nahm die Produktion von Putzlappen und Putzwolle einen großen Teil des ELOS-Geschäfts ein. Textile Produktionsabfälle aus Webereien und Strickereien wurden gesammelt, sortiert und weiterverarbeitet – weitgehend in Handarbeit und unter hohem personellem Aufwand.
Unter Heinz Dödtmann stellte ELOS frühzeitig die Weichen für die Zukunft. Als die Herstellung von Putzlappen in Deutschland aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und des steigenden Kostendrucks wirtschaftlich immer schwieriger wurde, leitete das Unternehmen einen konsequenten Strategiewechsel ein. Der Produktionsbetrieb setzte Schritt für Schritt neue Prioritäten als Handels- und Logistikpartner. Gleichzeitig wuchs das Sortiment um industrielle Putztücher, Vliesstoffprodukte, Hygienepapiere und zahlreiche weitere Lösungen für die professionelle Betriebshygiene.
Wichtige Impulse für diese Entwicklung lieferten bereits früh enge Partnerschaften mit renommierten Papierherstellern, darunter die Papierwerke Halstrick mit ihren Standorten in Raubach und Euskirchen-Stotzheim sowie die traditionsreiche Papierfabrik Strepp in Kreuzau. Alle Werke gehören heute zur Metsä Tissue und stehen beispielhaft für die über Jahrzehnte gewachsenen Industriepartnerschaften der ELOS.
Aus diesen Anfängen entwickelte das Unternehmen ein breit aufgestelltes Netzwerk langfristiger und vertrauensvoller Herstellerbeziehungen, das bis heute eine wesentliche Grundlage des Unternehmenserfolgs bildet. Beschaffung, Lagerhaltung, Logistik und Vertrieb wurden nun zum erklärten Kerngeschäft der ELOS.
Um die wachsenden Anforderungen an die Logistik besser zu erfüllen, verlagerte ELOS den Unternehmenssitz 1983 nach Osnabrück und wechselte ihn 1993 innerhalb des Stadtgebiets. Hiermit verbunden waren wesentliche Schritte zur Erweiterung des Betriebs und zur Verbesserung der Effizienz. 2002 zog der Betrieb zunächst nach Westerkappeln um, seit 2018 ist ELOS in Bramsche beheimatet.
Eintritt von Christoph Dödtmann stellt Weichen für Kontinuität
Mit dem Eintritt von Christoph Dödtmann im Jahr 2011 wurde der Generationenwechsel bei der ELOS vollzogen. Gleichzeitig übernahm er die Mehrheitsanteile am Familienunternehmen und stellte damit frühzeitig die Weichen für die Fortführung des Unternehmens in der nächsten Generation. Bis 2015 führte er die Geschäfte gemeinsam mit seinem Vater Heinz Dödtmann, bevor dieser in den wohlverdienten Ruhestand wechselte. 2022 verstarb Heinz Dödtmann im Alter von 73 Jahren.
„Auch nach 50 Jahren verstehen wir uns als mittelständischer, unabhängiger und inhabergeführter Partner für Hersteller, Handel und professionelle Anwender. Diese Werte prägen unser Handeln bis heute und bilden die Grundlage für das Vertrauen, das uns unsere Kunden und Industriepartner seit Jahrzehnten entgegenbringen“, betont Christoph Dödtmann.
Deshalb beobachtet das ELOS-Team kontinuierlich die Entwicklungen, Trends und Innovationen des Marktes und bewertet neue Produkte hinsichtlich Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Als herstellerunabhängiger Partner kann ELOS die vollständigen Sortimente aller führenden Markenhersteller anbieten und diese durch preisattraktive Eigenmarken sinnvoll ergänzen.
„Wir nehmen nur Produkte in unser Sortiment auf, die uns in Qualität, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit wirklich überzeugen und unseren Handelspartnern sowie Endkunden einen echten Mehrwert bieten. Neben unserer Kernkompetenz in der Logistik sind vor allem unsere herstellerunabhängige Beratung und der persönliche Service entscheidende Erfolgsfaktoren“, so Geschäftsführer Christoph Dödtmann.
Effiziente Logistik im Fokus
Selbstverständlich habe die Digitalisierung längst Einzug in die Prozesse des Handelsunternehmens gehalten. Zahlreiche Kunden sind über EDI-Schnittstellen, elektronische Kataloge, Marktplätze und ERP-Anbindungen direkt mit ELOS verbunden. Dadurch können Bestell-, Liefer- und Abrechnungsprozesse weitgehend automatisiert und effizient abgewickelt werden.
So garantiert ELOS jederzeit eine prompte Lieferung: Bei einer Bestellung bis 16.00 Uhr werde die Ware noch am selben Tag auf den Versandweg gebracht. Per Spedition, eigenem Fuhrpark oder Paketdienst sei somit eine umgehende Belieferung zumeist innerhalb von 24 Stunden gewährleistet.
Einen wichtigen Meilenstein für die weitere Unternehmensentwicklung stellte die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums im Industriegebiet Bramsche-Schleptrup im November 2018 dar. Direkt an der Autobahn A1 bei Osnabrück gelegen, verfügt ELOS heute über rund 4.200 Quadratmeter moderne Lagerfläche für mehr als 3.000 Artikel. Das Logistikzentrum bildet die Grundlage für eine hohe Lieferfähigkeit, kurze Reaktionszeiten und weiteres Wachstum. Auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Grundstück bestehen darüber hinaus Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche 4.000 Quadratmeter Lagerfläche.
Zukunftsorientiert aufgestellt
Christoph Dödtmann sieht das Unternehmen für aktuelle und kommende Herausforderungen bestens gewappnet: „Absolut zukunftsfähig haben wir uns auf verschiedenen Ebenen mit unserem detaillierten Qualitäts- und Umweltmanagement aufgestellt. Neben der für ELOS selbstverständlichen Umsetzung des Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 achten immer mehr unserer Kunden auf das EcoVadis-Label.“ ELOS wurde 2024 erstmalig mit dem EcoVadis-Zertifikat in Bronze ausgezeichnet und hat damit sein starkes Engagement für Nachhaltigkeit, Ethik und soziale Verantwortung in der gesamten Lieferkette nachgewiesen.
Darüber hinaus verfügt ELOS über das CrefoZert der Creditreform, das die wirtschaftliche Stabilität, Bonität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens bestätigt. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten schafft dies für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner zusätzliche Sicherheit und Verlässlichkeit.
Auf dieser Grundlage will ELOS die Marktpräsenz in ausgewählten Branchen weiter ausbauen. Insbesondere die Bereiche Healthcare sowie der HoReCa-Sektor (Hotellerie, Gastronomie und Catering) bieten Entwicklungsmöglichkeiten und sollen künftig noch stärker in den Fokus rücken.
Neben der Weiterentwicklung der Logistik- und Serviceleistungen soll auch die Digitalisierung konsequent vorangetrieben werden. Hierzu zählen unter anderem der Ausbau elektronischer Geschäftsprozesse über EDI-Schnittstellen und die Bereitstellung aktueller Lagerbestände entlang der digitalen Wertschöpfungskette, sodass Kunden jederzeit auf die verfügbaren Bestände zugreifen können. Die Anbindung digitaler Beschaffungsplattformen wird ebenfalls vorangetrieben.
Darüber hinaus sollen der automatisierte Austausch von Auftragsbestätigungen, Lieferavisen und elektronischen Rechnungen weiter ausgebaut sowie Produkt- und Stammdaten kontinuierlich digital gepflegt und bereitgestellt werden. Christoph Dödtmann: „Ziel ist es, Prozesse zu beschleunigen, den manuellen Aufwand zu reduzieren und die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten weiter zu vereinfachen.“
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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Frau Leonie Starke
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Kurzprofil: ELOS GmbH & Co. KG
Die ELOS GmbH & Co. KG mit Sitz in Bramsche ist ein inhabergeführter, verbandsunabhängiger Großhändler für professionelle Betriebshygiene. Seit der Gründung im Jahr 1976 hat sich das Familienunternehmen von einer Manufaktur für Putzlappen zu einem leistungsstarken Logistik-, Sortiments- und Vertriebspartner für Handel, Industrie und gewerbliche Endverbraucher entwickelt.
ELOS bündelt seit Jahrzehnten den branchenspezifischen Bedarf seiner Kunden und erzielt durch internationale Volumenkontrakte mit führenden Herstellern der Papier- und Hygieneindustrie attraktive Einkaufskonditionen. Diese Preisvorteile gibt das Unternehmen direkt an seine Kunden weiter. Als herstellerunabhängiger Großhandel bietet ELOS die kompletten Sortimente führender Markenhersteller sowie preisattraktive Eigenmarken und unterstützt seine Kunden mit einer individuellen, herstellerneutralen Beratung.
Das Unternehmen betreibt am Standort Bramsche – direkt an der Autobahn A1 – ein modernes Logistikzentrum mit rund 4.200 Quadratmetern Lagerfläche und mehr als 3.000 ständig verfügbaren Artikeln. Bestellungen, die bis 16:00 Uhr eingehen, verlassen das Unternehmen in der Regel noch am selben Tag. Ergänzt wird das Leistungsangebot durch digitale E-Procurement-Lösungen, nachhaltige Produktsortimente sowie ein nach ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagement. Mit dem CrefoZert, der Präqualifizierung für öffentliche Auftraggeber (PQ-VOL) und der EcoVadis-Auszeichnung unterstreicht ELOS seinen Anspruch an Qualität, Zuverlässigkeit und nachhaltiges Wirtschaften.
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Stresstest: Online-Händler beklagen sinkende Umsätze und wachsenden Wettbewerb
Posted by PM-Ersteller - 06/07/26 at 03:07:29 p.m.Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt, wie Online-Händler das vergangene Jahr bewerten und welche Themen, Herausforderungen und Erwartungen die Branche aktuell besonders beschäftigen.
Der Online-Handel steht weiter unter erheblichem Druck. Die aktuelle Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt: Viele Online-Händler kämpfen mit sinkenden Umsätzen, zunehmendem Wettbewerb und hohen bürokratischen Anforderungen. Doch es gibt zugleich auch positive Entwicklungen. So bleibt etwa die Retourenlage bei der Mehrheit stabil und auch beim Thema Abmahnungen zeigt sich ein erfreuliches Bild.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
* 60 Prozent der befragten Online-Händler sind mit dem Geschäftsjahr 2025 unzufrieden oder sehr unzufrieden.
* 56 Prozent verzeichneten im Vorjahresvergleich sinkende oder stark sinkende Umsätze.
* 69 Prozent nehmen einen zunehmenden Konkurrenzdruck im E-Commerce wahr.
* Bürokratie ist mit 70 Prozent die am häufigsten genannte Herausforderung. Doch auch Themen wie Rechtssicherheit und Kundenservice halten die Unternehmen auf Trab.
* Die Retourenquote blieb bei fast drei von vier Händlern stabil.
* 91 Prozent der befragten Unternehmen erhielten 2025 keine Abmahnung.
Stimmung im Online-Handel trübt sich ein
Das Geschäftsjahr 2025 war für viele Online-Händler herausfordernd. Ein Großteil der Befragten blickt unzufrieden (40 Prozent) oder sehr unzufrieden (20 Prozent) auf das vergangene Jahr zurück.
Im Vergleich zur vorherigen Jahresstudie des Händlerbundes hat sich die Stimmung damit spürbar verschlechtert. So ist etwa der Anteil der zufriedenen Händler von 42 auf 35 Prozent und der Anteil der sehr zufriedenen Händler von 6 Prozent auf 5 Prozent gesunken. Diese Entwicklung zeigt: Für viele Online-Händler ist das Marktumfeld schwieriger geworden, was sich unmittelbar auf die Einschätzung der eigenen Geschäftslage auswirkt.
Mehr als jeder zweite Händler meldet sinkende Umsätze
Ein Blick auf die Umsatzentwicklung unterstreicht die angespannte Lage: 37 Prozent berichten von gesunkenen, 19 Prozent von stark gesunkenen Umsätzen. Im Vorjahr lagen die Werte mit 32 Prozent und 18 Prozent noch etwas niedriger. Nur 27 Prozent konnten steigende oder stark steigende Umsätze erzielen, bei 18 Prozent blieb der Umsatz stabil.
Damit zeigt die Studie, dass viele Online-Händler nicht nur eine schlechtere Stimmung wahrnehmen, sondern auch wirtschaftlich konkret unter Druck stehen. Sinkende Umsätze können insbesondere für kleinere und mittelständische Händler schnell zur Belastung werden, da steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und Investitionsbedarf im digitalen Handel weiterhin bestehen bleiben.
Erwartungen für 2026 bleiben zurückhaltend
Kaum überraschen dürften daher auch die verhaltenen Aussichten bis Jahresende: Die Mehrheit der Händler – konkret 39 Prozent – erwartet für 2026 ein schwieriges Jahr mit einigen Hürden. 33 Prozent geben sich hingegen neutral und hoffen auf eine stabile Entwicklung. Positiv oder verhalten positiv blicken lediglich 28 Prozent der Befragten in die Zukunft. Auffällig ist der deutliche Rückgang bei den sehr optimistischen Sellern: Hier sank der Wert im Vergleich zur vorherigen Studie von 13 auf 4 Prozent.
Bürokratie ist die größte Belastung im Händleralltag
Die Händlerbund-Jahresstudie zeigt klar: Die größten Herausforderungen liegen nicht allein in der Umsatzentwicklung. Besonders stark belasten regulatorische und operative Anforderungen den Geschäftsalltag der Online-Händler. Mit 70 Prozent wird Bürokratie am häufigsten als Problempunkt genannt. Dahinter folgen Kundenservice mit 67 Prozent sowie Rechtssicherheit und Konkurrenzdruck mit jeweils 48 Prozent. Auch Barrierefreiheit beschäftigt mit 37 Prozent einen erheblichen Teil der Händler. Payment wird von 32 Prozent als Herausforderung genannt.
Diese Ergebnisse machen deutlich, wie vielfältig die Belastungen im Online-Handel inzwischen sind. Händler müssen nicht nur Produkte verkaufen und Kunden gewinnen, sondern zugleich rechtliche Vorgaben einhalten, technische Anforderungen umsetzen, Serviceprozesse steuern und sich in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld behaupten.
Druck durch Konkurrenz verschärft sich spürbar
Konkret auf den Wettbewerb im Online-Handel angesprochen, geben sieben von zehn Befragten (69 Prozent) an, dass der Konkurrenzkampf aus ihrer Sicht stärker geworden ist. Nur 2 Prozent sehen eine unveränderte Wettbewerbssituation. Von einer Abschwächung des Wettbewerbsdrucks berichten nur knapp drei von zehn Sellern (29 Prozent). Gerade für kleinere und mittlere Händler ist diese Entwicklung bedeutsam, da sie nicht nur im Wettbewerb mit anderen spezialisierten Shops, sondern auch mit großen Plattformen, internationalen Anbietern und preisaggressiven Marktteilnehmern stehen.
Retourenquote bleibt bei der Mehrheit stabil und niedrig
Beim Thema Retouren zeigt sich ein differenziertes, insgesamt aber vergleichsweise stabiles Bild. 56 Prozent der Händler verzeichnen nur wenige Retouren (unter 2 Prozent Retourenquote). Weitere 12 Prozent geben an, gar keine Retouren zu haben. Der Anteil der Unternehmer mit vielen und sehr vielen Retouren liegt demnach bei 21 Prozent beziehungsweise 11 Prozent.
Die Entwicklung der Retourenquote blieb bei der großen Mehrheit unverändert: 72 Prozent der Händler berichten von einer stabilen Retourenlage. Während die Quote bei 23 Prozent gestiegen ist, konnten zumindest 4 Prozent einen rückläufigen Trend erkennen. Gemischt ist das Bild bei den Rücksendekosten: Die Hälfte der Händler gibt die Kosten für Retouren an die Kundschaft weiter. 29 Prozent übernehmen diese selbst und 21 Prozent regeln die Kostenfrage je nach Fall unterschiedlich.
Abmahnungen betreffen nur eine Minderheit der Händler
Positives gibt es aus dem Abmahnsektor zu vernehmen: Laut Befragung erhielten im vergangenen Jahr 91 Prozent der Online-Händler keine Abmahnung. Damit zeigt sich, dass Abmahnungen aktuell nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Händler unmittelbar treffen. Dennoch bleibt das Thema für die Branche grundsätzlich bedeutsam. Denn im Einzelfall können Abmahnungen mit erheblichen Kosten, rechtlichem Aufwand und unternehmerischer Unsicherheit verbunden sein.
Über die Studie
Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 offenbart eine Branche, die weiterhin unter Druck steht, aber zugleich wichtige Signale für die Zukunft liefert. Sinkende Umsätze, zunehmender Wettbewerb und hohe bürokratische Anforderungen prägen den Alltag vieler Online-Händler. Gleichzeitig zeigen stabile Retourenquoten und eine geringe Abmahnbetroffenheit, dass nicht alle Belastungsfelder gleichermaßen eskalieren.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, rechtliche Orientierung und praxistaugliche Lösungen, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Die Studie trägt dazu bei, die Anliegen der Branche gegenüber Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik sichtbar zu machen. Insgesamt wurden 335 Online-Händler befragt.
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Recht im E-Commerce kann kompliziert sein – muss es aber nicht bleiben. Der Händlerbund macht Online-Shops rechtssicher: mit spezialisierter Rechtsberatung, aktuellen Rechtstexten und Unterstützung im Abmahnfall. Damit Händler sich auf ihr Geschäft konzentrieren können, während die rechtlichen Anforderungen verlässlich im Griff bleiben.
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