Holz trifft Metallleichtbau
Posted by PM-Ersteller - 14/12/20 at 11:12:42 a.m.Produktionshalle mit Sandwichelementen und Systemzubehör von Kingspan realisiert
Im Hallenbau findet die Kombination von Holz und Metallleichtbau immer mehr Anklang. Dabei bilden die Holzbauteile – oftmals in Verbindung mit Beton – das Tragwerk und leichte sowie dämmende Sandwichelemente die Gebäudehülle. Dass sich die beiden Materialien hinsichtlich ihrer Optik besonders gut ergänzen und eine spannende architektonische Verbindung eingehen, zeigt der neue Hallen- und Bürobau einer Zimmerei im südwestlich von Mannheim gelegenen Hochdorf-Assenheim. Hierbei kamen sowohl bei der Ausführung des Daches als auch der Fassade Sandwichelemente von Kingspan zum Einsatz.
Bei der Zimmerei Simon Dörr in Hochdorf-Assenheim (Rheinland-Pfalz) trifft traditionelles Handwerk auf moderne Materialien und Technik: Der Meisterbetrieb bietet seinen Kunden alle Leistungen rund um das Dach – von Zimmererarbeiten über Eindeckungen, Spengler- und Kranarbeiten bis hin zum Hallenbau. Jüngst hat das Unternehmen ein Bauprojekt in eigener Sache realisiert, das die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum schafft: Der Meisterbetrieb baute eine neue Produktionshalle mit angegliedertem Bürogebäude auf dem unternehmenseigenen Gelände. Der Neubau sollte vor allem mehr Platz für die witterungsunabhängige Herstellung und Bearbeitung von großen Holzfertigteilen bieten. Zugleich galt es, bei dem Neubau optische und bauphysikalische Ansprüche in Einklang zu bringen. Dies gelang unter anderem mit der Verwendung von isolierten und farbigen Sandwichelementen der Kingspan GmbH.
Produktionshalle mit angegliedertem Bürogebäude
Mit der hauseigenen Kompetenz lag es für die Zimmerei Dörr nahe, bei der Tragstruktur auf das Material Holz zu setzen und den Bau weitestgehend selbst in die Hand zu nehmen. Entwurf, Planung und Design des Neubaus stammen dabei von der Dipl.-Ing. Architektin Judith Hery. Mit der technischen Umsetzung und Tragwerksplanung wurde die Ingenieurgesellschaft Hery beauftragt. Mit einer Fläche von 848 Quadratmetern sowie einer Länge von 41 und einer Breite von 21 Metern bei einer Firsthöhe von 8,30 Metern bietet der moderne Hallenneubau viel Platz und Komfort für den handwerklichen Betrieb. Die Aufteilung wird hierbei den Ansprüchen an eine optimierte Ausrichtung der betrieblichen Arbeitsprozesse gerecht. So ist das Gebäude beispielsweise durch eine flexible Wand in zwei Bereiche gegliedert. Während in der einen Einheit der Zimmereibetrieb untergebracht ist, wird die andere Einheit für Spenglerarbeiten genutzt. Eine Kranbahn fährt durch beide Bereiche und verfügt über zwei unabhängige Laufkatzen. Das zweigeschossige Bürogebäude ist direkt an die Halle angebaut und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine weitere Nutzfläche von 301 Quadratmetern.
Tragwerkskonstruktion aus Holz
Die Tragwerkskonstruktion der Halle besteht aus Brettschichtholzbindern sowie -stützen, die auf einer Bodenplatte und Fundamenten aus Stahlbeton gelagert sind. Unter der Decke verlaufen die Kranbahnträger aus Stahl. Auf den Brettschichtholzbindern sind Einfeldpfetten aus Vollholz gelagert, welche die Dacheindeckung aufnehmen. Die Dachhaut und die Außenwände der Halle bestehen aus den Sandwichelementen von Kingspan. Diese setzt die Zimmerei auch vielfach bei den Projekten ihrer eigenen Kunden ein. Im Dach kamen so rund 1.150 Quadratmeter des KS1000 RW-Paneels von Kingspan zur Anwendung. Für die Außenwände wurden rund 850 Quadratmeter des KS1000 AWP-Paneels eingesetzt.
Sandwichelemente in Verbindung mit Holz
Die Außen- und Innenwände des Bürogebäudes sind aus massiven Brettsperrholzplatten gefertigt. Hierbei wurden die Oberflächen zum Teil in Sichtqualität ausgeführt. So prägt das Brettsperrholz unter anderem die Fassade des Bürogebäudes. Besonders spannungsvoll ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fassadenmaterialien von Halle und Bürogebäude. So sind die für die Halle verwendeten Wandpaneele sowie die Highline-Rinne und Kantteile von Kingspan in ihrer Farbigkeit auf das Holz wie auch die Fensterprofile abgestimmt, wodurch die beiden Gebäude mit ihren unterschiedlicher Materialien einen spannenden Kontrast und gleichzeitig eine harmonische Einheit bilden. Die Wandpaneele kamen in den Farben Grau, Silber und Anthrazit zur Verwendung. Die unterschiedliche Farbigkeit der einzelnen Paneele bringt zugleich Abwechslung in die Hallenansicht. Bei dem Neubau der Zimmerei Dörr wurde eine horizontale Verlegung der Wandelemente gewählt. Alternativ wäre auch eine vertikale Verlegung möglich gewesen. Das Achsraster beträgt 5,93 Meter. Fertigen lassen sich die Sandwichelemente KS1000 AWP nach Bedarf bis zu einer Länge von 18 Metern. Bei den Dachelementen beträgt die maximale Produktionslänge 22,50 Meter. Die Paneelbreite beläuft sich jeweils auf einen Meter.
Für die nötige natürliche Belichtung der Innenbereiche sorgen Lichtbänder des Schwesterunternehmens Kingspan Light + Air | ESSMANN. Diese lassen sich passgenau mit den Dachelementen im System verwenden. Zum Einsatz kam hier ein modulares gewölbtes Lichtband mit einer Breite von 2,50 und einer Länge von 29,49 Metern – mit RWA-Klappen für die natürliche Entrauchung und einem integrierten Durchsturzsicherungssystem.
Energieeffizienz und Brandschutz vereint
Bei dem Hallenneubau konnte das gewünschte energetische Niveau bereits mit sehr geringen Dämmstärken realisiert werden. Im Bereich der Wände wurden Sandwichelemente mit 80 Millimetern verbaut. Die Paneele verfügen über den von Kingspan entwickelten „QuadCore“-Kern. Er besteht aus einem geschlossenzelligem, FCKW freiem PIR-Hartschaum und bietet mit einem Lambdawert von 0,018 W/mK (Watt pro Meter und Kelvin) eine sehr hohe Dämmleistung. Zwei metallische Deckschichten umschließen den Dämmkern und vervollständigen ihn zu einem montagefertigen Wandelement. Neben dem hohen Wärmeschutz zeichnen sich die Sandwichelemente zugleich durch ihr geringes Gewicht aus, das eine unkomplizierte und schnelle Montage ermöglicht. Lediglich vier Wochen benötigten die Verarbeiter für die gesamte Gebäudehülle.
Der Neubau in Hochdorf-Assenheim zeigt, dass Hallenbauten per se nicht trist und belanglos aussehen müssen. Mit hochwertigen und wandelbaren Materialien lassen sich anspruchsvolle architektonische Konzepte realisieren. Dabei zahlen sich diese Eigenschaften auch in der Kombination mit anderen Materialien wie beispielsweise Holz aus.
Bautafel
Bauvorhaben: Neubau einer Produktionshalle nebst Bürogebäude in Hochdorf-Assenheim
Bauherr: Meisterbetrieb für Zimmerei und Bedachung
Simon Dörr, Hochdorf-Assenheim
Architektur: Dipl.-Ing. Architektin Judith Hery, Hochdorf-Assenheim
Technische Umsetzung und Tragwerksplanung: Ingenieurgesellschaft Hery, Hochdorf-Assenheim, Projektleiter Bernd Zehfuß
Dachpaneele: KS1000 RW Dachpaneel der Kingspan GmbH, Wesel
Wandpaneele: KS1000 AWP Wandpaneel der Kingspan GmbH, Wesel
Tageslichtsystem und RWA: Gewölbtes Lichtband von Kingspan Light + Air | ESSMANN, Bad Salzuflen
Ausführung: Meisterbetrieb für Zimmerei und Bedachung
Simon Dörr, Hochdorf-Assenheim
Bauzeit: April 2017 bis Dezember 2017
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Die Kingspan GmbH mit Sitz in Wesel ist Teil der gleichnamigen Kingspan Gruppe. Das Unternehmen entwickelt energieeffiziente Dämm- und Gebäudelösungen für Projekte weltweit. Deren Einsatz reicht vom industriellen- und gewerblichen Bereich über Wohngebäude bis hin zu Büro- und Verwaltungsbauten. Die Produktschwerpunkte der Kingspan GmbH umfassen isolierte Dach- und Wandsysteme, architektonische Fassadensysteme, Tageslichtlösungen sowie Reinraumsysteme. Die Kingspan Gruppe ist mit über 14.000 Mitarbeitern in rund 50 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
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Auf die Verpackung kommt es an
Posted by PM-Ersteller - 11/02/20 at 09:02:48 a.m.Neuer Betriebsstandort für den Verpackungshersteller Solipac
In Hilden realisierte Brüninghoff binnen acht Monaten einen neuen Unternehmensstandort für den Verpackungshersteller Solipac. Aufgrund des starken Wachstums waren die vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr ausreichend. So wurde nach den Plänen von Christof Gemeiner Architekten aus Hilden ein zweigeschossiger Neubau fertiggestellt, der nun Lager-, Produktions- und Büroflächen vereint. Neben seiner Funktionalität überzeugt dieser auch optisch. Denn eine einzigartige Fassadenbekleidung sowie abgerundete Gebäudeecken sorgen für ein besonderes Erscheinungsbild.
Solipac legt nicht nur viel Wert auf die Verpackung von Obst und Gemüse, sondern auch auf das äußere Erscheinungsbild des eigenen Unternehmens. So entschied sich der Verpackungshersteller bei der Gestaltung des neuen Betriebsstandorts für eine besondere Optik. Neben abgerundeten Gebäudeecken sorgt die einzigartige Fassadenbekleidung für einen wirkungsvollen Eindruck. Aufgrund des starken Wachstums der vergangenen Jahre, wurde der Platzmangel mit der Zeit zum Problem. Damit Solipac weiterhin flexibel auf die Marktentwicklungen reagieren kann, war ein neuer Gebäudekomplex gefordert. Die alte Niederlassung bot jedoch nicht genügend Fläche, sodass ein Standortwechsel unumgänglich war – so zog das Unternehmen innerhalb von Hilden um. Die Planung des Neubaus übernahmen Christof Gemeiner Architekten, die ebenfalls in Hilden ansässig sind. Brüninghoff wurde für die Umsetzung beauftragt und realisierte auf einer Grundstücksfläche von rund 3.000 Quadratmetern einen zweigeschossigen Neubau. Das 7,22 Meter hohe, 50,95 Meter breite und 29,43 Meter tiefe Gebäude bietet nun ausreichend Platz für Lager-, Produktions- sowie Büroräume unter einem Dach.
Besondere Gebäudekubatur
Es sollte ein repräsentativer Unternehmenssitz entstehen, der neben seiner Funktionalität vor allem auch optisch überzeugt. Denn zeitgemäße Hallenbauten erfordern zunehmend ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild. So entschieden sich die verantwortlichen Planer für ein Konzept, das beiden Anforderungen gerecht wird. Bereits der Baukörper weist eine besondere Form auf. Die Wahl fiel hier nicht auf einen klassischen Kubus, sondern auf ein Gebäude mit abgerundeten Ecken. Diese setzen die Anforderungen des Betriebsablaufs gestalterisch um. Auf der einen Seite vermittelt die Rundung zur Rampenabfahrt der Anlieferung – auf der anderen Seite eröffnet sie mit ihren Fenstern den Panoramablick in die umgebende Landschaft. Die Gebäudekubatur ist in der gewerblichen und industriellen Architektur eher selten vorzufinden und stellt daher eine Besonderheit dar.
Einmalige Fassadenbleche
Auch die Gebäudehülle prägt mit ihrer optischen Gestaltung den Charakter des Bauwerks. Gewählt wurde eine Fassadenbekleidung aus anthrazitfarbenen Trapezblechen, die handgekantet wurden. Sie sind in dieser Form derzeit einmalig in Deutschland. Die Falzkanten verlaufen vertikal und variieren zwischen zwei unterschiedlichen Breiten. Die wechselnden Profilstärken erzeugen ein Relief, das insbesondere durch Licht und Schatten betont wird – es entsteht ein dynamisches Fassadenbild. Nicht nur die Hülle selbst ist mit ihrer Gestaltung ein optisches Highlight. Auch die Gebäudeöffnungen des Verwaltungstraktes werden hervorgehoben und tragen zu einem besonderen und markanten Erscheinungsbild bei. So betont beispielsweise ein gradliniger Rahmen, der sich über zwei Geschosse erstreckt, den Haupteingang. Die hierbei eingesetzten Fassadenbleche sind rechteckig sowie beigefarben und bilden einen Kontrast zur übrigen Fassade. Die Fensterbänder hingegen werden mithilfe von schwarzen Elementen akzentuiert.
Konstruktion aus Holz, Stahl und Beton
Für die Realisierungen des Gebäudes kamen hauptsächlich die Materialien Holz, Stahl und Beton zum Einsatz. Die Primärkonstruktion der Halle bilden eingespannte Stahlbetonstützen mit Brettschichtholzbindern in Verbindung mit Stahlkassetten. Im vorderen Gebäudeteil überbrücken die Binder Spannweiten von 11,95 und im hinteren Teil von 17,13 Metern. Dies ermöglicht eine bestmögliche Nutzung der Fläche ohne störende Stützen. Das Tragwerk ist in allen Räumlichkeiten sichtbar – sowohl im Produktions-, Lager- als auch im Verwaltungstrakt. Die Rundungen sowie die Wände im Obergeschoss wurden in Holzrahmenbauweise umgesetzt. Die Dacheindeckung erfolgte – wie bei der Fassade – mit Trapezblechen. Bei dem Bauvorhaben spielte zudem Building Information Modeling (BIM) eine entscheidende Rolle. Nicht nur Pläne und Informationen zu den einzelnen Bauteilen wurden im Modell zusammengeführt, sondern auch die Logistik des Bauprojektes. Ressourcen und Prozesse werden so effizient gesteuert – Materialverfügbarkeiten sind zudem schnell ersichtlich. So wird eine termintreue Abwicklung des Neubaus erleichtert.
Abgestimmtes Konzept
Auch im Gebäudeinneren spielen Materialität und Optik eine tragende Rolle. Das klare und schlichte Design nimmt Bezug auf die äußere Gestaltung und spiegelt zudem das Corporate Design des Unternehmens wider. Innen- und Außenraum sind aufeinander abgestimmt, sodass sich ein harmonisches Gesamtkonzept ergibt.
Der neue Unternehmensstandort von Solipac zeigt mit seiner Gebäudehülle, dass sich auch eine industrielle Nutzung mit einzigartigen, besonderen Gestaltungselementen vereinen lässt.
Bautafel
Bauvorhaben: Lager- und Logistikgebäude, Büro- und Verwaltungsgebäude in Hilden
Architektur: Christof Gemeiner Architekten, Hilden
Bauweise: Massivbau
Generalunternehmer (exklusive Haus- und Elektrotechniktechnik): Brüninghoff GmbH & Co. KG, Heiden
Geplante Bauzeit: April 2018 bis Dezember 2018
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Die Brüninghoff Gruppe gehört seit über 40 Jahren zu den führenden Projektbau-Spezialisten in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist im münsterländischen Heiden. Weitere Niederlassungen sind an den Standorten Hamburg, Niemberg, Villingen-Schwenningen und Münster beheimatet. Über 500 Mitarbeiter realisieren europaweit bis zu 160 Bauprojekte im Jahr. Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist die Produktion von vorgefertigten Bauelementen aus Beton, Stahl, Holz, Aluminium sowie die ganzheitliche Konzeption, Planung und schlüsselfertige Ausführung von Bauprojekten.
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Reibungslose Produktion mit optimaler Absaugung nach dem Schichtlüftungsprinzip
Posted by PM-Ersteller - 25/09/19 at 11:09:16 a.m.In der neuen Fertigungshalle für Kühlhausbau-Zubehörteile von Brucha sorgt TEKA für konstant saubere Luft.
Imposant hebt sich die neue, hochmoderne Silhouette der neuen Produktionshalle am Firmensitz des Markenanbieters Brucha in Michelhausen vor dem Horizont ab. Seit 2017 ist in der neuen 2.500 qm großen Halle die Fertigung von Zubehörteilen für den professionellen Kühlhausbau untergebracht. Brucha ist in Österreich kein unbekanntes Unternehmen, sondern gilt als Premiumanbieter mit höchsten Qualitätsanforderungen. Vor 70 Jahren als Produktionsbetrieb für Dämmstoffe in Michelhausen gestartet, fertigt das Unternehmen heute mit 700 Mitarbeitern auf insgesamt 80.000 qm Produktionsfläche hochwertige Dämmstoffe für Industrie- und Gewerbebauten sowie den Agrarhallenbau und produziert und montiert Produkte für den Kühl-, Reinraum und Hochregallagerbau. Als Premiumhersteller und Komplettanbieter ist Brucha Lieferant von Spezial-Paneelen, aber auch im Spezial-Montagebau erfolgreich am Markt positioniert – und das international. Im Bereich Tiefkühllagerbau bietet das Unternehmen Beratung, Planung, Produktion und Montage aus einer Hand. Keimzelle dieses Geschäftsfeldes ist die hochmoderne, neue Halle in Niederösterreich.
„Der hohe Marken- und Qualitätsanspruch von Brucha wurde von Anfang an in den Gesprächen deutlich. Wir haben diesen unmittelbar in unsere Beratung und Anlagenplanung aufgenommen“, erinnert sich Frank Engbers, zuständiger TEKA-Vertriebsmitarbeiter in Österreich.
Als Schnittstelle zwischen Auftraggeber und TEKA als Konzeptlöser für die raumlufttechnische Ausstattung agierte das Team von Invertech. „Die Zusammenarbeit mit unserem Handelspartner verlief während des gesamten einjährigen Projektzeitraums optimal“, so Engbers.
Dabei stellte der Neukunde Brucha den Spezialisten für Absaug- und Filteranlagen mit seinen Hallen- und Fertigungsplänen vor eine besondere Herausforderung: So wurden in der Halle 12 Arbeitsplätze für Handschweißen und Schleifen im Einschicht-Betrieb installiert; jedoch werden in derselben Halle weitere Fertigungsarbeiten für die Produktion der Kühlhauszubehörteile durchgeführt, die ebenso die Raumluft belasten. Auf diese Fertigungssituation abgestimmt montierte TEKA eine Absauganlage und Filteranlage vom Typ ZPF mit 37 kW-Leistung, die nach dem sogenannten Schichtlüftungsprinzip arbeitet. Verschmutze Luft wird hierbei im Deckenbereich angesaugt und zur Filteranlage transportiert. Die gereinigte Luft wird bodennah impulsarm in den Arbeitsbereich zurückgeführt, so dass sich im Bodenbereich eine Schicht aus sauberer Luft bildet. Das Absaugvolumen beträgt effektiv ca. 22.000 m³/h bei einer Filterfläche von 450 m².
Ergänzend wurden zwei BlowTec-Anlagen mit einer Leistung von je 11 kW im schmalen Hallenbereich angebracht. Diese von TEKA entwickelten zentralen Absaug- und Filteranlagen übernehmen die Optimierung der Hallenluft auf weiteren 450 m². Neben der Absaugleistung bietet die raumlufttechnische Lösung mit ihrer Energie- und Kosteneffizienz weitere Vorteile, von denen Brucha profitiert. So lassen sich während der Heizperiode die Energiekosten erheblich reduzieren, in dem die gereinigte und zurückgeführte Luft ebenso aus dem Deckenbereich wieder in den Arbeitsbereich zurück geleitet wird.
Dank des modularen Aufbaus konnten die BlowTec-Anlagen passgenau an die Gegebenheiten der Halle angepasst werden. Drei Airtracker sind mit den Anlagen verbunden und können diese – bei Überschreiten des konfigurierten Wertes – hoch- bzw. herunterfahren. Brucha zeigte sich insbesondere von der automatischen Steuerungsfunktion des modernen Raumluftmonitoringsystems im Industrie 4.0-Stil überzeugt. „Immer häufiger binden wir Airtracker zur Erfassung der Ist-Situation bereits in der Konzeptionsphase ein, um wie hier bedarfsgerechte und effiziente Anlagen für die Absaugung zu planen“, ergänzt Frank Engbers.
„Brucha ist für uns ein Referenzobjekt unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit TEKA. Wir freuen uns, ein Jahr nach Inbetriebnahme auf eine völlig problemlose laufende raumlufttechnische Sonderlösung blicken zu können“, so Markus Fichtinger, Geschäftsführer Invertech. „Als Markenunternehmen haben wir den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter fest in unserem Wertesystem verankert. Eine neue Fertigungsanlage mit einer bestmöglichen und vor allem zuverlässigen Absaug- und Filterlösung auszustatten, ist für uns selbstverständlich“, so Geschäftsführer Josef Brucha und ergänzt: „Auch im Bereich Energieeffizienz sind wir in der neuen Halle zeitgemäß aufgestellt.“
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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