Eine KI erkennt keinen Fehler, der nie erfasst wurde
Posted by PM-Ersteller - 23/06/26 at 11:06:38 a.m.Warum die Qualität der Bilddaten über den Erfolg moderner Qualitätsprüfung entscheidet
Viele Unternehmen investieren derzeit in KI-basierte Qualitätsprüfung. Dabei wird häufig eine grundlegende Tatsache übersehen: Selbst die leistungsfähigste KI kann keine Defekte erkennen, wenn Bilddaten unvollständig, unsynchronisiert oder fehlerhaft sind.
Moderne Multi-Kamera-Inspektionssysteme erzeugen Datenströme von mehreren Gigabit pro Sekunde. Bereits geringe Timing-Abweichungen, verlorene Frames oder instabile Datenübertragung können dazu führen, dass kritische Prozessinformationen verloren gehen, lange bevor ein Algorithmus überhaupt mit der Analyse beginnt. Genau hier stoßen viele klassische Vision-Systeme an Grenzen.
Um diese Herausforderungen zu adressieren, entwickelt Optronis Bildverarbeitungslösungen für Anwendungen, bei denen klassische Machine-Vision-Architekturen nicht mehr ausreichen.
Die Kameras der CyclonePlus Serie kombinieren hohe Bildraten mit Auflösungen von bis zu 65 Megapixeln und ermöglichen die präzise Erfassung schneller Prozesse bei gleichzeitig hoher Detailtreue. Für verteilte Inspektionssysteme und komplexe Multi-Kamera-Anwendungen bietet die Cyclone Fiber Serie eine glasfaserbasierte Architektur für deterministische Datenübertragung, stabile Synchronisierung und zuverlässige Bilddatenerfassung über große Distanzen.
Hohe Bildraten allein reichen nicht mehr aus
Lange Zeit galt die Bildrate als wichtigste Leistungskennzahl industrieller Bildverarbeitungssysteme. Doch moderne Fertigungsumgebungen zeigen, dass hohe fps-Werte allein keine zuverlässige Qualitätskontrolle garantieren.
Entscheidend ist heute nicht mehr, wie viele Bilder pro Sekunde erfasst werden, sondern ob diese Bilddaten vollständig, zeitlich korrekt synchronisiert und ohne Datenverluste zur Verfügung stehen.
Besonders in der Elektronikfertigung, der Halbleiterproduktion, der Batterieherstellung sowie hochautomatisierten Produktionslinien können bereits kleine Abweichungen erhebliche Auswirkungen auf Produktqualität und Prozesseffizienz haben.
KI benötigt zuverlässige Eingangsdaten
Der zunehmende Einsatz von KI-basierter Qualitätskontrolle verschärft diese Anforderungen zusätzlich. Künstliche Intelligenz kann Muster erkennen, Defekte klassifizieren und Entscheidungen automatisieren. Sie kann jedoch keine fehlenden Bilder rekonstruieren, verlorene Frames ersetzen oder Synchronisationsfehler korrigieren.
In vielen Projekten wird erheblicher Aufwand in das Training von KI-Modellen investiert, während die Qualität und Konsistenz der zugrunde liegenden Bilddaten deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten. Dabei entscheidet genau diese Datenbasis darüber, wie zuverlässig eine KI später arbeitet.
Datenqualität wird zum Wettbewerbsfaktor
Mit steigenden Anforderungen an Produktivität, Automatisierung und Rückverfolgbarkeit wird die Qualität der Bilddaten zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor. Jeder übersehene Defekt, jede fehlerhafte Klassifizierung und jeder unnötige Anlagenstillstand verursacht Kosten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Stabilität und Transparenz automatisierter Produktionsprozesse.
Die Diskussion um moderne Qualitätsprüfung muss deshalb über Bildraten allein hinausgehen. Denn Qualitätskontrolle scheitert nicht erst dann, wenn ein Fehler auftritt. Sie scheitert bereits dann, wenn das Prüfsystem den Fehler nie gesehen hat. Und keine KI erkennt einen Fehler, der nie erfasst wurde.
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Optronis GmbH
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Die Optronis GmbH mit Sitz in Kehl, Deutschland, entwickelt und fertigt leistungsstarke digitale Bildverarbeitungskameras für industrielle, wissenschaftliche und Forschungsanwendungen. Das Unternehmen ist auf Lösungen spezialisiert, die hohe Bildraten mit hoher Auflösung kombinieren und so eine präzise Analyse schnell ablaufender Prozesse ermöglichen, die mit herkömmlichen Bildgebungssystemen nicht erfasst werden können. Kombiniert mit CoaXPress und CoaXPress-over-Fiber Schnittstelle wird selbst die Datenübertragung in High-Performance-Bereich abgebildet.
Optronis-Kameras kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, darunter industrielle Inspektion, Halbleiterfertigung, Materialprüfung und wissenschaftliche Forschung. Mit Fokus auf Leistung, Zuverlässigkeit und Integrationsfähigkeit unterstützt Optronis Ingenieure und Forscher weltweit bei der Erfassung, Analyse und dem Verständnis komplexer dynamischer Prozesse.
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Semicon 2025 auf Messe.TV: Aktuelle Impulse aus der Mikroelektronik
Posted by PM-Ersteller - 19/11/25 at 03:11:33 p.m.Die Semicon 2025 versammelt internationale Unternehmen der Mikroelektronik. Messe.TV berichtet redaktionell über technologische Entwicklungen, Fertigungstrends und industrielle Perspektiven.
Die Semicon 2025 zählt zu den zentralen Veranstaltungen der globalen Mikroelektronik. Messe.TV begleitet die Messe mit einer ausführlichen redaktionellen Berichterstattung und beleuchtet technologische Innovationen, industrielle Entwicklungen und strukturelle Trends, die den Bereich künftig prägen.
Innovationen in der Mikroelektronik – Einordnung zentraler Entwicklungen
Die Mikroelektronik befindet sich in einer dynamischen Phase, in der Fertigungsprozesse, Materialtechnologien und neue Systemansätze in immer kürzeren Zyklen weiterentwickelt werden. Steigende Anforderungen an Leistung, Energieeffizienz und Integrationsdichte führen dazu, dass sich Produktionsmethoden und technische Plattformen kontinuierlich verändern.
Messe.TV betrachtet diese Bewegungen aus journalistischer Perspektive und legt den Fokus auf die strukturellen Entwicklungen, die für Halbleiterfertigung, Gerätetechnologie und Forschungslandschaften relevant werden. Themen wie neue Lithografieansätze, fortschrittliche Packaging-Methoden, Reinraumtechnik, Präzisionsbearbeitung und Inline-Metrologie schaffen ein Umfeld, in dem Innovationen direkt in industrielle Anwendungen übergehen.
Die Semicon 2025 bildet hierfür einen zentralen Rahmen, da sie Akteure aus Forschung, Industrie und Technologieentwicklung zusammenführt und damit einen umfassenden Blick auf die Zukunft der Mikroelektronik ermöglicht.
Semicon 2025 – internationale Leitveranstaltung für die Halbleiter- und Mikrosystemtechnik
Die Semicon gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Treffpunkten für die globale Halbleiterindustrie. Sie vereint Unternehmen, Forschungsinstitute, Zulieferer, Ausrüster und Engineering-Dienstleister aus allen relevanten Bereichen der Mikroelektronik.
2025 wird die Veranstaltung erneut durch ihre thematische Breite und internationale Ausrichtung geprägt sein. Fachbesucher informieren sich dort über Entwicklungen in der Waferfertigung, Prozessautomatisierung, Vakuum- und Plasmatechnik, Messtechnik, Materialforschung sowie systemnahe Anwendungsfelder.
Die Messe bietet ein Umfeld, in dem technologische Herausforderungen direkt auf industrielles Know-how treffen. Für viele Unternehmen dient sie als Plattform, um Entwicklungen einzuordnen, Kooperationen aufzubauen oder zukünftige Branchenausrichtungen abzuschätzen. Die Semicon ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf die Prozesskette der Halbleiterherstellung: von der Substratbearbeitung über die Strukturierung bis zur finalen Integration in mikroelektronische Systeme.
Beiträge zu TRUMPF, EV Group, VAT Group und Nova
Im Rahmen der Berichterstattung greift Messe.TV ausgewählte Unternehmen auf, die unterschiedliche Bereiche der Mikroelektronikfertigung abdecken – von Laserprozessen über Lithografie und Vakuumtechnik bis hin zu Analyse- und Messsystemen.
* TRUMPF
TRUMPF ist in der Lasertechnik und industriellen Fertigungstechnologie tätig. Lösungen aus diesem Umfeld kommen dort zum Einsatz, wo hohe Präzision, materialschonende Bearbeitung und reproduzierbare Prozesse erforderlich sind. Viele Bereiche der Mikroelektronik profitieren von der Weiterentwicklung solcher Verfahren.
* EV Group (EVG)
EVG gehört zu den international prägenden Unternehmen der Ausrüstungsindustrie im Bereich Lithografie-, Bonding- und Nanotechnologielösungen. Die Technologien finden in der Forschung und in industriellen Anwendungen Verwendung, insbesondere bei der Herstellung mikro- und nanoskaliger Strukturen.
* VAT Group
Die VAT Group ist als Anbieter im Bereich Hochpräzisionsventile und Vakuumtechnik bekannt. Vakuumbedingungen sind in vielen Prozessschritten der Halbleiterfertigung unverzichtbar und gelten als Grundvoraussetzung für reproduzierbare und kontaminationsfreie Produktion.
* Nova
Nova entwickelt Metrologie- und Analyseplattformen für die Halbleiterindustrie. Systeme aus diesem Umfeld unterstützen Unternehmen dabei, Prozessstufen zu überprüfen, Parameter zu kontrollieren und die Qualitätsanforderungen moderner Mikroelektronik zu erfüllen.
Täglich neue Messe.TV-Beiträge zur Semicon 2025 finden sich unter: Semicon 2025
Messe München – Standort für internationale Technologie- und Innovationsmessen
Die Semicon findet traditionell auf dem Gelände der Messe München statt, einem der technisch und infrastrukturell leistungsfähigsten Messeplätze Europas. Das Gelände bietet Raum für großformatige Technologiemessen, die hohe logistische Anforderungen mit sich bringen und international stark frequentiert werden.
Messe.TV berichtet regelmäßig über Veranstaltungen an deutschen Messeplätzen – einschließlich München, Düsseldorf, Frankfurt und weiterer Standorte. Eine Übersicht über alle Messeplätze: Messeplatz
Schlagzeilen und aktuelle Nachrichten auf Messe.TV
Neben Messebeiträgen bietet Messe.TV einen Nachrichtenbereich, der aktuelle Entwicklungen aus Technologie, Industrie und Forschung journalistisch aufbereitet. Die Schlagzeilen fassen relevante Themen aus verschiedenen Branchen zusammen und bilden eine Ergänzung zur ausführlichen Video- und Messeberichterstattung.
Der Nachrichtenüberblick dient Fachbesuchern, Unternehmen und Entscheidern als Informationsquelle, um Entwicklungen zeitnah nachvollziehen zu können. Die aktuellen Schlagzeilen sind abrufbar unter: Messe.TV Schlagzeilen
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Industriegase für die Halbleiterindustrie: Air Liquide Electronics wächst weiter mit den Kunden
Posted by PM-Ersteller - 07/02/23 at 09:02:57 a.m.Der Spezialist für Industriegase Air Liquide Electronics konnte letztes Jahr seine Position als Marktführer ausbauen. Für 2023 ist eine weitere Expansion im Bereich Spezialgase geplant.
Trotz eines von Unwägbarkeiten gezeichneten 2022 war es der Geschäftsführung und dem Team mit Sitz in Ottendorf-Okrilla gelungen, den Vorsprung am Markt weiter auszubauen. Air Liquide Electronics versorgt deutschlandweit Kunden aus der Halbleiterindustrie mit sowohl Reinstgasen als auch Gasgemischen. Besonders produktionsrelevante On-site-Luftzerlegungsanlagen, Bulkversorgungssysteme und vor allem Electronics-Spezialgase sind gefragt, um der Chipnachfrage nachzukommen.
Meilensteine 2022: Transport und Anschluss von Luftzerlegungsanlagen
Zu den wesentlichen Meilensteinen im letzten Jahr gehörte die Installation mehrerer On-site-Luftzerlegungsanlagen bei Kunden der Halbleiterindustrie. Das Besondere: Die Großelemente besitzen eine Länge von über 20 Metern und wiegen um die 40 Tonnen, so dass allein der Transport eine komplexe Aufgabe darstellt. Eine Luftzerlegungsanlage saugt Luft aus der Umgebung an und verdichtet sowie kühlt sie im weiteren Prozess. In einem Absorber wird die Luft so schließlich von Verunreinigungen wie etwa Staub und Kohlendioxid befreit. Neben der Halbleiterproduktion benötigen mitunter auch die Chemie- oder Stahlindustrie Gase wie Stickstoff in Reinform.
Mit Flexibilität, Teamwork und internationalem Netzwerk durch die angespannte Wirtschaftslage
Auch die Herausforderungen im vergangenen Jahr wie kurzfristige Bedarfsänderungen bei Kunden oder Unterbrechungen in den Lieferketten aufgrund des Ukraine-Kriegs oder des strikten Lockdowns in China wurden durch Teamwork bewältigt: „Mit einer klaren Kommunikation und unserer Bereitschaft zur Flexibilität konnten wir gemeinsam die Schwierigkeiten stemmen. Durch regelmäßige nationale sowie internationale Krisencalls behielten wir den Überblick und trafen entsprechende Maßnahmen“, resümiert Steiner. „Wir profitierten eindeutig von dem guten weltweiten Netzwerk der Air Liquide-Gruppe!“
Die Leistungen des Teams wurden mit dem Erhalt des „Supplier Awards“, vergeben durch einen der größten Halbleiterproduzenten im Raum Dresden, zusätzlich gewürdigt. Die Auszeichnung ehrt die Lieferantenleistungen und die damit verbundene hohe Qualität und Versorgungssicherheit: „Der an uns verliehene Supplier Award zeigt, dass unsere unermüdlichen Anstrengungen honoriert werden und Früchte tragen – dafür sind wir dankbar“, bekräftigt Steiner weiter.
Energiewende voraus: Pläne für 2023
Auch dieses Jahr wird mit den Themen CO2-Neutralität, Energiewende und Energiekrise, dem Fachkräftemangel und dem Lieferkettengesetz weitere Herausforderungen für die Halbleiterindustrie bereithalten. „Für 2023 erwarten wir einen weiteren Anstieg des Bedarfs im Bereich Spezialgase. Zudem wollen wir im Rahmen der Neugestaltung des Erneuerbare Energieeinspargesetzes mit unseren Kunden Projekte initiieren, die Effizienzpotenzial bieten“, so Steiner.
Der Halbleiterstandort Sachsen ist international bekannt. Die Möglichkeit auf aussichtsreiche Synergien und Geschäftsbeziehungen sowie die Nähe zu Forschungs- und Weiterbildungseinrichtungen machen vor allem den Großraum Dresden für eine Niederlassung interessant. Große Chiphersteller wie beispielsweise TSMC planen deshalb die Eröffnung neuer Standorte in der Landeshauptstadt. „Wir als Industriegase-Spezialist möchten das Wachstum der regionalen Halbleiterindustrie natürlich gern mit vorantreiben“, blickt Steiner positiv in die Zukunft.
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Über Air Liquide Electronics
Die Air Liquide Electronics GmbH ist ein Tochterunternehmen der Air Liquide Deutschland GmbH und hat ihre Unternehmenszentrale in Ottendorf-Okrilla bei Dresden, Sachsen. Das Unternehmen ist ein Spezialist für die Produktion und Lieferung von Luft- und Bulkgasen sowie Spezialgasen für die Halbleiterindustrie und von Equipment für Gas- und Chemieversorgungssysteme für die Halbleiter- sowie Photovoltaikindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Air Liquide Electronics ist sowohl bei Weltkonzernen als auch bei mittleren und kleineren Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen tätig. Aktuelle Aktivitäten sind auf die Entwicklung und Lieferung von neuartigen flüssigen Spezialgasen (Precursors) sowie von Wasserstofferzeugungsanlagen und Infrastruktursystemen gerichtet. Air Liquide Electronics ist Gründungsmitglied des Hightech-Netzwerks Silicon Saxony e. V.
Mehr zum Unternehmen: https://de.airliquide.com/ihre-branche/electronics
Über Air Liquide Deutschland
Air Liquide beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter und versorgt etwa 100.000 Kunden in den wichtigsten Industrieregionen Deutschlands. Das Unternehmen beliefert zahlreiche Branchen, wie z. B. die Flugzeug-, Automobil-, Lebensmittel- und Getränke-, Chemie- und Elektronikindustrie, die Energiewirtschaft sowie den Gesundheitssektor und ist zudem stark in der Umsetzung von Wasserstoff-Energieprojekten engagiert.
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