Stresstest: Online-Händler beklagen sinkende Umsätze und wachsenden Wettbewerb
Posted by PM-Ersteller - 06/07/26 at 03:07:29 p.m.Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt, wie Online-Händler das vergangene Jahr bewerten und welche Themen, Herausforderungen und Erwartungen die Branche aktuell besonders beschäftigen.
Der Online-Handel steht weiter unter erheblichem Druck. Die aktuelle Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt: Viele Online-Händler kämpfen mit sinkenden Umsätzen, zunehmendem Wettbewerb und hohen bürokratischen Anforderungen. Doch es gibt zugleich auch positive Entwicklungen. So bleibt etwa die Retourenlage bei der Mehrheit stabil und auch beim Thema Abmahnungen zeigt sich ein erfreuliches Bild.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
* 60 Prozent der befragten Online-Händler sind mit dem Geschäftsjahr 2025 unzufrieden oder sehr unzufrieden.
* 56 Prozent verzeichneten im Vorjahresvergleich sinkende oder stark sinkende Umsätze.
* 69 Prozent nehmen einen zunehmenden Konkurrenzdruck im E-Commerce wahr.
* Bürokratie ist mit 70 Prozent die am häufigsten genannte Herausforderung. Doch auch Themen wie Rechtssicherheit und Kundenservice halten die Unternehmen auf Trab.
* Die Retourenquote blieb bei fast drei von vier Händlern stabil.
* 91 Prozent der befragten Unternehmen erhielten 2025 keine Abmahnung.
Stimmung im Online-Handel trübt sich ein
Das Geschäftsjahr 2025 war für viele Online-Händler herausfordernd. Ein Großteil der Befragten blickt unzufrieden (40 Prozent) oder sehr unzufrieden (20 Prozent) auf das vergangene Jahr zurück.
Im Vergleich zur vorherigen Jahresstudie des Händlerbundes hat sich die Stimmung damit spürbar verschlechtert. So ist etwa der Anteil der zufriedenen Händler von 42 auf 35 Prozent und der Anteil der sehr zufriedenen Händler von 6 Prozent auf 5 Prozent gesunken. Diese Entwicklung zeigt: Für viele Online-Händler ist das Marktumfeld schwieriger geworden, was sich unmittelbar auf die Einschätzung der eigenen Geschäftslage auswirkt.
Mehr als jeder zweite Händler meldet sinkende Umsätze
Ein Blick auf die Umsatzentwicklung unterstreicht die angespannte Lage: 37 Prozent berichten von gesunkenen, 19 Prozent von stark gesunkenen Umsätzen. Im Vorjahr lagen die Werte mit 32 Prozent und 18 Prozent noch etwas niedriger. Nur 27 Prozent konnten steigende oder stark steigende Umsätze erzielen, bei 18 Prozent blieb der Umsatz stabil.
Damit zeigt die Studie, dass viele Online-Händler nicht nur eine schlechtere Stimmung wahrnehmen, sondern auch wirtschaftlich konkret unter Druck stehen. Sinkende Umsätze können insbesondere für kleinere und mittelständische Händler schnell zur Belastung werden, da steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und Investitionsbedarf im digitalen Handel weiterhin bestehen bleiben.
Erwartungen für 2026 bleiben zurückhaltend
Kaum überraschen dürften daher auch die verhaltenen Aussichten bis Jahresende: Die Mehrheit der Händler – konkret 39 Prozent – erwartet für 2026 ein schwieriges Jahr mit einigen Hürden. 33 Prozent geben sich hingegen neutral und hoffen auf eine stabile Entwicklung. Positiv oder verhalten positiv blicken lediglich 28 Prozent der Befragten in die Zukunft. Auffällig ist der deutliche Rückgang bei den sehr optimistischen Sellern: Hier sank der Wert im Vergleich zur vorherigen Studie von 13 auf 4 Prozent.
Bürokratie ist die größte Belastung im Händleralltag
Die Händlerbund-Jahresstudie zeigt klar: Die größten Herausforderungen liegen nicht allein in der Umsatzentwicklung. Besonders stark belasten regulatorische und operative Anforderungen den Geschäftsalltag der Online-Händler. Mit 70 Prozent wird Bürokratie am häufigsten als Problempunkt genannt. Dahinter folgen Kundenservice mit 67 Prozent sowie Rechtssicherheit und Konkurrenzdruck mit jeweils 48 Prozent. Auch Barrierefreiheit beschäftigt mit 37 Prozent einen erheblichen Teil der Händler. Payment wird von 32 Prozent als Herausforderung genannt.
Diese Ergebnisse machen deutlich, wie vielfältig die Belastungen im Online-Handel inzwischen sind. Händler müssen nicht nur Produkte verkaufen und Kunden gewinnen, sondern zugleich rechtliche Vorgaben einhalten, technische Anforderungen umsetzen, Serviceprozesse steuern und sich in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld behaupten.
Druck durch Konkurrenz verschärft sich spürbar
Konkret auf den Wettbewerb im Online-Handel angesprochen, geben sieben von zehn Befragten (69 Prozent) an, dass der Konkurrenzkampf aus ihrer Sicht stärker geworden ist. Nur 2 Prozent sehen eine unveränderte Wettbewerbssituation. Von einer Abschwächung des Wettbewerbsdrucks berichten nur knapp drei von zehn Sellern (29 Prozent). Gerade für kleinere und mittlere Händler ist diese Entwicklung bedeutsam, da sie nicht nur im Wettbewerb mit anderen spezialisierten Shops, sondern auch mit großen Plattformen, internationalen Anbietern und preisaggressiven Marktteilnehmern stehen.
Retourenquote bleibt bei der Mehrheit stabil und niedrig
Beim Thema Retouren zeigt sich ein differenziertes, insgesamt aber vergleichsweise stabiles Bild. 56 Prozent der Händler verzeichnen nur wenige Retouren (unter 2 Prozent Retourenquote). Weitere 12 Prozent geben an, gar keine Retouren zu haben. Der Anteil der Unternehmer mit vielen und sehr vielen Retouren liegt demnach bei 21 Prozent beziehungsweise 11 Prozent.
Die Entwicklung der Retourenquote blieb bei der großen Mehrheit unverändert: 72 Prozent der Händler berichten von einer stabilen Retourenlage. Während die Quote bei 23 Prozent gestiegen ist, konnten zumindest 4 Prozent einen rückläufigen Trend erkennen. Gemischt ist das Bild bei den Rücksendekosten: Die Hälfte der Händler gibt die Kosten für Retouren an die Kundschaft weiter. 29 Prozent übernehmen diese selbst und 21 Prozent regeln die Kostenfrage je nach Fall unterschiedlich.
Abmahnungen betreffen nur eine Minderheit der Händler
Positives gibt es aus dem Abmahnsektor zu vernehmen: Laut Befragung erhielten im vergangenen Jahr 91 Prozent der Online-Händler keine Abmahnung. Damit zeigt sich, dass Abmahnungen aktuell nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Händler unmittelbar treffen. Dennoch bleibt das Thema für die Branche grundsätzlich bedeutsam. Denn im Einzelfall können Abmahnungen mit erheblichen Kosten, rechtlichem Aufwand und unternehmerischer Unsicherheit verbunden sein.
Über die Studie
Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 offenbart eine Branche, die weiterhin unter Druck steht, aber zugleich wichtige Signale für die Zukunft liefert. Sinkende Umsätze, zunehmender Wettbewerb und hohe bürokratische Anforderungen prägen den Alltag vieler Online-Händler. Gleichzeitig zeigen stabile Retourenquoten und eine geringe Abmahnbetroffenheit, dass nicht alle Belastungsfelder gleichermaßen eskalieren.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, rechtliche Orientierung und praxistaugliche Lösungen, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Die Studie trägt dazu bei, die Anliegen der Branche gegenüber Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik sichtbar zu machen. Insgesamt wurden 335 Online-Händler befragt.
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Über den Händlerbund
Recht im E-Commerce kann kompliziert sein – muss es aber nicht bleiben. Der Händlerbund macht Online-Shops rechtssicher: mit spezialisierter Rechtsberatung, aktuellen Rechtstexten und Unterstützung im Abmahnfall. Damit Händler sich auf ihr Geschäft konzentrieren können, während die rechtlichen Anforderungen verlässlich im Griff bleiben.
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OLV auf dem Kontoauszug: Was hinter der Lastschrift wirklich steckt
Posted by PM-Ersteller - 26/05/26 at 03:05:32 p.m.Unklare OLV-Abbuchung? Was der Kontotext bedeutet, wie Händler Lastschriften richtig prüfen und wann wirklich Handlungsbedarf besteht.
Der Buchungstext „OLV“ sorgt auf Kontoauszügen regelmäßig für Verunsicherung. Viele Kunden vermuten sofort eine fehlerhafte Abbuchung oder sogar Betrug. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch meist um einen ganz normalen Zahlungsvorgang an einer Tankstelle oder im stationären Handel. Entscheidend ist die technische Zahlungsart hinter dem Eintrag.
OLV steht im Zahlungsverkehr für ein Lastschriftverfahren mit girocard und Unterschrift. Der Kunde bezahlt direkt am Terminal vor Ort, autorisiert die Zahlung jedoch nicht per PIN, sondern per Unterschrift. Händler ziehen den Betrag anschließend per Lastschrift ein. Genau deshalb erscheinen auf Kontoauszügen häufig technische Buchungstexte wie „OLV“, obwohl der eigentliche Einkauf längst vergessen wurde.
Für Händler und Buchhaltung wird die korrekte Einordnung solcher Zahlungen immer wichtiger. Kartenzahlungen dominieren den stationären Handel, gleichzeitig nehmen Rückfragen zu unklaren Kontotexten zu. Besonders an Tankstellen oder bei schnellen Kassenvorgängen müssen Belege, Terminaljournale und Tagesabschlüsse sauber nachvollziehbar bleiben.
Wichtig ist dabei die klare Unterscheidung zwischen PIN-Zahlung, girocard-Autorisierung und OLV-Lastschrift. Nicht jede Kartenzahlung läuft automatisch über PIN. Moderne Terminals können je nach Einstellung, Betrag oder Risikoparameter unterschiedliche Zahlungswege nutzen. Genau hier entstehen in der Praxis häufig Missverständnisse bei Reklamationen oder vermeintlichen Doppelabbuchungen.
Bevor ein Vorgang eskaliert wird, sollten Händler zunächst Datum, Uhrzeit, Betrag, Beleg und Journaldaten abgleichen. Gerade an Tankstellen liegen vermeintliche Doppelabbuchungen oft schlicht an mehreren Einkäufen oder zusätzlichen Shop-Zahlungen. Erst wenn Beträge oder Autorisierungen tatsächlich nicht zusammenpassen, sollte eine weitere Prüfung erfolgen.
Auch Rücklastschriften müssen sauber eingeordnet werden. Autorisierte Lastschriften unterscheiden sich rechtlich deutlich von unautorisierten Vorgängen oder fehlgeschlagenen Abbuchungen. Wer Prozesse, Belegarchivierung und Terminaleinstellungen sauber organisiert, reduziert Rückfragen und vermeidet unnötige Konflikte mit Kunden oder Zahlungsdienstleistern.
Der vollständige Ratgeberbeitrag zum Thema „OLV“ findet sich hier: OLV Abbuchung erklärt: Bedeutung & was Händler tun sollten – REA Card
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Zaubermarkt und Gauklerträume: Eine Vorschau auf die Fantasiewelten des Zaubermarkts
Posted by PM-Ersteller - 22/07/25 at 06:07:43 p.m.Im malerischen Mittelalter, wo die Luft erfüllt ist von zauberhaften Klängen und unvergesslichen Düften, wird die Vision einer magischen Welt lebendig. Der Zaubermarkt, der am 2. und 3. August 2025 au
Mit seinen verwunschenen Ständen und Künstlern, die in schillernden Kostümen agieren, wird der Zaubermarkt zu einem Ort, an dem die Phantasie keine Grenzen kennt. Hier treffen sich talentierte Gaukler, Handwerker und Musiker, die die Besucher mit ihren darstellerischen Fähigkeiten verzaubern. Unter ihnen ist auch die Gruppe „Shadows Corner“, die mit ihrem mittelalterlichen Folk und stimmungsvolle Melodien die Zuhörer auf eine akustische Reise ins Herz des Mittelalters mitnimmt.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltungen sind die beeindruckenden Feuershows, die das Ambiente mit spektakulären Lichtern und aufregenden Tänzen bereichern. Die Künstler entführen ihr Publikum in eine Welt, in der Feuer zu Magie wird und die Nacht zum Tag erhellt. Kombinationen aus Musik, Bewegung und visuellem Staunen lassen die Zuschauer in einen Bann geraten, aus dem sie nicht mehr entfliehen möchten.
Die Szenerie des Zaubermarkts wird durch liebevoll gestaltete Stände ergänzt, die nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Verweilen einladen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Castle-Diner mit seinem einladenden Biergarten und der Tischbedienung, wo man in geselliger Runde traditionelle Speisen und Getränke genießen kann. Der Duft von frisch gebackenem Brot und deftigen Eintöpfen vermischt sich mit dem süßen Aroma von Met, während die Gäste in Gespräche vertieft sind und sich dem Genuss hingeben.
Die einzigartige Atmosphäre des Zaubermarkts zieht Menschen aller Altersgruppen an und bietet eine willkommene Gelegenheit, die Zeit zurückzudrehen und in eine Welt voller Wunder einzutauchen. Es ist nicht nur ein Markt, sondern ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht und die Herzen der Besucher berührt.
Ob als begeisterter Gaukler, neugieriger Entdecker oder einfach als Genießer der Kunst – der Zaubermarkt wird ein unvergessliches Ereignis schaffen, das in den Annalen der kulturellen Veranstaltungen der Region eingehend erwähnt werden wird. Seid also bereit für ein Wochenende voller Zauberei und Abenteuer!
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Willkommen beim Zaubermarkt, Ihrem außergewöhnlichen Ziel für Mittelalter- und Fantasiemärkte! Tauchen Sie ein in eine Welt voller Magie und Tradition, wo Handwerkskunst, köstliche Speisen und faszinierende Darbietungen aufeinandertreffen. Unser Marktplatz bietet eine Vielzahl von Ständen mit einzigartigen Produkten, von handgefertigten Schmuckstücken bis hin zu zauberhaften Gewändern. Erleben Sie die Atmosphäre vergangener Zeiten, während Sie durch verwinkelte Gassen schlendern und den Klängen von Spielmännern lauschen. Der Zaubermarkt ist der perfekte Ort für Familien, Freunde und Abenteurer, die unvergessliche Erinnerungen schaffen möchten!
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