AgeFacts: Sehnerv und Glaukom
Posted by PM-Ersteller - 13/01/21 at 06:01:14 p.m.Vorsprung durch Wissen – in 90 Sekunden
Der Sehnerv eines Neugeborenen besteht aus über 1 Million Nervenfasern. Jede dieser Nervenfasern übermittelt pro Sekunde ca. 1 Bit Information von den Augen an das Gehirn. Bezogen auf zwei Augen sind das rund 15 MB Daten pro Minute. Eine beachtliche Leistung für die 4 mm Durchmesser des Sehnervs.
Jedes Jahr verliert der Sehnerv Fasern
Im Laufe des Lebens nimmt die Zahl der Nervenfasern ab, schätzungsweise um 5.000 bis 10.000 pro Jahr. Im Alter von 85 Jahren ist nur noch rund die Hälfte der Nervenfasern vorhanden. Entsprechend reduziert ist das Sehvermögen. Wenn wir 160 Jahre alt werden könnten, würden wir unsere Geburtstagstorte nicht mehr erkennen. Der Sehnerv hätte keine Fasern mehr, wir wären blind.
Sehnerv und Glaukom (Grüner Star)
Die Zahl der Nervenfasern des Sehnervs spielt eine zentrale Rolle bei der Augenerkrankung Glaukom (Grüner Star). Beim Glaukom kann es zu einem beschleunigten Verlust von Nervenfasern kommen. Das Sehvermögen nimmt schneller ab als beim normalen Altern, mit entsprechenden Einschränkungen des Sehvermögens bis hin zur Erblindung. Der beschleunigte Verlust von Sehnervenfasern wird verursacht durch einen erhöhten Augeninnendruck, der für viele
Glaukomvarianten typisch ist. Der hohe Druck behindert die Blutversorgung der Nervenzellen in der Netzhaut und im Sehnerv. Sie sterben ab.
Die Zahl der pro Jahr verloren gehenden Nervenfasern gilt als präziser Indikator für das Risiko einer Erblindung. Diese Zahl lässt sich heute in der Augenheilkunde durch eine Sehnervenfaser-Messung präzise bestimmen. Die Kosten dafür betragen rund 100,- EUR. Sie werden von vielen privaten Krankenversicherungen übernommen, von den gesetzlichen Versicherungen (zur Zeit noch) nicht.
Glaukom selbst erleben
Mit Hilfe von Simulationsbrillen können gesunde Menschen erleben, welche Seheinschränkungen im Verlauf einer Glaukom-Erkrankung auftreten können. Hier finden Sie Informationen über solche Simulationsbrillen.
Verfasser: Gundolf Meyer-Hentschel
Bildquelle: https://irisvision.com/wp-content/uploads/2019/01/retina-optic-nerve-damage-brain.jpg
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Age Suit Germany GmbH
Frau Chantal Fuhr
Kirchweg 2
66133 Saarbrücken
Deutschland
fon ..: 0681 841203122
web ..: https://agesuit.com
email : hello@agesuit.com
Die Age Suit Germany GmbH in Saarbrücken ist ein Anbieter von Simulations-Tools für Unterricht, Forschung und Produktentwicklung. Unser Kern-Produkt, der Alterssimulationsanzug AgeMan, dient dazu, gesundheitliche Einschränkungen des Alters für jüngere Menschen unmittelbar erfahrbar zu machen. Die hohe und innovative Qualität unserer Produkte wird durch unsere Partnerschaft mit dem Meyer-Hentschel Institut gewährleistet, das Mitte der 1990er Jahre als Ergebnis langjähriger Forschung den ersten Altersanzug überhaupt entwickelte.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.
Pressekontakt:
Age Suit Germany GmbH
Frau Chantal Fuhr
Kirchweg 2
66133 Saarbrücken
fon ..: 0681 841203122
web ..: https://agesuit.com
email : hello@agesuit.com
Erste i-Stent-W-Implantation in Bayern
Posted by PM-Ersteller - 08/11/19 at 12:11:04 p.m.Müssen Sie ständig Augentropfen aufgrund Ihres grünen Stars einnehmen? Verspüren Sie Brennen und Rötung durch die Tropfen? Der i-Stent-W könnte Ihr Problem lösen.
Der grüne Star ist eine gefährliche Augenerkrankung, welche mit erhöhtem Augeninnendruck einhergeht. Dieser erhöhte Augendruck kann jahrelang bestehen, ohne dass der Patient Beschwerden empfindet und führt zu kontinuierlicher Schädigung des Sehnervenkopfes und damit einhergehenden Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung.
Der therapeutische Ansatz besteht darin den Augeninnendruck zu senken: medikamentös oder chirurgisch. Die jahrelange Verwendung von drucksenkenden Augentropfen führt nicht selten zu Nebenwirkungen und Reizungen des Auges. Große filtrierende Operationen sind aufwändig und können mit Komplikationen einhergehen. Seit einigen Jahren wird die sogenannte „Minimal invasive Glaukomchirurgie“ angewendet, zum Beispiel durch die Implantation eines i-Stent Injects. Der Vorteil besteht im Vergleich zu den großen Eingriffen in der geringeren Komplikationsrate. Die Operationszeit für eine i-Stent-Implantation liegt für erfahrenen Chirurgen bei wenigen Minuten und kann bei Bedarf problemlos mit einer Kataraktoperation kombiniert werden. Es werden in der Regel zwei i-Stent-Implantate in den sogenannten Kammerwinkel eingesetzt, um den Augeninnendruck zu senken.
Der i-Stent ist bereits seit einigen Jahren in der Welt der Glaukomchirurgen etabliert. Mit dem neuen i-Stent-W wurde das Implantat so anatomisch modifiziert, dass eine einfachere Implantation und eine sicherere Festigung im Kammerwinkelgewebe gewährleistet ist.
Prof. Dr. Dr. M. Koss implantierte gestern den ersten i-Stent-W in Bayern. Der i-Stent-W verspricht im Vergleich zum Vorgängermodell eine einfachere Handhabung und eine Steigerung der Effektivität. Wir freuen uns unseren Patienten diese innovative Methodik anbieten zu können. Bei weiteren Fragen beraten die Ärzte des Augenzentrums Nymphenburger Höfe Sie gern.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Augenzentrum Nymphenburger Höfe
Herr Michael Prof. Dr. Dr. Koss
Nymphenburger Str. 4
80335 München
Deutschland
fon ..: 089 183511
web ..: https://www.augenarzt-muc.de
email : info@augenarzt-muc.de
Pressekontakt:
Augenzentrum Nymphenburger Höfe
Frau Beatrice Wolf
Nymphenburger Str. 4
80335 München
fon ..: 089 18 35 11
web ..: http://www.augenarzt-muc.de
email : info@augenarzt-muc.de
