SkyVision Circular Walk-Ons von Glasolux – runde, begehbare Oberlichter nach Maß
Posted by PM-Ersteller - 15/09/25 at 08:09:00 a.m.Der Kreis als Symbol der Perfektion in der Architektur und der Tageslichtnutzung: Passende Oberlichter mit besonderer Ästhetik und hoher Funktionalität
Begehbare Oberlichter sind im Objekt- sowie im privaten Wohnbau noch nicht stark verbreitet – und wenn doch, zumeist in rechtwinklig. Eine Besonderheit stellen somit die runden, begehbaren SkyVision Circular Oberlichter von Glasolux dar. Sie lassen sich – fast einzigartig auf dem Markt – ganz nach Bedarf maßschneidern und individuell ausstatten.
Bielefeld. „Wir haben mit der Verwendung des Kreises nicht das Rad der Architektur neu erfunden. Aber wir konnten seinen Einsatz als Oberlicht deutlich vereinfachen“, sagt Marco Lehmkühler, Hauptgesellschafter von Glasolux in Bielefeld. Der mittelständische Betrieb entwickelt, produziert und montiert maßgeschneiderte Tageslichtlösungen für das Flachdach und Schrägdach.
Eine besondere Variante sind die runden SkyVision Circular Oberlichter aus der Walk-On-Serie, die sich für jedes Projekt maßschneidern und individuell ausstatten lassen. „Anfragen von Architekten, sowohl nach begehbaren Oberlichtern als auch runden Fenstern, nahmen stetig zu. Dies brachte uns auf die Idee, beides zu kombinieren und das Angebot zudem sehr variabel zu halten, sowohl im endgültigen Format als auch in der Ausstattung. Die Statik eines Gebäudes ist der einzige Punkt, der uns Grenzen setzt“, so Marco Lehmkühler weiter.
Er weiß: Runde Fenster liefern auch und gerade im Dacheinbau weit mehr als nur wertvolles Tageslicht; sie sind selbst absolute Hingucker. Auf diese Weise bilden sie einen klaren Kontrast zum rechtwinkligen Baukörper und schaffen Abwechslung für das Auge. „Zugleich greifen runde Oberlichter häufig das Design anderer Objekte in ihrem Umfeld auf, um so für Ausgeglichenheit und Harmonie zu sorgen. Der Kreis ist ein Element, mit dem Architekten gerne spielen“, erklärt der Fensterbau-Profi.
Herstellung auf Maß – Alleinstellungsmerkmal im D-A-CH-Raum?
Quasi ein Alleinstellungsmerkmal für runde und zugleich begehbare Oberlichter aus dem Hause Glasolux sei die Möglichkeit, die Abmessungen und Aufbauhöhen frei zu wählen. Auf dem Markt im D-A-CH-Raum (Deutschland, Österreich und der Schweiz) gebe es außer den Ostwestfalen kaum einen Hersteller, der solche Fenster individuell auf Maß fertigen könne. Die extrem hohe Tragfähigkeit von 500 kg/m² spiele eine weitere wesentliche Rolle.
Sofern begehbare Oberlichter im privaten Wohnbau eingesetzt werden, betreffe dies eher die gehobene Architektur, so die Erfahrung von Marco Lehmkühler. Hier gehe es beispielsweise darum, natürliches Tageslicht in innenliegende Räume zu leiten, die von anderen Zimmern umgeben sind und daher keine seitlichen Außenfenster besitzen. Runde Ausführungen stellen hier ein ausgesprochenes Highlight dar und verleihen dem Interieur eine besondere Atmosphäre. Häufiger werden begehbare, runde Fenster allerdings im öffentlich-gewerblichen Bereich eingesetzt.
Eine Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen ist möglich. Lehmkühler bringt Licht ins Dunkle: „Je nachdem, wo die SkyVision Circular Oberlichter in der Walk-On-Variante eingesetzt werden, können wir sie mit voll- oder halbtransparenten Gläsern versehen. Sonnenschutzglas ist dabei schon fast Standard. Diverse Arten der Rutschhemmung stehen zur Verfügung. Die Fenster können wahlweise bodeneben als auch erhöht installiert werden.“
Letzteres ist eine gern gewählte Option, wenn Flachdächer zunehmend als zusätzlicher Bewegungs- und Begegnungsraum genutzt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Grottenhof im österreichischen Graz. Drei runde Glasolux-Oberlichter wurden ebenerdig eingebaut, drei weitere erhöht und mit Sitzgelegenheiten umgeben. So tragen die mit Dreifach-Isoliergläsern und Aluminiumrahmen in Beigegrau ausgeführten Oberlichter zum Austausch und Entspannen bei.
Dächer werden zu beliebten Aufenthaltsorten
Außenflächen durch den Einsatz von begehbaren Fenstern eine besondere Note zu verleihen, folgt laut Marco Lehmkühler ohnehin einem immer stärker werdenden Trend. Beispielhaft steht hierfür das Work-Café der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Es verbindet den Innenhof mit fünf Pavillons und befindet sich oberhalb der Bibliothek. Sechs SkyVision Circular Walk-Ons versorgen diese mit Tageslicht, während der Freiraum darüber ein gern angenommener Treffpunkt ist.
Lehmkühler berichtet: „Bei den Bauvorhaben, die wir mit unseren runden Oberlichtern beliefern, handelt es sich häufig um kommunale oder gewerbliche Objekte, genauer gesagt um Verbindungstrakte zwischen zwei Baukörpern. Diese Verbindungen dienen den Passanten darunter oft als überdachter Versammlungsraum oder Speisesaal. Bei schönem Wetter fungieren die Flächen als wertvoller und beliebter Aufenthaltsort. Wir kennen dies beispielsweise von Bildungseinrichtungen, die offene Pausenräume über schulisch genutzten Räumen platziert haben.“
Volle Transparenz ist nicht immer erwünscht
In vielen Fällen biete es sich an, keine volltransparenten Scheiben zu verwenden, sondern beispielsweise opallaminierte Gläser, die den „Durchblick“ verringern. Der einfache Grund: Es soll so verhindert werden, dass die Privat- bzw. Intimsphäre von Menschen verletzt wird, die sich über den Oberlichtern befinden.
Abhängig vom Einsatzort eines begehbaren (runden) Oberlichts sind auch die einzuplanenden Arten der Rutschhemmung. Zur Wahl stehen einerseits spezielle Beschichtungen und andererseits Scheiben mit integrierter, permanent geätzter Rutschhemmung. Diese ist in der Regel insbesondere für kommunale Bauvorhaben wie Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen vorgeschrieben.
„Unsere Erfahrung gerade der letzten Jahre zeigt, dass die Möglichkeit, Durchmesser, Glasaufbau und technische Ausführung der Oberlichter praktisch frei zu planen und zu realisieren, uns einen großen Vorsprung auf dem Markt beschert hat. Standardlösungen sind dagegen eher selten zielführend. Wir sind stolz, dass wir bereits viele bemerkenswerte Objekte privater, kommunaler und gewerblicher Kunden damit ausstatten konnten. Dies ist technisch und architektonisch immer eine runde Sache“, meint Marco Lehmkühler.
Glasolux-Entwickler arbeiten bereits an weiteren innovativen Lösungen, wie zum Beispiel an runden begehbarem Brandschutz-Varianten, um damit eine designorientierte Alternative zu den rechtwinkligen begehbaren Oberlichtern mit Brandschutzglas liefern zu können.
Weitere Infos:
Hersteller: www.glasolux.com
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
GSL GLASOLUX GmbH
Frau Gaby Rohmann
Fabrikstraße 24
33659 Bielefeld
Deutschland
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Kurzportrait: GLASOLUX
GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.
Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.
Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.
Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.
Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.
www.glasolux.com
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Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
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Filigrane Fenster für ehemalige Fabrikhallen
Posted by PM-Ersteller - 11/02/25 at 09:02:32 a.m.Erfolgreiche Sanierung der Flottmann-Hallen in Herne unter Denkmalschutzbedingungen
Die seit Mitte der Achtzigerjahre unter Denkmalschutz stehenden Flottmann-Hallen in Herne genießen längst über das Ruhrgebiet hinaus einen hohen Stellenwert als Location für moderne Kunst und Kultur – allerdings unter erschwerten Bedingungen. Marode Dachverglasungen aus Vorkriegszeiten und ungedämmte Dachflächen sorgten jahrelang für Wassereinbrüche, extreme Temperaturschwankungen und Energieverluste. Durch umfassende Sanierungen ist der Betrieb seit Herbst 2024 nun wieder uneingeschränkt möglich. Firstverglasungen und Lichtbänder von Glasolux sorgen für die ganzjährige Nutzbarkeit des historischen Areals – und ein Interieur, das die Kunst ideal unterstützt.
Herne / Bielefeld. Die Adresse „Straße des Bohrhammers Nr. 5“ mag für Auswärtige erstaunlich klingen. Doch in Herne, das den Beinamen „Stadt der Bohrhämmer“ trägt, ist diese Bezeichnung selbsterklärend. Schließlich wurden hier ab 1908 jene Werkzeuge gefertigt, ohne die der industrialisierte Steinkohleabbau im Ruhrgebiet kaum denkbar gewesen wäre.
Die „Maschinenfabrik H. Flottmann & Co.“ gründete hier nach der Jahrhundertwende eine Schmiede, eine Schlosserei sowie eine Ausstellungs- und Versandhalle. Nach den Plänen der Architekten Schmidtmann und Klemp wurde hierfür ein fünfschiffiger, symmetrisch gegliederter Gebäudekomplex errichtet, der den Jugendstil Darmstädter Prägung reflektierte und mit moderner Zweckmäßigkeit verband.
Der unternehmerische Erfolg ließ die Belegschaft im Herner Werk vor der Weltwirtschaftskrise der Zwanzigerjahre auf 1.520 Personen anwachsen. Es folgte eine äußerst unrühmliche Phase der Firmengeschichte, als sich die Geschäftsführung der NSDAP-Ideologie anschloss, was nach dem 2. Weltkrieg übergangsweise zu einer Stilllegung des Betriebs führte. Während der Zeit des Wiederaufbaus in den Sechzigerjahren konnte der Enkel des Firmengründers, Friedrich Heinrich Flottmann, das Unternehmen nochmals beleben, aber in den Siebzigerjahren begann der letzten Endes doch unaufhaltsame Abstieg. Die Flottmann-Hallen wurden für die Produktion nicht mehr benötigt, verwaisten und begannen zu verfallen.
Rettung vor dem Abriss und Aufnahme in den Denkmalschutz
1980 übernahm die Stadt Herne die Immobilie, und 1983 stand der Abriss kurz bevor. Der konnte jedoch noch einmal abgewendet werden, und 1986 erfolgte die Erteilung des Denkmalschutzes. Damals begann bereits der Kulturbetrieb, und die „wohnungsnahe Freizeit- und Erholungsanlage mit integrierter Begegnungsstätte“ erarbeitete sich einen guten Ruf in der überregionalen Kulturszene.
Doch der Zustand des Gebäudes verschlechterte sich zusehends, und die Nutzung war nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die Dachflächen waren komplett ungedämmt, und die noch aus den Vorkriegsjahren stammenden Fenster mit eingekitteten Einscheibenverglasungen schlossen nicht mehr richtig. Unterhalb der Oberlichter trugen zudem 1,5 bis 2 cm breite Luftspalten über die gesamte Länge ebenfalls zu Undichtigkeiten bei.
„Vor der Sanierung haben wir hier immer wieder massive Wassereinbrüche erleben müssen. Außerdem war es im Winter in den Hallen oftmals viel zu kalt und im Sommer mit manchmal mehr als 45 Grad wiederum deutlich zu heiß für Veranstaltungen und Ausstellungen. Teile der Flächen insbesondere in der Ausstellungshalle konnten wir oftmals nicht nutzen. Daher waren wir bei der Gestaltung unseres Kulturprogramms eingeschränkt, und eine umfassende Sanierung war unausweichlich“, sagt Thomas Witt, der die Verwaltung der Flottmann-Hallen leitet.
Dies bestätigt auch Sabine Albrecht, die bei der Stadt Herne dem Team Bauleitung des Fachbereichs Gebäudemanagement vorsteht: „Den baulichen Wärmeschutz zu gewährleisten, bildete einen Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen. Darüber hinaus mussten auch die Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen erneuert werden, und die Barrierefreiheit war eine weitere wichtige Aufgabe. Über allem stand dabei, den Denkmalschutz zu beachten.“
Dies galt beispielsweise für den barrierefreien Zugang zum Gebäude, denn die schweren Stahltüren durften nicht entfernt werden. Jedoch bot der Einbau neuer Technik für das erleichterte Öffnen und Schließen eine relativ einfache Lösung. Auch der Einsatz einer neuen Lüftungsanlage sowie der Austausch der Beleuchtung durch moderne LED-Tiefstrahler und -Langfeldleuchten stellten hinsichtlich des Denkmalschutzes keine großen Hürden dar.
Energetische Sanierung und Erhalt der Architektur
Anders verhielt es sich mit den Verglasungen, die mit rund 600 m² weite Teile der Dachgesamtfläche ausmachen. Sabrina Gronotte von gronotte.architekten wurde mit der Sanierungsplanung beauftragt. Sie erläutert die Anforderungen: „Notwendig war eine energetische Sanierung mit vollständigem Austausch der Einscheiben-Schrägverglasungen, jedoch ohne architektonische Veränderungen. Die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes und den Denkmalschutz auf einen Nenner zu bringen, war die eigentliche Aufgabe. Der Baustil der Flottmann-Hallen besitzt einen zugleich typischen und doch ganz eigenen industriellen Charme, und das ursprüngliche Erscheinungsbild musste natürlich erhalten bleiben.“
Dies war bei den großen Fensterflächen alles andere als einfach umzusetzen, denn die traditionelle Stahlkonstruktion war sehr filigran gearbeitet. Moderne Wärmeschutzgläser, deren Einbau hier unumgänglich war, erfordern aber einen stärker belastbaren Rahmen. „Zum Glück ergab die Online-Recherche recht schnell, dass solche Lösungen durchaus existieren. Zumindest Glasolux war in der Lage, entsprechend filigrane und zugleich höchst stabile Aluminiumeinfassungen zu fertigen, die für dreifach verglaste Fenster uneingeschränkt geeignet sind“, so die Architektin.
Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ war die Finanzierung der Umbauten mit dem Bewilligungsbescheid vom September 2021 gesichert. Die Ausschreibung konnte erfolgen, und Glasolux erhielt den Zuschlag für die Fertigung und Montage von vier großen Firstverglasungen und insgesamt zehn Lichtbändern.
2,5 Mio. Euro für die Sanierung der Infrastruktur
Für die Sanierung der gesamten Infrastruktur standen 2,5 Mio. Euro zur Verfügung; der Eigenanteil der Stadt Herne belief sich auf 250.000 EUR. Den ersten beiden Hallen widmete man sich ab 2022, die nächsten beiden folgten 2023.
Während Glasolux im heimischen Bielefeld an die Planung und Herstellung der Firstverglasungen und Lichtbänder gehen konnte, schritten die Sanierungsmaßnahmen in Herne voran. Das Anbringen der mehrschichtigen Wärmedämmung in den Satteldächern auf einer Fläche von rund 1.400 m² inklusive einer neuen bituminösen Abdichtung gehörte ebenso zu den grundlegenden Aufgaben wie das Schließen der Luftspalten.
Mit der Demontage der Firstverglasungen und Lichtbänder wurde Glasolux ebenfalls beauftragt. Aufwändige Innengerüste gewährleisteten hierbei – wie auch bei den späteren Montagearbeiten – höchste Sicherheitsstandards.
Dachverglasungen: Höhere Energieeffizienz und mehr Funktionalität
Die neuen Firstverglasungen und Lichtbänder unterscheiden sich zwar optisch nicht von den früheren Ausführungen, wohl aber hinsichtlich ihrer Funktionalität und der Energieeffizienz. Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent sind laut Architektin Sabrina Gronotte realistisch zu prognostizieren. Neben dem Klima- und Ressourcenschutz ist die nachhaltige Verbesserung der klimatischen Bedingungen ein weiterer wichtiger Faktor. So sind die Dachverglasungen mit 26 Öffnungsmodulen ausgestattet, die einfach zu steuern sind und zur bedarfsgerechten Klimatisierung beitragen.
Thomas Witt von der Verwaltung der Flottmann-Hallen nennt einen weiteren Vorteil: „Die früheren Werkstatt-Glasfenster waren deutlich weniger transparent als die jetzigen Elemente. Deshalb können wir nun mehr natürliches Tageslicht nutzen, und das ist gerade für Kunstausstellungen sehr gut. Einige Künstler haben sich zu den aktuellen Lichtverhältnissen bereits begeistert geäußert.“
Ob Theater, Tanz, Musik, Kabarett, Comedy, Figurentheater, junge Kultur und Kleinkunst oder Ausstellungen: Der Austausch der Dachverglasungen ist für die Stadt Herne eine wichtige Facette in dem Unterfangen, die revitalisierten Flottmann-Hallen über die Ruhrmetropole weit hinaus noch stärker in den Fokus kulturinteressierter Menschen zu rücken.
Übersicht der eingesetzten Glasolux-Produkte:
4 große Firstverglasungen
2 x 62 Module (rechte Gebäudeseite, rechte und linke Firstseite),
1 x 60 Module (linke Gebäudeseite, rechte und linke Firstseite) und
1 x 60 Module (Mitte, Haupteingang, rechte und linke Firstseite)
8 Lichtbänder mit Neigung 28,5 0
3 Lichtbänder mit 7 Modulen (4.160 x 2.955 mm),
3 Lichtbänder mit 6 Modulen (4.070 x 2.955 mm),
1 Lichtband mit 5 Modulen (4.220 x 2.955 mm) und
1 Lichtband mit 4 Modulen (4.080 x 2.955 mm)
Diverse Produkte und Zubehöre
26 Öffnungsfenster (RWA)
7 RWA-Hauptbedienstellen
4 Lüftungstaster
8 Rauchmelder
1 Regen- und Windsensor
Weitere Infos:
Planung, Produktion & Montage der Dachverglasung: www.glasolux.com
Nutzer: Flottmann-Hallen / Stadt Herne, www.flottmann-hallen.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
GSL GLASOLUX GmbH
Frau Gaby Rohmann
Nordfeldweg 87
33659 Bielefeld
Deutschland
fon ..: +49 (0) 521 77 01 943 – 0
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email : anfrage@glasolux.de
Kurzportrait: GLASOLUX
GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.
Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller für innovative Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.
Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.
Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbarer Verglasungen im Außen- und Innenbereich.
Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.
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Kraft der Sonne ideal genutzt – Lichtbänder für mehr Tageslicht und PV-Anlage ergänzen einander
Posted by PM-Ersteller - 14/11/24 at 11:11:21 a.m.Alles unter einem Dach: Neubau in Feldkirchen-Westerham beherbergt Kinderkrippe Bucklberg und die VHS
Schon Kleinkinder im Alter von einem bis zu drei Jahren sollen ihre Umwelt aktiv erkunden und entdecken. Dies ist ein Kernelement der Reggio-Pädagogik, die auch den Neubau der Kinderkrippe Bucklberg in Feldkirchen-Westerham inspirierte. Einladende, lichtdurchflutete Räume sollen diesen Ansatz konsequent unterstützen. Aus diesem Grund setzten die Architekten und die Betreiber auf viel natürliches Tageslicht, das durch insgesamt neun Glasolux Lichtbänder auf dem Dach ins Innere strahlt. Begehbare SkyVision Oberlichter leiten das Licht zudem vom Ober- in das Erdgeschoss weiter. Von dieser Lösung profitieren nicht nur die Kinder und Erzieherinnen, sondern auch die Mitarbeiter und Besucher der Volkshochschule, die ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist.
Feldkirchen-Westerham / Bielefeld. Offene, großzügige Räume, die zum Entdecken einladen: So lautete eine wesentliche Maxime für die Planung und Gestaltung der neuen Kinderkrippe am Mareisring in Feldkirchen-Westerham. Im Auftrag der Gemeinde im Landkreis Rosenheim planten die PP+ Pöhlmann Architekten & Ingenieure aus München ein großzügig dimensioniertes KfW-40-Effizienzhaus. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde das zweigeschossige Gebäude im September 2024 eingeweiht.
Bei ihrem Konzept ließen sich der freie Architekt und Energieberater Rüdiger C. Pöhlmann und sein Büro von der Reggio-Pädagogik inspirieren. Ihre Philosophie besagt, dass jedes Kind ein reiches, kreatives Potenzial in sich trägt, die Welt selbst zu entdecken und zu verstehen. Und genau hierfür soll die neue Kinderkrippe am Mareisring das ideale Umfeld bieten.
Inspiriert von der Reggio-Pädagogik
Rüdiger C. Pöhlmann sagt: „Ganz konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass die Korridore als sogenannte Spielflure konzipiert sind. Hier treffen die Kinder sich mit einander, spielen gemeinsam oder erkunden Spiegelbilder und vieles mehr. So wird das ganze Gebäude – zumindest der Teil, der der Krippe zur Verfügung steht -, von den Kindern bespielt. Dieser Gedanke setzt sich bis in die Gestaltung der Außenanlagen fort, die ebenfalls zu dem zu erforschenden Lebensraum gehören.“
Die Devise „Entdecken“ gilt in dem Neubau jedoch nicht nur für die ein- bis dreijährigen Kinder, die ab morgens um 7.30 Uhr in der Kinderkrippe betreut werden. Auch Erwachsene gehen hier im weitesten Sinne auf Entdeckungsreisen – und zwar wenn sie die Kurse und Veranstaltungen der örtlichen Volkshochschule besuchen. Denn diese wurde ebenfalls in dem geräumigen Neubau untergebracht.
Dabei wirkt das großzügig dimensionierte Haus gar nicht so massiv, wie die Maße es erwarten ließen: Es misst 42 Meter in der Länge sowie 24 Meter in der Breite und erreicht am First eine Höhe von 9,5 Metern. Insgesamt bietet der rund 10,5 Mio. Euro teure Bau eine Nutzfläche von 1.647 Quadratmetern, exklusive der Tiefgarage mit 22 Stellplätzen.
„Der Gebäudeentwurf nimmt regionale Elemente auf und adaptiert diese frei in Formensprache und Materialverwendung. Charakteristisch für den bayerischen Stadel – bzw. die Scheune oder das landwirtschaftliche Bauernhaus – sind das verputzte Erdgeschoss, das hölzerne Obergeschoss mit Balkon sowie die einzeln vorgehängten Balkenlagen zum Schutz vor Regen und starker Sonneneinstrahlung. Hierzu gehört auch das flach geneigte, weit auskragende und schützende Satteldach. Im Ergebnis fügt sich das Gebäude harmonisch in das Umfeld ein“, so Pöhlmann weiter.
Harmonisch in das Wohnumfeld eingebettet
Dies bestätigt auch Andreas Hanrieder, der das Bauvorhaben als stellvertretender Leiter der Bauverwaltung von Feldkirchen-Westerham betreute. Ein großes Gebäude so perfekt in das Bild des umliegenden Wohngebiets einzubetten, ist für ihn ein architektonisches Meisterstück.
„Im Innern des Objekts war zunächst ein etwas anderes architektonisches Konzept vorgesehen als jenes, das nun realisiert wurde. Ursprünglich bezog es sich nur auf eine Nutzung durch das Kinderhaus und sollte für das Interieur noch mehr Offenheit schaffen. Die Planungsgrundlage änderte sich, als auch die Volkshochschule einbezogen wurde. Doch ein Kernelement hatte weiterhin Bestand: Dank der insgesamt neun Lichtbänder auf dem Dach blieb der Grundgedanke des lichtdurchfluteten Raumes erhalten“, erklärt Andreas Hanrieder.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein weiterer wesentlicher Leitgedanke bei der Planung seitens der Gemeinde besteht schon seit langem in der Nachhaltigkeit. So profitieren die Bürger von besonderen Förderungen der Kommune für den Betrieb von PV-Anlagen inklusive Balkonkraftwerken sowie von Speichersystemen. „Hier haben wir sicher eine Vorbildfunktion. Die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden schauen auch ein wenig neidisch auf uns“, sagt Andreas Hanrieder. Schrittweise wurden bereits fast alle gemeindeeigenen Gebäude mit PV nachgerüstet.
Daher erscheint es nur selbstverständlich, dass auch der Neubau des Kinderhauses am Mareisring mit Paneelen für die Nutzung der Sonnenenergie ausgestattet wurde. Auf dem Dach sind Photovoltaikmodule mit einer Kapazität von 47 Kilowatt Peak installiert, die den 20-kW-Stromspeicher aufladen. Insbesondere in den Sommermonaten versorgen sie die Luft-Wärmepumpe. Für das Heizen im Winter kommt eine Pellet-Anlage zum Einsatz.
Tageslicht bekommt viel Raum
Wenn es um die Nutzung der Sonnenenergie geht, ist es aber mit den PV-Modulen allein noch nicht getan. Sie flankieren die insgesamt neun Lichtbänder, die für zusätzliches natürliches Tageslicht im Innern der Kinderkrippe und in den von der VHS genutzten Räumen sorgen. Dieses Konzept begeistert Andreas Hanrieder nach wie vor. Schließlich profitieren alle Nutzergruppen sehr von dem angenehmen Raumgefühl. Außerdem zeigt sich hier, dass sich die Nutzung eines Daches für Photovoltaik gut mit zusätzlichen Dachverglasungen für mehr Lichteinfall kombinieren lässt.
Andrea Mühleisen leitet das Kinderhaus Bucklberg und weiß die besondere Atmosphäre ebenfalls zu schätzen. Viel Tageslicht bedeutet für sie im Allgemeinen auch viel Aufenthaltsqualität. „Und sollte es einmal zu viel Licht sein, nutzen wir gern die Möglichkeit, die Lichtbandmodule mittels elektrisch gesteuerter Markisen im Handumdrehen zu verschatten, zum Beispiel im Multifunktionsraum des Obergeschosses. Dieser Bereich ist für das Spielen und Turnen ebenso hervorragend geeignet wie für verschiedenste Veranstaltungen“, freut sich Andrea Mühleisen.
Von den Lichtbändern durch begehbare Oberlichter bis ins Erdgeschoss
Das Architekturbüro PP+ war bereits aus anderen Projekten mit den Lösungen von Glasolux gut vertraut und hatte nur positive Erfahrungen gemacht. Daher lag die Empfehlung nahe, den Hersteller aus Bielefeld auch bei der KiTa am Mareisring einzubinden und dessen Kompetenz für Dachverglasungen zu nutzen. Glasolux kalkulierte zunächst sieben Lichtbänder; zwei weitere kamen im Laufe der Planungen hinzu.
Auf einer Seite des Daches verteilen sich fünf Lichtbänder mit einer Breite von 3,32 Metern. Jedes dieser Lichtbänder verfügt über zwei Öffnungsflügel für die Frischluftzufuhr. Insgesamt vier Lichtbänder mit einer Breite von jeweils 4,46 Metern sind auf der anderen Dachseite installiert und von den PV-Modulen umgeben. Alle Fenster sind innen und außen in der Farbe Anthrazit sowie mit Sonnenschutzmarkisen ausgeführt.
Mit eigenem Personal montierte Glasolux die Lichtbänder – wie auch die begehbaren Oberlichter im Innern. Deren Aufgabe besteht darin, möglichst viel Tageslicht, das durch die Lichtbänder ins Obergeschoss fällt, in das Erdgeschoss weiterzuleiten. Sie wurden in den Korridorböden des Obergeschosses installiert.
Zwei Nutzeinheiten kombiniert – erhöhte Brandschutzauflagen
Für Andreas Hanrieder von der Gemeinde sind diese Walk-Ons ein echtes Highlight. Manchen Besuchern erschien der Effekt bei der Eröffnung am 20. September 2024 allerdings zunächst ein wenig befremdlich. „So fanden es einige der anwesenden Herren seltsam, dass die Oberlichter nicht voll transparent, sondern mattiert bzw. laminiert ausgeführt waren. Wir erklärten ihnen aber, dass damit auch die Privatsphäre der Personen gewahrt wird, die sich über die Gläser hinweg bewegen – zum Beispiel die Erzieherinnen. Dieses Argument leuchtete ihnen dann sofort ein“, erklärt der Experte aus dem örtlichen Bauamt mit einem leichten Schmunzeln.
Die Kinderkrippe belegt im Neubau rund drei Viertel der Nutzfläche. Hierzu gehören das komplette Erdgeschoss und die Hälfte des Obergeschosses. Die Volkshochschule nutzt den Rest des 1. Stocks und verfügt über ein separates Treppenhaus, das zugleich als Brandschleuse fungiert.
Zum Hintergrund: Weil in einem der beiden Gebäudeteile zwei Nutzeinheiten für VHS und Kinderkrippe aneinandergrenzen, gelten hier besondere Anforderungen an den Brandschutz. Aus diesem Grund wurden die Walk-Ons hier auf der Unterseite zusätzlich mit Brandschutzgläsern versehen – eine Praxis, mit der Glasolux auch aus anderen Bauvorhaben längst bestens vertraut ist.
Übersicht der eingesetzten Glasolux-Produkte:
o 5 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 3.320 mm, Modulhöhe 2.045 mm,
10 Öffnungsflügel (2 pro Lichtband), 5 Sonnenschutzmarkisen
o 2 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 4.460 mm, Modulhöhe 1.545 mm,
4 Öffnungsflügel, 2 Sonnenschutzmarkisen
o 2 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 4.460 mm, Modulhöhe 2.045 mm,
4 Öffnungsflügel, 2 Sonnenschutzmarkisen
o 9 Markisensteuerungen mit MotorControllern (Dach)
o 2 begehbare Oberlichter (innen): SkyVision Walk-On, 1.000 x 2.000 mm, rutschhemmende Beschichtung aus Glasnoppen, blickdichte Opal-Laminierung – mit Brandschutzelementen
o 2 begehbare Oberlichter (innen): SkyVision Walk-On, 1.000 x 2.000 mm, rutschhemmende Beschichtung aus Glasnoppen, blickdichte Opal-Laminierung – ohne Brandschutzelemente
Weitere Infos: www.glasolux.com
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
GSL GLASOLUX GmbH
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email : anfrage@glasolux.de
Kurzportrait: GLASOLUX
GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.
Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.
Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.
Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.
Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.
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