Kommt der Shopper nach der Corona-Krise wieder in den stationären Handel zurück?
Posted by PM-Ersteller - 06/12/21 at 11:12:49 a.m.Immer mehr Läden in unseren Innenstädten schließen, weil sie der Krise nicht trotzen können. Die Vielfalt bricht weg und die Shopper bevorzugen den Onlinehandel. Kann man das wieder ändern?
Unter den 7-10 wertvollsten Unternehmen weltweit (statista/pwc) haben sich mittlerweile mit AMAZON, ALPHABET (Google), META (FACEBOOK) und ALIBABA mindestens 4 Big-Player etabliert, die teilweise, vorwiegend oder ausschließlich im Onlinegeschäft ihr Einkommen generieren. Und mit APPLE und MICROSOFT gehören in diese Spitzengruppe zusätzlich noch zwei weitere, die zumindest Ambitionen entwickeln und/oder teilweise schon von Bereichen des Onlinegeschäftes profitieren. Den weltweit mit Abstand größten Offline-Einzelhändler WALMART sucht man in diesen Top-Ten vergebens.
Können nun diese Giganten des Onlinehandel ernsthaft ein Interesse daran haben, dass sich der stationäre Handel nach der Krise wieder zu neuer Stärke aufschwingt?
Immerhin hätten sie die finanziellen Polster, dagegen etwas einzuwenden.
Immerhin hat der stationäre Handel in den Städten im Verlauf der Krise schon viele herbe Verluste und Einschläge verkraften müssen. Und ein Ende der Pandemie ist weit und breit immer noch nicht in Sicht.
Wie YOUGOV treffend feststellte, war die Pandemie ein Booster fürs Online Shopping. Was nicht zum täglichen Bedarf gehört, wurde häufiger online als offline gekauft“.
In Ihrem „International Retail Report“ haben sie im Januar und Februar 2021 Verbraucher in 17 Welt-Märkten zu ihren Einkaufsgewohnheiten der vergangenen 3 Monate befragt. Dabei sahen deutsche Onlineshopper viel häufiger als andere als Online-Vorteil, dass man Produkte leichter vergleichen kann und viel seltener als andere den Vorteil von Sonderangeboten.
Für den Einkauf im stationären Laden spricht aber dennoch aus Sicht von 62 Prozent der Verbraucher – also immerhin mehr als die Hälfte -, dass sie dort direkt mit dem Produkt interagieren können. Für die deutschen Verbraucher war vor allem ein Vorteil, dass sie offline mit anderen Menschen zusammen einkaufen können!
Vor allem diese beiden zuletzt genannten Punkte bestätigen absolut meine Erfahrungen im POS- und Shopper-Bereich, die ich in den letzten 40 Jahren sammeln konnte. Bereits seit den Märkten im Mittelalter war das „Shoppen“ – zu dieser Zeit wusste natürlich noch niemend, dass man das irgendwann so nennen würde – auch und vor allem ein Zentrum der Kommunikation zwischen Menschen.
Und auch das „Interagieren“ mit den Produkten, das Anfassen, das Riechen, die Haptik, die Anprobe, sich im Spiegel betrachten (und gut finden!) hat auch im Zeitalter des Onlinehandels nie seinen Reiz verloren.
Erweitern möchte ich diese Vorteile des Offline-Shoppens unbedingt um den in meinen Augen absolut wichtigsten Faktor und Unterschied zum Onlinehandel – die EMOTION.
Die emotionale Käuferansprache sowohl durch das Produkt und seine Präsentation, als auch durch das Laden-Ambiente selbst und ganz besonders natürlich durch den Menschen in diesem Spiel, durch den Verkäufer. Diese Punkte kann kein Onlinehändler, da haben sie ihre Achillesferse.
Das Fazit des Retail Reports von YouGov: „Klar ist, dass nicht alle Ladenlokale mit demselben Kundenaufkommen rechnen können wie vor der Pandemie und dass nicht alle Online-Shops an Ihre Umsätze während der Pandemie anknüpfen werden können. Aber die Vorlieben und Vorbehalte der Verbraucher unterscheiden sich selbst in benachbarten Märkten stark. Deshalb kommt es jetzt vor allem darauf an, die eigene Zielgruppe gut zu kennen, um Strategien für die neue Normalität nach der Pandemie zu entwickeln.“
Mein Fazit: irgendwann wird der „Mensch“ sich wieder sehnen nach all diesen schönen Erlebnissen, den Emotionen des Shoppens in schönen Geschäften, das war nach jeder überstandenen Krise so und das wird auch nach Corona so sein. Es braucht dazu allerdings drei ganz wesentliche Grundvoraussetzungen:
– die Krise ist endgültig beendet und jeder darf wieder ohne Einschränkungen gehen, wohin er möchte,
– es gibt wieder attraktive Geschäfte – Pioniere, die Neues aufbauen – für 1 Geschäft kommt er nicht wieder,
– diese erneuerten Geschäfte (und Innenstädte) bieten ihm Lösungen, Geschichten und vor allem Emotionen.
Marken, Städte und Händler sollten sich darauf vorbereiten, es gibt viel zu tun.
Wolfgang Eisenberg ist Inhaber der eisenberg Agentur für Shopper-Marketing und Autor des Buches „Läden in der (Corona-)Krise“ https://eisenberg-trademarketing.de/index.php/das-buch in dem er seine 40jährigen Erfahrungen im Bereich POS- und Shopper-Marketing dokument
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Umfrage: Deutsche freuen sich aufs Bummeln
Posted by PM-Ersteller - 11/05/21 at 06:05:41 a.m.Einkaufserlebnis in lokalen Läden und Geschäften wird vermisst
Berlin, 11. Mai 2021 – Fast 70 Prozent der Deutschen sehnt das offizielle Ende des Lockdowns und die Wiedereröffnung der Geschäfte herbei. Fast jeder Zweite freut sich darauf, sich in den Geschäften spontan umzuschauen und zu stöbern. Und über 30 Prozent der Befragten haben bereits bestimmte Einkäufe fest eingeplant. Vor allem Familien freuen sich auf die Wiedereröffnung (77 Prozent) und haben konkrete Shopping-Pläne (42 Prozent). Das sind Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact unter 1.000 Verbrauchern in Deutschland im Auftrag des internationalen Marketing- und Druckexperten Vistaprint.
Vorfreude: Einkaufsqualität in lokalen Geschäften
Sobald die Läden nach dem aktuellen Lockdown öffnen, wollen die meisten Befragten zunächst Bekleidungs- und Schuhgeschäfte (39 Prozent und 31 Prozent) besuchen. Aber auch Einrichtungsläden (30 Prozent), Bau- und Gartencenter (28 Prozent) sowie Multimediamärkte (26 Prozent) liegen hoch im Kurs. Die Präferenzen der Geschlechter sind klassisch: Es zieht die Frauen eher in die Boutiquen (45 Prozent), Männer freuen sich auf den Besuch des Multimedia- und Technikgeschäfts (37 Prozent).
„Den Befragten geht es nicht in erster Linie um die Besorgung, sondern um das Einkaufserlebnis in den Geschäften“, sagt Jörg Sutara, General Manager Vistaprint Deutschland, Österreich und Schweiz. „Die Vistaprint-Umfrage macht die Wertschätzung der Deutschen für Läden und Geschäfte deutlich.“ Ein Drittel freut sich auf das Aus- und Anprobieren, jeder Fünfte schätzt die Produktauswahl in Geschäften und erwartet neue Ideen und Inspirationen beim Shopping. 32 Prozent der Befragten sagen zudem ausdrücklich, dass sie sich darauf freuen, lokale Geschäfte wieder unterstützen zu können.
Sicherer Einkauf: Hohe Akzeptanz der AHA-Regeln
Wesentliche Voraussetzung für das unbeschwerte Einkaufserlebnis: Rund 70 Prozent der Befragten fühlen sich durch die AHA-Regeln ausreichend geschützt. Die Hälfte von ihnen (35 Prozent) wünscht sich aber, dass die Regeln konsequenter umgesetzt werden. Dennoch steht rund ein Fünftel der Befragten der Wiedereröffnung der Geschäfte kritisch gegenüber und hält sie für verfrüht – insbesondere über 50-Jährige sind zurückhaltend (29 Prozent).
„Rückkehr in ein Leben wie früher“
Auch die Vorfreude auf die Wiedereröffnung weiterer Freizeitangebote ist groß: Rund 70 Prozent der Befragten freuen sich auf ein Essen im Restaurant, und 51 Prozent planen bereits einen Besuch in Cafés und Bars nach dem Lockdown. An dritter und vierter Stelle rangieren Kinos (31 Prozent) und Zoos (27 Prozent) und erst an fünfter Stelle Fitnessstudios (23 Prozent). Neben dem Wiedersehen von Freunden und Bekannten ist es die Rückkehr in „ein Leben wie früher“, das die Befragten dabei besonders genießen werden (beide 62 Prozent).
Über Vistaprint
Vistaprint ist ein internationaler Marketing- und Druckexperte. Der Online-Dienstleister hat sich auf Marketingmaterialien und -services für Selbständige und Kleinunternehmen spezialisiert. Vistaprint unterstützt Unternehmen beim Aufbau ihrer Marke, verhilft ihnen mit Designservices und hochwertigen Marketingmaterialien zu einem erfolgreichen Außenauftritt und begleitet sie bei Wachstum und Weiterentwicklung ihrer Marke. Umfangreiche Grafik-Tools und Designservices ermöglichen es, die Werbematerialien selbst zu gestalten. Mit der Akquise von 99 designs hat Vistaprint sein Designangebot erweitert und bietet seinen Kunden Profi-Designs und Beratung an. Mit Beratung, Design, Druck sowie Unterstützung im Bereich des digitalen Marketings verhilft Vistaprint Unternehmen zum professionellen Markenauftritt.
Vistaprint wurde 1995 gegründet und ist heute in mehr als 20 Ländern aktiv. Seit 1999 ist der Marketingdienstleister auch in Deutschland präsent. Über 17 Millionen Kunden nutzen die Vistaprint-Services weltweit. Vistaprint ist Teil der 2014 gegründeten Cimpress Gruppe. Weitere Informationen unter www.vistaprint.de.
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Durchsage-Erinnerung zu Social Distancing in Echtzeit für Einzelhandel und andere Einrichtungen
Posted by PM-Ersteller - 20/04/20 at 06:04:26 a.m.Technische Lösung erfasst Personen und spielt COVID-19-Sicherheitsbenachrichtigung
Die bewusste Praxis der sozialen Distanzierung ist der Schlüssel im Kampf zur Reduzierung von COVID-19-Infektionen und zur Vermeidung von Folgeausbrüchen. Ob an den heute wichtigen relevanten Orten oder an öffentlichen Plätzen, die nach Aufhebung des Kontaktverbots wieder geöffnet werden, unsere Sicherheit hängt davon ab, ob wir uns an diese wichtige Praxis halten.
Um diesen Bedarf zu unterstützen, führt Indyme, ein führender Anbieter von Technologielösungen für den Einzelhandel, SmartDome ein. Dieses neue Gerät sensibilisiert für soziale Distanz in Einzelhandelsgeschäften, Lobbys, medizinischen Einrichtungen, Coffeeshop-Eingängen und anderen Orten, an denen Personen möglicherweise dazu neigen, zusammenzustehen.
SmartDome sieht aus wie eine klassische Überwachungskamera, wie man sie typischerweise in Banken, Geschäften und an vielen anderen Orten vorfindet. Es funktioniert jedoch völlig anders. Wenn Personen im Erfassungsbereich des SmartDomes erkannt werden, spielt dieser eine Sprachnachricht wie „Bitte achten Sie auf den Sicherheitsabstand von anderthalb Metern“. Einfach, aber effektiv.
Das Gerät ist batteriebetrieben, so dass es von nahezu jedermann schnell und überall installiert werden kann, wo es benötigt wird. Es sind weder Techniker noch Verkabelung erforderlich. Vielseitige Installationsoptionen erleichtern die Montage über Bereichen, in denen Erinnerungsansagen am meisten benötigt werden – Massivdecken, abgehängte Decken und eine offene Deckenkonstruktion können problemlos installiert werden.
„Diese Gesundheitskrise erfordert, dass Technologieunternehmen schnell innovative Lösungen entwickeln, um in dieser dynamischen und sich entwickelnden Situation zu helfen“, sagt Joe Budano, CEO von Indyme. „Unsere Kunden haben ihre Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit mit uns geteilt, wir haben zugehört und diese einfache und schnell einsetzbare Lösung, welche die soziale Distanzierung fördert, ist das Ergebnis davon. In Situationen, in denen eine Ansammlung von mehr Menschen die Lage nur noch schlimmer machen würde, können Technologielösungen wie SmartDome Leben retten“, so Joe Budano, CEO von Indyme.
Über Indyme Solutions:
Mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien, und einem Büro in Düsseldorf entwirft, baut und unterstützt Indyme Systeme und Geräte für den Einzelhandel, die das Kundenerlebnis, die Diebstahlprävention und die Produktivität verbessern. Über 30.000 Geschäfte, die meisten von einigen der größten Einzelhändler der Welt, sind mit einer oder mehreren Indyme Technologielösungen ausgestattet. Besuchen Sie https://indyme.com/.
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