Spatial-ETL mit Talend: Neue Version von GeoSpatial Integration unterstützt lineares Referenzsystem

Die Disy Informationssysteme GmbH erweitert das Plug-in „GeoSpatial Integration für Talend“ um die Verarbeitung von linear referenzierten Daten (LRS) für die Talend Version 7.2.

BildDas Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH hat das Plug-in „GeoSpatial Integration für Talend“ mit neuen Funktionalitäten angereichert und an die neueste Talend-Version 7.2 angepasst. So können jetzt auch Unternehmen und Behörden, die das lineare Referenzsystem für Berechnungen und Kartendarstellungen nutzen, die Talend-Plattform inklusive des Spatial Add-ons für Berechnungen im Datenintegrationsprozess einsetzen. Dies betrifft insbesondere die Wirtschaftsbereiche Transport, Verkehr/Logistik, Straßenbau und auch die Mineralölbranche. Ein weiterer integrierter Simplify-Algorithmus steht als zusätzliche Berechnungsmöglichkeit bereit.

„Mit der neuen Version 2.1 unserer Spatial-ETL-Erweiterung für Talend öffnen sich gänzlich neue Anwendungsfelder für die Datenmanagement-Plattform von Talend“, bewertet Dr. Wassilios Kazakos, Leiter Marketing, Business Development die Neuerungen in der Software. „Von der Unterstützung des linearen Referenzsystems profitieren beispielsweise Betriebe und Behörden im Bereich Infrastruktur, Verkehr, Transport und Straßenbau, in denen LRS breit genutzt wird.“

Lineare Referenzierung wird unterstützt
GeoSpatial Integration für Talend beinhaltet ab Version 2.1 Funktionalitäten für die lineare Referenzierung (LRS). Bei diesem Verfahren werden Objekte oder Ereignisse im Raum nicht mehr nur absolut, beispielsweise durch die Angabe einer Koordinate, bestimmt. Vielmehr interessiert man sich für die relative Position entlang einer Linie als Messungen von einem festen Punkt, z. B. von einem Kilometerstein entlang einer Straße. Das Verfahren wird insbesondere für die Verwaltung von Daten im Straßenbau, im Eisenbahnwesen, im Zusammenhang mit Öl- und Gasfernleitungen, bei Strom- und Datenfernleitungen oder auch im Zusammenhang mit Flüssen eingesetzt.

Das Spatial-ETL-Plug-in kann nun die beim LRS-Verfahren eingesetzten Koordinaten im GeoJSON-Format und aus Oracle-Datenbanken lesen und schreiben. Darüber hinaus wurde das Plug-in um entsprechende Berechnungsmöglichkeiten erweitert. So lassen sich nun die Abstände einer Punktkoordinate (beispielsweise einer Haltestelle) zum Ausgangspunkt (beispielsweise einer Buslinie) berechnen oder auch die Entfernung der Haltestellen von der Straßenmitte/Buslinie bzw. ob sie in Fahrtrichtung links oder rechts der Straße liegen. Sind definierte Straßenabschnitte, wie beispielsweise Parkverbotszonen vor und nach Bushaltestellen, in Koordinaten erfasst, können anhand der Anfangs- und Endkoordinaten die Abstände vor und nach Bushaltestellen berechnet und als Datei ausgegeben werden.

Für Behörden und Unternehmen aus den Bereichen Transport, Verkehr/Logistik, Straßenbau oder auch der Mineralölbranche öffnen sich gänzlich neue Möglichkeiten des Datenmanagements unter Beibehaltung der gewohnten Referenzierung: Daten-Pipelines aus beliebigen Quellen können erstellt, verwaltet, transformiert, geteilt und weiter verarbeitet werden – auf der einheitlichen Talend-Datenplattform, die alle Datenarten umfassend und zuverlässig integriert und dabei eine optimale Performance erzielt. Das von Disy entwickelte Plug-in integriert sich dabei nahtlos in die Talend-Werkzeugpalette und erweitert diese um die Geo-Funktionalitäten.

Unterstützung des Douglas-Peucker-Algorithmus zur Vereinfachung von Geometrien (Simplify)
GeoSpatial Integration für Talend wurde um einen weiteren Simplify-Algorithmus erweitert, den sogenannten Douglas-Peucker-Algorithmus. Der Douglas-Peucker-Algorithmus (auch: Ramer-Douglas-Peucker-Algorithmus) dient der Ausdünnung von Stützpunkten und vereinfacht Kurven bzw. Linien, indem einzelne Punkte im definierten Streckenzug weggelassen werden. Dabei wird die Gestalt der Strecke beibehalten. Simplify-Algorithmen tragen allgemein zur Verringerung der zu berechnenden Datenpunkte bei und führen damit zu einer Reduktion des Datenvolumens. Entsprechend verkürzt sich die Berechnungszeit. Den beiden Faktoren Volumen und Zeit kommt insbesondere bei regelmäßig anstehenden Berechnungen, die durch Datenupdates hervorgerufen werden, ein aus ökonomischer Sicht wesentlicher Kostenfaktor zu.

Bereits im Jahr 2018 wurde der Simplify-Algorithmus nach Visvalingam-Whyatt in das Spatial-ETL-Plug-in aufgenommen. Diese Funktion vereinfacht ebenfalls lineare und polygonale Geometrien. Mit der Aufnahme des zweiten Vereinfachungsalgorithmus in GeoSpatial Integration für Talend haben Anwender die Möglichkeit, das von ihnen präferierte Simplify-Verfahren auszuwählen.

Kostenfreier Download von GeoSpatial Integration für Talend
GeoSpatial Integration für Talend kann für Talend Open Studio kostenfrei von der Disy-Webseite heruntergeladen werden. Für Talend-Kunden, die professionellen Support benötigen oder das Plug-in für Talend Studio oder eine der Talend-Plattformen nutzen möchten, steht eine kommerzielle Version als Subscription oder als Bundle gemeinsam mit einer der Talend-Plattformen zur Verfügung.

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Wasserplanungs-Dashboard für Vietnam

Im BMBF-Projekt ViWaT entwickeln Disy und Partner moderne IT-Methoden für die nachhaltige Wassernutzung.

BildDie Disy Informationssysteme GmbH aus Karlsruhe ist Teil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts, das zum Ziel hat, im vietnamesischen Mekong-Delta moderne IT-Methoden für die übergreifende strategische Planung der Wasser- und Landressourcen zu etablieren. Disy entwickelt dazu ein Wasserplanungs-Dashboard auf Basis der Cadenza Plattform.

Das südliche Mekong-Delta in Vietnam ist eine von intensiver Landnutzung gekennzeichnete Region. Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden für den Reisanbau, der Einsatz von Antibiotika in der Aquakultur, der Anstieg des Meeresspiegels infolge des Klimawandels, die Versalzung von Wasserressourcen und Böden sowie die Einleitung ungereinigter Abwässer in Oberflächengewässer gefährden den Lebensraum von 17,5 Millionen Menschen. Hinzu kommt die Übernutzung des Grundwassers für die städtische und ländliche Wasserversorgung sowie für Aquakulturen in Shrimp-Farmen, welche einen hohen Bedarf an sauberem Wasser haben. Die übermäßige Wasserentnahme treibt die Landabsenkung voran. In Kombination mit dem ansteigenden Meeresspiegel führt dies zu weitreichenden Problemen. Dies erfordert teure Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel mehr Deiche und Pumpwerke für den Hochwasserschutz.

Gebündelte Kompetenzen dank vieler Projektpartner
Strategien, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben, sind ein Ziel des Forschungsprojekts „Vietnam Water Technologies“ (ViWaT Mekong), das Ende 2018 gestartet ist. Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil der Maßnahme „Client II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ gefördert. Die Maßnahme gehört zum BMBF-Programm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA³).

Im Rahmen des Projekts sollen Konzepte und Technologien mit Schwerpunkten auf Küstenschutz, Wassermanagement und Landabsenkung zum nachhaltigen Schutz von Wasser- und Landressourcen im Mekong-Delta entwickelt werden. Um integrierte Lösungen für diese komplexen Fragestellungen zu finden, bündelt das Projekt die breite Kompetenz aus den Bereichen der überregionalen Planung, der Ingenieurwissenschaft und des nachhaltigen Umweltmanagements in drei Teilprojekte „Engineering“, „Planning“ und „Operations“.

Das Wasserplanungs-Dashboard wird im Teilprojekt ViWaT-Mekong-Planning umgesetzt. Die Partner im Teilprojekt sind dabei neben zwei Lehrstühlen an der Ruhr-Universität Bochum (Projektleitung), die Technische Universität Dortmund, die Technische Hochschule Köln, das Fraunhofer-Institut UMSICHT, die Firma Ribeka GmbH und das National Center for Water Resources Planning and Investigation (NAWAPI) aus Vietnam.

Disy arbeitet in diesem Projekt als Spezialist für die Daten- und Informationsverarbeitung von Geoinformationen. Das Unternehmen entwickelt für das Projekt Instrumente, um Experten und Entscheidern vor Ort Planungskarten zur Verfügung zu stellen und die ihnen zugrundeliegenden Daten besser verständlich zu machen. Dies folgt der Maxime „Überblick, Vertiefung, Vergleich und Planung“.

Cadenza Web bietet nötige Funktionalitäten
Technisch setzt Disy dieses Vorhaben über die Entwicklung eines Wasserplanungs-Dashboards auf Basis von Cadenza Web um. Die Software bietet alle benötigten Funktiona-litäten für ein webbasiertes Entscheidungssystem. Das System soll die Entscheidungsträger und Experten vor Ort bei der Planung der regionalen Wasserressourcen unterstützen. Hierfür werden neuartige Werkzeuge für Visualisierungen und interaktive Anfragen entwickelt, um diese komplexen, verknüpften Informationen auch produktiv nutzen zu können.

Weitere Information
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Webseite Projekt ViWAT

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Geo-Analytics und Data-Discovery auf dem 7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung

Beim 7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung treffen sich Experten Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Veranstaltung gilt als der Impulsgeber für die digitale Verwaltung der Zukunft.

BildVom 27. bis 29. Mai 2019 findet in Berlin der 7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung statt. In diesem Jahr wird erstmalig auch das Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH als Aussteller und mit einem Best-Practice-Dialog teilnehmen. Passend zum Thema „Digitale Verwaltung der Zukunft“ wird Disy seine Plattform Cadenza für Geo-Analytics und Data Discovery den Vertretern von Bundes- und Landesbehörden präsentieren.
Ende Mai ist es wieder so weit: Im bcc Berlin Congress Center treffen sich Experten und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zum 7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Sie werden sich drei Tage lang in Plenen, Zukunftsforen, bei interaktiven Veranstaltungen und Best-Practice-Dialogen über den digitalen Wandel austauschen, voneinander lernen und notwendige Veränderungsprozesse anstoßen. Der Zukunftskongress, dessen Schirmherrschaft beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) liegt, gilt dabei als der Impulsgeber für die digitale Verwaltung der Zukunft.

Cadenza als Geo-Analytics- und Reporting-Plattform
Zu den rund 90 Ausstellern gehört in diesem Jahr erstmalig auch das Karlsruher Unternehmen Disy Informationssysteme GmbH. „Beim Zukunftskongress in Berlin versammeln sich alle wichtigen Entscheider des Public Sectors. Da passen wir als Anbieter von Lösungen im Bereich Data Analytics, Reporting und GIS bestens dazu“, sagt Disy-Geschäftsführer Claus Hofmann. „Ob Umweltverwaltung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Innere Sicherheit oder Verkehr – wir bieten seit vielen Jahren mit Cadenza eine Plattform für Geo-Analytics und Data Discovery, die bereits auf mehreren Tausend Arbeitsplätzen bei Fachbehörden im Einsatz ist.“ Diese wird Disy nun auf dem Zukunftskongress vom 27. bis 29. Mai 2019 in Berlin den erwarteten 1.800 Besuchern präsentieren.

Ausstellungsstand und Best-Practice-Dialog
Disy ist an allen Kongresstagen mit einem eigenen Ausstellungsstand vor Ort (Standnummer C 0207) und bietet am zweiten Kongresstag von 16:15 bis 17:00 Uhr einen Best-Practice-Dialog an. Olaf Nölle, Kundenberater bei Disy, wird unter dem Titel „Geointelligenz für Ihre Daten: Prozessoptimierung, Datenanalyse und Reporting mit der Plattform Cadenza – Best Practice im Public Sector“ die Funktionsweise von Cadenza vorstellen und anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Sicherheit, Verbraucherschutz und Umwelt zeigen, wie behördliche Daten für Entscheidungen und zur Erfüllung von Berichtspflichten genutzt werden können.
Austausch mit Kunden
„Wir wissen, dass die Themen Geo-Analytics und Data Discovery zur Entscheidungsunterstützung und Informationsbereitstellung im Zeitalter der Digitalisierung des öffentlichen Sektors immer wichtiger werden. Darum freuen wir uns auf den regen Austausch mit Vertretern von Bundes- und Landesbehörden auf dem 7. Zukunftskongress im Mai „, so Claus Hofmann.

Weitere Informationen
o Disy auf dem Zukunftskongress

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