Gebäudetyp E: Scheitert ein gutes Vorhaben an lokaler Engstirnigkeit?
Posted by PM-Ersteller - 13/03/26 at 01:03:51 p.m.Der neue Gebäudetyp E soll das Bauen in Deutschland wieder bezahlbar machen. Doch wie viel Flexibilität lassen die Kommunen vor Ort wirklich zu? Ein Ausblick auf die aktuelle Debatte.
13.März 2026 – Die deutsche Baubranche blickt derzeit mit einer Mischung aus Hoffnung und Skepsis auf ein Gesetzesvorhaben, das auf dem jüngsten Jahreskongress des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) intensiv diskutiert wurde: den Gebäudetyp E. Das „E“ steht für einfaches oder experimentelles Bauen und markiert den Versuch, die Spirale aus immer komplexeren Normen und explodierenden Kosten endlich zu durchbrechen. Ziel ist es, rechtssichere Abweichungen von teuren DIN-Normen zu ermöglichen, die zwar den Komfort steigern, für die grundlegende Sicherheit eines Gebäudes jedoch nicht zwingend erforderlich sind.
Der Kern des neuen Modells liegt in einer neu gewonnenen Vertragsfreiheit. Bauherren und Käufer könnten künftig einvernehmlich auf Standards verzichten, die das Wohnen unnötig verteuern – etwa bei der Dicke des Estrichs, der Anzahl der Steckdosen oder hochkomplexen Schallschutzvorgaben. Was nach einer pragmatischen Lösung für den Wohnungsmangel klingt, birgt in der Praxis jedoch erhebliche Reibungspunkte. Denn während der Bund den rechtlichen Rahmen lockert, entscheiden letztlich die lokalen Bauämter über die Genehmigungsfähigkeit dieser Projekte.
Die größte Sorge der Marktakteure ist dabei ein altbekanntes Phänomen: Die Diskrepanz zwischen politischem Willen und lokaler Verwaltungspraxis. Wenn die Genehmigungsbehörden in den Städten und Gemeinden weiterhin starr an verkrusteten Satzungen festhalten, droht der Reformgeist des Gebäudetyp E im Keim zu ersticken. Es steht zu befürchten, dass die gewünschte Flexibilität an der lokalen „Haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Mentalität scheitert.
Harald Blumenauer, Inhaber von Blumenauer Immobilien (www.blumenauer-immobilien.de), sieht hier den entscheidenden Knackpunkt: „Die Einführung des Gebäudetyp E ist ein längst überfälliger Befreiungsschlag, um Bauen in Deutschland wieder wirtschaftlich zu machen. Doch die beste gesetzliche Grundlage nützt nichts, wenn sie vor Ort in den Kommunen nicht gelebt wird. Ich befürchte, dass viele Gemeinden den Fortschritt blockieren, ganz nach der Devise: ,Was interessiert uns, was die da oben beschließen?‘ Wir brauchen keinen neuen Papiertiger, sondern den Mut der Behörden, die Flexibilität auch tatsächlich in die Genehmigungspraxis zu übersetzen.“
Ob der Gebäudetyp E tatsächlich die erhoffte Entlastung bringt, wird sich also nicht in Berlin entscheiden, sondern in den Amtsstuben zwischen Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und den vielen weiteren Städten und Gemeinden. Nur wenn die Verantwortlichen vor Ort bereit sind, den experimentellen Gedanken mitzutragen, kann aus dem Gesetzesentwurf ein echter Beschleuniger für den deutschen Wohnungsmarkt werden.
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Herr Harald Blumenauer
Königsteiner Str. 6
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Die Marke Blumenauer steht für jahrzehntelange Erfahrung, hohe Professionalität und tiefes Marktverständnis im Immobilienbereich. Neben der klassischen Tätigkeit als Makler und Berater begleitet das Unternehmen private und gewerbliche Kunden von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Vertragsabschluss.
Ein besonderes Anliegen liegt auf dem Aufbau des BLUMENAUER Markenkooperationsnetzwerk, das Immobilienprofis und Startups in ganz Deutschland verbindet. Partner profitieren von der starken Marke, hochmodernen gemeinsamem Marketing, Wissenstransfer und einem engen Erfahrungsaustausch – mit dem Ziel, in einem starken Verbund noch erfolgreicher am Markt zu agieren.
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Gebäudetyp E: Stadtblick entwickelt Prototyp für neues Zinshaus – Join the club!
Posted by PM-Ersteller - 05/06/25 at 09:06:41 a.m.Mehrfamilienhäuser, die sich rechnen?
Viele fragen sich, wie lässt sich heute ein hochwertiges Mehrfamilienhaus realisieren, das bezahlbar ist? Das Architekturbüro Stadtblick gibt mit dem _Gebäudetyp E: Prototyp Zinshaus_ eine erste konkrete Antwort auf diese Frage.
Der Anspruch ist es, mit dem Prototyp ein zukunftsfähiges, wirtschaftliches Mehrfamilienhaus zu Herstellungskosten von unter 3000 EUR/m2 zu konzipieren, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Fachleute aus Architektur, Bauphysik und Gebäudetechnik entwickeln in einer Kollaboration das _Gebäudetyp E: Prototyp Zinshaus_. „Wir wollen mit unserem Prototyp Bauende zum Nachahmen einladen und ihnen einen roten Faden vorgeben“, so Stefan Scholz, Geschäftsführer der Stadtblick Architekten. Das bedeutet, das _Gebäudetyp E: Prototyp Zinshaus_ versteht sich in erster Linie nicht als ein Musterhaus, sondern als ein funktionales Modell für die Systematik, die je nach örtlicher Gegebenheit individuell gestaltet werden kann.
Mit Hilfe des Prototyps lassen sich viele weitere Projekte planen und individuell anpassen. Er bietet damit eine praktische Anregung, um im modernen Mietwohnungsbau neue Wege zu beschreiten. Genau dafür sucht Stadtblick nun weitere Mitwirkende. Durch bewusste Planung soll der Prototyp ein Aushängeprojekt werden und zeigen, wie zeitgemäßer Mehrfamilienhausbau aussehen kann: effizient, kompakt und durchdacht – ohne dabei maßgebliche Einbußen bei der Energieeffizienz und der baulichen Qualität in Kauf nehmen zu müssen. „Wir nehmen sämtliche Bauteile genau unter die Lupe und optimieren sie für jeden Einzelfall“, so Stefan Scholz. Die so entstehenden Gebäude plant das Team der Stadtblick Architekten qualitativ hochwertig und dennoch wirtschaftlich, sodass sie auch für private Bauherren tragfähig sind.
Bisher steht Stadtblick mit der Entwicklung des Prototyps noch am Anfang. Die Idee wird bewusst in den Raum gestellt, und zwar nicht als finale Lösung, sondern vielmehr als Einladung zur Zusammenarbeit. Wer Teil dieser Entwicklung werden möchte, ist eingeladen, sich auf der Website für den Zinshaus Club anzumelden. Stadtblick sucht Fachleute wie Bauunternehmer und Handwerksbetriebe, die daran interessiert sind, das Modell mitzugestalten, sowie Prototyp-Kunden, die für ihr Projekt eine bessere Rendite erarbeiten möchten. Das _Gebäudetyp E: Prototyp Zinshaus_ soll wachsen, und dafür benötigen wir Sie.
Jetzt anmelden zum Zinshaus-Club:
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Über Stadtblick:
Die Stadtblick GmbH wurde von der Architektin Helena Günther und dem Architekten Stefan Scholz in Hamburg gegründet. Stadtblick plant und entwickelt nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Mehrfamilienhäuser. Mit Standorten in Hamburg und Berlin erschafft das Team zukunftsorientierte Wohnprojekte – und auch digitale Tools für private Bauherren.
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