Mit Schwerlast-FTS die Produktivität in Schwung gebracht
Posted by PM-Ersteller - 24/11/23 at 01:11:32 p.m.Wo die Fertigung bislang nur im Zwei-Schicht-Betrieb möglich war, können die Kapazitäten nun rund um die Uhr optimal ausgelastet werden.
(Ahrensburg, November 2023) Über die Umstellung der internen Materialtransporte auf Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und eine Neuorganisation der Lagerhaltung hat LogBer jetzt dazu beigetragen, die Produktivität eines Industriekunden erheblich zu steigern.
Wenig Platz zum Rangieren, mehrere über das Werksgelände verteilte Zwischenlager und hoher Zeitdruck: Sperrige und schwere Materialpakete mit 8-Tonnen-Staplern hin und her zu befördern, gestaltete sich für einen Kunden von LogBer zusehends problematisch. Immer wieder kollidierten Stapler untereinander oder beschädigten hochautomatisierte Produktionsanlagen, die notwendigen Reparaturen verursachten hohe Kosten und ließen sich mit dem stark wachsenden Auftragsvolumen kaum noch in Einklang bringen.
LogBer hat von der Situationsanalyse bis hin zur Inbetriebnahme und darüber hinaus aktiv das Unternehmen beraten sowie das Hochregallager, die Förder- und Steuerungstechnik, den FTS-Einsatz und weitere Elemente der Intralogistik geplant und mit renommierten Lieferanten umgesetzt. „Die wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung bestand darin, die Bevorratung der Zwischenprodukte auf ein Hochregal in Silobauweise zu konzentrieren und alle Materialtransporte auf Schwerlast-FTS umzustellen“, fasst LogBer-Geschäftsführer Gerhard Keller zusammen. Um das Projekt ohne nennenswerte Betriebsunterbrechungen zu realisieren, entwickelte das Team von LogBer ein maßgeschneidertes Konzept und begleitete dessen Umsetzung bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme.
Automatisierter und störungsfreier Materialfluss
Parallel zur Errichtung des neuen Hochregallagers wurden die insgesamt 20 Produktionsanlagen des Unternehmens bereits auf das künftige Zusammenspiel mit FTS-Systemen vorbereitet. Statt die bis zu 4,5 Tonnen schweren Transport- und Lagereinheiten mit Abmessungen von 2,8 x 2,0 x 0,9 Metern manuell per Stapler zu bewegen, erfolgt das Handling der Halbfertigerzeugnisse nunmehr vollautomatisch. Hochregalsilo und Produktionsanlagen sind über eine Fördertechnikbrücke direkt miteinander verbunden, der Materialfluss der Pakete zwischen den einzelnen Stationen wird von einer Steuerungssoftware passgenau organisiert und koordiniert. Als Ersatz für die 8-t-Stapler kommen Schwerlast-FTS des finnischen Herstellers Solving zum Einsatz, die ohne menschliches Zutun den sicheren Transport der Materialien gewährleisten.
Nach zwei Jahren Projektdauer stellten sich die gewünschten Effekte sogleich ein: „Produktionsunterbrechungen durch Unfälle gehören der Vergangenheit an, der Materialfluss läuft absolut störungsfrei und die Fertigungskapazitäten können nun sogar rund um die Uhr statt wie bislang nur im Zwei-Schicht-Betrieb ausgelastet werden“, berichtet LogBer-Geschäftsführer Gerhard Keller. Im Ergebnis kann das wachsende Auftragsvolumen des Unternehmens auch auf längere Sicht problemlos bewältigt werden, und dank ausbleibender Kosten für fortlaufende Reparaturen an Staplern und Produktionsanlagen amortisieren sich die Investitionen schon innerhalb weniger Jahre.
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Mushiny stärkt Präsenz auf dem europäischen Markt
Posted by PM-Ersteller - 08/12/22 at 10:12:45 a.m.Führender Anbieter von AMR-Komplettlösungen eröffnet Niederlassung in Deutschland
Mushiny, weltweit führender Anbieter von Komplettlösungen für den Einsatz autonomer mobiler Roboter, setzt den erfolgreichen Einstieg in den europäischen Markt mit dem Aufbau eigener Niederlassungen konsequent fort. Den Anfang macht die Mushiny Robotics Europe GmbH mit Sitz in der niedersächsischen Gemeinde Stuhr bei Bremen.
„Mit dem bedeutenden Logistikstandort Bremen in der Nachbarschaft und einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung an die Häfen entlang der Nordseeküste verfügen wir nun über die ideale Basis, um die Anwender unserer Produkte in jeder Hinsicht optimal zu betreuen“, erklärt Thomas Li, Co-Founder der Mushiny Robotics Europe GmbH. „Von hier aus können wir im engen Kundenkontakt hocheffiziente AMR-Lösungen entwickeln, und künftig können sich Interessenten in einem Ausstellungsraum auch selbst von der Leistungsfähigkeit der Mushiny-Produkte überzeugen“, so Li weiter.
Mushiny ist spezialisiert auf die Schaffung hocheffizienter Lösungen für die Lagerlogistik, im Mittelpunkt steht dabei die Verwendung autonomer mobiler Roboter (AMR). Nach dem Ware-zur-Person-Prinzip verknüpft Mushiny Lagerverwaltungs- und ERP-Systeme über eine KI-Software mit dem AMR-Flottenmanagement. Statt innerhalb einer Lager- oder Produktionshalle nur vorgegebenen Strecken zu folgen, können Mushiny-Roboter als selbstlernende AMR-Systeme die Wegeführung und damit die Logistikabläufe permanent eigenständig optimieren. Der Umfang der Roboterflotte ist einfach skalierbar und kann im Einzelfall mehr als 1.000 AMR-Einheiten umfassen. Für die Steuerung der komplexen Vorgänge entwickelt Mushiny individuell konfigurierte Robot Management Systeme (RMS), die nahtlos auch in bereits vorhandene Logistikumgebungen integriert werden können. Mit der jüngst vorgestellten und branchenweit führenden Lösung „Mushiny Xihe iRMS“ ist inzwischen eine neue RMS-Generation verfügbar, deren Einsatz die betriebliche Effizienz einer Lagerlogistik um das Drei- bis Fünffache erhöht.
Gegründet im Jahr 2016, hat sich Mushiny innerhalb kürzester Zeit zum weltweit führenden Anbieter KI-gesteuerter AMR-Systeme für unterschiedlichste Anwendungen in der Waren- und Güterlogistik entwickelt. Hauptsitz des Unternehmens ist der nördlich von Shanghai liegende Industriepark Suzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu.
Über die Gründung einer eigenen Niederlassung in Deutschland hinaus, wird sich Mushiny 2023 auch mit eigenen Präsentationen an der Hannover Messe (17.-21. April) und der LogiMAT in Stuttgart (25.-27. April) beteiligen.
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Gegründet im Jahr 2016, hat sich Mushiny innerhalb kürzester Zeit zum weltweit führenden Anbieter KI-gesteuerter AMR-Systeme für unterschiedlichste Anwendungen in der Waren- und Güterlogistik entwickelt. Hauptsitz des Unternehmens ist der nördlich von Shanghai liegende Industriepark Suzhou in der chinesischen Provinz Jiangsu.
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Feldbus ohne Kabel
Posted by PM-Ersteller - 30/08/21 at 08:08:30 a.m.Patentierte Vorverarbeitung und hochzuverlässige Funkübertragung von Steuerungsdaten ermöglichen ausfallsichere Kommunikation im 5 GHz-Band
Industrielle Daten aus Feldbus-Systemen an schwer zugänglichen Orten verlustfrei und mit höchster Zuverlässigkeit zu übertragen, funktioniert auch ohne Verkabelungsaufwand. Eine geeignete Lösung bietet die Kombination von EchoRing mit der patentierten DATAEAGLE-Technologie von Schildknecht.
Im Unterschied zu klassischen WLAN-Installationen nutzt EchoRing für die Datenübertragung das 5 GHz-Frequenzband, was bei extrem niedrigen Latenzzeiten zugleich einen stabilen und störungsfreien Betrieb gewährleistet. Die Vorteile machen sich vor allem dort bemerkbar, wo Maschinen und Anlagen aus verwinkelten Bereichen oder über mehrere Etagen verteilt in vorhandene Feldbus-Systeme eingebunden werden müssen. Als Alternative zur aufwändigen Installation von Kabelverbindungen oder für die Steuerung Fahrerloser Transportsysteme (FTS) erfolgt die Datenübertragung zwar vielerorts bereits drahtlos per WLAN. Die extrem hohen Feldbus-Anforderungen hinsichtlich geringer Zykluszeiten und absoluter Zuverlässigkeit sind im gängigen 2,4 GHz-Frequenzband aber nur schwer erfüllbar.
In Kooperation mit der Schildknecht AG konnte nun eine Lösung entwickelt werden, die drahtlose Feldbus-Kommunikation ohne jeglichen Leistungsverlust auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen ermöglicht. Als konkreter Anwendungsfall diente die Realisierung einer stabilen PROFINET-Kommunikation zwischen einer gebräuchlichen programmierbaren Steuerung und einem dezentralen I/O Modul.
Um die zu übertragenden Daten zu priorisieren und die Schnittstelle zwischen Funksystem und Steuerung zu entkoppeln, werden die Signale zunächst mit einem DATAEAGLE-Modul vom Typ 4U15 vorverarbeitet und in UDP-Pakete umgewandelt. Die Übertragung zum I/O Modul erfolgt anschließend über ein EchoRing-Funksystem bestehend aus drei Funkmodulen, welche die hochzuverlässige Übertragung bei geringsten Latenzen sicherstellen. Im Ergebnis konnten rund 95% aller UDP-Pakete mit einer maximalen Latenzzeit von 9 Millisekunden absolut zuverlässig im 5,8 GHz-Band übertragen werden.
Während klassische WiFi-Architekturen kaum Möglichkeiten zur Priorisierung einzelner Datenströme bieten, erlaubt die EchoRing zugrundeliegende Token-Ring-Technologie eine am Service Level ausgerichtete, deterministische Kommunikation. Zugleich ist die DATAEAGLE-Technologie in der Lage, Informationen aller gängigen Feldbus-Protokolle (PROFIBUS, PROFINET, CAN) so aufzubereiten, dass eine absolut zuverlässige Funkübertragung gewährleistet werden kann.
„Die Kombination aus EchoRing und DATAEAGLE eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die bislang nur schwer oder gar nicht kabellos realisiert werden konnten“, sagt Bernd Kremer, Leiter Geschäftsentwicklung von R3. „Erstmals ist es nun möglich, die hohen Anforderungen von Feldbus-Systemen nicht nur auf Basis einer Kabelinstallation, sondern auch für eingebundene Funkstrecken voll und ganz zu erfüllen.“ Und Didier Kärst, Leitung Produktmanagement bei Schildknecht, ergänzt: „Wenn örtliche Gegebenheiten den Aufbau stabiler Funkverbindungen über Industrial WLAN nicht zulassen, bietet sich mit EchoRing eine geeignete Lösung. Aus unserer Sicht wird die Kombination von DATAEAGLE und EchoRing vielen Anwendern den Aufbau zuverlässiger Datennetze deutlich erleichtern.“
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R3 – Reliable Realtime Radio mit Sitz in Berlin steht für leistungsstarke Lösungen zur kabellosen Übertragung industrieller Daten. Die von R3 entwickelte EchoRing-Technologie vereint die Zuverlässigkeit einer Kabelverbindung mit der Flexibilität einer drahtlosen Systemauslegung, bei Latenzzeiten von weniger als 5 Millisekunden. EchoRing eignet sich damit für eine große Bandbreite unterschiedlicher Anwendungen in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, einschließlich der sicherheitsrelevanten Datenübertragung. Zu den Nutzern der EchoRing-Technologie zählen bereits namhafte Unternehmen wie Airbus, BMW und Kuka.
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