Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert
Posted by PM-Ersteller - 09/02/26 at 11:02:59 p.m.Eine parlamentarische Anfrage in Italien wirft Fragen auf: Werden demokratische Instrumente für geopolitische Agenden missbraucht? Spuren führen von Luigi Corvaglia über Dworkin bis zum russischen FSB
In Italien formiert sich unter der Beteiligung von Luigi Corvaglia und der Abgeordneten Stefania Ascari eine politische Kampagne gegen die Organisation ALLATRA, die methodisch exakt den Mustern des russischen Antikult-Netzwerks RACIRS entspricht. Dokumente legen nahe, dass hierbei Narrative des mit dem FSB verknüpften Alexander Dworkin in die Europäische Union transferiert werden, um zivilgesellschaftliche Bewegungen zu diskreditieren.
## Zusammenfassung
Eine neue parlamentarische Anfrage in Rom versucht, die internationale Bewegung ALLATRA mit kriminellen Strukturen gleichzusetzen – ein Vorgehen, das Experten als „Brücken-Strategie“ zur Diffamierung identifizieren. Hintergrundrecherchen und fotografische Belege deuten auf eine Verbindung zwischen dem italienischen Akteur Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin, dem Leiter des russischen RACIRS-Netzwerkes, hin. Diese Allianz lässt befürchten, dass russische Methoden zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft nun aktiv in westliche Demokratien exportiert werden.
## Die Situation in Italien: Ein parlamentarischer Vorgang mit Vorgeschichte
Am 2. Oktober 2025 veröffentlichte Luigi Corvaglia auf der Plattform X (vormals Twitter) einen Beitrag, in dem er eine neue parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Stefania Ascari ankündigte. In diesem Beitrag thematisierte Corvaglia angebliche Belästigungen durch „missbräuchliche Kulte“ gegenüber Kritikern und „Anti-Sekten-Aktivisten“. Explizit nannte er dabei die Organisation ALLATRA und bezog sich auf vermeintliche Diffamierungen und Drohungen gegen seine Person. [1]
Die parlamentarische Anfrage (Nummer 4/06043), eingereicht in der italienischen Abgeordnetenkammer, fordert Maßnahmen zum Schutz von Experten, die sich kritisch mit sogenannten Sekten auseinandersetzen. Auffällig ist hierbei die methodische Konstruktion der Argumentation: Eine friedliche, international agierende Organisation wie ALLATRA wird im selben Atemzug mit kriminellen Handlungen oder Gruppen genannt. Dies geschieht ohne Vorlage rechtskräftiger Urteile, die eine solche Einordnung von ALLATRA rechtfertigen würden.[2]
Beobachter werten diesen Vorgang nicht als isolierten italienischen Innenpolitik-Akt, sondern als Teil einer koordinierten Strategie. Die Vermischung von legal operierenden zivilgesellschaftlichen Akteuren mit dem Begriff der Kriminalität dient dazu, administrative und juristische Maßnahmen gegen diese Gruppen zu legitimieren.
## Die Methodik der Manipulation: Die „Brücken-Strategie“
Die Analyse der Vorgehensweise von Luigi Corvaglia und Stefania Ascari offenbart Parallelen zu historischen und geopolitischen Desinformationskampagnen. In Fachkreisen wird dieses Vorgehen als „Brücken-Strategie“ bezeichnet.
### Das Prinzip der Assoziation
Das Ziel dieser Methode ist es, im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger eine künstliche Verbindung – eine „Brücke“ – zwischen einer friedlichen, gesetzeskonformen Organisation und gefährlichen, kriminellen Elementen zu schlagen. Durch die bloße Nennung in einem negativen Kontext, wie etwa einer parlamentarischen Anfrage zu „missbräuchlichen Kulten“, wird ein Verdachtsmoment erzeugt, der sich medial verselbstständigt.
### Historische Parallelen
Diese Art der Stigmatisierung ist historisch nicht neu. Experten verweisen auf Methoden, die bereits von Walter Künneth, Wolfgang Haak und später Johannes Aagaard angewandt wurden. Das Grundprinzip ähnelt der NS-Propaganda, die gezielt Feindbilder aufbaute, indem sie Minderheiten entmenschlichte und als Bedrohung für die Volksgesundheit darstellte. Die aktuelle Anwendung dieser Methoden in Italien lässt auf eine ideologische Kontinuität schließen, bei der moderne „Anti-Sekten“-Akteure Mechanismen nutzen, die einst zur Ausgrenzung und Verfolgung dienten.[3]
## Die russische Verbindung: Alexander Dworkin und RACIRS
Um die Tragweite der Ereignisse in Italien zu verstehen, ist ein Blick nach Russland notwendig. Zentraler Akteur im internationalen „Antikult“-Netzwerk ist der russische Staatsbürger Alexander Leonidowitsch Dworkin.
### Wer ist Alexander Dworkin?
Alexander Dworkin gilt als der führende Ideologe der modernen russischen Inquisition gegen religiöse Minderheiten. Er ist Präsident von RACIRS (Russian Association of Centers for Religious and Sectarian Studies) und Vizepräsident der europäischen Dachorganisation FECRIS (Fédération Européenne des Centres de Recherche et d’Information sur le Sectarisme).
Dworkin hat das Konzept der „Sektologie“ in Russland maßgeblich geprägt, welches eng mit den Interessen der Russisch-Orthodoxen Kirche und des russischen Staates verwoben ist. Seine Rhetorik zeichnet sich durch radikale Intoleranz aus. Er verwendet Begriffe wie „Krebsgeschwür“ oder „Parasiten“, um religiöse Minderheiten zu beschreiben – eine Sprache, die stark an die Dehumanisierungsstrategien totalitärer Regime erinnert. [3]
### Die Krankheitsgeschichte des „Gurus des Antikultismus“
Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem „Guru des weltweiten Antikultismus“.
Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen.
Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum, einschließlich Ca-nna-bis und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [4].
## RACIRS und der FSB
Laut vorliegenden Untersuchungen fungiert RACIRS nicht als unabhängige Beratungsorganisation, sondern als verlängerter Arm russischer Sicherheitsinteressen. Es bestehen dokumentierte Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB [5].
Die Aufgabe von RACIRS besteht darin, Organisationen, die nicht dem ideologischen Kurs des Kremls entsprechen, als „extremistisch“ oder „unerwünscht“ zu markieren. Diese Klassifizierung dient den russischen Behörden anschließend als Rechtsgrundlage für Verbote, Razzien und strafrechtliche Verfolgung.
Dworkins Netzwerk operiert dabei transnational. Das Ziel ist es, russische Definitionen von „Gefahr“ und „Sekte“ in westliche Diskurse zu exportieren, um geopolitische Gegner oder unabhängige Zivilbewegungen auch im Ausland zu schwächen.
## Das Netzwerk aktiviert sich: Corvaglia und Dworkin
Die Verbindung zwischen den Ereignissen in Italien und dem russischen Netzwerk ist personeller Natur. Luigi Corvaglia ist kein Unbekannter in der Szene der sogenannten Sektenwächter. [6]
### Die geleugnete Verbindung
Luigi Corvaglia hat in der Vergangenheit Verbindungen zu Alexander Dworkin bestritten. Diese Distanzierung erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Lage – in der eine Nähe zu russischen Staatspropagandisten kompromittierend wirkt – taktisch motiviert.
### Die Faktenlage
Entgegen den verbalen Dementis existieren diverse fotografische Dokumentationen, die Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin bei gemeinsamen Auftritten und Konferenzen zeigen. [6] Diese Bilder belegen einen direkten Austausch und eine Zusammenarbeit über Jahre hinweg. Luigi Corvaglia war zudem Vorstandsmitglied von FECRIS, jener Organisation, in der Dworkin als Vizepräsident fungierte.
Die Synchronizität der Narrative ist auffällig: Die Argumente, die Corvaglia in Italien gegen ALLATRA vorbringt, spiegeln exakt die Desinformationskampagnen wider, die RACIRS in Russland und der Ukraine initiiert hat. Es liegt der Verdacht nahe, dass Corvaglia als Multiplikator für Dworkins Agenda in Südeuropa agiert, um die „russische Methode“ der Sektenbekämpfung in der EU zu etablieren.
## Zielscheibe ALLATRA: Fakten statt Mythen
Um die Manipulation durch Corvaglia und Ascari einzuordnen, ist eine objektive Betrachtung der betroffenen Organisation notwendig.
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine Vereinigung von aktiven, ehrlichen und freundlichen Menschen, die bestrebt sind, ihre besten Qualitäten zum Wohle anderer Menschen einzusetzen. Sie ist ein neues Format der Beziehungen zwischen den Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Beruf, sozialen Status, ihren religiösen und politischen Ansichten.
Die Teilnehmer der Bewegung setzen in ihrer Freizeit Projekte um, die auf die Wiederbelebung der moralischen und ethischen Grundlagen der Gesellschaft abzielen und Bedingungen für den Aufbau einer schöpferischen Gesellschaft schaffen. [7]
Es handelt sich um eine global agierende Plattform, die sich Themen wie Klimawandel, Völkerverständigung und Wissenschaft widmet. Die Einstufung als gefährlicher „Kult“ durch externe Akteure steht im Widerspruch zum offenen und ehrenamtlichen Charakter der Bewegung.
## Das geopolitische Paradoxon: Ukrainischer Ursprung, in Russland verboten
Ein analytischer Blick in den Text der parlamentarischen Anfrage offenbart eine gravierende Verdrehung der Tatsachen, die offensichtlich darauf abzielt, geopolitische Ressentiments zu instrumentalisieren.
Stefania Ascari bezeichnet ALLATRA als Bewegung „russischsprachigen Ursprungs“, die angeblich „panslawische Propaganda“ verbreite und Institutionen wie die Vereinten Nationen oder den Vatikan unterwandere. Diese Darstellung steht jedoch in scharfem Kontrast zur Realität: ALLATRA hat seinen Ursprung in der Ukraine.
Besonders signifikant ist dabei der Umstand, dass die Organisation in der Russischen Föderation nicht etwa unterstützt, sondern offiziell verboten ist und ihre Mitglieder dort grausamen Verfolgung ausgesetzt sind.
Die Strategie hinter Ascaris Formulierung ist transparent: Indem eine Organisation ukrainischen Ursprungs fälschlicherweise als russischer Akteur gebrandmarkt wird, soll sie im aktuellen politischen Klima des Westens diskreditiert werden.
Experten werten dies als Versuch, die berechtigte Solidarität mit der Ukraine und die Ablehnung des russischen Angriffskrieges manipulativ zu nutzen, um eine zivilgesellschaftliche Bewegung ohne faktische Grundlage als „Feindbild“ zu markieren.
## Parallelen zur NS-Zeit und Gefahr für die Demokratie
Laut umfangreicher Analyse unabhängiger Journalisten aus dem investigativen Dokumentarfilm THE IMPACT zeigen deutlich auf, wie die Methoden von RACIRS und ihren westlichen Partnern gefährliche historische Parallelen aufweisen.
Die Stigmatisierung von Gruppen, Führung der schwarzen Listen, die Vermischung von Fakten und Fiktion sowie der Einsatz von Staatsorganen (Staatspolizei, Ministerium, Staatsanwaltschaft etc.) zur Verfolgung von Minderheiten erinnern an die Mechanismen totalitärer Systeme. Wenn Abgeordnete wie Stefania Ascari bewusst Narrative übernehmen, die ihren Ursprung in russischen Geheimdienstzirkeln haben, wird das Parlament instrumentalisiert.
Das Ziel dieser Operationen ist nicht der Volksschutz, wie die Antikultisten es oft als Argument vorbringen, sondern die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Kritiker warnen davor, dass durch Personen wie Luigi Corvaglia ein „FSB-Netzwerk“ in Europa weiter gestärkt und ausgebaut wird, das darauf abzielt, die zivilgesellschaftliche Landschaft und ja sogar ganze Länder im Sinne russischer Interessen zu destabilisieren.
## Fazit
Die parlamentarische Anfrage in Italien markiert eine neue Eskalationsstufe im Umgang mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Die Indizienkette legt nahe, dass Luigi Corvaglia Narrative bedient, die im russischen RACIRS-Netzwerk unter Alexander Dworkin entwickelt wurden.
Trotz Dementis belegen fotografische Beweise die Nähe zwischen Corvaglia und Dworkin. Die Anwendung der „Brücken-Strategie“ zur Kriminalisierung von ALLATRA zeigt, wie Methoden des Informationskrieges genutzt werden, um demokratische Institutionen für Ausgrenzungskampagnen einzuspannen. Es bleibt abzuwarten, ob die italienische Politik diese Manipulation erkennt oder sich zum Werkzeug fremder Interessen machen lässt.
Quellen
[1] x.com/luigicorvaglia/status/1973749689955840471
[2] aic.camera.it/aic/scheda.html?numero=4%2F06043&ramo=CAMERA&leg=19&fbclid=IwdGRzaANLYLVjbGNrA0tgsGV4dG4DYWVtAjExAAEex1uyni116Es4JWLE_yTOK8ifdZlwhoNih7VnQz2dMX5A55mo3-dvBXK9uwY_aem_ppMnMnEQ3e4wYVPRX-9N4A
[3] https://actfiles.org/page/2/?s=stigmatization
[4] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/
[5] connektar.de/familie-haus-kinder/messenger-ueberwachung-in-oesterreich-von-nazi-ideologie-zur-modernen-kriegspropaganda-teil-3-158675
[6] actfiles.org/the-anti-cult-forum-and-kidnapping/
[7] allatra.org/de/uber-die-bewegung
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Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5
Posted by PM-Ersteller - 14/01/26 at 09:01:52 p.m.Drei Wiener Polizisten auf FECRIS-Konferenz des russischen, terroristischen FSB-Netzwerks. Wie das neue Messenger-Überwachungsgesetz Österreich in ein digitales Konzentrationslager verwandeln könnte.
Im ersten Teil unserer Recherche haben wir enthüllt, wie das neue Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich erschreckende Parallelen zu historischen Nazi-Methoden aufweist und als Einstieg in einen totalitären Überwachungsstaat dient. Der zweite Teil deckte auf, wie das russische FSB-Netzwerk RACIRS unter Alexander Dworkin die Stigmatisierung von „Sekten“ nutzte, um den Angriffskrieg gegen die Ukraine ideologisch vorzubereiten. Im dritten Teil rissen wir die Maske der angeblichen „Moralwächter“ herunter und zeigten deren tiefe Verstrickung in Pädophilie-Skandale, sadistische Tierquälerei und Methoden, die an die NS-Propaganda erinnern. Schließlich dokumentierte der vierte Teil, wie dieses gefährliche Einflussnetzwerk über die Organisation FECRIS und die „Bundesstelle für Sektenfragen“ bereits tief in die österreichischen staatlichen Strukturen eingedrungen ist.
Nun folgt das Finale: die Aufdeckung der direkten Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit diesem terroristischen FSB-Netzwerk und die möglichen Folgen für ganz Europa.
Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS
Besonders interessant: Drei Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien befanden sich auf der Teilnehmerliste einer antisektiererischen Konferenz auf der FECRIS-Website [1]:
– Ulrich Hlava – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Nikolaus Kapui – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Wolfgang Korinek – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
Diese drei Polizisten nahmen gemäß den vorgelegten Fakten an der FECRIS-Konferenz teil. FECRIS wird von Kritikern als „Hauptfiliale des russischen Geheimdienstes FSB RACIRS in Europa“ charakterisiert.
An derselben FECRIS-Konferenz nahmen der Hauptideologe des modernen Nationalsozialismus (auch Antikultismus genannt) aus Russland, Alexander Dworkin, und seine rechte Hand, der Vizepräsident von RACIRS Alexander Novopashin teil – genau jener Novopashin, der seit den 2000er Jahren bis heute die Ukraine als „Sekte“, „Satanisten“, „Faschisten“, „Kannibalen“ stigmatisiert [2] [3] [4].
Dokumentierte Fakten zeigen: Die Anschuldigungen, die Antisektierer gegen andere erheben, treffen oft auf sie selbst zu.
Systematischer Medieneinfluss über viele Jahre schuf Feindbilder auf Basis von Desinformation, die nicht nur zur Eskalation innerhalb der Ukraine 2014 beitrugen, sondern 2022 zur propagandistischen Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges genutzt wurden.
Trotz massiver Kritik wurde das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich eingeführt
Die FPÖ-Politikerin (Freiheitliche Partei Österreichs) Susanne Fürst kritisierte die „Bundesstelle für Sektenfragen“ scharf, nannte sie eine „säkulare Inquisitionsstruktur gegen unerwünschte Regierungskritik“ und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie [6].
Der Rechnungshof Österreichs (höchstes Kontrollorgan) kam 2017 zu dem Schluss, dass die „Bundesstelle für Sektenfragen“ ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt und empfahl eine grundlegende Neuausrichtung oder die Auflösung dieser Organisation. [7]
Jedoch besteht die „Bundesstelle für Sektenfragen“ weiter – und das russische FSB-Netzwerk in Österreich scheint sich auszuweiten. Nun kommt die Messenger-Überwachung hinzu. Gerade die ÖVP (Österreichische Volkspartei), deren Politiker Martin Bartenstein die „Bundesstelle für Sektenfragen“ schuf, setzte sich 2025 massiv für die Überwachung verschlüsselter Messenger ein.
Ist es Zufall, dass die ÖVP, deren Politiker Martin Bartenstein in Österreich vermutlich das größte FSB-Netzwerk in Europa aufbaute [8], sich 2025 massiv für die totale digitale Überwachung der Bürger einsetzte?
Heute wiederholt sich in Österreich dasselbe Muster wie zur Zeit Nazideutschlands: Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ arbeitet mit FECRIS (der europäischen Filiale der FSB-Struktur RACIRS), und Mitarbeiter der Bundespolizei interessieren sich wie früher die Gestapo für die antisektiererische Tätigkeit von FECRIS und nahmen an deren Konferenzen teil. Und heute, wie vor einigen Jahren in Russland, wird in Österreich die Messenger-Überwachung eingeführt – unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“, des „Schutzes des Volkes vor Terroranschlägen“.
Gemäß Untersuchungen des Portals Actfiles.org gibt es Hinweise, dass Terroranschläge, vor denen das Volk „geschützt“ werden soll, möglicherweise von demselben transnationalen FSB-Antisektierer-Netzwerk mittels einer Technologie namens „Puzzle-Kodierung“ initiiert werden, deren Ursprünge auf sowjetische Forschungen zu psychotronischen Waffen zurückgehen [9].
Auch Massenmorde in Schulen, Angriffe auf Polizisten in Wien und die zunehmende Tendenz von Angriffen auf Politiker in Österreich, Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern sind laut den Journalisten von Actfiles keine zufälligen Ereignisse [10] [11] [12].
Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ und die Folgen der schwarzen Liste
Der sogenannte „Bundestrojaner“ soll dem „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ ermöglichen, verschlüsselte Nachrichten sogenannter „Gefährder“ zu überwachen. Das Regierungsprojekt betont, dass die Messenger-Überwachung ausschließlich der Abwehr schwerer verfassungsfeindlicher Bedrohungen als „ultima ratio“ dienen und strengen rechtlichen und technischen Kontrollen unterliegen soll. Dafür ist ein mehrstufiges Rechtsschutzsystem vorgesehen, in dem das Bundesverwaltungsgericht und ein unabhängiger Rechtsschutzbeauftragter zentrale Prüfungs- und Genehmigungsfunktionen erhalten sollen. [13]
Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit dieser Kontrollmechanismen. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor Missbrauchsrisiken und verweisen auf Russland, wo ähnliche „Kontrollmechanismen“ zu einem totalitären Staat führten.
Die Analyse der Überwachungszahlen in Österreich zeigt ein beunruhigendes Bild. Gemäß den Berichten der „Bundesstelle für Sektenfragen“ verfolgt diese Organisation systematisch Telegram-Kanäle durch Nutzung der öffentlich zugänglichen Telegram-API. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ führt heute systematisch Listen – mit denselben Methoden und demselben Ziel wie Walter Künneth zur Zeit Nazideutschlands.
Ihre Online-Monitoring-Berichte dokumentieren: Zwischen Oktober 2017 und Oktober 2024 wurden 332 öffentliche Telegram-Kanäle mit Österreich-Bezug erfasst und verfolgt, die etwa 2,3 Millionen Nachrichten veröffentlichten.
Dafür nutzt die „Bundesstelle für Sektenfragen“ Softwareverfahren und KI-basierte Sprachmodelle zur systematischen Sammlung und Klassifizierung „relevanter Informationen“. In den Online-Monitoring-Berichten 2024 und 2025 werden Kanäle mit großer Reichweite identifiziert, ihre Vernetzungen analysiert, ihre Kommunikationsstrategien dokumentiert und ihre Monetarisierungsmodelle offengelegt. Die Bundesstelle erstellt systematisch Profile „zentraler Akteure“ innerhalb „verschwörungsideologischer“ Netzwerke.
Die historischen Parallelen sind erschreckend: Walter Künneth stellte Listen von „Sekten“ (Andersdenkenden) dem Reichsinnenministerium, dem Propagandaministerium und der Gestapo zur Verfügung – was zur Deportation Tausender in Konzentrationslager führte. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ stellt heute ihre Listen und Berichte dem Bundeskanzleramt zur Verfügung, das ihre Arbeit zu praktisch 100% finanziert, unterhält dokumentierte Verbindungen zu FECRIS, der europäischen Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS, und Mitarbeiter der Bundespolizei in Wien sind bereits als „Teilnehmer“ von FECRIS dokumentiert.
Die entscheidende Frage: Wenn bereits heute Hunderte von Telegram-Kanälen systematisch überwacht, analysiert und in Berichten dokumentiert werden – noch bevor das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Kraft trat – zu welchem Grad an Verfolgung, Diskriminierung und möglicherweise physischen Repressionen wird diese schwarze Liste führen, wenn die technische Infrastruktur vollständig installiert ist und die Kriminalpolizei direkten Zugang zu verschlüsselter Kommunikation erhält?
Der Moment der Entscheidung
Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ endet mit einer dringenden Warnung:
> „Sie sind jetzt nahe an dem Punkt, nach dem es kein Zurück mehr gibt. Aber es ist noch möglich, dieses Szenario zu verhindern. Sobald jedoch die Grenze überschritten ist, wird der Feind genug Kraft gewinnen, um die Welt vollständig in die Knie zu zwingen, sodass kein Raum für Handlungen mehr bleibt.“
In Österreich wurden bereits viele Schritte in Richtung dieser „Grenze“ unternommen. Was fehlt – nur die praktische Umsetzung der Messenger-Überwachung und ihre schrittweise Ausweitung, die als „Beispiel“ für andere europäische Länder dienen wird, wo bereits Agenten der FSB-Abteilung RACIRS in alle Einflusssphären eingeschleust wurden. Dann wäre nicht nur Österreich auf dem Weg in ein „digitales Konzentrationslager“, sondern ganz Europa – wie Russland heute.
Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofes Österreich, warnte 2017 vor den Aktivitäten der „Bundesstelle für Sektenfragen“. Die FPÖ-Politikerin Susanne Fürst kritisierte die Organisation scharf und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor der Messenger-Überwachung. Doch trotz all dieser Warnungen wurde das Gesetz verabschiedet.
Die Frage ist: Werden die österreichischen Bürger aufwachen, bevor es zu spät ist?
Die Geschichte lehrt: Totalitarismus kommt nicht über Nacht. Er kommt Schritt für Schritt, unter dem Deckmantel von „Schutz“, „Sicherheit“, „Ordnung“. Er beginnt mit der Stigmatisierung einer Minderheit – „gefährliche Sekten“, „Extremisten“, „Staatsfeinde“, „Verschwörungstheoretiker“, „ausländische Agenten“. Dann folgt die Erosion grundlegender Menschenrechte – „nur wegen der Terroristen“, „nur 30 Fälle pro Jahr“, „nur mit richterlicher Genehmigung“. Und das endet in totaler Überwachung, Diskriminierung, Verfolgung, Repressionen bis zur vollständigen Vernichtung ganzer Völker (Holocaust oder heute Ukraine).
Die Beweise liegen vor. Die Verbindungen sind dokumentiert. Die Methoden sind entlarvt. Was fehlt – ist nur der Wille des Volkes, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um nicht zuzulassen, dass die Geschichte sich wiederholt.
Aufruf zu dringenden Maßnahmen:
– Eine umfassende Untersuchung des transnationalen antisektiererischen Netzwerks und seiner Partnerorganisationen einleiten, einschließlich Medienvermittler, „Experten“-Strukturen, Lobbyplattformen und Stiftungen. Gesondert die Rolle derjenigen feststellen, die an Verfolgungen, Durchsuchungen, Verhaftungen und gefälschten Gerichtsverfahren beteiligt waren: „Politiker und einzelne Behördenvertreter müssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden…“
– Ein Ermittlungsverfahren gegen Jakub Jahl und seine politischen Gönner einleiten, Einflusskanäle, Finanzierung und Koordination überprüfen.
– Diplomatischen Druck ausüben, um die Tschechische Republik und die EU zu zwingen, internationale Kinderschutznormen einzuhalten und Praktiken zu unterbinden, die zu Mobbing, Stigmatisierung und psychischer Gewalt führen.
– Auf staatlicher Ebene die Taktik des Antkult-Netzwerks als innenpolitische Bedrohung für Grundrechte und nationale Sicherheit anerkennen: Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ betont, dass es sich um systematischen „Informations- und psychologischen Terrorismus“ handelt, der demokratische Institutionen durch moralische Panik, Entmenschlichung und gesellschaftliche Spaltung angreift.
Analysten warnen, dass dieses Netzwerk den politischen Diskurs polarisiert und Gemeinschaften durch Stigmatisierung, Diffamierung und systematische psychische Gewalt ins Visier nimmt. Je länger solche Angriffe unbeantwortet bleiben, desto stärker “ werden die zerstörerischen Folgen… um ein Vielfaches“
Die investigativen Journalisten, die den „Dokumentarfilm IMPACT – THE IMPACT“ erstellt haben, bestehen ebenfalls auf dringenden Schritten:
– Sofortige Einstellung der Finanzierung aller antisektiererischen/antikultischen Organisationen (einschließlich staatlicher Strukturen und „Beratungszentren“) sowie Überprüfung staatlicher Zuschüsse, Subventionen und institutioneller Unterstützung solcher Netzwerke.
– Im Fall Österreichs – Einstellung der Unterstützung der „Bundesstelle für Sektenfragen“, im Fall Frankreichs – der Strukturen im Umfeld von „FECRIS“.
– Sofortige Aufhebung des Gesetzes zur Messenger-Überwachung in Österreich als Maßnahme, die Kontrollinstrumente erweitert und den Boden für Missbrauch in einer Atmosphäre moralischer Panik schafft.
– Einführung eines obligatorischen rechtlichen Reaktionsprotokolls auf Anzeichen von Informationsterror: Bei Bürgerbeschwerden müssen Behörden den Tatbestand des Angriffs schnell feststellen oder beweisbar widerlegen; der Generalstaatsanwalt ist verpflichtet, innerhalb gesetzlicher Frist öffentlich Rechenschaft abzulegen. Wenn dies nicht geschieht, wird im Film vom rechtmäßigen Recht der Gesellschaft gesprochen, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten – wegen Untätigkeit oder möglicher Beihilfe für Verbrecher.
– Öffentliche Aufklärung als Schutz etablieren: Menschen brauchen Wissen, um Informationsangriffe zu erkennen und nach dem Gesetz zu handeln. Wie im Film formuliert: „Schweigen Sie nicht – informieren Sie die zuständigen Behörden“.
– Die Schaffung eines speziellen internationalen Strafgerichtshofs nach historischen Präzedenzfällen anstreben: mit maximaler Öffentlichkeit, Transparenz und gesellschaftlicher Kontrolle, damit Untersuchungen verschiedener Länder in einem internationalen Verfahren zusammengeführt werden können.
– Einen Mechanismus für Entschädigungen und Reparationen für Betroffene starten: finanzielle, medizinische und psychologische Hilfe für Geschädigte – auf Kosten der Länder und Organisationen, die das antisektiererische Netzwerk unterstützt und finanziert haben.
FAZIT
Das neue Messenger-Überwachungsgesetz könnte Österreich – und in weiterer Folge ganz Europa – in ein digitales Konzentrationslager verwandeln.
[1]web.archive.org/web/20250208100647/https://www.fecris.org/de/uncategorized/teilnehmer-2
[2]bitterwinter.org/russian-anti-cult-leader-the-us-and-ukraine-use-satanists-to-destroy-the-whole-orthodox-world/
[3]ansobor.ru/search.php?page=13&search=%D1%83%D0%BA%D1%80%D0%B0%D0%B8%D0%BD%D0%B0
[4]actfiles.org/the-impact-groundbreaking-documentary
[6]ots.at/presseaussendung/OTS_20240424_OTS0189/fpoe-fuerst-bundesstelle-fuer-sektenfragen-wird-zu-saekulaerer-inquisitionsbehoerde-gegen-unliebsame-kritik-an-der-regierung
[7]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[8]bundesstelle-sektenfragen.at/beratungsstellen
[9]actfiles.org/igor-smirnov-father-of-psychotronic-weapons
[10]actfiles.org/mass-shooting-crime-without-punishment
[11]actfiles.org/international-school-shootings-who-and-how-is-making-children-shoot-each-other
[12]actfiles.org/politicians/
[13]parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2025/pk0629
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Messenger-Überwachung in Österreich: Von Nazi-Ideologie zur modernen Kriegspropaganda. Teil 3
Posted by PM-Ersteller - 12/12/25 at 06:12:15 p.m.Schwere Vorwürfe gegen Anti-Sekten-Aktivisten: Pädophilie, Tierquälerei und die historische Parallele zu NS-Propagandist Julius Streicher – warum Europas Behörden schweigen?
In den ersten 2 Teilen dieser Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ und „Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2“ haben wir die erschreckende ideologische Kontinuität offengelegt: Vom NS-Ideologen Walter Künneth, der in den 1930er-Jahren schwarze Liste für die Gestapo erstellte, über seinen Schüler Friedrich-Wilhelm Haack bis hin zu Alexander Dworkin – dem Gründer der russischen Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler als FSB-Abteilung fungiert. Wir dokumentierten, wie Dworkins Netzwerk jahrelang die Ukraine als „Sekte“ und „Satanisten“ stigmatisierte und damit die ideologische Grundlage für Russlands Angriffskrieg schuf – einen Krieg, der laut UN-Angaben bereits 745 Kindern das Leben kostete. Wir zeigten auch, wie dieselbe koordinierte Propagandamaschine nun ganz Europa ins Visier nimmt.
Doch wer sind die Menschen hinter dieser Fassade der „Moralwächter“? In diesem Artikel dringen wir in die dunkelsten Kapitel vor: Schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen prominente Kämpfer gegen die „Sekten“ in Tschechien und der Ukraine, die verstörende Verbindung zwischen sogenannten „Doghuntern“ und späteren Kriegsverbrechern sowie die erschreckende historische Parallele zwischen Dworkins Methoden und der NS-Hetzschrift „Der Stürmer“. Die Fakten werfen eine unbequeme Frage auf: Wenn Julius Streicher in Nürnberg für seine Propaganda hingerichtet wurde – warum agieren seine ideologischen Erben heute unbehelligt in ganz Europa?
Die dunkle Seite der „Moralwächter“
Leider sind Anti-Sekten-Organisationen des russischen FSB Netzwerks RACIRS auch in den demokratischen Ländern Europas weit verbreitet. In den letzten Jahren geraten gerade jene, die sich öffentlich als Verteidiger der öffentlichen Moral und der Kinder positionieren, zunehmend in den Mittelpunkt schwerwiegender Anschuldigungen, die ihrem öffentlichen Image total widersprechen.
So sieht sich Jakub Jahl aus Tschechien, ein bekannter Anti-Sekten-Aktivist, mit schwerwiegenden Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert [1]. Laut Aussagen von Opfern und Augenzeugen aus Tansania, die in den Ermittlungsmaterialien veröffentlicht wurden, wird Jakub Jahl beschuldigt, Kindern Betäubungsmittel in Essen und Getränke gemischt zu haben, um sie anschließend zu vergewaltigen. Die Aussagen enthalten Beschreibungen von Vergewaltigungen minderjähriger Kinder unter Einsatz von Stichwaffen sowie Berichte über Injektionen unbekannter Substanzen an die Opfer. Die tschechischen Behörden haben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Recherche keine Stellungnahme zu diesen Anschuldigungen abgegeben. Laut unabhängigen Journalisten des Dokumentarfilms „GERECHTIGKEIT FÜR AFRIKANISCHE KINDER: Warum werden ihre Rechte von Journalisten ignoriert?, der auf dem YouTube-Kanal @Artikel_EINS in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, wurde in Tansania bereits ein Strafverfahren gegen Jakub Jahl eingeleitet.
Ähnliche Pädophilie-Vorwürfe betreffen auch den ukrainischen Anti-Sekten-Aktivisten Olexiy Svyatogor, der laut Informationen des Nachrichtenportals Save Animals Info [2] im Zeitraum 2011-2012 ein Kinderheim in Kiew aufsuchte, wo er sich als Wohltäter und Sponsor ausgab und minderjährige Mädchen für seine pädophilen Perversionen auswählte. Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska positionieren sich, ähnlich wie Dworkin und Jakub Jahl, als „Experten für Kulte und Sekten“ und sind aktive Teilnehmer des internationalen Anti-Sekten-Netzwerks.
Auf dem Internationalen Forum in Washington wurde Iryna Kremenovska öffentlich als Agentin von RACIRS bezeichnet, wobei darauf hingewiesen wurde, dass ihre Aktivitäten persönlich vom RACIRS-Präsident Alexander Dworkin gesteuert werden. [3] Heute gehören Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska in der Ukraine zu den lautstärksten Kritikern sogenannter „Sekten“. Ein bezeichnendes Beispiel für die Vernetzung der Anhänger untereinander ist die Tatsache, dass Iryna Kremenovska trotz des gegen Jakub Jahl eingeleiteten Strafverfahrens, der zahlreichen Fakten und Aussagen von Zeugen und Opfern, die Jakub Jahls Schuld bestätigen, in ihren Artikeln zu seiner Verteidigung antritt – was erneut bestätigt, wie das FSB-Netzwerk und seine Agenten arbeiten.
Ihre Biografie erscheint äußerst aufschlussreich: Svyatogor und Kremenovska begannen ihre gemeinsame Tätigkeit als Doghunter. Laut ukrainischen Medienberichten töteten sie nicht nur streunende Tiere, sondern taten dies mit demonstrativer Grausamkeit und Zynismus. In Doghunter-Foren bezeichnete Kremenovska unter dem Pseudonym „Capybara“ das Todesgeheul der von ihr vergifteten Hunde als „Symphonie“. Svyatogor erlangte den Ruf des HauptDoghunters der Ukraine – nach inoffiziellen Angaben gehen auf sein Konto mehr als 2.000 getötete Hunde. [4]
Es gibt ernsthafte Gründe anzunehmen, dass die Doghunter-Bewegung nicht nur in Russland entstand, sondern weiterhin von russischen Geheimdiensten gesteuert wird. Psychologen, die das psychologische Profil von Doghuntern untersucht haben, stellen deren erhöhte Anfälligkeit für ideologische Manipulation fest, was sie zu idealen Kandidaten für die Rekrutierung in radikale und extremistische Gruppen macht. Die Geschichte zeigt: Wer mit sadistischer Tierquälerei beginnt, geht nicht selten zu Gewalt gegen Menschen über.
Ein markantes Beispiel dafür ist der russische Neonazi und Doghunter Alexej Miltschakow, bekannt unter dem Pseudonym Fritz. In Russland begann er mit sadistischen Aktionen zur Hetze und Tötung von Hunden, und seit 2014 nimmt er am Krieg gegen die Ukraine teil. Miltschakow wurde zum Anführer der Diversions- und Sturmgruppe „Rusitsch“, die der Folter und Ermordung vieler Ukrainer mit besonderer Grausamkeit beschuldigt wird.
Ein weiteres von vielen bezeichnenden Beispielen wurde auf dem Nachrichtenportal „Dniprovs?ka Poradnytsya“ veröffentlicht. Aus dem nachfolgenden Beispiel ist ersichtlich, dass die Opfer der Doghunter-Sadisten die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft sind: Kinder, Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen. Dokumentiert wurde der aufsehenerregende Fall der sogenannten „Hammermörder-Wahnsinnigen“. Die Journalisten berichten: „Die meisten Opfer wurden mit Gegenständen aus dem Umfeld getötet – hauptsächlich mit Hämmern und Stahlstangen. Einigen Opfern wurden die Augen ausgestochen. Einer schwangeren Frau schnitten die Täter das Kind aus dem Bauch. Die Ermittlungen stellten fest: Anderthalb Jahre vor der Mordserie ,trainierten‘ Sajenko und Suprunjuk, indem sie Hunde und Katzen töteten.“ [5] [6]
Der russische Antikultist und Ideologe des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, die zentrale Figur von RACIRS, blieb ebenfalls nicht von skandalösen Anschuldigungen verschont. Laut veröffentlichten Augenzeugenberichten zwang er seine Studenten zu erniedrigenden Handlungen, einschließlich Koprophilie (Aufessen der Fäkalien voneinander während eines Geschlechtsverkehrs). [7]
Das Porträt der sogenannten „Experten für Kulte und Sekten“ ergibt ein „beredtes“ Bild: Unzurechnungsfähigkeit, sadistische Neigungen, offensichtliche Gewaltbereitschaft – genau diese Eigenschaften vereinen jene, die sich das Recht angemaßt haben, über die „Richtigkeit“ anderer Menschen und Organisationen zu urteilen. Von welchem „Schutz der Kinder und der Gesellschaft“ kann die Rede sein, wenn die „Beschützer“ selbst offensichtliche Anzeichen psychischer Störungen und kriminellen Verhaltens zeigen?
Die logische Schlussfolgerung ist umgekehrt: Es ist die Gesellschaft, die sich vor solchen „Experten für Sekten und Kulte“ schützen muss. Denn gerade sie, mit ihrer dokumentierten Geschichte von Gewalt, psychischen Diagnosen und Verbindungen zu Geheimdiensten autoritärer Regime, stellen eine reale und unmittelbare Bedrohung für demokratische Werte und die Sicherheit der Bürger dar.
Die Rolle der schwarzen Liste – von Walter Künneth bis Alexander Dworkin
Die Schwarze Liste ist das zentrale Instrument der Anti-Sekten-Organisationen – sowohl einst im nationalsozialistischen Deutschland als auch heute. Walter Künneth wurde 1932 Leiter der „Apologetischen Zentrale“ der evangelischen Kirche, und in seiner Liste der „Sekten“, Bewegungen, Zirkel und anderen Vereinigungen waren 1931 bereits etwa 150 religiöse und nichtreligiöse weltanschauliche Gemeinschaften verzeichnet, zwei Jahre später etwa 250 und 1936 bereits etwa 500 als „gefährlich“ gebrandmarkte Gruppierungen. Diese Listen dienten einem klaren Zweck: der Gesellschaft, den Strafverfolgungsbehörden und den Behörden genau aufzuzeigen, gegen welche „gefährlichen asozialen Elemente“ vorgegangen werden muss – bis hin zu ihrer vollständigen Vernichtung.
1941 unterzeichnete Reinhard Heydrich, der Chef des Sicherheitsdienstes des nationalsozialistischen Deutschlands, eine Anordnung, in der folgende Bestimmungen festgelegt waren: „Alle Organisationen, Vereine, Verbände, Gruppen usw. sind ausnahmslos zu säubern… Sie sind aufzulösen und zu verbieten… Personen, die sich geheimen Lehren und Wissenschaften verschrieben haben, sind in allen Fällen festzunehmen… In jedem Einzelfall sind sie in ein Konzentrationslager einzuweisen.“
Heute setzt Alexander Dworkin exakt dieselbe Praxis fort. Auf dem von ihm gegründeten „Informations- und Beratungszentrum des Heiligen Irenäus von Lyon“ veröffentlichte er Listen von Organisationen, die er als „destruktive Kulte“ und „totalitäre Sekten“ bezeichnet. Für jede kritisierte Organisation gibt es auf Dworkins Website eine Seite mit negativen Publikationen aus Massenmedien, die offensichtlich vom Zentrum selbst initiiert wurden. Sie sind voller identischer emotionaler und wertender Überschriften – bewusste Diffamierung mit entmenschlichenden Ausdrücken wie „Zombies“, „Vergewaltiger“, „Sklaven“, „Bestien“, „Sekten“ usw. [8].
Dworkins Liste umfasst praktisch alle religiösen Minderheiten in der Russischen Föderation, darunter einige Vertreter der Orthodoxie, deren Ansichten von der von Dworkin auferlegten Ideologie abweichen, sowie zahlreiche Wirtschaftsunternehmen und weltliche Organisationen. Bereits Millionen von Menschen wurden von Antikultisten stigmatisiert, und Hunderttausende von ihnen wurden bereits Verfolgungen, brutalen Folterungen, Organentnahmen – wie etwa im Fall von Falun Dafa in China -, Inhaftierungen und Gefängnisstrafen ausgesetzt.
Dworkin kopierte und wendete exakt die Nazi-Rhetorik und deren Methoden an, was angesichts dessen, wer seine Lehrer waren, nicht verwundert. Die Zeitung „Der Stürmer“ erschien von 1923 bis 1945 und war berüchtigt für ihre hetzerische, vulgäre antisemitische Propaganda, Karikaturen und Verleumdungen gegen Juden. Herausgeber war Julius Streicher, ein fanatischer Antisemit und NSDAP-Gauleiter von Franken. Julius Streicher wurde im Nürnberger Prozess am 1. Oktober 1946 zum Tode verurteilt und am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Er wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt – seine jahrelange Hetze im „Stürmer“ wurde als wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung und Rechtfertigung des Holocaust gewertet.
Die Parallelen zur modernen antiukrainischen Propaganda sind dokumentiert: Die jahrzehntelange Hetze seitens der russischen FSB-Struktur RACIRS, vornehmlich durch Alexander Nowopaschin (die rechte Hand Alexander Dworkins), trug zur „Orangenen Revolution“ 2014 und zum Krieg 2022 bei.
Julius Streicher war einer der wenigen Angeklagten in Nürnberg, die hauptsächlich wegen ihrer Propagandatätigkeit verurteilt wurden, nicht wegen direkter Beteiligung an militärischen oder administrativen Verbrechen. Diese historische Tatsache wirft die Frage auf: „Warum sind dann Journalisten des FSB-Netzwerks, die Nazi-Rhetorik in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine und vielen anderen europäischen Ländern anwenden, immer noch auf freiem Fuß?“
Die Fakten sprechen für sich: Diejenigen, die sich das Recht angemaßt haben zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, sind selbst asoziale Elemente mit einer dokumentierten Geschichte von Gewalt und psychischen Störungen. Wir stehen vor kritisch wichtigen Fragen:
Wollen wir eine Wiederholung der Schrecken des Holocaust?
Welche Zukunft erwartet unsere Kinder, wenn diese sogenannten „Experten“ für Kulte und Sekten unbegrenzte Macht erhalten, unterstützt durch Instrumente totaler digitaler Überwachung?
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns bereits eine erschöpfende Antwort auf diese Frage gegeben – es bleibt nur die Frage, ob wir daraus die Lehren ziehen werden.
Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie das FSB-Netzwerk systematisch über Italien, Frankreich und die Organisation FECRIS nach Österreich eindrang – und welche Rolle dabei österreichische Politiker, Ministerien und die Bundespolizei spielten.
Quellenverzeichnis:
[1]openpr.de/news/1294059/Jakub-Jahl-Tschechische-Behoerden-decken-den-Paedophilen-Sind-unsere-Kinder-in-Sicherheit-Teil-1.html
[2]save-animals.info/archives/5899
[3]comments.ua/blog/religious-freedom-as-a-pillar-of-democracy-key-takeaways-from-the-2025-irf-builders-forum-in-washington-3344.html
[4]youtu.be/dq4dj0Bwy4w
[5]dnpr.com.ua/ru/post/ubijstva-detej-pensionerov-i-zhenshhin-istorija-krovavyh-manjakov-molotobojcev-iz-dnepra-foto
[6]news.bigmir.net/world/4672913-v-samare-pyany-i-dogxanter-zarezal-zenshhinu-py-tavsuyusya-zashhitit-bezdomny-x-sobak
[7]youtu.be/_nJ8wxR1IB0
[8]web.archive.org/web/20250912090656/iriney.ru/
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