Die Finanzierungslücke ist Realität: Thure von Uexküll-Klinik beteiligt sich am BWKG-Aktionstag

Die Thure von Uexküll-Klinik beteiligt sich am Aktionstag der baden-württembergischen Krankenhäuser gegen die geplanten Sparmaßnahmen im Rahmen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes

BildDie Schwarzwaldklinik war Fiktion. Die Finanzierungslücke ist Realität: Thure von Uexküll-Klinik beteiligt sich am BWKG-Aktionstag gegen das Beitragssatzstabilisierungsgesetz

Glottertal, 12.06.2026:
Die Thure von Uexküll-Klinik beteiligt sich am landesweiten Aktionstag der baden württembergischen
Krankenhäuser gegen die von der Bundesregierung geplanten
Sparmaßnahmen im Rahmen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Mitarbeitende,
Klinikleitung und Betriebsrat haben gemeinsam vor dem Haupteingang der Klinik auf die
Auswirkungen der geplanten Regelungen aufmerksam gemacht.

Symbolisch wurde der Haupteingang geschlossen. Vor dem Gebäude versammelten sich
Beschäftigte mit Schildern wie „Reale Versorgung“, „Keine Schauspieler“ und „Reale Defizite“.
Im Mittelpunkt stand ein großes Banner mit der Aufschrift:

„Die Schwarzwaldklinik war Fiktion. Die Finanzierungslücke ist Realität.“

Mit der Aktion soll verdeutlicht werden, dass Gesundheitseinrichtungen bereits heute unter
erheblichem wirtschaftlichem Druck stehen. „Unsere Türen müssen für Patientinnen und
Patienten offenbleiben“, betont Kevin Walterschen, Geschäftsführer des gemeinnützigen
Trägers Kur + Reha GmbH. „Wenn die Politik jedoch undifferenziert an der Finanzierung spart,
während gleichzeitig die Anforderungen ohne die notwendige Flexibilität steigen, wird das
zwangsläufig Folgen für die Gesundheitsversorgung haben.“ Besonders kritisch bewertet die
Klinik dabei die geplante Begrenzung der Vergütungsentwicklung, während Personal-, Energie und
Sachkosten kontinuierlich steigen.

Die Klinikleiterin Vicky Pfirsig ergänzt, dass die Thure von Uexküll-Klinik dabei nicht in Abrede
stellt, dass angesichts der angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung
wirtschaftliche Maßnahmen und Strukturreformen erforderlich sind. Aus Sicht der Klinik
müssen diese jedoch zielgerichtet erfolgen und tatsächliche Effizienzpotenziale erschließen.
Dazu gehören insbesondere der Abbau bürokratischer Vorgaben, eine Reduzierung von
Dokumentationspflichten sowie mehr Flexibilität bei regulatorischen Anforderungen. Ebenso
sollten alle versorgungsnotwendigen Krankenhäuser unabhängig von ihrem Planungsstatus
gleichberechtigt Zugang zu Fördermitteln oder der Investitionsförderung nach dem
Krankenhausfinanzierungsgesetz erhalten. Digitale Prozesse, moderne Infrastruktur und
innovative Versorgungsmodelle können langfristig dazu beitragen, Ressourcen effizienter
einzusetzen und Kosten zu senken. Voraussetzung hierfür sind jedoch entsprechende
Investitionsmöglichkeiten.

Die Thure von Uexküll-Klinik ist ein zugelassenes psychosomatisches Vertragskrankenhaus, das
gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten behandelt und seit vielen Jahren einen
wichtigen Beitrag zur psychosomatischen Versorgung in Baden-Württemberg leistet.
Gleichzeitig erhält die Einrichtung – anders als Plankrankenhäuser – keine regulären
Investitionsmittel nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz und finanziert notwendige
Investitionen weitgehend aus eigener Kraft.

Den größten Kostenblock nehmen in der psychosomatischen Fachklinik die
Personalaufwendungen ein. Gleichzeitig gelten im therapeutischen Bereich verbindliche
Personalvorgaben, die nicht beliebig reduziert werden können. Bei einer Unterschreitung
drohen Sanktionen. „Für eine qualitativ hochwertige psychosomatische Behandlung sind
ausreichend Zeit, qualifiziertes Personal und stabile therapeutische Beziehungen unerlässlich“,
betont die Vorsitzende des Betriebsrats, Dorothee Gertsen. „Gerade in der Psychosomatik
lassen sich Einsparungen nicht einfach durch Personalabbau erreichen, ohne die
Versorgungsqualität zu gefährden.“

Die Sorge der Klinik wird auch durch aktuelle Entwicklungen im Versorgungsgeschehen gestützt.
Der Bedarf an psychiatrischen und psychosomatischen Leistungen steigt seit Jahren.
Gleichzeitig drohen durch das Beitragssatzstabilisierungsgesetz Kürzungen im ambulanten
psychotherapeutischen Bereich, welche ebenfalls auf die Versorgungsstruktur wirken. Längere
Wartezeiten auf Therapieplätze können dazu führen, dass Erkrankungen chronifizieren und
schwerere Verläufe entwickeln. Dies erhöht nicht nur den Bedarf an stationären Behandlungen,
sondern führt auch zu längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten, mehr Krankengeldzahlungen und
einer höheren Wahrscheinlichkeit von Frühverrentungen. Kurzfristige Einsparungen können so
langfristig zu deutlich höheren Kosten für das Gesundheits- und Sozialsystem führen.

Die baden-württembergischen Krankenhäuser fordern eine verlässliche und auskömmliche
Finanzierung, die vollständige Refinanzierung tariflicher Kostensteigerungen sowie einen
konsequenten Abbau bürokratischer Belastungen. Nur so können die notwendigen
Strukturreformen gelingen, Kosten nachhaltig gesenkt und gleichzeitig eine hochwertige
Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden.

Mit ihrer Beteiligung am Aktionstag möchte die Thure von Uexküll-Klinik gemeinsam mit den
Krankenhäusern im Land ein deutliches Signal senden: Kurzfristige Einsparungen dürfen nicht
zulasten der Versorgungsstrukturen gehen, die Patientinnen und Patienten heute und in
Zukunft benötigen. Wer das Gesundheitswesen nachhaltig stärken und finanzierbar halten will,
muss Reformen aktiv gestalten, statt die vorhandenen Mittel in einem bereits angespannten
System weiter zu reduzieren.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kur + Reha GmbH
Bastian Bammert
Eggstraße 8
79117 Freiburg im Breisgau (Freiburg, Germany)
Deutschland

fon ..: 07684 / 90 69 100
web ..: https://www.uexkuell-klinik.de
email : bastian.bammert@kur.org

Die Thure von Uexküll-Klinik ist eine Fachklinik für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie mit einer Abteilung für stationäre Akutversorgung (25 Betten), einer Tagesklinik
(12 Behandlungsplätze), einer Abteilung für Rehabilitation (25 Betten) sowie einer
Psychosomatischen Institutsambulanz.

Die Klinik arbeitet nach einem psychodynamisch ausgerichteten Konzept unter Integration verhaltenstherapeutischer, systemischer, achtsamkeitsbasierter und störungsspezifischer Elemente im multiprofessionellen Team, mit Behandlungsdauern im akutstationären Bereich von 45 Tagen, im teilstationären Setting von 21 Tagen sowie im Rehabilitationsbereich von 35 Tagen. Das Arbeitsklima ist fürsorglich kollegial und auf bestmögliche Patientinnen- und Patientenbehandlung konzentriert. Die überschaubare Größe ermöglicht eine persönliche Arbeitsatmosphäre über alle Ebenen hinweg sowie bei Bedarf eine abteilungsübergreifende Weiterbildungsrotation.

Pressekontakt:

Kur + Reha Klinik GmbH
Frau Vicky Pfirsig
Eggstraße 8
79117 Freiburg i. Br.

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email : vicky.pfirsig@kur.org

Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe stärkt onkologische Pflege

Drei Millionen Euro für zwei Stiftungsprofessuren in Halle und Freiburg

BildBonn (age) – In Lehre und Forschung zur onkologischen Pflege hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher. Dabei sind die Herausforderungen gerade in diesem Bereich immens: Die Anforderungen an das Pflegepersonal werden durch komplexere Therapien immer höher. Gleichzeitig steigen die Patientenzahlen und es mangelt an Fachkräften. Mit insgesamt 3 Millionen Euro fördert die Deutsche Krebshilfe daher nun zwei Pflege-Professuren in Halle (Saale) und Freiburg. Dies gibt die Organisation anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar bekannt. Forschung, Lehre und Versorgung der onkologischen Pflege sollen damit nachhaltig gestärkt werden – beispielsweise durch die Einrichtung von speziellen Master-Studiengängen.

Die heutigen Möglichkeiten der onkologischen Versorgung sind vielfältig: Mit molekularer Diagnostik und modernen Bildgebungsverfahren können Tumoren genauestens analysiert werden. Basierend darauf kommen neben Operation, Chemo- und Strahlentherapie unterschiedliche personalisierte Behandlungen sowie eine Vielzahl an supportiven und komplementären Methoden zur Anwendung. Dabei muss das Pflegepersonal einen Überblick über all diese Verfahren, ihre medizinischen Hintergründe und mögliche Nebenwirkungen behalten. Hinzu kommen weiteren spezifische Aufgaben der onkologischen Pflege wie die Unterstützung der Patienten bei psychoonkologischen Symptomen und die Begleitung der Angehörigen.

Mehr Lehre und Forschung für die onkologische Pflege
Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, sind in einigen Ländern, beispielsweise der Schweiz oder Frankreich, bereits speziell qualifizierte Pflegeexpertinnen- und experten etabliert. Sie haben eine Zusatzausbildung durchlaufen oder einen Studiengang absolviert. In Deutschland gibt es dahingehend zwar vereinzelte Initiativen, allerdings: „Im internationalen Vergleich sind akademische Ausbildungen in der Pflege – und damit verbunden auch die onkologische Pflegeforschung – hierzulande eher unterentwickelt“, sagt Professorin Dr. h.c. Christel Bienstein, Pflegewissenschaftlerin, ehemaliges Mitglied des Fachausschusses „Krebs-Selbsthilfe/Patientenbeirat“ der Deutschen Krebshilfe und Mitinitiatorin der beiden Stiftungsprofessuren „Onkologische Pflege“. „Aus diesem Grund haben wir die beiden Stiftungsprofessuren eingerichtet. Besonders durch ihre direkte Einbindung in die Pflegepraxis sollen sie die onkologische Pflege in ihrer gesamten Breite in Forschung, Lehre und Versorgung voranbringen.“ So werden beispielsweise an den Standorten spezialisierte Masterstudiengänge etabliert, um Pflegeexpertinnen und -experten auszubilden.

Standorte der neuen Pflege-Professuren: Halle und Freiburg
Ausgeschrieben werden die Professuren an der Universitätsmedizin in Halle (Saale) und in Freiburg. Beide Standorte erhalten von der Deutschen Krebshilfe für Ausstattung der jeweiligen Professur 1,5 Millionen Euro (Personal- und Sachmittel) über einen Zeitraum von fünf Jahren im Sinne einer Anschub-/Strukturförderung. Bei Forschungsprojekten und der Ausarbeitung von Lehrplänen sollen die beiden künftigen Stelleninhaberinnen oder -inhaber eng zusammenarbeiten. „Diese beiden Professuren für onkologische Pflege sind in Deutschland bisher einzigartig“, so Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. „Wir wollen damit zum einen den Bereich der onkologischen Pflege für die kommenden Herausforderungen wappnen. Wichtig ist uns aber auch, eine angemessene Wertschätzung für den Pflegeberuf zu schaffen, dem eine essenzielle Rolle in der Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten zukommt.“

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Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland

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email : presse@krebshilfe.de

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

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Beauty Jungle expandiert weiter und bringt modernes Mädelsflohmarkt-Format nach Freiburg

Secondhand ist mehr als ein Trend es ist ein Lebensstil.Mit dem Beauty Jungle Mädelsflohmarkt kommt ein modernes Eventformat nach Freiburg.Am 10.Januar 2026 startet es im Bürgerhaus Freiburg-Zähringen

BildFreiburg, Januar 2026.
Secondhand ist längst mehr als ein Trend – es ist ein Lebensstil. Mit dem Beauty Jungle Mädelsflohmarkt kommt ein modernes Eventformat nach Freiburg, das Mode, Nachhaltigkeit und Community verbindet. Am Samstag, 10. Januar 2026, feiert das Konzept seinen Freiburg-Start im Bürgerhaus Freiburg-Zähringen.

Der Beauty Jungle Mädelsflohmarkt steht für eine neue Generation von Flohmarkt-Events. Statt klassischem Trödel richtet sich das Format gezielt an Frauen und modeinteressierte Besucherinnen. Angeboten werden sorgfältig ausgewählte Secondhand-Mode, Vintage-Stücke, Schuhe, Taschen, Schmuck sowie ausgewählte Handmade-Produkte – übersichtlich präsentiert in einer modernen, urbanen Atmosphäre.

„Viele Frauen möchten bewusster einkaufen, ohne auf Stil zu verzichten“, erklärt das Organisationsteam von Beauty Jungle. „Genau hier setzt unser Konzept an: Nachhaltiger Konsum soll Spaß machen, inspirieren und Menschen zusammenbringen.“

Bundesweit etabliert – jetzt auch in Freiburg

Beauty Jungle ist bereits in zahlreichen Regionen Deutschlands erfolgreich vertreten, darunter Berlin, Düsseldorf, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und die Bodensee-Region. Der Schritt nach Freiburg ist eine konsequente Weiterentwicklung des Konzepts – passend zu einer Stadt, die für Umweltbewusstsein, Offenheit und urbanes Lebensgefühl steht.

Für den Freiburg-Termin erwarten die Veranstalter über 1.000 Besucherinnen sowie eine hohe Nachfrage nach Standplätzen. Besonders der Start in einer neuen Stadt sorgt erfahrungsgemäß für große Aufmerksamkeit bei Publikum, Ausstellerinnen und lokalen Medien.

Attraktive Plattform für Verkäuferinnen & Labels

Der Mädelsflohmarkt richtet sich sowohl an private Verkäuferinnen als auch an kleine Labels, Handmade-Anbieterinnen und nachhaltige Konzepte. Durch den klaren Fokus auf Mode entsteht eine hohe Sichtbarkeit und ein direkter Austausch mit einer kaufbereiten Zielgruppe.

Aktuell profitieren Ausstellerinnen noch von attraktiven Frühbucher-Konditionen. Eigene Tische und Kleiderständer sind erlaubt, sofern sie innerhalb der gebuchten Standfläche Platz finden.

Event-Details auf einen Blick

Event: Beauty Jungle Mädelsflohmarkt

Datum: Samstag, 10. Januar 2026

Uhrzeit: 13:00 – 16:30 Uhr

Ort: Bürgerhaus Freiburg-Zähringen
Lameystraße 2, 79108 Freiburg im Breisgau

Eintritt: 4 EUR, Kinder bis 10 Jahre frei

Weitere Informationen, Standbuchung & Termine:
https://www.beauty-jungle.de

Über Beauty Jungle

Beauty Jungle ist ein deutschlandweit aktives Eventformat für Secondhand-Mode, Lifestyle und Community-Events. Mit einem klaren Fokus auf Frauen, Nachhaltigkeit und modernes Eventdesign organisiert Beauty Jungle jährlich zahlreiche Mädels- und Frauenflohmärkte in ganz Deutschland.

Pressekontakt

Beauty Jungle
E-Mail: info@beauty-jungle.de

Web:

https://www.beauty-jungle.de

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Beauty Jungle
Herr Hakan Goekkaya
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73033 Göppingen
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email : info@beauty-jungle.de

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