Nur Kultur kann die Spannungen der Chancen-Ungleichheit lösen – neue Forschungsauswertung zur gläsernen Decke
Posted by PM-Ersteller - 19/05/26 at 02:05:54 p.m._Warum der Gender-Konflikt feststeckt: Internationale Forschung zeigt, dass Kultur wichtiger ist als Quoten – und Polarisierung zunehmend den Fortschritt blockiert._
Köln, 19. Mai 2026 – Die unterschiedlichen beruflichen Erfolge von Frauen und Männern schaffen Unzufriedenheit auf allen Seiten: Quoten, umfangreiche Förderprogramme und zähe, zunehmend ideologische Debatten ernüchtern Politik, Unternehmen und Verbände. Eine neue Analysen zeigt nun: Man sollte nicht über die richtigen Instrumente streiten, sondern kulturelle Schieflagen und widersprüchliche Wahrnehmungen rund um Fairness, Leistung und Zugehörigkeit aktiv bearbeiten.
Falscher Fokus – wenig Wirkung
„Gender wird seit Jahren anhand von Frauenanteilen, Strukturprogrammen und vordergründigen Symbolen diskutiert“, sagt Kultur- und Führungsforscher Michael Stuber. „16 aktuelle, weltweite Forschungsergebnisse zeigen jedoch: Die weiterhin fehlende Kulturveränderung verhindert den Fortschritt – und erzeugt sogar neue Spannungen wie den jüngsten Backlash.“
Im Alltag entsteht der Fortschritt
Die grundlegende Bedeutung von Bildung, Beschäftigungsmodellen und Beförderungssystemen wird von aktuellen Studien erneut bestätigt – ebenso die Notwendigkeit von Vorbildern und Sichtbarkeit des Themas. Die Wirkung selbst aufwändiger Programme bleibt jedoch begrenzt, solange sich die Alltagskultur nur minimal entwickelt. Die täglichen Routinen von Führung und Zusammenarbeit zeigen, welche Standards gelten, wie Arbeit organisiert wird und welches Verhalten belohnt wird. „In diesen Momenten entscheidet sich Gender Equality“, sagt Stuber.
Zwei Fehler – zwei Fronten
Die aktuelle Forschung erklärt auch das Anwachsen der Spannungen in den letzten Jahren: Einerseits führten spezifische Maßnahmen und zugespitzte Diskussion zu einer erneuten Stereotypisierung von Frauen. Andererseits verstärkten vereinfachende Schuldzuschreibungen Abwehrhaltungen. Beide Gruppen fühlen sich unfair behandelt. Dies wiederholt Fehler der Vergangenheit – unter neuen Vorzeichen – und schwächt laut Forschung Vertrauen und Zugehörigkeit auf beiden Seiten. „Daher müssen gleiche Standards, respektvolles Verständnis und vorurteilsfreie Einbeziehung für Frauen und Männer gleichermaßen gelten“, ermahnt Stuber.
Mit Polarisierung und Ideologisierung in die Sackgasse
Statt Integration führten mediale und politische Dynamiken zu diversen Zuspitzungen. Ideologische Besetzung, polarisierende Schlagworte und moralische Zuschreibungen verstellen laut Stuber den Blick auf das, worum es allen Beteiligten eigentlich gehe: Anerkennung von Talenten, Nutzung von Perspektiven, Entfaltung von Fähigkeiten. Mit dem sogenannten Potenzial-Prinzip entstehen Kulturen der Zugehörigkeit und leistungsstarke Zusammenarbeit – genau jene alltägliche Faktoren, die seit Jahren für den gewünschten Fortschritt fehlen. „Die erfolgreichsten Organisationen arbeiten weder gegen Männer noch ausschließlich für Frauen“, so Stuber. „Sie schaffen faire Bedingungen, unter denen unterschiedliche Talente gemeinsam erfolgreich sind.“
InfoBox: Fairness und Einbeziehung für alle statt Gender-Krampf
Tabelle: SPANNUNGSFELD und > jeweiliger KONSTRUKTIVER UMGANG
Quoten vs. Leistungsgedanke > Einhaltung transparenter Kriterien und gleicher Standards überprüfen
Frauenförderung vs. Akzeptanz > Beteiligung aller Gruppen von Planung über Kommunikation bis Durchführung
Symbolische Aktionen vs. Alltagserfahrung > Maßnahmen mit Führung und Kultur verdrahten und operationalisieren
Polarisierte Genderdebatten > Konstruktive Dialoge mit (beidseitigem) Perspektivwechsel und Faktenbasierung
Repräsentation vs. Zugehörigkeit > Allseitige Einbeziehung in Führung und Zusammenarbeit systematisch praktizieren
Online-Archiv zu Gender & Chancenfairness https://de.diversitymine.eu/tag/gender
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ungleich Besser Diversity Consulting (Michael Stuber)
Herr Michael Stuber
Richard-Wagner-Str. 25
50674 Köln
Deutschland
fon ..: 02212221250
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email : kommunikation@ungleich-besser.de
Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Forschung und Beratung zu Kultur, Vielfalts- und Führungsthemen mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Kultur als wirtschaftliches Potenzial für alle nutzbar machen.
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SYNK: Mit dem Leadership-Stipendium für Frauen zu nachhaltiger Führungs-Exzellenz
Posted by PM-Ersteller - 23/02/23 at 02:02:57 p.m.Wir nehmen unsere Verantwortung für die Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses ernst und veranstalten seit 8 Jahren unser Young Women Leadership Stipendium.
Die Welt wandelt sich und so haben die klassischen Führungsmuster schon in vielen Unternehmen ausgedient. Arbeiten mit flachen Hierarchien, gleichberechtigte Teams ohne die typischen Teamleiter – das gibt es bereits in einigen Organisationen. Nur was bedeutet das für die Führung? Das YOUNG WOMEN LEADERSHIP-Programm der SYNK GROUP will speziell weiblichen Nachwuchsführungskräften und Start Up Unternehmerinnen eine Chance geben, sich für die Führung von heute und morgen fit zu machen, ihre Führungsqualitäten zu entfalten und sich persönlich zu entwickeln. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf ESG (Environmental Social Governance), das steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Dieses Mindset bezieht sich auf die gesellschaftliche Verantwortung, die gerade Unternehmen tragen, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht.
Vor allem die westliche Attitüde, das gesamte Leben lediglich aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten, kann nicht länger zielführend sein. Grenzenloses Wachstum ist nicht möglich. Ein Umdenken ist schon im Interesse der kommenden Generationen überlebenswichtig.
Die SYNK GROUP hat sich dieses Themas angenommen und bietet Unternehmen professionelle Hilfe bei Change-Prozessen oder auch bei der Ausbildung geeigneter Führungspersönlichkeiten. Vor allem die Unterstützung von Frauen in Führungsetagen liegt dem Team der SYNK GROUP am Herzen. Daher gibt es jetzt die Möglichkeit für weibliche Start-Up-Unternehmerinnen und Nachwuchsführungskräfte, sich für ein Stipendium zu bewerben, um ihre Kompetenzen mit Hilfe von erfahrenen Experten zu entwickeln.
Weibliche Leader braucht das Land
Weibliche Nachwuchsführungskräfte und Start-up-Unternehmerinnen am Beginn ihrer Laufbahn sind offen für neue Wege und Strukturen. Damit sie ihre Führungs-Fähigkeiten bestmöglich ausbauen und einsetzen können, wurde das Stipendium entwickelt: eine achttägige Intensiv-Leadership-Ausbildung im Wert von insgesamt 6.800 Euro. Und weil Netzwerken heute unerlässlich ist, lernen die Stipendiatinnen zudem Frauen in Führungspositionen kennen, aus unterschiedlichen Branchen, Regionen, Firmen und Altersstufen.
„Wir wollen mehr Frauen als Unternehmerinnen und in Führungspositionen“, so Dr. Jörg Krauter, einer der Initiatoren des Qualifizierungsprogramms. Das Bewerbungsverfahren wurde wegen hoher Nachfrage auf den 31.03.2023 verlängert. Angesprochen sind Frauen mit überdurchschnittlichem akademischem Abschluss oder einer vergleichbaren Berufsausbildung. Ein großes Interesse an Führungsthemen ist genauso von Vorteil wie erste Erfahrungen in Führungspositionen. Alle Details zur Bewerbung gibt es auf der Website.
Neue Effektivität – für eine lebenswerte Zukunft
Die Experten der SYNK GROUP sind sicher, dass eine nachhaltige Wirtschaft der Garant für eine bessere Zukunft ist. Die wiederum erreicht man in Unternehmen nur mit einer fähigen Führungsetage. Dazu ist es wichtig, die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden anzuerkennen. Menschen sind keine Maschinen, die nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, sie müssen dafür auch etwas zurückbekommen, und zwar nicht nur finanziell. Motivierte Mitarbeitende sind unerlässlich für gute, nachhaltige Unternehmensziele und -ergebnisse.
Mit den European Sustainability Reporting Standards (ESRS, Nachhaltigkeitsstandards) macht die Europäische Union Unternehmen ein Angebot, sich umzuorientieren. Dass die Nachhaltigkeit in den Betriebsabläufen mit berücksichtigt wird, wirkt sich sowohl auf die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden als auch auf die Führungsetagen aus. Der Mensch steht im Mittelpunkt, denn auch seine natürlichen Ressourcen sind limitiert.
Die SYNK GROUP berät und begleitet Unternehmen unter dem Motto „Neue Effektivität“, sodass auch die ESRS eingehalten werden. Change-Prozesse in Unternehmen sehen die Experten wie einen ausbalancierten Kreislauf. Es geht nicht mehr nur darum, was am billigsten ist oder wie man noch rationeller produzieren kann. Es geht auch darum, dass die Mitarbeitenden positive Energie zurückbekommen. Nur so kann ein Unternehmen nachhaltig wirtschaften und einen positiven Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten.
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SYNK GROUP GmbH & Co KG
Herr Dr. Joerg Krauter
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Die SYNK GROUP mit Standorten in Hamburg und Frankfurt begleitet seit 2001 Unternehmen in Change-, Leadership- und Collaboration-Prozessen. In nationalen und internationalen Projekten haben SYNK-Berater bereits mehr als 25.000 Führende und Mitarbeitende erfolgreich qualifiziert und begleitet.
„Der Weg in eine lebenswerte Zukunft beginnt im Alltag – im Team, im Unternehmen. Unser Ansatz zeigt, wie das gelingen kann, und legt damit das Fundament für ein zeitgemäßes europäisches Führungsverständnis im Sinne der ESG-Ziele.“ (Frank Kübler, SYNK-Gesellschafter)
„Führung ist komplexer denn je. Während viele Organisationen weiterhin auf klassische Konzepte setzen, verzichten andere bereits komplett auf Führungskräfte und lassen Teams sich selbst organisieren. Den einen, vermeintlich richtigen Führungsansatz gibt es nicht – aber es gibt jede Menge Fallstricke. Wir verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Führung und unterstützen Sie dabei, individuelle Lösungen zu finden.“ (Dr. Jörg Krauter, Managing Director)
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