Curiosity Capital startet „Curiosity Compounders“ Aktienfonds für nachhaltig wachsende Qualitätsunternehmen
Posted by PM-Ersteller - 05/12/25 at 12:12:43 p.m.Curiosity Capital legt mit „Curiosity Compounders“ einen Aktienfonds auf, der auf die bewährten Prinzipien von Investment-Legenden wie Benjamin Graham, Warren Buffett und Nicolai Tangen setzt.
Frankfurt / London, 04.12.2025 – Die Investment Boutique Curiosity Capital gibt heute die Auflage ihres neuen UCITS Aktienfonds „Curiosity Compounders“ bekannt.
Der aktiv gemanagte Aktienfonds investiert weltweit in Unternehmen, die über lange Zeiträume hinweg nachhaltig wachsen. Der Fonds wurde am 14. November 2025 aufgelegt und ist ab sofort unter der ISIN IE0000AB3OW6 verfügbar. Der Fonds richtet sich an alle Anleger, die langfristig in nachhaltig wachsende Unternehmen investieren möchten. Curiosity Capital fungiert als Portfoliomanager und Initiator, verwaltet wird der Fonds von FundRock Management Company (Ireland) Ltd. in Irland.
Dennis Krings-Ernst, Gründungspartner von Curiosity Capital, sagt: „Mit unserem Curiosity Compounders Fonds setzen wir auf eine Strategie, die auf den bewährten Prinzipien von Investment-Legenden wie Benjamin Graham, Warren Buffett und Nicolai Tangen aufbaut und diese kodifiziert. Dabei konzentrieren wir uns auf Unternehmen, die durch alle Marktphasen hinweg konstant Wert schaffen. Ein Portfolio an Firmen, die ihre Umsätze und Gewinne über alle Zeitachsen stets steigern – das sind die ,Compounder‘.“
Der „Curiosity Compounders“ Fonds investiert in Unternehmen, die über lange Zeiträume hinweg bewiesen haben, dass sie nachhaltig wachsen – unabhängig von der Wirtschaftslage und besonders in Krisenzeiten. Solche Unternehmen haben meist eine feste Marktposition, die durch Größenvorteile, einzigartige Produkte oder Patente geschützt ist.
„Ein Beispiel-Portfolio von Compounder-Unternehmen, hat historisch über Zeiträume von 5 Jahren oder länger in der Regel durchschnittliche Jahresrenditen von 20 Prozent erzielt“, sagt Gründungspartner Laurenz Apiarius. „Am Ende des Tages sind es stetig wachsende Umsätze und Gewinne, die den Großteil der Aktienentwicklung erklären. Genau diese beiden Faktoren sind es, auf die wir uns im Wesentlichen konzentrieren.“
„Curiosity Compounders“ ist der zweite Fonds von Curiosity Capital, das 2023 von Laurenz Apiarius, Dennis Krings-Ernst und Mana M. Mahil gegründet wurde. Neben dem Aktienfonds bietet Curiosity Capital auch den Curiosity Digital Assets Fund an, der in Blockchain-Technologien und digitale Vermögenswerte investiert.
Informationen zum Curiosity Compounders Fonds
ISIN / WKN: IE0000AB3OW6 / A41FWW
Fondskategorie: Aktienfonds
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsmanager: Curiosity Cap LLP
Kapitalverwaltungsgesellschaft: FundRock Management Company (Ireland) Ltd Verwahrstelle und Fonds Administrator: Caceis Investor Services Bank S.A., Irland
Verwaltungsgebühr: 0,4 % pro Jahr
Erfolgsgebühr: 5 % mit High-Water-Mark (Gebühr nur bei Erreichen neuer Höchststände)
Liquidität: Täglich gehandelter UCITS-Fonds
Mindestzeichnungsbetrag: 100 EUR
Über Curiosity Capital
Curiosity Capital ist eine Investment Boutique, die sich auf Blockchain und Aktien spezialisiert hat. Wir wollen Anlegern die besten Anlageprodukte für Zukunftstechnologien und wachsende Qualitäts-Unternehmen anbieten. Gegründet wurde Curiosity Capital 2023 von Laurenz Apiarius, Dennis Krings-Ernst und Mana M. Mahil. Die Gründer bringen differenzierte Investment-Erfahrung mit und haben ein gemeinsames Ziel: die Chancen von Digital Assets (beispielsweise Kryptowährungen) und ausgewählten Aktienanlagen optimal für Kunden nutzen.
_Wichtiger Hinweis_
_Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen dienen lediglich zu Informationszwecken. Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Fondsanteilen dar. Curiosity Capital ist der Handelsname von Curiosity Cap LLP. Curiosity Cap LLP ist von der Financial Conduct Authority (FCA) unter der Registrierungsnummer FRN 976002 zugelassen und reguliert. Es handelt sich um eine Limited Liability Partnership, die in England und Wales unter der Registrierungsnummer OC441915 eingetragen ist._
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Curiosity Cap LLP
Herr Alexander Styles
Bishopsgate 288
EC2M 4QP London
Vereinigtes Königreich
fon ..: 06126 7003941
web ..: https://www.curiositycapital.io/
email : curiosity@alexander-styles.de
Curiosity Capital ist eine Investment Boutique, die sich auf Blockchain und Aktien spezialisiert hat. Wir wollen Anlegern die besten Anlageprodukte für Zukunftstechnologien und wachsende Qualitäts-Unternehmen anbieten. Gegründet wurde Curiosity Capital 2023 von Laurenz Apiarius, Dennis Krings-Ernst und Mana M. Mahil. Die Gründer bringen differenzierte Investment-Erfahrung mit und haben ein gemeinsames Ziel: die Chancen von Digital Assets (beispielsweise Kryptowährungen) und ausgewählten Aktienanlagen optimal für Kunden nutzen.
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Alpha durch Rechtsdurchsetzung: Die Neukalibrierung der LGD-Modelle
Posted by PM-Ersteller - 04/12/25 at 02:12:18 p.m.Eine Marktanalyse für Finanzierer, Private Equity und Alternative Debt Funds
Executive Summary Klassische LGD-Modelle preisen bei Corporate-Portfolios systematisch zu hohe Verluste ein. Sie basieren auf der überholten Annahme, dass Insolvenzverwalter stets die Verwertungshoheit haben. Spätestens seit dem BGH-Urteil IX ZR 145/21 ist dies für Anteile, IP und Rechte („sonstige Rechte“) juristisch falsch. Diese Analyse zeigt, warum der Wechsel auf eine aktive, gläubigergeführte Verwertung nicht nur Massekosten eliminiert, sondern vor allem im vorinsolvenzlichen Stadium einen entscheidenden Zeitvorteil bietet: Statt monatelanger Hängepartien ermöglicht die moderne Pfandverwertung ein rechtskonformes Closing binnen 4 bis 8 Wochen – transparent, erlösmaximiert und netto oft deutlich lukrativer als klassische Distressed M&A-Prozesse.
Der Status Quo: Die teure Illusion der konservativen Modellierung.
In den Kreditkomitees von Banken und den Investment Committees von Debt Funds herrscht oft eine trügerische Einigkeit über den „Loss Given Default“ (LGD). Die Modelle folgen einem historischen Narrativ: Im Default-Fall übernimmt der Insolvenzverwalter das Ruder, das Asset diffundiert in die Masse, es folgen Monate des Stillstands, gefolgt von signifikanten Kostenabzügen.
Diese Sichtweise gilt als „konservativ“. Aus der Perspektive eines ROI-getriebenen Investors ist sie jedoch wertvernichtend. Wer modelliert, dass er die Kontrolle verliert, bereitet sich operativ nicht darauf vor, sie zu behalten. Er akzeptiert den „Haircut“ bereits im Underwriting.
Die Realität hat sich jedoch am 27. Oktober 2022 fundamental geändert. Der Bundesgerichtshof stellte im Urteil IX ZR 145/21 klar: Das Verwertungsrecht des Insolvenzverwalters erstreckt sich nicht auf „sonstige Rechte“. Verpfändete GmbH-Anteile, Marken, Patente oder Lizenzen sind bankruptcy remote. Sie gehören nicht zur Masse. Wer hier weiterhin Massekosten und Verwalter-Zeitschienen modelliert, rechnet mit falschen Variablen.
Der Stress-Test: Hält die Theorie der Marktpraxis stand?
Jeder erfahrene Restrukturierer wird reflexhaft Einwände erheben. Theorie ist das eine – die operative „Schlammschlacht“ einer Krise das andere. Unterziehen wir den neuen Ansatz daher einem Stress-Test gegen die gängigsten Markteinwände.
Einwand A: „Der M&A-Prozess erzielt den höheren Preis durch den ,Going Concern‘-Verkauf.“
Der Realitätscheck: Dieses Argument verwechselt Verkaufsgegenstand mit Verfahrensherrschaft. Natürlich ist der Erhalt der operativen Einheit oft das Ziel. Doch überlässt der Gläubiger dem Verwalter das Feld, finanziert er dessen Kostenapparat. Nutzt der Gläubiger seine exklusive Verwertungsbefugnis bei Anteilen oder IP, sitzt er am Steuer. Er kann den Verkaufsprozess diktieren. Die gläubigergeführte Verwertung verhindert nicht den Gesamtverkauf, sie stellt nur sicher, dass der Erlös ohne die pauschalen Abzüge nach § 170 InsO (oft >9 % vom Bruttoerlös plus USt) direkt dem besicherten Gläubiger zufließt.
Einwand B: „Eine öffentliche Versteigerung ist ein ,Fire Sale‘ mit hohen Abschlägen.“
Der Realitätscheck: Hier liegt ein Missverständnis über moderne Verwertungsmethoden vor. In der professionellen Praxis ist die öffentliche Versteigerung nicht der Ersatz für Marktansprache, sondern das rechtssichere Closing-Instrument eines strukturierten Prozesses. Der Marktpreis wird in einer vorgelagerten Bieterphase transparent ermittelt. Der Zuschlag in der Auktion härtet diesen Preis lediglich juristisch. Der Vorteil: Das Execution Risk sinkt auf null. Signing und Closing fallen in einem Akt zusammen. Es gibt keine nachträglichen Gewährleistungsansprüche (§ 445 BGB) und keine Anfechtungsrisiken (§§ 156, 383 n.R., 1235 ff. BGB).
Einwand C: „Das Reputationsrisiko (‚Loan-to-Own‘) ist zu hoch.“
Der Realitätscheck: Aus Sicht der Fiduciary Duty ist das Gegenteil der Fall. Ein Verzicht auf insolvenzfeste Verwertungsrechte zugunsten einer ineffizienten Masseverwertung verstößt gegen die Pflicht zur Vermögenswahrung der eigenen LPs/Investoren. Zudem bietet die Pfandverwertung maximale Compliance-Sicherheit: Ein öffentlicher Termin schützt vor dem Vorwurf der Kungelei, der bei intransparenten Deals im Insolvenzumfeld oft im Raum steht.
Der ökonomische Hebel: Speed und Net-Recovery vor der Insolvenz.
LGD-Modelle reagieren hochsensibel auf die Zeitachse. Und genau hier schlägt die moderne Pfandverwertung den klassischen Distressed M&A-Prozess um Längen – insbesondere vor einer Insolvenzeröffnung.
Das Zeit-Argument: 4 bis 8 Wochen statt 6 bis 12 Monate
Ein klassischer M&A-Prozess in der Krise ist schwerfällig: Mandatierung, IDW S6 Gutachten, Datenraum, Q&A, langwierige SPA-Verhandlungen, Gremienvorbehalte. Bis Geld fließt, vergehen oft 6 bis 12 Monate – Zeit, in der der Unternehmenswert durch Liquiditätsabfluss („Cash Burn“) weiter erodiert.
Die Verwertung verpfändeter Rechte (Shares, IP) kann dagegen binnen 4 bis 8 Wochen ab Default final abgeschlossen sein:
1. Woche 1-2: Bewertung, Aufbereitung, Ladung.
2. Woche 3-6: Marktansprache, Due Diligence Phase für Investoren.
3. Woche 7-8: Termin, Zuschlag, Geldfluss.
Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist massiv. Er stoppt den Werteverfall des Assets sofort und liefert Liquidität, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
Das Kosten-Argument: Netto mehr in der Tasche
Vergleicht man die „Net Recovery“, schneidet die Pfandverwertung oft deutlich besser ab als der M&A-Deal:
o Keine Success-Fees von M&A-Beratern (oft 3-5 %).
o Keine extensiven Legal-Kosten für SPA-Verhandlungen (da Versteigerung nach gesetzlichen BGB-Regeln erfolgt).
o Keine Massekostenbeiträge (bei Rechten).
Ergebnis: Selbst wenn der nominale „Headline Price“ in einem langwierigen M&A-Prozess theoretisch marginal höher wäre, ist der Barwert der Rückführung (Net Present Value) bei der schnellen Pfandverwertung durch die geringeren Transaktionskosten und den früheren Zufluss fast immer überlegen.
Operative Konsequenzen: Vom Passagier zum Piloten.
Für Finanzierer ergibt sich aus der Kombination von BGH-Rechtsprechung und operativer Schnelligkeit ein klarer Handlungsauftrag:
1. Governance im Workout: Das reflexhafte Unterschreiben von Stillhalte- oder Verwertungsvereinbarungen mit Beratern oder (vorläufigen) Verwaltern muss enden. Wer bei Share Pledges die Verwertung abtritt, tauscht einen 8-Wochen-Prozess gegen eine monatelange Hängepartie.
2. Vorbereitung ist alles: Da die Verwertung extrem schnell gehen kann, muss sie vorbereitet sein. Die „Drohung“ mit einer in 4 Wochen realisierbaren Pfandverwertung verbessert zudem die Verhandlungsposition gegenüber Gesellschaftern massiv. Sie ist das schärfste Schwert in der Restrukturierung.
3. Differenzierung: Assets müssen getaggt werden. Maschinen mögen den Massepfad gehen – Rechte und Anteile gehören auf die „Fast Lane“ der gläubigergeführten Verwertung.
Fazit.
Die Zeiten, in denen LGD-Werte als schicksalhafte Variable aus der „Black Box“ des Insolvenzverfahrens hingenommen wurden, sind vorbei.
Für institutionelle Investoren bedeutet dies: Die Anpassung der Strategie ist eine Notwendigkeit zur Renditesicherung. Die Kombination aus dogmatisch korrekter Rechtsanwendung (BGH IX ZR 145/21) und operativer Exzellenz transformiert theoretische Sicherheitenwerte in reale Cash-Recoveries. Wer den Prozess kontrolliert, maximiert den Erlös. Die moderne Pfandverwertung ist dabei kein aggressives Störmanöver, sondern das effizienteste, schnellste und kostengünstigste Closing-Tool für Distressed Assets im aktuellen Markt.
Der Stress-Test liefert ein eindeutiges Ergebnis: Wer heute noch an ineffizienten Massepfaden festhält, handelt nicht konservativ, sondern verzichtet sehenden Auges auf realisierbare Werte.
Autorin: Dr. Dagmar Gold,
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Deutsche Pfandverwertung Ostermayer & Dr. Gold GbR ist als führendes deutsches Versteigerungsunternehmen für die Verwertung von vertraglichen und gesetzlichen Pfandrechten für Sachen aller Art sowie für Rechte – wie Unternehmensanteile, Wertpapiere, Patente, Markenrechte oder Domains – deutschlandweit tätig, auch für Fälle mit internationalem Bezug. Das Unternehmen wird von öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerern betrieben, die von Gesetzes wegen zur Durchführung einer Öffentlichen Versteigerung befugt sind. Wir bieten die einfache und schnelle Alternative zur Umsetzung der Forderungsrealisierung mittels der Pfandrechtsverwertung aller Art. Bei der Verwertung akquirieren wir auch international, um einen größtmöglichen Käuferkreis zu erreichen. Unsere Auftraggeber sind Kreditinstitute, Unternehmer, die öffentliche Hand, Insolvenzverwalter, Rechtsanwälte, Immobiliengesellschaften, Speditionen, Logistiker, Unternehmen, Erben und Privatpersonen.
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Erfolgreiche Ruhestandsplanung: Wie Unternehmer ihr Vermögen nach dem Unternehmensverkauf vermehren können
Posted by PM-Ersteller - 09/10/25 at 09:10:21 a.m.Ruhestandsplanung: Wie kann man das Vermögen bestmöglich halten?
Viele Unternehmer stehen bei Eintritt in den Ruhestand vor einer Schlüsselfrage: Was geschieht mit dem Erlös aus dem Verkauf des eigenen Unternehmens? Soll das Kapital konservativ geparkt, defensiv angelegt oder offensiv investiert werden? Die Vermögensverwalter von Früh & Partner in Liechtenstein haben anhand eines praxisnahen Beispiels durchgerechnet, wie sich unterschiedliche Strategien auf Vermögenserhalt und Altersvorsorge auswirken.
Der Unternehmer und seine drei Wege
Vaduz, 9. Oktober 2025 – Als Herr Müller im Jahr 2015 sein Unternehmen verkauft, erhält er dafür fünf Millionen Euro. Sein Ziel ist klar: den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand sichern und zugleich seinen Kindern und Enkeln Vermögen hinterlassen. Für die laufenden Ausgaben entnimmt er jährlich 150.000 Euro – über zehn Jahre in Summe 1,5 Millionen Euro. Drei Wege zur Anlage stehen im Raum: das klassische Bankkonto, ein risikoarmes Depot und ein dynamisches Wachstumsportfolio. Müller ist eine fiktive Figur – doch die Ergebnisse sind real und lassen sich eindeutig bewerten.
Szenario 1: Das Bankkonto – vermeintliche Sicherheit
2015 eröffnet Müller ein Festgeldkonto. Trotz verhandelter Konditionen bleibt der Ertrag mager: Die Niedrigzinsphase der vergangenen Jahre verhindert nennenswerte Renditen. Nach zehn Jahren stehen 343.550 Euro an Zinserträgen – zu wenig, um die Entnahmen auszugleichen. Am 30. Juni 2025 beträgt der Kontostand 3,84 Millionen Euro – rund 1,2 Millionen weniger als zum Start.
Szenario 2: Das risikoarme Depot – solide Zuwächse
Das Musterdepot „Ertrag“ von Früh & Partner setzt auf Unternehmensanleihen und einen Aktienanteil von maximal 30 Prozent. Sicherheit steht hier im Vordergrund, doch Wachstum bleibt nicht aus: Knapp drei Millionen Euro an Wertsteigerung gleichen die Entnahmen mehr als aus. Ende Juni 2025 stünde Müller mit rund 6,4 Millionen Euro besser da als beim Start.
Szenario 3: Das Wachstumsdepot – Substanz durch Value Investing
Die dritte Variante investiert rund 60 Prozent in handverlesene Value-Aktien, ergänzt durch Anleihen. Das Depot schwankt stärker, liefert aber das beste Ergebnis: Müller verdoppelt sein Startkapital. Nach Entnahmen bleiben knapp 8,6 Millionen Euro übrig – mehr als 3,5 Millionen Euro zusätzlich.
„Der Unterschied ist frappierend“, sagt Ralph Früh, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Früh & Partner. „Während das Konto real Jahr für Jahr an Wert verliert, lässt sich mit einer intelligenten Strategie Vermögen erhalten und sogar mehren. Genau das ist für Unternehmer im Ruhestand entscheidend.
Der stille Gegner: Inflation
Zahlen belegen, wie stark Kaufkraft erodieren kann. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge errechnete, dass Bankguthaben in den vergangenen 20 Jahren rund ein Viertel an realem Wert verloren haben. Der Allianz Global Wealth Report 2024 bestätigt: Klassische Bankeinlagen sind Haupttreiber für Vermögensverluste in Europa. „Viele Unternehmer unterschätzen die Gefahr“, warnt Früh. „Wer plant, muss Renditen erzielen, die dauerhaft über der Teuerungsrate liegen. Sonst zehrt die Inflation das Lebenswerk langsam auf.“
Unternehmerlogik für die Geldanlage
Die Alternative sieht Früh im Value Investing – einer Disziplin, die Unternehmern vertraut ist. Statt kurzfristigen Trends zu folgen, wird in Unternehmen mit soliden Bilanzen, nachhaltigen Geschäftsmodellen und erprobtem Management investiert. „Das ist im Kern nichts anderes als Unternehmertum“, erklärt Früh. „Man setzt auf Substanz, Geduld und den inneren Wert – genauso wie beim Aufbau einer eigenen Firma.“
Blick nach vorn: Die Hochrechnung
Um die Wirkung langfristiger Strategien zu illustrieren, haben die Analysten die Ergebnisse um weitere zehn Jahre fortgeschrieben – rein rechnerisch, auf Basis historischer Daten. Das Ergebnis:
Das Bankkonto würde bis 2035 auf etwa 2,6 Millionen Euro schrumpfen – kaum die Hälfte des ursprünglichen Kapitals.
Das risikoarme Depot „Ertrag“ käme auf rund 8,7 Millionen Euro.
Die Wachstumsstrategie „Value“ würde mit etwa 16,2 Millionen Euro eine Verdreifachung des Startkapitals bedeuten.
„Langfristiges Investieren zahlt sich signifikant aus“, resümiert Früh. „Ein wachstumsorientiertes Depot kann – trotz zwischenzeitlicher Turbulenzen – das Kapital erheblich steigern.“
Fazit: Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Wer seinen Ruhestand klug planen will, sollte bewährte Strategien konsequent umsetzen. Das Beispiel zeigt: Ein Konto schützt nicht vor Wertverlust, durchdachte Value-Investing-Ansätze hingegen eröffnen Chancen auf Vermögenswachstum über Generationen hinweg. Oder wie Ralph Früh es formuliert: „Ihr Vermögen ist Ihre Geschichte. Wir helfen dabei, dass sie im Ruhestand nicht endet – sondern weitergeschrieben wird.“
Über die Früh & Partner Vermögensverwaltung
Die Früh & Partner Vermögensverwaltung AG mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein, verwaltet Kundengelder von über 2,2 Milliarden Euro nach den Prinzipien des Value Investing. Ziel ist es, transparente, nachvollziehbare und langfristig erfolgreiche Anlagestrategien zu entwickeln – unabhängig von kurzfristigen Markttrends.
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