TÜV für den Gastank: Was Hausbesitzer 2026 bei der inneren Prüfung beachten müssen

Informationen, zu dem sicheren Betrieb sowie der Währleistung des Versicherungsschutzes Ihres Flüssiggastanks in 2026

In vielen deutschen Vorgärten beginnt für Hausbesitzer eine sicherheitsrelevante Frist: Flüssiggastanks, die in der Hochphase der Umrüstung von Ölheizungen zwischen 2015 und 2017 installiert wurden, erreichen nun das Alter von zehn Jahren. Damit steht die gesetzlich vorgeschriebene „Innere Prüfung“ an. Flüssiggas1.de informiert darüber, was Eigentümer tun müssen, um den sicheren Betrieb ihrer Anlage zu gewährleisten und den Versicherungsschutz nicht zu riskieren.

Relevante Frist für Tausende Flüssiggasanlagen

Flüssiggastanks gelten als langlebige Bauteile, doch ihre Nutzung unterliegt strengen sicherheitsrechtlichen Vorgaben. Die äußere Prüfung wird alle zwei Jahre durchgeführt. Die innere Prüfung erfolgt nur alle zehn Jahre, hat jedoch zentrale Bedeutung. Sie entscheidet über den Weiterbetrieb für die kommenden zehn Jahre. Mit Inkrafttreten der Technischen Regeln Flüssiggas (TRF 2021) haben sich die Anforderungen an Sicherheit, Dokumentation und Prüfverfahren deutlich verschärft.

„Wir beobachten eine starke Häufung von Gastank-Inbetriebnahmen aus dem Jahr 2016“, erklärt Johannes Partz, Geschäftsführer der Lindenfield GmbH. „Viele dieser Anlagen werden 2026 prüfpflichtig. Wer sich nicht rechtzeitig um einen Termin bemüht, muss mit Verzögerungen rechnen und im schlimmsten Fall droht ein Lieferstopp durch den Versorger.“

Strengere Anforderungen durch TRF 2021

Die TRF 2021 fordern über die Dichtheitsprüfung hinaus eine umfassende Begutachtung der Einbausituation. Dazu zählen etwa bauliche Veränderungen am Gebäude, die die vorgeschriebenen Schutzabstände beeinflussen könnten. Auch die vollständige Dokumentation der Rohrleitungen sowie ein Abgleich mit den aktuellen Sicherheitsvorschriften sind heute Bestandteil der Prüfung.

Moderne Prüftechnik ersetzt das Öffnen des Tanks

Bei oberirdischen Tanks kommt mittlerweile die sogenannte Einspeisemessprüfung oder die Schallemissionsprüfung zum Einsatz. Dieses Schall-Verfahren ermöglicht es, den Gastank durch akustische Analyse auf mögliche Schäden wie Korrosion oder Materialrisse zu untersuchen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Anlage muss nicht geöffnet oder vollständig entleert werden, was Aufwand und Kosten reduziert.

Dennoch ist der organisatorische Aufwand nicht zu unterschätzen. Die Prüfung darf ausschließlich durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) wie TÜV oder DEKRA durchgeführt werden. „Aufgrund von Fachkräftemangel und hoher Nachfrage sind die Kapazitäten dieser Stellen begrenzt“, warnt Partz. „Wir raten dringend dazu, rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren.“

Versicherungsrisiken bei verpasster Frist

Wird die Prüfung nicht fristgerecht durchgeführt, drohen schwerwiegende Konsequenzen. Eine unterlassene Prüfung kann als Obliegenheitsverletzung gewertet werden, wodurch der Gebäudeversicherer im Schadensfall seine Leistungen verweigern kann. Zusätzlich dürfen Flüssiggasanbieter Tanks ohne gültige Prüfbescheinigung gesetzlich nicht mehr befüllen. Ein leerer Tank im Winter ist nicht nur ärgerlich, sondern kann im Ernstfall die Heizsicherheit gefährden.

Unterschiede zwischen Eigentum und Miete

Hausbesitzer, die ihren Flüssiggastank mieten, können entspannt bleiben. Hier trägt der Versorger die Verantwortung für fristgerechte Prüfungen. Eigentümer von gekauften Gastanks dagegen müssen selbst aktiv werden. Sie gelten als Betreiber der Anlage und sind damit rechtlich zur Organisation und Durchführung der Prüfung verpflichtet.

Kosten und sinnvolle Planung

Die Kosten für eine innere Prüfung beginnen, je nach Anfahrtsweg und gewähltem Prüfverfahren, im mittleren dreistelligen Bereich. Flüssiggas1.de empfiehlt, die Prüfung möglichst in den warmen Monaten durchzuführen, da dann der notwendige Druck im Tank einfacher aufgebaut werden kann. Auch die Rohrleitungsprüfung steht im Regelfall ebenfalls alle zehn Jahre an, somit spart eine Bündelung beider Prüfungen Zeit und Kosten.

Fazit: Sicherheit beginnt mit Planung

„Sicherheit ist bei Flüssiggas nicht verhandelbar“, betont Johannes Partz. „Die neuen Vorschriften sind anspruchsvoll, aber im Sinne eines zuverlässigen und sicheren Heizbetriebs notwendig. Wer rechtzeitig plant, schützt nicht nur seine Immobilie, sondern kann auch langfristig mit einem sicheren Gefühl in die Heizperiode gehen.“

Über Flüssiggas1.de

Flüssiggas1.de ist ein Angebot der Lindenfield GmbH. Als unabhängige Plattform vermittelt das Unternehmen Interessenten an qualifizierte Flüssiggas-Partnerunternehmen. Durch die Bündelung von Anfragen und die tiefe Marktkenntnis hilft Flüssiggas1.de Verbrauchern und Gewerbetreibenden, transparente und faire Konditionen für Gastanks und Flüssiggaslieferungen zu finden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Flüssiggas1 – Lindenfield GmbH
Herr Johannes Partz
Eupener Str. 124
50933 Köln
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Über Flüssiggas1

Wir wollen Interessenten, die einen Flüssiggastank mieten oder kaufen wollen, eine Gastankprüfung benötigen, oder Flüssiggas bestellen möchten, mit den besten Flüssiggasanbietern zusammenbringen. Zudem wollen wir Kunden die bisher auf Holz, Pellets, Heizöl oder Strom gesetzt haben von einem Flüssiggastank überzeugen – aus Kosten- und Umweltgründen. Dabei informieren und vermitteln wir unabhängig.

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Reiner Geschmack: Warum Lebensmittelhersteller auf Flüssiggas im Gastank setzen

Prozesswärme in Perfektion: Flüssiggas1.de erläutert die Vorteile der sauberen Verbrennung für Bäckereien, Röstereien und Trocknungsanlagen – und wie Bio-Flüssiggas die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

In der Lebensmittelindustrie entscheidet oft eine Nuance über die Qualität des Endprodukts. Neben hochwertigen Rohstoffen spielt die Art der Prozesswärme eine zentrale Rolle. Ob beim Rösten von Kaffeebohnen, beim Backen von Brotwaren oder beim Trocknen von Getreide – die Energiequelle kommt dem Produkt sehr nahe. Immer mehr Betriebe stellen daher von Heizöl auf Flüssiggas um. Die Lindenfield GmbH, Betreiber des Portals Flüssiggas1.de, registriert einen deutlichen Anstieg an Anfragen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Der Grund: Flüssiggas bietet technische und qualitative Vorteile gegenüber Heizöl, die sich direkt auf den Geschmack und die Lebensmittelsicherheit auswirken.

Direkte Befeuerung verlangt saubere Energie

In vielen thermischen Prozessen ist die direkte Befeuerung die effizienteste Methode. Die heiße Abluft des Brenners wird direkt genutzt, um das Produkt zu erhitzen oder zu trocknen. Dies spart Energie, da keine Wärmetauscher nötig sind. Voraussetzung ist allerdings ein besonders sauberer Brennstoff. Heizöl kommt hier kaum infrage, denn bei der Verbrennung entstehen Schwefeloxide, Ruß und andere Rückstände, die Lebensmittel geschmacklich beeinträchtigen oder kontaminieren können. Flüssiggas hingegen verbrennt nahezu rückstandsfrei zu Kohlendioxid und Wasserdampf. Damit ist es ideal für direkte thermische Prozesse in der Lebensmittelproduktion.

Präzision bei Temperaturverläufen

Ein weiterer Vorteil liegt in der exakten Steuerbarkeit: In Großbäckereien oder Röstereien sind präzise Temperaturverläufe essenziell für Röstgrade oder Krustenbildung. Gasbrenner lassen sich stufenlos regulieren und reagieren schnell. Ölfeuerungen hingegen sind oft träge und weniger feinjustierbar. „Gerade spezialisierte Lebensmittelbetriebe brauchen eine sehr exakte Temperaturführung, um ihre Qualität konstant zu halten“, sagt Johannes Partz, Geschäftsführer der Lindenfield GmbH. Durch das breite Partnernetzwerk vermittelt Flüssiggas1.de passende Gasversorger und Technikexperten, die Erfahrung mit sensiblen Prozessen haben.

Weniger Wartung, mehr Effizienz

Auch wirtschaftlich lohnt sich der Umstieg. Gasbrenner verschmutzen deutlich weniger als Ölbrenner, was Wartungsaufwand und Ausfallzeiten reduziert. Wer im Mehrschichtbetrieb arbeitet, profitiert von hoher Betriebssicherheit. Zudem entfällt die aufwendige Reinigung alter Heizöltanks und Flüssiggastanks lassen sich flexibel platzieren und unterliegen planbaren Prüfintervallen. Bei einem Umstieg muss der Heizöltank nur fachgerecht entsorgt werden, dann kann der neue Flüssiggastank die Versorgung übernehmen.

Sicher in Wasserschutzgebieten

Ein oft unterschätzter Aspekt: Flüssiggas gilt in der Regel als nicht wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 0) und ist daher auch in sensiblen Regionen leichter genehmigungsfähig. Dies erleichtert die Umrüstung besonders in Wasserschutzgebieten oder Hochwassergebieten erheblich und gilt als Vorteil, den viele Behörden inzwischen aktiv unterstützen.

Brückentechnologie mit Zukunft

Auch regulatorisch bietet Flüssiggas einen wichtigen Vorteil: Der CO?-Ausstoß sinkt beim Wechsel von Heizöl auf Flüssiggas bereits um rund 15 bis 20 Prozent, ohne Zusatztechnik. Noch entscheidender: Flüssiggasanlagen sind vollständig kompatibel mit Bio-Flüssiggas (Bio-LPG). Damit erfüllen Unternehmen bereits heute die Voraussetzungen, um künftig gesetzlich geforderte Anteile an erneuerbarer Energie zu integrieren.

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LNG-Gas aus Brunsbüttel erreichte im Mai einen Anteil von 58 Prozent im Netz von HanseWerk-Tochter SH Netz

HanseWerk-Tochter SH Netz teilt mit, dass es 21 Prozent Rückgang beim Gasverbrauch in Schleswig-Holstein gab – Rückgang bei Hausanschlüssen Gas – Anstieg bei Biogaseinspeisung erwartet

BildSeit März 2023 wird im Norden Erdgas zunehmend durch Flüssiggas verdrängt. So ist durch das neue LNG-Terminal in Brunsbüttel der Flüssiggasanteil im Netz der HanseWerk-Tochtergesellschaft Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) von knapp zwölf Prozent im März und etwa 48 Prozent im April auf fast 58 Prozent im Mai gestiegen.

In absoluten Zahlen waren es im März 331 Gigawattstunden (GWh), die über das LNG-Terminal angeliefert wurden, im April lag dieser Wert bei 1.126 GWh und im Mai bei 1.025. Zusammen entsprechen diese 2.482 GWh LNG-Gas dem Jahresverbrauch von rund 124.000 Haushalten (20.000 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr).

Gleichzeitig haben die Schleswig-Holsteiner auch im Mai weiter Energie gespart. „In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurde der Verbrauch um rund 21 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vier Vorjahre gesenkt“, sagte Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender bei HanseWerk und Aufsichtsratsvorsitzender von HanseWerk-Tochter SH Netz. So konnten seit Anfang Januar knapp 3.450 GWh Gas eingespart werden, die dem Jahresverbrauch von mehr als 172.000 Haushalten entsprechen. Der Hintergrund: die milden Temperaturen sowie die Einsparbemühungen von Privatkunden und Unternehmen.

Insgesamt wurden in den heizintensiven Wintermonaten Januar bis Mai dieses Jahres von SH Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, bislang knapp 12.930 GWh Gas ausgespeist. Im gesamten Jahr 2022 hat SH Netz, Tochterunternehmen von HanseWerk, insgesamt rund 28.700 GWh Gas an Privatkunden und Unternehmen ausgespeist. Im Jahr zuvor lag diese Zahl noch bei 33.550.

Aktuell verzeichnet die HanseWerk-Gruppe einen deutlichen Rückgang bei den Anfragen für neue Gas-Hausanschlüsse: So hat die Unternehmensgruppe 2021 in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordniedersachsen noch rund 6.300 Erdgashausanschlüsse gelegt. Im Jahr 2022 ging im Angesicht der Energiekrise die Zahl auf rund 3.700 zurück. Und 2023 wurden in den ersten vier Monaten nur rund 210 Erdgashausanschlüsse von der HanseWerk-Gruppe gelegt.

Gleichzeitig rechnet HanseWerk-Tochter SH Netz damit, dass perspektivisch deutlich mehr Biogas ins Gasnetz eingespeist wird. Wurde im Jahr 2022 noch rund 120 GWh Biogas im Erdgasnetz aufgenommen, so wird sich diese Zahl voraussichtlich auf rund 1.000 GWh oder einen Anteil von rund drei Prozent deutlich erhöhen. Das würde immerhin dem Jahresverbrauch von rund 50.000 Haushalten entsprechen.

Die Schleswig-Holstein Netz AG

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie sämtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

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HanseWerk AG
Herr Ove Struck
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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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