Rinderhaltung im Anhänger beendet: Erfolg nach ANINOVA-Anzeige in Fischach
Posted by PM-Ersteller - 26/03/26 at 03:03:17 p.m.Nach Veröffentlichung von Bildmaterial und Anzeige durch ANINOVA wurde eine umstrittene Rinderhaltung in einem Anhänger in Fischach beendet. Die Organisation kritisiert behördliches Zögern.
Die umstrittene Rinderhaltung in einem Anhänger in Fischach im Landkreis Augsburg ist nach Angaben der zuständigen Behörde inzwischen beendet worden. Dies teilte die Behörde auf Nachfrage mit. Zuvor hatte die Tierrechtsorganisation ANINOVA Bildmaterial veröffentlicht und eine Tierschutzanzeige erstattet.
Die Aufnahmen vom 17.02.2026 zeigten mehrere Rinder in einem Anhänger, der offenbar zur Tierhaltung genutzt wurde. Die Bilder dokumentierten aus Sicht der Organisation erhebliche Mängel, darunter ein zu geringes Platzangebot, fehlende trockene Liegeflächen, starke Verschmutzungen sowie keine erkennbare dauerhafte Wasserversorgung.
Nach Angaben der Behörde war die Haltungsform bereits seit Oktober 2025 bekannt und wurde in dieser Zeit auch kontrolliert. Dennoch bestand die Tierhaltung über mehrere Monate hinweg fort.
Erst nach der Anzeige und der öffentlichen Berichterstattung wurde die Haltung auf dem Anhänger nun beendet.
„Dass die Tiere nicht mehr in dem Anhänger gehalten werden, ist ein wichtiger und richtiger Schritt“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. „Das zeigt, dass Hinweise aus der Bevölkerung, Bildmaterial und öffentlicher Druck dazu beitragen können, Missstände zu beenden.“
Gleichzeitig kritisiert die Organisation, dass die Haltung über einen längeren Zeitraum bestehen konnte. „Die Zustände waren aus unserer Sicht klar tierschutzwidrig. Umso unverständlicher ist es, dass diese Form der Unterbringung über Monate hinweg toleriert wurde“, so Peifer.
ANINOVA hat im Zusammenhang mit dem Fall zudem Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen den verantwortlichen Tierhalter gestellt.
Der Fall zeigt aus Sicht der Organisation erneut, dass Missstände in der Tierhaltung häufig erst durch Hinweise aus der Bevölkerung oder durch zugespieltes Bildmaterial bekannt werden.
„Solange Tiere als Produktionsmittel betrachtet werden, sind solche Zustände leider keine Einzelfälle“, so Peifer weiter. „Wer Tierleid vermeiden möchte, kann dies am effektivsten durch eine pflanzliche Lebensweise.“
Weitere Informationen hier.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
Pressekontakt:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
fon ..: 02241-261549-2
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Rinder offenbar in Anhänger gehalten: ANINOVA zeigt Betrieb im Landkreis Augsburg an
Posted by PM-Ersteller - 17/03/26 at 01:03:56 p.m.ANINOVA liegt Bildmaterial aus einer Rinderhaltung in Fischach vor. Die Organisation erstattete Anzeige, Behörden kontrollierten den Betrieb mehrfach und stellten Beanstandungen fest.
Der Tierrechtsorganisation ANINOVA liegt aktuelles Bildmaterial aus einer Rinderhaltung in Fischach im Landkreis Augsburg (Bayern) vor, das erhebliche Zweifel an der Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen aufwirft. Die Aufnahmen zeigen mehrere Rinder, die offenbar in einem gewöhnlichen Anhänger untergebracht sind, der nach Einschätzung von ANINOVA dauerhaft zur Tierhaltung genutzt wird.
Die Bilder wurden der Organisation zugespielt. Sie zeigen eine stark beengte Haltungssituation. Nach Einschätzung von ANINOVA steht den Tieren nicht ausreichend Platz zur Verfügung, um sich gleichzeitig hinzulegen. Auffällig sind zudem starke Verschmutzungen an Rücken und Flanken der Tiere. Diese lassen darauf schließen, dass die Rinder versucht haben, sich gemeinsam hinzulegen, dabei jedoch aufgrund des begrenzten Platzangebots übereinander liegen mussten.
Darüber hinaus wirkt der Bereich stark verschmutzt und mit Kot sowie Urin durchsetzt. Trockene Liegeflächen sind auf dem vorliegenden Material nicht erkennbar. Auch ausreichender Witterungsschutz scheint in der improvisierten Unterbringung nicht gewährleistet zu sein.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt betrifft die Versorgung der Tiere mit Wasser. Nach der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung muss Rindern jederzeit Zugang zu ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehen. Auf dem vorliegenden Bildmaterial ist jedoch keine Vorrichtung oder Einrichtung erkennbar, die eine dauerhafte Wasserversorgung der Tiere sicherstellt.
Besonders kritisch ist zudem, dass es sich bei der Unterbringung offenbar um einen gewöhnlichen Anhänger handelt, der zur dauerhaften Tierhaltung genutzt wird. Eine solche Haltung entspricht nach Einschätzung von ANINOVA weder den Anforderungen an eine tiergerechte Unterbringung noch den gesetzlichen Vorgaben.
Hinzu kommt, dass sich die Tierhaltung offenbar an einem Ort befindet, der von öffentlichen Straßen aus kaum einsehbar ist. Die Haltung liegt versteckt und ist nur erkennbar, wenn man gezielt nach ihr sucht.
Nachdem ANINOVA aktuelles Bildmaterial vorlag und Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen waren, erstattete die Organisation eine Tierschutzanzeige beim zuständigen Veterinäramt des Landkreises Augsburg. Nach Angaben der Behörde führte diese Anzeige zu einer weiteren Kontrolle des Betriebs.
Das Landratsamt teilte zudem mit, dass die betreffende Tierhaltung in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 15-mal kontrolliert worden sei. Dabei seien wiederholt Beanstandungen festgestellt worden, die unter anderem zu tierschutzrechtlichen Anordnungen gegenüber dem Tierhalter geführt hätten. Auch vor und nach der Anzeige von ANINOVA seien Kontrollen durch Amtstierärztinnen erfolgt. Weitere Einzelheiten zu den Maßnahmen wurden aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt. Der Betrieb werde jedoch weiterhin engmaschig überwacht.
„Dass Rinder offenbar dauerhaft in einem Anhänger gehalten werden, ist aus unserer Sicht völlig inakzeptabel“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. „Die Bilder zeigen deutlich, dass diese Form der Haltung weder artgerecht noch tierschutzkonform ist.“
Der Fall zeigt einmal mehr, dass Missstände in der Tierhaltung häufig erst durch Hinweise aus der Bevölkerung oder durch zugespieltes Bildmaterial sichtbar werden.
„Solange Tiere als Produktionsmittel betrachtet werden, sind solche Zustände leider keine Einzelfälle“, so Peifer weiter. „Wer Tierleid vermeiden möchte, kann dies am effektivsten durch eine pflanzliche Lebensweise.“
ANINOVA stellt Medien auf Anfrage das vorliegende Bild- und Videomaterial zur Verfügung.
Weitere Informationen und ein Video hier.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
Pressekontakt:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
fon ..: 02241-261549-2
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
