Ausgezeichnet von Stiftung Warentest – Baufinanzierer creditweb landet im Zinsvergleich auf Platz 1
Posted by PM-Ersteller - 04/04/23 at 02:04:28 p.m.creditweb, einer der größten Anbieter für Baufinanzierungen in Deutschland, liegt im Bauzins-Vergleich auf Platz 1 – ob bei einem hohen Darlehen oder bei einem flexiblen Kredit.
Köln, 04.04.2023
Wer sich seinen Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, sollte unbedingt einen Zinsvergleich machen. Das bestätigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest. Gemeinsam mit der unabhängigen Zeitschrift Finanztest wurden die Zinskonditionen von 84 Kreditinstituten ermittelt. Das Ergebnis: creditweb, einer der größten Anbieter für Baufinanzierungen in Deutschland, liegt im Bauzins-Vergleich auf Platz 1 – ob bei einem hohen Darlehen oder bei einem flexiblen Kredit.
In Hinblick auf Inflation und Zinsanstieg stellen sich viele Kaufinteressierte die Frage, ob sich der Wunsch nach den eigenen vier Wänden überhaupt noch realisieren lässt. Die Stiftung Warentest sagt: ja. Denn obwohl die Zinsen in letzter Zeit anstiegen, sind sie im langjährigen Vergleich immer noch niedrig. Voraussetzung für eine attraktive Baufinanzierung ist allerdings ein Zinsvergleich. Wie sehr der sich lohnt, zeigt eine Auswertung der Stiftung Warentest, veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe (4/2023) der unabhängigen Zeitschrift Finanztest. Untersucht wurden die Zinskonditionen von mehr als 80 Banken, Kreditvermittlern, Bausparkassen und Versicherungen in vier verschiedenen Finanzierungsfällen – vom Volltilgerdarlehen für Sicherheitsbewusste über ein hohes Darlehen mit einer hohen Rate für Gutverdienende bis hin zu einem flexiblen Kredit für junge Familien sowie Modernisierungskrediten. Das Ergebnis zeigt: Der Vergleich lohnt sich. Je nach Anbieter und Finanzierungsfall gibt es einen Zinsunterschied von bis zu 139.940 Euro! Im Ranking der günstigsten Zinsen ganz weit vorne mit dabei: Kreditvermittler creditweb.
Stiftung Warentest: Die günstigsten Bauzinsen gibt es bei creditweb
Der Baufinanzierungsspezialist belegt sowohl bei dem Modellfall des hohen Darlehens als auch beim flexiblen Kredit den ersten Platz. Bei Volltilgerdarlehen und Modernisierungskrediten zählt creditweb ebenfalls zu den Spitzenreitern und wird somit auch in der Zeitschrift Finanztest als Paradebeispiel für eine günstige Immobilienfinanzierung aufgeführt. „Wir freuen uns sehr über diese Bewertung“, sagt Patrick Luchetta, Geschäftsführer von creditweb. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden neben einer individuellen Beratung eine faire Baufinanzierung mit günstigen Zinsen anzubieten.“
Tausende Euro Zinsen sparen – mit einer Finanzierung von creditweb
Laut Stiftung Warentest können Kaufinteressierte so durch einen Zinsvergleich und einer attraktiven Finanzierung von creditweb viele Zehntausend Euro Zinsen einsparen und sich ihren Traum vom eigenen Zuhause deutlich preiswerter als bei anderen Kreditgebern realisieren. Anders als viele Banken und Baufinanzierer ist der Kreditvermittler an keine Institute gebunden. Die Finanzierungsspezialisten bei creditweb ermitteln aus einem breiten Portfolio von mehr als 400 Banken und Anbietern die besten Angebote. „Das ermöglicht es uns, für unsere Kunden unter den vielen Angeboten das attraktivste herauszufiltern“, freut sich Luchetta.
Mehr zu den Testergebnissen der Stiftung Warentest (gebührenpflichtig) auf www.creditweb.de/kreditvermittler-presse-news und auf www.test.de/Bauzinsen-aktuell-5294522-0/
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Über creditweb – Meine Baufinanzierung
Bei creditweb setzen sich spezialisierte Experten für die Baufinanzierung ihrer Kunden ein. Als einer der größten und mehrfach ausgezeichneten Anbieter von Baufinanzierungen in Deutschland ermitteln wir aus dem Angebot von über 400 Darlehensgebern die besten Konditionen für die Bauvorhaben und greifen dabei nicht nur auf regionale Anbieter, sondern auch auf Banken aus dem gesamten Bundesgebiet zurück. Gern gehen wir auch auf die gewünschten Finanzierungspartner ein, denn wir sind an keine Institute gebunden.
Im April 2022 haben sich creditweb, Baufi24 und Hüttig & Rompf zur Bilthouse-Gruppe zusammengeschlossen. Alle Unternehmen bleiben am Markt aktiv und setzen auch weiterhin auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung.
400 Banken. Topkonditionen. Bester Baufinanzierer.
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Stefan Kühn: US-Regierung ersucht den Kongress um eine Erhöhung der Schuldenobergrenze (derzeit USD 28.4 Bio.)
Posted by PM-Ersteller - 18/11/21 at 03:11:45 p.m.Die bestehenden ,außergewöhnlichen‘ Maßnahmen – Riskantes Spiel mit der nationalen Kreditwürdigkeit – Einigung im Kongress wahrscheinlich, aber nur nach intensivem politischen Kampf.
Heute werfen wir einen Blick auf ein (regelmäßig) auftretendes Problem für die globalen Finanzmärkte: die Erreichung der Schuldenobergrenze resp. die damit verbunden die nötige Erhöhung der Limite für den US-Staatshaushalt. Gemäß Aussagen von Finanzministerin Janet Yellen wird den USA spätestens am 18. Oktober dieses Jahres das Geld ausgehen! Dann droht die Schließung der Regierung (,Government Shutdown‘) und die Aussetzung von Zahlungen, inkl. Rück- und Zinszahlungen auf US-Staatsanleihen! Eine kurzfristige Zahlungsstörung würde wohl als sogenannte ,technische Zahlungsunfähigkeit‘ (technical Default) gewertet werden, da die USA ja genügend Steuersubstrat besitzt und ein Kongressentscheid in beiden Kammern die Zahlungsfähigkeit wieder erstellen. Aber das Land würde damit seinen Nimbus als eines den einzigen Ländern verlieren, das noch nie einen Staatsbankrott erlebt hat. Die Finanzmärkte würden in negativen Fall fortan eine deutliche Risikoprämie verlangen!
Mit drastischen Worten hat denn auch US-Finanzministerin Yellen den Kongress gebeten, die Schuldenobergrenze zu erhöhen. Falls nicht, drohe eine historische Finanzkrise, warnte sie. In einem Meinungsbeitrag im „Wall Street Journal“ (WSJ) schrieb sie: „Wir würden aus dieser Krise als eine dauerhaft geschwächte Nation hervorgehen“. Die Kreditwürdigkeit der USA sei ein strategischer Vorteil, stellt die Finanzministerin fest, die von einer drohenden „ökonomischen Katastrophe“ spricht, falls diese Kreditwürdigkeit verspielt wird. Eine durch die Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung ausgelöste Krise würde die wirtschaftlichen Schäden durch die anhaltende Corona-Pandemie verschlimmern, die Märkte in Aufruhr versetzen und die amerikanische Wirtschaft in die Rezession stürzen. Millionen Arbeitsplätze würden verloren gehen und die Zinsen dauerhaft steigen, so das Szenario, das Yellen beschreibt. US-Finanzministerin Yellen hat die Parlamentarier deshalb zu überparteilicher Zusammenarbeit aufgefordert: Ohne eine Erhöhung der Schuldenobergrenze drohe den USA ein »nicht wiedergutzumachender Schaden«. Angesichts der Bedeutung von US-Schatzanleihen als Hinterlegung bei Zentralbanken (50% der Devisenreserven sind US-Dollar) und als Pfandwerte für Finanzgeschäfte (sogenannte ,Repos‘) sind ihre Aussagen sogar leicht untertrieben!‘, stellt Finanzexperte Stefan Kühn, Vorstand der Autark AG, Duisburg, fest.
,Der US-Kongress einigt sich zwar regelmäßig wieder auf eine neue Schuldenobergrenze. Diese legt fest, wie viel Schulden die Bundesregierung aufnehmen darf (im Moment liegt dieser Wert bei USD 28.4 Bio. Das sind 10% der global ausstehenden Schulden!). Diese Obergrenze wurde im August 2019 für zwei Jahre ausgesetzt – also bis zum 31. Juli 2021. Ohne neue Vereinbarung zur Anhebung oder Aussetzung wurde zum 1. August 2021 eine Schuldenobergrenze in einer Höhe wieder eingeführt, die alle während der Aussetzung vorgenommenen Kreditaufnahmen abdeckt, das sind die vorgenannten USD 28.4 Bio. Die hochgradig gespaltene US-Politik dürfte jedoch diese routinemäßige gesetzgeberische Übung in ein für die Märkte potenziell schädliches Spektakel verwandeln!‘, so Finanzprofi Stefan Kühn von Musical and More AG, Duisburg.
Aktienkurse könnten wie 2011 unter Druck geraten
,Es wäre nicht das erste Mal: Schon 2011 und 2013 kam es zu heftigen Auseinandersetzungen um die Schuldenobergrenze. 2011 einigte man sich nur zwei Tage vor dem Tag X auf eine Anhebung. Damit konnte ein Zahlungsausfall vermieden werden. Die Ratingagentur Standard & Poor’s entzog der US-Regierung jedoch mit einer Herabstufung das seit langem bestehende AAA-Rating. In der Folge fiel der Aktienmarkt um 17 Prozent gegenüber dem Höchststand im Juli. Die Staatsanleihen blieben ihrer negativen Korrelation mit den Aktien treu – die Renditen fielen also, obwohl die Unsicherheit direkt mit der Kreditwürdigkeit der US-Staatsanleihen selbst zusammenhing.
2013 verlief anders
Im Jahr 2013 zog sich der Showdown länger hin. Nachdem die Regierung im Januar die Obergrenze erreicht hatte, wurde diese im Februar für drei Monate aus- und im Mai neu festgesetzt, ohne dass eine längerfristige Lösung gefunden war. Dann begann eine Phase, die der derzeitigen sehr ähnelte: Die Obergrenze war festgesetzt, und die Regierung agierte mit außerordentlichen Maßnahmen weiter. Der Tag X war ebenfalls für Oktober vorgesehen, und erst Mitte Oktober wurde die Schuldenobergrenze endgültig ausgesetzt. Diesmal gab es zwar keine Reaktionen der Rating-Agenturen. Die Regierung aber wurde Anfang Oktober teilweise stillgelegt, um einen technischen Zahlungsausfall zu vermeiden. Anders als 2011 entwickelten sich die Aktien in diesem Zeitraum größtenteils gut (wenn auch mit erhöhter Volatilität), während die Staatsanleihen schwächelten.
Klar scheint jedoch, dass die Aktienmärkte in den Wochen vor dem jeweiligen Tag X negativ reagierten. US-Treasuries spielten während dieser Zeit ihre risikomindernde Rolle, aber die Renditen stiegen auch von Mai bis Oktober 2013 deutlich an, als die Verhandlungen noch liefen. Das laufende Jahr ähnelt eher der Krise von 2013. Allerdings sind die Mehrheiten im Kongress diesmal anders gelagert. Im Senat braucht es 60 von 100 stimmen, die Demokraten verfügen über 50 Stimmen und die beiden Parteien sind zutiefst polarisiert. Nach den Turbulenzen um Evergrande beschäftigt uns mit diesem Drama ein weiterer Unruheherd! Hoffen wir das Beste!‘, resümiert Finanzexperte Stefan Kühn, Vorstand der Autark AG, Duisburg.
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Stefan Kühn ist Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen wie der Autark Entertainment Beteiligungsholding AG, Musical & More AG, Autark Entertainment AG, u.a.
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Stefan Kühn: Hohe Rohwarenpreise locken zur Anlage in Zertifikate mit Verbindung zu Rohwarenanlagen.
Posted by PM-Ersteller - 18/11/21 at 02:11:50 p.m.Was ist ein Zertifikat? Was ist eine Verbriefung?- Der besondere Preismechanismus und die Komplexität von Rohwarenanlagen: Contango und Backwardation- Ein Blick in den ,Werkzeugkasten‘ der Finanzwelt.
Der Blick in den ,Werkzeugkasten‘: 1. Inhaberschuldverschreibung und Zertifikat als ,Trägerinstrument‘
,Die steigenden Energiepreise wecken das Interesse von immer mehr Anlegern. Grund genug, dass wir einen Blick in den ,Werkzeugkasten der Finanzindustrie‘ werfen, um mehr über die Geheimnisse der Produktstrukturierung zu erfahren! Als Beispiel betrachten wir ein Zertifikat auf den Preis für Erdgas!
,Trägerinstrument‘ für unser Zertifikat ist eine Inhaberschuldverschreibung, (englisch: bearer bond). Dies ist eine Schuldverschreibung (also Finanzierungsinstrumente mit Rentencharakter), die als Inhaberpapier ausgestaltet ist. Der Besitzer dieser Urkunden ist nicht namentlich benannt, was die einfache Übertragung ermöglicht und damit eine hohe Verkehrsfähigkeit sorgt.
Inhaberschuldverschreibungen werden an der Börse gehandelt und mit Hilfe der WKN (Wertpapierkennnummer) oder der ISIN-Nummer identifiziert.
Viele Anlageprodukte werden heutzutage als Zertifikate begeben. Dieser Vorgang nennt sich Verbriefung. Rechtlich betrachtet ist ein Zertifikat eine Inhaberschuldverschreibung.
Zertifikate werden von einem Emittenten (z.B. einer Investmentbank) begeben und koppeln die Inhaberschuldverschreibung als Finanzierungsinstrument für die Bank mit dem Derivativteil, nehmen wir als aktuelles Beispiel die Entwicklung des Gaspreises! Die Investmentbank achtet dabei stets darauf, dass die Rohwarenposition des Zertifikats kein Richtungsrisiko (Exposure) aufweist. Die Position ist für die Bank als Absicherer (Hedger) ,marktneutral‘.
Derivat bedeutet, dass das gekaufte Wertpapier keine direkte Investition in einen Wert darstellt. Sie kaufen also nicht den physischen Rohstoff. Die Funktion eines Derivats ist, dass es sich an der Preisentwicklung des sogenannten Basiswerts‘ orientiert, also davon ,ableitet‘ (vom lateinischen Wort ,derivare‘). Zu beachten ist auch, dass Derivate ihrerseits noch eine eigene Preisdynamik haben, wenn sie als Optionen begeben werden. Wir werden unsere Analyse aus aktuellem Anlass an einem Zertifikat auf den Gaspreis vornehmen.
NB: Beim Konkurs der Investmentbank Lehman Brothers im Jahre 2008 wurde vielen Investoren schmerzhaft bewusst, dass sie das Kreditrisiko dieser Investmentbank trugen. Viele Lehman-Zertifikate verfielen wertlos! Deshalb ist dem Kreditrating (Kreditwürdigkeit) des Emittenten große Aufmerksamkeit zu schenken!‘, erklärt Finanzexperte Stefan Kühn, Vorstand der Autark AG, Duisburg.
An Rohwarenmärkten (Terminkontrakte) werden Futures gehandelt!
,Im Unterschied zu Aktien und Renten, die ,zur Kasse‘ (,Spot‘: ,auf der Stelle‘, ,hier und jetzt‘; die Begriffe in Klammern bezeichnen den englischen Fachbegriff) gehandelt werden, werden bei Rohwaren Terminkontrakte (Futures) gehandelt.
Wenn Anleger Futures (Terminkontrakte) kaufen, haben sie sowohl das Recht als auch die Verpflichtung, den der Futures-Anlage zugrundeliegenden Vermögenswert zu einem bestimmten Datum in der Zukunft zu kaufen. Beim Kassageschäft fallen Zahlung und Lieferung zeitgleich an. Im Unterschied zu Optionen bilden Futures die Preisentwicklung des Basispreises (fast) 1:1 ab. Optionen beinhalten hingegen ein Recht, aber keine Verpflichtung!
Marktteilnehmer sind Spekulanten, Investoren (zu diesen zählen auch die Absicherer, also die ,Hedger‘ des Bankenbuchs) und die eigentlichen (End-)Verbraucher (Raffinerien, Versorger, verarbeitende Industrie).
Für die Produzenten der Rohwaren (Bauern, Minenbetreiber, Energieförderer, etc.) sind Futures ein sinnvolles Instrument, um ihre Produkte zu einem bestimmten Preis zu verkaufen und damit Planungssicherheit (z.B. für Investitionen) zu haben. Die Abnehmer ihrerseits erhalten eine klare Kalkulationsbasis. Futures sind also ökonomisch wertvolle Instrumente!‘, jährt Finanzprofi Stefan Kühn von Musical and More AG, Duisburg, aus.
Der Blick in den ,Werkzeugkasten‘: 2. Contango und Backwardation!
Allerdings müssen bei der Anlage in Rohwaren gewisse Mechanismen und Komplexitäten beachtet werden. Dies betrifft vor allem die Dynamik der Futures-Terminkurve (forward curve). Das ist die Kurve, die sich durch das Abtragen der verschiedenen Futures Preise über die Zeit ergibt. Wir unterscheiden hier zwischen einer Terminkurve, die in einer ,Contango‘- resp. einer ,Backwardation‘-Formation vorliegen kann.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese Kurvenformationen verändern können, was seinerseits einen Effekt auf den Ertrag der Anlage hat. An den Börsen wird die Zukunft gehandelt und deshalb ändert sich ein Futures-Preis im Laufe der Zeit. Marktteilnehmer aktualisieren ihre Ansichten über den zukünftig erwarteten Spotpreis regelmäßig bei Eintreffen neuer Nachrichten! Dies verändert dann wiederum die verschiedenen Futures Preise und regelmäßig auch die Struktur der ganzen Forward Kurve!
Eine Contango-Formation (,normale‘ Termin-Kurve) liegt vor, wenn der Futures-Preis über dem erwarteten zukünftigen Spot-Preis liegt. Da der Futures-Preis zum erwarteten zukünftigen Spot-Preis konvergieren muss, impliziert Contango, dass die Futures-Preise im Laufe der Zeit fallen.
Diesen Effekt nennen wir ,die Terminkurve hinunterrollen‘ (Rolling down the curve). Eine Backwardation (,inverse‘ Terminkurve) liegt vor, wenn die Futures-Preise unter dem Spot-Preis liegen.
Wenn ein Futures-Kontrakt unter dem Kassapreis gehandelt wird, steigt er über die Zeit an, da der Preis nach Ablauf des Kontrakts schließlich mit dem Kassapreis konvergieren muss. Dies ist wünschenswert für Investoren, die den ,Markt gekauft‘ haben (,long the market‘ sind): sie möchten ja, dass der Futures-Preis steigt. Diesen Effekt nennen wir ,die Kurve hochrollen‘ (Rolling up the curve).
Backwardation tritt am wahrscheinlichsten auf, wenn ein bestimmter Rohstoff kurzfristig knapp wird – insbesondere bei ,weichen‘ Rohstoffen (,soft commodities‘) wie Öl und Gas. Sie ist weniger wahrscheinlich bei ,harten‘ Rohstoffen wie Gold oder Silber (hier gibt es große Vorräte). Bei anderen harten Rohstoffen, die industriell verbraucht werden (z.B. Kupfer oder Uran) kann hingegen auch eine Backwardation auftreten. Dies zum 1. Teil der Ausführungen, im 2. Teil analysieren wir die Ertragskomponenten unseres Zertifikats und die Preisbildung im gegenwärtigen Umfeld!‘, stellt Finanzexperte Stefan Kühn, Vorstand der Autark AG, Duisburg, in Aussicht.
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