Dilemma – Gesellschaftskritisches Buch rund um die soziale Evolution

Gunther Mair versucht in „Dilemma“ zu erklären, warum die Menschheit ihre Ressourcen zerstört, obwohl es heute doch alle besser wissen (sollten).

BildDie meisten Gesellschaften und die meisten Menschen tragen sehenden Auges zur globalen ökologischen und Klima-Katastrophe bei. Warum aber tolerieren Menschen schwerwiegende Risiken für ihre Enkel und Urenkel, während sie für ihre Kinder theoretisch das Beste wollen? Warum lassen sie ein Artensterben in nie gekanntem Ausmaß zu, während sie gleichzeitig Bemühungen um das Wohlbefinden von Schlachttieren unterstützen?

Der Autor Gunther Mair, Chemiker und Umweltaktivist, geht in diesem Buch interdisziplinär auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen. Fündig wird er bei Erkenntnissen und Hypothesen von Darwin, Dawkins, Damásio, Ostrom und anderen Forschern. Ein faktenorientierter Ausflug in verschiedene Wissenschaftsdisziplinen führt von der Evolution des Menschen über die Frühgeschichte der Besiedelung pazifischer Inseln bis zum kollektiven Verhalten gegenüber der Corona-Pandemie.

Aus vielen Puzzleteilen wird in dem anregenden Buch „Dilemma“ von Gunther Mair ein überraschendes Bild zusammengesetzt, das den Lesern dabei hilft zu verstehen, in welchen Grenzen, aber auch mit welchen Freiheitsgraden Menschen überhaupt in der Lage sind, sozial zu handeln. Der Inhalt der Kapitel regt die Leser zum Nachdenken an und wird eventuell auch einige Leser zu Umstellungen im eigenen Leben führen. Das Buch ist vor allem für Menschen, die sich immer wieder fragen, warum die Menschheit allgemein so unverantwortlich mit dem Planeten Erde umgeht, eine aufschlussreiche Lektüre.

„Dilemma“ von Gunther Mair ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-347-30521-2 zu bestellen. Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online“Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

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Kündigen in der Krise

In vielen Branchen wird die Corona-Pandemie zu Entlassungen führen, darüber sind sich die Experten einig. Für Inhaber, die Kündigungen aussprechen müssen, ist das eine hohe psychische Belastung.

BildDie Corona-Krise ist für viele Betriebe eine existenzielle Bedrohung. Noch stehen die medizinischen Aspekte der Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen im Mittelpunkt der Diskussion, doch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Lockdowns werfen ihre Schatten bereits voraus. Inhaber und Unternehmerinnen stehen unter einem enormen Druck. Es ist Krisenmanagement gefordert: Während auf der einen Seite der Blick nach vorne gerichtet werden muss, sind auf der anderen Seite die täglichen Herausforderungen zu bewältigen. Dazu gehört leider immer häufiger die betrieblich notwendige Trennung von Mitarbeitenden.

Für die Führungskräfte und Leiter, die in den Unternehmen die Kündigungen aussprechen müssen, ist das eine zusätzliche psychische Belastung. Ihm erzählen schon in normalen Zeiten viele Unternehmerinnen und Unternehmer davon, dass sie vor dem Aussprechen einer Kündigung tagelang unruhig schlafen, berichtet der Münchner Unternehmensberater Peter Höfl.

Nicht nur, dass hinter einer Trennung immer mindestens ein Schicksal steht. Die Art und Weise der Durchführung übt eine Wirkung auf die Einstellung der verbleibenden Mitarbeitenden zum Arbeitgeber aus. Auch und gerade in der Krise müssen Trennungen fair und wertschätzend erfolgen. Dazu gehören unter anderem gut vorbereitete Kündigungsgespräche.

Doch welcher Start-up-Betreiber oder Inhaber eines kleineren Unternehmens hat in seiner Ausbildung oder seinem Studium schon kündigen gelernt? Es können die vielfältigsten Emotionen von Tränen bis zu Aggressivität hochkochen und der psychische Stress ist nicht nur für die Gekündigten und deren Familien enorm. Es geht auch um die Kommunikation mit den verbliebenen Mitarbeitern und den Geschäftspartnern.

„Bei all diesen Prozessen ist es vorteilhaft, sich externe Hilfe zu holen.“ ist Höfl überzeugt. „Das heißt jetzt nicht, dass ich tagein, tagaus wie George Clooney in dem Film ‚up in the air‘ in der Weltgeschichte herumreisen möchte, um Leute zu feuern.“ Weniger spektakulär, aber nicht weniger spannend ist es, mit einem Unternehmer die interne und externe Kommunikation der Maßnahmen und die Kündigungsgespräche vorzubereiten und dann als Wingman und neutraler Zeuge zur Seite zu stehen. Entlassungsgespräche werden grundsätzlich besser unter sechs Augen geführt. Doch wer soll intern diese Funktion wahrnehmen? Nicht jedes kleinere Unternehmen hat eine Personalabteilung. Den Firmenanwalt hinzuzuziehen wäre eine andere Variante, ist in der jetzigen allgemeinen Lage unter Umständen allerdings schwierig, wenn es weniger um Paragrafen als um Hilfestellung, Emotionen und Schicksale geht.

Denn es kommt darauf an, die Trennung so auszusprechen, dass jeder die Position des anderen zumindest versteht. Man muss dabei nicht gleicher Meinung sein, um sich trotzdem noch in die Augen sehen zu können. Unternehmer und Inhaber müssen sich aber bewusst sein, dass sie die gekündigten Mitarbeiter gerade in einer unsicheren Zeit in ein tiefes Loch stoßen. Vielleicht, oder bestimmt, kommen irgendwann wieder andere, bessere Zeiten.

Dafür sollte man sich die Chance einer erneuten Zusammenarbeit mit den ehemaligen Mitarbeitenden nicht verbauen.
Eine Entlassung muss in der Sache immer klar und ordentlich abgewickelt werden. In jedem Fall so, dass die Gekündigten mit halbwegs ermutigenden Gedanken für ihre Zukunft und nicht mit Suizidabsichten aus dem Gespräch gehen.

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Peter Höfl ist selbstständiger Berater in München. Er blickt auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurück. Nach dem Abitur in Fürstenfeldbruck war er Zeitsoldat bei der Luftwaffe. Studiert hat er BWL/Tourismus, Geografie und vor nicht allzu langer Zeit noch Europäische Ethnologie mit Sprache, Literatur, Kultur und Public Health. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderen Teamleiter einer Notrufzentrale, Personalleiter, Vice President Operations, GmbH-Geschäftsführer, Mitinhaber eines Reisebüros und ehrenamtlicher Richter. Höfl ist Autor des Ratgebers „besser telefonieren“. Als Consultant widmet er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten der Qualitätsoptimierung von Dienstleistungen in einer Vielzahl von Branchen und bei namhaften Unternehmen. Seine Kernthemen sind Unternehmenskultur, Servicekultur und betriebliche Trennungskultur

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