Teuerungsrate und Negativzinsen – die Verbraucher werden sensibler für eine schleichende Enteignung
Posted by PM-Ersteller - 17/11/21 at 10:11:24 a.m.Die Studie „OpinionTRAIN 2021“ untersucht Auswirkungen der Corona-Krise auf den Bereich Geld und Finanzen.
Die Inflationsrate im Euroraum lag im August 2021 mit 3,0 % auf dem höchsten Stand seit fast zehn Jahren. In Deutschland stiegen die Verbraucherpreise im August sogar um 3,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, im Oktober näherte sich die Inflationsrate der 5 %-Marke. Grund zum Handeln sieht die EZB nicht: Sie strebt mittelfristig eine Inflation von 2 % an und sieht die aktuellen Entwicklungen als temporäre Überschreitung dieser Zielmarke und verweist auf zahlreiche Sondereffekte, die überwiegend auf die Corona-Krise zurückgehen.
„Wenn die EZB und viele Volkswirte Recht behalten, werden sich viele Sparer wieder beruhigen und eine längst bestehende schleichende Enteignung weiter hinnehmen. Allerdings gibt es auch ein gefährliches, im Moment nicht weiter diskutiertes Szenario, dass nämlich ein Zusammenwirken von negativen Zinsen und hohen Preissteigerungen den Konsum stark befeuert (weil Anlagemöglichkeiten nicht gesehen werden und die Angst vor Geldentwertung steigt) und zu einem Beschleunigungsfaktor für die Inflation wird“, betont Johannes Hercher, Vorstand der Rogator AG und Co-Autor der Studie OpinionTRAIN.
Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Verbraucher sehen sich durch Negativzinsen aktuell noch wenig betroffen
Die Berichterstattung zum Thema Negativzinsen für Bankguthaben geht nur in eine Richtung: Immer mehr Banken verlangen Negativzinsen und die Beträge, ab denen Negativzinsen anfallen, sinken ständig. Fast 520 Banken und Sparkassen in Deutschland (von knapp 1.700 Kreditinstituten) verlangen aktuell von ihren Kundinnen und Kunden Strafzinsen. Vor einigen Tagen machte die DKB Schlagzeilen, als sie Strafzinsen ab 25.000 Euro ankündigte. In der Wahrnehmung der Verbraucher spiegelte sich dies in der Erhebung im Aug./Sep. 2021 noch nicht wider. Nur 6 % der Befragten geben an, ihre Bank verlange bereits negative Zinsen bzw. ein Aufbewahrungsentgelt für Guthaben, 16 % erwarten dies in den nächsten 12 Monaten, etwa ein Viertel der Konsumenten ist sich unsicher (23 %) und mehr als die Hälfte der Deutschen (55 %) erwarten persönlich keine Negativzinsen.
In punkto Digitalisierung im Finanzwesen ergeben sich in Deutschland relativ wenig Bewegungen. Insbesondere im Vergleich zu Schweden, das sich stark digitalisiert präsentiert, erreicht Deutschland einen vergleichsweise geringen Anteil an Bankkunden, die Onlinebanking betreiben (79 % vs. 96 % in Schweden). Die deutschen Verbraucher setzen beim Bezahlen weiterhin auf Bargeld. 41 % der deutschen Verbraucher bevorzugen die Zahlung mit Bargeld gegenüber Mobile Payment (in Schweden sind dies nur 15 %).
Negativzinsen stellen die Loyalität der Bankkunden auf die Probe
Die Kundenloyalität der Banken wird zukünftig massiv auf die Probe gestellt. Die Absicht, die Hausbank zu wechseln, ist im Aug./Sep. in Deutschland noch insgesamt gering (Zustimmung 14 %, Ablehnung 62 %). Bei Verbrauchern, die durch Negativzinsen für ihr Bankguthaben betroffen sind, beträgt der Anteil der Wechselbereiten jedoch bereits 41 %. So bringt die Einführung von Negativzinsen ein erhebliches Risiko für die Kundenbeziehung mit sich. Kunden, die ihrer Hausbank jahrelang treu geblieben sind, fühlen sich durch Negativzinsen frustriert, zeigen wenig Verständnis für Erklärungen und suchen nach Alternativen.
Konsumenten nehmen Preissteigerungen wahr, die deutlich über der offiziellen Inflationsrate liegen
Der aufgezeigte Zusammenhang wird verstärkt durch erhebliche Preissteigerungen, die die Verbraucher seit Ausbruch der Corona-Krise wahrnehmen. Volkswirte und Inflationsforscher stellen bei den aktuell historisch hohen Preissteigerungsraten (knapp 5 %) vor allem die stark gestiegenen Preise für Kraftstoffe, Energie und Verkehr in den Vordergrund. Starke Preissteigerungen werden allerdings auch in anderen Bereichen wahrgenommen: 65 % der Befragten in Deutschland nehmen die Lebensmittelpreise aktuell als deutlich höher wahr im Vergleich zur Situation vor Ausbruch der Corona-Krise. In Deutschland haben 33 % der Verbraucher das Gefühl, die Preise, die sie persönlich zahlen, stiegen stärker als die amtliche Inflationsrate (nur in Österreich ist dieser Anteil mit 38 % noch höher).
Die Sparer „in der Zwickmühle“: Enteignung von Menschen, die Geld zurücklegen
Das Narrativ, dass die Corona-Krise in Deutschland zu einer neuen Aktienkultur geführt hat, stellt sich bei näherer Betrachtung eher als Mythos heraus. Lediglich 16 % der Deutschen haben während der Corona-Krise Aktien und 6 % Kryptowährungen gekauft. Überwiegend bleiben Ersparnisse aber auf dem Bankkonto liegen. Fast jeder zweite Deutsche (45 %) schafft es nach eigenen Angaben, jeden Monat etwas Geld zu sparen (28 % sind unregelmäßige Sparer und 27 % der Verbraucher sparen gar nicht).
Niedrige Zinsen haben die Sparer während der letzten Jahre nicht beunruhigt, weil die Inflationsraten gleichzeitig gering blieben. Viele Verbraucher haben sich an diesen „Normalzustand“ gewöhnt und beachten Informationen über die Teuerungsrate nicht mehr. Nur gut jeder fünfte Deutsche (23 %) kennt die aktuelle amtliche Inflationsrate (11 % im Nov./Dez. 2020). Dieser Gleichklang – niedrige oder keine Zinsen für Bankguthaben und geringe Inflation – scheint jetzt durchbrochen: Die Vorstellung einer hohen Teuerungsrate und gleichzeitiger Negativzinsen für das Bankguthaben bringt viele Sparer gefühlt in ein Gefangenendilemma. Während nur 22 % der Deutschen, die nicht durch Negativzinsen betroffen sind, sich Sorgen um niedrige Zinsen machen, sind es fast 40 % bei betroffenen Sparern und 48 % bei Betroffenen, die die amtliche Inflationsrate kennen. Wenn gleichzeitig Anlageformen als zu risikoreich bewertet werden, heißt es abwarten oder konsumieren.
Die Strategie, eine über die Rentenansprüche hinausgehende Versorgung der Menschen sei eine Sache des Einzelnen, also Privatangelegenheit, könnte sich als Trugschluss herausstellen. „Wenn wir uns die Strategien vor Augen führen, die die Nordländer Norwegen (Staatsfonds) oder Schweden (verpflichtende Aktienanlage) verfolgen, sollten wir uns genau überlegen, welche Ansätze auch für Deutschland passen könnten. Ansonsten wird eine schleichende Enteignung in den kommenden Jahren zu einem erheblichen Vermögensverlust beim deutschen Normal-Sparer führen“, resümiert Prof. Dr. Andreas Krämer, CEO der exeo Strategic Consulting AG und Co-Autor der Studie OpinionTRAIN.
Kostenfreier Download Studienbericht: https://www.rogator.de/studienberichte-opiniontrain/
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Wohnungspolitik – der laute Ruf nach dem Staat
Posted by PM-Ersteller - 17/06/21 at 09:06:07 a.m.Bieten die Grünen die Lösung der Wohnungsmisere? +++ Favorisierte Holzbaustrategie würde Häuserpreise noch höher treiben +++ Kein überzeugendes Konzept zur Steigerung des Wohnungsbaus
Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen
Köln/Bonn, 14.06.2021. Das Thema Wohnen ist medial in aller Munde. Kaum ein Tag, an dem nicht über Immobilien berichtet wird. Aktuell über die anvisierte Übernahme der Deutsche Wohnen durch Vonovia – es entsteht die größte Immobiliengesellschaft in Europa. Zeitgleich zu dieser Ankündigung gingen in Berlin Tausende auf die Straße, um gegen den „Mietenwahnsinn“ zu demonstrieren. Wie schon Mitte April, als der Berliner Mietendeckel vom Bundesverfassungsgericht für rechtswidrig erklärt wurde. Empörte Bürger fordern die Politik heraus: Enteignungen von Wohnkonzernen wird verlangt. Ist denn unsere soziale Marktwirtschaft für den Mangel an Wohnraum verantwortlich?
Wohnen – die neue soziale Frage?
Wohnen wird immer stärker zur neuen sozialen Frage stilisiert. Die Ursachen der Wohnmisere werden dabei kaum hinterfragt. Auch nicht, warum die ambitionierten Ziele des Berliner Mietengipfels aus dem Oktober 2020 noch nicht mal annährend erreicht werden. Fakt ist, der Neubau von Wohnungen bleibt für breite Schichten der Bevölkerung hinter den Notwendigkeiten zurück.
Wohnungsmangel treibt unverändert die Preise
Trotz Niedrigzinsen mangelt es weiter an Baugrundstücken, schnelleren Planungsabläufen und zusehends an Investoren. Solange – vor allem in Großstädten – viel zu wenige Wohnungen entstehen, die Nachfrage nach Wohnraum aber unverändert groß ist, passen sich die Preise auf allen Ebenen den Realitäten des Marktgeschehens an.
Steigende Materialkosten sind zusätzliche Preistreiber
Nicht nur die Grundstückspreise steigen, sondern auch die Kosten für Handwerker und Baumaterial, was zurzeit beim Bauholz zu beobachten ist. Lieferengpässe sind kombiniert mit Preissteigerungen. Aber auch die Knappheit bei Dämmstoffen sowie mehrfache Preissprünge in kurzer Zeit beim Material für das Sanitär- und Elektro-Handwerk zeigen, dass manche Märkte schlicht aus den Fugen geraten. Was würden da Verbote von Klimaschützern und Enteignungswünsche empörter Bürger wohl bewirken?
Letztlich hat das Marktgeschehen in der Summe Einfluss auf die Endpreise für fertige Häuser und am Ende natürlich auf Mieten, die die Eigentümer zur Refinanzierung ihrer Investitionen benötigen. Seit Gründung der Bundesrepublik bestimmen Angebot und Nachfrage unsere gesamte Wirtschaft. Nur in der Planwirtschaft der DDR war das anders.
Es ist kaum zu erwarten, dass beim Wohnungsbau durch neue Verbote und gar Enteignungen endlich das gelingen könnte, was dringlich notwendig ist. Selbst die mutigsten Investoren dürften vielmehr so in die Flucht geschlagen werden.
Bieten die Grünen die erhoffte Lösung der Wohnungsmisere?
Dabei gibt es Wege aus der Wohnungsmisere. Hier ist die Politik gefragt. In vier Monaten dürfen die Bürger entscheiden – es ist wieder Bundestagswahl. Bis dahin bleibt es Spekulation, wohin unsere Republik steuern wird. Dass die Wohnungsbaupolitik der CDU/CSU und SPD bisher nicht erfolgreich genug ist, dürfte allseits bekannt sein. Was bieten aber die Grünen, die seit der Kür ihrer Spitzenkandidatin einen Höhenflug in den Wählerumfragen erleben und daraus bereits ihren Anspruch auf das Kanzleramt begründet haben? Was ist nun wirklich drin im 137-seitigen Wahlprogramm der Grünen – „Deutschland. Alles ist drin.“?
Kein überzeugendes Konzept zur Steigerung des Wohnungsbaus
Zur Ernüchterung: Es findet sich kein konkretes Konzept zur Steigerung des Wohnungsbaus. Wie so oft liest sich auch dieses Wahlprogramm wie ein Beipackzettel ohne Nebenwirkung. Neben einem neuen sozialen Grundrecht auf Wohnen dominiert zunächst vor allem der Klimaschutz die gerade mal vier Seiten zum Thema Wohnen. Man muss sich ernsthaft fragen, ob 2021 nur noch das Klima der neue Souverän ist, nicht mehr die Bürger, die mit ihren Interessen zur Wahlurne schreiten.
Favorisierte Holzbaustrategie würde Häuserpreise noch höher treiben
Die Klimaziele seien nur mit einer „ressourcenschonenden Bauwende, mit nachhaltigem Bauen zu erreichen“, von einer „Holzbaustrategie“ ist die Rede. Da sind die Grünen, die sich ansonsten noch gerne über explodierende Kaufpreise und Mieten beklagen, wahrlich auf dem Holzweg: Denn dass gerade die Preise für das die Nachhaltigkeit garantierende Holz explodieren, wird erst gar nicht zur Kenntnis genommen.
Bundesgesetz soll Mietendeckel schaffen – nur noch maximal 2,5 Prozent Steigerung
Ansonsten soll es in der Wohnungspolitik bei den Grünen der Staat richten: Faire und bezahlbare Mieten (Mietobergrenze) soll nach dem Scheitern in Berlin nun ein Bundesgesetz regeln. Maximal 2,5 Prozent Mieterhöhung im Jahr sieht die grüne Planwirtschaft noch vor. Was darüber liegt, wird als Spekulation gekennzeichnet, die man aus dem Wohnungsmarkt vertreiben möchte. Das wird Investoren so richtig beglücken.
Grüne wollen Kosten auf Eigentümer abladen
Abgesenkte Modernisierungsumlagen und energetische Sanierungen sollen künftig „warmmietenneutral“ sein. Klar ist, wer Investitionen bezahlen soll. Umwandlungsverbote, Milieuschutz und kommunale Vorkaufsrechte, das versteht sich von selbst als grüne Politik. Motto: „Starke Mieter*innen, faire Mieten“. So sieht dann wohl grüne Klientelpolitik aus. Wer sollte da noch Nein sagen?
Bleibt die Frage, wie sollen die dringend benötigten neuen Wohnungen tatsächlich entstehen? Dem Wahlprogramm lässt sich zumindest eine erstaunliche grüne Erkenntnis entlocken: „Boden unterscheidet sich von anderen Gütern, weil er prinzipiell nicht vermehrbar ist.“
Wie soll die „strategische Bodenpolitik“ konkret aussehen?
Und wieder rufen die Grünen nach dem Staat: „Bei Fehlentwicklungen ergibt sich eine besondere Verpflichtung staatlich einzugreifen.“ Die öffentliche Hand soll eine „strategische“ Bodenpolitik betreiben. Im grünen Wahlprogramm bleibt es sprachlich im Ungefähren. „Operation Samtpfote“ wurde unlängst trefflich getitelt. Über dem Inhalt steht das Ziel: Kanzleramt. Von der heftigen Debatte um das Verbot von Eigenheimen oder den Enteignungsgedanken grüner Spitzenpolitiker findet sich nicht ein Wort auf den 137 Seiten. Nebelkerzen? Die grüne Basis hat vorsorglich deshalb die Spitzenkandidatin bereits öffentlich vehement gerügt.
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben soll gemeinwohlorientierter Fonds werden
Nur eins wird doch noch konkret ausformuliert: Der Bund soll seine eigenen Immobilien nicht länger meistbietend verkaufen dürfen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wollen die Grünen zu einem gemeinnützigen Bodenfonds umwandeln, dessen Einnahmen zum Kauf von neuen Flächen verwendet werden soll. Diese dürfen dann nur noch an gemeinwohlorientierte Träger verkauft werden.
Bekannte Versprechen: eine Million neue gemeinnützige Wohnungen in Städten
So viel zum grünen „Umbau“ im Bereich des Wohnens. Immerhin eine Million neue gemeinnützige Wohnungen werden den Wählerinnen und Wählern in den nächsten Jahren in den Städten versprochen. Kommt einem das Versprechen nicht vom Berliner Wohngipfel bekannt vor? Macht politischer Farbenwechsel Sinn?
In der grünen Welt lebt es sich offenbar recht komfortabel, letztlich, weil man irrtümlich glaubt, dass es beim Wohnungsbau auch ohne private Investoren gehen soll und der Staat als eine nie versiegende Geldquelle verstanden wird. Marktwirtschaftliche Anreize für eine bessere Wohnungspolitik finden sich leider nicht, aber dafür viel zu viele regulatorische Eingriffe.
Sinnvoller wären Anreize zur Steigerung der Eigentumsquote
Hätten wir mehr Experten aus der Wirtschaft in der verantwortlichen Politik, könnten schneller und effektiver tragbare Konzepte zur Lösung der Wohnmisere vorliegen. Wünschenswert wäre zudem, wenn die regierenden Parteien endlich konkrete Anreize schaffen würden, dass auch die Bürgerinnen und Bürger mit mittlerem Einkommen Eigentum erwerben könnten. Deutschland braucht eine höhere Eigentumsquote.
Wer den Sprung ins Eigenheim oder in die Eigentumswohnung schafft, der muss sich keine Sorgen vor steigenden Mieten mehr machen. Jeder neue Eigentümer stellt mit seinem Umzug außerdem wieder eine Mietwohnung für den Markt bereit. Mehr Eigentümer würden letztlich zudem bedeuten, dass weniger Bürger im Alter zu hohe Anteile ihrer Rente für das Wohnen ausgeben müssen. Eigentum dient der Vermögensbildung.
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Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn, zeichnet sich durch jahrzehntelange Kompetenz auf dem Gebiet der Projektentwicklung und Projektsteuerung aus. Die Kernkompetenz des namhaften Bauträgerunternehmens liegt in der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung sowohl historischer, denkmalgeschützter und restaurierter Bauwerke als auch von Neubauprojekten, die durch ein unverwechselbares architektonisches Flair sowie exklusive Lage und Ausstattung für sich einnehmen. Weitere Informationen unter www.prinzvonpreussen.eu.
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Fristverlängerung – keine Fahrverbote bis 2025
Posted by PM-Ersteller - 06/11/19 at 08:11:34 p.m.Fortschritt in Freiheit e.V. hat die Abgeordneten in Brüssel schriftlich gebeten, zum Wohle der Autonutzer der Fristverlängerung bis 2025 zuzustimmen.
Gegen zwangsläufige Fahrverbote
Fortschritt in Freiheit hat festgestellt, dass die Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG und deren Änderung 2015/1480 von Anfang an eine falsche Zielrichtung hatte, an deren Ende zwangsläufig Fahrverbote stehen mussten.
Der Verein hat den Verkehrsausschuss in Brüssel in einem Schreiben gebeten, die in der Luftreinhalterichtlinie vorgegebenen Fristen von 2010 auf 2025 zu verlängern. Die Bevölkerung, vor allem in ländlichen Gebieten, ist auf ihr Fahrzeug als Fortbewegungsmittel angewiesen.
Wir widersprechen der Meinung des Grünen Abgeordneten Hans-Ulrich Sckerl aus Stuttgart energisch. Die „restriktiven Luftreinhaltemaßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung“, die der Landtagsabgeordnete richtig findet, bedeuten eine nicht hinnehmbare Einschränkung der Mobilität der Autonutzer, eine staatliche Bevormundung. Um es klarzustellen, die Luft in unseren Städten, auch in Stuttgart ist keine Luft, die den Tod noch Krankheiten den Menschen beschert.
Die Zustimmung zur Fristverlängerung gibt den Autonutzern „Luft zum Atmen“. Der Verein bedauert, dass der Abgeordnete Sckerl sich gestört fühlt, statt sich für die Verbraucher in Brüssel für eine Fristverlängerung einzusetzen.
https://www.fortschrittinfreiheit.de/oeffentlichkeitsarbeit/veranstaltungen
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Fortschritt in Freiheit e.V.
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Hintergründe für die Redaktion
Der Verein Fortschritt in Freiheit e.V. wurde Ende 2014 gegründet und im April 2015 ins Vereinsregister in Köln eingetragen. Er ist vom Finanzamt Köln als gemeinnützig anerkannt.
Der Verein tritt ein für die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Rechts¬staat¬lichkeit sowie eines gesunden Wirtschaftswachstums als Basis für das Wohlergehen der gesamten Bevöl¬ke¬rung. Er bekämpft Denkweisen und Kräfte, die – unter welchem Vorwand auch immer – die Zerstörung des Wirtschaftsstandortes Deutschland betreiben, Wissenschaft und Bildung untergraben und die verantwortungsvolle Anwendung mo¬derner Tech¬nolo¬gien zu blockieren suchen. Er fördert das bürgerliche Engagement zur Verfolgung dieser Ziele. (Auszug aus den Leitlinien des Vereins: www.fortschrittinfreiheit.de/index.php/ueber-uns/leitlinien)
Der Verein hat inzwischen über 100 Mitglieder im gesamten deutsch¬sprachigen Raum. Zusätzlich konnten einschlägig kompetente Wissenschaftler, Analysten und Publizisten als Fachbeiräte gewonnen werden.
Vorsitzende ist die frühere Unternehmerin Hannelore Thomas.
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