Neues Highlight am ZOB Remscheid: Beleuchteter „Hockeyschläger“ als Sinnbild neuer Aufenthaltsqualität

Knoten gelöst: Vom Verkehrsknotenpunkt zum revitalisierten innerstädtischen Zentrum
Maßgeschneiderte LEDs von Emslicht runden die komplexe Geometrie des Haltestellendachs ab

Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:

Die Überdachung am neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Friedrich-Ebert-Platz in Remscheid ist weit mehr als nur ein Wetterschutz für all jene, die dort auf den Bus warten. Diese aufgrund ihrer Form auch „Hockeyschläger“ genannte beleuchtete Haltestelle ist aus Sicht der Stadtplaner ein wichtiger Anker zur Belebung des öffentlichen Raums. Nicht zuletzt die Illuminierung des 900 Quadratmeter großen Baukörpers soll erheblich zu mehr Aufenthaltsqualität beitragen und gerade nachts ein Zeichen großstädtischen Flairs setzen. Maßgeschneiderte LEDs des Herstellers Emslicht aus dem Emsland schaffen so einen Ort der Sicherheit und Vitalität im Zentrum Remscheids.

Remscheid / Geeste-Dalum. Den Umstieg erleichtern: Diese Zielvorgabe lässt sich beim im Oktober 2025 abgeschlossenen Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Friedrich-Ebert-Platz in Remscheid gleich in mehrfacher Hinsicht deuten.

Zum einen profitieren die Fahrgäste des Busverkehrs von 16 neuen, modernen Bussteigen, die dank des rund 130 Meter langen Haltestellendachs vor Regen und anderen ungünstigen Witterungsbedingungen gut geschützt sind. Das dynamische Fahrgast-Informationssystem, Großflächenanzeigen und ein durchdachtes Beleuchtungssystem schaffen deutlich mehr Übersichtlichkeit.

Hinzu kommt mehr Barrierefreiheit: Taktile Bodenindikatoren und die kontrastreiche Pflasterung erleichtern seh-eingeschränkten Menschen die Orientierung, und an hochfrequentierten Querungsstellen vereinfachen sogenannte „Null-Absenkungen“ die Überquerung von Bürgersteigen mittels Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwägen. Ein behindertengerechtes WC komplettiert die barrierearme Ausführung des ZOB.

Die zweite Dimension des Umstiegs betrifft das Thema Nachhaltigkeit: Sukzessive stellen die Remscheider Stadtwerke den Betrieb ihrer Busse auf Elektromobilität um. Hierfür wurden bereits zwei Schnellladestationen errichtet, und die bisher noch mit Verbrennungsmotoren ausgestatteten Fahrzeuge werden nach und nach ersetzt.

Vorrang für Nachhaltigkeit am ZOB auf vielen Wegen

Im Sinne der Klima-Resilienz wurde zudem der Asphalt vor Ort dreifach geschliffen, damit sich das hierdurch hellere Granulat unter Sonneneinstrahlung weniger stark aufheizt. Die mit den Bauarbeiten als Generalunternehmer beauftragte STRABAG AG achtete konsequent auf Nachhaltigkeit in allen Prozessen: von der Baustellenorganisation und der Schonung der Ressourcen über die Minimierung der Emissionen bis hin zur Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bauenden. Als erstes Unternehmen im Verkehrswegebau wurde die STRABAG AG von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für diesen Ansatz ausgezeichnet.

Außerdem wurden 70 Baumbeete für Neuanpflanzungen geschaffen, durch die nicht nur mehr Schatten und Abkühlung begünstigt werden, sondern auch ein freundlicheres Stadtbild entsteht.

Hier schließt sich direkt der dritte und nicht minder wichtige Aspekt der Umgestaltung an: die Absicht von Verwaltung und Politik, den Friedrich-Ebert-Platz als öffentlichen Raum mit einem einladenden Erscheinungsbild und der Anbindung an wichtige Infrastruktur zu revitalisieren.

Zusätzlicher öffentlich nutzbarer Raum wurde dem Verkehr abgetrotzt

Einen Großteil der Investition von rund 8,6 Millionen Euro trägt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Rahmen der ÖPNV-Förderung. Remscheids Baudezernent Peter Heinze verweist darauf, dass dieser Ort seit fast 70 Jahren als Verkehrsknotenpunkt fungiert: „Der vorherige Busbahnhof war nicht mehr zeitgemäß. Mit der Umgestaltung des Platzes haben wir dem Verkehr wichtige Flächen abgetrotzt, die nun den Bürgerinnen und Bürgern als öffentlicher Raum zur Verfügung stehen.“ Einrichtungen wie Rathaus, Einkaufszentrum, Ämterhaus, Theater, eine Bäckerei und vieles mehr befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Laut Peter Heinze übernimmt das als „J“ designte Dach der Haltestelle hierbei eine wichtige Funktion, indem es die verschiedenen Funktionsbereiche voneinander abgrenzt: Busbahnhof und ÖPNV-Umsteigestation einerseits, neuer öffentlicher Aufenthaltsraum andererseits. So dient der ob seiner einzigartigen Form auch „Hockeyschläger“ genannte Baukörper nicht nur als Unterstand, sondern bildet die Wegführung der Fußgänger am Friedrich-Ebert-Platz nach. Für den Baudezernenten ist die rundum gelungene Gestaltung des baulichen Ensembles ein wichtiger Punkt, um dem Stadtzentrum eine deutlich höhere Attraktivität für Einheimische und Gäste zu verleihen.

Die Formgebung des „Hockeyschlägers“ spielt eine wichtige Rolle, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Ein 80 Tonnen schweres Stahlgerüst trägt die 130 Meter lange Konstruktion. In die Rundung des „Schlägers“ fügt sich das als Ellipse gestaltete und markant in Grün gehaltene neue Kundenzentrum der Stadtwerke gleichsam wie ein Puck ein. Laut Peter Heinze hat sich der ZOB nun zu einem Ort mit starker Anziehungskraft entwickelt.

Städtebauliches Highlight strahlt dank der LEDs im Dach noch stärker

Eine tragende Rolle übernimmt die Illumination des Dachs, die abends und früh am Morgen heller ausfällt und den Wartebereich in den Nachtstunden dezent ausleuchtet. „Zu Beginn unserer Planungen waren viele unserer Bürgerinnen und Bürger noch skeptisch, aber die Rückmeldungen zeigen mittlerweile ganz klar, dass die meisten jetzt sehr stolz sind auf das großstädtische Flair, das mit der Neugestaltung des Platzes und mit der Beleuchtung Einzug gehalten hat“, sagt Peter Heinze.

Dem pflichtet der Fachdienstleiter Gebäudemanagement der Stadt Remscheid, Thomas Judt, uneingeschränkt bei. Für ihn ist das beleuchtete Dach ein echtes Highlight. „Wir haben hier eine recht neutrale und doch warme Lichtfarbe mit 3.000 Kelvin gewählt. Buntes Licht hätte möglicherweise falsche Assoziationen geweckt. Aber so strahlen die Leuchten in der Nacht neben Behaglichkeit vor allem Sicherheit aus. Eine gewisse Herausforderung war die Bestückung des zum Teil gebogenen und konisch zulaufenden Dachs mit den Leuchtmitteln. Aber dies wurde von der Firma Emslicht mit der maßgeschneiderten Anfertigung der Elemente zuverlässig und präzise gelöst.“

Vorbereitet auf verschiedenste Lichtszenarien

Möglich war dies laut Gerd Cosse, Inhaber und Geschäftsführer der Emslicht AG aus dem emsländischen Geeste-Dalum, nur aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Lemgoer Stahlbauunternehmen Brinkmann, das den „Rahmen“ für die LEDs schuf.

Gerd Cosse hat das Projekt auf Emslicht-Seite von Beginn an betreut und die insgesamt 236 Leuchten in enger Abstimmung mit dem Brinkmann-Geschäftsführer Alexander Knoop geplant. „Bedingt durch die verschiedenen Biegegeraden bzw. Geometrien kamen insgesamt sechs unterschiedliche Leuchtentypen zum Einsatz. Der Großteil der LEDs hatte ein Format von 100 x 100 cm; die gebogenen Leuchten waren größer. Jede Leuchte verfügt über eine eigene Anschlussbox mit integriertem DALI-Betriebsgerät. Hierdurch lassen sich unterschiedliche Lichtszenen und individuelle Dimmwerte realisieren“, blickt Gerd Cosse auf das spannende Projekt zurück.

Bis 22 Uhr sind die LEDs auf eine relativ hohe Lichtstärke eingestellt, danach herrscht eine dezentere Lichtstimmung. Im Einklang mit der Straßenbeleuchtung im weiteren Umfeld des Platzes, werden die LEDs des ZOB-Dachs per Rundsteuerempfänger geschaltet und in den Morgenstunden dem aktuellen Bedarf entsprechend auf mehr Helligkeit eingestellt.

„Dank des äußerst geringen Energiebedarfs der LEDs fallen die Stromkosten überhaupt nicht ins Gewicht, insbesondere wenn man auf der anderen Seite den Gewinn an Sicherheit sieht“, meint der Gebäudemanager Thomas Judt.

So ist der neu gestaltete ZOB in Remscheid nach Meinung der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung nicht zuletzt wegen der Beleuchtung des Haltestellendachs „mehr als ein Ort des Ankommens und des Abfahrens“, sondern vor allem ein Platz, an dem sich die Menschen jederzeit wohlfühlen und gern aufhalten.

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Die Emslicht AG beschäftigt sich mit der Konzeption, Entwicklung und Herstellung moderner Beleuchtungssysteme auf der Grundlage effizienter LED-Technik. Das Hauptaugenmerk der im September 2011 gegründeten Gesellschaft liegt auf gewerblichen und industriellen Anwendungen.

Das Unternehmen greift hierbei auf langjährige und breitgefächerte Erfahrung in der Auslegung und Anwendung verschiedenster Beleuchtungssysteme zurück. Dank schlanker Strukturen kann die Emslicht AG ihren Kunden innovative Produkte auf dem neuesten Stand der Technik anbieten. Die Produktpalette wird durch einen umfassenden Service ergänzt, der über die Planung und Installation einer Beleuchtungsanlage weit hinausgeht.

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Hell, warm und einladend: LEDs unterstützen Wohlfühl-Ambiente, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltiglkeit

Smarte Lösung für den Einbau neuer LEDs im Eingangsbereich des Bonifatius Hospitals Lingen: Sonderkonstruktion von Emslicht sorgt für reibungslosen Austausch und Betrieb der Beleuchtung.

BildNicht nur hinsichtlich der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit besitzen moderne LED-Lösungen enorme Vorteile gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln. Dank maßgeschneiderter Sonderkonstruktionen ermöglicht es der Hersteller Emslicht aus dem emsländischen Geeste-Dalum seinen Auftraggebern oftmals auch, die vorhandene technische Infrastruktur für die Beleuchtung weiter zu nutzen und dadurch hohe Umbaukosten zu vermeiden. Ein Beispiel hierfür ist das Bonifatius Hospital in Lingen, wo LEDs anstelle der nicht mehr im Handel verfügbaren Kompaktleuchtstofflampen seit dem Herbst 2024 im Einsatz sind: Neben der vereinfachten Montage und Instandhaltung sorgen sie auch für eine deutlich höhere Lichtqualität bei geringeren Energiekosten.

Lingen / Geeste-Dalum. Wer das Bonifatius Hospital in Lingen tagsüber betritt, wird vielleicht überrascht sein, dass es hier nicht wie typischerweise in einem Krankenhaus duftet, sondern eher nach leckerem Backwerk. Dies liegt nicht zuletzt an der Bäckerei, die neben den anderen örtlichen Einrichtungen das gesamte Ambiente in der Lobby einladend und gastfreundlich gestaltet. Das moderne Akutkrankenhaus der Schwerpunktversorgung mit geriatrischer Rehabilitationseinrichtung wirkt im Eingangsbereich auf den ersten Blick deshalb eher wie ein Treffpunkt für die Entspannung und den Austausch.

Gerade das vom Förderverein bereitgestellte Piano lässt sofort erahnen, dass dieses Krankenhaus die Pflege und Therapie u. a. mit Unterhaltung und anderen Annehmlichkeiten so wohltuend wie nur möglich gestalten möchte. Mitunter spielen auch Patienten, deren Angehörige sowie eingeladene Künstler auf dem Flügel im Foyer. Ob Adventskonzerte, viele andere Events im Laufe des Jahres oder auch im täglichen Betrieb: Wohlfühlen hat hier höchste Priorität – für die Patienten und Besucher ebenso wie für die mehr als 1.900 Mitarbeiter.

Einen wichtigen Beitrag zu dieser offenen und freundlichen Atmosphäre leistet die Beleuchtung. Dies gilt erst recht seit der Umrüstung der Deckenleuchten auf LED-Technik im Herbst 2024. Die neuen Downlights geben in der Lichtfarbe 3.000 K besonders warmes Licht ab und lassen das Entrée, das sich über zwei Ebenen erstreckt, zugleich deutlich heller erstrahlen, als dies zuvor der Fall war.

Ersatz der nicht mehr erhältlichen Kompaktleuchtstofflampen schwieriger als erwartet

Die früher eingesetzten Kompaktleuchtstofflampen mussten ohnehin ausgetauscht werden. Allein schon aufgrund der seit 2023 geltenden EU-Richtlinie zum Leuchtstofflampenverbot für T5- und T8-Leuchtstoffröhren war die Umrüstung unvermeidlich. Doch der Austausch der insgesamt rund 130 Leuchten stellte sich in Teilen schwieriger dar als anfänglich gedacht.

„Instandsetzungen waren mittlerweile nicht mehr so einfach möglich, da wir die Restbestände aus unserem Lager bereits aufgebraucht hatten, und im Handel waren die Leuchtmittel wegen der EU-Regelung bekanntermaßen nicht mehr verfügbar. Darüber hinaus haben wir die Leuchten in unserem Haus bereits sukzessive durch neue LEDs ersetzt, und dies haben wir im Sommer 2024 auch im Eingangsbereich unseres Lingener Hospitals in Angriff genommen. Nicht zuletzt die regelmäßigen Energie-Audits haben ergeben, dass die Umstellung auf LEDs im Eingangsbereich ein großes zusätzliches Einsparpotenzial bot“, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Carsten Plagge, Technischer Leiter des Bonifatius Hospitals.

Entfernen der eingeklebten Blendringe verursachte Schäden an der Decke

Erste Versuche, die bestehenden 80 Downlights und Vorschaltgeräte zu entfernen, gestalteten sich sehr problematisch. Die in der Betondecke ursprünglich installierten Downlights waren genau auf Maß gefertigt und die verchromten Blendringe eingeklebt. Als die Techniker sie entfernen wollten, mussten sie mit hohem Kraftaufwand vorgehen, und teils erhebliche Beschädigungen am Sichtbeton waren die Folge.

Somit stellte sich heraus, dass der „Plan A“ – das aufwändige Entfernen der bestehenden Leuchten – sehr zeit- und kostenintensiv gewesen wäre und zudem hohe Instandsetzungskosten verursacht hätte. Die technische Abteilung des Krankenhauses entwickelte also einen „Plan B“. Die Firma Emslicht aus Geeste-Dalum wurde beauftragt, eine alternative Lösung zu entwickeln. Diese bestand insbesondere darin, die Chrom-Blendringe in der Decke bestehen zu lassen.

Sonderlösungen für den Verbleib der Leuchtenbasis und viele Vorteile für den täglichen Betrieb

Nikolaj Sinner, Geschäftsführer von Emslicht, erläutert das Vorgehen: „Wir haben auch in anderen Objekten schon häufig Sonderlösungen entwickelt, um die Basiselemente von Leuchten in den Decken belassen zu können und die LEDs daraufhin maßzufertigen. Für das Bonifatius Hospital gingen wir genauso vor. Hier haben wir spezielle Distanzringe konzipiert, die die Blendringe überdecken. Der Einbau der neuen LEDs wurde hierdurch vereinfacht. Eine Musterleuchte haben wir mit den Haustechnikern der Klinik testweise installiert, und hier konnten wir mit einer Montagezeit von weniger als 15 Minuten pro Stück die wirtschaftlichen Vorteile unseres Ansatzes klar aufzeigen.“

Wie sich im Anschluss zeigte, sollte das Bonifatius Hospital von dieser Lösung gleich in mehrfacher Hinsicht profitieren, betont auch Dipl.-Ing. Carsten Plagge: „Zum einen zählt die große Zeitersparnis bei der Umrüstung und Montage, zum anderen der Schutz des Sichtbetons. Nacharbeiten durch einen Maler oder andere Gewerke haben sich mit der Emslicht-Lösung erübrigt. Und noch ein Vorteil kommt hinzu: Früher war es praktisch an der Tagesordnung, dass unsere Haustechniker die Leuchtmittel austauschen mussten. Mitarbeiter der Haustechnik gehörten daher mehr oder weniger zum typischen Erscheinungsbild des Eingangsbereichs. Dank der deutlich längeren Lebensdauer der LEDs von Emslicht ist dies mittlerweile die absolute Ausnahme.“

Außer den 80 Downlights an den Außenseiten des Foyers wurden von Emslicht auch die 50 Einbauleuchten ausgetauscht, die unterhalb der sogenannten Brücken in den Holzverkleidungen platziert sind. Hier gestaltete sich die Umrüstung sogar noch einfacher, denn die LED-Downlights konnten ohne weitere Distanzringe eingesetzt werden. Lautlos, schnell und sauber – und optimal organisiert: So nahm Carsten Plagge sämtliche Installationsarbeiten der Emslicht-Mitarbeiter wie auch die komplette Abwicklung vom Angebot bis zur Abrechnung wahr.

Hohe Lichtqualität für den perfekten ersten Eindruck

Last but not least ist für das Krankenhaus die Lichtqualität ein entscheidendes Kriterium. Gleich der erste Eindruck beim Betreten des Hospitals soll vor allem für die Patienten und ihre Angehörigen ein rundum positiver sein, damit sie sich von Beginn an wohlfühlen.

Die hocheffizienten LED-Downlights erzielen ohne zusätzlichen Energieaufwand erheblich mehr Licht und geben den Nutzern des Foyers bestmögliche Orientierung. „Die blendfreie Lichtverteilung sorgt für eine deutlich verbesserte Aufenthaltsqualität. Auch dies trägt dazu bei, der Eingangshalle diesen einladenden Charakter zu verleihen und somit den Veranstaltungen einen würdigen Rahmen zu bieten“, freut sich der Technische Leiter.

Ein nicht unerheblicher Nebeneffekt ist, dass das zentral unter der Decke des Foyers installierte Spiegel-Werfer-System nicht mehr angestrahlt werden muss – auch ohne diese zusätzliche Lichtquelle sorgen die LEDs bereits für die ideale Ausleuchtung. „Die Energieeinsparungen durch die LEDs sind schon enorm und haben einen erheblichen positiven Einfluss sowohl auf die Wirtschaftlichkeit als auch auf die Nachhaltigkeit“, zieht Carsten Plagge eine erste Bilanz.

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Wie ein Fenster in den Himmel: Virtuelle Wolkendecke ersetzt das Tageslicht

Renovierung der Zentralen Messwarte von H&R in Salzbergen: Mehr Energieeffizienz und verbessertes Arbeitsklima im Kontrollraum der H&R-Raffinerie

BildSalzbergen / Geeste-Dalum. Für die Hansen & Rosenthal GmbH & Co. KG, einen führenden Anbieter von Spezialchemie für unterschiedlichste Abnehmer in den Bereichen Industrie, Lebensmittel, Pharmazie und Kosmetik, hat der reibungslose Betrieb der Produktionsanlagen höchste Priorität. Doch in einem Herzstück der Raffinerie am Standort Salzbergen wurde eine Renovierung unausweichlich: Die Zentrale Messwarte (ZMW), in der sämtliche Prozesse gesteuert und überwacht werden, wurde hinsichtlich der Beleuchtung und Raumluftqualität den hohen Anforderungen an moderne Arbeitsplätze angepasst.

Ziel des Umbaus war es einerseits, den Mitarbeitern nachhaltig ein ideales Arbeitsumfeld zu bieten. Andererseits sollte auch die Energieeffizienz erhöht werden. Über rund vier Wochen hinweg fanden daher in der ZMW im Mai und Juni 2022 Baumaßnahmen statt.

„Wenn der Betrieb in einem sensiblen Bereich trotz größerer Umbaumaßnahmen weiterlaufen muss, sprechen Experten gern von einer ,Operation am offenen Herzen‘. Bei der Renovierung unserer ZMW passt eher der Vergleich mit einer Operation am offenen Gehirn – laufen hier doch alle Signale zusammen, um die reibungslose Produktion im gesamten Werk zu steuern“, sagt Projektleiter Paul Seggering, der bei H&R für Elektrotechnik und Engineering zuständig ist: „Wir mussten die Neugestaltung dringend in Angriff nehmen, damit die Lichtverhältnisse zukünftig nicht nur den Arbeitsstättenrichtlinien bzw. DGUV-Vorschriften etc. genügen, sondern den Mitarbeitern trotz des fehlenden Tageslichts ein Arbeitsumfeld schaffen, das ihnen eine möglichst angenehme Atmosphäre bereitet. Und auf lange Sicht schont die neue, effizientere Beleuchtungsanlage mit den LEDs sowohl die Augen als auch den Stromverbrauch!“

Höchste Konzentration rund um die Uhr

Vier bis fünf Personen besetzen die Leitstände und Konsolen der ZMW rund um die Uhr. Selbst auf den ersten Blick kleine Energieeinsparungen wirken sich daher auf Dauer erheblich auf die Betriebskosten und den Klimaschutz aus. Deshalb spielen LEDs in dem neuen Lichtkonzept eine wichtige Rolle. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom und strahlen weniger Wärme ab als die zuvor eingesetzten Leuchtmittel – was zugleich den Klimatisierungsaufwand reduziert. Durch das Dimmen der LEDs wird im Arbeitsalltag zusätzlich Strom eingespart.

Die Firma Emslicht aus Geeste-Dalum hat die H&R-Gruppe hierbei beraten, die Lichtberechnungen durchgeführt und grundlegende Entwürfe erstellt. „Unsere Tätigkeit betraf in erster Linie die Deckenkonstruktion, die in Teilbereichen des Obergeschosses noch aus dem Jahre 1985 stammt. Neu installiert wurde eine sogenannte Lichtvoute, die die Decke wie ein Kranz umläuft, ein warmes Licht abstrahlt und bei Bedarf leicht zu dimmen ist. Pendelleuchten illuminieren die Plätze an den Leitständen, und Deckenstrahler sorgen für bestmögliche Sicht an den seitlichen Arbeitskonsolen“, erläutert Nikolaj Sinner, Projektmanager bei Emslicht, das Konzept.

Wolkenhimmel und virtuelle Sonne – ein Highlight im Kontrollraum

Ein echtes Highlight in dem neu ausgeleuchteten Kontrollraum ist die dreiteilige Wolkendecke. Paul Seggering von H&R hatte eine ähnliche Lösung, die dafür sorgte, einen Raum ohne Fenster mit „gefühltem“ Tageslicht zu versehen, bereits in einem anderen Werk gesehen. Emslicht griff den Wunsch auf und konstruierte die Wolkendecke aus bedruckten Acrylglasplatten, die von LED-Platinen hinterleuchtet sind. Diese Elemente können mit der Farbtemperatur „Tageslicht-Weiß“ das natürliche Licht nachempfinden. Der Effekt dieser „Fenster in den Himmel“ wird durch die versetzte Platzierung der Sonnen auf den Platten zusätzlich verstärkt.

Möchte die Besetzung beispielsweise während der Nachtschicht auf die Wolkendecke verzichten, um den Tagesrhythmus nicht zu stören, kann diese auch einfach ausgeschaltet werden. Überhaupt: Alle Beleuchtungselemente von der Lichtvoute über die Pendelleuchten und die Deckenstrahler an jeder einzelnen Konsole bis zur Wolkendecke lassen sich unabhängig voneinander steuern bzw. dimmen.

Gutes Arbeitsklima auch dank optimierter Lüftung

Parallel zu den Arbeiten an der Beleuchtung wurde auch die Lüftung und Klimatisierung optimiert. Die alten Drallauslässe wurden entfernt und eine neue Raumdurchströmung installiert, was für die Beschäftigten vor allem weniger Zugluft bedeutet. Dies fördert das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zusätzlich.

„Ein besonderes Dankeschön richten wir an die beteiligten Firmen, die uns bei der Umgestaltung der ZMW perfekt unterstützt und für einen zügigen Ablauf gesorgt haben. Während dieser Zeit waren gewisse Beeinträchtigungen für unsere Mitarbeiter zwar unumgänglich, aber durch eine gute Abstimmung und Rücksichtnahme auf allen Seiten funktionierte die ZMW jederzeit tadellos“, betont Paul Seggering.

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