Beitritt der eFuel Alliance e.V. in den Weltenergierat Deutschland
Posted by PM-Ersteller - 14/04/22 at 12:04:05 p.m.Pressemeldung zum Beitritt der eFuel Alliance e.V. in den Weltenergierat Deutschland
Berlin, den 14.04.2022
Mit dem Beitritt in den Weltenergierat Deutschland e.V. ist die eFuel Alliance Teil des größten energieübergreifenden Netzwerkes der Energiewirtschaft, das in 90 Staaten weltweit aktiv ist. Als Teil des World Energy Council setzt sich der Weltenergierat Deutschland e.V. für eine nachhaltige Energieversorgung ein. Dazu möchte auch die eFuel Alliance beitragen. „Wir freuen uns auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Energieunternehmen. Damit kommen wir unserem Ziel ein Stück näher, eFuels als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen weltweit bekannt zu machen und zu etablieren,“ so Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance.
eFuels werden mit Hilfe von Strom aus Erneuerbaren Energien, Wasser und CO2 aus der Luft hergestellt und setzen damit im Gegensatz zu herkömmlichen Kraft- und Brennstoffen kein zusätzliches CO2 frei, sind also hervorragend geeignet, die CO2-Emissionen entscheidend und kostengünstig zu reduzieren – bis hin zur Klimaneutralität. Ein starkes Argument, sich in die Debatte um das Energiesystem der Zukunft mit einzubringen und mit zu gestalten. Dabei spielt der Aspekt der Globalität eine große Rolle, denn sowohl Energiemärkte als auch Klimawandel sind globale Phänomene.
Große Teile Europas werden abhängig von Energieimporten bleiben, da das Potential Erneuerbarer Energien in unseren Breiten begrenzt ist. Der internationalen Zusammenarbeit muss somit eine größere Rolle zuerkannt werden. Die globalen Reserven der fossilen Energieträger sind ungleich verteilt, was die Abhängigkeit von einzelnen Staaten erhöht. Das Potential von Erneuerbaren Energien hingegen ist deutlich diverser verteilt. Regionen der Welt, die bisher keine oder wenig fossile Ressourcen haben, aber über viel Wind, Sonne und Platz verfügen, könnten ganz neue Player auf dem Weltmarkt der klimaneutralen Energie werden. Das sind zum Beispiel viele Regionen in Afrika, Lateinamerika, Asiens und Australiens. Erneuerbarer Strom lässt sich aber nur schwer speichern und über weite Strecken transportieren. Daher ist die Umwandlung in chemische Energieträger wie eFuels notwendig, um das globale Potential auszuschöpfen. Diemer: „Auf dem Weg dahin bietet der Weltenergierat mit seinem energieträger- und technologieübergreifenden Kompetenznetzwerk eine hervorragende Plattform.“
Weitere Informationen: www.efuel-alliance.eu
Die eFuel Alliance e.V.
Die eFuel Alliance ist eine Interessensgemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Mit seinen mehr als 170 Mitgliedern repräsentiert die eFuel Alliance die gesamte Wertschöpfungskette der eFuel Produktion: von innovativen Start-ups wie Synhelion über Siemens Energy, Bosch, Mazda, der Mineralölindustrie wie Neste bis hin zu Anwendungssektoren wie Liebherr sowie dem ADAC. Ziele der Initiative ist die Anerkennung von eFuels als wesentlicher Baustein einer europäischen, technologieoffenen Klimaschutzpolitik. Auf europäischer Ebene setzt sich die Allianz für Rahmenbedingungen ein, die einen Markthochlauf von eFuels ermöglichen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
eFuel Alliance e.V.
Herr Ralf Diemer
Unter den Linden 10
10117 Berlin
Deutschland
fon ..: 0049 151 175 46540
web ..: http://www.efuel-alliance.eu
email : info@efuel-alliance.eu
Geschäftsführer der eFuel Alliance e. V.
Pressekontakt:
Presseteam I eFuel Alliance e.V.
Frau Anja Baer
Schiffbauerdamm 8
10117 Berlin
fon ..: 0049 30 9700 5030
email : presse@efuel-alliance.eu
ZDK tritt der eFuel Alliance bei und fordert klare politische Zusagen
Posted by PM-Ersteller - 14/03/22 at 12:03:14 p.m.Pressemitteilung zum Beitritt des Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zur eFuel Alliance
Berlin, den 14.03.2022: Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist neues Mitglied der eFuel Alliance. Damit hat die eFuel Alliance einen weiteren wichtigen und einflussreichen Partner gewonnen, um die Rahmenbedingungen für die industrielle Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien möglichst rasch voranzutreiben. Der ZDK vertritt die berufsständischen Interessen von immerhin 36.570 Autohäusern und Kfz-Meisterbetrieben mit 435.000 Beschäftigten. Weitere 3.200 Karosserie-, Fahrzeugbau- und Lackier-Fachbetriebe mit rund 40.000 Mitarbeitern, die im Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugbautechnik e.V. (ZKF) organisiert sind, kommen hinzu.
„Wenn wir die Klimaziele im Straßenverkehr erreichen wollen, muss der Bestand an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in die Strategie zur CO2-Minderung einbezogen werden. Weltweit sind das aktuell rund 1,4 Milliarden Pkw, davon in Deutschland rund 46 Millionen. Sie ließen sich mit klimaneutral hergestellten E-Fuels betreiben, auch als Beimischung zu Benzin- oder Dieselkraftstoff“, sagt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Er wies außerdem darauf hin, dass die Politik hier bald für Klarheit sorgen muss: „Um synthetischen Kraftstoff schon bald verfügbar zu haben, bedarf es des politischen Willens, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen: mit starken Anreizen, aber insbesondere auch mit Planungssicherheit für Investoren, um Anlagen für die Herstellung dieser Kraftstoffe errichten zu können. Dafür setzen wir uns mit den Partnern in der eFuel Alliance nachdrücklich ein.“
Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance, freut sich ganz besonders darüber, mit dem ZDK einen starken Verband im Kampf für einen klimaneutralen Verkehr an der Seite zu haben. „Synthetische Flüssigkraftstoffe sind eine ausgezeichnete Alternative zu konventionellen Kraftstoffen und damit hervorragend geeignet, die CO2-Emissionen im Verkehrssektor entscheidend und kostengünstig zu reduzieren. Hinzu kommt , dass der russische Krieg mit der Ukraine sehr deutlich macht, dass wir in unserer Energieversorgung diverser und resilienter werden müssen. Um die Energieversorgung sicherer, unabhängiger und kostengünstiger zu machen, sind eFuels unverzichtbar. Je eher die politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, desto früher kommen wir diesen gemeinsamen Zielen näher.“
Die eFuel Alliance e.V.
Die eFuel Alliance e.V.ist eine Interessensgemeinschaft, die sich für die industrielle Produktion von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien einsetzt. Mit seinen mehr als 170 Mitgliedern repräsentiert die eFuel Alliance die gesamte Wertschöpfungskette der eFuel Produktion: von innovativen Start-ups wie Synhelion über Siemens Energy, Bosch, Mazda, der Mineralölindustrie wie Neste bis hin zu Anwendungssektoren wie Liebherr sowie dem ADAC. Ziele der Initiative ist die Anerkennung von eFuels als wesentlicher Baustein einer europäischen, technologieoffenen Klimaschutzpolitik. Auf europäischer Ebene setzt sich die Allianz für Rahmenbedingungen ein, die einen Markthochlauf von eFuels ermöglichen.
Weitere Informationen: https://www.efuel-alliance.eu/de/presse
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(Un)fit für 55!
Posted by PM-Ersteller - 14/07/21 at 09:07:29 a.m.Das „Fit for 55“-Paket macht die EU eindeutig nicht fit genug für eine klimaneutrale Zukunft.
Die Europäische Kommission verpasst gerade eine riesige Chance, die Energiewende zu beschleunigen und erneuerbaren Energien in Form von Strom, Wasserstoff oder eFuels gleichermaßen zum Durchbruch zu verhelfen. Es werden viel mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus der ganzen Welt benötigt, wenn die ambitionierten Klimaziele wirklich erreicht werden sollten.
Es liegt nun am Europäischen Parlament und dem Rat, die notwendigen Korrekturen vorzunehmen und den Weg für eine umfassende europäische Klimapolitik zu ebnen, die wirklich zukunftsfähig ist.
Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance: „Die EU-Kommission hat soeben die einmalige Chance verpasst, ein umfassendes Gesetzespaket vorzulegen, das die europäische Klimapolitik wirklich umgestalten und zukunftsfähig gemacht hätte.“
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt, dass die Kommission für 2035 das Enddatum für den konventionellen Verbrennungsmotor setze, dass aber die Regulierung es den Automobilherstellern überlasse, mit welchen Produkten dieses Ziel erreicht werden könnten. Sie betonte dabei ausdrücklich, dass dies auch mit Verbrennungsmotoren und klimaneutralen eFuels möglich sei. Dazu Ralf Diemer: „Mit Verlaub, Frau von der Leyen, diese Aussage ist schlicht falsch. Die CO2-Regulierung lässt den Herstellern nur die Wahl zwischen Elektro- oder Wasserstoffautos. Verbrenner mit eFuels sind regulatorisch faktisch ausgeschlossen, weil sie behandelt werden, wie fossile Verbrenner. Wir appellieren daher dringend dafür, unbedingt neue CO2 Standards für Neuwagen zu etablieren – und zwar unter Einbeziehung von erneuerbaren Kraftstoffen in die CO2-Normen. Die reine Elektrofahrzeug-Strategie der Europäischen Kommission ist eine Einbahnstraße, die auf reiner Ideologie beruht.“
Tobias Block, Leiter Strategie und Content der eFuel Alliance: „Unser aller gemeinsames Ziel ist, CO2 in der Atmosphäre zu reduzieren. Dafür müssen fossile Brennstoffe und nicht Antriebstechnologien verboten werden. Ein klimaneutraler Verbrennungsmotor ist viel besser als ein Elektrofahrzeug, das mit Strom aus fossilen Kraftwerken fährt.“
„Wir verstehen nicht, warum erneuerbare Kraftstoffe für den See- und Luftverkehr für die nächsten 10 Jahre von der Energiebesteuerung ausgenommen sind, während es im Straßenverkehr weiterhin in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten liegt, zu entscheiden, ob erneuerbare Kraftstoffe von der Energiebesteuerung ausgenommen werden sollen oder nicht. Das führt zu einem Flickenteppich an Regelung, die für unsere Unternehmen eine völlig unsinnige und unnötige Mehrbelastung und Unsicherheit bedeuten.“
Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance: „Es geht doch darum, in Zukunft die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu vermeiden und den Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen zu fördern. Dafür braucht es einen zukunftsorientierten Technologiemix und keine Festlegung auf eine einzige Technologie, die vermeintlich die einzige Lösung ist. Wir müssen den Anteil erneuerbarer Energien auch im Verkehrssektor unbedingt erhöhen. Wir brauchen ein Teilziel von 5% für Wasserstoff und eFuels für alle Sektoren bis 2030 in der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie, um Investitionen abzusichern und eine notwendige Nachfrage zu erzeugen!“ Das sind 60 Mio. t CO2 Reduktion pro Jahr, auf die wir nicht verzichten können.
Die EU-Kommission wird mit ihren Vorschlägen dem Anspruch Frau von der Leyens, einen möglichst technologieoffenen Rahmen zu setzen leider nicht gerecht. Vielmehr atmen die Kommissionsvorschläge den Geist einer Planwirtschaft, in der der Gesetzgeber entscheidet, welche Technologie für welche Nutzung in Frage kommen soll.
Es liegt nun an Europäischem Rat und Parlament die richtigen Korrekturen vorzunehmen: Für eine CO2-basierte Energiebesteuerung, für deutlich ambitioniertere und einheitliche Vorgaben in der Erneuerbare Energien Richtlinie und eine CO2-Regulierung für PKW und leichte Nutzfahrzeuge, die tatsächlich eFuels mit einbeziehen und nicht einseitig nur auf Elektromobilität setzt.
INVITATION: (Un)Fit for 55! (Digital Discussion in English)
55% – that’s the magic number needed to reduce greenhouse gas emissions by the end of the decade and set the European Union on track to meet its 2050 target of a climate-neutral economy. To become a greener Union, our lives will have to change significantly. Will the Fit for 55 package be able to lay the necessary groundwork? How fit is the revised European legislative architecture really to tackle the challenges ahead and avert the looming climate crisis? What must a future-proof climate policy look like to master the European energy and mobility transition, fuel a sustainable economy and make the Green Deal a success story?
Together with leading policymakers and prominent companies from our membership we will discuss topics ranging from a sustainable energy transition to greener, climate-neutral mobility, the role of sustainable renewable fuels for the off-road sector and a fair solution for carbon pricing which leaves no one behind.
We are pleased to welcome the following guests:
N.N. (Member of the Cabinet of Executive Vice-President Frans Timmermans (tbc))
Jens Geier (Member of the European Parliament, Head of the SPD delegation, Rapporteur for the EU Hydrogen Strategy, Member in the ITRE Committee)
Jakob Lagercrantz (CEO, Swedish 2030-Secretariat)
Christian Schultze (Deputy General Manager, Director Research and Operations, Mazda Motor Europe)
Eelco Dekker (Chief Representative Europe, Methanol Institute)
Introductory Remarks: Dr. Monika Griefahn (Member of the Sounding Board of the eFuel Alliance, Former Minister of Environment, Lower Saxony)
Moderator: Ralf Diemer (Managing Director, eFuel Alliance)
Do not miss the opportunity to discuss Europe’s future and join us at our event.
Please register for the event here. You will then receive a personalised access link.
The event will be held in English.
If you have any questions, please do not hesitate to contact us at any time.
For any 1:1 interviews or special interest, please call or send us an e-mail.
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Herr Ralf Diemer
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