Endova – Hals über Kopf in ein fantastisches Abenteuer

Lara Elisabeth Lützen aus der Schweiz schreibt ihren ersten Roman

BildIn Sofias Leben ist schon seit einiger Zeit nicht mehr alles so normal, wie es einmal war. Als sie und ihr Freund Timo plötzlich auch noch von unerträglichen Schmerzen heimgesucht werden und ihre Körper sich auf beängstigend mysteriöse Weise verändern, droht Sofia, endgültig den Verstand zu verlieren.

Doch was dann passiert, entbehrt fast jeder Vorstellungskraft, denn plötzlich finden sich die beiden in einer ihnen vollkommen unbekannten Welt wieder. Endova. Doch auch hier ist nicht alles so, wie es sein sollte, denn das fantastische Reiche wird bedroht. Und so, wie es scheint, ist Sofia die Einzige, die dieses Königreich retten kann. Aber nicht als Mensch, sondern als Elfe, denn in eine solche verwandelt sich das Mädchen nach und nach. Und als die Verwandlung abgeschlossen ist, nimmt Sofia den Namen Elena an. Und Freunde, die einst Freunde waren, sind plötzlich nicht mehr da. Dafür taucht jemand auf, der zunächst als Feind erscheint, sie entführt … und dann doch zu ihrer Rettung wird. Doch kann sie dem jungen Mann tatsächlich vertrauen?

„Es ist nun über drei Jahre her, dass ich begonnen habe, über dieses Buch nachzudenken, die ersten Worte zu tippen und wieder zu löschen, Namen zu suchen und zu finden, Charaktere zu lieben und zu hassen und mich von der Geschichte mitreißen zu lassen“, sagt die junge Autorin Lara Elisabeth Lützen. Sie wurde 2005 in Dresden geboren und zog wenige Jahre später mit ihrer Familie in die Schweiz. Dort geht sie im Moment auf eine Kantonsschule, um die Matura im Schwerpunkt Musik zu machen. Sie hat bereits einige Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht, das vorliegende Buch ist ihr erster Roman, der sich an Jugendliche ab etwa 13 Jahren richtet.

Bibliografische Angaben:
Lara Elisabeth Lützen
Endova
ISBN: 978-3-96074-473-3, Taschenbuch, 206 Seiten
Papierfresserchens MTM-Verlag

Das Buch kann über den Verlag, den Buchhandel und natürlich Amazon bezogen werden.

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Worte verletzen … und Schweigen tötet

Spannender Thriller mit ernstem Hintergrund aus der Feder der österreichischen Autorin Karin Waldl

BildMit ihrem aktuellen Werk „Worte verletzen … und Schweigen tötet“ setzt die österreichische Autorin Karin Waldl erneut ein Signal zu einem aktuellen Thema: Kindesmissbrauch und die Folgen, die sich daraus ergeben können, werden hier drastisch in Szene gesetzt. Die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher wendet sich diesmal nicht an die jungen Leser, sondern verpackt ihre Botschaft in einen Psychothriller für junge Erwachsene. Dabei wechselt Karin Waldl gekonnt zwischen den Ebenen, wenn ihre Protagonistin in ihre eigenen Erzählwelten abtaucht und dort ihre ganz persönliche Geschichte zu verarbeiten sucht.
Die erst zwanzig Jahre alte Emilia Klein sitzt als verurteilte Schwerverbrecherin im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Seit zwei Jahren versucht die Psychologin Frau Dr. Gabriel, Emilias Tat in gemeinsamen Gesprächen aufzuarbeiten – vergebens. Emilia verleugnet ihre Identität und ihre Vergangenheit, sie verweigert jede Information zu ihrer schweren Tat und ihren Motiven. Äußerlich gleichgültig nimmt sie ihr Leben im Gefängnis an, wohl wissend, dass sie es niemals wird verlassen dürfen. Emilia findet ihre Freiheit in ihrem Inneren. Oft von Albträumen geplagt und innerlich brodelnd taucht sie in Fantasiewelten ein und schreibt wie im Rausch ihre Geschichten. Auch ihr eigenes Verbrechen verarbeitet sie schließlich in einer dieser Erzählungen, und die Psychologin Dr. Gabriel erfährt schließlich die ganze grausame Geschichte um Emilia und ihre von Vergewaltigung geprägten Kindheit.
Alle Bücher der Autorin sind inspiriert von der starken religiösen Bindung, die ihr eigenes Leben ausmacht. So steht auch in „Worte verletzen … und Schweigen tötet“ am Ende die Frage, ob die Romanheldin sich von ihrer furchtbaren Vergangenheit befreien kann, wenn sie Gott darum bittet, ihren Peinigern zu verzeihen. Aus einem Psychothriller um Vergewaltigung und Kindesmissbrauch wird damit zugleich ein religionspädagogisches Buch. Karin Waldl, Jahrgang 1982, lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich. Sie ist Lehrerin für Mathematik und Religion und wirkt engagiert in der kirchlichen Arbeit mit.

Bibliografische Angaben:
Karin Waldl: Worte verletzen … und Schweigen tötet
Herzsprung-Verlag GbR 2020
ISBN: 978-3-96074-371-2
Taschenbuch, 238 Seiten, 12,90 Euro EUR, das Buch ist auch als E-Book erhältlich.

Zu erhalten über den gut sortierten Buchhandel, Amazon und den Verlag.

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2014 haben die beiden Verleger Martina und Thorsten Meier als zweiten, unabhängigen Verlag nach Papierfresserchens MTM-Verlag, einem Kinder- und Jugendbuchverlag, den Herzsprung-Verlag gegründet, der sich auf die Herausgabe von Belletristik, Lyrik und Sachbüchern im Erwachsenenbereich spezialisiert hat.

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Spannende Fiktion: „Oberwelt“ von Annabelle Laprell

Mit ihrem Debütroman zeichnet die Autorin Annabelle Laprell das düstere Bild von einer skrupellosen Institution, die aus pseudowissenschaftlichen Motiven Verbrechen an sechs Jugendliche begeht.

BildDie Autorin, die in Neuss beheimatet ist, wählt das Stilmittel einer Dystopie, also einer Erzählung, die eine negativ geprägte Gesellschaft beschreibt. Versklavung, Beschneidung aller Freiheiten, Machtmissbrauch und Diktatur sind die vorherrschenden Motive in dystopischer Literatur, und Annabelle Laprell bedient sich ihrer geschickt, um ein pessimistisches Zukunftsbild für ihre Charaktere zu zeichnen. Oft findet sich in einer Dystopie aber auch ein Protagonist, der die momentanen Verhältnisse zu hinterfragen und gegen die Unterdrückung aufzubegehren beginnt. Der Jugendroman „Oberwelt“ zeigt auf, dass der Wunsch nach Freiheit, Liebe und Anerkennung sich nicht unterdrücken lässt.

Silas und seine fünf Freunde leben in Gefangenschaft – schon ihr ganzes Leben. Das, was sie die „Oberwelt“ nennen, kennen sie nur aus DVDs, Lehrmaterialien und gelegentlich Zeitschriften. In ihrem fensterlosen Gefängnis, dessen „Fenster“ aus einem Fernseher besteht, der ihnen Sonne, Regen und Wind vorgaukelt, müssen sie täglich grausame Prozeduren über sich ergehen lassen. Medikamenten- und Kosmetiktests fügen ihnen körperliche und seelische Schmerzen zu. Hunger und Langeweile bestimmen den Alltag der Jugendlichen, und jeder versucht auf seine Weise, damit klar zu kommen. Emmeline zeichnet, Gracie singt, Mary liest. Angelo betreibt exzessives Bodybuildung, während Collin meist nur still und grübelnd dasitzt. Silas, der Ich-Erzähler der fesselnden Geschichte, lässt seine Gedanken beim Flummi-Werfen in seine Traumwelt entfliehen. Eines Tages passiert das Unerwartete: Barney taucht im Leben der sechs Gefangenen auf, ein Weltverbesserer, der den Freunden bei ihrer Flucht helfen möchte. Es geht plötzlich um die Frage: „Willst du den Rest deines Lebens hier in diesem kleinen und grauen Raum verbringen, während die Oberwelt schon auf dich wartet?“

Obwohl der Roman „Oberwelt“ an nur einem einzigen Ort spielt, wird die Geschichte durch die treffend gezeichneten Charaktere mit ihrer jeweils individuellen Gedanken- und Gefühlswelt niemals langweilig. Die mit Jahrgang 2000 noch sehr junge Autorin Annabelle Laprell schafft es, einen ständigen Spannungsbogen zu erzeugen und neugierig auf das nächste Kapitel zu machen. Das Buch entstand in nur zwei Wochen, nachdem die Autorin ein Jahr lang gedanklich daran gearbeitet hatte.

Annabelle Laprell: Oberwelt
ISBN: 978-3-86196-843-6, Taschenbuch, 228 Seiten

Das Buch kann hier bestellt werden.

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