Gedankenaustausch zur Zukunft der Druckindustrie

Gespräch mit dem 1. Bundesvorsitzenden Hans-Jürgen Altes über die Zukunft der Branche /
Software-Entwickler HUP ab sofort Mitglied beim Druckindustrie-Fachverband FDI e.V.

Bild„Die HUP hat zahlreiche Lösungen, um Druck-Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung, in der Buchhaltung und in Geschäftsbereichen wie Corporate Publishing zu unterstützen. Dazu gehören unser HUP Lohnbüro-Service, mit dem Unternehmen ihre Lohnabrechnung qualifiziert und kostengünstig auslagern können, sowie das Redaktionssystem und CMS PS.Content. Als neues Mitglied des Fachverbands der Druckindustrie und Informationsverarbeitung (FDI) können wir unsere Kompetenzen noch besser einbringen“, betont Franz Bausch, Sales-Abteilung der HUP: „Wichtig ist uns neben den fachlichen Aktivitäten auch der qualifizierte Gedankenaustausch.“

Einen Ausblick, wie die Ziele und Chancen in der Druckindustrie in Zeiten von Corona und Globalisierung aussehen, gibt Hans-Jürgen Altes, 1. Bundesvorsitzender des FDI, im HUP Interview:

Machen wir doch nicht so viel Druck und steigen locker ein: Wie oft werden Sie mit dem Weltzahnarztverband Fédération Dentaire Internationale (FDI) verwechselt?
Hans-Jürgen Altes: Noch nie! Aber dafür mit dem Reiseunternehmen FTI. Wir könnten also durchaus auch Reisen verkaufen …

Wohin geht denn die Reise in der deutschen Druckindustrie Stand August 2020?
Sehen Sie noch rosa Streifen am Druckerhimmel?
Altes: Natürlich sind die Vorzeichen derzeit nicht himmlisch. Die Ausschreibungen werden kleiner, spezieller, zunehmend personalisiert. Aber: Ziel, Herausforderung und gleichzeitig eine große Chance ist der Digital- und Tintenstrahldruck. Ob im Großformat oder personalisiertem Druck – in diesem Bereich steckt Potenzial. Hier wird sich der Anteil am Druckvolumen in den kommenden zwei Jahren von 17 auf ca. 24 Prozent erhöhen. Ein weiteres großes Thema ist die Veredelung wie Lacke und Prägungen in jeder erdenklichen Form, wobei die Digitalisierung faszinierende Möglichkeiten bietet, und natürlich auch durch die Beratung von Spezialisten aus der Druck- und Medienindustrie.

Also Fokussierung auf die anspruchsvolleren Aufgaben. Doch wie kann sich die Druck-industrie versus Onlinedruckereien vor allem beim Endkunden neu positionieren?
Altes: Genau da liegt das Handicap. Die Vor-Ort-Druckereien müssen daher die Beratungsinitiative ergreifen und durch ihre Kompetenzvermittlung, Service und Projektbetreuung vor allem auch für den Endkunden wieder interessanter werden. Das ist eine große Aufgabe und Umstellung, die wir als Fachverband begleiten müssen und wollen.

Ist denn auch der Qualitätsanspruch auf Kundenseite nicht mehr so hoch?
Altes: Heute wird vieles akzeptiert, was noch vor Jahren reklamiert worden wäre. Wenn der Preis und nicht das Ergebnis für die professionelle Außendarstellung eines Unternehmens das wesentliche Entscheidungskriterium ist, wird sich das leider auch nicht ändern. Die Globalisierung ist ein weiterer Grund für den Verfall der Preise. Und durch vorgegebene Templates beispielsweise bei Onlinedruckereien und die zunehmende Soft- und Hardwareausstattung auch in den Privathaushalten geht auch die Individualität der Druckerzeugnisse darüber hinaus verloren.

Fürchten Sie im Rahmen der Corona-Pandemie einen großen Kahlschlag bei den Druckereibetrieben?
Altes: Das ist derzeit sehr schwer abschätzbar. Die Branche besteht zu 80 Prozent vor allem aus kleinen und mittelständischen Betrieben bis zu 25 Mitarbeiter*innen. Insofern habe ich Hoffnung, dass sich der Großteil mit viel Leidenschaft aus der Krise herauskämpfen kann.

Wie groß sind denn die Nachwuchssorgen?
Altes: Wichtig ist, dass wir trotz Corona als Ausbildungsberufe der Druck- und Medienindustrie attraktiv bleiben. Wir pflegen daher Kooperationen unter anderem mit Fach- und Hochschulen und unterstützen an vielen bundesweiten Standorten Events, teils durch unsere Bezirke vor Ort organisiert. Der Bereich Ausbildung ist sehr schwierig geworden. Durch die Individualisierung der Berufe ist es so, dass bestimmte Berufszweige gar nicht mehr regional gelehrt bzw. schulisch dual begleitet werden können. Das ganze Szenario bietet Quereinsteigern den Raum, um sich am Markt zu positionieren.

Mehr Infos zu FDI und HUP
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„Qualität muss sich immer auch rechnen“

Kemna Druck Kamen ist dem neuesten Stand der Technik oft schon einen Schritt voraus

BildLeistungsfähige Maschinen ermöglichen heutzutage Druckereierzeugnisse in durchgehend hoher Qualität. Aus der Sicht von Kemna Druck Kamen wird damit die Wirtschaftlichkeit eines jeden Auftrags zusehends zum entscheidenden Faktor. In der Weiterverarbeitung setzt der westfälische Familienbetrieb auf eine zeitgemäße Broschürenfertigung mit dem Horizon StitchLiner Mark III.

Etiketten auf Rolle oder Bogen, Veredelungen und Fahrzeugbeschriftungen, Raumgestaltung, personalisierte Broschüren, Lagerschilder und Webdesign: Dem Portfolio nach ist Kemna Druck Kamen nicht unbedingt eine typische Druckerei. Allerdings entspricht das Angebot voll und ganz dem Werbeslogan, den sich Firmengründer Karl Kemna 1971 auf die Fahnen schrieb: „Außer Geld drucken wir so ziemlich alles!“

Flexibel bleiben, Neues ausprobieren
Der Erfolg hat den Grundsatz längst bestätigt, die Worte „so ziemlich“ hat Kemna Druck inzwischen selbstbewusst aus dem Slogan gestrichen. Das Ohr immer nah am Kunden, flexibel bleiben und Neues ausprobieren: Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich der Betrieb immer wieder neu erfunden und ist allen Krisen zum Trotz stetig gewachsen. Den rasanten Übergang vom Offset- zum Digitaldruck betrachtete Kemna nicht etwa als existenzielle Bedrohung, sondern vielmehr als Glücksfall: „Aus betriebswirtschaftlicher Sicht waren die klassischen Druckverfahren kaum noch zu verantworten“, erinnert sich Sabine Kemna-Heckmann, Tochter des Firmengründers, Druckermeisterin und seit gut 20 Jahren Geschäftsführerin der kemna druck kamen GmbH. Highlight im Maschinenpark der Druckproduktion ist heute eine HP Indigo 12000 Digital Press im 75-cm-Format.

In erster Linie dient der Einsatz modernster Technik dem Zweck, hochwertige Produkte rentabel liefern zu können. Daneben ist Kemna aber stetig auf der Suche nach Möglichkeiten, das Portfolio über klassische Druckereierzeugnisse hinaus zu erweitern – nicht einmal der Familienurlaub bleibt davon unberührt: „Während einer USA-Reise sind wir in den 1980er-Jahren auf selbstklebende Vinylfolien zur Herstellung von Fahrzeugbeschriftungen aufmerksam geworden“, berichtet Sabine Kemna-Heckmann. „In Deutschland war das damals noch nicht bekannt, also haben wir uns gleich nach Lieferanten umgesehen und bald darauf in Kamen mit der Produktion begonnen.“ Das „Urlaubsmitbringsel“ ist inzwischen ein wichtiges Standbein geworden, Kemna stattet die Fahrzeugflotten zahlreicher Unternehmen mit bedruckten Folien aller Art und Größe aus.

Nur was sich rechnet, wird auch gedruckt
Kemna druckt und kuvertiert Werbebriefe und Rechnungen für kommunale Versorgungsunternehmen (Sabine Kemna-Heckmann: „Es gibt nichts, was wir nicht kuvertieren könnten“), Kemna druckt beliebige Motive auf Acryl, Glas, Holz oder Dibond, auf Raumteiler, Akustikwände oder LED-Leuchtdisplays, Kemna druckt Etiketten in allen Farben und Größen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, folgt das Portfolio doch einer klaren Linie: be- und gedruckt wird im Hause Kemna zwar „alles“ – aber nur, wenn es sich auch rechnet. Das Team um Geschäftsführerin Kemna-Heckmann folgt damit konsequent den Grundsätzen, die Firmengründer Karl Kemna vor beinahe einem halben Jahrhundert ersonnen hatte: Absolute Termintreue, höchste Qualität bei fairen Preisen, freundliche Behandlung des Kunden, stets erreichbare und kompetente Ansprechpartner.

Seit Kemna Druck 1971 als Garagenbetrieb aus der Taufe gehoben wurde, hat sich der Fokus auf die Wirtschaftlichkeit und die Flexibilität in der Ausgestaltung des Angebots durchgehend bewährt. Das Unternehmen verfügt heute über 2.000 m² Produktionsfläche in modernen Räumlichkeiten und einen Maschinenpark nach dem Stand der Technik. Der Standort in einem Gewerbegebiet nahe dem Kamener Kreuz erleichtert die logistischen Abläufe. Die unternehmerische Verantwortung liegt in den Händen von Familienmitgliedern, deren Berufsausbildungen vom Drucker bis zum Betriebsfachwirt reichen. Größere Investitionen werden nicht von der Geschäftsführung allein auf den Weg gebracht, sondern erst einmal im Familienrat besprochen.

Um den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu bewahren, werden unrentable Aufträge zuweilen auch geteilt: 20.000 Verpackungen farbig zu bedrucken und individuell zu personalisieren, ist im Hause Kemna via Digitaldruck zu teuer. Die Bogen stattdessen bei einer anderen Druckerei im Offsetverfahren herstellen zu lassen und danach auf der eigenen Digitaldruckmaschine zu personalisieren, rechnet sich hingegen. Im Hause Kemna Druck mit insgesamt 35 Beschäftigten (zehn Familienmitglieder inklusive) erfährt der Begriff der Kreativität eine Auslegung weit über die Druckkunst hinaus.

Weiterverarbeitung komplett neu aufgestellt
So gut es Kemna Druck über die Jahre und Jahrzehnte gelungen ist, sich veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen immer wieder erfolgreich anzupassen, war eine Entwicklung doch unabwendbar: „Früher hatten wir es fast nur mit großen Aufträgen zu tun, die nach und nach über mehrere Tage oder sogar Wochen abgearbeitet wurden“, so Sabine Kemna-Heckmann. „Heute müssen wir jeden Tag 50 bis 60 kleinere Jobs abwickeln, und das noch dazu unter hohem Zeitdruck.“ Die Veränderung wirkte sich vor allem auf die Weiterverarbeitung aus. Das Verhältnis immer kleiner werdender Auflagen zu den bei jedem Auftrag unverändert notwendigen Rüstzeiten ließ jedwede Rentabilität dahinschmelzen. Parallel dazu entwickelte sich aufgrund der hohen Effizienz der neu beschafften HP Indigo 12000 in der Broschürenverarbeitung ein Produktionsstau: Die bislang eingesetzten Sammelhefter konnten angesichts der notwendigen Rüstzeiten kaum noch mit der großen Anzahl unterschiedlicher Aufträge Schritt halten.

Zur Lösung des Dilemmas entschied sich Kemna Druck im Jahr 2017 für die Investition in einen Horizon StitchLiner Mark III. Das System war gerade erst auf den Markt gekommen, ist Sammelhefter und Zusammentragmaschine in einem und ausgerichtet auf die variable Produktion rückstichgehefteter Broschüren. Damit der Workflow vom Digitaldruck zur Weiterverarbeitung möglichst reibungslos funktioniert, wurde die Anlage um den vollautomatischen Hochgeschwindigkeitsanleger HOF-400 ergänzt. Die integrierte Markenlesung ermöglicht eine seitenvariable Produktion ohne manuelle Eingriffe: alle Einstellungen werden automatisch und ohne Geschwindigkeitsverluste während der Produktion vorgenommen. Zudem übernimmt ein integrierter Cover-Feeder CF-400 bei Bedarf das Einschießen von Umschlägen oder Beilegern.

Bis dato hatte Kemna Druck mit Horizon Systemen noch keine Erfahrungen gesammelt, vertraute aber auf die Empfehlungen befreundeter Unternehmen und ließ sich von der Präsentation in den Quickborner Räumen überzeugen. Den Ausschlag gaben letztlich die extrem kurzen Rüstzeiten und der hohe Automatisierungsgrad der Maschine sowie das perfekte Zusammenspiel mit der HP Indigo 12000. Kemna Druck verarbeitet auf dem StitchLiner Mark III neben Broschüren unterschiedlichster Art vor allem Montage- und Bedienungsanleitungen, die Auflagen schwanken zwischen einigen Dutzend und wenigen Tausend Stück. Der StitchLiner Mark III erreicht im A4-Format bis zu 6.000 Takte pro Stunde, bei Verwendung von 80-Gramm-Papieren sind jeweils bis zu 50 Blatt oder bis zu 200 Seiten Umfang möglich. „Seit wir die Maschine einsetzen“, freut sich Geschäftsführerin Kemna-Heckmann, „haben wir die Rentabilität an dieser Stelle wieder fest im Griff.“

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Horizon steht weltweit für innovative Lösungen in der Druckweiterverarbeitung. Der internationale Marktführer bietet Produkte, die in Sachen Präzision, einfacher Bedienung, kurzen Rüstzeiten und Integrationsfähigkeit höchsten Ansprüchen gerecht werden. Insbesondere die vernetzten Smart-Finishing-Lösungen ermöglichen durch integrierte Kundenprozesse die wirtschaftliche Fertigung von Auflage 1 bis zur industriellen Produktion. Das Horizon Porfolio umfasst Maschinen für alle Aufgaben der Druckweiterverarbeitung: Sammelheften, Klebebinden, Falzen, Zusammentragen, Schneiden, Folienkaschieren und Stanzen.

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Mit Virtual Reality schneller und besser ausbilden – erste Praxis-Anwendungen starten

Rettungswagen-Simulator und Ingenieur-Trainings

BildVirtuelle Trainingswelten verändern in der Industrie, aber auch in anderen Branchen, die Ausbildung. Das Assistenzsystem Machine@Hand des Fraunhofer IGD kommt in Kürze bei der Rettungssanitäterausbildung zum Einsatz.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt sein virtuelles Trainingstool Machine@Hand für die ehrenamtliche Rettungssanitäterausbildung zur Verfügung. Ähnlich wie bei der Pilotenausbildung im Flugsimulator, soll künftig jeder Auszubildende im DRK-Kreisverband Herford-Stadt e. V. eine bestimmte Stundenanzahl im Rettungswagen-Simulator geübt haben, bis er oder sie blind weiß, welche Schublade in welchem Fall zu öffnen ist. Das soll nicht nur für Handlungssicherheit im Einsatz sorgen, sondern die Ausbildung weniger zeitintensiv gestalten, vor allem durch wegfallende Wege zu einem zentralen Ausbildungsort. Der Zeitaufwand von bis zu 800 Stunden für die gesamte Ausbildung kann dadurch langfristig reduziert werden. Ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, ehrenamtliche Arbeit attraktiver zu gestalten. Denn was die wenigsten wissen: 80 bis 90 Prozent der Rettungssanitäter sind Ehrenamtler. Das ist einer der Gründe, warum Thomas Pilz, Digitalisierungsbeauftragter im Ehrenamt beim DRK-Kreisverband, neue Ausbildungsmethoden voranbringen möchte: „Was uns antreibt, ist die Vision, Menschen so auszubilden, dass es in das heutige Lebensbild passt.“ Ein weiterer Vorteil des virtuellen Trainings: Es müsse nicht für jede Übung ein Rettungswagen zur Verfügung stehen.

Neue Möglichkeiten in allen Branchen
Machine@Hand wurde als visuelles Assistenzsystem für die produzierende Industrie entwickelt, wo Handlungs- und Wartungsabläufe immer anspruchsvoller und komplexer werden. Große Maschinen zu reinen Übungszwecken zu zerlegen und wieder zu montieren, ist nicht nur sehr zeit- und kostenaufwändig, sondern häufig logistisch fast unmöglich. Das gestaltet die Ausbildung an der echten Maschine extrem kompliziert. Bei der Heidelberger Druckmaschinen AG ist deshalb Machine@Hand im Einsatz, um Serviceingenieure auszubilden. Dr. Mario Aehnelt, Leiter der Abteilung „Visual Assistance Technologies“ sieht ganz klar die Übertragbarkeit und das Potential auch in anderen Branchen: „Im Grunde lässt sich Machine@Hand auf jede Art Maschine oder technische Einheit übertragen, so könnte beispielsweise medizinisches Personal im Umgang mit neuen Dialysesystemen geschult werden.“

Leichte Bedienung und aktives Mitgestalten
In der virtuellen Trainingswelt, die über eine VR-Brille, ein Tablet oder ein Smartphone bedient werden kann, werden dreidimensionale Arbeitsanweisungen situativ und positionsgenau angezeigt, was einen authentischen Lerneindruck ermöglicht. Die Einrichtung der Trainingsanwendung gestaltet sich ebenfalls intuitiv und erfordert keine Programmierkenntnisse. Auf Basis modularer 3D-Modelle können durch Ein- und Ausblenden, farbiges Hervorheben, Animieren von Objekten sowie Einbinden von Texten, Bildern und Videos die einzublendenden Informationen sehr einfach festgelegt werden. Die Auszubildenden sind dabei nicht nur Konsumenten, sondern können die Übungsszenarien mit ihren eigenen Kommentaren ergänzen und ihre Ideen mit anderen teilen. Dieser kollaborative Aspekt schult ganz nebenbei gelungenes Teamwork.

Das Fraunhofer IGD lädt am 24. Oktober 2019 nach Berlin zum Science-meets-Business-Workshop „Go-Visual“ ein, bei dem Vertreter aus Wirtschaft und Forschung jährlich über die Möglichkeiten und neuesten Entwicklungen zu Themen der visuellen Assistenz in der Produktion diskutieren. Die virtuelle Ausbildung ist diesjähriges Schwerpunktthema. Am 25. Oktober 2019 findet ebenfalls in Berlin erstmals ein Anwendertag aller Machine@Hand-Nutzer und -interessenten statt, bei dem der konstruktive Austausch untereinander und mit den Entwicklern im Vordergrund steht.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/go-visual-2019
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/machinehand-roadshow
www.igd.fraunhofer.de/projekte/machinehand

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Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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