Leadnodes gewinnt erste Kunden außerhalb des deutschsprachigen Raums

Leadnodes internationalisiert seine Plattform: Seit November 2025 nutzen sechs Kunden aus sechs Ländern die B2B-SaaS-Lösung für Lead-Management, Lead-Verteilung und Abrechnung.

BildSeit November 2025 nutzen sechs Kunden in der Schweiz, Österreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Türkei, Großbritannien und den USA die Leadnodes-Plattform für Lead-Management, Lead-Verteilung und Abrechnung.

Münster, 19.08.2026. Der Handel mit Kontaktanfragen ist bislang stark von nationalen Märkten geprägt. Unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen, Marktgewohnheiten, Sprachen und Anforderungen an die Abrechnung erschweren es, bestehende Lead-Prozesse ohne Anpassungen auf weitere Länder zu übertragen.

Die Leadnodes GmbH hat in den vergangenen Monaten erste Erfahrungen mit internationalen Märkten gesammelt. Seit November 2025 nutzen sechs Kunden außerhalb des deutschsprachigen Raums die Plattform des Anbieters. Die Kunden sitzen in der Schweiz, Österreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Türkei, Großbritannien und den USA.

Zum Einsatz kommt Leadnodes unter anderem in den Bereichen Photovoltaik und Wärmepumpe, Finanzen, Versicherungen und Handwerk. Damit wird die Plattform inzwischen in unterschiedlichen Märkten und für verschiedene Geschäftsmodelle eingesetzt.

Eine Plattform für unterschiedliche Märkte

Leadnodes ist als mandantenfähige B2B-SaaS-Plattform aufgebaut. Unternehmen können eine eigene Lead-Management-Umgebung unter ihrer eigenen Domain betreiben und Prozesse für die Erfassung, Validierung, Verteilung und Abrechnung von Leads abbilden.

Die Architektur wurde ursprünglich vor allem für White-Label-Szenarien im deutschsprachigen Markt entwickelt. Die Erfahrungen mit den ersten internationalen Kunden zeigen nun, dass sich dieses Modell auch auf weitere Märkte übertragen lässt.

Dabei geht es nicht nur um die Sprache der Benutzeroberfläche. Je nach Markt unterscheiden sich unter anderem Prozesse bei Lead-Erfassung und -Verteilung, Anforderungen an die Dokumentation von Einwilligungen sowie Abrechnungs- und Geschäftsmodelle.

Auch die Nachvollziehbarkeit der Lead-Herkunft und der Weitergabe spielt dabei eine zentrale Rolle. Leadnodes protokolliert relevante Prozessschritte über den Lebenszyklus eines Leads und schafft damit eine zentrale Grundlage für die Verwaltung und Abrechnung von Kontaktanfragen.

„Der Leadhandel ist traditionell stark von den jeweiligen Märkten geprägt. Unsere Erfahrung aus den vergangenen Monaten zeigt jedoch, dass sich die grundlegenden Prozesse für Lead-Erfassung, Verteilung und Abrechnung auch international abbilden lassen. Entscheidend ist dabei nicht, ein bestehendes Modell einfach zu übersetzen, sondern die Plattform flexibel genug für unterschiedliche Märkte zu gestalten“, sagt Marcel Mädche, Geschäftsführer der Leadnodes GmbH.

Internationalisierung als nächster Entwicklungsschritt

Mit den ersten Kunden außerhalb des deutschsprachigen Raums will Leadnodes die internationale Ausrichtung der Plattform weiter ausbauen. Die Benutzeroberfläche steht bereits in englischer Sprache zur Verfügung. Weitere Anpassungen und Sprachversionen sollen schrittweise hinzukommen.

„Die ersten sechs internationalen Kunden sind für uns vor allem ein wichtiger Praxistest. Wir sehen dabei, welche Anforderungen sich tatsächlich von Markt zu Markt unterscheiden und welche Prozesse sich standardisieren lassen“, so Mädche.

Weitere Informationen: https://leadnodes.com/en-us

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Herr Marcel Mädche
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Deutschland

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email : m.maedche@leadnodes.com

Die Leadnodes GmbH mit Sitz in Dieburg betreibt eine B2B-SaaS-Plattform für Lead-Management, Lead-Verteilung und Abrechnungsautomatisierung. Lead-Generatoren, Agenturen und Lead-Käufer können damit Kontaktanfragen erfassen, validieren, verteilen und über einen durchgängigen Prozess verwalten und abrechnen.

Die Plattform ist branchenübergreifend einsetzbar und wird unter anderem in den Bereichen Versicherung, Finanzdienstleistungen, Solar und Photovoltaik, Wärmepumpe, Handwerk und weiteren B2B-Dienstleistungen eingesetzt. Neben Kunden im deutschsprachigen Raum wird Leadnodes inzwischen auch von Unternehmen in weiteren europäischen Märkten sowie in den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten genutzt.

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BrandGuard verbindet netzweite Markenrecherche und digitale Beweissicherung

BrandGuard findet mögliche Markennutzungen auch auf unbekannten Domains, analysiert Websites und Archive und sichert aktuelle sowie historische Nachweise in strukturierten digitalen Fallakten.

BildRheinberg, 29. Juli 2026 – Mögliche Markenrechtsverletzungen im Internet bleiben häufig lange unentdeckt. Entsprechende Angebote können auf bislang unbekannten Onlineshops, tief liegenden Produktseiten, in Preislisten, PDF-Dokumenten oder auf Produktbildern erscheinen und sind für Markeninhaber deshalb nur schwer vollständig zu erfassen.

Gleichzeitig sind digitale Fundstellen flüchtig. Produktnamen werden geändert, Dokumente ersetzt, Seiten auf neue Adressen weitergeleitet oder vollständig entfernt. Ein später aufgenommener Screenshot zeigt dann nur noch den aktuellen Zustand – nicht aber, wie lange ein Angebot bereits bestand, über welche Vertriebswege es sichtbar war oder welche Änderungen zwischenzeitlich vorgenommen wurden.

Mit BrandGuard hat borban eine Plattform entwickelt, die diese bislang häufig getrennten Aufgaben in einem durchgängigen Arbeitsprozess zusammenführt. Das System verbindet die netzweite Suche nach möglichen Markennutzungen mit der technischen Analyse vollständiger Internetauftritte, der Rekonstruktion historischer Seitenstände, kontinuierlichem Monitoring und der strukturierten Sicherung digitaler Nachweise.

Aus einem zunächst einzelnen Suchhinweis kann dadurch eine nachvollziehbare Fallakte entstehen: von der Entdeckung einer bislang unbekannten Domain über die Untersuchung zugehöriger Produktseiten und Dokumente bis zur zeitlichen Einordnung, Beweissicherung und weiteren Bearbeitung.

BrandGuard richtet sich an Markeninhaber, Unternehmen, Hersteller, Rechtsabteilungen, Kanzleien und spezialisierte Dienstleister, die mögliche Markennutzungen nicht nur auffinden, sondern ihren technischen und zeitlichen Zusammenhang nachvollziehbar dokumentieren möchten.

Die Suche beginnt im Netz – nicht erst auf einer bekannten Website

Viele herkömmliche Prüfungen setzen voraus, dass die zu untersuchende Internetadresse bereits feststeht. Für eine umfassende Markenbeobachtung reicht dieser Ansatz jedoch nicht aus. Wer ausschließlich bekannte Anbieter kontrolliert, erfährt nichts von neuen Shops, weiteren Vertriebspartnern oder Dokumenten, die bislang außerhalb des eigenen Blickfeldes veröffentlicht wurden.

BrandGuard setzt deshalb bereits bei der Entdeckung an. Nach Eingabe eines Markennamens kann die Plattform über angebundene Suchquellen nach öffentlich auffindbaren Verwendungen im Netz recherchieren. Dabei werden nicht nur exakte Übereinstimmungen berücksichtigt. Auch kontrolliert erzeugte Schreibvarianten, unterschiedliche Trennungen, Bindestriche und wahrscheinliche Tippfehler können in die Recherche einbezogen werden.

Die Ergebnisse werden nicht lediglich als unsortierte Liste einzelner Links dargestellt. BrandGuard führt Fundstellen nach Domains zusammen, prüft ihre technische Erreichbarkeit und ordnet sie anhand nachvollziehbarer Signale ein. Eine Verwendung in einem Produkttitel oder auf einer erkennbaren Verkaufsseite kann dadurch anders priorisiert werden als eine beiläufige Erwähnung in einem allgemeinen Text.

So können bislang unbekannte Anbieter, Shops und Produktfundstellen sichtbar werden, ohne dass der Nutzer deren Internetadressen zuvor einzeln benennen muss. Relevante Domains lassen sich anschließend unmittelbar in weiterführende Prüfprojekte übernehmen.

Der öffentliche Marken-Netzscan ermöglicht eine begrenzte technische Vorprüfung bereits ohne Benutzerkonto. Er zeigt erste öffentlich auffindbare Websignale und mögliche Fundstellen. Eine vollständige Untersuchung und dauerhafte Beweisakte entsteht erst innerhalb des geschützten BrandGuard-Arbeitsbereichs.

Ein Suchtreffer wird zum Ausgangspunkt einer Tiefenanalyse

Ein einzelnes Suchergebnis bildet regelmäßig nur einen kleinen Teil eines Internetauftritts ab. Derselbe Markenname kann auf weiteren Produktseiten, in Kategorien, internen Suchergebnissen, Dokumenten oder unterschiedlichen Produktvarianten desselben Anbieters verwendet werden.

BrandGuard beendet die Recherche deshalb nicht bei der zuerst gefundenen Adresse. Der eigens entwickelte Crawler kann den öffentlich erreichbaren Bereich einer Website systematisch erschließen. Je nach Projektkonfiguration berücksichtigt er interne Verlinkungen, Sitemaps, bekannte Produkt- und Dokumentadressen, typische Suchrouten von Onlineshops sowie weitere Unterseiten und Subdomains.

Dabei analysiert die Plattform nicht allein den sichtbaren Text. Sie erfasst auch den technischen Zustand einer Fundstelle. Dazu gehören unter anderem Seitentitel, Hauptüberschriften, Weiterleitungsketten, Canonical-Verweise, strukturierte Daten, Indexierungseinstellungen und öffentlich übertragene Headerinformationen.

Diese Zusammenhänge können für die spätere Bewertung wesentlich sein. Es macht einen Unterschied, ob ein Begriff lediglich innerhalb einer Internetadresse auftaucht, beiläufig in einem Fließtext erwähnt wird oder als zentrale Bezeichnung eines öffentlich auffindbaren Verkaufsangebots erscheint.

BrandGuard hält Herkunft und Kontext eines Fundes deshalb getrennt fest. Der Nutzer kann nachvollziehen, auf welcher Seite, in welchem Seitenbereich und unter welchen technischen Bedingungen eine Bezeichnung erkannt wurde.

Aus einer einfachen Begriffssuche entsteht damit eine systematische Untersuchung des öffentlich erreichbaren Umfelds.

Auch Bilder und eingescannte Dokumente werden untersucht

Gerade im Onlinehandel sind Markenbezeichnungen nicht immer als maschinenlesbarer Seitentext hinterlegt. Sie können ausschließlich auf einer Verpackung, einem Etikett, einem Produktfoto oder einer eingebetteten Grafik erscheinen.

Auch Produktblätter, Kataloge, Preislisten und andere PDF-Dokumente bestehen teilweise aus eingescannten Seiten. Eine gewöhnliche Textsuche kann solche Inhalte nicht zuverlässig erfassen.

BrandGuard verfügt deshalb über eine integrierte optische Zeichenerkennung. Sie kann sichtbare Texte aus Produktbildern und bildbasierten Dokumenten auslesen und in die weitere Untersuchung einbeziehen.

Damit lassen sich Markennamen auch dann erkennen, wenn sie nicht im Quelltext einer Produktseite vorkommen, sondern lediglich auf dem dargestellten Produkt oder innerhalb eines eingescannten Dokuments sichtbar sind.

Die Plattform dokumentiert zugleich, woher ein Hinweis stammt und wie sicher die jeweilige Erkennung ist. Eine eindeutige Produktbezeichnung wird nicht undifferenziert mit einer unsicheren Zeichenfolge aus einem schlecht aufgelösten Bild gleichgesetzt. Herkunft, Fundort und Erkennungsqualität bleiben für die weitere Prüfung sichtbar.

Historische Recherche zeigt, was heute nicht mehr zu sehen ist

Eine aktuelle Internetseite erzählt häufig nur einen Teil der Geschichte. Produktnamen können verändert, Angebote entfernt, Dokumente überschrieben und frühere Seiten auf andere Adressen weitergeleitet worden sein.

Wer erst zu einem späteren Zeitpunkt recherchiert, findet möglicherweise nur noch einen bereinigten oder vollständig veränderten Internetauftritt.

BrandGuard verbindet die aktuelle Untersuchung deshalb mit historischer Webrecherche. Soweit externe Archive entsprechende Daten bereitstellen, können frühere Zustände einer Fundstelle ermittelt, gesichert und zeitlich eingeordnet werden. Die Plattform arbeitet dabei unter anderem mit verfügbaren Aufnahmen des Internet Archive und URL-Hinweisen aus Common Crawl.

Die historische Analyse beschränkt sich nicht auf eine zufällig ausgewählte Momentaufnahme. Unterschiedliche Zeiträume können systematisch berücksichtigt werden, um frühe, spätere und dazwischenliegende Zustände derselben Seite miteinander zu vergleichen.

Dadurch kann sichtbar werden, ob ein Markenname früher Bestandteil einer Produktbezeichnung oder eines Seitentitels war, später entfernt wurde oder ein Angebot unter einer anderen Adresse weitergeführt wurde. Auch veränderte Überschriften, ersetzte Dokumente und zwischenzeitlich verschwundene Verkaufsseiten können Teil eines zeitlichen Verlaufs werden.

Aktuelle und historische Nachweise werden innerhalb einer gemeinsamen Zeitlinie zusammengeführt. Aus einzelnen Aufnahmen entsteht so eine nachvollziehbare Entwicklung.

BrandGuard macht zugleich die Grenzen externer Archive sichtbar. Eine fehlende Aufnahme beweist nicht, dass eine Seite zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht existiert hat. Ebenso belegt die jüngste verfügbare Archivaufnahme nicht automatisch das Ende einer Nutzung. Technische Lücken und Unsicherheiten bleiben als Teil der Dokumentation erkennbar.

„Bei digitalen Markenfällen ist häufig nicht nur entscheidend, was heute auf einer Website steht“, erklärt Boris Banaszak, Gründer und Entwickler von BrandGuard. „Wesentlich kann auch sein, wann eine Nutzung erstmals dokumentiert werden kann, wie sie sich über einen längeren Zeitraum verändert hat und welche Inhalte später entfernt oder ersetzt wurden. BrandGuard soll diesen Verlauf sichtbar machen, ohne den technischen Quellen mehr Aussagekraft zuzuschreiben, als sie tatsächlich besitzen.“

Technische Beweissicherung reicht über einen Screenshot hinaus

Ein Screenshot kann eine wichtige Momentaufnahme darstellen. Für eine umfassende technische Dokumentation reicht er jedoch häufig nicht aus.

Er zeigt beispielsweise nicht, welche Datei ursprünglich vom Server übertragen wurde, welche Weiterleitungen bestanden, welche technischen Informationen mit der Seite verbunden waren oder ob die gesicherte Datei später verändert wurde.

BrandGuard kann deshalb – abhängig von der jeweiligen Fundstelle und Projektkonfiguration – neben sichtbaren Seitenaufnahmen auch HTML-Inhalte, ursprüngliche PDF-Dateien, technische Header, Weiterleitungsketten, extrahierte Texte, OCR-Ergebnisse und weitere Seitenmetadaten sichern.

Vollständige Seitenscreenshots und als PDF gerenderte Browseransichten können ebenfalls Bestandteil einer Beweiseinheit werden. Ist eine Website zunächst durch eine Altersabfrage, einen Cookie-Dialog oder eine andere Vorschaltung verdeckt, kann auch dieser Ausgangszustand dokumentiert werden. Eine anschließend erforderliche Interaktion lässt sich protokollieren, sodass nachvollziehbar bleibt, wie der eigentliche Inhalt erreicht wurde.

Ursprüngliche Dateien und spätere Auswertungen werden getrennt behandelt. Die technische Quelldatei bleibt als gesicherter Zustand erhalten, während zusätzliche Analysen, Anmerkungen oder Fallinformationen separat ergänzt werden können.

Für gesicherte Dateien erzeugt BrandGuard SHA-256-Prüfsummen. Diese funktionieren wie digitale Fingerabdrücke: Bereits eine geringfügige nachträgliche Veränderung des Dateiinhalts führt zu einem anderen Wert.

Quellenangaben, Erfassungszeitpunkte, technische Informationen und Prüfsummen werden in Manifesten zusammengeführt. Bei einem vollständigen Export kann zusätzlich eine übergreifende Prüfsummendatei erstellt werden, mit der sich die Integrität der enthaltenen Dateien kontrollieren lässt.

BrandGuard bezeichnet dieses Verfahren bewusst als hashbasierte Integritätsdokumentation. Die Plattform behauptet weder, damit automatisch einen qualifizierten externen Zeitstempel zu erzeugen, noch nimmt sie eine gerichtliche Bewertung des späteren Beweiswertes vor.

„Ein Screenshot zeigt, was in einem bestimmten Moment auf einem Bildschirm sichtbar war“, sagt Banaszak. „Eine nachvollziehbare technische Dokumentation muss darüber hinaus erkennen lassen, woher ein Inhalt stammt, wie er erreicht wurde, welche Daten tatsächlich vorlagen und ob die gesicherten Dateien später unverändert geblieben sind.“

Aus mehreren Seitenständen entsteht ein verständlicher Fallverlauf

Eine Internetseite kann über Monate oder Jahre mehrfach untersucht werden. Jeder Prüfzeitpunkt kann einen anderen Zustand zeigen.

Würden sämtliche Aufnahmen lediglich als einzelne Dateien abgelegt, entstünde schnell eine unübersichtliche Sammlung aus Screenshots, Dokumenten und technischen Informationen. BrandGuard ordnet zusammengehörende Seitenstände deshalb gemeinsamen Beweisfällen zu.

Innerhalb eines Falls wird sichtbar, wann eine Fundstelle erstmals und zuletzt dokumentiert wurde, welche unterschiedlichen Versionen vorliegen und welche Veränderungen zwischen den einzelnen Prüfzeitpunkten erkannt wurden.

Das System kann beispielsweise dokumentieren, dass ein Markenname bei einer früheren Untersuchung im Seitentitel enthalten war, bei einem späteren Scan jedoch nicht mehr erscheint. Ebenso können veränderte Überschriften, Weiterleitungen, Indexierungseinstellungen oder kommerzielle Signale nachvollzogen werden.

BrandGuard unterscheidet dabei zwischen aktuellen, ausschließlich historischen und kombiniert dokumentierten Fällen. Eine Fundstelle kann gegenwärtig erreichbar sein, nur noch innerhalb eines Webarchivs existieren oder durch aktuelle und historische Zustände gemeinsam belegt werden.

Aus zahlreichen technischen Einzelinformationen entsteht so ein verständlicher Verlauf der jeweiligen Fundstelle.

Monitoring erkennt neue und veränderte Entwicklungen

BrandGuard ist nicht nur für einmalige Recherchen konzipiert. Markenprojekte können in festgelegten Abständen erneut geprüft werden.

Die Plattform vergleicht dabei nicht lediglich die Gesamtzahl gefundener Seiten. Sie untersucht, wie sich einzelne Beweisfälle und ihre technischen Zustände verändert haben.

Dadurch kann sichtbar werden, ob neue Domains hinzugekommen sind, bekannte Seiten verändert wurden, weitere historische Nachweise verfügbar sind oder sich die Priorität einer Fundstelle erhöht hat.

Auch Inhalte, die bei einer späteren Prüfung nicht erneut ermittelt werden, bleiben in der Dokumentation erhalten. BrandGuard kennzeichnet sie bewusst lediglich als „nicht erneut gefunden“. Daraus wird weder eine endgültige Löschung noch ein nachgewiesenes Ende der Nutzung abgeleitet.

Die fortlaufende Überwachung kann darüber hinaus erneut im gesamten Netz ansetzen. BrandGuard kann regelmäßig nach bislang unbekannten Domains und neuen Fundstellen suchen und relevante Ergebnisse in weiterführende Untersuchungen überführen.

Damit verbindet das System die wiederkehrende Kontrolle bekannter Fälle mit der fortlaufenden Suche nach neuen Entwicklungen.

Recherche, Beweise und Fallbearbeitung in einem Arbeitsbereich

Die Arbeit mit BrandGuard endet nicht nach Abschluss eines Scans. Die Plattform enthält einen Legal Workspace, in dem die gesicherten Ergebnisse strukturiert weiterbearbeitet werden können.

Fundstellen lassen sich Markenprojekten, Mandanten und digitalen Rechtsakten zuordnen. Innerhalb einer Akte können Beteiligte, Gegner, Zuständigkeiten, Prioritäten, Bearbeiter, Fristen und zeitliche Entwicklungen dokumentiert werden.

Auch eigene Unterlagen können ergänzt werden. Schriftverkehr, Rechnungen, Verträge, selbst angefertigte Screenshots und weitere Dokumente lassen sich gemeinsam mit den automatisch gesicherten Internetfundstellen verwalten.

Manuell hinzugefügte Dateien erhalten ebenfalls eine Prüfsumme und können später gemeinsam mit den technischen Webnachweisen exportiert werden.

Kanzleien und spezialisierte Dienstleister können mehrere Mandanten getrennt voneinander verwalten. Rollen und Berechtigungen bestimmen, welche Nutzer auf Projekte, Beweise, Fälle, Fristen und weitere Informationen zugreifen dürfen.

Der Arbeitsablauf reicht damit von der ersten netzweiten Entdeckung über die technische und historische Untersuchung bis zur strukturierten Bearbeitung innerhalb einer digitalen Fallakte.

Strukturierte Beweispakete statt verteilter Einzeldateien

Nach Abschluss einer Untersuchung kann BrandGuard die vorhandenen Informationen als zusammenhängendes Beweispaket exportieren.

Ein solcher Export kann einen lesbaren Bericht, strukturierte Tabellen, Projekt- und Fallinformationen, aktuelle Seitenstände, historische Archivaufnahmen, Zeitlinien, Monitoring-Vergleiche, Screenshots, Browser-PDFs, ursprüngliche HTML- und PDF-Dateien, OCR-Ergebnisse, technische Metadaten und die zugehörigen Prüfsummen enthalten.

Dabei bleibt erkennbar, welche Inhalte ursprünglich gesichert, welche Informationen automatisch ausgewertet und welche Angaben später manuell ergänzt wurden.

Auch technische Einschränkungen, nicht verfügbare Archivstände oder fehlgeschlagene Aufnahmen können als Bestandteil der Dokumentation erhalten bleiben.

Das Ergebnis ist keine lose Sammlung unterschiedlicher Dateien, sondern eine geordnete digitale Akte, die intern geprüft oder an eine Rechtsabteilung, Kanzlei oder einen anderen qualifizierten Bearbeiter übergeben werden kann.

Ein eigenständig entwickeltes Gesamtsystem

BrandGuard ist keine bloße Benutzeroberfläche für einen einzelnen Such- oder Archivdienst.

Hinter der Plattform steht ein von borban entwickeltes Gesamtsystem, das die einzelnen Arbeitsschritte technisch und organisatorisch miteinander verbindet.

Externe Suchquellen und Webarchive liefern – soweit verfügbar – Ausgangsdaten. Die Steuerung der Recherche, die Gruppierung gefundener Domains, die Tiefenanalyse von Websites, die Erkennungslogik, die optische Texterfassung, die zeitliche Zuordnung, die Bildung von Beweisfällen, das Veränderungsmonitoring, die Fallverwaltung und die Erstellung der Beweispakete erfolgen innerhalb der BrandGuard-Plattform.

Eine im Netz entdeckte Domain kann dadurch ohne Wechsel zwischen unterschiedlichen Werkzeugen untersucht, historisch eingeordnet, technisch dokumentiert, fortlaufend überwacht und einer digitalen Akte zugeordnet werden.

BrandGuard führt damit Arbeitsschritte zusammen, die in der Praxis häufig auf mehrere Speziallösungen, manuelle Recherchen, Tabellen und lokale Dateiablagen verteilt sind.

Im Hintergrund überwacht eine eigene Qualitätsebene die zentralen Systemabläufe und macht technische Auffälligkeiten frühzeitig sichtbar. Dieser Bereich bleibt für den Nutzer weitgehend im Hintergrund, unterstützt jedoch den stabilen Betrieb und die kontrollierte Weiterentwicklung der Plattform.

BrandGuard wird fortlaufend erweitert. Erkenntnisse aus dem produktiven Einsatz, neue technische Möglichkeiten und Rückmeldungen von Markeninhabern, Unternehmen und Kanzleien fließen kontinuierlich in die Entwicklung ein.

Künftige Analyse soll auch Vertriebswege und wirtschaftliche Reichweite abbilden

Als nächste Erweiterung entwickelt borban ein Modul zur Rekonstruktion öffentlich erkennbarer Vertriebsnetze.

Die geplante Analyse soll historische Händlerfundstellen, Produktvarianten, Preisentwicklungen, dokumentierte Verkaufsindikatoren, Filialnetze und Vertriebszeiträume miteinander verbinden.

Ziel ist es, bei möglichen Markenrechtsverletzungen nicht nur einzelne Angebote nachzuweisen, sondern auch die öffentlich erkennbare Verbreitung eines Produkts systematisch abzubilden.

Auf Grundlage der verfügbaren Daten soll BrandGuard künftig nachvollziehbare Umsatzkorridore ermitteln können. Dabei wird ausdrücklich zwischen gesicherten Tatsachen, öffentlich dokumentierten Indizien und erforderlichen Annahmen unterschieden.

Eine solche Auswertung kann keine vollständige kaufmännische Auskunft und keine internen Verkaufsunterlagen ersetzen. Sie kann jedoch eine erste wirtschaftliche Einschätzung ermöglichen und Hinweise darauf liefern, ob behauptete Absatzmengen mit dem öffentlich sichtbaren Vertriebsumfang plausibel vereinbar sind.

„Eine Markenverwendung darf wirtschaftlich nicht nur anhand eines einzelnen Angebots betrachtet werden“, erklärt Banaszak. „Wenn sich ein Produkt über Jahre bei verschiedenen Händlern, in mehreren Varianten oder innerhalb größerer Filialnetze nachweisen lässt, entsteht ein anderes Gesamtbild. Diese Zusammenhänge wollen wir künftig nachvollziehbar erfassen, ohne aus Indizien scheinbar exakte Tatsachen zu machen.“

Technische Unterstützung ohne automatische Rechtsentscheidung

Trotz seines umfassenden Funktionsumfangs entscheidet BrandGuard nicht, ob eine Markenverletzung vorliegt.

Die Plattform dokumentiert öffentlich erreichbare Inhalte, technische Zustände, Quellen, zeitliche Entwicklungen und nachvollziehbare Risikosignale. Sie unterstützt dabei, mögliche Fundstellen zu entdecken, zu priorisieren, technisch zu untersuchen und strukturiert zu sichern.

Ob eine konkrete Verwendung rechtlich zulässig ist, wer für sie verantwortlich ist und welche Ansprüche oder Maßnahmen daraus folgen, muss weiterhin im jeweiligen Einzelfall durch entsprechend qualifizierte Personen beurteilt werden.

Diese Trennung ist Teil des Systemkonzepts. BrandGuard macht technische Unsicherheiten, unvollständige Quellen und methodische Grenzen sichtbar, statt sie hinter einer vermeintlich eindeutigen automatischen Entscheidung zu verbergen.

Über BrandGuard

BrandGuard ist eine von borban entwickelte Plattform für netzweite Markenrecherche, technische Website-Analyse, historische Webrecherche, kontinuierliches Monitoring und digitale Beweissicherung.

Die Plattform findet mögliche Markennutzungen auch auf bislang unbekannten Domains, untersucht vollständige Internetauftritte und öffentlich zugängliche Dokumente, erkennt Texte in Bildern, rekonstruiert frühere Seitenstände und führt aktuelle sowie historische Nachweise in strukturierten Beweisfällen zusammen.

Mit dem integrierten Legal Workspace lassen sich die erfassten Fundstellen anschließend Mandanten, digitalen Rechtsakten, Fristen und ergänzenden Beweismitteln zuordnen.

BrandGuard wird von Boris Banaszak entwickelt und als Teil des Softwareangebots von borban betrieben. Das System stellt keine Rechtsberatung bereit und trifft keine automatische verbindliche Feststellung über das Vorliegen einer Markenverletzung.

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Herr Boris Banaszak
An der Lehmkuhl 7
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email : kontakt@borban.one

Das Angebot von borban umfasst eigenständig entwickelte Softwarelösungen und digitale Plattformen für Unternehmen, Kanzleien und den E-Commerce. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die komplexe technische Prozesse in klar strukturierte, nachvollziehbare und zuverlässig steuerbare Arbeitsabläufe überführen.

Die Entwicklung orientiert sich konsequent an realen Anforderungen aus der Praxis. Lösungen werden dabei nicht als isolierte Einzelfunktionen konzipiert, sondern als ganzheitliche Systeme, die unterschiedliche Arbeitsschritte miteinander verbinden und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Zum Portfolio gehört BrandGuard, eine Plattform für netzweite Markenrecherche, historische Webanalyse, kontinuierliches Monitoring und digitale Beweissicherung.

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STOPV-Prinzip als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen

Die TransGate GmbH informiert über Maßnahmenhierarchien im Arbeitsschutz und die digitale Umsetzung mit der Arbeitsschutz-Software Prevenio

BildLingen, Juni 2026 – Arbeitsschutz beginnt nicht erst bei der persönlichen Schutzausrüstung. Genau hier setzt das sogenannte STOPV-Prinzip an, das Unternehmen eine klare Rangfolge bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen vorgibt. Mit einem Fachbeitrag dazu möchte die TransGate GmbH Unternehmen praxisnah erklären, warum das Prinzip heute wichtiger denn je ist und weshalb es als Grundlage moderner Gefährdungsbeurteilungen gilt.

Gerade im betrieblichen Alltag stehen Verantwortliche häufig vor der Herausforderung, Risiken nicht nur zu erkennen, sondern Schutzmaßnahmen sinnvoll und nachhaltig abzuleiten. Die Gefährdungsbeurteilung bildet dabei das Herzstück des Arbeitsschutzes und dient als Grundlage für zahlreiche Entscheidungen im Unternehmen. Das STOPV-Prinzip unterstützt dabei, Maßnahmen nicht willkürlich, sondern nach einer festgelegten Hierarchie auszuwählen.

„Viele Unternehmen konzentrieren sich noch immer zuerst auf persönliche Schutzmaßnahmen. Dabei beginnt wirksamer Arbeitsschutz deutlich früher – nämlich bei der systematischen Vermeidung von Gefährdungen“, erklärt TransGate-Geschäftsführer Nico Baars. „Das STOPV-Prinzip schafft hierfür eine wichtige Orientierung und hilft Unternehmen, nachhaltige Entscheidungen im Arbeitsschutz zu treffen.“

Klare Reihenfolge statt zufälliger Maßnahmen

Das STOPV-Prinzip beschreibt die gesetzlich empfohlene Maßnahmenhierarchie im Arbeitsschutz. Die einzelnen Buchstaben stehen dabei für Substitution, technische, organisatorische, persönliche sowie verhaltensbezogene Schutzmaßnahmen. Ziel ist es, Gefährdungen möglichst frühzeitig an ihrer Ursache zu minimieren und Risiken systematisch zu reduzieren.

An erster Stelle steht die Substitution. Gefährliche Stoffe, Maschinen oder Verfahren sollen – wenn möglich – ersetzt werden. Erst danach folgen technische Schutzmaßnahmen wie Absaugungen, Kapselungen oder Lichtschranken. Organisatorische Maßnahmen regeln anschließend Abläufe, Zuständigkeiten oder zeitliche Trennungen. Persönliche Schutzmaßnahmen wie Helme oder Schutzbrillen dienen dagegen vor allem dazu, verbleibende Restrisiken zusätzlich zu minimieren. Ergänzend spielen verhaltensbezogene Maßnahmen wie Unterweisungen und Betriebsanweisungen eine wichtige Rolle.

„Das STOPV-Prinzip macht deutlich, dass Arbeitsschutz mehr ist als reine PSA“, so Nico Baars weiter. „Unternehmen benötigen strukturierte Prozesse, nachvollziehbare Bewertungen und ein klares Verständnis dafür, welche Maßnahmen langfristig die größte Wirkung erzielen.“

Digitale Unterstützung durch Prevenio

Mit der Arbeitsschutz-Software Prevenio unterstützt die TransGate GmbH Unternehmen dabei, Gefährdungsbeurteilungen digital, strukturiert und nachvollziehbar umzusetzen. Das Modul Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, Risiken systematisch zu erfassen, Maßnahmen nach dem STOPV-Prinzip abzuleiten und Prozesse revisionskonform zu dokumentieren. Gleichzeitig erleichtern Auswertungen, Benachrichtigungen und Maßnahmenverfolgungen die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag.

Darüber hinaus unterstützt Prevenio Unternehmen dabei, Sicherheitskulturen nachhaltig aufzubauen und Mitarbeiter aktiv in den Arbeitsschutz einzubinden. Digitale Prozesse ersetzen dabei fehleranfällige Excel-Listen und schaffen gleichzeitig mehr Transparenz im gesamten Arbeitsschutzmanagement.

Weitere Informationen zum STOPV-Prinzip sowie zur digitalen Gefährdungsbeurteilung mit Prevenio stellt die TransGate GmbH auf ihrer Website bereit.

Mehr zum STOP-V-Prinzip erfahren
Prevenio Gefährdungsbeurteilung

Über die TransGate GmbH
Die TransGate GmbH entwickelt mit Prevenio eine moderne Software für digitales Arbeitsschutzmanagement. Unternehmen jeder Größe unterstützen wir dabei, Arbeitsschutzprozesse effizient, rechtskonform und zentral zu organisieren – von Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen bis hin zu arbeitsmedizinischen Prozessen. Ziel ist es, den Arbeitsalltag zu vereinfachen und die Sicherheit nachhaltig zu verbessern.

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