Methoden für Leadership: Anders als andere
Posted by PM-Ersteller - 29/06/23 at 01:06:29 p.m.„Be different or die“, lautet ein berühmter Spruch in der Marketingbranche. Es ist essenziell seine Unterscheidungsmerkmale genau herauszuarbeiten. „More of the same“ ist nicht gefragt.
Unternehmen, denen es gelungen ist, ihre Einzigartigkeit hervorzuheben, erzeugen für ihre Produkte am Markt eine Begehrlichkeit. Es gilt einen Mehrwert für den Kunden spürbar zu machen und dieser kann sich auf die verschiedenste Art und Weise ausdrücken. Es geht von individuellen Maßanfertigungen, über Punkten durch Innovation und Design bis hin zu ganz einfachen Arbeiten, die andere nicht mehr machen, weil es sich für sie (angeblich) nicht lohnt. Entscheidend ist beim Anders sein aber immer authentisch zu bleiben. Seine Kernkompetenz nicht aus den Augen zu verlieren und sich immer wieder die Fragen stellen: Können wir das wirklich und passt das zu uns? Oft benötigt das Anders sein aber auch Geduld und Konsequenz. Die beste Idee nützt uns nichts, wenn die Zeit noch nicht dafür gekommen ist.
Was haben andere anders gemacht?
Was ist erfolgreichen Unternehmen gelungen und anderen nicht? Red Bull hat es geschafft sich von der Wahrnehmung eines Getränkeherstellers zu lösen, hin zu einem Inbegriff für Life Style. Es war nicht die Innovationskraft und auch nicht die Finanzkraft, welche das Unternehmen an die Weltspitze gebracht hat. Vielmehr war es ein ausgeklügeltes Marketingkonzept. Man hat auf Randsportarten gesetzt, welche bei der Zielgruppe eine hohe Aufmerksamkeit erregen und das Sponsern der Akteure leistbar war. So wurde unbewusst das Produkt in Verbindung gebracht mit „Grenzen überschreiten“ oder „das Unmögliche möglich machen“. Gepaart mit dem Credo „Red Bull verleiht Flügel“ wurden potenzielle Kunden emotional berührt und zum Kauf angeregt.
Leo Hillinger war einfach „Bauernschlau“ und ein exzellenter Selbstvermarkter. Die Tatsache, dass er mit einem Budget von 50.000 Schilling mit einem einfachen Trick den Zutritt in die Spitzengastronomie mit seinem Wein geschafft hat, ist beeindruckend. Er hat seine engsten Freunde gefragt, ob sie auf seine Kosten in den feinsten Restaurants in Wien Essen gehen möchten. Die einzige Bedingung war, dem Kellner nach einen Hillinger Wein zu fragen und empört zu sein, wenn dieser nicht auf der Weinkarte zu finden war. Gleich am nächsten Tag hat sich Leo Hillinger dann persönlich beim Einkäufer oder Restaurantbesitzer gemeldet und ihm seinen prämierten Wein angeboten. Und die Rechnung ist aufgegangen. Natürlich stecken auch noch viel Fleiß und Engagement dahinter, um den endgültigen Durchbruch zu erreichen. Die Schifirma Original Plus beispielsweise stellt einen maßgeschneiderten Schi, wo der Kern für jeden Kunden individuell gefräst wird, zu einem leistbaren Preis her. Abgerundet wird das Konzept noch von der Tatsache, dass jeder Kunde das Design auch noch selbst bestimmen kann. Somit ist jeder Schi ein Unikat und auf das Fahrkönnen und Nutzungsverhalten des Kunden präzise abgestimmt.
Raus aus der Vergleichbarkeit
Wir sehen also, es zahlt sich richtig aus sich darüber Gedanken zu machen, die Unterscheidungsmerkmale seines Produktes oder seiner Dienstleistung sauber herauszuarbeiten. Ist man mit dem, was man verkaufen möchte, vergleichbar, zählt nur noch der Preis. Und es wird immer jemanden geben, der das Gleiche oder ein sehr ähnliches Produkt zu einem günstigeren Preis anbietet. Jetzt beginnt sich die Preisspirale zu drehen aus der man meist nur sehr schwer wieder herauskommt. Anders sein kann sich aber auch in seiner Persönlichkeit ausdrücken. Menschen sind emotionale Wesen. Es reicht oft einem Kunden ein besonders gutes Gefühl zu vermitteln, um sein Vertrauen zu gewinnen. Sich gut aufgehoben, behütet, wertgeschätzt zu fühlen, kann auch schon kaufentscheidend sein. Unterschätzen wir nicht die Macht der Gefühle, welche in der Lage sind Menschen emotional zu berühren und zu Handlungen motivieren. Das Spiel bleibt also spannend, wie es uns auch künftig gelingt, die Gunst der Kunden zu erlangen. Kreativität, Innovation aber vor allem auch Ehrlichkeit und Konsequenz sind ein guter Mix um im Spiel zu bleiben.
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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Reinhard Lindner Trainings- und Managementberatungs GmbH
Herr Reinhard Lindner
Nettinger Straße 328
2724 Maiersdorf
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Laut einer aktuellen Studie sind Intuition und Meditation die wichtigsten Führungskompetenzen eines Leaders im 21. Jahrhundert. Das Führungskräfteseminar Der Samurai Manager schafft pragmatische Ansätze, um die eigene Intuition kontinuierlich zu verbessern, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig gilt es, die eigene Resilienz zu stärken, um komplexe Herausforderungen erfolgreich und mit Freude zu bewältigen.
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Coaching für Führungskräfte: Wie Meditation zum Erfolg führt!
Posted by PM-Ersteller - 13/02/23 at 01:02:07 p.m.Das renommierte Bildungs- und Forschungszentrum „Harvard Business School“ zählt in einer veröffentlichten Studie Meditation und Intuition zu den beiden wichtigsten Kompetenzen von Führungskräften.
Warum legt aber die Harvard Business School so viel Wert auf die Meditation? Welchen Mehrwert liefert das Meditieren für einen Entscheider? Bewahrheitet sich hier der Spruch: „In der Ruhe liegt die Kraft?“
Meine Interpretation der Studie der Harvard Business School ist folgende: Die Epoche, in der wir jetzt leben, ist unglaublich dynamisch und schnelllebig. Produktzyklen verkürzen sich zusehends. Die Zeit, die wir haben, um uns neuen Errungenschaften anzupassen, wird immer kürzer. Prognosen für die Zukunft sind sehr vage und kaum jemand traut sich, längerfristig zu planen, weil sich die Parameter, von denen man in der Planung ausgeht, ständig verändern. Der Mainstream fordert von der Gesellschaft, hier mitzuhalten, ansonsten wird man schnell an den Rand gedrängt. Dies alles erfordert sehr viel Energie und löst in vielen von uns Stress aus. Wie also sollten Führungskräfte mit diesen Herausforderungen umgehen? Wie können sie unter diesen Bedingungen einen kühlen Kopf bewahren, den Überblick behalten und dennoch die richtigen Entscheidungen treffen? Um der Hektik und Dynamik entgegenzuwirken, braucht es etwas, das entschleunigt, Kraft und Ruhe spendet. Hier kommt die Meditation zum Tragen. Meditation im Sinne der Studie der Harvard Business School heißt aber nicht, stundenlang ins Leere, ins Nichts zu meditieren und nach der Erleuchtung suchen, so wie vielleicht ein buddhistischer Mönch es beabsichtigt, sondern über die Meditation diesen so wichtigen Ausgleich zu finden.
Wie kann man die Kraft der Meditation nutzen?
In der Zen-Lehre bedeutet Meditation: dem Moment Qualität geben. Im Tao spricht man davon, die Unmittelbarkeit des Augenblicks zu erleben. Folgendes Beispiel veranschaulicht das Wesen von Tao: Leute sitzen in einem Bus und fotografieren ganz aufgeregt eine wunderschöne Landschaft. Ein Fahrgast bleibt sitzen und fotografiert nicht. Er wird gefragt, warum er denn nicht fotografieren möchte. Worauf der Gast antwortet, er schaue sich die Landschaft gleich hier und jetzt an und genieße den Augenblick. Die Masse der Menschen fotografiert lieber und geht dabei an der Schönheit des Augenblicks vorbei. Meditation heißt, dem Moment die volle Aufmerksamkeit zu schenken. In das hier und das jetzt gänzlich einzutauchen, mit maximaler Präsenz. Wenn es Ihnen beispielsweise gelingt, Ihren Espresso so zu trinken, dass Sie sich voll und ganz auf das Trinken oder noch besser das Genießen des Kaffees konzentrieren, ohne dass Sie ein Gedanke aus der Vergangenheit oder der Zukunft ablenkt oder belastet, meditieren Sie bereits. Fünf Minuten gedanklich beim Kaffee zu bleiben, wie er riecht, wie er schmeckt, was er bewirkt, wenn Sie ihn Schluck für Schluck genießen, vielleicht sogar schätzen und dafür dankbar sind, und Sie dürfen sich bereits als Meister der Meditation bezeichnen. Wenn Sie es schaffen, mit Ihrem Kind oder Enkelkind 15 Minuten zu spielen und dabei in die Welt des Kindes eintauchen, ihm Ihre ganze Aufmerksamkeit schenken, ohne dass Sie ein anderer Gedanke beschäftigt, meditieren Sie im Sinne von Zen bereits auf einem sehr hohen Niveau. Sie werden feststellen, es ist nicht so einfach, den Fokus auf eine Sache zu legen, in ein Thema ganz tief einzutauchen und maximale Präsenz zeigen.
Während eines Mitarbeitergesprächs als Führungskraft Ihrem Gegenüber das Gefühl zu geben, diese Zeit widmen Sie voll und ganz Ihrem Mitarbeiter, ist pure Wertschätzung. So bekommt das Gespräch Qualität und es entsteht Vertrauen. Wenn Mitarbeiter ihrer Führungskraft vertrauen (und natürlich auch umgekehrt), trägt dies wesentlich zu einer guten Unternehmenskultur bei. Bringen Sie diese Fähigkeit der Präsenz auf die nächste Ebene, also von einem Einzelgespräch in ein Teammeeting oder in einen Strategieworkshop, wird der Hebel nochmals um einiges größer und Sie sind effektiv. Insofern ist es absolut berechtigt und nachvollziehbar, dass Meditation eine so erfolgsentscheidende Fähigkeit für Führungskräfte ist.
Kostenloses Führungskräfte Coaching mit Reinhard Lindner
Keine Herausforderung kann so groß und keine Problemstellung so komplex sein, wofür es nicht auch eine Lösung gibt! Die Kunst ist es, mit den besten Fragen der Welt zu dieser Lösung zu führen. Dies bedeutet Relationales Coaching. Sie haben eine konkrete Herausforderung, wie z.B.
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Warum Sie Meditation lernen sollten
Meditation steigert die kognitiven Fähigkeiten. Studien belegen, dass Aufmerksamkeit und Konzentration sich durch regelmäßiges Meditieren deutlich verbessern. Das Phänomen dahinter lautet Neuroplastizität. Unser Gehirn bleibt nämlich nicht unverändert, sondern entwickelt sich mit jedem Denk- und Lernprozess. Die Gehirnforschung hat bestätigt, dass Gehirnzellen mit dem Altern nicht nur kontinuierlich absterben, sondern unter bestimmten Umständen auch neu gebildet werden. Insbesondere dann, wenn Endorphine (Glückshormone) freigesetzt werden. Dinge, die wir trainieren, schaffen neue Verbindungen zwischen Synapsen oder stärken zumindest bestehende.
Durch Meditation wird außerdem Achtsamkeit und Konzentration im Allgemeinen trainiert. Das bedeutet, wir können diese kognitive Fähigkeit dann nicht nur auf bekannte Denkaufgaben anwenden, sondern auch unbekannte Aufgaben besser lösen. Richard Gere tut es mit Hingabe. Topmodel Christy Turlington ebenso. Und auch in Deutschland sind es längst nicht nur vom Burnout bedrohte Manager, die Meditation für sich entdecken, um Stress abzubauen, zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe zu gelangen. Meditation ist mehr als nur ein Trend, sagt die Hirnforscherin Prof. Tania Singer. Die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig arbeitet seit Jahren daran, die günstigen Auswirkungen von Meditation auf das menschliche Gehirn nachzuweisen – mittels harter Wissenschaft und Hirnscans. Wenn es uns gelingt, uns von flüchtigen Gedanken und Gefühlen nicht beherrschen zu lassen, tritt unser eigenes Inneres klarer hervor und wir werden aufnahmefähiger für die Innenwelt anderer und machen eine Reise in unser eigenes Selbst.
Der Samurai Manager
Das exklusive Führungskräfte-Seminar für Exzellenz in Leadership und Sales. Die steigende Komplexität in der Anforderung einer Führungskraft beeinflusst auch unsere Führungskultur und verlangt nach starken Charakteren, die effizient arbeiten und gezielt Entscheidungen treffen. Persönlichkeiten, die bewusst ihren Verstand, ihre Gefühle und ihre Werte einsetzen. So wie es die Samurai in Japan viele Jahrhunderte getan haben. Skills wie Empathie, Vertrauen, aber auch Mut, Entschlossenheit und vor allem Intuition sind daher ein Muss für Führungskräfte, jetzt und insbesondere in Zukunft.
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Reinhard Lindner Trainings- und Managementberatungs GmbH
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Laut einer aktuellen Studie sind Intuition und Meditation die wichtigsten Führungskompetenzen eines Leaders im 21. Jahrhundert. Das Führungskräfteseminar Der Samurai Manager schafft pragmatische Ansätze, um die eigene Intuition kontinuierlich zu verbessern, um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig gilt es, die eigene Resilienz zu stärken, um komplexe Herausforderungen erfolgreich und mit Freude zu bewältigen.
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Coaching für Führungskräfte – Reinhard Lindner
Posted by PM-Ersteller - 27/05/22 at 07:05:17 a.m.Coaching allgemein und Coaching für Führungskräfte im Besonderen befindet sich auf dem Weg von einer „neuen Disziplin“ hin zu einer anerkannten Profession.
Letzteres bringt mit sich, dass Leadership Coaching auch zu einem Forschungsgebiet geworden ist und es somit relevante Daten über Methodik, Wirkung und das Verhältnis der beiden Begriffe gibt. Die positiven Effekte von Coaching wurden mittlerweile anhand diverser wissenschaftlicher Studien und einiger Metaanalysen ausreichend erforscht und nachgewiesen. Doch welche konkreten Faktoren lösen die positive Wirkung des Coachings aus? Worin genau besteht die Wirkung, die eine Weiterentwicklung des Coachees auslöst? Ähnlich wie ein Arzt, der sich für eine Medikation bei seinem Patienten entscheiden muss oder ein Rechtsanwalt, der sich auf eine bestimmte Verteidigungslinie für seinen Mandanten einzuschwören hat, steht auch der Coach am Beginn eines Coachingprozesses vor der Herausforderung, für welche Methodik er sich entscheidet, um für seinen Coachee den größtmöglichen Nutzen zu erzielen. Doch worauf kann sich der Coach stützen, dass der Weg, den er einschlägt, tatsächlich zum Ziel führt? Die Coachingforschung zeigt auf, dass es nicht die ausgefeilten Methoden und gewitzten Techniken sind, die zur Wirksamkeit von Coaching beitragen, sondern vielmehr grundlegende Faktoren. Allen voran eine wertschätzende Beziehungsgestaltung zwischen Coach und Coachee, geprägt von Ehrlichkeit und Offenheit. Mindestens genauso wichtig ist der Blick auf die Potenziale des Coachees. Je besser der Coach über die Talente und auch Entwicklungspotenziale seines Klienten Bescheid weiß, desto mehr Wirkung erzielt er im Coaching.
Was sind Wirkfaktoren im Führungskräfte Coaching?
Aus der Sicht der Wissenschaft bezeichnet man erfolgsrelevante Variablen als „Erfolgsfaktoren“ oder eben auch „Wirkfaktoren“. Ein Wirkfaktor ist also ein Kriterium, das zum Erfolg eines Coachings maßgeblich beiträgt. Erfolgreich ist ein Coaching dann, wenn die vereinbarten Ziele – oder andere im Rahmen einer Evaluation als positiv definierte Ergebnisse – nachhaltig erreicht werden. Es kann hier auch der Fall sein, dass sich das zunächst angestrebte Ziel des Klienten während des Coachingprozesses ändert, weil er zu der Erkenntnis kommt, dass ein anderes Ziel lohnenswerter ist. Gelingt es also dem Coach, die Beziehungsebene zu stärken, so entsteht Vertrauen, der Coachee ist bereit, sein Verhalten zu reflektieren, neue Zugänge anzunehmen und einen Veränderungsprozess in sich zu initiieren. Im Coaching geht es immer darum, das vorhandene Potenzial des Coachees freizulegen, mit dem zu arbeiten, was bereits an Talenten und Fähigkeiten beim Coachee vorhanden ist. Intrinsisch motiviert, gelingt es dem Coachee, selbst Lösungen zu finden, gestützt und begleitet vom Coach. Viel Empathie ist erforderlich, um zum Kern der Coachingthemen vorzudringen, das Wesen und den Charakter der Problemstellung zu durchschauen, um dann den Blickwinkel zu verändern, neue Sichtweisen auszuloten und Lösungen zu kreieren. Das ist das Einmaleins des Coachings. Um sicherzugehen, ob man als Coach auf einem guten Weg ist, empfiehlt es sich, im Laufe des Coachingprozesses immer wieder folgende Reflexionsfragen zu stellen:
– Inwieweit ist es mir gelungen, die Beziehung zu meinem Klienten wertschätzend und vertrauensvoll zu gestalten?
– Herrscht Klarheit über konkrete Ziele?
– Ist das ursprünglich angepeilte Ziel immer noch erstrebenswert oder bedarf es einer Kurskorrektur?
– Habe ich die Potenziale meines Klienten in ausreichendem Maße aktiviert oder revitalisiert?
– Habe ich eine Basis dafür geschaffen, dass Selbst- und Problemreflexionsprozesse meines Klienten tatsächlich ergebnisorientiert sind?
– Habe ich Zwischenevaluationen zur Prozessreflexion berücksichtigt?
– Habe ich die richtigen Fragen gestellt oder Theorien referiert?
– War ich flexibel genug, um mein Vorgehen bestmöglich an die Persönlichkeit und die individuelle Situation des Klienten zu adaptieren?
– Habe ich die Bedeutung von Werten ausreichend ins Spiel gebracht, welche auf die Sinnfrage des Klienten antworten?
Synchronisation als wesentliches Wirkprinzip
Der integrative Ansatz beim Coaching verfolgt einen selbst gesteuerten Problemlösungsprozess, wobei bestimmte Phasen mit der Berücksichtigung diverser Wirkfaktoren zusammentreffen. Angestrebtes Ziel ist es, möglichst gute Rahmenbedingungen für den Klienten zu schaffen, sodass Hilfe zur Selbsthilfe realisiert werden kann. Das wesentliche Wirkprinzip während des gesamten Coachingprozesses ist das Prinzip der Synchronisation. Unter Synchronisation versteht man die kontinuierliche, dynamische Ab- und Einstimmung zwischen dem Coach und dem Klienten, um ein größtmögliches Maß an gegenseitigem Verständnis zu erreichen. Primär geht es nicht darum, möglichst große Harmonie zu erzeugen, sondern um das gemeinsame Überwinden von „Krisen“. Für eine gelingende Synchronisation ist aber nicht unbedingt eine möglichst enge Beziehung anzustreben, sondern eine Anpassung beider Kommunikationsseiten. Empirische Studien geben deutliche Hinweise darauf, dass die Gefahr einer Rückzugsruptur (der Klient zieht sich in sein Schneckenhaus zurück) hoch ist, sobald der Coach eine fixe Hypothese hat, während der Klient unsicher ist, wie er darauf antworten soll. Mitunter kann in einem solchen Fall das Coaching ganz abgebrochen werden, ohne dass explizit eine Begründung artikuliert wird. Liegt hingegen eine ähnliche Einschätzung der jeweiligen Faktoren für die Synchronisation vor, ist Kommunikation „auf gleicher Wellenlänge“ möglich. Die Synchronisation erfordert dabei nur eine geringe Koppelungskraft, damit synchron, aber nicht im völligen Gleichtakt miteinander gearbeitet werden kann. Das verständnisvolle „Einschwingen“ ermöglicht auch Flexibilität auf beiden Seiten. Nur so können emergente Prozesse neue Muster entstehen lassen. Fünf Faktoren individueller Synchronisation können festgemacht werden:
– Emotionale Stabilität
– Empathisches Gespür
– Passung der Interventionen
– Aufnahmebereitschaft
– Verarbeitungstiefe
Ein exzellentes Leadership Coaching zeichnet sich dadurch aus, dass der Coach in der Lage ist, die besten Fragen der Welt zu stellen. Dies setzt voraus, der er außergewöhnlich gut zuhören kann und ein ehrliches Interesse an seinem Coachee als Mensch hat.
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Keine Herausforderung kann so groß und keine Problemstellung so komplex sein, wofür es nicht auch eine Lösung gibt! Die Kunst ist es, mit den besten Fragen der Welt zu dieser Lösung zu führen. Dies bedeutet Relationales Coaching. Sie haben eine konkrete Herausforderung, wie z.B.
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Dr. Reinhard Lindner ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Unternehmensberater, Managementtrainer (mit Spezialisierung auf Personalentwicklung) mit zahlreichen Expertisen in Süd-Ostasien. Sein starkes berufliches Engagement lehrte ihn verschiedene Blickwinkel und Herangehensweisen, um komplexe Herausforderungen in der Führung von Organisationen zu lösen. Seit 1996 ist er mit ca. 4000 Seminaren und etwa 50.000 Teilnehmern, einer der meistgebuchten Managementtrainer im deutschen Sprachraum.
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