Hamburg Innovation Summit 2026 verzeichnet Rekordbeteiligung – HHIA zeichnen Zukunftsideen aus

Mit über 4.000 Anmeldungen erreichte der Hamburg Innovation Summit 2026 einen neuen Rekord. Zudem wurden die Hamburg Innovation Awards an die vielversprechendsten Innovationen des Jahres verliehen.

Bild_Hamburg, 19. Juni 2026_ -Der Hamburg Innovation Summit (HHIS) hat am gestrigen Donnerstag erneut eindrucksvoll gezeigt, welche Innovationskraft in Hamburg und der Metropolregion steckt. Mit mehr als 4.000 Anmeldungen verzeichnete das führende Innovationsevent Norddeutschlands einen neuen Rekord und brachte im Oberhafenquartier Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Startups und Gesellschaft zusammen.

Mit 180 Speaker*innen, über 80 Programmpunkten auf fünf Bühnen und mehreren interaktiven Areas verwandelte sich das Oberhafenquartier erneut in einen lebendigen Treffpunkt für Innovation, Austausch und Zukunftsideen. Auf 1.800 Quadratmetern Expofläche präsentierten 65 Ausstellende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene innovative Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen – von Künstlicher Intelligenz und Deep Tech über nachhaltige Transformation bis hin zu neuen Bildungs- und Mobilitätskonzepten.

Zukunftsthemen im Fokus der Eröffnung

Eröffnet wurde der HHIS 2026 von Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation. Gemeinsam mit Lars Reger, Executive Vice President und Chief Technology Officer von NXP Semiconductors, Dr. Jan Claas-von Jachmann, CEO und Partner der PROVIREX Genome Editing Therapies GmbH, sowie Dr.-Ing. Robert Axmann, Leiter der Quantencomputing-Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), sprach sie über Zukunftstechnologien mit enormem gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Potenzial. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie neue Gentherapien künftig zur Heilung von HIV beitragen könnten und wie Quantencomputing zu einer Schlüsseltechnologie für Industrie, Künstliche Intelligenz und Datenverarbeitung werden kann.

Im Anschluss machte sich die Senatorin bei einem Presserundgang ein Bild von den vielfältigen Innovationen und Projekten auf dem Gelände und zeigte sich begeistert: „Der Hamburg Innovation Summit ist eine tolle Plattform, um Menschen, Ideen und Konzepte zusammenzubringen, in Austausch zu bringen, auch durchaus einmal kritisch. Ich glaube, dass es ein wahnsinniger Katalysator ist, um gute Sachen, die unser Leben verändern werden, zur Entfaltung zu bringen.“

Hamburg Innovation Awards machen Innovationspotenzial sichtbar

Ein besonderer Höhepunkt des HHIS 2026 war die Verleihung der Hamburg Innovation Awards (HHIA). Die Auszeichnungen wurden von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, überreicht. Sie zeichnen herausragende unternehmerische Talente und frühphasige Innovationen aus der Metropolregion Hamburg aus und machen sichtbar, welches Zukunftspotenzial in der Hansestadt als Innovationsstandort steckt. Unterstützt werden die Awards vom Startup Port, der Startup City Hamburg sowie den IFB Innovationsstartern.

Mit der neuen Kategorie ,International‘ wurde erstmals internationalen Gründer*innen eine Bühne gegeben, um ihren Mut und Einsatz zu würdigen und gleichzeitig sichtbar zu machen, welchen wichtigen Beitrag sie zur Innovationskraft Hamburgs leisten. Im Rahmen des Hamburg Innovation Summit präsentierten die Finalist*innen ihre Innovationen live auf der Bühne und pitchten vor der gesamten HHIS-Community sowie einer fachkundigen Jury, bestehend aus sechs Expert*innen der Hamburger Wirtschaft.

Für das Finale qualifizierten sich in diesem Jahr neun innovative Startups und Ideen aus unterschiedlichen Zukunftsbranchen in den drei Kategorien

* Ideation – für Pre-Seed-Teams in der Ideen- oder sehr frühen Gründungsphase
* Start – für Startups nach dem Markteintritt (bis zu fünf Jahren)
* International – für Gründer*innen mit Migrationsgeschichte, die innovative Startups in Hamburg aufbauen.

In der Kategorie Ideation wurde das Startup Visflo ausgezeichnet. Das Startup hat ein tragbares Sensorpatch entwickelt, welches das Stresshormon Cortisol über Schweiß misstund Stressbelastungen so in Echtzeit sichtbar macht. Damit soll die Forschung und Behandlung von Burnout, Depressionen und anderen stressbedingten Erkrankungen verbessert werden.

Das Startup Aortex, das Stentgrafts für die minimalinvasive Behandlung von Aortenaneurysmen entwickelt, erhielt den Hamburg Innovation Award in der Kategorie Start. Auf Basis von 3D-CT-Daten entstehen individuell angepasste Implantate, die eine schnellere und sicherere Versorgung auch bei komplexen anatomischen Voraussetzungen ermöglichen.

In der neuen Kategorie International überzeugte GravNav die Fachjury und erhielt den Award für die Entwicklung einer GPS-unabhängigen Navigationstechnologie, die auf Gravitationsdaten basiert und eine sichere sowie störungsresistente Positionsbestimmung für Schifffahrt, Luftfahrt und autonome Systeme ermöglicht.

„Die Gewinner spiegeln die Vielfalt der Hamburger Innovationslandschaft wider – von Medizintechnologie und Digital Health über Deep-Tech-Lösungen bis hin zu innovativen Navigationstechnologien mit internationalem Wachstumspotenzial“, freut sich Donald Mekountchou, Gründungsberater bei Hamburg Innovation und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW).

Innovationen, die Hamburg bewegen

Besondere Akzente setzten die HHIS-Botschafter*innen, die mit ihren Vorträgen und Diskussionen zentrale Zukunftsfragen in den Fokus rückten.

Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons zeigte in ihrer Keynote, wie soziale Innovationen und sektorübergreifende Zusammenarbeit zu wichtigen Treibern einer nachhaltigen Transformation werden können und welche Chancen sich daraus für Hamburg als Innovationsstandort ergeben.

Die Brüder Laurin und Yannes Bock verdeutlichten, wie Handwerk, Unternehmertum und digitale Sichtbarkeit neue Perspektiven für eine ganze Branche schaffen können.

Lara Sophie Bothur nahm das Publikum mit auf eine Reise in die Technologien von morgen und machte komplexe Themen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Quantencomputing und Space Tech verständlich.

Weitere Programmhöhepunkte widmeten sich den Zukunftsthemen Advanced Materials, Novel Food, Urban Development, sozialer Innovation, Klima und Energie sowie Talentförderung, Fachkräftesicherung und Entrepreneurship.

Innovation erleben, mitgestalten und neu denken

Neben Keynotes, Panels und Awards bot der HHIS 2026 zahlreiche interaktive Formate, die Innovation unmittelbar erfahrbar machten. In praxisnahen Masterclasses erhielten die Teilnehmenden konkrete Werkzeuge für die Umsetzung von Innovations- und Transformationsprojekten. Themen wie der strategische Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen sowie die Rolle des Menschen im KI-Zeitalter stießen dabei auf großes Interesse.

Darüber hinaus eröffnete das ligeti zentrum mit der „Sonic Exploration Box“ einen immersiven Erlebnisraum aus Klangskulpturen, virtuellen Welten und interaktiven Musikformaten und zeigte, welche Rolle Kunst und Kultur für Innovationsprozesse spielen können. Mit „Future Provocations – Stadt unter Strom“ lud der Cross Innovation Hub dazu ein, spekulative Zukunftsszenarien rund um Energie, Mobilität und Infrastruktur zu erkunden und neue Perspektiven auf die Stadt von morgen einzunehmen.

Für wissenschaftliche Unterhaltung sorgte der Science Slam auf der Headquarter Stage, bei dem Nachwuchsforscher*innen komplexe Themen in nur sieben Minuten verständlich und unterhaltsam präsentierten. Im RE Workshop der Fab City Hamburg konnten Besucherinnen zudem erleben, wie aus Reststoffen neue Wertstoffe entstehen und welche Potenziale die Kreislaufwirtschaft für eine ressourcenschonende Zukunft bietet.

Der Hamburg Innovation Summit machte mit seinem vielfältigen Programm in diesem Jahr einmal mehr deutlich, dass Innovation nicht nur durch neue Technologien entsteht, sondern vor allem durch Austausch, Zusammenarbeit und die Bereitschaft, neue Wege gemeinsam zu gehen.

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Über den Hamburg Innovation Summit (HHIS):
Der Hamburg Innovation Summit (HHIS) ist das führende Innovationsevent der Metropolregion Hamburg und bringt seit 2015 Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Unter dem Motto „Connect. Collaborate. Create.“ fördert der HHIS praxisnahe Innovation durch Austausch, Kollaboration und Mitgestaltung – technologisch, sozial und ökologisch. Auf mindestens fünf Bühnen und über 1.800 qm Expofläche präsentiert das Event zukunftsweisende Themen wie u.a. KI & Data Science, Social & Impact Innovation, Handwerk 4.0 und Mobility & Urban Development. Möglich machen den HHIS die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI), die Hamburgische Investitions- und Förderbank, Hamburg Innovation sowie die Kreativagentur WILKENWERK. Weitere Informationen unter: www.hamburg-innovation-summit.de
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Countdown Hamburg Innovation Summit 2026: Impossible Founders stärken Transfer von Forschung in Unternehmen

Beim Hamburg Innovation Summit setzt sich Impossible Founders für bessere Rahmenbedingungen ein, damit aus Spitzenforschung erfolgreiche Unternehmen entstehen

BildDeutschland und Europa zählen zu den weltweit führenden Forschungsstandorten. Dennoch schaffen es viele wissenschaftliche Durchbrüche nicht bis in die Anwendung oder in skalierbare Unternehmen. Beim Hamburg Innovation Summit 2026 (HHIS) macht Impossible Founders auf diese Herausforderung aufmerksam und zeigt, wie Wissenschaft, Wirtschaft, Kapital und Politik gemeinsam Deep Tech-Innovationen schneller in den Markt bringen können. Als Startup Factory unterstützt Impossible Founders Studierende, Forschende und Gründer*innen dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse in erfolgreiche Unternehmen zu überführen. So setzen HHIS und Impossible Founders ein Zeichen für mehr Innovationskraft, stärkere Kooperationen und die erfolgreiche Skalierung von Deep Tech-Innovationen in Deutschland und Europa.

_Hamburg, 11. Juni 2026_ – In knapp einer Woche ist es soweit: Am 18. Juni öffnet der Hamburg Innovation Summit (HHIS) seine Tore und bringt erneut die Innovationsszene aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Oberhafenquartier zusammen. Auf dem größten Innovationsevent der Metropolregion Hamburg werden die drängenden Zukunftsfragen unserer Zeit diskutiert – von Künstlicher Intelligenz & Data Science über Entrepreneurship, Mobilität sowie Klima- und Energietechnologien bis hin zu Advanced Materials und der Zukunft von Arbeit und Bildung.

Mit mehr als 70 Programmpunkten, mindestens fünf Bühnen, einer umfangreichen Expo Area sowie zahlreichen Networking-Formaten bietet der HHIS auch 2026 eine Plattform für Austausch, Kooperationen und neue Ideen.

Innovation braucht mehr als gute Ideen

Deutschland und Europa verfügen über exzellente Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Talente und innovative Technologien. Dennoch gelingt der Weg von der Forschung in den Markt häufig nur unzureichend. „Europa fehlt es nicht an exzellenter Forschung oder innovativen Ideen – sondern an den Strukturen, um daraus skalierbare Unternehmen zu entwickeln. Genau hier setzen wir an: Wir verbinden Wissenschaft, Industrie und Kapital, damit Deep Tech sein volles Potenzial entfalten kann“, sagt Arik Willner, CEO von Impossible Founders.

Für das Unternehmen ist die erfolgreiche Übersetzung von Forschung in marktfähige Lösungen eine der zentralen Zukunftsaufgaben für den Innovationsstandort Deutschland und auch Europa. Dafür braucht es das Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie, Kapital und Politik sowie Plattformen, die relevante Akteure miteinander vernetzen. Der Hamburg Innovation Summit macht genau dieses Zusammenspiel sichtbar und schafft die Voraussetzungen für neue Partnerschaften, aus denen Innovationen ihren Weg in die Praxis finden.

Wie aus Forschung erfolgreiche Startups werden

Vor Ort wird Impossible Founders durch Birthe Kretschmer, Director AI & Digital Ecosystem,, Juliane Elsner, Chief of Staff, und Andreas Kitzing, Interim Director Acceleration, vertreten sein. Neben ihrer Präsenz in der Startup Area diskutieren sie auf der Summit Stage im Panel „AI in Action – effizient, verantwortungsvoll & skalierbar“ wie der Einsatz von KI und Data Science in Unternehmen wirklich gelingt und zeigen auf der Local Hero Stage mit „Meet Impossible Founders – and the Startups Proving It’s Possible“ wie mutige Unternehmungen Wirklichkeit werden.

Dort stellen sie ihre Startup Factory sowie die Programme für Gründer*innen, Studierende und Forschende vor und geben gemeinsam mit Partner-Startups Einblicke in die erfolgreiche Umsetzung von Deep Tech-Innovationen.

„Der entscheidende Schritt passiert zwischen Forschung und Anwendung. Formate wie der Hamburg Innovation Summit bringen genau die Akteure zusammen, die es braucht, um aus Innovationen konkrete Lösungen zu machen“, sagt Juliane Elsner.

Der Hamburg Innovation Summit findet am 18. Juni 2026 im Hamburger Oberhafenquartier statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich ab sofort unter www.hamburg-innovation-summit.de anmelden und dort das aktuelle Programm einsehen.

Termin im Überblick:
Datum: Donnerstag, 18. Juni 2026
Uhrzeit: ab 9:00 Uhr open doors, ab 10:00 Uhr Programmstart
Ort: Oberhafenquartier, Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg

Eintritt frei mit vorheriger Anmeldung via Website:
www.hamburg-innovation-summit.de

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Über den Hamburg Innovation Summit (HHIS):
Der Hamburg Innovation Summit (HHIS) ist das führende Innovationsevent der Metropolregion Hamburg und bringt seit 2015 Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Unter dem Motto „Connect. Collaborate. Create.“ fördert der HHIS praxisnahe Innovation durch Austausch, Kollaboration und Mitgestaltung – technologisch, sozial und ökologisch. Auf mindestens fünf Bühnen und über 1.800 qm Expofläche präsentiert das Event zukunftsweisende Themen wie u.a. KI & Data Science, Social & Impact Innovation, Handwerk 4.0 und Mobility & Urban Development. Möglich machen den HHIS die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWAI), die Hamburgische Investitions- und Förderbank, Hamburg Innovation sowie die Kreativagentur WILKENWERK. Weitere Informationen unter: www.hamburg-innovation-summit.de
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EU-Studie macht Investitionslücke sichtbar: Gründerinnen im Deep Tech bleiben unterfinanziert

Start-ups mit mindestens einer Gründerin erhalten europaweit nur 14,4 Prozent aller Venture Capital-Finanzierungsrunden. Ihr Anteil am gesamten Venture Capital-Kapital liegt bei zwölf Prozent.

BildBerlin/Brüssel, Februar 2026: Eine neue, von der EU unterstützte Studie zeigt eine deutliche Investitionslücke in Europa. Besonders stark ist die Schieflage im Bereich Deep Tech. Hier werden etwa 80 Prozent der Unternehmen von rein männlichen Teams gegründet. Diese erhalten fast 90 Prozent der Risikokapitalfinanzierung.

Ziel der Studie war es, die Investitionslücke europaweit einheitlich messbar zu machen. Gleichzeitig sollte besser verstanden werden, warum diese Differenz bestehen bleibt. Die zentrale Schlussfolgerung lautet: Europa fehlt es nicht an innovativen Frauen. Es fehlt an Systemen, die sie verlässlich messen, finanzieren und skalieren. Als wichtigste Hürden beim Zugang zu Kapital, wurden Glaubwürdigkeitslücken, fragmentierte Förderlandschaften und fehlende Vielfalt bei Investitionsentscheidern identifiziert.

Der abschließende Projektbericht leitet klare Handlungsfelder ab. Empfohlen werden ein dauerhafter europäischer Datenhub, gemeinsame Standards für Investitionsdaten und bessere Übergänge von Frühphasen zu Wachstumsfinanzierung. Zudem sollen öffentliche Investitionen stärker privates Kapital mobilisieren und Gründern den Zugang zu relevanten Netzwerken erleichtern.

Ein zentrales Projektergebnis ist ein Dashboard zur geschlechtsspezifischen Investitionslücke. Es bündelt Daten zu Gründungsteams und Venture Capital-Finanzierungen in Europa. Das Dashboard ist unter gendergap-europe.dealroom.co verfügbar. Es dient als Prototyp für eine gemeinsame europäische Datenbasis. Diese soll politische Entscheidungen, Investitionen und Fördermaßnahmen besser unterstützen.

Das Team zur Erstellung der Studie setzte auf breite Einbindung des Ökosystems. Über fast ein Jahr wurden 81 ausführliche Interviews geführt und zwölf Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen in ganz Europa organisiert. Die Veranstaltung in Deutschland fand am 20. Juni 2025 in Berlin statt.

Deep Tech umfasst wissenschaftsbasierte Innovationen in KI, Robotik, Halbleitern, Quantentechnologien, Klima, Gesundheit und Biotechnologie. Diese Felder sind zentral für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Resilienz.

Über den EIC:
Der European Innovation Council (EIC) ist das Innovationsförderinstrument der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe. Seit 2021 unterstützt er bahnbrechende, marktschaffende und Deep-Tech-Innovationen entlang des gesamten Wegs von der Forschung bis zur Skalierung, unter anderem über die Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator. Mit Zuschüssen, Beteiligungskapital über den EIC-Fond und ergänzenden Dienstleistungen soll der EIC Start-ups, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Forschungsteams helfen, technologische Durchbrüche schneller in den Markt zu bringen.

Über EXIST Women: Das deutsche Förderprogramm EXIST-Women unterstützt gründungsinteressierte Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einem 12-monatigen Qualifizierungsprogramm, individuellem Coaching, Mentoring und einem bundesweiten Gründerinnen-Netzwerk. Zusätzlich erhalten Teilnehmerinnen einmalig 2.000 Euro Sachmittel; unter bestimmten Voraussetzungen ist außerdem ein dreimonatiges Stipendium von 1.000 bis 3.000 Euro monatlich plus Kinderzuschlag möglich.

Weitere Informationen:
https://gendergap-investments.eu/uploads/documents/Final-Report-Gender-Gap-in-Investments.pdf
https://gendergap-investments.eu/
https://gendergap-europe.dealroom.co

Zitate:
Dr. Gesa Miczaika, Managing Director, Auxxo Management GmbHN: „Wir müssen mehr Geld in die Hände von Frauen bringen. Über 20 Jahre lang gab es in keinem der staatlich unterstützten Fonds in Deutschland Frauen in den Vorständen. Das hat sich kürzlich geändert. Ich möchte Quoten, insbesondere wenn es um öffentliche Gelder geht.“

Dr. Gesa Miczaika hat Auxxo 2019 gegründet, um von Frauen geführten Startups mehr Kapital zu verschaffen.

Ayshwara (Ash) Patki, Gründerin und CEO von Robotikos UG: „Die Herausforderung besteht nicht darin, wie viele Frauen finanziert werden. Es geht darum, wie viele überhaupt die Serie A, also die erste institutionnelle Investitionsrunde für ein Startup, in der größere Summen von professionellen Venture-Capital-Gebern fließen, erreichen. Auf dieser Ebene gibt es keine Frauen un damit auch keine ausreichende Unterstützung. Wenn es genügend Befürworter*innen gäbe, würde kein Investor das Projekt ablehnen. Die meisten Männer beginnen mit einer Glaubwürdigkeit von 0 oder 10 %. Wir beginnen bei -200 %. Das ist die Lücke, die wir füllen müssen. Das ist nicht der Grund, warum wir keine Finanzierung erhalten – es ist der Grund, warum wir so weit hinterherhinken.“

Robotikos wurde entwickelt, um die Komplexität von Automatisierungsinvestitionen zu vereinfachen. Es funktioniert als KI-gesteuerter digitaler Assistent für industrielle Planung.

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