Börsencrash 2026? Ist mein Vermögen gut darauf vorbereitet?
Posted by PM-Ersteller - 10/02/26 at 04:02:08 p.m.Der Crash am Rohstoffmarkt hat uns vor ein paar Tagen gezeigt, wie schnell es an den Märkten bergab gehen kann. Platzt bald die nächste Blase und wie können sich Anleger darauf vorbereiten?
Niemand weiß, wann, ob und wie stark die Märkte oder einzelne Anlageklassen in 2026 korrigieren werden. Sicher ist nur: Rückgänge gehören zur Börse dazu.
Entscheidend ist deshalb nicht der nächste Crash, sondern wie gut Ihr Portfolio darauf vorbereitet ist.
Wer strukturiert investiert ist, muss fallende Kurse nicht fürchten – sondern kann sie nutzen. Denn gerade in Phasen großer Unsicherheit entstehen die besten Einstiegsmöglichkeiten. Wer dann ruhig bleibt und gezielt nachkauft, legt den Grundstein für einen renditestarken Vermögensaufbau.
Was lernen wir vom Silber-Crash?
Wer Ende Januar Silber gekauft hat, zahlte rund 116 Euro pro Feinunze (31,1 Gramm). Nur wenige Tage später lag der Preis bei etwa 73 Euro – ein Rückgang von rund 35 Prozent in kürzester Zeit. Am tatsächlichen Wert des Metalls hatte sich in dieser Zeit kaum etwas verändert. Der Einbruch war vor allem das Ergebnis der Marktmechanik: stark gehebelte Positionen, erhöhte Margin-Anforderungen und daraus resultierende Zwangsverkäufe lösten eine Abwärtsspirale aus.
So entstehen viele Crashs. Häufig gehen ihnen Phasen der Übertreibung voraus. Steigende Preise ziehen neues Kapital an, Erwartungen entfernen sich von der Realität und die Nachfrage verstärkt sich selbst. Dieses Muster lässt sich immer wieder beobachten – von der Tulpenkrise über die Telekom-Aktie zur Jahrtausendwende bis hin zu Bitcoin oder BioNTech während der Pandemie. Alles, was über längere Zeit außergewöhnlich stark steigt, trägt das Potenzial einer ebenso starken Gegenbewegung in sich.
Doch nicht jeder Einbruch entsteht durch Übertreibung. Manchmal sind es sogenannte „schwarze Schwäne“ – Ereignisse wie die Covid-Pandemie, geopolitische Konflikte oder politische Entscheidungen, die Märkte abrupt verändern. Im Nachhinein wirken die Ursachen oft logisch, im Voraus sind sie kaum vorhersehbar.
Gemeinsam ist den meisten Crashs daher weniger der Auslöser als die Marktreaktion. Wenn viele Anleger gleichzeitig auf steigende Kurse setzen, wird das System anfällig. Dreht die Stimmung, entstehen Kettenreaktionen aus Gewinnmitnahmen, Risikoreduktion und Zwangsverkäufen. Crashs sind deshalb kein Ausnahmezustand, sondern ein wiederkehrender Bestandteil funktionierender Kapitalmärkte.
Nicht alles fällt gleichzeitig!
Weltweit gibt es tausende Anlagevehikel, Regionen, Branchen und Themen. Täglich bewegen sich mehr als 100 Billionen US-Dollar an den globalen Finanzmärkten. Kapital ist ständig unterwegs und sucht nach Rendite, Sicherheit oder neuen Chancen.
Deshalb fällt in der Realität selten „der Markt“ als Ganzes. Häufig verändert sich lediglich die Richtung, in die Kapital fließt. Anlageklassen wechseln sich regelmäßig in ihrer Entwicklung ab: Was in einem Jahr zu den Gewinnern zählt, kann im nächsten Jahr deutlich schwächer abschneiden, während andere Bereiche übernehmen.
In turbulenten Phasen wird dieser Effekt besonders sichtbar. Kapital wird aus überhitzten Bereichen abgezogen und in andere Segmente umgeschichtet. Während einzelne Titel oder Sektoren stark korrigieren, bleiben andere stabil oder entwickeln sich positiv. Der Eindruck eines allgemeinen Einbruchs entsteht oft nur deshalb, weil sich die Aufmerksamkeit auf die zuvor stärksten Gewinner richtet.
Die zentrale Erkenntnis: Nicht jede Anlageklasse fällt gleichzeitig. Wer breit aufgestellt ist, erlebt solche Phasen meist stabiler als Anleger, die stark auf einzelne Trends konzentriert sind.
Abwärtsschutz: Die Struktur entscheidet
Die Korrelationstabelle zeigt, wie stark sich einzelne Bestandteile eines Portfolios im Verhältnis zueinander bewegen. Während Kennzahlen wie Volatilität oder Sharpe Ratio das Risiko einzelner Anlagen beschreiben, beantwortet die Korrelation eine andere, zentrale Frage des Abwärtsschutzes: Fallen Anlagen gleichzeitig – oder gleichen sie sich gegenseitig aus?
Abwärtsschutz entsteht nicht automatisch dadurch, dass viele Anlagen im Depot liegen. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Positionen, sondern wie unterschiedlich sie sich in Stressphasen verhalten und wie sie gewichtet sind.
Eine Kombination aus MSCI World, MSCI Emerging Markets oder MSCI World ex USA wirkt auf den ersten Blick breit gestreut, besteht jedoch weiterhin ausschließlich aus Aktienanlagen. Fällt der globale Aktienmarkt, fallen diese Bausteine meist gemeinsam. Die Streuung findet dann innerhalb einer Anlageklasse statt – nicht zwischen unterschiedlichen Risikotreibern.
Auch die Gewichtung spielt eine entscheidende Rolle. Ein Portfolio kann mehrere Anlageklassen enthalten und dennoch einseitig sein, wenn eine davon dominiert. Ein zu hoher Rohstoffanteil kann Schwankungen erhöhen, während zu wenig Liquidität die Handlungsfähigkeit einschränkt. Cash bringt kurzfristig keinen Ertrag, wird jedoch in Korrekturphasen oft zum wichtigsten Faktor, um günstig nachzukaufen.
Abwärtsschutz entsteht daher nicht durch die Suche nach der besten Anlageklasse. Niemand weiß im Voraus, welche Anlageklasse im kommenden Jahr die beste oder schwächste sein wird. Entscheidend ist eine Struktur, in der unterschiedliche Anlagen verschieden auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren.
Downside Protection Score
Die Spiderweb-Grafik bündelt zentrale Portfolio-Kennzahlen wie Volatilität, Risikoparität, Sharpe Ratio, Diversifikation und weitere Risikomaße in einer einzigen Darstellung. Sie zeigt nicht, welche Anlageklasse zuletzt die höchste Rendite erzielt hat, sondern wie ausgewogen ein Portfolio im Zusammenspiel von Risiko, Stabilität und Ertrag aufgebaut ist. Genau hier setzt das Konzept des Abwärtsschutzes an.
* Maximum Drawdown
* Volatilität
* Risikoparität
Abwärtsschutz ist kein Gefühl, sondern das Ergebnis einer bestimmten Portfoliostruktur. Der Downside Protection Score beschreibt, wie widerstandsfähig ein Portfolio gegenüber negativen Marktphasen aufgebaut ist. Ziel ist dabei nicht die Vorhersage von Crashs, sondern die Bewertung der Stabilität unter Stressbedingungen.
Die Spiderweb-Grafik macht genau diese Struktur sichtbar. Sie fasst mehrere zentrale Kennzahlen in einer Darstellung zusammen und zeigt, wie sich Risiko, Stabilität und Rendite im Gesamtbild zueinander verhalten. Statt einzelne Werte isoliert zu betrachten, wird erkennbar, ob ein Portfolio ausgewogen aufgebaut ist oder ob einzelne Risiken dominieren.
Der Hintergrund ist einfach: Ein Portfolio besteht aus miteinander verbundenen Risiken. In ruhigen Marktphasen steigen häufig viele Anlagen gleichzeitig, wodurch strukturelle Schwächen verborgen bleiben. Erst wenn Märkte unter Druck geraten, zeigt sich, ob sich Risiken gegenseitig verstärken oder ausgleichen. Die Spiderweb-Grafik hilft dabei, diese Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die maximale Rendite, sondern das Verhältnis von Risiko und Stabilität. Faktoren wie Konzentrationsrisiken, die Korrelation zwischen Anlagen, die Gewichtung einzelner Anlageklassen sowie die Sensitivität gegenüber Zinsen, Inflation oder wirtschaftlichem Wachstum bestimmen maßgeblich, wie ein Portfolio auf Stressphasen reagiert. Ein ausgewogenes Spiderweb deutet darauf hin, dass Risiken verteilt sind und das Portfolio nicht von einem einzelnen Szenario abhängig ist.
Der Downside Protection Score ist dabei keine Garantie gegen Verluste. Er dient als Orientierung, um strukturelle Risiken sichtbar zu machen und Portfolios bewusster auszurichten. Die Spiderweb-Grafik unterstützt genau diesen Perspektivwechsel: Weg von der Frage, wie hoch die Rendite in guten Zeiten ist, hin zu der entscheidenden Frage, wie stabil ein Portfolio bleibt, wenn Märkte fallen.
Das optimale Portfolio
Ein optimales Portfolio entsteht nicht durch einzelne Gewinner, sondern durch Struktur. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Ertrag, das auch in schwierigen Marktphasen tragfähig bleibt. Ein Portfolio funktioniert dabei als System, in dem sich Risiken gegenseitig ausgleichen können.
Rendite entsteht durch Risiko, Stabilität durch dessen Verteilung. Ein ausgewogenes Portfolio kombiniert unterschiedliche Renditetreiber, die nicht gleichzeitig auf dieselben Einflüsse reagieren. Aktien liefern langfristiges Wachstum, Anleihen können stabilisieren, Rohstoffe reagieren auf Inflation und Liquidität schafft Flexibilität nach Rückgängen.
Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Anlagen, sondern ihr Zusammenspiel und ihre Gewichtung. Echte Diversifikation entsteht erst dann, wenn unterschiedliche Marktbewegungen nicht gleichzeitig das gesamte Portfolio treffen. Ziel ist kein perfekter Zustand, sondern ein stabiler Rendite-Risikokorridor, in dem Schwankungen kalkulierbar bleiben und langfristige Chancen erhalten werden.
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Besser als die Nasdaq: Bank of America rät zum Goldkauf
Posted by PM-Ersteller - 28/08/24 at 03:08:23 p.m.Nach Ansicht der Bank of America sollten Anleger dem Beispiel der Zentralbanken folgen und Goldkaufen. Man geht von weiteren Anstiegen aus.
Die Experten der Bank of America weisen auf eine Tatsache hin, die einigen Anleger angesichts der allgemeinen Fixierung auf KI-Aktien wie Nvidia vielleicht entgangen ist. Nämlich, dass Gold 2024 bislang die am besten laufende Asset-Klasse ist und auch besser performt als der S&P 500. Der Move über die Marke von 2.500 USD pro Unze bedeute ein Plus von ungefähr 20% für das gelbe Metall, so die BoA.
Die Analysten weisen darauf hin, dass Kryptowährungen im gleichen Zeitraum um 17,7% gestiegen seien, während die Aktienmärkte um 15,4% zulegten. Der Rohstoffsektor insgesamt ist dieses Jahr demzufolge um nur 1,9% gestiegen und der US-Dollar sogar nur um 0,2% so die BoA. Und, hieß es weiter, Gold weise sogar eine bessere Performance auf als der Nasdaq Composite Index mit seinem Plus von 17%.
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Besser als die Nasdaq: Bank of America rät zum Goldkauf
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Keynote zu Krisenmanagement: So lösen Sie Probleme richtig
Posted by PM-Ersteller - 16/05/23 at 07:05:51 a.m.Ein Problem kann schnell zur Krise werden. Der Pilot und Kommunikationsexperte Bruno Dobler erklärt in seiner Keynote, worauf es bei einem soliden Krisenmanagement ankommt.
Die Corona-Krise hat unsere Welt in mehrfacher Hinsicht auf den Kopf gestellt. Neben dem Lockdown und der weltweit eingeschränkten Mobilität hat die uneinheitliche Kommunikation zwischen Regierungen, Gesundheitsbehörden und der Öffentlichkeit zu zusätzlicher Verwirrung und Unsicherheit in der Bevölkerung geführt. Das Resultat: Die Verzögerung in der Reaktion und die unkoordinierten Maßnahmen haben die Krise sogar noch verschärft.
„Ein solcher Crash darf in unserer Gesellschaft nicht passieren“, meint der ehemalige Pilot, CEO und Keynote Speaker Bruno Dobler. Aus seiner Zeit im Cockpit weiß er nicht nur, wie wichtig es ist, bei Krisen sicher zu landen, sondern auch durch entsprechende Maßnahmen einen Crash zu verhindern. In seinem Vortrag „Wie Piloten Probleme lösen“ vermittelt er Wissen und Strategien, um in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und Krisen erfolgreich abzuwenden.
Keynote zu Krisenmanagement: Darum sollte jeder Probleme lösen wie ein Pilot
Ob PilotIn, UnternehmerIn oder Privatperson – ein Crash sollte in allen Lebensbereichen, ob in der Luft, der eigenen Firma oder den eigenen vier Wänden, vermieden werden, meinen Sie nicht? „Die Luftfahrt hat deshalb ein so effektives Krisenmanagement, weil in keiner anderen Branche eine sichere Landung so wichtig ist wie in der Fliegerei“, erklärt der Keynote Speaker und Problemexperte.
Doch auch in der Wirtschaft, in der Politik und im Gesundheitswesen haben Probleme oder ein „Crash“ fatale Auswirkungen auf das Leben der Menschen – Corona oder die Inflation sind nur zwei Beispiele dafür. „Be prepared“ lautet deshalb der Slogan des Keynote Speakers und CEOs. Und „das gilt 1:1 auch für alle Tätigkeiten am Boden“, betont der Pilot in seiner Keynote zu Krisenmanagement und -kommunikation.
Probleme lösen wie ein Pilot: Drei Faktoren für gutes Krisenmanagement
In Krisensituationen oder bei einem Crash brauchen die Gesellschaft, Unternehmen und auch Einzelpersonen vor allem eins: Sicherheit und Zuverlässigkeit. „Planung, Training und die kontinuierliche Überwachung tragen dazu bei, Risiken zu minimieren und Probleme frühzeitig zu erkennen“, sagt der Pilot in seiner Keynote zu Krisenmanagement und -kommunikation.
Laut dem Piloten und CEO sind unter anderem diese drei Faktoren für ein solides Krisenmanagement in der Luft sowie am Boden entscheidend:
– Kommunikation: Durch klar und offene Kommunikation werden Missverständnisse vermieden und Probleme aufgedeckt. „Wenn wir richtig kommunizieren, ersticken wir jede Krise im Keim und verhindern einen Crash.
– Strategie: Strategisches Handeln ist zentral beim Krisenmanagement und kann trainiert werden. „Flugbesatzungen werden auf Extremsituationen geschult“, erklärt Dobler. Warum nicht auch Unternehmen, Privatpersonen und die Gesellschaft allgemein?
– Flexibilität: Schnelle und flexible Reaktionen sind wichtig, da trotz Planung immer etwas Unvorhersehbares passieren kann. Indem Sie flexibel bleiben, ersticken Sie Probleme im Keim, bevor es zu einer Krise oder einem Crash kommt.
„Mit dem richtigen Krisenmanagement würden viele Probleme, Sorgen, ja Elend in Familien, in Unternehmen und in der Gesellschaft allgemein erst gar nicht geschehen“, meint der Pilot, Keynote Speaker und Kommunikationsexperte. Dobler erklärt mit seinen Anekdoten aus der Luftfahrt anschaulich, wie Sie Probleme von Anfang an richtig lösen. Wenn Sie einen Crash in Ihrem Unternehmen vermeiden möchten und eine Strategie brauchen, vermittelt er Ihnen das Know-how dazu.
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„Sie sind der Flugkapitän Ihres Lebens – fliegen Sie es“
Über den Wolken ist Pilot und 5-Sterne-Redner Bruno Dobler zuhause. Der sympathische Schweizer hat neben seiner Flugkarriere auch viele Jahrzehnte als Unternehmer gearbeitet und hierbei die wichtigsten Fachkompetenzen der Fliegerei gewinnbringend mit im Unternehmen integriert.
Als ehemaliger Flugkapitän, der als Keynote Speaker auf der Bühne steht, spricht er in seinen mitreissenden Vorträgen über die Werte und Erkenntnisse der Luftfahrt und darüber, wie alle Branchen davon profitieren können.
Er nimmt sein Publikum mit ins Cockpit und lässt sie hautnah an brenzligen und schwierigen Entscheidungen teilhaben. Denn wenn es ums Leben von Hunderten Passagieren geht, gibt es in der Fliegerei im Katastrophenfalle keine Zeit zum Überlegen.
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