Die Phase des Cloud-first-KI ist vorbei
Posted by PM-Ersteller - 29/07/26 at 09:07:07 a.m.79 Prozent der Unternehmen haben KI-Workloads bereits von der Public Cloud zurückgeholt. Das klingt nach einer technischen Entscheidung. Aber am Ende ist es eine Compliance-Entscheidung.
Was die Zahlen zeigen
Laut der Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 von Centiment und Cloudian haben 79 Prozent der befragten Unternehmen KI-Workloads von der Public Cloud auf eigene Infrastruktur verlagert. Nimmt man diejenigen hinzu, die diesen Schritt gerade vollziehen oder planen, liegt der Wert bei 93 Prozent.
Das ist kein Randphänomen. Es zeigt, dass sich die Anforderungen an KI-Infrastrukturen gerade deutlich verschieben.
Warum Unternehmen umdenken
Wer KI mit Unternehmensdaten betreibt, merkt schnell: Die nützlichsten Daten sind oft auch die sensibelsten. Verträge, Patientenakten, Konstruktionszeichnungen oder interne Kommunikation lassen sich nicht beliebig in eine Public Cloud auslagern, erst recht nicht, wenn Kosten, Latenz und regulatorische Vorgaben eine Rolle spielen.
Die Studie nennt drei Hauptgründe für den Wechsel zurück in die eigene Infrastruktur: Datensouveränität, unvorhersehbare Kosten und Anforderungen an Echtzeit-Performance. Genau diese Punkte sprechen für On-Premises-Umgebungen, wenn Unternehmen ihre Datenkontrolle behalten wollen.
Regulierung als Treiber
Für deutsche und europäische Unternehmen kommt ein weiterer Faktor hinzu: die Regulierung. NIS2, DSGVO, der EU AI Act sowie branchenspezifische Vorgaben aus Gesundheitswesen und Finanzbranche verlangen in vielen Fällen klare Nachweise über Datenstandorte oder setzen Grenzen für bestimmte Cloud-Konstellationen.
In solchen Umgebungen ist On-Premises kein Rückschritt, sondern eine praktische Antwort auf technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen.
Die Infrastruktur dahinter
Lokale KI braucht eine lokale Infrastruktur, die dafür geeignet ist. Besonders bei RAG-Anwendungen, also Retrieval-Augmented Generation, kommt es auf schnellen Zugriff auf große und heterogene Datenbestände an. Gleichzeitig müssen Sicherheitsmechanismen verhindern, dass die Datenbasis selbst zum Angriffsziel wird.
Entscheidend ist deshalb nicht nur die Rechenleistung, sondern auch die Architektur der Speicher- und Zugriffsstruktur. Wer KI-Daten sauber trennen, schützen und kontrollieren will, braucht dafür die passende Infrastruktur.
Was das für Unternehmen bedeutet
Die aktuellen Zahlen zeigen: Viele Unternehmen stellen ihre KI-Strategie gerade neu auf. Dabei geht es nicht nur um technische Fragen, sondern auch um Kontrolle, Kosten und Compliance.
Für Unternehmen, die KI-Workloads nicht in die Public Cloud verlagern wollen, braucht es eine Infrastruktur, die lokale Verarbeitung, sichere Datenhaltung und verlässliche Zugriffssteuerung zusammenführt. FAST LTA adressiert das mit Silent AI, einem Enterprise-Search-System, das RAG-Workloads vollständig auf eigener Hardware betreibt, ohne Cloud-Abhängigkeit, entwickelt und gefertigt in Deutschland.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
FAST LTA
Herr Marek Birkenhauer
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Deutschland
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FAST LTA ist der Münchner Spezialist für Zero Loss Secondary Storage und souveräne KI-Infrastruktur. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Appliances für Backup, revisionssichere Archivierung und lokales KI-Inferencing – ohne Cloud-Abhängigkeit, konform mit NIS2, DSGVO und GoBD. In tausenden Installationen in Healthcare, öffentlicher Verwaltung und Industrie setzt man auf FAST LTA als europäischen Hersteller. Weitere Informationen unter: www.fast-lta.de
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Cloud Exit Strategie: Neues Fachbuch zeigt Wege zur digitalen Souveränität
Posted by PM-Ersteller - 02/03/26 at 03:03:30 p.m.Cloud First war der Anfang. Digitale Souveränität ist die Zukunft. Dieses Buch zeigt, wie Unternehmen Cloud-Kosten kontrollieren und echte strategische Optionalität zurückgewinnen.
März 2026 – Die Rolle der Public Cloud wird 2026 zunehmend kritisch hinterfragt. Steigende Betriebskosten, wachsende regulatorische Anforderungen durch DORA und NIS2 sowie neue Abhängigkeiten von Hyperscalern führen in vielen Unternehmen zu einer strategischen Neubewertung. Mit dem Fachbuch „Cloud Exit Strategie“ liegt nun eine fundierte Analyse vor, die IT-Entscheidern konkrete Orientierungs- und Handlungsansätze bietet.
Das Buch verfolgt bewusst einen pragmatischen Ansatz: Cloud-Technologien bleiben ein zentraler Bestandteil moderner IT-Landschaften – jedoch nicht als pauschale Standardlösung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Organisationen digitale Souveränität aufbauen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Vorteile elastischer Cloud-Modelle gezielt nutzen können.
Der Autor beleuchtet systematisch die ökonomischen, regulatorischen und sicherheitstechnischen Treiber hinter dem wachsenden Interesse an Hybrid- und Repatriierungsstrategien. Besonderes Augenmerk gilt dabei strukturellen Kostentreibern wie Egress Fees, Dauerlast-Workloads und den oft unterschätzten „Hidden Costs of Innovation“. Gleichzeitig wird aufgezeigt, warum neue Regulierungsvorgaben Exit-Fähigkeit zunehmend zu einer prüfbaren Managementanforderung machen.
Neben der strategischen Einordnung bietet das Werk konkrete Architekturprinzipien und praxisnahe Umsetzungsleitfäden. Leser erfahren unter anderem, wie Anti-Lock-in-Architekturen aufgebaut werden, welche Rolle Platform Engineering für nachhaltige Kontrolle spielt und wie sich ein Cloud Exit risikoarm und wirtschaftlich fundiert vorbereiten lässt. Auch die wachsende Bedeutung von KI-Workloads und deren Einfluss auf Infrastrukturentscheidungen wird umfassend eingeordnet.
„Cloud Exit Strategie – Wie Unternehmen ihre digitale Souveränität (zurück-)gewinnen und Cloud-Kosten kontrollieren“ richtet sich an CIOs, CISOs, Plattformverantwortliche und IT-Strategen, die ihre Cloud-Strategie von migrationsgetriebener Expansion hin zu belastbarer Steuerungsfähigkeit weiterentwickeln wollen. Die zentrale Botschaft: Digitale Souveränität bedeutet nicht, die Cloud zu verlassen – sondern jederzeit die Wahl zu haben.
Über die Verlag-Website sind ergänzende Praxisressourcen verfügbar:
* Checkliste: Cloud Exit & Hybrid Readiness
* Reifegradmodell: Cloud- und Exit-Fähigkeit
Weitere Downloads wie Architektur-Templates und Exit-Blueprint sind exklusive Bestandteile des Service „Knowledge as a Service“ (KaaS).
Bibliografische Angaben
Titel: Cloud Exit Strategie
Untertitel: Wie Unternehmen ihre digitale Souveränität (zurück-)gewinnen und Cloud-Kosten kontrollieren
Autor: Holger Reibold
Verlag: Brain-Media.de
ISBN: 978-3-95444-326-0 (Buch) / 978-3-95444-327-7 (E-Book)
Umfang: 220 Seiten
Preis: 19,99 EUR (Buch), 9,99 EUR (E-Book)
Über den Autor
Dr. Holger Reibold ist Informatiker und publiziert seit über 30 Jahren zu Internet-, Netzwerk- und Open-Source-Themen. Er gehört zu den prägenden Stimmen der deutschen IT-Fachszene und hat sich durch zahlreiche erfolgreiche Fachbücher und Publikationen einen Namen in der Branche gemacht. In seiner Rolle als Key Account Manager bei einem Internet Service Provider hat es unmittelbar mit regulatorischen und strategischen Fragen zu tun. Diese Verbindung aus langjähriger theoretischer Auseinandersetzung und aktueller operativer Praxis prägt die Perspektive dieses Buches.
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Brain-Media
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Brain-Media publiziert seit 2003 Bücher zu Open-Source- und IT-Themen. Mastermind ist der promovierte Informatiker Holger Reibold, Urgestein der deutschen IT-Szene. Er hat in den vergangenen Jahren unzählige Bestseller und Fachartikel publiziert.
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