Wie sich industrielle Batteriespeicher in unter vier Jahren amortisieren können
Posted by PM-Ersteller - 21/05/26 at 07:05:46 a.m.Eine Beispielrechnung von FION Energy zeigt, warum industrielle Batteriespeicher erst durch die intelligente Kombination mehrerer Anwendungsfälle wirtschaftlich attraktiv werden
Berlin, im Mai 2026 – FION Energy, ein Berliner Cleantech-Unternehmen, das industrielle Batteriespeicher durch KI-Optimierung wirtschaftlich macht, hat die Amortisationszeit eines realen Industrieprojekts berechnet. Das Ergebnis: Bei einem 250 kW/ 500 kWh-Batteriespeichersystem liegt die Amortisationszeit bei rund 3,9 Jahren. Entscheidend ist die Fähigkeit des Systems, Lastprofil, Hochlastzeitfenster, Strompreise und Speicherzustand kontinuierlich gegeneinander abzuwägen.
„Die Wirtschaftlichkeit industrieller Batteriespeicher hängt heute weniger von der Hardware ab als von der Betriebsstrategie“, erklärt Johannes Meriläinen, Geschäftsführer von FION Energy. Während viele Industriebetriebe bei Ereignissen wie den negativen Day-Ahead-Preisen am 1. Mai 2026 (mit Werten bis zu -499,99 EUR/MWh) oft nur zusehen können, wandelt die FION-Software diese Marktvolatilität in wirtschaftlichen Nutzen um.
„Industriebetriebe sollten ihre Produktion nicht manuell an Strompreise oder Hochlastzeitfenster anpassen müssen. Sie sollen weiter produzieren können wie geplant – während unsere KI im Hintergrund Marktpreise, Lastprofil, Speicherzustand und Netzrestriktionen bewertet und den Speicher dort einsetzt, wo er den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt“, so Meriläinen weiter.
Das System wägt dabei wiederkehrend zwischen Lastspitzenkappung, Spot-Beschaffungsoptimierung und der Vermarktung freier Speicherkapazitäten an Strommärkten ab. In anderen Konstellationen können weitere Anwendungsfälle hinzukommen, etwa die Optimierung des Eigenverbrauchs aus Photovoltaik- oder KWK-Anlagen.
Das Beispiel-Szenario: Investition rechnet sich nach 3,9 Jahren
Grundlage der Berechnung ist ein reales Industrieprojekt: ein Industrieunternehmen mit 2,5 GWh Jahresverbrauch und 650 kW maximaler Leistung.
* Lastspitzenkappung (Atypische Netznutzung gemäß §19 StromNEV):
Bei der atypischen Netznutzung können Industrieunternehmen reduzierte Netzentgelte erhalten, wenn ihre höchste Leistung während der vom Netzbetreiber festgelegten Hochlastzeitfenster deutlich unter ihrer allgemeinen Jahreshöchstlast liegt. FION identifiziert diese Hochlastzeitfenster und setzt den Speicher gezielt ein, um Lastspitzen in diesen Zeiträumen zu reduzieren – ohne die Produktion zu drosseln. Im Beispielszenario liegt die allgemeine Jahreshöchstlast bei 650 kW, während der maßgebliche Leistungswert in den Hochlastzeitfenstern durch den Speichereinsatz auf 410 kW sinkt. Daraus ergibt sich eine jährliche Einsparung von rund 39.000 Euro.
* Spot-Beschaffungsoptimierung und Trading:
Neben der Lastspitzenkappung optimiert FION den Speicher auch für dynamische Strompreise. Bei der Spot-Beschaffungsoptimierung wird der Netzbezug des Kunden zeitlich verschoben: Der Speicher lädt in günstigen Preisphasen und entlädt, wenn der Strombezug besonders teuer wäre. Dadurch sinken die Beschaffungskosten des Unternehmens, ohne dass Produktionsprozesse angepasst werden müssen.
Nicht benötigte Restkapazitäten des Speichers können zusätzlich an Strommärkten vermarktet werden, etwa am Day-Ahead-, Intraday- oder Regelenergiemarkt. So entstehen im Beispielszenario zusätzliche wirtschaftliche Effekte von rund 23.000 Euro pro Jahr: 7.500 Euro durch Spot-Beschaffungsoptimierung und 15.500 Euro durch Trading.
Die Amortisationsrechnung im Überblick:
PositionErtrag / Kosten (jährlich)Lastspitzenkappung+ 39.000 EURSpot-Beschaffungsoptimierung+ 7.500 EURTrading+ 15.500 EUROperative Kosten (u. a. Wartung, Software, Versicherung)- 10.500 EURGesamt+ 51.500 EUR
Bei einem Investitionsvolumen von ca. 200.000 EUR ergibt sich eine Amortisationszeit von 3,9 Jahren.
„Das Energiesystem der Zukunft braucht mehr Flexibilität auf der Verbrauchsseite. Je stärker die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien schwankt, desto wertvoller werden Unternehmen, die ihren Netzbezug intelligent steuern können – ohne ihre Produktion zu unterbrechen oder Prozesse manuell anzupassen“, sagt Meriläinen. „Wir sehen, dass die Nachfrage nach solchen Systemen deutlich wächst. Viele Industriebetriebe erkennen, dass Batteriespeicher nicht nur ein Nachhaltigkeitsthema sind, sondern ein wirtschaftlicher Hebel. Bei geeigneten Standorten können sie sich auch ohne Förderung schnell amortisieren und Energiekosten reduzieren, ohne großen Aufwand im laufenden Betrieb.“
Weitere Informationen sind unter folgendem Link verfügbar: www.fion-energy.com
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Weinholz Kommunikation
Frau Andrea Weinholz
Zieglerstr. 50
81735 München
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fon ..: 0151/18809288
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Über FION
FION Energy wurde 2025 in Berlin gegründet. Das Cleantech-Start-up macht industrielle Batteriespeicher wirtschaftlich und einfach nutzbar – durch herstellerunabhängige Projektentwicklung und KI-optimierten Betrieb in Echtzeit. Zielkunden sind Industrieunternehmen mit einem Jahresverbrauch von über 2 GWh.
Mehrere Batteriesysteme sind bereits bei Industriekunden installiert, weitere Projekte in Deutschland und der EU geplant. Das Gründerteam besteht aus Philipp Hamm, Johannes Meriläinen und Dmytro Dzifuta.
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Aus Abraum wird Mehrwert: EcoGraf testet Epanko-Tailings für klimafreundliche Bauprodukte
Posted by PM-Ersteller - 13/02/26 at 09:02:05 a.m.EcoGraf (WKN A2PW0M) testet mit GTK & Betolar: Tailings aus Epanko (Tansania) als Rohstoff für CO?-ärmere Bauprodukte – Kreislaufwirtschaft statt Abraum, flankiert von EIB-Support für die Batterie-Wer
Die australische EcoGraf (WKN A2PW0M / ASX EGR) setzt bei ihrem Graphitprojekt Epanko in Tansania nicht nur auf den Aufbau einer Batterie-Wertschöpfungskette, sondern rückt zugleich die Frage in den Mittelpunkt, wie Nebenprodukte aus der Aufbereitung künftig genutzt werden können.
Das Unternehmen von Managing Director Andrew Spinks hat dafür ein nicht bindendes Memorandum of Understanding (MOU) mit der Geological Survey of Finland (GTK) und Betolar Plc unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, in Studien zu prüfen, ob mineralischer Abraum aus dem Bergbau auf Epanko für die Massenproduktion von CO?-ärmeren Bauprodukten eingesetzt werden können.
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Parkway Corporate: Unsere Branche ist mehr als 100 Mrd. Dollar groß!
Posted by PM-Ersteller - 07/11/25 at 11:11:42 a.m.Parkway Corporate sichert sich in Queensland ein 10-Hektar-Areal für einen Brine Management Complex: CSG-Abfallsole zu Industriechemikalien, stufenweiser Ausbau, Genehmigungsziel zur Jahresmitte.
Goldinvest.de spricht mit Bahay Ozcakmak, dem Geschäftsführer von Parkway Corporate (WKN A1JH27 / ASX PWN), über einen wichtigen Meilenstein: die Sicherung eines rund 10 Hektar großen Grundstücks in Queensland für einen Brine Management Complex (BMC), in dem CSG-Abfallsole aufbereitet und in Industriechemikalien für lokale Lieferketten umgewandelt werden soll.
In diesem ausführlichen Gespräch erläutert Bahay, warum dieser Standort ausgewählt wurde, wie Parkway plant, durch den Schritt über die reine Technologielizenzierung hinaus mehr Wert zu schaffen, und was in Bezug auf Genehmigungen, Machbarkeit, Finanzierung und schrittweise Entwicklung zu erwarten ist.
Hier geht es zum Video:
Wichtige Themen:
– Warum wurde gerade dieses ca. 10 Hektar große Grundstück im Herzen der CSG-Industrie ausgewählt (Infrastruktur, bestehende industrielle Aktivitäten, vorherige Baugenehmigungen für das Grundstück)?
– Strategiewechsel: von der reinen Lizenzierung zum Besitz/zur Entwicklung kritischer Infrastruktur, wo dies wertsteigernd ist.
– Konzept der stufenweisen Errichtung (theoretisch vier Stufen, von denen jede ein Viertel der Salzverbindlichkeiten der Branche abdeckt).
– Indikatives Genehmigungsziel für die erste kommerzielle Stufe (das Unternehmen strebt – Genehmigungen zur Jahresmitte an) und der Weg zu einer endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS).
– Finanzierungshebel: Vorauszahlungen, Schulden, Industriepartnerschaften, potenzielle staatliche Unterstützung; Abwägen zwischen frühzeitigem Verkauf und Werterhalt.
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