Forge Resources startet 5.000-Meter-Bohrprogramm auf Kupfer-Goldprojekt Alotta
Posted by PM-Ersteller - 22/05/26 at 07:05:58 a.m.Forge Resources startet auf Alotta ein 5.000-Meter-Bohrprogramm. Erstmals rücken die geophysikalischen Zentren potenzieller Gold-Kupfer-Porphyrsysteme direkt in den Fokus.
Forge Resources (CSE: FRG; OTCQB: FRGGF; FSE: 5YZ) läutet die nächste Explorationsphase auf seinem Alotta-Projekt im kanadischen Yukon ein. Am 25. Mai 2026 fällt der Startschuss für die Mobilisierung zu einem 5.000 Meter umfassenden Diamantbohrprogramm im goldreichen Dawson Range Gold Belt. Der operative Ansatz für diese Saison ist so klar wie vielversprechend: Nachdem frühere Bohrungen an den Flanken des Systems bereits breite Mineralisierungen nachwiesen, zielt das Unternehmen nun erstmals direkt auf die geophysikalischen Herzen dieser potenziellen Gold-Kupfer-Porphyrsysteme.
Die Strategie: Vom Rand ins magmatische Zentrum
In der nun startenden ersten Phase sind rund 2.500 Bohrmeter verteilt auf acht Bohrlöcher geplant. Der Fokus liegt auf neu definierten magnetischen Anomalien in den Zonen Payoff, Severance, Commission und Alimony.
Die Logik dahinter ist aus Investorensicht ein zentraler Hebel: Frühere Treffer deuten auf weitläufige Gold-, Kupfer- und Molybdänvorkommen hin, kratzten jedoch nur an den Rändern der Systeme. Neue 3D-Modellierungen zeigen nun deutliche magnetische Körper, die als die eigentlichen magmatischen Quellen dieser Mineralisierungen interpretiert werden. Genau diese Zentren werden nun einem ersten Härtetest unterzogen.
Die primären Bohrziele im Überblick:
Payoff Zone (Das Flaggschiff): Hier erstreckt sich eine gewaltige, 4,5 mal 1,7 Kilometer große Anomalie. Frühere Bohrungen (z. B. 78 Meter mit 1,31 g/t Gold) bestätigten bereits eine über 500 mal 150 Meter reichende, in alle Richtungen offene Mineralisierung. Nun wird eine markante 3D-Anomalie westlich der bisherigen Bohrlöcher attackiert, flankiert von weiteren Step-out-Bohrungen zur Vergrößerung des Fußabdrucks.
Alimony Zone (Hochgradiges Potenzial): Hier soll das herausragende Bohrloch ALT-25-013 erweitert werden. Dieses lieferte 73,32 Meter mit 0,82 g/t Gold – inklusive eines hochgradigen Kerns von 1,6 Metern mit 25,80 g/t Gold. Die Zone verläuft am Rand einer kreisförmigen magnetischen Anomalie, die nun weiter eingegrenzt wird.
Severance Zone: In diesem 550 mal 450 Meter großen Zielgebiet lieferte das Rand-Bohrloch ALT-25-007 bereits Abschnitte wie 53,96 Meter mit 0,28 g/t Gold (sowie Kupferbeiprodukte) und 53,48 Meter mit 0,45 g/t Gold. Das kommende Programm zielt nun exakt in das Zentrum dieser magnetischen Struktur.
Commission Zone: Ein Bohrloch (ALT-25-014) am Rand dieses Bereichs durchteufte auf über 113 Metern eine Gold-Kupfer-Molybdän-Mineralisierung in intensiven Stockwork-Zonen. Forge Resources plant nun, den eigentlichen 3D-magnetischen Körper rund 400 Meter weiter westlich anzuvisieren.
Aussichtsreiches Projekt im Schatten eines Giganten
Das Alotta-Projekt umfasst 4.723 Hektar und profitiert auch von seiner strategischen Lage: Es befindet sich lediglich 50 Kilometer südöstlich der gewaltigen Lagerstätte von Western Gold and Copper. Mit dem Fokus auf die geophysikalischen Zentren geht Forge Resources nun der entscheidenden Frage nach, was das System auf Alotta tatsächlich antreibt. Ein erfolgreicher Nachweis der Kernzonen könnte die wirtschaftliche Perspektive des Projekts maßgeblich verändern.
Mehr Informationen: Cashflow statt Verwässerung: Forge Resources will Weltklasse-Goldprojekt selbst finanzieren
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Professionelles Liquiditätsmanagement im digitalen Wandel
Posted by PM-Ersteller - 29/04/26 at 07:04:01 a.m.Wie E-Rechnung, BI-Tools und KI die Liquiditätssteuerung verändern
Liquidität entscheidet über die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens. Wer jederzeit fundierte Aussagen über die eigene Zahlungsfähigkeit treffen kann, erkennt Risiken früher, kann Liquidität besser planen und reagiert schneller auf Veränderungen im Markt.
In vielen Unternehmen basiert die Liquiditätsplanung jedoch noch immer auf Kontoauszügen, Excel-Tabellen und manuellen Einschätzungen, „Bauchgefühl statt BI-Tools“. Das kann in ruhigen Zeiten auch brauchbar funktionieren. Bei steigenden Unsicherheiten, schwankenden Zahlungseingängen, veränderten Kostenstrukturen oder internationalen Risiken reicht dieser Ansatz jedoch oft nicht mehr aus.
Modernes Liquiditätsmanagement bedeutet deshalb mehr als die reine Überwachung von Bankbeständen. Es geht um eine vorausschauende Steuerung auf Basis aktueller und verlässlicher Daten und technisch gestützter Szenarien.
Digitalisierung schafft die Grundlage
Ein wichtiger Baustein dafür ist die Digitalisierung im Rechnungswesen. Mit der E-Rechnung verändert sich nicht nur das Rechnungsformat. Aus einem Dokument wird ein strukturierter Datensatz.
Diese Entwicklung ist für das Liquiditätsmanagement von zentraler Bedeutung. Rechnungsdaten können schneller verarbeitet, Forderungen und Verbindlichkeiten aktueller ausgewertet und Zahlungsströme genauer geplant werden.
Risiko: E-Rechnung
Gleichzeitig entstehen neue Risiken. Fehlerhafte E-Rechnungen können vom Empfänger technisch abgewiesen werden oder zu Rückfragen führen. Beides kann den Zahlungseingang verzögern. Damit wirkt sich die Fähigkeit elektronische Rechnungsdaten richtig zu erzeugen und zu verarbeiten nicht nur auf die Buchhaltung aus, sondern unmittelbar auf die Liquidität aus.
Saubere Stammdaten, korrekte Rechnungsformate und stabile digitale Prozesse gewinnen an Bedeutung. Wer E-Rechnungen versendet, muss sicherstellen, dass sie nicht nur formal erzeugt, sondern vom Empfänger auch technisch und fachlich korrekt verarbeitet werden können. Nur dann werden sie zukünftig ohne Verzögerungen durch Rückfragen bezahlt werden.
Die E-Rechnung ist damit nicht nur ein Pflichtthema. Sie kann auch der Einstieg in eine deutlich bessere Finanzsteuerung sein.
Von Excel zu BI-Tools
Viele Unternehmen arbeiten bei der Liquiditätsplanung weiterhin mit Excel. Das ist nachvollziehbar, weil Excel flexibel und schnell einsetzbar ist. Gleichzeitig entstehen dabei typische Risiken: unterschiedliche Dateiversionen, manuelle Eingaben, fehlende Datenanbindung und eine begrenzte Nachvollziehbarkeit.
BI-Tools können hier einen wichtigen Schritt nach vorne ermöglichen. Sie greifen direkt auf Daten aus ERP-, Finanzbuchhaltungs- oder Warenwirtschaftssystemen zu und machen Entwicklungen sichtbar, die in klassischen Auswertungen oft erst spät erkannt werden.
So lassen sich beispielsweise offene Forderungen, fällige Verbindlichkeiten, Zahlungsziele, Zahlungsverhalten und Szenarien zur Liquiditätsentwicklung deutlich schneller auswerten. Auch externe Einflussgrößen wie Zinsänderungen, Wechselkurse oder Kostensteigerungen können in Planungen einbezogen werden.
Der Vorteil liegt nicht nur in der Geschwindigkeit. Entscheidend ist vor allem, dass Entscheidungen auf einer aktuelleren und belastbareren Grundlage getroffen werden können.
KI als nächster Entwicklungsschritt
Der nächste Schritt ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Rechnungswesen und Controlling. KI kann große Datenmengen analysieren, Muster erkennen und Hinweise auf künftige Entwicklungen geben.
Im Liquiditätsmanagement kann das zum Beispiel bedeuten:
Zahlungseingänge werden anhand früherer Zahlungshistorien besser prognostiziert. Auffälligkeiten im Zahlungsverhalten werden früher erkannt. Risiken im Forderungsbestand werden schneller sichtbar. Abweichungen zwischen Planung und tatsächlicher Entwicklung können automatisch kommentiert und eingeordnet werden.
Damit verschiebt sich der Fokus: Unternehmen reagieren nicht erst, wenn ein Engpass sichtbar wird. Sie erkennen mögliche Entwicklungen früher und können gezielt gegensteuern.
KI ersetzt dabei nicht die kaufmännische Beurteilung. Sie kann aber helfen, Daten schneller auszuwerten und Entscheidungsträger frühzeitig auf kritische Entwicklungen hinzuweisen.
Liquidität ist Ergebnis guter Entscheidungen
Professionelles Liquiditätsmanagement beginnt nicht erst bei der Bank. Es beginnt schon bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. (Beispiel: Langfristige Bauvorhaben gegenüber Abo-Modellen). Im täglichen Ablauf kommen Prozesse im Einkauf, im Vertrieb, in der Rechnungsstellung, im Forderungsmanagement und in der Finanzbuchhaltung hinzu.
Wer spät fakturiert, fehlerhafte E-Rechnungen versendet, unklare Zahlungsbedingungen verwendet oder offene Posten nicht konsequent verfolgt, belastet die Liquidität. Wer dagegen aktuelle Daten nutzt, Zahlungsströme regelmäßig analysiert und Szenarien plant, gewinnt Handlungsspielraum.
Gerade deshalb wird die Verbindung von Rechnungswesen, Controlling, IT und Geschäftsführung immer wichtiger. Liquiditätsmanagement ist keine isolierte Aufgabe der Buchhaltung. Es ist wesentlicher Teil der Unternehmenssteuerung.
IHK-Online-Seminar am 11. Mai 2026
Diese Zusammenhänge stehen im Mittelpunkt des ganztägigen Online-Seminars „Professionelles Liquiditätsmanagement“ am 11. Mai 2026, 08.30 – 16.30h
Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen der IHKs Bonn, Darmstadt, Heilbronn, Siegen, Rhein-Neckar und Arnsberg angeboten.
Behandelt werden unter anderem:
* Aufbau einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung
* Nutzung von ERP-Daten und BI-Tools
* Einsatz von E-Rechnung und digitalen Rechnungsprozessen als Datenbasis
* Risiken durch fehlerhafte E-Rechnungen und verzögerte Zahlungseingänge
* Möglichkeiten von KI und Predictive Analytics
* Forderungsmanagement, Working Capital und Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung
* zentrale Kennzahlen wie Cashflow-Rate und Cash Conversion Cycle
Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Rechnungswesen, Finanzen, Controlling und Unternehmenssteuerung sowie an Verantwortliche, die Liquidität nicht nur überwachen, sondern aktiv steuern möchten.
Referent ist Jochen Treuz, Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Co-Autor des Fachbuchs „Professionelles Liquiditätsmanagement“. Er verbindet langjährige Erfahrung im Rechnungswesen mit aktuellen Themen der Digitalisierung, E-Rechnung, BI-Nutzung und KI im Rechnungswesen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind über die Weiterbildungsangebote der beteiligten Industrie- und Handelskammern sowie unter www.treuz.de/seminar-professionelles-liquiditaetsmanagement-ihk-2/
verfügbar.
Das Buch „Professionelles Liquiditätsmanagement: Praxisleitfaden für Unternehmer und Berater“ ist im NWB Verlag erschienen und im Fachhandel erhältlich.
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Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
69469 Weinheim
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Über Jochen Treuz
Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.
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„Mit 40 oder 50 will ich nur noch mein Ding machen!“
Posted by PM-Ersteller - 03/12/20 at 08:12:26 a.m.Über das Cashflowspiel zum Investor: DFK-Kunde Benjamin Englbrecht im Gespräch über seinen Weg zur ersten Immobilie.
Benjamin Englbrecht (24) ist gelernter Kfz-Mechatroniker und sattelt gerade betriebsintern zum Verkaufsberater für Kfz um. Vor gut vier Jahren besuchte er gemeinsam mit einem Freund erstmals einen Cashflowabend der DFK-Unternehmensgruppe in Ingolstadt. Hier lernte er Andrei Müller und die DFK kennen. Im Interview berichtet der heutige DFK-Kunde, was ihn das Cashflowspiel gelehrt hat und was ihm die Abende darüber hinaus gegeben haben.
Herr Englbrecht, Sie sind aus der Kfz-Werkstatt Ihres Betriebs in den Verkauf gewechselt, wie kam es dazu?
Mir war klar, dass ich den Job in der Werkstatt nicht ewig machen will – deshalb wollte ich entweder in Richtung Techniker gehen oder eine ganz andere Richtung einschlagen. Deshalb hat mein Chef vorgeschlagen, im Betrieb auf die Schiene des Verkaufsberaters zu wechseln. Dieses Angebot habe ich gern angenommen und befinde mich aktuell in der Ausbildung. Der Wechsel hat auch einen Hintergrund. Schon in der Schule war ich eher zurückhaltend im Kontakt mit anderen. Das wollte ich ablegen. So war der Schritt in den Verkauf in erster Linie ein Schritt aus der Komfortzone. Ich musste aus mir raus. Deshalb bin ich bewusst in den Verkauf, denn da muss ich in den direkten Kontakt. Der wichtigste Grund war, meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Das passt auch zu meinen Leitsätzen.
Wie lauten diese Leitsätze?
Der erste ist von Henry Ford und lautet: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Ich brauche also von Zeit zu Zeit eine Veränderung. Der zweite geht so: „It’s your road, and yours alone. Others may walk it with you, but no one can walk it for you.“ Dieser stammt vom persischen Meister Rumi aus dem 13. Jahrhundert und bedeutet für mich: Ich bin für mein Leben selbst verantwortlich. Mich können zwar Menschen begleiten, aber gehen muss ich meinen Weg selbst.
Einer dieser Begleiter ist seit einigen Jahren Andrei Müller von der DFK. Wie kam der Kontakt zustande?
Vor ungefähr vier Jahren hat mich ein alter Schulkamerad zu einem Abend des Cashflow Clubs in Ingolstadt mitgenommen. Da wir uns dort sehr wohlgefühlt haben, sind wir regelmäßig hingefahren. Es war angenehm, Leute zu treffen, die ähnlich denken wie wir. Wir konnten dort einfach mal über Geld sprechen. Besonders die Themen „Investitionen“ und „Raus aus dem Hamsterrad“ waren spannend für uns. Die Abende hat Andrei Müller geleitet. So haben wir ihn kennengelernt. Mit ihm und den anderen Teilnehmern entwickelte sich ein Netzwerk. Wir haben immer wieder unsere Erfahrungen ausgetauscht, um gemeinsam weiterzukommen.
Wie ging es dann weiter?
Durch die Cashflowabende fand bei mir ein Umdenken statt. Ich habe angefangen, mir Ziele zu setzen, Investitionen zu planen und darüber nachzudenken, wie ich mein Geld vermehren kann.
Hat Ihnen das Cashflowspiel dabei geholfen?
Eigentlich waren es mehr die Gespräche, sowohl mit Andrei als auch mit den Teilnehmern, die für mich sehr wichtig waren. Das Spiel war aber ein guter „Icebreaker“, dadurch entstanden am Tisch automatisch Gespräche. Durch das Spiel selbst habe ich die Grundlagen der verschiedenen Arten von Geldanlagen gelernt. So habe ich mitbekommen, wie Aktien, Immobilien, Bonds oder andere Geldanlagen funktionieren. Es war zum Beispiel spannend zu sehen, dass es bei Aktien gar nicht möglich ist, den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf exakt zu bestimmen. In manchen Runden war es günstig, sie möglichst schnell abzustoßen, in anderen wäre es besser gewesen, sie länger zu halten. Dieser Bereich ist also nur schwer auszurechnen.
Lässt sich dieses Wissen in die Realität übertragen?
Natürlich kann das Spiel die Wirklichkeit nicht eins zu eins wiedergeben, aber die Grundsätze sind dieselben. Wenn sich Deals ergeben, muss man genau schauen, ob sie sich lohnen. Und manchmal muss man auch etwas riskieren, denn den richtigen Moment gibt es nicht. Es heißt: Entweder gewinnen oder lernen – verlieren gibt es nicht.
Haben Sie denn in der Realität schon einen „Deal“ abgeschlossen?
Ja, da ich schon von meinem Vater gelernt habe, mein Geld lieber zu sparen, hatte ich, als ich bei den Cashflowabenden eingestiegen bin, eine ordentliche Summe auf der hohen Kante. Diese wollte ich gut anlegen. Dabei hat mir Andrei Müller geholfen. Zuerst schlug er mir eine Immobilie vor. Aber das war damals noch nichts für mich. Es war mir einfach zu kompliziert. Deshalb habe ich mich 2018 zuerst für die Genussrechte bei der DFK entschieden, sozusagen als Zwischenlösung. Meine Eltern hatten allerdings große Bedenken. Sie dachten an die Verluste bei gescheiterten Investitionen in Windkraftanlagen. Ich habe aber gute Chancen gesehen und den Deal gemacht. Das lag auch an dem großen Vertrauen zu Andrei Müller. Er ist ein super Typ. Denn er verkauft nicht nur seine Produkte, sondern hat ein echtes Interesse daran, andere erfolgreich zu machen. Und rückblickend waren die Genussrechte absolut die richtige Entscheidung. Denn eine solche Verzinsung hätte ich sonst nirgendwo bekommen. Inzwischen haben auch meine Eltern investiert.
Wie haben sich die Investments inzwischen entwickelt?
Die Genussrechte liefen, wie gesagt, sehr gut. Und im Dezember 2019 habe ich dann meine erste Immobilie gekauft – eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hammelburg. Ich habe mich letztendlich doch dafür entschieden, weil ich mich nicht selbst um die Immobilie kümmern muss. Das übernimmt der Verwalter der DFK-Gruppe, die MIAG GmbH. Wenn ich die Wohnung selbst verwalten müsste, hätte ich niemals eine gekauft. Denn dazu müsste ich mir mühsam Wissen aneignen, z.B. wie eine Nebenkostenabrechnung funktioniert oder wie hoch meine Investitionsrücklage sein muss. Dafür fehlt mir einfach die Zeit.
Sehen Sie die Immobilie als Teil Ihrer Altersvorsorge?
Die Immobilie im Allgemeinen ja. Die jetzt gekaufte Wohnung werde ich aber voraussichtlich in zehn Jahren wieder verkaufen. Dann ist der Verkauf steuerfrei. Aus dem Erlös möchte ich eine noch rentablere Immobilie finanzieren. Mein Ziel ist, die Wertsteigerung mitzunehmen, welche die Wohnung in den kommenden Jahren voraussichtlich erzielt. So läuft es auch im Cashflowspiel: Denn auch dort werden kleine Immobilien nicht zum Generieren eines Cashflows, sondern als reines Anlageobjekt zum Wiederverkauf erworben. Der Cashflow entsteht dann durch größere und noch rentablere Immobilien.
Wie ist Ihr weiterer Plan?
Im Moment suche ich gerade nach einer zweiten Immobilie, um weiter zu investieren. Mein Ziel ist, mit 40 oder 50 selbst entscheiden zu können, ob ich aufhören möchte zu arbeiten. Dann möchte ich mein eigenes Ding machen, vielleicht habe ich bis dahin eine eigene erfolgreiche GmbH oder AG. Mal sehen, was sich noch ergibt. Für neue Projekte ist es nie zu spät.
Vielen Dank für das Gespräch!
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Über die DFK-Unternehmensgruppe
Die DFK-Unternehmensgruppe ist ein dynamisch wachsender Finanzdienstleister mit Sitz in Kaltenkirchen bei Hamburg. Mit der Muttergesellschaft, der DFK Deutsches Finanzkontor AG, an der Spitze hat sich die Gruppe vor allem auf den Bereich des Immobilieninvestments spezialisiert und erbringt dabei umfassende Dienstleistungen rund um die Immobilie. Hierzu zählen insbesondere Erwerb und Vertrieb, Versicherung sowie die Haus- und Wohnungsverwaltung. Des Weiteren zählt mit der DFK Bau GmbH ein Bauunternehmen zur Gruppe. Die DFK-Gruppe verfügt über ein gut ausgebautes Vertriebs- und Servicenetz mit 18 Filialen im gesamten Bundesgebiet. Die DFK-Unternehmensgruppe betreut aktuell mehr als 30.000 Familien mit rund 80.000 Verträgen. Vorstandsvorsitzender der DFK Deutsches Finanzkontor AG ist Valeri Spady.
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