Die Werkbank IT GmbH launcht mit BIM and More Orchestra das erste partizipative und kollaborative BIM-Tool
Posted by PM-Ersteller - 28/07/22 at 02:07:13 p.m.Mit BIM & More Orchestra hat das BIM-Unternehmen nun eine SaaS-Anwendung auf den Markt gebracht, mit dem Hersteller das gesamte Produktportfolio in BIM-Daten aufbereiten können.
Bei BIM geht es für Architekten und Hersteller nicht nur um digitale Tools, sondern zunehmend um einen existenziellen Wirtschaftsfaktor. Mit BIM & More Orchestra hat das BIM-Unternehmen nun eine SaaS-Anwendung auf den Markt gebracht, mit dem Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten sowohl das gesamte Produktportfolio in BIM-Daten aufbereiten können als auch auch Zugriff auf tausende Bauprojekte mit einem Volumen von 25 Mrd. Euro bekommen. BIM & More Orchestra (www.bim-more.com) bietet nach eigenen Angaben den schnellsten Onboarding-Prozess der Branche.
Wien/München, 28. Juli 2022. Rund ein halbes Jahr nach Übernahme durch Europas führendes Planungsbüro Drees & Sommer launcht das BIM-Unternehmen Die Werkbank IT GmbH ihre BIM-Lösung für die Bauindustrie BIM & More Orchestra (www.bim-more.com). Das Tool befähigt Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten, effizient das gesamte Produktportfolio in BIM-Daten aufzubereiten und Planern sowie Architekten in den führenden CAD-Planungsprogrammen bereitzustellen. Darüber hinaus lassen sich mit BIM & More Orchestra alle Produktdaten über das Stammdatenmanagement (MDM) zentral steuern. „Für Hersteller ist Building Information Modeling (BIM) beides: Chance und Herausforderung. Hersteller müssen BIM-Content liefern, der den wachsenden Ansprüchen der Planer und Architekten gerecht wird“, erklärt Matthias Uhl, CEO bei Die Werkbank IT GmbH. Planer benötigen eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen in immer komplexer werdenden Planungsprozessen – nicht zuletzt vor den zunehmenden Ansprüchen in Sachen Nachhaltigkeit und Taxonomie. „Als erstes Produktdaten-Bereitstellungstool haben wir BIM & More Orchestra konsequent an den Bedürfnissen der Planer ausgerichtet“, so der Experte. Nutzer bekommen nicht nur ein schnelles, unkompliziertes Onboarding sowie ein automatisiertes Quality Gate für BIM-Daten, sondern einen direkten Zugang zu mehr als 4.000 Bauprojekten mit einem jährlichen Bauvolumen von rund 25 Milliarden Euro.
Der schnellste Onboarding-Prozess der Branche
Ob 100 oder 10.000 Produkte im Produktportfolio: Für den Übersetzungsprozess von Produktdaten in BIM-Objekte spielt die Anzahl der Produkte und Systemlösungen bei BIM & More Orchestra eine untergeordnete Rolle. „Unsere webbasierte SaaS-Lösung dockt an das Produktdatenmanagement (PDM) an, zieht alle Daten aus dem PIM-System und übersetzt diese automatisiert in BIM-Daten. Wo Attribute fehlen, wird angereichert und ergänzt. Das gewährleistet Datengüte und macht das Werkzeug zu einem Quality Gate der BIM-Infrastruktur“, erklärt Uhl.
Erste BIM-Lösung für die Industrie, die mit der Zielgruppe entwickelt wurde
BIM & More unterscheidet sich von anderen BIM-Lösungen für Baustoff- und Bauproduktehersteller. Uhl: „Unsere Lösung wurde in enger Kooperation mit den größten Planungsbüros Deutschlands entwickelt.“ BIM & More enthält deshalb mehr als 25.000 bereits vordefinierte und modellierte BIM-Objekte. Dadurch entfällt für die Industrie das teure und aufwändige Modellieren von 3D-Geometrien. „Sämtliche BIM-Objekte in unserer Infrastruktur sind von Planern für Planer erstellt. Sie sind bereits tausendfach produktneutral oder produktspezifiziert im Einsatz und garantieren dadurch ihre Eignung über den kompletten BIM-Planungsprozess“, erklärt der BIM-Experte. Darüber hinaus vernetze BIM & More alle relevanten Planungs-, Konfigurations-, Ausschreibungs-, Abrechnungs- und FM-Tools und liefert so die einzige durchgehende BIM-Infrastruktur für die Planungsbranche.
Single Sourcing: Wenig Aufwand und garantierte Datenqualität
Darüber hinaus ermöglicht die Anbindung von BIM & More Orchestra an das PIM-System des Herstellers ein Automatisierungs- und Aktualisierungs-Workflow, der dauerhaft Arbeit abnimmt, die normalerweise händisch von geschultem Personal erledigt werden muss. Alle Änderungen im PIM-System des Herstellers werden automatisch von BIM & More Orchestra übernommen – und dadurch in allen BIM-Objekten und anderen Datenausleitungen. „Hersteller sparen den Aufwand, einmal veröffentlichte BIM-Objekte regelmäßig mit den veränderten Produktdaten abzugleichen und anzupassen. Zudem verpasst die Bauindustrie ihren BIM-Daten zum ersten Mal ein Qualitätssiegel, indem sie Planern und Architekten gewährleisten können, dass die verwendeten BIM-Objekte stets aktuell sind“, so Uhl. Manche Planungsbüros würden heute schon ausschließlich BIM-Objekte in der Planung verwenden, die diese Datengüte sicherstellen können.
Eine Entscheidung – tausende Nutzer
Ein weiterer Mehrwert für alle Baustoffhersteller, die mit BIM & More Orchestra arbeiten, ist der Vertriebsvorsprung. Sämtliche BIM-Daten werden in der ProductCloud Harmony abgelegt, die ebenfalls zur SaaS-Anwendung gehört. An sie sind etwa 2.000 Planer und Architekten sowie weitere 3.000 Baufachleute angeschlossen, die die bereitgestellten Produkte aus der ProductCloud für ihre Planungen nutzen. Dadurch können Industriekunden direkt am Projektvolumen von mehr als 4.000 Bauprojekten teilhaben. Das entspricht einem jährlichen Bauvolumen von 25 Mrd. Euro, das über die BIM & More ProductCloud Harmony abgewickelt wird. Uhl: „BIM & More garantiert dadurch eine kooperative und partizipative Zusammenarbeit zwischen Industrie und Planern. Mit BIM & More Orchestra befähigt die Industrie Planer und Architekten, ihre Produkte und Lösungen direkt in ihre Digital Twins zu übertragen. Jederzeit für die jeweilige Planungsphase optimiert. Jederzeit aktuell.“
Megatrend Nachhaltigkeit: Mit BIM & More Orchestra fit für die Circular Economy
Die BIM-Datenbereitstellung ist das Fundament für Nachhaltigkeit. Produktinformationen bilden den zentralen Baustein für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Baustoffhersteller müssen mit Blick auf die nahende Verpflichtung von Gebäuden, einen Circular Building Passport ausweisen können, ihre Produktdaten so aufzubereiten, dass sie Informationen zur stofflichen Zusammensetzung, Herstellungsweise, Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und Verwertungsoptionen enthalten. „Ohne diese Informationen können sie in naher Zukunft den Ansprüchen eines Bauherrn oder Investors nicht mehr gerecht werden“, erklärt Uhl. Denn: Erst der Zugang zu transparenten Produktinformationen erlaubt Überlegungen zur Kreislauffähigkeit. Wenn Hersteller diese grundlegenden Anforderungen bei der Datenaufbereitung nicht erfüllen, können sie künftig nicht mehr in Betracht gezogen werden, weil der Bauherr seinerseits seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, den geforderten Zirkularitätswert des Gebäudes auszustellen.
„Mit BIM & More Orchestra erfüllen Hersteller schon heute alle Anforderungen in Sachen Kreislaufwirtschaft, die in Kürze gesetzlich verpflichtend werden“, verspricht Uhl. Produktdaten werden etwa in die Madaster-Datenbank überführt, auf deren Grundlage ein Building Material Passport erzeugt wird. Dadurch werden dem Werkbank-Geschäftsführer zufolge Hersteller schon heute Circular Economy-fähig und Gebäude bekommen eine ganz neue Qualität.
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Über die Werkbank IT GmbH
Das IT-Unternehmen Die Werkbank IT GmbH wurde 1998 von Matthias Uhl gegründet. Mit „BIM & More Orchestra“ – der BIM-Infrastruktur für Hersteller aus der Baubranche – hat das Unternehmen eine komplette Toolchain für die Baustoff- und Bauproduktindustrie entwickelt, die effizient das gesamte Produktportfolio in herstellerspezifischen BIM-Content aufbereitet. Der zugrunde liegende Ansatz heißt „Real Single Sourcing“: BIM & More Orchestra wird direkt an das Master Data Management (MDM) des Herstellers angebunden. Die Industrie ändert und pflegt Daten weiterhin nur im eigenen PIM- oder ERP-System. Das BIM Cockpit ist das Herzstück von BIM & More Orchestra. Mit dem BIM Cockpit können arbeiten Hersteller direkt mit Architekten und Planern zusammen – in Echtzeit. BIM & More Orchestra bietet mit seinen Plugins und BIM-Kanälen (REST API) Schnittstellen für alle Arten von Bauprodukten in gängige CAD-Systeme. Größere Planungsbüros, GUs und GÜs nutzen die Plugins von „BIM & More Orchestra“ zudem für modellbasierte Mengen- und Kostenermittlungen in verschiedenen Projektphasen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://bim-more.com
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Rohstoffknappheit und Materialmangel: BIM-Daten können Bauindustrie mehr denn je helfen
Posted by PM-Ersteller - 14/06/22 at 03:06:18 p.m.Drei Gründe, warum Hersteller von Baustoffen und Bauteilen jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.
München/Wien, 14. Juni 2022. Building Information Modeling (BIM) kann spätestens seit der Kostenexplosion von Baumaterialien zum Enabler für die Bauindustrie werden. Denn: Zu keiner Zeit war es wichtiger, eine Übersicht über den Markt und seine aktuellen Möglichkeiten zu haben als heute. Voraussetzung: Digitalisierung. Mit zunehmendem Digitalisierungsgrad steigen für die Bauindustrie die Chancen, ihre Lösungen in den Plänen der Architekten zu verankern und dadurch öfter als Leitprodukt ausgeschrieben zu werden. Zudem lassen sich Informationen über Verfügbarkeiten und Lieferzeiten einfacher ergänzen. Noch allerdings hinkt der Digitalisierungsgrad der Bauindustrie dem BIM-Experten Matthias Uhl zufolge in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße anderen Branchen hinterher. „BIM stellt eine der größten Chancen der letzten Jahrzehnte dar. Vom Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks lassen sich Prozesse und Schritte effizienter, günstiger und transparenter abbilden. Doch dafür müssen Baustoffhersteller ihre Daten jetzt digital aufbereiten und bereitstellen“, konstatiert Uhl, der mit BIM & More Orchestra (https://www.bim-more.com) eine BIM-Lösung für Hersteller entwickelt hat. Er nennt drei Gründe, warum Hersteller jetzt ihr Produktportfolio digital aufbereiten und Planern und Architekten BIM-Daten liefern müssen.
Erstens: Bau- und Immobilienbranche sind bereits digital
Der Digitalisierungsgrad der großen Bau- und Immobilienunternehmen in Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren eine signifikante Größe erreicht. Die großen Player der Branche wie Drees & Sommer, Goldbeck oder ZECH machen zusammen einen großen Anteil des gesamten Planungsvolumens aus. Sie haben sich mittlerweile schon so weit digitalisiert, dass sie zunehmend auf digitale Produkte angewiesen sind. „Sie greifen aus einer Notwendigkeit heraus auf die Produkte zurück, die in den führenden Planungsprogrammen in den entsprechenden Detailtiefen zur Verfügung stehen“, erklärt Uhl. Baustoffherstellern muss bewusstwerden, dass sie im digitalen Kosmos nur existieren, wenn sie digital sichtbar sind. Gerade angesichts der Liefer- und Materialengpässe ist die digitale Sichtbarkeit wichtiger denn je für Planer, um über technische Spezifikationen hinaus Preise und Verfügbarkeiten zu prüfen.
Zweitens: Alle Zukunftstrends haben eine digitale Komponente
Bauweisen und Trends entwickeln sich zunehmend aus der Digitalisierung heraus. Uhl: „Ob Modulbau, Nachhaltigkeit oder das Thema Vorfertigung: Alle relevanten Ideen haben eine digitale Komponente. Ohne Digitalisierung in Planung und Umsetzung geht es gar nicht.“ Auch dies spreche dafür, dass Hersteller ihre Daten jetzt digital liefern müssen, wenn sie an den Megatrends teilhaben oder sie gestalten wollen. Mit der Menge an Daten erhöhen sich für Planer und Büros die Kombinationsmöglichkeiten, mit denen sich nicht nur neue bauliche Lösungen finden lassen. Zudem werden Alternativen sichtbar bei anderweitigen Nichtverfügbarkeiten.
„Blicken wir exemplarisch auf den Megatrend Nachhaltigkeit am Beispiel des Building Circularity Passports im Koalitionsvertrag“, nennt Uhl ein anderes Beispiel aus dem Klimaschutz. Die Bundesregierung habe mit dem Building Circularity Passport das Thema Kreislaufwirtschaft als verpflichtendes Element für die Zukunft im Koalitionsvertrag verankert. Erst der Zugang zu transparenten Produktinformationen erlaubt Überlegungen zur Kreislauffähigkeit. Ohne Informationen zur stofflichen Zusammensetzung, Herstellungsweise, Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und Verwertungsoptionen der Produkte funktioniert die Circular Economy nicht. „Produktinformationen bilden die Basis für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft“, so Uhl. Noch gebe es keine Gesetze, aber sie würden bald kommen. Die ersten Kommunen in Deutschland wollen unabhängig von der Gesetzgebung für ihre Neubauten den Building Circularity Passport einführen. Bei allen neuen Schulen, Kindergärten oder Bürogebäuden werden Produkte erforderlich, deren Kreislauffähigkeit bewertet, berechnet und zertifiziert wurde.
Drittens: Komplexität der Planungsprozesse steigt und damit der Datenbedarf
Ein weiterer Grund für die BIM-Datenbereitstellung: Die Anforderungen an Planungsprozesse und dadurch an Planer im Sinne von Nachweisen und Berechnungen werden immer komplexer. Planer und Architekten öffnen sich deshalb zunehmend für Unterstützung aus der Industrie. „Während heute Nachweise in Sachen Kreislaufwirtschaft eine immer größere Rolle spielen, waren es früher bauphysikalische Anforderungen wie Energieverbräuche, etwa bei der Energieeinsparungsverordnung (EnEV), bei Passivhaus-Berechnungen oder Plusenergiehaus-Konzepten. Diese Themen erfordern aufseiten der Planer ein neues Maß an Datenmenge und Informationsqualität“, erläutert Uhl. Dieser Bedarf würde weiter zunehmen. Auch dieser Umstand verlangt von der Industrie, jetzt Daten digital zur Verfügung zu stellen. „Nie waren Produktinformationen von der Industrie populärer als heute. Nie war es für Hersteller einfacher, Akzeptanz bei Planern zu erreichen“, resümiert der BIM-Datenexperte.
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Über die Werkbank IT GmbH
Das IT-Unternehmen Die Werkbank IT GmbH wurde 1998 von Matthias Uhl gegründet. Mit „BIM & More Orchestra“ – der BIM-Infrastruktur für Hersteller aus der Baubranche – hat das Unternehmen eine komplette Toolchain für die Baustoff- und Bauproduktindustrie entwickelt, die effizient das gesamte Produktportfolio in herstellerspezifischen BIM-Content aufbereitet. Der zugrunde liegende Ansatz heißt „Real Single Sourcing“: BIM & More Orchestra wird direkt an das Master Data Management (MDM) des Herstellers angebunden. Die Industrie ändert und pflegt Daten weiterhin nur im eigenen PIM- oder ERP-System. Das BIM Cockpit ist das Herzstück von BIM & More Orchestra. Mit dem BIM Cockpit können arbeiten Hersteller direkt mit Architekten und Planern zusammen – in Echtzeit. BIM & More Orchestra bietet mit seinen Plugins und BIM-Kanälen (REST API) Schnittstellen für alle Arten von Bauprodukten in gängige CAD-Systeme. Größere Planungsbüros, GUs und GÜs nutzen die Plugins von „BIM & More Orchestra“ zudem für modellbasierte Mengen- und Kostenermittlungen in verschiedenen Projektphasen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://bim-more.com
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