ES GIBT FÜR ALLES EIN PROBLEM – Ein poetischer Ausweg aus dem Burnout
Posted by PM-Ersteller - 11/07/19 at 08:07:35 a.m.Christian Rook verarbeitet in „ES GIBT FÜR ALLES EIN PROBLEM“ seine eigenen Erfahrungen nach einem psychischen Zusammenbruch in Gedichtform und zeigt damit seinen eigenen Weg aus der Depression.
Burnout ist längst eine Volkskrankheit geworden. Immer mehr Menschen fühlen sich im beruflichen und privaten Umfeld zunehmend unter einen Erfolgsdruck gesetzt, dem sie nicht standhalten können. Eine dauerhafte Erreichbarkeit, selbst in Urlaubszeiten und unzureichende Phasen der Erholung und Entspannung führen dazu, dass Körper und Psyche irgendwann streiken. Es haut einen buchstäblich um. So erging es dem Autor dieser Gedichte-Sammlung, die von Sabine Ries mit stimmungsvollen Illustrationen verziert wurde. Es ging im Leben von Christian Rook nichts mehr. Panik und Angst setzten ein, denn er hatte bisher immer erfolgreich funktioniert. Er holte sich Hilfe und fand den Weg in eine psychosomatische Klinik, wo Ursachenforschung betrieben wurde und eine entsprechende Therapie angesetzt. Seine Erlebnisse verarbeitete er auf kreative Weise in Gedichten.
Die Sammlung „ES GIBT FÜR ALLES EIN PROBLEM“ von Christian Rook entstand unter dem Motto: „Wenn die Kreativität wiederkehrt, verabschiedet sich die Depression“. Der Autor hat seine Erfahrungen im März/April 2019 in der Max Grundig Klink auf der Bühlerhöhe bei Baden-Baden in Worte gefasst und nun auch als Buch veröffentlicht. Die Gedichte richten sich vor allem an Menschen, die auch unter Burnout leiden (oder litten) und sich nicht alleine fühlen möchten. Der Titel des Buches könnte durchaus auch „Es gibt für jedes Problem eine Lösung“ heißen, denn genau diese Botschaft (und Hoffnung) wird in den Gedichten vermittelt.
„ES GIBT FÜR ALLES EIN PROBLEM“ von Christian Rook ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-8233-4 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.
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Stellungnahme zur Kampagne des ZDH zur Wiedereinführung des Meisterzwangs in vielen Gewerken
Posted by PM-Ersteller - 30/01/19 at 07:01:27 a.m.In der aktuellen Diskussion zur Wiedereinführung der Meisterpflicht kritisierte Handwerkspräsident Wollseifer die Monopolkommission. Nun reagiert Jonas Kuckuk vom Berufsverband unabhängiger Handwerker
Verden, 29.Januar 2019
Die aktuelle Kampagne des Zentralverbands des Deutschen Handwerks in Person seines Präsidenten und Malermeister Hans Peter Wollseifer zur Wiedereinführung des Meisterzwangs in vielen Handwerken kommentiert Jonas Kuckuk, Vorstand des Berufsverbands der unabhängigen Handwerkerinnen und Handwerker (BUH):
Monopolkommission für Zulassungsfreiheit im Handwerk
„Der BUH teilt die erneute Einschätzung der Monopolkomission, dass die Ausweitung der Meisterpflicht weder die handwerklich Qualität noch die Ausbildungsleistung in messbarer Weise fördert. Diese Einschätzung wird bereits von der umfassenden Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2016 gestützt. Im Handwerk besteht ein Abwanderungs- aber kein Ausbildungsproblem! Weniger als 40% der ausgebildeten Handwerker verbleiben im Handwerk. Deshalb sollten die Arbeitsbedingungen verbessert und der Erwerb der Ausbildungsberechtigung gefördert werden.“
Bundesregierung: Meisterzwang verschärft Fachkräftemangel
„Besorgniserregend wären die Auswirkungen einer Wiederausweitung des Meisterzwangs auf den bereits vorhandenen Fachkräftemangel. Diese Sorge teilt auch die Bundesregierung [siehe: Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion B’90/ Die Grünen im Bundestag, Drs.19/6095, Seite 32, Frage 33]. Umso mehr erstaunen mich ihre fortgesetzten Anstrengungen für eine Rückabwicklung der Handwerksreform von 2004.
Unterm Strich würde eine Wiederausweitung des Meisterzwangs vor allem den Fachkräftemangel weiter verschärfen. Der Maßstab für eine Rückabwicklung der vorsichtigen Liberalisierung der Handwerksordnung in 2004 sollte zuerst das Interesse der Verbraucher sein. Verbraucher können selbst entscheiden ob sie eine
– mit dem vermeintlichen Gütesiegel des Meisterbriefs versehene – handwerkliche Leistung wählen und entsprechend honorieren möchten oder ob sie anderen Anbietern den Vorzug geben. Der Meisterbrief schützt Verbraucher nicht vor Pfuscharbeiten. Vor unangenehmen Überraschungen schützt das Gewährleistungsrecht. Aus Sicht des Verbrauchers gibt es zudem keine Erkenntnisse, die eine erneute Einschränkung der unternehmerischen Freiheit im Handwerk rechtfertigen würden: Die Prüfung einer Wiedereinführung der Meisterpflicht für 41 derzeit zulassungsfreie Handwerke ist deshalb schlicht überflüssig. Vielmehr stellt sich umgekehrt die Frage, warum der Meisterzwang zum Beispiel im Bäcker-, Maler- oder Friseurhandwerk nicht schon längst abgeschafft wurde.“
Wollseifer verunglimpft Kleinunternehmer
„Ärgerlich und nicht länger hinnehmbar sind die fortlaufenden Angriffe des Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, auf Soloselbstständige. Erst zu Jahresbeginn hatte Wollseifer Kleinunternehmer mit einem Umsatz unter 17.500 Euro – die durch das Gesetz von der Umsatzsteuer befreit sind – in die Nähe zu Betrügern gerückt. Die Behauptung sie seien unseriös und würden lediglich angeben dass ihre Umsätze gering seien, ist eine gezielte Diffamierungskampagne.
Die hart um ihre Existenz kämpfenden soloselbstständigen Handwerker empfinden es als Frechheit, wie sich Wollseifer seit Jahren dafür stark macht, ihnen den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Dabei dürften Soloselbstständige die mit ihren Zwangsbeiträgen maßgeblich zur Finanzierung der Handwerksverbände beitragen, inzwischen mehr als 40 % der Unternehmen im Handwerk stellen.
Darauf, dass ihr Dachverband bessere steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Bedingungen für sie durchsetzt, warten sie hingegen vergeblich. Der ZDH-Präsident sieht sich hingegen dazu berufen Pseudobedrohungen, wie die Umsatzsteuerbefreiung für Kleinunternehmer, zu skandalisieren und auf eine Abschaffung zu drängen.
Grundsätzlich finde ich es bedenklich, wenn das organisierte Handwerk versucht mit hartnäckig verbreiteten wirtschaftspolitischen und statistischen Fake News den Zugang zum lukrativen Handwerksmarkt noch weiter zu verengen. Vielmehr wäre eine weitere Öffnung dringend notwendig.“
Weiterführende Links, Anlagen:
Andreas Koch, Sebastian Nielen (2016): Ökonomische Effekte der Liberalisierung der Handwerksordnung von 2004. Hrsg.: Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, Bonn 2016, abrufbar unter: https://library.fes.de/pdf-files/wiso/12448.pdf
BUH e.V. (2016): Anmerkungen zum Versuch von Andreas Koch und Sebastian Nielen, ökonomische Effekte der Novelle der Handwerksordnung des Jahres 2004 nachzuweisen.
Antwort auf eine kl. Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen zu den Auswirkungen der Handwerksnovelle 2004, abrufbar unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/060/1906095.pdf
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auch unter: www.buhev.de
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Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker, BUH e.V.
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Der Berufsverband unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (BUH e.V). tritt seit 25 Jahren für die Gewerbefreiheit im Handwerk ein, berät Handwerker im Reisegewerbe und bietet Seminare für Existenzgründer im Handwerk – mit und ohne Meisterbrief – an.
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