AI Brand Presence von Akamai optimiert Web-Inhalte für KI und erhöht Transparenz bei agentischer Suche
Posted by PM-Ersteller - 01/06/26 at 01:06:30 p.m.Da immer mehr Menschen KI für Internetrecherchen nutzen, hat Akamai (NASDAQ: AKAM) AI Brand Presence auf den Markt gebracht.
– Die Lösung optimiert Markeninhalte für KI-Suche und agentischen Traffic.
– Akamai selbst steigerte so die Anzahl der Zitate um 85 Prozent und die Markenpräsenz um 364 Prozent.
– Der KI-Bot-Traffic stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 300 Prozent.
München | Da immer mehr Menschen KI für Internetrecherchen nutzen, hat Akamai (NASDAQ: AKAM) AI Brand Presence auf den Markt gebracht. Die Lösung unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihrer Inhalte für die KI-Suche und den Traffic. Mit AI Brand Presence können Unternehmen ihre Website-Inhalte automatisch für die LLM-Suche und KI-Agenten optimieren, während sie Bot-Aktivitäten überwachen und Sicherheit an der Edge bieten.
Verbraucher interagieren mit Marken zunehmend über KI-generierte Suchantworten, anstatt Websites direkt zu besuchen. Die Folge sind weniger Besuche von Menschen und mehr Bot-Aktivität auf Unternehmenswebsites. Akamai hat kürzlich einen jährlichen Anstieg des KI-Bot-Traffics um 300 Prozent festgestellt. Studien haben ergeben, dass fast 60 Prozent der Suchvorgänge jetzt ohne Klick enden. Diese Verschiebung des Verhaltens im Internet durchbricht bereits etablierte Marketing-Funnel. Gleichzeitig birgt sie neue Risiken in Bezug auf die Richtigkeit und Transparenz von Informationen, die von LLMs abgerufen und weitergegeben werden.
„Die Annahmen, auf denen die digitale Strategie der letzten 20 Jahre beruhte, brechen in Echtzeit zusammen. Wir erleben gerade einen der bedeutendsten Wandel in der Geschichte der Digitalisierung: den Übergang von der menschenbasierten Suche zur maschinengestützten Entdeckung“, so Patrick Sullivan, CTO of Security Strategy bei Akamai. „Unternehmen stehen vor dem Risiko digitaler Unauffindbarkeit. Wenn sie nicht die primäre Quelle für die KI-Modelle sind, denen ihre Kunden vertrauen, existieren sie praktisch nicht.“
Speziell für das KI-gestützte Internet entwickelt
AI Brand Presence von Akamai kombiniert zwei Kernfunktionen:
KI-optimierte Kontextlieferung: AI Brand Presence übersetzt die Informationen einer Website in ein Format, das KI leicht verstehen kann. Dieser Prozess erfolgt automatisch im Hintergrund, erfordert keine Backend-Updates und hat keine Auswirkungen auf das menschliche Besuchererlebnis.
Transparenz und Erkenntnisse: Ein einziges Dashboard zeigt, welche KI-Modelle eine Website besuchen und welche Inhalte sie konsumieren. Außerdem wird nachverfolgt, wie diese KI-Interaktionen in echten Traffic und echte Kundeninteraktion umgewandelt werden.
Mit diesen Funktionen können Marken eine KI-basierte digitale Präsenz aufzubauen. Diese berücksichtigt, wie Nutzer zunehmend mithilfe von KI im E-Commerce und darüber hinaus Produkte entdecken, Kaufentscheidungen treffen und Transaktionen abwickeln. Dieser Ansatz wird als generative Engine-Optimierung (GEO) bezeichnet.
Bereitstellung von Ergebnissen in allen Marketing- und digitalen Teams
Mit AI Brand Presence von Akamai können Unternehmen:
– KI-Plattformen dabei unterstützen, ihre Marke, ihre Produkte und ihre Botschaften genau zu repräsentieren,
– die Transparenz bei KI-generierten Antworten und Empfehlungen erhöhen,
– erfahren, wie KI-Systeme mit ihren Inhalten interagieren und den Traffic beeinflussen,
– Content-Strategien basierend auf KI-Nutzungsmustern in Echtzeit anpassen,
– kontrollieren, wie und wo Inhalte in KI-Ökosystemen aufgegriffen werden.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Optimierungsansätzen arbeitet AI Brand Presence an der Edge. Die Lösung ermöglicht, die Bereitstellung von Inhalten in Echtzeit anzupassen, ohne dass Backend-Änderungen erforderlich sind und bestehende Workflows oder das Nutzererlebnis unterbrochen werden.
Die eigene Website als zuverlässige Quelle für KI-Antworten
Akamai selbst testete AI Brand Presence auf seiner eigenen globalen Website. Indem Akamai neben der „menschlichen“ Version der Website auch eine KI-fähige Version bereitstellte, erleichterte das Unternehmen Maschinen die Informationsverarbeitung und reduzierte so die Datenlast um 99 Prozent. Diese Abkehr von der herkömmlichen Suche führte zu sofortigen Ergebnissen: 85 Prozent mehr Zitate und ein Anstieg der Markenpräsenz von 364 Prozent bei allgemeinen Suchvorgängen, bei denen die Marke nicht einmal namentlich erwähnt wurde. Allein bei ChatGPT stieg die Präsenz von Akamai im Vergleich zu Mitbewerbern um 133 Prozent. Dies zeigt, dass die aktive Verwaltung der Art und Weise, wie LLMs eine Marke sehen, mit darüber entscheidet, dass die richtige Botschaft den Kunden erreicht.
„Als Marketingexperten können wir es uns nicht leisten, den KI-Wandel passiv zu beobachten. Wir haben Jahre damit verbracht, unsere Marke aufzubauen. Wenn wir nicht steuern, wie KI-Modelle unsere Inhalte finden und teilen, geben wir die Kontrolle über unseren eigenen Ruf auf“, so Kim Salem-Jackson, Chief Marketing Officer bei Akamai. „Indem wir diese Technologie zuerst auf unserer eigenen Website getestet haben, haben wir bewiesen, dass Marken wieder die Kontrolle erlangen können. Die Kriterien für eine großartige Website haben sich geändert. Unternehmen sollten nicht nur ein herausragendes Nutzererlebnis bieten, sondern ihre Website auch für das Verständnis und den Abruf durch KI optimieren, damit sie eine verlässliche Quelle für KI bei der Beantwortung von Fragen sind. Mit der Einführung von AI Brand Presence geben wir Marketingexperten wieder die Kontrolle über ihre digitale Identität und stellen sicher, dass ihre Marke jedes Mal wirkungsvoll zur Geltung kommt.“
Entwickelt für die Zukunft agentischer Interaktionen
Autonome Agenten handeln zunehmend im Namen der Nutzer. AI Brand Presence baut auf der umfassenderen Strategie von Akamai auf, dieses KI-Ökosystem zu unterstützen. Durch die Kombination von KI-optimierter Bereitstellung mit umfassenden Einblicken in KI-Traffic ermöglicht Akamai es Marken, besser zu verstehen und zu beeinflussen, wie sie bei diesen neuen Interaktionen dargestellt werden.
AI Brand Presence von Akamai wird im Rahmen einer schrittweisen Einführung nach und nach erhältlich sein, beginnend mit ausgewählten Kunden in Nordamerika.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.akamai.com/de/products/ai-brand-presence.
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Über Akamai
Akamai ist ein führender Anbieter für Cybersicherheit und Cloud Computing. Mit ausgefeilten Sicherheitslösungen, Threat Intelligence und einem globalen Betriebsteam stellt Akamai umfassende Abwehrmaßnahmen bereit, um kritische Daten und Anwendungen an jedem Touchpoint zu schützen. Die Cloud-Computing-Lösungen bieten als Full-Stack-Gesamtpaket zuverlässige Performance auf der weltweit am stärksten verteilten Plattform. Globale Unternehmen vertrauen auf Akamai für die branchenführende Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Expertise, die sie benötigen, um ihr Geschäft auszubauen. Weitere Informationen gibt es unter akamai.com und akamai.com/blog sowie auf X und LinkedIn.
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Samhammer AG ernennt neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Philipp V. Ramin
Posted by PM-Ersteller - 28/07/23 at 07:07:31 a.m.Samhammer AG, Vorreiter für KI-gestützte Services gewinnt mit Dr. Philipp Ramin einen preisgekrönten Experten für die Zukunftskompetenzen und digitale Geschäftsmodelle als Aufsichtsratsvorsitzenden
Neues Mitglied im Aufsichtsratsgremium der Samhammer AG sowie gewählter Vorsitzender mit Schwerpunkt im Bereich Digitalisierung und digitale Transformation ist Herr Dr. Philipp Ramin von der i40 – future skills company. Als innovatives Unternehmen für die ai-assisted Service Excellence unterstützt Samhammer führende Unternehmen im technischen Helpdesk, im Rollout-Management und der Logistik und fokussiert sich auch branchenübergreifend auf ai-powered Assistants und Wissenslogistikplattformen, Bots und intelligente Selfservices. Mit ihrer Tochtergesellschaft TIKI Technologisches Institut für angewandte künstliche Intelligenz, setzt die Samhammer AG seit 2017 zukunftsorientiert auf den Ausbau und Einsatz von KI. Das jüngste Kind der Samhammer AG ist die METIS Plattform, eine Human-Machine-Interface-Lösung, um unternehmensspezifisch trainierte Datenmodelle zu erzeugen, die Large-Language Modelle wie ChatGPT für den Unternehmensalltag befähigt, sogenannte ai-assisted Services.
Thomas Hellerich, CEO Samhammer AG sagt:
„Die Samhammer AG ist Vorreiter für ai-assisted Services. Um unsere Entwicklung weiterhin so innovativ auszubauen, freuen wir uns mit Dr. Ramin einen preisgekrönten Experten für die Future Skills der digitalen Transformation und für digitale Geschäftsmodelle gewonnen zu haben. Dr. Ramin ist CEO von i40 – future skills company und wurde 2022 sowie 2023 mit dem eLearning Award Projekt des Jahres ausgezeichnet und ist zudem Academic Director für den Fachwirt in Digitalisierung an der Frankfurt School of Finance & Management und stellvertretender Geschäftsführer von renommiertem Münchner Kreis e. V., ein Verein, der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im Bereich der digitalen Transformation zusammenbringt.“
Annemarie Zink-Kunnert, C00 Samhammer AG sagt:
„Mit Dr. Ramin konnten wir einen Experten gewinnen, der Technologie und Transformation mit Lernen, d.h. den Aufbau von Wissen und Fähigkeiten, verbindet. Oftmals ist es viel wichtiger, die Menschen in einer Organisation mit auf die Reise zu nehmen und einzubinden, als lediglich reine KI-Technologie einzusetzen. Dr. Ramin begleitet einige führende Marken auf dieser Reise und wird uns ein vorausschauender Sparringspartner sein.“
Dr. Philipp V. Ramin, CEO i40 – future skills company sagt:
„Die Samhammer AG gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich von Assisted Services. Mit Lösungen wie KI-gesteuerte Service Assistants mit Wissenslogistik und Intelligenten Lösungen für den Kundenservice in verschiedensten Branchen ist sie absolut am Zahn der Zeit. Ich freue mich sehr darüber als Aufsichtsratsvorsitzender der Samhammer AG mit Fokus auf digitale Transformation und Future Skills meinen Beitrag zu leisten, dass dieser Innovationsvorsprung nicht nur gehalten, sondern ausgebaut wird. Und ich freue mich sehr darauf, mit den Innovationen der Samhammer AG den Bereich Service in vielen Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsorientiert zu halten. „
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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email : nlutz@samhammer.de
Über Samhammer AG
Samhammer ist Dienstleister für ai-assisted Service Excellence, Rollout Management und Logistik mit 560 Mitarbeitenden und 240 Vertragstechniker vor Ort. Samhammer fokussiert sich branchenübergreifend auf AI-powered Assistants, Wissenslogistik-Plattform, Bots und intelligente Selfservices. Für die digitale Infrastruktur in Retail, Finanzindustrie und eHealth installiert und pflegt Samhammer Hard- und Software. Die eigene Logistik mit sicherer Lieferkette und End-to-End Verantwortung bietet Kunden Service Excellence in der kompletten Wertschöpfungskette. Die besondere Unternehmenskultur, basierend auf werteorientiertes Management, erreicht dadurch eine Leidenschaft, die mit hoher Verantwortung jedes Einzelnen einhergeht.
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Über i40-the future skills company
Mit über 450.000 Lernenden in Unternehmen weltweit, mehr als 80 Themen und Lernin¬halten in 14 Sprachen, ist i40 – the future skills company der führende internationale Future Skills und Lernlösungs-Anbieter für die digitale Transformation, Nachhaltigkeit, Cybersicherheit, Industrie 4.0 und Manufacturing X. Im Jahr 2022 wurde i40 mit dem renommierten eLearning Journal Award Projekt des Jahres ausgezeichnet und gewann erneut im Jahr 2023 den eLearning Award Projekt des Jahres für eine 3D Lernwelt für die digitale Transformation für BMW Group.
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Radware: Die Supply Chain ist die Achillesferse der IT Security
Posted by PM-Ersteller - 04/04/23 at 03:04:48 p.m.Der Security-Spezialist Radware rät Unternehmen, der Supply Chain der Unternehmens-Anwendungen bei Betrachtung der IT Security nicht bedingungslos zu vertrauen.
Um zu verstehen, warum die Supply Chain ein Bereich ist, der nicht übersehen werden sollte, ist es wichtig, die aktuelle Cyber-Bedrohungslandschaft zu verstehen und wie moderne Anwendungen aufgebaut sind.
Klassische Anwendungen wurden in einer 3-Tier-Architektur oder ganz monolithisch realisiert und am Perimeter mit Hilfe von traditionellen Application Delivery Controllern (ADC) und einer Web Application Firewall (WAF) geschützt. Heutzutage ist der Schutz von Anwendungen jedoch viel komplizierter. Die Anwendungen werden in verschiedenen Umgebungen gehostet – vor Ort und in der Cloud. Darüber hinaus sind sie auf zahlreiche API-Verbindungen zu internen und externen Diensten und Dutzende verschiedener JavaScript-Dienste von Drittanbietern angewiesen, um Prozesse in Bereichen wie Werbung, Bestandsverwaltung, Zahlungsdienste und in soziale Medien eingebettete Widgets und Inhalte zu unterstützen. Einige Beispiele für beliebte JavaScript-Dienste sind Marken wie Outbrain, Google Analytics, Tranzila, WordPress und Magento. Einige dieser JavaScript-Dienste sind sogar von JS-Diensten vierter oder fünfter Parteien abhängig, die als ihre eigene Supply Chain betrachtet werden können. Und ein erheblicher Teil der Inhalte, die Anwendungen den Endbenutzern präsentiert, wird nun vom Webbrowser zusammengestellt.
Die Herausforderungen beim Schutz von Anwendungen nehmen nicht nur aufgrund der Veränderungen in der Anwendungsarchitektur zu, sondern auch aufgrund der Weiterentwicklung der Bedrohungslandschaft. Die heutigen Angriffe sind leistungsfähiger, häufiger und komplexer und umfassen mehr Angriffsvektoren, so dass eine lokale WAF vor Ort reicht nicht mehr ausreicht, um die Daten einer Anwendung zu schützen. Viele Unternehmen verwenden daher laut Radware mehrere WAFs für ihre verschiedenen Umgebungen sowie DDoS-Schutzlösungen und Bot-Management-Tools. WAF-, DDoS-, Bot- und API-Schutz-Tools sind zum Standard geworden, wenn es um den Schutz der wichtigsten digitalen Assets und Datenzentren der Anwendung geht. Doch während sich die Server-seitige Sicherheit verbessert, suchen immer mehr Hacker nach neuen Wegen, um ihre Ziele zu erreichen, indem sie übersehene Dienste und Verbindungen von Drittanbietern in der Infrastruktur der Anwendungen missbrauchen. Hier starten sie Angriffe über die weniger geschützte und überwachte Client-seitige Lieferkette.
Hacker setzen zunehmend auf den Client statt den Server
Eine der Methoden, mit denen Hacker heute versuchen, Schwachstellen in der Application Supply Chain auszunutzen, ist Formjacking, auch bekannt als Magecart und Skimming. Dabei handelt es sich um eine verdeckte Angriffsmethode, bei der Hacker bösartige Malware in einem der Drittanbieterdienste der Anwendung verstecken. Sobald ein Benutzer eine HTML-Antwort von der Anwendung erhält, um eine Formularanfrage an den infizierten Drittanbieterdienst zu stellen, wird als Antwort ein bösartiger Code direkt in das Formular des Ziels injiziert. Er sammelt dann die sensiblen Daten, die der Endbenutzer eingibt, und sendet sie zurück an den Remote-Server des Angreifers.
WAFs können die Kommunikation zwischen Browser und Drittanbieter nicht überwachen
Auch wenn Unternehmen versuchen, die Applikationen und persönliche Daten zu schützen, können die Informationen, die Endbenutzer im Browser eingeben (z. B. Ausweisnummern, Adressen, Kreditkartennummern, Kontaktinformationen usw.), den in der Anwendung eingebetteten Diensten von Drittanbietern ausgesetzt werden. Diese werden von der Hauptanwendung automatisch als vertrauenswürdig eingestuft, werden aber nur selten überwacht. Unter dem Gesichtspunkt der Compliance und der Aufsichtsbehörden ist jedoch der Betreiber der Endanwendung für alle Verletzungen der Datenschutzbestimmungen oder den Diebstahl persönlicher Informationen im Browser genauso verantwortlich wie auf der Serverseite, also im Rechenzentrum – ob nun On-Premise oder in der Cloud. Endanwender besuchen eine Website und vertrauen dem Anbieter, ohne sich darum zu kümmern oder auch nur kümmern zu sollen, auf welche Dienste von Drittanbietern dieser zurückgreift.
Problematisch ist dabei laut Radware, dass herkömmliche WAFs so konzipiert sind, dass sie nur den eingehenden Datenverkehr zu den Anwendungen überwachen – den Datenpfad zwischen den Endbenutzern und der Anwendung. Da sie als On-Premise-Appliance oder als Reverse-Proxy-WAF in der Cloud eingesetzt werden, sind sie blind für die Kommunikation zwischen dem Browser des Endbenutzers und den Drittanbieterdiensten der Anwendung. Es ist jedoch aufgrund der Compliance-Bedingungen und des Kundenvertrauens zwingend erforderlich, dass die Privatsphäre der Endanwender nicht durch integrierte Drittanbieterdienste gefährdet wird. Dies wird zu einem Problem, wenn der Betreiber der Anwendung
– keine Möglichkeit hat, zu wissen, ob der JavaScript-Code von Diensten in der Supply Chain verletzt oder manipuliert wurde;
– keine Kontrolle über die Sicherheit von Diensten Dritter hat; und
– nicht die gesamte Software Supply Chain überwachen kann (einschließlich der Sub-Services von vierten und fünften Parteien).
Aus diesen Gründen empfiehlt Radware, der Client-seitigen Sicherheit ein höheres Gewicht zu geben und Schutztools zu verwenden, die Daten und Konten der Nutzer schützen und dabei helfen, die Compliance-Vorschriften einzuhalten. Schließlich ist es die Anwendung des Anbieters, die die Endnutzer dazu veranlasst hat, sich mit diesen Drittanbieteranwendungen zu verbinden.
Kriterien für Client-seitigen Schutz
Client-seitiger Schutz von Anwendungen basiert nach Radware vor allem auf vier Säulen:
Sichtbarkeit – in vielen Unternehmen ist die für die Sicherung der Anwendung zuständige Person nicht unbedingt über alle verschiedenen Drittanbieter-Dienste und -plattformen informiert, die verwendet werden. Daher sollte ein Client-seitiges Schutztool in erster Linie in der Lage sein, alle Drittanbieterdienste in der Lieferkette automatisch zu erfassen und offenzulegen.
Erkennung – Client-seitiger Schutz muss kontinuierlich alle Änderungen in der Supply Chain erkennen und den Betreiber darüber informieren. Dazu gehört auch ungewöhnliche Kommunikation oder unzulässige Skriptparameter zwischen den Browsern der Endbenutzer und den Drittanbieterdiensten der Anwendung.
Integrierte WAF-Lösung – Ein Client-seitiges Schutztool sollte nahtlos in die WAF integriert sein, damit es anomale und bösartige Anfragen abwehren und blockieren sowie Datenverluste verhindern kann.
Granulare Mitigation – Darüber hinaus sollten solche Lösungen in der Lage sein, Angriffe auf eine sehr granulare Weise abzuschwächen. Da die meisten JavaScript-Dienste von Drittanbietern in der Versorgungskette für die Anwendungsfunktionalität unerlässlich sind, ist es wichtig, eine Client-seitige Schutzlösung zu verwenden, die in der Lage ist, nur die bösartigen Skripte gezielt zu blockieren und nicht die Dienste lahmzulegen.
Laut Radware ist die Erhöhung der Sicherheit im Datenpfad zwischen dem Browser des Endanwenders und den Diensten von Drittanbietern in der Anwendungskette eine wichtige Verteidigungslinie. Sie kann Unternehmen nicht nur dabei helfen, Datenschutz- und Datensicherheitsstandards einzuhalten, sondern auch Datenlecks zu verhindern, die zu Kontoübernahmen führen können, sowie eine Vielzahl von Sicherheitsbedrohungen zu entschärfen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Radware GmbH
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