Gartenfantasien am Lago Maggiore – und Tee
Posted by PM-Ersteller - 27/08/20 at 12:08:33 p.m.Der 15. Garten- und Buchsalon Editoria e Giardini vom 12. bis zum 20. September in Verbania gewährt seltene Einblicke in phantastische Gärten des Lago Maggiore und seinen Tee.
Der Lago Maggiore lockt seit Langem Touristen in den Norden Italiens. Majestätisch und romantisch schön erstreckt er sich am Fuße der Alpen. Ein einzigartiges Mikroklima lässt hier botanische Schätze gedeihen mit Kamelien und Zitrusfrüchten und ausladenden exotischen Bäumen. Seit dem 18. Jh. hat sich der Lago Maggiore zu einem Magneten für Liebhaber der Gartenbaukunst entwickelt, die hier herrliche Parks und Villen errichten konnten.
Ganz in dieser Tradition findet in Verbania in der Villa Giulia vom 12. bis zum 20. September der 15. Garten- und Buchsalon Editoria e Giardini statt. Die Idee hinter dieser Biennale ist, am See nicht nur exzellente Bücher und Verlage zum Thema Garten zusammenzubringen, sondern die Gartenbaukunst in ihrer Pracht erlebbar zu machen. Die Villa Giulia selbst ist dafür das beste Beispiel und allein schon einen Besuch wert: Das ursprüngliche, im Jahre 1847 von Bernardino Branca, dem Erfinder des Likörs Fernet, errichtete Gebäude erhielt zusammen mit der beeindruckenden Uferbefestigung gegen Ende des 19. Jh. seine heutige Form.
Der Salon ist geöffnet vom 12. bis zum 20. September, montags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das diesjährige Motto lautet Il giardino immaginato, was man mit „Der Garten in der Fantasie“ übersetzen könnte. Das umfangreiche Programm umfasst neben Buchvorstellungen, Foto- und Kunstaustellungen auch internationale Vorträge und Workshops. Zahlreiche Konzerte finden im nahegelegenen Park der Villa Taranto statt.
Schon zum zweiten Male widmet sich Editoria e Giardini dem Tee, und zwar nicht irgendeinem sondern dem heimischen. Denn Tee vom Lago Maggiore ist im Kommen. Der See ist international renommiert für seine Vielfalt an außergewöhnlichen Kamelien. Und in diese Familie gehört auch der Tee. So existiert in Premosello, am Eingang zu den nahe gelegenen Ossolatälern, Italiens erste große Teeplantage. Was man aus diesen feinen Pflanzen an Teegenuss zaubern kann, kann in der Villa Giulia verkostet werden. Teegebäck inklusive.
Ein Highlight von Editoria e Giardini weist jedoch weit über Verbania hinaus, und das sollte sich kein Besucher des Lago Maggiore entgehen lassen, schließlich will die Schau die Gartenbaukunst des ganzen Sees miteinbeziehen. Vom 5. September bis zum 25. Oktober sind Ausstellungen in Cannobio, auf dem schweizerischen Monte Verità sowie im Parco Cotti in Cannero Riviera zu bewundern. Besonders beliebt bei Touristen wie Einheimischen sind die Sonderführungen, die in diesem Zeitraum zum einen in der Villa Taranto angeboten werden, zum anderen eine Vielzahl privater Gärten der Öffentlichkeit zugänglich machen, diesmal in Domodossola, Stresa und Cannero.
Und auch der Nationalpark Val Grande bietet in dieser Zeit Sonderexkursionen an. Hier findet der Besucher allerdings ein Kontrastprogramm: Val Grande ist mit 14598 ha das größte zusammenhängende Wildnisgebiet der Alpen, nur einen Steinwurf vom See entfernt, und bietet einen ganz besonders reizvollen Blickwinkel auf die Natur am Lago Maggiore.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.derlagomaggiore.de www.distrettolaghi.it/de www.editoriaegiardini.it
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Lago Maggiore c/o Federalberghi
Frau Anna Maria Di Sessa
Via Canna 9 9
28921 Verbania Intra (VB)
Italien
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Maggioni Tourist Marketing
Herr Jörg Karweick
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Der Lago Maggiore feiert die Erfindung der Isola Bella
Posted by PM-Ersteller - 30/06/20 at 09:06:14 a.m.Die Isola Bella, das Juwel aus dem Barock mitten im Lago Maggiore, und ihr Gestalter Vitaliano VI. aus dem Hause der Borromäer werden in diesem Jahr mit einer großen Ausstellung auf der schönen Insel
Italien öffnet sich, und die Besucher zieht es wie immer in das Land, das für Lebensfreude und Gastfreundschaft bekannt ist. Natürlich spielen umfangreiche Regeln zur Hygiene überall eine wichtige Rolle, vom Restaurant über den Supermarkt bis zum Museum, wozu neben den üblichen Regeln zu Masken, Abstand und Desinfektion auch das Messen der Temperatur sowie eine max. Besucheranzahl in den Räumen gehört. Für ein sicheres und unbeschwertes Kulturerlebnis ist also gesorgt, auch am Lago Maggiore.
Die weltberühmte Isola Bella, zu Deutsch „schöne Insel“, gehört zu einem kleinen Archipel, der sich mitten auf dem Lago Maggiore erhebt. Allein schon ihre bezaubernde Lage in der malerischen Landschaft macht jede einzelne dieser Inseln zu einem Kleinod, doch die Kunst macht die Isola Bella zu etwas ganz Besonderem, sie ist ein Juwel des Barock. Als Schloss- und Parklandschaft erdacht und erbaut, erhebt sie sich majestätisch aus dem See und versetzt noch heute den Betrachter in Erstaunen und Bewunderung. Graf Vitaliano VI. begann 1650 mit einem Wirken auf der damals noch Isola Isabella genannten Insel. (Ob die heutige Bezeichnung des Eilands einer sprachlichen Verschleifung zu verdanken ist oder einer absichtlichen Betonung des Wortteils Bella, scheint nicht mehr zu klären.) Bereits sein Vater, Carlo III., hatte um 1630 damit begonnen, auf der Insel einen Garten anzulegen. Was Vitaliano VI. dann aber aus dem Projekt machte, sprengte jeden Rahmen. Er erschuf eine großartige barocke Szenografie, indem er einen prachtvollen Palast hinzufügte. Beraten von einigen der besten lombardischen Planer seiner Zeit gab er außerdem zahlreiche Gemälde, Skulpturen und Einrichtungsgegenstände für die Innenausstattung des Palastes in Auftrag, von denen viele in der gegenwärtigen Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich sind. So entstand eines der außergewöhnlichsten Beispiele für den Barockstil im Nordwesten Italiens.
Noch immer ist der von Vitaliano VI. gewünschte barocke Kern in den meist noch original ausgestatteten Räumen zu erkennen. Als leidenschaftlicher Sammler schuf er eine echte Wunderkammer voll von Raritäten aus Marmor und Alabaster, oft mit floralen Motiven bemalt, Gemälden sowie Bergkristallen. Auch der Garten stellt mit Mosaiken, Statuen und Brunnen, die mit den kunstvollen Heckengestaltungen echte Theaterbühnen im Grünen bilden, eine wahre Rarität dar. Zu sehen ist die Ausstellung „Vitaliano VI. L’invenzione dell’Isola Bella“ (Vitaliano VI. Die Erfindung der Isola Bella), die anlässlich des 400. Geburtstages des Grafen stattfindet, noch bis zum 1. November.
In der ebenfalls der Adelsfamilie der Borromäer gehörenden Burg Rocca di Angera wird fast zeitgleich aktuelle Kunst in den Vordergrund gerückt. In der Ausstellung Fantastic Utopias werden Werke von 15 wichtigen zeitgenössischen Künstlern versammelt, darunter der in Deutschland weit über kunstinteressierte Kreise bekannte Ai Weiwei. Die Idee von Ilaria Bonacossa, die die Ausstellung zusammen mit der Galleria Continua kuratiert, ist es „magische Bilder zum Leben zu erwecken … um über fantasiereiche Utopien zu sprechen. In einer Zeit, in der Harry Potter und Game of Thrones weltumspannend faszinieren, versucht die Ausstellung einen Fokus auf die Affinität unsere säkularisierten Gesellschaften zu Gedanken an Monster und dystopische Welten zu lenken.“ In der alten Burg und Gartenanlage von Rocca di Angera, die einen anschaulichen Einblick in die Welt und die Ideen des Mittelalters gibt, und die ein echter Publikumsmagnet ist, werden nun schon im dritten Jahr in Folge Impulse der zeitgenössischen Kunst gegeben. Die Ausstellung Fantastic Utopias hält ihre Pforten noch bis zum 27. September geöffnet.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.isoleborromee.it www.derlagomaggiore.de und www.distrettolaghi.it/de
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