Boom mit Risiken: Liekam Haustechnik fordert wirksame Kontrollen für den Einbau von Wärmepumpen
Posted by PM-Ersteller - 17/08/26 at 08:08:37 a.m.Schattenseiten der hohen Nachfrage nach Wärmepumpen: „Unseriöse Anbieter verursachen hohe Folgekosten und schädigen ihre Kunden wie auch die Branche“
Kurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:
Die Vorteile von Wärmepumpen für das Klima, die Versorgungssicherheit und die Finanzen der Haushalte liegen auf der Hand. Entsprechend positiv bewerten Fachleute aus Industrie und Handwerk die enormen Zuwächse der letzten beiden Jahre. Doch in die Freude über die hohe Nachfrage mischt sich bei Experten wie Sven Liekam von Liekam Haustechnik große Sorge: Seiner Erfahrung nach beschädigen unqualifizierte Anbieter nicht nur den guten Ruf der Branche, sondern bürden ihren Kunden wegen mangelhafter Planung und Ausführung immense Nacharbeiten und Folgekosten auf. Liekam fordert daher wirksame Kontrollmechanismen für die Abnahme dieser Anlagen.
Osnabrück. Der Siegeszug der Wärmepumpe hält in Deutschland weiter an. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) „wurden von Januar bis Juni 2026 insgesamt 352.000 Wärmeerzeuger abgesetzt, 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 194.500 Geräte auf Heizungs-Wärmepumpen (+40 Prozent).“ Doch laut Experten aus dem Fachhandwerk habe diese Entwicklung auch eine Schattenseite: Nicht immer erfolge der Einbau der Wärmepumpe durch ausreichend qualifizierte Firmen – zum erheblichen Nachteil der Verbraucher.
„Der Aufschwung der Wärmepumpe ist prinzipiell sehr gut für das Klima, unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie für die finanzielle Situation der Haushalte, da sie langfristig deutlich an Energiekosten sparen. Aber es sind inzwischen sehr viele unseriöse Anbieter unterwegs, die mit Billigangeboten locken und zum Teil desaströse Leistungen abliefern. Am Ende zahlt der Kunde, der zunächst ein paar Tausend Euro sparen wollte, noch erheblich drauf“, sagt Sven Liekam, Inhaber und Geschäftsführer von Liekam Haustechnik in Osnabrück.
Auch für seinen Fachbetrieb sind Wärmepumpen seit ein paar Jahren ein gutes Geschäft. Montierte Liekam 2025 noch gut 200 dieser Anlagen, zeichnet sich für 2026 bereits ein Plus von rund 20 bis 25 Prozent ab, während konventionelle Heizkessel kaum noch eine Rolle spielen. Und doch ist die Freude über den Wärmepumpen-Boom getrübt.
„Der Wärmepumpen-Führerschein reicht als Zertifikat nicht aus!“
„So begrüßenswert die steigende Nachfrage auch ist, dürfen wir nicht die Augen davor verschließen, dass einige Marktbegleiter nur von Mitnahmeeffekten profitieren wollen. Sie liefern ihren Kunden schlechte Beratung und miserable Qualität, was in der Folge zu Ausfällen und hohen Kosten führt. Deshalb fordern wir eine verstärkte Kontrolle der Leistungen rund um die Wärmepumpen-Installation! Was bei Heizungen seit vielen Jahrzehnten vorgeschrieben ist, nämlich eine abschließende Abnahme durch eine fachkundige und unabhängige Instanz, gilt zurzeit leider nicht für Wärmepumpen“, sagt Sven Liekam.
Er verweist darauf, dass die Eintragung in die Handwerksrolle für die Leistungen im Gewerbe rund um Sanitär, Heizung und Klimatechnik die Regel sei. Aus seiner Sicht habe sich diese Praxis absolut bewährt, um hohe Qualität und Sicherheit für den Kunden zu gewährleisten. Für die Planung und Montage von Wärmepumpen fehlen jedoch solche Grundvoraussetzungen. Damit sei das Einfallstor für unterqualifizierte Anbieter weit geöffnet. Wenn die Mängel auffielen, sei es vermutlich schon zu spät, um die dafür Verantwortlichen in Regress zu nehmen, so der Geschäftsführer weiter.
Aktuell reiche es aus, einen sogenannten Wärmepumpen-Führerschein zu machen. Dieser sei jedoch aufgrund der sehr geringen Prüfungshürden kein ausreichendes Zertifikat, um Fachwissen nachzuweisen. Innerhalb weniger Minuten ließe sich so ein Führerschein online erwerben – zum Nachteil der Kunden, die sich auf Sach- und Fachkunde verlassen wollen.
Schornsteinfeger für Abnahme qualifiziert – werden aber nicht eingesetzt
Aus diesem Grund unterstützt Liekam die Überlegungen von Fachverbänden, Schornsteinfeger so schnell wie möglich als Kontrollinstanz für die Abnahme der Anlagen einzusetzen. Sie sollen in jedem Einzelfall überprüfen, ob die Ausführung sowohl den gesetzlichen Bestimmungen als auch den Herstellervorgaben entspricht. Nur so könnten etwaige Verstöße rechtzeitig erkannt und korrigiert werden.
Rolf-Bernd Bracht, operativer Geschäftsführer von Liekam Haustechnik, kennt die Probleme, die unqualifizierte bzw. nicht fachgerecht arbeitende Unternehmen bei den Kunden auslösen: „Dies beginnt bei fehlerhaften Planungen und schlechter Beratung hinsichtlich der Technik und der Dimensionierungen. In der Ausführung wird es oft noch viel schlimmer. Da werden zum Beispiel keine oder unzureichende Fundamente für die Außengeräte geschaffen. Im Wesentlichen handelt es sich hier ja um Kompressoren, bei deren Betrieb unausweichlich Vibrationen entstehen. Ein falsches beziehungsweise fehlendes Fundament führt deshalb früher oder später zu einer Schieflage im wörtlichen und übertragenen Sinn. Wenn dies auffällt, ist der Erbauer der Anlage aber vermutlich schon weit weg und kaum noch haftbar zu machen.“
Dabei seien die Vorgaben insbesondere von Herstellerseite absolut klar und unmissverständlich. Der Unterbau soll beispielsweise für einen reibungslosen Betrieb im Winter sorgen. So ist gewährleistet, dass die Lüftungsschlitze auch bei einer – wenngleich selten vorkommenden – Schneehöhe von 20 Zentimetern frei bleiben. Dennoch werde der Unterbau oft nicht installiert, um noch ein paar Euro zu sparen.
Ohne Pufferspeicher und Entsalzungsvorrichtung
Als ein weiteres Beispiel der Inkompetenz nennt Bracht das Fehlen von Pufferspeichern. Ihm sei es ein Rätsel, dass so eine wichtige Komponente bei der Planung unter den Tisch fallen könne. Der Alltag zeige jedoch, dass es passiere, und zwar nicht nur vereinzelt.
Ähnlich sehe es bei der Qualitätssicherung des Heizungswassers gemäß der VDI-Richtlinie 2035 aus: Sie gibt vor, dass das Heizungswasser entsprechend aufbereitet werden muss, um die Wärmepumpe langfristig zu schützen. Hierzu sollte das Füll- und Nachfüllwasser mit einer Entsalzungsvorrichtung aufbereitet werden. Dabei werden unter anderem Kalk und Salze aus dem Leitungswasser entfernt. Dies schützt die empfindlichen Bauteile der Wärmepumpe vor Verkalkung und Korrosion und hilft, Schäden und teure Reparaturen zu vermeiden.
„Die Einhaltung der Vorgaben zur Wasserqualität ist zudem Bestandteil der Herstellervorgaben und damit eine wichtige Voraussetzung für die Garantie bzw. Gewährleistung des Gerätes. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, kann dies im Schadensfall Auswirkungen auf die Ansprüche gegenüber dem Hersteller haben. Die fachgerechte Aufbereitung des Heizungswassers ist daher nicht nur für die Lebensdauer und zuverlässige Funktion der Wärmepumpe wichtig, sondern auch für den Erhalt der Herstellergarantie“, betont Bracht.
Als Installateur und Heizungsbauer mit Meistertitel sowie als ehemals langjähriger Mitarbeiter des Branchenführers Viessmann hat Rolf-Bernd Bracht sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine hohe Expertise rund um die Wärmepumpen-Technologie und ihre Anwendung angeeignet. Er weiß: „Ein Dienstleister, der auf das fachgerechte Fundament und den nötigen Unterbau verzichtet, kann sein Angebot so schon mal schnell um 5.000 Euro drücken. Wenn aber die Anlage nach ein paar Jahren ausfällt und gerettet werden muss, liegen die zusätzlichen Kosten für den Kunden schnell deutlich höher.“
Werden beispielsweise die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände der Außengeräte zu Fenstern und Türen nicht eingehalten, entstehen zum einen erhebliche Risiken für die Hausbewohner. Schließlich wird mit Propan ein brennbares Gas eingesetzt, dessen Nutzung grundsätzlich sicher, aber mit Vorsicht zu handhaben ist. Zum anderen werden teure Rück- und Umbaumaßnahmen erforderlich. Diese Kosten beim Verursacher einzutreiben, könnte sich als sehr schwierig erweisen, insbesondere wenn der Anbieter nicht mehr auf dem Markt tätig ist.
Fundamentale Fehler: Planung, Elektrik, Anmeldung, Materialauswahl etc.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Elektrik, die unbedingt eine ausgewiesene Fachkraft und entsprechende Zertifikate erfordere. Unseriöse Anbieter bänden diese oft nicht mit ein.
Im Ernstfall kann der Betrieb der Wärmepumpe später noch untersagt werden, wenn die Verkabelung nicht den Vorschriften entspricht. Dies kann ebenfalls passieren, wenn die Anlage beim örtlichen Versorgungsunternehmen nicht angemeldet wurde. „Qualifizierte Elektriker werden dies in der Regel von selbst gewährleisten. Aber Laien, die meinen, einfach so ins Wärmepumpengeschäft einsteigen zu können, kümmern sich unserer Erfahrung nach oft nicht darum“, ergänzt Sven Liekam.
Weitere typische Fehler in der Ausführung betreffen beispielsweise die Auswahl der Leitungen und des Rohrmaterials. Falsch dimensionierte Leitungen führen demnach in der Regel zu erheblichen Leistungsverlusten bzw. ineffizientem Betrieb. Außerdem sollten außenliegende Rohre UV-beständig und mit einem Pickschutz ausgestattet sein, der Vögel davon abhält, sie in Nistmaterial zu verwandeln. Löcher im Mauerwerk müssen fachgerecht abgedichtet werden – ein weiterer Punkt, der laut Liekam häufig vernachlässigt wird.
Erhebliche Schäden für Verbraucher – und für seriöse Fachhandwerker
Geschädigte solcher Fehlentwicklungen sind laut Sven Liekam aber nicht allein Hausbesitzer, die auf hohen Folgekosten für Ausfälle und Nacharbeiten sitzen bleiben. Betroffen sind vielmehr auch jene seriösen Fachfirmen, die ihren Kunden eine fundierte und ehrliche Beratung zukommen ließen. Sie planen Fundamente, Unterbauten, Entsalzungsvorrichtungen oder auch die späteren Wartungsaufwendungen zum Beispiel für die Reinigung der Lüftungsschlitze mit ein und sorgen so für größtmögliche Transparenz. Unseriöse Marktbegleiter lassen solche Punkte mitunter entfallen, um ihr Angebot schönzurechnen.
In der Aussicht, ein Schnäppchen zu machen, beauftragen manche Hausbesitzer eher den billigeren Anbieter, ohne die Konsequenzen absehen zu können. Die dann notwendigen Nacharbeiten fallen später wiederum durchaus an seriöse Handwerker. Darauf würde Sven Liekam allerdings gern verzichten. Er konzentriert sich lieber darauf, Leistungen ohne Reklamationen abzuliefern und seine Abmachungen einzuhalten.
Seriöse Anbieter im Vorfeld erkennen
Doch woran können Hausbesitzer und andere Betreiber von Immobilien seriöse Anbieter im Vorfeld des Projekts erkennen und so „die Spreu vom Weizen trennen“?
Sven Liekam hat hierfür einige Tipps: „Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich von Haustürgeschäften fernhalten. Zurzeit sind einige Firmen unterwegs, die das schnelle Geschäft machen und Kunden über den sprichwörtlichen Tisch ziehen wollen. Da werden quasi Discountpreise versprochen, weil sie einfach Fördermittel einplanen, auf die sie gar keinen Zugriff haben. Auch werden die für eine Wärmepumpe üblichen Wartungsaufwendungen verschwiegen. Achten Sie ganz genau darauf, was Ihnen von wem versprochen wird. Wenn Sie sich an einen lokalen bzw. regionalen Handwerksbetrieb wenden, der mindestens zehn Jahre am Markt ist, haben Sie schon eine relativ gute Chance, ein seriöses Angebot zu erhalten.“
Fachfirmen, die auf Qualität und langfristige Kundenzufriedenheit setzen, investieren zudem in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Deshalb werden bei Liekam alle Kollegen, die sich mit Wärmepumpen beschäftigen, von Herstellern verschiedener Marken und Fabrikate geschult. Sie besuchen regelmäßig entsprechende Auffrischungskurse.
„So gewährleisten wir, immer auf dem neuesten Stand zu sein, denn die Technik entwickelt sich ja kontinuierlich weiter. Wir legen allergrößten Wert darauf, Schritt zu halten und unseren Kunden das komplette, aktuelle Know-how zu bieten“, erklärt Sven Liekam.
Weitere Infos: www.liekam-haustechnik.de
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Kurzportrait: Liekam Haustechnik GmbH
Am 10. April 1980 gründete Uwe Liekam, der Vater von Sven Liekam, den Handwerksbetrieb „U. Liekam Heizungsbau“ in Osnabrück. In den Anfangsjahren beschäftigte das Familienunternehmen vier Mitarbeiter, heute sind es mehr als 70. Uwe Liekam verstarb 2019.
Sven Liekam ist Meister Sanitär, Heizung, Klima und schlug mit der Ausweitung des Know-hows sowie mit weiteren Leistungen eine neue Richtung ein: Die Liekam Haustechnik GmbH steht seither für weitreichende Kompetenz rund um die komplette technische Ausstattung und den Kundendienst für das private Heim in und um Osnabrück.
Dies umfasst die Planung und den Bau hochwertiger Bäder ebenso wie die Heizungstechnik inklusive Wärmepumpen. Hinzu kommen verschiedene Lösungen rund um erneuerbare Energien wie insbesondere Photovoltaik. Sämtliche für die SHK-Branche üblichen handwerklichen Tätigkeiten wie Bauklempnerei, Fliesenlegen, Elektrotechnik oder die Montage von Klima- und Lüftungsanlagen erbringt der breit aufgestellte Betrieb in Eigenregie.
Der Showroom der Liekam Haustechnik im Osnabrücker Stadtteil Atter präsentiert eine Vielzahl haustechnischer Lösungen und dient als modernes, dialogorientiertes Forum für die Kundenberatung. Hohe Energieeffizienz, der Umwelt- und Klimaschutz sowie die langfristige Kundenzufriedenheit sind wesentliche Eckpfeiler der schnell gewachsenen Organisation.
Aus persönlicher Überzeugung führt Sven Liekam, der sich vor allem um die strategische Ausrichtung kümmert, die Firma mit den Grundwerten eines verlässlichen Familienunternehmens. Die Mitarbeiter genießen hier je nach Präferenzen und Fertigkeiten zahlreiche Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung. Rolf-Bernd Bracht ist seit 2021 Geschäftsführer für den operativen Teil des Unternehmens und beispielsweise für den Vertrieb und die Produktauswahl verantwortlich.
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Pflanzlicher denn je: Die moderne deutsche Esskultur
Posted by PM-Ersteller - 02/02/22 at 11:02:40 a.m.Anzahl der Vegan-Affinen seit 2014 fast verdreifacht
Hälfte der Befragten ernährt sich heute bewusst anders – deutliche Mehrheit fordert von Unternehmen mehr Verantwortung für die Zukunft – Simply V befeuert Trend zu Käse-Alternativen – nahezu jeder fünfte hat Simply V schon einmal verwendet
Immer mehr Bundesbürger (43 %) entdecken den pflanzlichen Ernährungsstil für sich: 13 Prozent geben an, sich in bestimmten Zeitabschnitten rein pflanzlich zu ernähren, 30 Prozent entscheiden sich zumindest gelegentlich ganz bewusst für eine vegane Mahlzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage unter Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der E.V.A. GmbH, Oberreute, durchgeführt hat. Damit hat sich der Anteil der vegan-affinen Bundesbürger seit 2014 fast verdreifacht. Damals ernährten sich erst 16 Prozent zumindest ab und zu rein pflanzlich.
Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass die Hälfte der Befragten angibt, sich bewusst anders zu ernähren als noch vor einigen Jahren (51 %). Ebenfalls die Hälfte bevorzugt Bio-Lebensmittel (52 %). Ein Viertel verwendet gern pflanzliche Lebensmittel (26 %), insbesondere jüngere: 40 Prozent der 14-29-Jährigen greifen dazu, bei den 30-49-Jährigen sind es 26 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 18 Prozent. Die Jüngeren sind auch innovativen Lebensmittel-Produkten und Marken deutlich aufgeschlossener: 39 Prozent der 14-29-Jährigen interessieren sich dafür, auch wenn sie mit ganz neuen, außergewöhnlichen Zutaten hergestellt werden. Bei den 30-49-Jährigen sind es 28 Prozent und bei den 50-69-Jährigen 19 Prozent. Bei alledem sind sich alle Befragten in einem einig: Kochen und Essen müssen für drei Viertel der Befragten vor allem Spaß machen (75 %).
Unternehmen sollen Verantwortung für die Zukunft übernehmen
Dass Unternehmen aus dem Bereich Ernährung/Lebensmittel bei ihren Produkten und ihrem Handeln mehr Verantwortung für unsere Zukunft zeigen, ist für eine deutliche Mehrheit der Befragten (70 %) wichtig. Diese Forderung nach Verantwortung ist heute – und künftig vermutlich noch stärker – ein wichtiger gesellschaftlicher Treiber für die wachsende Hinwendung zu pflanzlichen Lebensmitteln, die als wesentlich nachhaltiger gelten als tierische Produkte. Infolge der Corona-Pandemie ist die pflanzliche Ernährung für vegan-affine Personen sehr viel wichtiger (12 %) bzw. etwas wichtiger (21 %) geworden.
Diskussionen um den Klimawandel, die Fridays for Future-Bewegung und nicht zuletzt die jüngsten Wetterphänomene befeuern diesen Trend zusätzlich, aber auch das wachsende Angebot an pflanzlichen Alternativen, die den Speiseplan bereichern.
Bei Käse-Alternative am liebsten Simply V
Der Markt für pflanzliche Lebensmittel boomt. Milch-Alternativen sind heute für viele selbstverständlich geworden, mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) verwendet sie. Auch pflanzliche Aufstriche auf Basis von Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide stehen hoch im Kurs, rund die Hälfte verwendet sie. Alternativen für Frischkäse werden von jedem fünften (17 %) verwendet, und viele greifen zu Alternativen für Schnittkäse (15 %), Reibekäse (14 %) oder Feta (11 %). Damit hat sich die Verwendung von Hart- und Schnittkäse-Alternativen von 2018 bis 2021 verdoppelt (von 8 % auf 15 %), ebenso die Verwendung von Frischkäse-Alternativen (von 9 % auf 17 %). Die Verwendung von Reibekäse-Alternativen hat sich in dieser Zeit sogar verdreifacht (von 5 % auf 14 %).
Das Segment der pflanzlichen Käse-Alternativen ist laut des Marktforschungsunternehmens Nielsen allein im letzten Jahr um rund 80 Prozent gewachsen. Getrieben wird dieses Wachstum vor allem von Simply V, der Marke für Käse-Alternativen der E.V.A. GmbH. Mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent liegt Simply V unangefochten an der Spitze des Segments. Die Stärke der Marke geht auch aus der aktuellen forsa-Umfrage eindeutig hervor: Simply V ist zum einen deutlich bekannter als vergleichbare Marken, jeder zweite Befragte (54 %) kennt Simply V; vor allem aber hat jeder fünfte (17 %) schon einmal Simply V verwendet. Damit überflügelt die Marke den Wettbewerb mit beeindruckendem Abstand: Simply V-Produkte werden etwa doppelt so häufig verwendet wie jeweils eine der Marken des Wettbewerbs. Die Käuferreichweite von Simply V ist 2021 noch einmal um mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nachdem sie 2020 bereits um 48 Prozent zugelegt hatte. Damit hat sich die Anzahl der Verwender innerhalb von nur zwei Jahren weit mehr als verdoppelt.
Der kontinuierlich wachsende Erfolg von Simply V liegt an der konsequenten Ausrichtung an den Wünschen der Verbraucher. Um sie zu erfassen, betreibt die E.V.A. GmbH eine umfangreiche Marktforschung, zu der auch repräsentative Umfragen gehören, die das Unternehmen jedes Jahr in Auftrag gibt. Wie viel Innovationskraft in der Marke steckt, zeigt sich immer wieder an Produkteinführungen, die Verbraucher gewissermaßen herbeigesehnt haben wie zuletzt geschehen beim Hirtengenuss, einer Feta-Alternative gemacht mit Mandeln. Wie alle Simply V-Produkte ist auch der Hirtengenuss in Geschmack und Verwendungsmöglichkeiten unerreicht.
Weitere Informationen unter https://www.simply-v.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Argumento PR für Simply V
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Online-Trends im Corona-Jahr 2020: Produkte für Home-Office und Freizeitaktivitäten dominieren eindeutig
Posted by PM-Ersteller - 27/01/21 at 02:01:13 p.m.Preisvergleichsportal billiger.de stellt Steigerungen von bis zu 1.150 Prozent fest, bei Mundschutz sogar 5.400 Prozent
Der Online-Handel hat vom Corona-Jahr 2020 profitiert. Der E-Commerce verbuchte allgemein eine Umsatzsteigerung von 60 Prozent. Aber was waren die Trends in diesem ungewöhnlichen Jahr? Das Preisvergleichsportal billiger.de hat die Daten analysiert und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Einen sehr großen Teil nahm die Nachfrage nach Mundschutz ein. Hier stellten die Preisexperten eine Steigerung von bis zu 5.400 Prozent fest. „Da normale Haushalte üblicherweise nicht über solche medizinischen Produkte verfügen, war die Nachfrage hier extrem hoch“, erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH, die das Preisvergleichsportal billiger.de betreibt. Neben dem Mundschutz befanden sich Hard- und Software für das Home-Office in einem steilen Aufwärtstrend. So stieg die Nachfrage nach Multifunktionsgeräten, die Drucker, Scanner und Kopierer kombinieren, um knapp 220 Prozent. Auch das Interesse an Drucker- bzw. Tintenpatronen erhöhte sich um über 250 Prozent. Tablets wurden knapp 130 Prozent mehr nachgefragt. „Produkte für das Home-Office haben 2020 ganz klar die Trends dominiert. Denn die meisten Haushalte waren für die Arbeit im Home-Office nicht ausgerüstet und mussten sich daher erstmal ein Büro zu Hause einrichten“, weiß Gans.
Neuer Arbeitsalltag findet zu Hause statt – dazu gehört auch Kaffee
Wie die Preisexperten darüber hinaus feststellten, lagen auch Geräte, die für den neuen Arbeitsalltag wichtig geworden sind, im Trend. So stieg beispielsweise die Nachfrage nach Kaffeevollautomaten um 93 Prozent, die an Wassersprudlern sogar um 154 Prozent. „Viele Haushalte haben diese Produkte gekauft, um sich besser selbst versorgen zu können und so unnötige Einkaufskontakte zu vermeiden“, meint Gans. Aber auch Staubsauger erlebten mit 86 Prozent einen neuen Boom.
Der zweite große Trend: alles rund um Freizeitaktivitäten für Groß und Klein
Einen zweiten großen Trend machte das Preisvergleichsportal billiger.de bei Produkten rund um Freizeitaktivitäten für Groß und Klein aus. Aufgrund der Kita- und Schulschließungen sowie der massiven Kontakteinschränkungen mussten die Kinder zu Hause beschäftigt werden. Das ließ die Nachfrage nach Gesellschaftsspielen um rund 120 Prozent ansteigen. Der Ansturm auf Lego-Spielzeuge war mit einer Erhöhung um knapp 200 Prozent sogar noch deutlicher. Aber auch die Erwachsenen waren von der Kontaktsperre beziehungsweise den Schließungen, wie beispielsweise Sportvereinen, betroffen. Die Nachfrage nach Hanteln und Gewichten stieg um satte 1.158 Prozent. „Der Sport musste nun zu Hause stattfinden. Das spiegeln die Zahlen eindeutig wider“, erläutert Gans. Aber auch Produkte, die der ganzen Familie zur Freizeitgestaltung dienen und den Sommer zu Hause versüßen sollten, boomten: So erhöhte sich das Interesse an Pools um 174 Prozent.
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