30 Jahre Acquarello: Deutschlands bester Italiener feiert sein 30-jähriges Jubiläum!
Posted by PM-Ersteller - 21/10/24 at 02:10:38 p.m.Kulinarischen Gastspiele von illustren 3-Sterneköchen!
Seit 1994 begeistert Mario Gamba in seinem Acquarello in Bogenhausen mit seiner „Cucina del Sole“ und erntete dafür unzählige Auszeichnungen wie „Bester Italiener Deutschlands“. Aktuell ist das Sternerestaurant laut dem renommierten „50 Top Italy“-Ranking weltweit auf Platz 12. Auf diesen Erfolgen ruht sich Chefkoch und Gründer Mario Gamba aber noch lange nicht aus:
Sein 30-jähriges Jubiläum zelebriert Mario Gamba unter dem Motto „Mario Gamba & Friends“ mit kulinarischen Gastspielen von einigen der besten Sterneköche, die Mario Gamba zu seinen Freunden zählt. Den Beginn machen am 23. und 24. Oktober gleich zwei 3-Sterneköche:
3-Sternekoch Enrico „Chicco“ Cerea vom „Da Vittorio“ wird mit seiner Küche am 23. Okt. begeistern und am 24. Okt. wird der niederländische 3-Sternekoch Jacob Jan Boerma aufkochen. Das ist erst der Anfang eine Reihe exzeptioneller kulinarischer Gastspiele. 2025 wird u. a. Heiko Nieder vom „The Restaurant“ im The Dolder Grand, Zürich mit seiner jungen und innovativen Gourmetküche brillieren und viele weitere Gastspiele werden sich anschließen.
23. Okt. 2024: 3-Sternekoch Enrico „Chicco“ Cerea vom „Da Vittorio“
Zum Start kocht der 3-Sterne-Koch Chicco Cerea vom „Da Vittorio“ bei Bergamo auf. Chicco, der mit Starköchen wie Roger Vergé, Heinz Winkler, Ferran Adrià, und Jean-Georges Vongerichten arbeitete, revolutionierte mit seinem Bruder Roberto die italienische Küche. Heute zählen die „Da Vittorio“ Sternerestaurants in Brusaporto, Lombardei, in St. Moritz, Schweiz und in Shanghai, zum Olymp der Spitzengastronomie. In seinen Menüs interpretiert Chicco Cerea mit besten saisonalen und lokalen Zutaten die klassische italienische Küche zeitgemäß und hebt sie auf eine neue Stufe. Für das 30-jährige Acquarello Jubiläum hat der Lombarde ein exklusives 5-Gänge-Menü kreiert, das so in Deutschland garantiert noch nicht serviert wurde.
24. Okt. 2024: 3-Sternekoch Jacob Jan Boerma vom „The White Room by Jacob Jan Boerma“
Am 24. Oktober schwingt der niederländische Spitzenkoch Jacob Jan Boerma den 3-Sterne-Kochlöffel in der Küche des Acquarello. Boermas Küche ist präzise und detailorientiert. Sie vereint Perfektion und Exzellenz auf höchstem kulinarischem Niveau. Seine über 25-jährige Karriere verhalf Bourma zu dem Ruf einer Ikone der internationalen Spitzengastronomie. Seine Menüs spiegeln seine Leidenschaft für unbedingte Perfektion und seine Passion für erstklassige Zutaten wider. Für das Acquarello-Jubiläum bringt der 3-Sternekoch seine außergewöhnliche Küche von seinem „The White Room by Jacob Jan Boerma“ in Amsterdam exklusiv ins Acquarello nach München.
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Acquarello
Frau Annette Zierer
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81925 München
Deutschland
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Über das Acquarello und Mario Gamba:
Gemeinsam mit seinem langjährigen Mentor Heinz Winkler eröffnete Mario Gamba 1986 das Restaurant Tristan auf Mallorca, das unter seiner Ägide mit zwei Michelin-Sternen punktete. Nach einem Gastspiel bei Gualtiero Marchesi in Mailand eröffnete Mario Gamba 1994 sein Acquarello in München und seitdem sind das Acquarello und Mario Gamba eine untrennbare, perfekte Einheit.
Mario Gamba kocht fein mediterran mit avantgardistischem, luxuriösem Stil, internationalen Ausflügen und einem exzellenten Gespür für die Präsentation. Der gebürtige Italiener sieht im Genuss eine ganzheitliche Erfahrung: „Wer genießen will, muss sein Herz öffnen. Meine Kreationen, ihr Geschmack, ihre Konsistenz müssen das Innerste, die Seele, berühren. Nur dies ermöglicht wahren Genuss“ und Mario Gambas Ziel ist es, das bei jedem Gast zu erreichen. Die Seelen der Kritiker von „50 Top Italy“ hat Mario Gamba offensichtlich berührt und kann so stolz von behaupten, zu den besten italienischen Restaurants der Welt zu gehören und in Deutschland sogar die Nummer 1 zu sein.
Die Platzierung ist nicht die erste Top-Bewertung für das renommierte Gourmetrestaurant, das Mario Gamba 1994 eröffnete. Die Liste der Auszeichnungen ist lang: Magazine wie BUNTE und Feinschmecker kürten das Acquarello mehrfach zum besten Italiener Deutschlands. Außerdem zeugen der Michelin-Stern und die Auszeichnung Mario Gambas als „Chef of the Year 2021“ des Gourmet- und Foodmagazins „Gambero Rosso“ von außergewöhnlicher Expertise.
In seinem Restaurant und mit seinem Catering hat Mario Gamba schon viele Prominente bekocht u. a. Elton John und Madonna und zu seinen Fans zählen u. a. Anna-Sophie Mutter, Maria Furtwängler, Nico Hoffmann und Al Bano (von Al Bano & Romina Power), der ihn den „Puccini der italienischen Küche“ nennt.
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„Nachhaltiges Bauen heißt nicht unbedingt, teuer zu bauen“
Posted by PM-Ersteller - 11/05/22 at 11:05:26 a.m.Fredrik Werner vom Architekturbüro HENN über Klimaschutz im Baugewerbe und warum das Münchner Office-Projekt „DER bogen“ als Betongebäude nachhaltig und zukunftsweisend ist.
* Fredrik Werner vom Architekturbüro HENN über Klimaschutz im Baugewerbe und warum das Münchner Office-Projekt „DER bogen“ als Betongebäude nachhaltig und zukunftsweisend ist
München, 11. Mai 2022. Klimaschutz, neue Sicherheitsanforderungen, Trend zum Homeoffice: Architektur muss heute mehr können, als eine schicke Optik für Gebäude zu entwerfen – ob im Wohn- oder im Gewerbebau. Für das in München und Berlin ansässige Architekturbüro HENN sind solche neuen gesellschaftlichen Entwicklungen stets ein willkommener Anstoß zum Neudenken der eigenen Arbeit. Schließlich hat sich das 1947 von Walter Henn in Dresden gegründete Unternehmen nur so zu einem der heute bedeutendsten Architekturbüros in ganz Deutschland entwickeln können. Doch wie läuft ein solcher Umdenkprozess ab? Wo muss Architektur ansetzen, um umweltfreundlich zu sein? Und warum wird der neue Office-Campus „DER bogen“ in München ein nachhaltiger Businesskomplex, obwohl er aus Beton statt Holz gebaut wird? Antworten darauf gibt Fredrik Werner, Partner bei HENN, im Interview.
Herr Werner, die New York Times hat Ende 2021 ein Interview mit Martin Henn veröffentlicht, der das Architekturbüro HENN in der dritten Generation mit einem Team von 20 Partnern führt. Der Fokus des Gespräches liegt auf einem neuen Vokabular in der Architektur, das er in das Unternehmen eingeführt hat: Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, organisches Denken. Seit wann agiert HENN verstärkt nach diesem Credo und inwieweit muss die tägliche Arbeit in Ihrem Büro neu gedacht werden, um Gebäude zu entwerfen, die der Umwelt zugutekommen, statt sie zu belasten?
Seit mehr als 30 Jahren beginnt jedes unserer Projekte mit einem Programming. Die Sinnhaftigkeit einer Bauaufgabe wird dabei jedes Mal hinterfragt und intensiv mit dem Bauherrn diskutiert. So wird gemeinsam ein maximaler Gegenwert für zukünftige Nutzer geschaffen. Denn nur wenn ein Gebäude einen langfristigen Nutzen hat und gleichzeitig von Nutzern und Nachbarn akzeptiert wird, erfüllen wir eine wichtige Komponente der Nachhaltigkeit.
In den vergangenen zehn Jahren aber hat die ökologische Dimension extrem an Bedeutung gewonnen. Das begleitet uns über alle Planungs- und Realisierungsphasen eines Projektes. Ein Gebäude im Sinne unserer Umwelt und der Zukunft unserer Kinder zu entwerfen und zu realisieren bedarf einer holistischen Denkweise, die sehr viele Komponenten in sich vereinen muss. Dazu zählen die Art der Konstruktion und der Nutzung, der Ort, an dem ein Gebäude steht, die Akzeptanz der Nutzer und Nachbarn, die Wahl der Energieversorgung oder die Fähigkeit zum späteren Recycling. Der Erfolg liegt immer im Dialog aller Beteiligten. Es geht darum, bleibende Werte zu schaffen.
Ist ein solcher Aufbruch- und Umdenkprozess in einem Büro mit über 350 Architekten und Ingenieuren aus mehr als 40 Nationen immer ausschließlich mit Euphorie verbunden?
Euphorie und Begeisterung sind die Grundvoraussetzungen für zukunftsorientiertes Arbeiten sowie die Weiterentwicklung von Technologien und natürlich auch die von Gebäuden. Vor allem aber ist es ein intensiver Lernprozess, der uns antreibt und motiviert. Wir müssen unser Wissen an vielen Stellen immer wieder vertiefen. Technologien, auch die in der Baubranche, verändern sich rasant. Man kann also nur am Ball bleiben, wenn man von Neugier und Wissensdurst getrieben ist. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeiter*innen unter anderem im Rahmen der HENN-Akademie regelmäßige interne Weiterbildungsseminare an, in denen ein Fachgebiet oder ein neues Thema von einem Experten vorgestellt wird. Der innerbetriebliche Dialog ist im Sinne einer kollektiven Intelligenz von 350 Kolleg*innen ein wertvolles Kapital.
Laut dem NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V. sind die CO2-Emissionen aus Bau und Nutzung von Gebäuden allein hierzulande für etwa 30 Prozent der Emissionen verantwortlich. Wo setzen Sie als Architekten an, um diese gewaltige Zahl zu reduzieren?
Zunächst sollte man sich als Bauherr und als Architekt die Frage stellen, ob immer ein Neubau notwendig ist oder ob man ganz oder teilweise mit bestehenden Strukturen arbeiten kann. Denn im Altbestand ist ein immenser Teil an CO2 gebunden.
Darüber hinaus sollte bei Projektplanungen stets die Reduktion von Bodenversiegelungen und damit der flächenschonende Umgang mit Bauland diskutiert werden. In besonders dichten Gebieten können außerdem Hochhäuser eine nachhaltige Antwort sein.
Die Wahl der Materialität für Konstruktion, Ausbau und Fassade ist ebenfalls ein wesentliches Thema für uns als Architekten. Denn hochwertige, dauerhaft beständige Materialien, die – langfristig betrachtet – wiederverwertet werden können, sind ein wichtiges Kriterium. Auch über die Verwendung von recycelten Baustoffen denken wir zunehmend nach. Zumal diese eine ganz eigene und überraschende Ästhetik haben können.
Eines Ihrer aktuellen Projekte in München ist der Business-Campus „DER bogen“. Er entsteht auf dem südwestlichen ehemaligen Grundstücksteil der Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient im Stadtteil Bogenhausen. Auf 43.000 Quadratmeter Mietfläche wird er Platz für etwa 2.000 Arbeitsplätze bieten und soll vorzugsweise an etablierte Unternehmen und Start-ups aus den Bereichen Hochsicherheitstechnologie, Digitalisierung und Automatisierung vermietet werden. Ganz im Sinne der Denkweise von HENN wird der Bauherr den Komplex als Niedrigenergiegebäude unter Verwendung nachhaltiger Baumaterialien errichten. Die Vorzertifizierung in DGNB Gold hat „DER bogen“ bereits erhalten. Allerdings wird das Gebäude aus klassischen Baumaterialien wie Beton und Stahl gebaut. Viele Architekturbüros und Bauherrn setzen aber verstärkt auf den Bau von Holz- oder Holzhybridgebäuden. Wieso haben Sie in ihren Entwürfen keinen Holzhybriden vorgeschlagen?
Holzhybrid- und auch Mischlösungen wurden in den frühen Planungsphasen untersucht. Aufgrund der besonderen Geometrie des Gebäudes mit seinen vielen Rundungen und komplexen Verschneidungen haben wir uns gemeinsam mit dem Bauherrn dazu entschieden, den Bau in Beton zu realisieren. Der Fokus wurde auf ein wirtschaftliches Gebäuderaster gelegt, Deckenstärken und Stützenquerschnitte konnten so auf ein Optimum reduziert werden.
Diese Robustheit des „bogens“ setzt auf eine sehr langfristige Nutzung und dadurch auf einen nachhaltigen Lebenszyklus. Außerdem profitiert das Gebäude im Gegensatz zu einer Holzkonstruktion von den thermischen Speichermassen der Betonbauweise.
Warum ist „DER bogen“ dennoch ein nachhaltiges Gebäude – und damit auch für Mieter spannend, die ihre Unternehmen nach den ESG-Richtlinien ausrichten. Mieter also, die nicht nur auf die extrem großzügigen Flächen von bis zu 6.000 Quadratmeter pro Etage, die optische Schönheit der markanten Fassade und die materiell hochwertige Gestaltung von Foyers, Büros, Gastronomie oder Fitnessstudio schätzen?
Das Gebäude ist als integrativer Stadtbaustein konzipiert. Es wird also nicht nur für die künftigen Mieter errichtet. Vielmehr bietet er auch der Nachbarschaft ein Angebot an Einzelhandel, gastronomischen Einrichtungen und Freizeitangeboten – auch außerhalb der Bürozeiten und sogar am Wochenende. Der Neubau fügt sich damit subtil und angemessen in seine Umgebung ein. Dadurch hat er etwas Selbstverständliches und wird so auf lange Sicht nachhaltig.
Ob der bewusste Einkauf von Lebensmitteln oder die Entscheidung für Öko- statt herkömmlich erzeugten Strom: Nachhaltiges Handeln ist schon im Alltag von uns allen oft mit höheren Kosten verbunden. Wie schlägt sich umweltbewusstes Architektur-Denken in den Baukosten nieder – und wo bietet es eventuell sogar Sparpotenziale?
Nachhaltiges Bauen heißt nicht unbedingt, teurer zu bauen. Es ist immer der ganzheitliche, holistische Ansatz, der aus unserer Sicht nicht nur eine Antwort auf ESG, sondern im speziellen auch auf ökologische Nachhaltigkeit gibt. Dazu ist ein intensiver Dialog mit vielen Steakholdern des Bauherrn bis hin zu den einzelnen Fachgewerken erforderlich. Eine unserer wesentlichen Aufgaben ist es, alle Beteiligten zusammenzubringen und dadurch das Baubudget an den richtigen Stellen sinnvoll einzusetzen.
Natürlich müssen wir uns auch immer wieder mit neuen Technologien und Materialien auseinandersetzen, um die Kosten belastbar evaluieren zu können. Dazu zählen beispielsweise Technologien für die Holzhybridbauweise oder modulare Baukastensysteme und recycelbare Baustoffe. Wir arbeiten beispielweise gerade an einem Projekt mit der TU Dresden, in dem es um die Entwicklung und den konstruktiven Einsatz von Carbon-Beton geht.
Neben dem Klimaschutz, der mit dem Start der Fridays-for-Future-Bewegung 2018 weltweit an Bedeutung gewonnen hat, spielt seit Beginn der Corona-Pandemie ein weiteres Thema in der Gesellschaft eine zunehmend starke Rolle: Die Büro-Arbeit der Zukunft. Inwieweit hat das Tauziehen um die Rückkehr der Mitarbeiter aus dem Homeoffice in die Büros die architektonische Planung für „DER bogen“ beeinflusst?
Es wird künftig darum gehen, mehr als nur gewöhnliche Büroflächen zur Verfügung zu stellen. Vielmehr müssen zusätzliche Angebote wie Gastronomie, Handel, Sportmöglichkeiten, Dachterrassen oder attraktive Außenräume in Bürogebäuden geschaffen werden.
Die Zukunft der Arbeit wird sicherlich hybrid sein. Das heißt, Mitarbeiter werden einige Tage zu Hause arbeiten, die restlichen im Büro verbringen. Der Wunsch, Kolleginnen und Kollegen zu treffen und sich physisch auszutauschen, ist nicht nur in kreativen Berufen spürbar. Für diese neue Art der Meeting-Hubs müssen wir die Büros künftig anders konzipieren. Denn Mitarbeiter wollen manche Aufgaben auf Co-Creation-Flächen gemeinsam schaffen. Konzentrierte Arbeiten aber wollen sie in Rückzugszonen im Büro oder im Homeoffice erledigen. All diese Themen kann „DER bogen“ durch seine robuste und flexible Struktur abbilden, obwohl wir zum Zeitpunkt der Konzeptphase alle nicht wussten, wie man Corona schreibt.
Zwei abschließende Fragen zu Ihren Standorten: Wie nachhaltig ist HENN in den eigenen Büros und inwiefern spielt Homeoffice für Sie als Architekten eine Rolle in der Arbeit der Zukunft?
HENN hat sich dem Thema Nachhaltigkeit aktuell in allen Bereichen verschrieben, und wir wollen in all unseren Projekten hierbei einen holistischen Ansatz verfolgen. Nur wenn man Aufgaben aus allen Perspektiven betrachtet und Dinge permanent infrage stellt, werden wir zukunftsfähige, dauerhafte und damit nachhaltige Gebäude realisieren können.
Wir arbeiten sowohl in München als auch in Berlin in historischen Bauwerken mit einer langen Geschichte und damit einem bereits sehr langen Lebenszyklus. Obwohl wir natürlich am liebsten alle gemeinsam mit der Skizzenrolle an einem Tisch sitzen, haben wir uns mit der jetzigen Arbeitssituation sehr gut arrangiert. Die Arbeit im Architekturbüro ist kreativ, teamorientiert und innovationsintensiv. Daher sehen wir den klaren Schwerpunkt unserer Arbeit vor Ort. Wir wägen aber grundsätzlich ab, welche Meetings virtuell stattfinden können. Auch Tätigkeiten, die extreme Konzentration erfordern, lassen sich besser außerhalb des Büros erledigen.
Grundsätzlich hat sich unsere Reisetätigkeit durch die Möglichkeit, Meetings virtuell abzuhalten, deutlich reduziert. Das führt bei 350 Kolleginnen und Kollegen zu einer großen und unmittelbaren CO2-Einsparung. Ansonsten bedienen wir selbstverständlich auch das Klischee des fahrradfahrenden Architekten.
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DER bogen GmbH & Co. KG
Frau Melanie Kude
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„Digital Future. Real Work Space.“: Über den Business-Campus „DER bogen“
Unter dem Slogan „Digital Future. Real Work Space.“ entsteht der neue Business-Campus „DER bogen“ auf einem rund 11.500 Quadratmeter großen ehemaligen Geländeteil der Münchner Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient (G+D) zwischen dem Business-Standort Bogenhausener Tor und dem urbanen Viertel Bogenhausen. Auf einer Bruttogrundfläche von circa 42.000 Quadratmetern bietet er Platz für etwa 2.000 Arbeitsplätze. Die gesamte Fläche wird die DER bogen GmbH & Co. KG als Bauherr im Bestand halten und komplett vermieten – vorzugsweise an etablierte Unternehmen und Start-ups aus den Bereichen Hochsicherheitstechnologie, Digitalisierung und Automatisierung.
Das anspruchsvolle Konzept für die modernen und nachhaltigen Offices hat der Bauherr gemeinsam mit dem namhaften Münchner Architektur-Büro HENN und dem mehrfach international ausgezeichneten Architektur- und Designstudio Matteo Thun & Partners aus Mailand entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf einem Campus-Konzept mit flexiblen Büroräumen und Dachterrassen mit Alpenblick für die Mieter sowie öffentlich zugänglichen Gewerbeflächen für eine Bäckerei, Gastronomie und eine Bar. Eine integrierte Supermarktfläche wurde bereits an EDEKA, eine Fitnessfläche an elbgym vermietet.
Der Baukörper selbst erscheint durch die Verschränkung zweier Gebäudeteile mit sieben und acht Stockwerken nach außen dynamisch. Kupfer- und messingfarbene Fassadenelemente lassen ihn zudem edel und zugleich futuristisch wirken. Das Erdgeschoss ist in Teilbereichen vollflächig verglast, um den öffentlichen Charakter der Foyer-, Gewerbe- und Gastronomieflächen zu unterstreichen und halböffentliche Begegnungsflächen für Mieter und Nachbarn zu schaffen.
„DER Bogen“ wird als Niedrigenergiegebäude unter Verwendung nachhaltiger Baumaterialien errichtet und hat bereits die Vorzertifizierung DGNB Gold erhalten.
Über die DER bogen GmbH & Co. KG
Als Bauherr realisiert die DER bogen GmbH & Co. KG den neuen Münchner Business-Campus „DER bogen“ auf einem früheren Grundstücksteil der Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient. Gemanagt wird das Neubauvorhaben über den Projektentwickler Giesecke+Devrient Immobilien Management GmbH.
Der Bauherr plant einen multifunktionalen Campus mit modernen Büroflächen für rund 2.000 Arbeitsplätze. Verschiedene Kommunikationsbereiche, Gastronomie, Geschäfte und ein Fitnessstudio stehen auch benachbarten Unternehmen und Anwohnern offen. Für die Architektur zeichnet das Münchner Büro HENN verantwortlich. Das Interior-Design der öffentlichen Bereiche innerhalb des Gebäudes obliegt dem international bekannten Büro Matteo Thun & Partners aus Mailand. Baustart für „DER bogen“ war im Spätsommer 2021, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2024 geplant.
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Schornstraße 8
81669 München
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Baustelle des neuen Münchner Business-Campus DER bogen aktuell im Zeitplan
Posted by PM-Ersteller - 03/03/22 at 11:03:42 a.m.Frühzeitige Materialbeschaffung, konsequente Nachunternehmerbindung, agile Projektsteuerung und große Logistikfläche sorgen bisher für reibungslosen Ablauf
* Frühzeitige Materialbeschaffung, konsequente Nachunternehmerbindung, agile Projektsteuerung und große Logistikfläche sorgen bisher für reibungslosen Ablauf
München, 03. März 2022. Stahl, Holz, Chips, Papier: Seit Monaten beherrschen der Rohstoff- und Materialmangel sowie die damit einhergehenden Preisexplosionen die Weltwirtschaft. Betroffen davon ist nahezu jeder Industriezweig – auch die hiesige Immobilienbranche. Inmitten dieser Phase hat der Bauherr DER bogen GmbH & Co. KG im August 2021 die Bauarbeiten am neuen Technologie-Campus „DER Bogen“ gestartet. Der Komplex entsteht auf dem südwestlichen ehemaligen Grundstücksteil der Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient (G+D) im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Die Fertigstellung des Projektes mit flexiblen Büros und zahlreichen Serviceangeboten für Mieter und Nachbarn ist für das Frühjahr 2024 geplant. „Die angespannte Situation in der Baubranche stellt auch uns vor spürbare Herausforderungen. Denn unsere höchste Priorität ist es, unsere Baupläne einzuhalten – trotz knappem Material und steigenden Preisen. Umso mehr freut es mich, dass die Arbeiten auf der Baustelle von ,DER bogen‘ nach heutigem Stand unverändert nach Plan laufen“, sagt Marian von Mitschke-Collande, geschäftsführender Gesellschafter der DER bogen GmbH & Co. KG
Bauarbeiten im zweiten Untergeschoss teilweise abgeschlossen
Seit dem Baubeginn vor sechs Monaten geht es auf der Baustelle des neuen Business-Campus vor allem in eine Richtung: vorwärts. Neben der Einrichtung der 10.000 Quadratmeter großen Baustelle inklusive des Aufbaus von fünf Kränen wurde auch eine gegenüber liegende 4.000 Quadratmeter große Logistikfläche auf dem Vogelweideplatz aufgebaut. Nach der Betonage der Bodenplatte sind mittlerweile der Bau des dritten und teilweise bereits der des zweiten Untergeschosses sowie die Hinterfüllarbeiten der Baugrube abgeschlossen. Dabei wurden bisher circa 2.400 Tonnen Stahl und etwa 12.800 Kubikmeter Beton verbaut, für deren Nachschub täglich im Schnitt 10 bis 15 Lkw-Transporte und im Zuge von Großbetonagen bis zu 35 Mischfahrzeuge sorgen.
Nachhaltiges Lean-Management, agile Prozesssteuerung, weitsichtiger Materialeinkauf
Dass die Arbeiten auf der Baustelle derzeit absolut nach Plan laufen, ist nicht selbstverständlich. Denn der globale Aufschwung nach den weitreichenden Corona-Einschränkungen und ein globaler Bauboom insbesondere in den USA und China sorgen weltweit für Materialknappheit, steigende Preise und damit erschwerte Bedingungen bei der fristgerechten Umsetzung von Bauvorhaben.
„Dass wir trotz aller Widrigkeiten aktuell keinen Zeitverzug im Bauablauf haben, ist in erster Linie der Professionalität und dem Einsatz unseres eigenen Planungsteams zu verdanken. Zudem ist gerade jetzt die langjährige Expertise unseres Generalunternehmers (GU), einer Arbeitsgemeinschaft aus der Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und der Salvia Elektrotechnik GmbH, besonders wertvoll. Um mit dem GU vereinbarte Preise bestmöglich einzuhalten oder Verluste zu kompensieren, suchen wir zudem stets nach kooperativen Lösungen. Dazu zählen beispielsweise frühzeitige Ausschreibungen und Bindungen von Nachunternehmern. Aber auch ein nachhaltiges Lean-Management mit maximaler Transparenz zu Plan- und Lieferänderungen sowie eine agile Steuerung von Prozessen sind Voraussetzungen dafür, dass eine Großbaustelle wie die für ,DER bogen‘ in den aktuellen Zeiten möglichst reibungslos funktioniert“, erläutert Marian von Mitschke-Collande.
Mathias Pichler, Geschäftsführer von Gustav Epple: „Wir haben durch eigens entwickelte und über die Jahre aufgebaute Standardprozesse das gesamte Bauvorhaben stets im Blick. Einflüsse wie die aktuellen Materialengpässe können so sehr schnell in den Prozessen abgebildet werden. Gustav Epple hat für diesen Fall mit seinen Nachunternehmer-Partnern eine vorausschauende und langfristige Einkaufsplanung von Material und Baustoffen etabliert. Eine enge partnerschaftliche Abstimmung, gezielte Einkaufsstrategien und die Erschließung neuer Versorgungswege bewähren sich nun nach vielen Jahren der guten Zusammenarbeit.“
Um aber Baustoffe, die schwer zu beschaffen und von Preissteigerungen stark betroffen sind, teilweise mehrere Monate vor ihrem Einsatz einkaufen zu können, investiert der Bauherr in eine große Logistikfläche. So lagern auf dem eigens dafür angemieteten Vogelweideplatz aktuell druckfeste Dämmung sowie Dachabdichtungen, die erst im Spätsommer oder im Herbst benötigt werden. Auch Großkomponenten der Haustechnik wie Kältemaschinen oder Rohre für die Grundleitungen wurden bereits 2021 bestellt.
Durch all diese Vorkehrungen erwartet Marian von Mitschke-Collande auch für die kommenden Monate einen reibungslosen Ablauf der Baustelle. „Selbstverständlich wissen wir heute noch nicht, inwieweit sich die Situation auf den Beschaffungsmärkten weiter verschärft. Derzeit aber gehen wir davon aus, dass der Rohbau bis Mitte Mai aus der rund 14 Meter tiefen Baugrube auf Straßenniveau wachsen wird. Anschließend werden die Spundwände gezogen, parallel dazu beginnen die Ausbauarbeiten in den Untergeschossen. Wenn wir weiterhin an unserem Plan festhalten können, kann die Montage der markanten Fassade dann Mitte September starten und der Rohbau bis Ende des Jahres größtenteils fertiggestellt werden.“
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„Digital Future. Real Work Space.“: Über den Business-Campus „DER bogen“
Unter dem Slogan „Digital Future. Real Work Space.“ entsteht der neue Business-Campus „DER bogen“ auf einem rund 11.500 Quadratmeter großen ehemaligen Geländeteil der Münchner Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient (G+D) zwischen dem Business-Standort Bogenhausener Tor und dem urbanen Viertel Bogenhausen. Auf einer Bruttogrundfläche von circa 42.000 Quadratmetern bietet er Platz für etwa 2.000 Arbeitsplätze. Die gesamte Fläche wird die DER bogen GmbH & Co. KG als Bauherr im Bestand halten und komplett vermieten – vorzugsweise an etablierte Unternehmen und Start-ups aus den Bereichen Hochsicherheitstechnologie, Digitalisierung und Automatisierung.
Das anspruchsvolle Konzept für die modernen und nachhaltigen Offices hat der Bauherr gemeinsam mit dem namhaften Münchner Architekturbüro HENN und dem mehrfach international ausgezeichneten Architektur- und Designstudio Matteo Thun & Partners aus Mailand entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf einem Campus-Konzept mit flexiblen Büroräumen und Dachterrassen mit Alpenblick für die Mieter sowie öffentlich zugänglichen Gewerbeflächen für eine Bäckerei, Gastronomie und eine Bar. Eine integrierte Supermarktfläche wurde bereits an EDEKA, eine Fitnessfläche an elbgym vermietet.
Der Baukörper selbst erscheint durch die Verschränkung zweier Gebäudeteile mit sieben und acht Stockwerken nach außen dynamisch. Kupfer- und messingfarbene Fassadenelemente lassen ihn zudem edel und zugleich futuristisch wirken. Das Erdgeschoss ist in Teilbereichen vollflächig verglast, um den öffentlichen Charakter der Foyer-, Gewerbe- und Gastronomieflächen zu unterstreichen und halböffentliche Begegnungsflächen für Mieter und Nachbarn zu schaffen.
„DER Bogen“ wird als Niedrigenergiegebäude unter Verwendung nachhaltiger Baumaterialien errichtet und hat bereits die Vorzertifizierung DGNB Gold erhalten.
Über die DER bogen GmbH & Co. KG
Als Bauherr realisiert die DER bogen GmbH & Co. KG den neuen Münchner Business-Campus „DER bogen“ auf einem früheren Grundstücksteil der Firmenzentrale des Sicherheitskonzerns Giesecke+Devrient. Gemanagt wird das Neubauvorhaben über den Projektentwickler Giesecke+Devrient Immobilien Management GmbH.
Der Bauherr plant einen multifunktionalen Campus mit modernen Büroflächen für rund 2.000 Arbeitsplätze. Verschiedene Kommunikationsbereiche, Gastronomie, Geschäfte und ein Fitnessstudio stehen auch benachbarten Unternehmen und Anwohnern offen. Für die Architektur zeichnet das Münchner Büro HENN verantwortlich. Das Interior-Design der öffentlichen Bereiche innerhalb des Gebäudes obliegt dem international bekannten Büro Matteo Thun & Partners aus Mailand. Baustart für „DER bogen“ war im Spätsommer 2021, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2024 geplant.
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