Kampf dem Krebs – mit der Biotechgesellschaft Biocure
Posted by PM-Ersteller - 02/11/21 at 05:11:17 a.m.Besondere Zelltherapien wie Krebsimmuntherapien lassen Patienten hoffen. Biocure arbeitet an der CAR-T-Zelltherapie
Therapien für Erkrankte gibt es viele. Besonders vielversprechend sind Krebsimmuntherapien. Die Krebsimmuntherapieforschung ist dabei nicht zu unterschätzen. Biocure (ISIN: CA09075T1075; WKN: A2JGTL), ein Biotechunternehmen, arbeitet schwerpunktmäßig am Kampf gegen Lungen-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die CAR-T-Zelltherapie von Biocure kann gegen verschiedene Krebsarten angewendet werden. Immunzellen, die infizierte Zellen abtöten und so zur Gesundung führen, sind eine feine Sache. Bei ersten Versuchen in früherer Zeit extrahierten Wissenschaftler die T-Zellen ihres Patienten, versahen sie mit einem speziellen Rezeptor (car) und brachten diese T-Zellen wieder in den Körper des Erkrankten. Ein neues starkes Immunsystem greift dann die Krebszellen an, vereinfacht ausgedrückt. Bei diesen Verfahren ist die Therapie auf den einzelnen Patienten zugeschnitten, ein weiterer Vorteil.
Biocure kann auch bereits Erfolge vorweisen. So konnte bei zwei unheilbar kranken Patienten schon nach einem Monat mit der von Biocure entwickelten CAR-T-Zelltherapie eine komplette Heilung erzielt werden. Klinische Phasen laufen und hohe Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten sind vorhanden. Für Asien und Europa bietet Biocure eine potenziell kosteneffiziente CAR-T-Zelltherapie. Ein vergleichbares amerikanisches Medikament kostet pro Dosis 475.000 US-Dollar. Biocure arbeitet dabei mit sogenannten Biosimilar-Medikamenten. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, dessen Patent abgelaufen ist und das daher günstiger verkauft werden kann. In den nächsten Jahren laufen die Patente wichtiger biologischer Medikamente ab. Dies schafft neue Chancen für Biosimilars.
Der Markt für Krebs-Arzneimittel ist ein hochaktiver Markt und auch die Bezahlbarkeit von wirksamen Medikamenten ist ein wichtiges Thema. Signifikante Kostensenkungen können so einer Vielzahl von Patienten zugutekommen. Denn hohe Entwicklungs- und Herstellungskosten bei biologischen Medikamenten können schnell zu Hunderttausende von Dollar für die spezifische Behandlung eines einzelnen Patienten führen. So entscheiden sich heute rund 20 Prozent der Patienten in den USA dafür alle zwei Monate eine Dosis zu überspringen. Statistisch gesehen, ist das Risiko für eine Insolvenz bei Krebspatienten rund 2,5mal höher. Und rund 30 Prozent müssen ihre gesamten Ersparnisse einsetzen. Gleichzeitig gibt es Millionen Menschen, die es sich nicht einmal leisten können, mit der Behandlung zu beginnen, so das Krebsforschungsinstitut Cancer Research Center in Seattle, USA.
Biocure konzentriert sich auf seine selbst entwickelte Technologie und untermauert dies mit Patenten. Nach einigen Jahren der Forschung liegt der Fokus nun auf bestimmten Tumorarten. Die Programmierung patienteneigener Immunzellen wurde erstmals an Leukämie-Krebszellen erforscht. Bereits 2018 konnte Biocure Studienergebnisse veröffentlichen, die bahnbrechende Ergebnisse bei der CAR-T-Zelltherapie zeigten. Die überarbeiteten Biocure CAR-T-Zellen zeigten innerhalb von sieben bis 28 Tagen nach der Injektion bei Mäusen keine Toxizität mehr. Zurzeit laufen verschiedene klinische Studien bei Biocure, bei denen im nächsten oder übernächsten Jahr die kommerzielle Handhabung geplant sind. Es ist dies die chronische lymphatische Leukämie, Multiple Sklerose und altersbedingter Sehverlust. Die Behandlung der Auswirkungen von Chemotherapien soll 2024 in die kommerzielle Phase übergeführt werden.
Insgesamt befindet sich Biocure derzeit in präklinischen Studien zu fünf wichtigen Biosimilars in Südkorea, darunter Interferon Beta 1b, PEG-Filgrastim sowie Ranibizumab. Mit den selbst entwickelten CAR-T-Technologien, die durch Patente geschützt sind, könnte sich hier für risikofreudige Anleger die Chance ergeben, im schnell wachsenden Markt der CAR-T-Zell-Krebstherapie beim Erfolg von Biocure dabei zu sein.
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.
Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 – 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich.
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Biocure (ISIN: CA09075T1075; WKN: A2JGTL), ein Biotechunternehmen, arbeitet schwerpunktmäßig am Kampf gegen Lungen-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die CAR-T-Zelltherapie von Biocure kann gegen verschiedene Krebsarten angewendet werden.
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Biotechunternehmen wie Biocure kümmern sich um Krebstherapien
Posted by PM-Ersteller - 07/10/21 at 04:10:10 a.m.Um Krebserkrankungen, die zweithäufigste Todesursache hierzulande, zu behandeln, gibt es immer neue Möglichkeiten. Daran arbeitet Biocure
Die Biotechgesellschaft Biocure (ISIN: CA09075T1075; WKN: A2JGTL), seit 2. August auch an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet, arbeitet an einer besonderen Zelltherapie für Leukämie, Lungen-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Unter dem Namen CAR-T-Zelltherapie entwickelt das Unternehmen Mittel gegen verschiedene Krebsarten. CAR steht für „chimärer Antigenrezeptor“ und T-Zellen sind eine Art Immunzellen, die infizierte oder krebsartige Zellen abtöten.
Aktuell laufen wichtige präklinische Studien zu fünf sogenannten Biosimilars in Südkorea. Biosimilar-Medikamente sollen lebensrettende Medikamente für die breite Öffentlichkeit erschwinglich machen. Es handelt sich dabei um Arzneimittel, die einem bereits bestehenden und zugelassenen Medikament ähnlich sind, dessen Patent jedoch abgelaufen ist und so kann es günstiger verkauft werden.
Biosimilars basieren auf Molekülen aus lebenden Organismen, nicht auf Chemikalien. Eine erfolgreiche Replikation erfordert dabei großes wissenschaftliches Know-how. Es handelt sich um einen spannenden neuartigen wissenschaftlichen Ansatz, der patienteneigene Immunzellen programmiert, um Krebszellen zu identifizieren und zu verstören.
In Deutschland allein erkranken jährlich rund 500.000 Menschen an Krebs. Zirka die Hälfte davon kann geheilt werden. Die Forschung läuft auf Hochtouren. Und die Ausgaben für Krebsmedikamente steigen weiter rasant an, so ist in den vergangenen Jahren ein Zuwachs von mehr als 50 Prozent zu verzeichnen. In 2019 wurden über 8,6 Milliarden Euro für Krebsmedikamente ausgegeben. Bei den Arzneimittelausgaben nehmen diese Medikamente den größten Teil ein. Weltweit werden die Mechanismen, die hinter Krebserkrankungen stecken, immer besser erforscht. Im Jahr 2020 wurden so viele klinische Studien wie noch nie gestartet. Dabei spielt der Bereich von Therapien, die dem Immunsystem lernen sollen, selbst die Krebszellen zu bekämpfen, eine wichtige Rolle. Zu den Arzneimitteln der nächsten Generation gehören sogenannte biopharmazeutische Arzneimittel, die mit der Genschere oder mithilfe von Gentechnik produzierten CAR-T-Zellen Krebserkrankungen besiegen wollen. Der Forschung gelingt es dabei zusehends in Bereiche vorzudringen, die als therapeutisch unzugänglich galten. Dass die Therapien immer mehr auf den Einzelnen ausgerichtet werden können, ist ein weiterer Fortschritt.
Biocure setzt mit der Tochtergesellschaft des Unternehmens BiocurePharm den Fokus auf seine eigene CAR-T-Zell-Therapie gegen chronische lymphatische Leukämie und mehrere Tumorkrebsarten. Man plant Patente anzumelden. Dabei wird ein innovatives Konzept verwendet, das die CAR-T-Zell-Therapie mit einem doppelt spezifischen Antikörpermodell kombiniert. Durch die alternde Bevölkerung steigen vor allem die Fälle von Leukämie. Die für diese Krebsart von Biocure entwickelte Plattformtechnologie wird auch für beispielsweise Lungenkrebs eingesetzt werden.
Wie Dr. Sang Mok Lee, Chief Executive Officier und Director von Biocure erklärt, beinhaltet der CAR-T-Zell-Krebstherapiesektor eine der innovativsten Behandlungen, die derzeit auf dem Markt sind. Mit der Entwicklung der eigenen Car-T-Technologien „freut sich das Unternehmen darauf, allen seinen Aktionären im schnell wachsenden Markt der CAR-T-Zell-Krebstherapie starke Renditen zu erwirtschaften.“ Tatsächlich könnte sich die Biocure-Aktie bei erfolgreichem Umsetzen der Unternehmenspläne als aussichtsreiche Depotbeimischung für risikobewusste Investoren erweisen.
Apropos war im Jahr 2011 Emily Whitehead, damals sechs Jahre alt, in den USA die erste Leukämiepatientin, die mit Car-T-Zelltherapie behandelt wurde. Sie nahm an einer klinischen Studie teil, nachdem die Ärzte ihr keine Chance mehr gaben und sie wurde vollständig geheilt, ist bis heute krebsfrei.
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