Pädagogen warnen: „Wir machen unsere Kinder kaputt“ – warum Bindung zur Bildungsaufgabe wird

In einem Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder

BildUnternehmerin und Führungskräfteentwicklerin Sandra Weckert fordert einen grundlegenden Perspektivwechsel: Kinder brauchen nicht mehr Druck, sondern verlässliche Beziehungen, Orientierung und Räume, in denen sie Verantwortung übernehmen können._

Psychische Belastungen, Einsamkeit, Cybermobbing, digitaler Dauerstress und monatelange Wartezeiten auf Therapieplätze prägen zunehmend den Alltag von Kindern und Jugendlichen.

In einem aktuellen Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder im Unterricht sitzen, weil Behandlungskapazitäten fehlen. Auf einen regulären Therapieplatz müssten manche Betroffene acht Monate warten.

Die Zahlen zeichnen ein bedrückendes Bild. Laut dem im Artikel zitierten Schulbarometer fühlt sich ein Viertel der Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 17 Jahren psychisch belastet. In einer Elternbefragung berichteten 60 Prozent der Befragten, ihre Kinder seien einsam und hätten keinen verlässlichen Ansprechpartner. Einige Jugendliche suchten inzwischen bei Künstlicher Intelligenz Orientierung und Unterstützung bei ihrer Identitätsentwicklung.

Für Sandra Weckert ist diese Entwicklung kein Randthema.

„Wir diskutieren viel über Handynutzung, Therapieplätze, schulische Leistungen und Medienkompetenz. Gleichzeitig übersehen wir häufig, was all diese Themen miteinander verbindet: Kinder brauchen Bindung.“

Wo Bindung fehlt, suchen Kinder Halt

Jugendliche befinden sich in einer Lebensphase, in der sie Orientierung, Zugehörigkeit und verlässliche Vorbilder benötigen.

Früher fand Sozialisation stärker in Familien, Vereinen, Nachbarschaften und persönlichen Beziehungen statt. Heute suchen viele junge Menschen Halt im digitalen Raum. Dort begegnen ihnen permanente Vergleiche, Selbstoptimierung, künstliche Schönheitsideale und die Frage, ob sie gut genug, erfolgreich genug oder beliebt genug sind.

Digitale Medien sind dabei nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird es, wenn der digitale Raum reale Beziehungen ersetzt.

„Kinder brauchen Menschen, die sie sehen. Menschen, die ihnen etwas zutrauen. Menschen, die ihnen Grenzen erklären, ohne sie abzuwerten. Fehlen solche Beziehungen, übernehmen zunehmend Plattformen und Algorithmen die Rolle von Vorbildern“, sagt Weckert.

Schule kann mehr sein als ein Lernort

Schule ist einer der wenigen Orte, an dem nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Deshalb darf sie nicht ausschließlich als Ort der Wissensvermittlung verstanden werden. Schule ist auch ein sozialer Raum, in dem junge Menschen Zugehörigkeit, Verantwortung, Zusammenarbeit und Selbstwirksamkeit erleben können.

In dem aktuellen Interview formuliert die Beratungsrektorin einen entscheidenden Satz: „Die Schlüssel sind Bindung und Haltung.“

Gleichzeitig könne dies nicht durch eine einzelne Projektwoche erreicht werden. Bindung und Haltung müssten dauerhaft im Schulsystem verankert werden.

Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von Sandra Weckert an.

Kinder brauchen keine dauerhafte Bespaßung

Bindung bedeutet nicht, Kindern jeden Wunsch zu erfüllen oder sie vor jeder Herausforderung zu schützen. Bindung schafft vielmehr die Sicherheit, aus der Entwicklung möglich wird.

Ein Kind, das sich gesehen und angenommen fühlt, kann sich anstrengen. Es kann scheitern. Es kann Kritik annehmen. Es kann Verantwortung übernehmen. Es kann anderen helfen.

„Kinder brauchen keine permanente Unterhaltung. Sie brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, und Erwachsene, die ihnen zutrauen, diese Aufgaben zu bewältigen“, erklärt Weckert.

Vom Zuschauer zum Mitgestalter

In den Projekten unter dem Leitgedanken „Machen“ erleben Kinder und Jugendliche, dass Lernen nicht nur aus Zuhören und Wiedergeben besteht.

Sie übernehmen Instrumente, technische Aufgaben, Organisation, Betreuung und Verantwortung für andere. Sie lernen durch Beobachtung. Sie probieren aus. Sie üben. Sie erhalten unmittelbares Feedback. Und irgendwann geben sie ihr Wissen selbst weiter.

So entstehen nicht nur musikalische Fähigkeiten. Es entstehen Selbstvertrauen, Zugehörigkeit, Konzentration und die Erfahrung: Ich werde gebraucht.

Gemeinschaft wirkt dort, wo Appelle scheitern

Auf den Bildern der Workshops sieht man keine abstrakte Bildungstheorie. Man sieht Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gemeinsam musizieren, organisieren, lachen, üben und Verantwortung übernehmen.

Niemand muss bereits etwas können. Jede und jeder kann eine Aufgabe finden. Wer ein Instrument spielt, spielt mit. Wer noch keines beherrscht, beginnt. Wer nicht auf die Bühne möchte, hilft bei Technik, Betreuung, Catering oder Organisation.

So entsteht Gemeinschaft nicht durch eine Anweisung. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln.

Psychische Gesundheit beginnt nicht erst in der Therapie

Therapieplätze und psychiatrische Versorgung sind unverzichtbar. Gleichzeitig darf eine Gesellschaft nicht erst reagieren, wenn junge Menschen bereits schwer erkrankt sind.

Prävention beginnt früher. Sie beginnt bei verlässlichen Beziehungen. Bei Bewegung. Bei Natur. Bei Vereinen. Bei gemeinsamen Aufgaben. Bei Erwachsenen, die präsent sind. Bei Räumen, in denen Kinder ohne ständigen Leistungs- und Vergleichsdruck erleben dürfen, dass sie etwas bewirken können.

In der im Artikel zitierten Elternbefragung nannten Familien genau diese Faktoren als stärkend: Familie, Freunde, Sport, Vereine und Natur.

Bildung muss wieder Beziehung ermöglichen

Die große Bildungsfrage lautet deshalb nicht nur: Was müssen Kinder wissen?

Sie lautet ebenso: In welchen Beziehungen wachsen sie auf? Wer begleitet sie? Wer hört ihnen zu? Wer fordert sie? Wer traut ihnen etwas zu? Wer bleibt, wenn etwas nicht sofort funktioniert?

„Wir werden die psychische Krise junger Menschen nicht mit einem weiteren Arbeitsblatt lösen“, sagt Weckert. „Wir brauchen Bildungsräume, in denen Kinder wieder echte Gemeinschaft, verlässliche Erwachsene und sinnvolle Verantwortung erleben.“

Einladung zu „MV macht Musik“

Wie sich Lernen, Bindung und Verantwortung praktisch miteinander verbinden lassen, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom 4. bis 6. September 2026 auf dem Gelände von forma_te e. V. in Teterow erleben.

Beim gemeinsamen Workshop „MV macht Musik“ sind Anfängerinnen und Anfänger ebenso willkommen wie erfahrene Musikerinnen und Musiker. Wer bis vier zählen kann, ist dabei. Zelten ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Eltern dürfen gerne mitkommen, wenn sie möchten.

Teilnehmende können ein Instrument mitbringen, vor Ort Neues ausprobieren oder im Hintergrund bei Technik, Organisation, Betreuung und Versorgung helfen.

Das gemeinsame Ziel: Am 12. September 2026 rocken alle gemeinsam Schloss Vietgest.

Denn Gemeinschaft entsteht nicht durch Reden. Gemeinschaft entsteht durch Machen.

Über Sandra Weckert

Sandra Weckert ist Unternehmerin, Jazzmusikerin und Expertin für Führung und Lernen in komplexen sozialen Systemen. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt und begleitet sie Projekte, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Musik, Verantwortung und gemeinsames Handeln zu mehr Selbstwirksamkeit, Kooperation und Führung befähigt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.sandraweckert.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://sandraweckert.de
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

Pressekontakt:

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Bildung braucht Erfahrung – nicht einzelne Termine

Immer wieder wird versucht, gesellschaftliche und politische Bildung über einzelne Termine, Formate oder „Stunden“ zu vermitteln.
Doch genau hier liegt ein grundlegendes Missverständnis.

BildDie aktuelle Diskussion über politische Besuche an Schulen zeigt ein wiederkehrendes Muster:

Immer wieder wird versucht, gesellschaftliche und politische Bildung über einzelne Termine, Formate oder „Stunden“ zu vermitteln.

Doch genau hier liegt ein grundlegendes Missverständnis.

Denn Bildung – und insbesondere politische Bildung – entsteht nicht durch kurzfristige Impulse, sondern durch Erfahrung.

Jugendliche wollen erleben – nicht belehrt werden

In Gesprächen mit Jugendlichen aus Waren, Malchin und der Region wird deutlich:

Viele junge Menschen erleben Schule zunehmend als System, in dem über sie entschieden wird – nicht mit ihnen.

„_Ihr erklärt uns ständig etwas, aber fragt uns nie, ob es überhaupt etwas mit unserem Leben zu tun hat_“, beschreibt ein Schüler seine Wahrnehmung.

Diese Haltung ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer wachsenden Distanz zwischen Bildungssystem, Gesellschaft und Jugend.

Politische Bildung ohne Praxis bleibt wirkungslos

Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erwarten von Jugendlichen:

* Engagement
* Verantwortungsbewusstsein
* Beteiligung

Doch diese Fähigkeiten entstehen nicht durch Zuhören, sondern durch Handeln.

Formate, die Beteiligung lediglich simulieren, verstärken oft genau das Gegenteil dessen, was sie erreichen sollen: Distanz, Skepsis und Ablehnung.

Bildungskrise ist auch Vertrauenskrise

Die steigenden Konflikte im Schulalltag, die sinkende Motivation vieler Schülerinnen und Schüler und die zunehmende Ablehnung klassischer Lernformate sind keine Einzelphänomene.

Sie sind Ausdruck einer strukturellen Krise von Bildung, Lernen und gesellschaftlicher Einbindung.

Die zentrale Frage lautet:

Wann haben wir aufgehört, Jugendlichen echte Verantwortung zuzutrauen?

Praxis statt Programmpunkt: Ein Beispiel aus Malchin

Wie Bildung anders funktionieren kann, zeigt ein konkretes Beispiel aus der Region:

Am 21. April 2026 um 11:30 Uhr stehen in der Lindenhalle Malchin Schülerinnen und Schüler selbst auf der Bühne.

Die Malchiner Königskinder spielen ihr erstes eigenes Konzert vor den 7. Klassen – unterstützt von den Warener Königskindern.

Was hier entsteht, ist kein Programmpunkt, sondern ein Prozess:

* Jugendliche übernehmen Verantwortung
* sie organisieren sich eigenständig
* sie arbeiten verbindlich auf ein Ziel hin
* sie erleben, was Zusammenarbeit bedeutet

Das ist gelebtes Lernen.

Leadership beginnt nicht im Unterricht

Sandra Weckert arbeitet als Speakerin zu den Themen Jugendliche, Bildung, Krise, Lernen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und begleitet seit Jahren Bildungsprozesse im ländlichen Raum.

Ihr Ansatz:

„Jugendliche entwickeln Verantwortung nicht, wenn man sie ihnen erklärt, sondern wenn man sie ihnen zutraut.“

Weniger Inszenierung – mehr Wirkung

Die aktuelle Debatte zeigt vor allem eines:

Es braucht keine zusätzlichen Formate, sondern wirksame Strukturen.

Strukturen, in denen:

* Vertrauen entsteht
* Beteiligung real ist
* Verantwortung erlebt wird

Gerade in Regionen wie Waren und Malchin entscheidet sich hier, ob junge Menschen bleiben, sich einbringen – oder sich innerlich verabschieden.

Fazit

Bildung ist kein Termin.

Und Verantwortung entsteht nicht durch Ansprache –
sondern durch Erfahrung.

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Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Schüler:innen wollen mehr Berufsorientierung im Unterricht. Auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

Exklusive Interviews mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus, Julia Reinking, Geschäftsführerin Friedrich Verlag, Tabea Schroer, Projektleiterin Girls’Day & Boys’Day, und HUP-Geschäftsführer Arno Nix

BildDie Herausforderungen im deutschen Bildungssystem werden offensichtlich immer größer: Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung des Unterrichts, Lehrermangel, zudem fehlende Fachkräfte in Unternehmen, katastrophale PISA-Ergebnisse – und immer noch sind viele Frauen in bisherigen „Männerberufen“ unterrepräsentiert.

Eine der Lösungen fängt bei denen an, die die Zukunft bilden: Eine Mehrzahl der unter den Teilnehmenden der Aktionstage Girls’Day und Boys’Day befragten Schülerinnen und Schuler wünscht sich, „dass die Berufsorientierung ein Bestandteil des Schulunterrichts werden soll“, betont Tabea Schroer, Projektleiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Girls’Day & Boys’Day beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. Derzeit würden sich die Schülerinnen und Schüler zu 74 Prozent im Privatbereich informieren, „da wird also meist in der Familie darüber gesprochen.“ Der Aktionstag verzeichnete 2024 ein Rekordjahr mit über 23.000 Angeboten und insgesamt über 175.000 Plätzen. Traditionell mit dabei war das Softwarehaus HUP aus Braunschweig. „Wir tragen als Unternehmen auch eine Verantwortung, den jungen Generationen einen praktischen Einblick in die Berufswelt zu geben. Sie können im Besonderen erleben, dass die Software-Entwicklung etwas für Mädchen ist“, erklärt HUP-Geschäftsführer Arno Nix und kündigt an, dass das Unternehmen auch 2025 wieder mit dabei ist – auch um Talente zu entdecken.

Bemerkenswert: Seit 2001 haben bundesweit mehr als 2,38 Millionen Mädchen an dem Tag teilgenommen. „Gerade in der aktuellen Zeit sind die Aktionstage eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, bekräftigt Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im exklusiven Interview: „Wir brauchen mehr junge Frauen in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Dort sind sie leider weiterhin unterrepräsentiert. Ich bin dankbar, dass auch Unternehmen wie die HUP GmbH mehr junge Frauen für eine IT-Zukunft begeistern möchten.“ Trotz toller Angebote wie dem Girls’Day und Boys’Day sei es jedoch weiterhin so, dass Mädchen und Jungen aufgrund ihres Geschlechtes verschiedene Interessen und Stärken zugeschrieben werden. Diese Klischees würden sich in den Köpfen junger Menschen festsetzen und auch deren spätere Berufswahl beeinflussen.

Wie viel im Bildungssystem noch zu korrigieren ist, zeigen u. a. die Ergebnisse der PISA-Studie, „ein Weckruf für das gesamte Bildungssystem. Und auch wir sehen es als unsere Aufgabe, darauf zu reagieren“, bringt es Julia Reinking, Geschäftsführerin der Friedrich Verlag GmbH, Spezialist für Bildungsthemen und Herausgeber von pädagogischen Fachzeitschriften für Lehrkräfte, auf den Punkt. Sie sieht beim Thema motivierende Berufsinformationen „durchaus Möglichkeiten, Berufsorientierung in absehbarer Zeit mehr in den Unterricht zu integrieren. Zum Beispiel wenn an Schulen verstärkt multiprofessionelle Teams eingesetzt werden. Das entlastet nicht nur die Lehrkräfte, sondern ermöglicht Schülerinnen und Schülern Einblicke in andere Berufsfelder.“

Die exklusiven Interviews unter www.hup.de

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