Keine Gans an Weihnachten – Aufklärungskampagne „The Most Violent Time Of The Year“ zeigt Erfolg

über 2,5 Millionen schauen Zeichentrickfilm mit Gans Fibi

BildDie erst vor wenigen Wochen gestartete Kampagne vom Deutschen Tierschutzbüro und NOAH bewegt die Menschen. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Zeichentrickfilm, in dem Gans Fibi die Hauptrolle spielt. Sie erwacht am 24.12 und freut sich auf Weihnachten, muss dann jedoch ihre gefährlichste Reise antreten. Der Film wurde in kürzester Zeit Millionenfach angeklickt, verlinket, kommentiert und geteilt. Auch Prominente wie Kaya Yanar (Komiker), Martin Rütter („Der Hundeprofi“), Dr. Mark Benecke (Forensiker/Biologe), Regina Halmich (Ex-Boxerin), Sandy P. Peng (Tattoomodel), Tatjana Geßler (SWR-Moderatorin), Florian Weiss (ZDF Moderator) und Kerstin Landsmann (Schauspielerin) haben den 90-sekündigen Clip über ihre Social-Media-Kanäle verbreitet und dafür gesorgt, dass der Film ein viraler Hit wurde. Insgesamt 25 Kinos in ganz Deutschland zeigen den Clip jeweils vor dem Hauptfilm. „Wir freuen uns sehr, dass der Spot und Gans Fibi als Botschafterin der Gänse so große Beachtung findet und bei vielen Menschen zum Nachdenken anregt“ sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.

Das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH erreichen hunderte Nachrichten von Menschen, die dieses Jahr auf die Gans und generell auf Fleisch verzichten wollen. Viele Menschen verweisen auf die vom Deutschen Tierschutzbüro und anderen Organisationen aufgedeckte Tierquälerei in den Mastbetrieben und Schlachthäusern. Seit Jahren dokumentieren Tierrechtler*innen die Zustände in der Massentierhaltung und bringen diese in die Öffentlichkeit. „Die Politik reagiert immer geschockt und verspricht seit Jahren ein hartes Durchgreifen bei Tierquälerei, faktisch passiert aber einfach überhaupt nichts und dafür haben die Menschen kein Verständnis mehr und handeln jetzt selbst, in dem sie sich für pflanzliche Alternativen entscheiden“ so Peifer.

Insgesamt werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 12,5 Millionen Gänse gegessen, hauptsächlich im November und jetzt in der Weihnachtszeit. Dabei stammen viele Tiere aus Polen und Ungarn, wo das sogenannte Stopfen und das Rupfen lebendiger Tiere noch erlaubt sind. In Deutschland sind diese Praktiken zwar verboten, dennoch wird hierzulande das Fleisch der gequälten Tiere verkauft. Auch der deutschen Gans geht es leider nicht besser: In großen Hallen wird sie so sehr gemästet, dass sie viel zu schnell viel zu fett wird. Eine gesetzliche Haltungsverordnung für Gänse gibt es in Deutschland nicht.

Auf dieses Schicksal machen das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH aufmerksam. „Zu Weihnachten werden Millionen Gänse getötet. Das ist zum Fest der Liebe kaum zu glauben“, kritisiert Peifer. Christina Kunze, Vorstandsvorsitzende von NOAH ergänzt: „Viele Menschen können und wollen die Bilder der geschundenen Tiere nicht mehr sehen, mich eingeschlossen, ich ertrage es einfach nicht mehr“.

Um diese in Harmonie gehüllte Brutalität zu entlarven, haben die Tierrechtsorganisationen gemeinsam mit PREUSS UND PREUSS, Werbeagentur aus Berlin und Stuttgart, eine aufsehenerregende Kampagne entwickelt. „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, dass wir auf das Schicksal der Gänse aufmerksam machen und das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH bei diesem wichtigen Thema unterstützen“, so Nina Preuss von PREUSS UND PREUSS – Agentur für Problemlösungen.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Animationsfilm, im klassischen Disney-Stil: Fibi, eine kleine Gans, erwacht am 24. Dezember in ihrem Bett und freut sich auf Weihnachten. Fröhlich läuft sie aus dem Haus und, begleitet von immer mehr Gänsen, durch ein weihnachtliches, verschneites Dorf direkt in einen Schlachthof – zu ihrer eigenen Tötung. Schließlich muss sie mit ansehen, wie sie selbst von einer Familie verspeist wird. Dabei singt sie den Weihnachtsklassiker „It’s the Most Wonderful Time Of The Year“ von Andy Williams – aber umgetextet in „It’s the Most Violent Time Of The Year“. Dies ist auch der Titel der Kampagne, welche auf die Website https://most-violent-time.de führt. Hier läuft nicht nur der Film, sondern es kann auch darüber abgestimmt werden, was mit Fibi passieren soll. „Fibi gibt es auch in der Realität. Mit einem Klick kann über ihr Schicksal entschieden werden. Soll Fibi leben oder sterben?“, fragt Peifer abschließend.

Das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH wünschen frohe Weihnachten. Ohne Gänsebraten.

Weitere Informationen, der Clip und tierleidfreie Weihnachtsrezepte unter https://most-violent-time.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Streustraße 68
13086 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-270049611
fax ..: 030-270049610
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : info@tierschutzbuero.de

Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

Pressekontakt:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
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Deutsches Tierschutzbüro veröffentlicht Undercover-Bildmaterial aus deutschem Gänsemastbetrieb

Gemästet und gequält für Gänsebraten: Tierquälerei zum Fest der Liebe

BildIn Deutschland werden jedes Jahr rund 12,5 Millionen Gänse gegessen – vor allem in der den Monaten November und Dezember, da es sich um ein Saisongeschäft handelt. Viele Gänse stammen dabei aus dem Ausland, wo das Stopfen und Rupfen von lebenden Tieren erlaubt ist. In Deutschland sind diese Praktiken zwar aus Tierschutzgründen verboten, dennoch wird das Fleisch dieser gequälten Tiere in Deutschland verkauft. „Aber auch den deutschen Gänsen geht es nicht besser, in riesigen Hallen werden sie gemästet, um schließlich als Weihnachtsgans zu enden“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro. Besonders kritisch sehen die Tierrechtler*innen, dass es in Deutschland keine gesetzliche Grundlage für die Haltung von Gänsen gibt, da eine Haltungsverordnung fehlt.

Die Tierrechtsorganisation veröffentlicht Bildmaterial aus einer deutschen Gänsemast. Die Aufnahmen sind in den letzten Wochen entstanden. In dem Betrieb werden knapp 20.000 Tiere pro Jahr gehalten. „Die Aufnahmen zeigen geschwächte, kranke und verletzte Tiere, eine tierärztliche Versorgung erfolgt scheinbar nicht“, fasst Peifer die Recherche zusammen. Viele der Tiere wirken apathisch, einige können sich auf Grund von Verletzungen nicht mehr bewegen und kommen somit auch nicht mehr an Futter und Wasser. „In solchen Betrieben ist einkalkuliert, dass die Tiere noch nicht einmal das Mastende erreichen“, so Peifer. Die Lebenszeit der Gänse liegt bei 12 bis 15 Wochen, dann werden sie geschlachtet. „Das große Schlachten für Weihnachten beginnt jetzt“, so Peifer.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat das zuständige Veterinäramt informiert und Anzeige erstattet. „Wir nennen absichtlich nicht die Region oder nähere Informationen zu dem Betrieb, weil wir generell aufzeigen wollen, wie Gänse in Deutschland gehalten und gemästet werden. Die gezeigten Zustände sind leider normal und überall zu finden“, erklärt Peifer.

Nicht nur durch die Undercover-Aufnahmen, sondern auch durch die Kampagne „The Most Violent Time Of The Year“ geben das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH den Weihnachtsgänsen eine Stimme. Im Mittelpunkt der Aufklärungskampagne steht ein Animationsfilm im Disney-Stil. Dabei wirkt er erst wie ein klassischer Weihnachtsfilm, aber die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung. Sie dreht sich um eine Gans namens Fibi, die die traurige Hauptrolle spielt. Fibi erwacht am Morgen des 24. Dezember, läuft fröhlich aus dem Haus und, begleitet von immer mehr Gänsen, durch ein weihnachtliches, verschneites Dorf direkt in einen Schlachthof – zu ihrer eigenen Tötung. Schließlich muss sie mit ansehen, wie sie selbst von einer Familie zum Weihnachtsfest verspeist wird. Begleitet wird der Clip vom Weihnachtsklassiker „It’s the Most Wonderful Time Of The Year“ von Andy Williams – aber umgetextet in „The Most Violent Time Of The Year“. „In kürzester Zeit wurde aus dem Clip bereits ein viraler Hit, der tausendfach geteilt und über 750.000-mal angeklickt worden ist“, freut sich Peifer. Auch diverse Kinos in Bonn, Münster, Düsseldorf, Gütersloh und Ludwigsburg zeigen den 90-sekündigen Film jetzt auf großer Leinwand.

Das Deutsche Tierschutzbüro und NOAH wünschen frohe Weihnachten. Ohne Gänsebraten.

Weitere Informationen und der Animationsclip unter https://most-violent-time.de
Weitere Informationen zur Undercover Recherche unter https://www.tierschutzbuero.de/recherche-gaensemast/

Bildmaterial senden wir Ihnen auf Anfrage zu.

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Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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