Spühl GmbH: Mit DOCUFY Software rund 20.000 Euro Ersparnis pro Jahr für Werkzeugbestellungen
Posted by PM-Ersteller - 01/02/22 at 11:02:30 a.m.Die Spühl GmbH aus dem schweizerischen Wittenbach hat ihre Konstruktionsdaten deutlich verbessert und mit Big-Data-Analysen in DOCUFY CAx Analytics Fehler beseitigt und Prozesse optimiert.
DOCUFY ist Hersteller professioneller Softwarelösungen zum Management von Produktinformationen und Produktwissen. Seine Lösungen sind insbesondere in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Medizintechnik bei Konzernen und im Mittelstand im Einsatz. Der Softwarespezialist hat mit dem DOCUFY CAx Quality Manager (DQM) ein Tool zur Verbesserung der CAx-Datenqualität auf den Markt gebracht, das seinen Nutzen schon bei über 550 Unternehmen unter Beweis stellt. Das Tool liefert standardmäßig über 400 Best-Practice-Checks für CAD-Daten mit Healing-Mechanismen, ist sofort ohne großen Schulungsaufwand einsetzbar und voll in das CAD-Programm NX von Siemens integriert.
Noch weiter geht die Software DOCUFY CAx Analytics (DCA): Sie filtert Bestandsdaten und CAD-Zeichnungen der Konstruktion nach Metadaten, geometrischen Eigenschaften und anderen potenziellen Kostentreibern und analysiert diese Daten einfach und effizient. Die Ergebnisse werden aussagekräftig aufbereitet und damit Verbesserungspotenziale sichtbar. Produzierende Unternehmen verschlanken mit DCA ihre Prozesse, stützen wichtige Unternehmensentscheidungen, decken Einsparpotenziale auf und sparen wertvolle Zeit und Geld. So auch die Spühl GmbH.
Big Data-Analyse für Maschinenvarianten mit je rund 10.000 Teilen
Marko Djordjevic ist PLM/CAx Systems Analyst bei der Spühl GmbH. Seit rund vier Jahren setzen er und sein Team den DOCUFY CAx Quality Manager zur Optimierung der CAD-Datenqualität und die Software DOCUFY CAx Analytics zur Analyse der Konstruktionsdaten ein, um bei den jährlich elf produzierten Maschinenvarianten mit je rund 10.000 Teilen eine bessere Qualität, weniger Fehler und Kosteneinsparungen zu erzielen. Etwa 25 – 30 Personen arbeiten heute in der Konstruktionsabteilung mit der Software, hinzu kommen acht Angestellte in der Fertigungstechnik.
Durch Einsatz dieser Software hat der Maschinenbauer deutliche Einsparungen in punkto Zeit und Kosten erzielt. Djordjevic erläutert: „Wir haben einen höheren Standardisierungsgrad erreicht, haben somit weniger Störungen und können stressfrei unsere Termine einhalten. Wenn früher bei der Montage einer Maschine ein Fehler auffiel, musste man mit großen Zeitverlusten rechnen und die Konstruktion zuerst wieder bereinigen. Bei jedem weiteren Fehler wiederholte sich das Spiel. Das kostete nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Stress und Nerven.“
DOCUFY CAx Analytics zeigt seine Wirksamkeit aber nicht nur in den offensichtlichen Bereichen – auch für den Einkauf lassen sich nach einer Analyse der Daten wichtige Schlüsse ziehen. Spühl hat sich deshalb auch die verwendeten Materialien und Bohrungsgrößen der Maschinenteile angeschaut, diese auf neue Standards gebracht und dementsprechend die Werkzeugvielfalt in der Fertigung minimiert.
Schneller ROI durch Kostenersparnis
Bereits im Jahr 2018 hat das Unternehmen eine ROI-Berechnung erstellt, um die Anschaffung der Software zu begründen: Pro Jahr werden bei Spühl etwa 680 Aufträge programmiert, davon sind ca. zehn Prozent fehlerhaft. Pro Fehler werden im Schnitt vier Stunden zur Korrektur aufgewendet. Zusätzlich müssen externe Daten umprogrammiert werden. Auch bei den Kleinteilen sind wiederum zehn Prozent von den 150 Datensätzen nicht in Ordnung. Pro Datensatz wird eine Stunde Korrekturzeit benötigt. Motoren und Getriebe müssen immer mit einem Aufwand von fünf Stunden bearbeitet werden. Spühl erhält rund 20 Motoren/Getriebe pro Jahr. Der DQM prüft bei der Erfassung eines neuen Auftrags auch, ob die benötigten Werkzeuge vorhanden sind und zeigt nötige Änderungen an Kundenaufträgen frühzeitig auf. Dadurch können Werkzeugbestellungen von umgerechnet rund 20.000 Euro im Jahr eingespart werden. Durch fehlerhafte Auftragsdaten werden Fehlteile produziert, die man mittels DQM ebenfalls reduzieren kann. Der einsparbare Materialaufwand für unnütze Teile liegt bei ca. 9.500 Euro pro Jahr. Abgesehen von der Kostenersparnis stehen immer auch die Qualität der Maschinen und die Einhaltung der Konstruktions- und Fertigungsrichtlinien im Fokus. Bevor eine Maschine in Serie geht, wird deshalb zuerst mit der Big-Data-Analyse geprüft, ob das Regelwerk beachtet wurde.
Testpaket zum Festpreis von 2.950 Euro
DOCUFY bietet Unternehmen analog zum DQM auch für DCA ein Testpaket zum Festpreis von 2.950 Euro an. Darin enthalten ist die Nutzung von DOCUFY CAx Analytics für eine vollumfängliche Analyse der Daten auf einen Anwendungsfall aus Konstruktion, Fertigung, Logistik, Montage oder Einkauf. Die Durchführung und Aufbereitung der Analyse-Anforderung inklusive Beratung zur dauerhaften Nutzung der Analysen sowie die Einführung in die Nutzung des Tools sind in dem Testpaket enthalten.
Weitere Informationen zu DOCUFY CAx Analytics:
https://www.docufy.de/docufy-cax-analytics
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email : petra.erner@extern.docufy.de
Über DOCUFY GmbH
DOCUFY ist Hersteller professioneller Softwarelösungen zum Management von Produktinformationen und Pro-duktwissen. Seine Lösungen sind insbesondere in der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, sowie in der Medizintechnik bei bedeutenden Konzernen und im Mittelstand im Einsatz. Rund um diese Softwareprodukte bietet DOCUFY Beratungs- und Entwicklungsleistungen, um seine Standardlösungen an die spezifischen Anforde-rungen seiner Kunden anzupassen. Der leistungsstarke Support und ein breites Schulungsspektrum komplettieren das Angebot des nach ISO 9001-zertifizierten Softwareanbieters. Das Unternehmen mit Sitz in Bamberg beschäftigt rund 130 Mitarbeiter und verfügt über ein breites Partnernetzwerk, welches die Softwarelösungen von DOCUFY erweitert.
Die Softwarelösungen von DOCUFY
DOCUFY COSIMA ist das ausgereifte, sofort einsatzfähige und jederzeit an Kundenbedürfnisse anpassbare Compo-nent Content Management System für alle Dokumentationsprozesse – egal, ob für Maschinen- und Anlagenbau, Mess- und Regeltechnik, Medizintechnik oder Software.
DOCUFY Layouter ist eine sofort nutzbare Cloudlösung zur eigenständigen Gestaltung, Speicherung und Anpassung von Ausgabe-Layouts. Das Webinterface ist intuitiv bedienbar und benutzerfreundlich. Erstellte Layouts können direkt in COSIMA oder TopicPilot geladen werden.
DOCUFY Machine Safety ist die Spezialsoftware, mit der Unternehmen die Vorgaben der Maschinenrichtlinie umfassend und maximal effizient erfüllen. Die rechtskonforme Erstellung von Risikobeurteilungen zur CE-Kennzeichnung wird damit vereinfacht, beschleunigt und verbessert.
DOCUFY TopicPilot ist eine Out-of-the-box-Lösung zum einfachen Publizieren aller unternehmensweit verfügbaren Informationen auf mobilen Endgeräten, im Intranet und im Web. TopicPilot kann mit den vorhandenen Datenbe-ständen sofort eingesetzt werden. Eine leistungsfähige Volltextsuche ist wesentlicher Bestandteil der Anwendung.
Der DOCUFY CAx Quality Manager (DQM) ist das zentrale Tool zur Verbesserung der CAx-Datenqualität. DQM liefert Best-Practice-Checks, ist sofort einsetzbar und voll in NX von Siemens integriert.
Mit DOCUFY CAx Analytics Konstruktionsdaten mühelos analysieren und Produktionskosten senken.
Der DOCUFY Maintenance Manager ist die cloudbasierte Software für optimierte Wartungsprozesse.
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Petra Erner – PR MARKETING
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Cybersicherheit durch Visual Analytics optimieren
Posted by PM-Ersteller - 09/12/21 at 09:12:16 a.m.Visual Analytics sorgt für Überblick
Sechs Stunden ohne Facebook, Instagram und Co.: Für die US-amerikanische Facebook Inc. bedeutete dies Milliardenverluste. Doch wie kommt es zu solchen Problemen und wie lassen sie sich möglichst schnell erkennen? Mit diesem Themenkomplex beschäftigt sich das Fraunhofer IGD bereits seit mehreren Jahren und verfolgt mit dem Forschungszentrum ATHENE das Ziel, Netzwerkdaten verständlicher zu machen. Somit werden mehr Menschen befähigt, einzuschätzen, was im eigenen Netzwerk passiert. Aktuelle und künftige Möglichkeiten zur visuellen Analyse sollen die Arbeit der Sicherheitsexperten vereinfachen.
„Die Masse an angezeigten Warnungen, die für mehr Cybersicherheit sorgen sollen, ist in Unternehmensnetzwerken kaum überschaubar“, sagt Prof. Dr. Jörn Kohlhammer, ATHENE-Wissenschaftler beim Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Das Problem dabei sei, dass ein Großteil der Nachrichten aus Warnungen bestünde, die durch ungefährliche Besonderheiten im Netzwerkverkehr zu Stande kämen. „Dies kann dazu führen, dass die Meldungen, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf besteht, in diesen False Positives untergehen. Die Unsicherheit darüber, welche Warnungen als erstes zu behandeln sind, ist dabei ein drängendes Problem.“
Ein weiteres Beispiel für unübersichtliche Datenmassen ist das Border Gateway Protocol (BGP). Dieses ist das Routingprotokoll, das autonome Systeme verbindet und den grenzübergreifenden Datenverkehr des Internets ermöglicht. Wie wichtig dies ist, zeigte der Ausfall von Facebook-Services Anfang Oktober. Aufgrund einer Wartung auf Seiten von Facebook kam es zu einer Unterbrechung der Verbindungen der DNS-Server zum Rechenzentrum. Diese hielten daraufhin BGP-Ankündigungen zurück, da eine gestörte Netzverbindung vorzuliegen schien. Die Server waren länger nicht erreichbar. Mit einer besseren Übersicht der BGP-Ankündigungen wäre dies zu verhindern gewesen.
Die Unübersichtlichkeit der Datenmengen macht es vor allem kleineren Unternehmen schwer, einen Überblicküber ihre Cybersicherheit zu gewährleisten. Die Lösung ist aus Sicht des Fraunhofer IGD die zielgerichtete Visualisierung von sicherheitsrelevanten Daten und Informationen, denn: Je einfacher Netzwerkdaten verständlich gemacht werden, desto mehr Menschen können einschätzen, was im eigenen Netzwerk passiert.
Im Rahmen des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE beschäftigt sich das Fraunhofer IGD mit Lösungen zur Visualisierung von Cybersicherheitsdaten. Hersteller von Cybersicherheitssoftware können von dieser Expertise profitieren: Softwarelösungen, die schon heute über gute Funktionalitäten verfügen, können durch eine verbesserte Visualisierung Effektivität und Nutzerzufriedenheit steigern. Ziel ist die Schaffung von Benutzeroberflächen, die bei der Verwendung sehr großer Datenmengen unterstützen und speziell auf die Aufgaben von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten ausgerichtet sind.
Visual Analytics sorgt für Überblick
Schon heute bietet das Fraunhofer IGD zahlreiche Lösungen im Bereich der Visual Analytics. So können Cybersicherheitsexperten visuell und interaktiv Warnungen zu verschiedenen Gruppen zuordnen, ohne lange Listen durchzugehen und jede Warnung einzeln beurteilen zu müssen. Stattdessen werden ähnlichen Warnungen als benachbarte Blasen visualisiert, die interaktiv gemeinsam in verschiedene Gruppen eingeteilt werden können.
Das Werkzeug NetCapVis visualisiert Netzwerkdaten sortiert nach Kriterien wie IP-Adressen oder Datenformat. Auf einem Zeitstrahl ist ersichtlich, zu welchem Zeitpunkt welche Datenpakete in das Netzwerk gelangen oder das Netzwerk verlassen. Auf diese Weise ist ein schneller Überblick gegeben, der gleichzeitig eine gezielte Reaktion auf unbekannte Datenbewegungen ermöglicht.
„Die Leitfrage unserer Forschung lautet: Wie kann man Interfaces so vereinfachen und verbessern, dass immer weniger Vorwissen nötig ist, um die Sicherheit des eigenen Netzwerkes zu überwachen“, so Prof. Dr. Kohlhammer. In Zeiten von Digitalisierung und zunehmenden Angriffen auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sei dies wichtiger denn je. „Das große Ziel ist die bestmögliche Unterstützung von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten durch die Visualisierung von Cybersicherheitsdaten.“
Weiterführende Informationen:
Zur Visual Analytics Forschung des Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/visual-analytics
Zum Nationalen Forschungszentrum für Angewandte Cybersicherheit ATHENE: https://www.athene-center.de/
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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Über das Fraunhofer IGD:
Das 1987 gegründete Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 180 Forscherinnen und Forscher entwickeln an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die „Smart City“. Durch die Zusammenarbeit mit den Schwester-Instituten in Graz und Singapur entfalten diese auch internationale Relevanz. Mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 21 Mio. Euro unterstützen wir durch angewandte Forschung die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft.
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