Clean-Sleeping-Award Gewinner: Größter Hotelstandort in Deutschland bietet höchsten Hygienestandard
Posted by PM-Ersteller - 12/06/23 at 11:06:26 a.m.Das Hotel Krønasår im Europa-Park in Rust überzeugt im Rahmen des Hotel-Betten-Tests mit exzellentem Ergebnis und wurde nun mit dem Clean-Sleeping-Award ausgezeichnet.
Größe stellt auch bei Detailfragen kein Hindernis dar. Dies konnte nun bei dem Hotel Krønasår im Europa-Park im Rahmen einer unangekündigten Prüfung der Hotelbetten festgestellt werden. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist der Ort Rust an der deutsch-französischen Grenze mit fast 6.000 Betten nicht nur der größte Hotelstandort in Deutschland. Er beheimatet auch Deutschlands größten privaten Hotelbetreiber an einem Ort. Die Inhaberfamilie Mack bietet hier rund um den Europa-Park in Rust ein breit gefächertes Hotelangebot. Dazu gehören unter anderem Suiten jenseits der 1.000 Euro-Marke pro Nacht.
«In diesem Vier-Sterne-Superior Hotel wurde bei dem Test der Hotelbetten in puncto Schlafkomfort nicht nur ein Angebot vorgefunden, welches über das der meisten Fünf-Sterne-Hotels hinaus geht, sondern auch ein hoher Hygienestandard attestiert. Daher ist die Auszeichnung mit dem Clean-Sleeping-Award mehr als verdient», so Jens Rosenbaum, Bettenexperte, Autor und Chefredakteur von Schlafen Spezial.
Dieser selten vergebene Award zeichnet solche Hotels aus, die im Rahmen eines standardisierten Messverfahrens einen bereinigten Mittelwert von unter 500 KbE (Koloniebildende Einheit) erzielen.
Diese Ergebnisse sind jedoch kein Zufall: «Guter Schlaf ist das A und O für unser Befinden, unsere Zufriedenheit und unsere Leistungsfähigkeit. So ist es für uns als Europa-Park Erlebnis Resort von Anfang an selbstverständlich gewesen, dass wir großen Wert auf hochwertige Betten legen. Dieses Investment in Qualität ist gut angelegt. Gute Betten sind von enormer Bedeutung für die Qualität eines Hotels und dem damit verbundenen Schlaf der Gäste. Und Nachhaltigkeit ist ausgesprochen wichtig – ja sogar unverzichtbar. Die Betten und ihre Materialien gehören da natürlich mit dazu», ergänzt Michaela Doll-Lämmer, Hoteldirektorin der sechs Hotels im Europa-Park.
Doch dabei belässt es die Inhaberfamilie nicht, wie Thomas Mack erläutert: «Wir halten natürlich immer die Augen offen für neue Entwicklungen. Das Wohl der Gäste steht für uns im Mittelpunkt. Unsere drehbaren Betten in den neuen Krønasår Boutique Suiten sind ja eine viel beachtete Innovation aus unserem Produktionsbetrieb Mack Rides. Den Gästen bieten sich viele verschiedene Perspektiven und Ausblicke. Wer weiß, ob es bald noch weitere Überraschungen gibt.»
Der Hotel-Betten-Award wird in den Kategorien Clean (Hygiene), Smart (Komfort) und Green (Nachhaltigkeit) vergeben. Der Green-Sleeping-Award 2023 wird am 7. September 2023 in Frankfurt im Rahmen des Branchenevents #HSMAday statt. Für diese Kategorie kann sich – anders als beim Clean-Sleeping-Award – jedes Hotel über den Hotel-Betten-Check bewerben.
Eine weitere Auszeichnung wird es künftig für eine andere Branche geben, bei der ebenfalls das Bett im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit steht: dem stationären Betteneinzelhandel. In dieser Branche vertreibt Schlafen Spezial seit 2015 sein Magazin und prüft hierzu ebenfalls regelmäßig den Fachhandel vor Ort. Nun werden erstmals auch in dieser Branche Auszeichnungen für «geprüfte Beratungsqualität» verliehen, um den Verbrauchern eine unabhängige Orientierung zu bieten.
Der vollständige Artikel zum Hotel-Betten-Test im Krønasår ist zu lesen auf der Website des Fachmagazins Cost & Logis.
Foto: Europa-Park Rust.
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Der Verlag Schlafen Spezial ist Mitglied im Medienverband der freien Presse e.V. Inhaber und Journalist (DJV) Jens Rosenbaum spezialisierte sich mit seinem Fachmagazin auf die Themen Bett und Schlafen. Seit über zehn Jahren werden Publikationen und Beiträge in den Branchen Handel, Hotellerie und Industrie veröffentlicht. Das Magazin „Schlafen Spezial“ hat eine jährliche Druckauflage von durchschnittlich 500.000 Exemplaren. Der von Schlafen Spezial durchgeführte HOTEL-BETTEN-TEST sowie der in Kooperation mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. entwickelte HOTEL-BETTEN-CHECK schaffen erstmals in Europa eine unabhängige Informationsplattform über Hotelbetten, die im künftigen HOTEL-BETTEN-REPORT zusammengeführt werden sollen.
Gemeinsam mit anderen Fachmedien werden in den Bereichen Hygiene, Komfort und Nachhaltigkeit Hotels mit dem CLEAN-SLEEPING-, SMART-SLEEPING- und GREEN-SLEEPING-AWARD für besondere Leistungen ausgezeichnet.
Jens Rosenbaum hat Mathematik und Wirtschaftswissenschaften studiert, ist Journalist und Verleger sowie beratend tätig.
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Ewigkeitschemikalien PFAS auch bei Matratzenschutzbezügen in Hotels im Einsatz
Posted by PM-Ersteller - 06/03/23 at 11:03:28 a.m.Neue Studie zeigt Probleme bei Hotelbetten auf: Preisträger des Green-Sleeping-Awards mahnen dazu, rechtzeitig zu handeln. Auf der ITB diskutiert „Green Lobby“ die komplexen Herausforderungen.
Die Preisträger des Green-Sleeping Awards von 2021 und 2022 betonen die Dringlichkeit, sich den Herausforderungen im Rahmen der Nachhaltigkeit aktiv zu stellen. Inga Ali vom Wildland Resort bei Celle und Hannes Lichtmannegger vom Berghotel Rehlegg in Ramsau waren hier früh aktiv. Die Hoteliers haben viel auf sich genommen, um in Bezug auf nachhaltiges Engagement ihre Häuser an die Spitze zu führen. Für beide hätten sich jedoch alle Investitionen gelohnt, da sie sich auszahlen.
Wie viele Hotels insbesondere bei dem Hotelbett jedoch in Passivität verharren, zeigt eine aktuelle Studie über Hotelbettentests auf, die kürzlich in dem Schweizer Online-Magazin „Hotel Inside“ veröffentlicht wurde. Diese fehlenden Anstrengungen seitens des Gastgewerbes wirken sich auch auf die Hygiene aus: Nach Aussage der Studie haben hier rund 50% der Hotels ein Problem. Bei einem Großteil der getesteten Betriebe war im Kontext der Hotelbetten darüber hinaus das Thema Nachhaltigkeit wenig relevant: „Fast etwas versteckt lauert in der Studie die erste unangenehme Wahrheit, dass viele Hotels ihr wichtigstes Ausstattungselement – das Hotelbett selbst – aus den Augen verloren haben. Die eine Hälfte macht in Sachen Hygiene einen guten Job, aber die andere Hälfte eben nicht. Grund dafür sind unter anderem fehlende Hygienestandards. Und so orientiert sich eben nur gut die Hälfte der bislang getesteten Hotels in Deutschland und der Schweiz am technischen Stand des Möglichen. Es ist aber nicht nur ein Problem mit dem Personalschlüssel, sondern vielmehr eines wie und wo Prioritäten gesetzt werden. So wird das Hotelbett von vielen eher als lästiges Übel wahrgenommen, statt als Chance zur Profilierung gegenüber dem Gast“, so Jens Rosenbaum, Chefredakteur von Schlafen Spezial, Autor, Bettenexperte und Leiter der neuen Studie.
Der Matratzenschutz wurde bei den Hotels im Rahmen der Studie ebenfalls genauer unter die Lupe genommen. Das sogenannte Encasing verbleibt zum Teil offensichtlich über Jahre auf der Matratze, ohne je richtig gereinigt zu werden. Die Matratze darunter wird häufig ebenfalls gleich mit vergessen, obwohl diese selbst mit Encasing über die Zeit auch stark verschmutzt.
Bei 90% aller getesteten Hotelbetten ist dieser Matratzenschutz zum Einsatz gekommen. Hier verbirgt sich jedoch eine potenzielle Umwelt- und Gesundheitsgefährdung, die den Gedanken der Nachhaltigkeit ausschließt. Seit Jahren weist Jens Rosenbaum als Autor dieser Studie in seinen Beiträgen darauf hin, dass viele dieser Encasings mit einer Membranfunktion ausgestattet sind. Dies erscheint auf den ersten Blick sinnvoll, da so ein Luftaustausch möglich ist, was für den Schlafkomfort unerlässlich ist. Erkauft wird diese Eigenschaft oftmals über den Einsatz von Chemikalien in der Textilie: „Genau da entsteht das Problem. Denn es handelt sich dabei meist um einen Cocktail an synthetisch hergestellten, organischen Stoffen, die so in der Natur aber nicht vorkommen. Diese Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Tenside war früher unter dem Namen PFT bekannt, heute wird die Bezeichnung PFAS genutzt, die für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen steht. Dabei handelt es sich um organische Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt sind“, fügt Jens Rosenbaum hinzu.
Der Vorteil ist aber auch deren Nachteil: die Langlebigkeit. Deshalb werden sie auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet und lassen sich weltweit bereits im Wasser, in Tieren, Lebensmitteln und auch im Menschen nachweisen. Diese Stoffe zersetzen sich nicht mehr. Die rund 90% der Hotels, die ein Encasing mit einer entsprechenden Membranfunktion im Einsatz haben, setzen sich, sofern PFAS zum Einsatz gekommen sind, potenziell der Gefahr aus, dadurch nachhaltig die Umwelt zu schädigen. Deshalb sind PFAS auch in den Fokus der EU gerückt und es wird aktuell ein Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur ECHA diskutiert, den Einsatz von PFAS generell zu verbieten.
Generell mangelt es am bewussten Umgang mit der Bettausstattung mit Blick auf die Nachhaltigkeit. So waren gerade einmal knapp 20% der geprüften Matratzen mit einem Reißverschluss für den Bezug ausgestattet. Dieser ist aber notwendig, um den Bezug – im Idealfall auch den Matratzenkern – zu waschen. Denn dadurch wird die Nutzungs- und damit Lebensdauer der Matratze verlängert. Bislang werden Matratzen nach durchschnittlich fünf bis acht Jahren aus hygienischen Gründen entsorgt und durch neue Matratzen ersetzt. Lassen sich aber die Teile einer Matratze wie der Bezug und Kern waschen respektive reinigen, entfällt die Notwendigkeit, eine Matratze vor Ablauf ihrer maximalen Nutzungszeit zu entsorgen. So wird auch im Gütesiegel „Blauer Engel“ in seiner neuesten Fassung die Verwendung abnehmbarer und waschbarer Matratzenbezüge vorgeschrieben, um durch Waschbarkeit die Hygiene zu erhöhen und einen nachhaltigeren Umgang mit dem Produkt Matratze zu ermöglichen. Was bei dem privaten Konsumenten längst angekommen ist und so auch praktiziert wird, ist gemäß der Studie in der Hotellerie kaum bekannt. Denn im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 80% der Hotels gar nicht in Erwägung ziehen, die Bezüge ihrer Matratzen jemals waschen zu lassen, um deren Nutzungsdauer zu verlängern.
Wie komplex das Thema der Nachhaltigkeit für die Hotellerie ist, wird auch bei dem Talk der „Green Lobby“ im Rahmen der ITB in Berlin deutlich werden. Am 8. März 2023 werden in Halle 4.1 um 12:30 Uhr Jens Riemann sowie Prof. Dr. Sandra Rochnowski, Leitung des Instituts für Nachhaltigkeit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, mit ihren Gästen die Herausforderungen für die Hotellerie beleuchten, aber auch die Chancen aufzeigen, die sich aus aktivem Handeln ergeben können.
Die Studie zum Thema Hotelbett ist kostenfrei und online auf der Website von „Hotel Inside“ jederzeit abrufbar.
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Airbnb mit Hygieneproblemen? Neue Studie deckt Schwachstellen auf
Posted by PM-Ersteller - 19/10/22 at 07:10:31 a.m.Ein klassifiziertes Hotel ist im Durchschnitt dreimal sauberer als Übernachtungsmöglichkeiten der international tätigen Plattform zur Buchung von Unterkünften.
Alle vom Fachmagazin „Schlafen Spezial“ geprüften Betten von Unterkünften aus dem Airbnb-Angebot weisen hygienische Defizite auf. Die seit dem Jahr 2018 laufende Studie über Betten in Beherbergungsbetrieben verfügt über die Möglichkeit, aufgrund der Daten von mehr als 100 getesteten Hotels in über 40 Städten in Deutschland und der Schweiz, die Qualität der angebotenen Leistungen im Bereich Bett zuverlässig zu vergleichen. Neben dem Schlafkomfort und dem Aspekt der Nachhaltigkeit kommt bei der aktuellen Studie vor allem der Hygiene eine besondere Bedeutung zu: „Obwohl in den über Airbnb angemieteten Wohnungen neben einer Servicegebühr zum Teil bis zu 95 Euro zusätzlich vorab für Reinigung in Rechnung gestellt wurden, waren die hygienischen Werte in den getesteten Unterkünften insgesamt deutlich schlechter als im Durchschnitt der klassischen Hotellerie. Dies wird die Hotelbranche sicher mit Interesse verfolgen. Gerade vor dem Hintergrund, dass ihnen durch Airbnb seit Jahren mit dem Angebot alternativer Reiseerfahrungen und oftmals günstiger Preise reichlich Kundschaft abgejagt wird. Doch der Verzicht auf Standards bei Airbnb, wie sie in der Hotellerie üblich und zum Teil auch gesetzlich vorgeschrieben sind, hat neben geringeren Kosten auch seine qualitativen Nachteile. Das wurde bei den Bettentests deutlich“, so Jens Rosenbaum, Autor der Studie, Hotelbettenexperte und Chefredakteur von Schlafen Spezial.
Während beispielsweise ein an der Deutschen Hotelklassifizierung teilnehmendes Hotel bis zu 247 Kriterien zu erfüllen hat und diese von unabhängiger Seite regelmäßig überprüft werden, gibt es solche Vorgaben bei Airbnb nicht. Zu den Kriterien des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) gehören unter anderem die Art und Weise, wie Hotelbetten zu pflegen sind. Darüber hinaus ist im Rahmen der Zusammenarbeit mit Airbnb den privaten Haushalten und Betrieben keine entsprechende Qualifikation oder Ausbildung vorgeschrieben.
„Somit unterliegt das Reinigungsresultat scheinbar eher dem Zufall als geplanter Hygiene. Kritiker dieser Ergebnisse bei Airbnb werden bemängeln, dass lediglich die Daten von ein paar untersuchten Objekten ausgewertet wurden und man daher nicht pauschalisieren könne. Doch sei daran erinnert, dass die Untersuchungsergebnisse des Ahrensburger Lefo-Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung, welches 1996 erstmals die Matratzenhygiene in Hotels untersuchten, auch nur auf einer Handvoll Daten beruhten. Und dennoch reagierte die Branche seinerzeit sofort, nahm damals den Hygieneschutzbezug (Encasing) für Matratzen in den Kriterienkatalog der Klassifizierung auf und überarbeitete die Vorgaben für das Housekeeping“, fügt Jens Rosenbaum hinzu.
Ob Airbnb die Ergebnisse der Studie zum Anlass nehmen wird, das Hygienekonzept zu überdenken, stellen die Autoren der Studie in Frage – obwohl der Systemfehler offenkundig ist. Während in der Hotellerie, auch aus Gründen der Nachhaltigkeit, die ersten waschbaren Matratzen im Einsatz sind und der Kriterienkatalog seitens der Hotelstars Union / DEHOGA weiter verschärft wird, wurden von Airbnb noch nicht einmal die Fragen zum Hygienekonzept beantwortet, die von der Redaktion gestellt wurden sowie nicht einmal nach den Ergebnissen der Untersuchung gefragt.
Die Studie ist aktuell auf der Website von dem Magazin „Cost & Logis“ verfügbar.
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