DEUTSCHLAND AM WENDEPUNKT: 50 CEOs, WOLFGANG BOSBACH, DANIEL JUNG UND BERNHARD SCHINDLER

Rund 50 CEOs, Unternehmer und Entscheider aus den Regionen Köln, Bonn und Düsseldorf kamen zum CEO Dinner des SCHINDLER Circle zusammen.

BildWarum der Mittelstand nicht auf Berlin warten darf – weshalb die nächsten drei Jahre alles verändern werden: und die Frage, wer unser Land in Zukunft führt.

Köln. 36 Grad Außentemperatur. Über den Dächern Kölns. Im KölnSky auf der 27. Etage waren es gefühlt deutlich über 40 Grad. Nicht wegen der Sonne. Sondern wegen einer Stimmung, die viele der anwesenden Unternehmer seit Jahren vermissen: Optimismus, Klartext und Aufbruch.
Rund 50 CEOs, Unternehmer und Entscheider aus den Regionen Köln, Bonn und Düsseldorf kamen zum CEO Dinner des SCHINDLER Circle zusammen. Gastgeber Bernhard Schindler begrüßte gemeinsam mit CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach und dem Bildungsvisionär, Spiegel-Bestsellerautor und YouTube-Star Daniel Jung Persönlichkeiten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und dennoch in einer Sache vollkommen übereinstimmten:

Deutschland steht vor den größten Veränderungen seit Jahrzehnten.
Bemerkenswert dabei: Alle drei wurden von der INU – Innovative University of Applied Sciences – mit der Ehrensenatorwürde h.c. ausgezeichnet und engagieren sich seit Jahren für Bildung, Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung.
Während draußen die Hitze flimmerte, wurde drinnen diskutiert, argumentiert und vor allem eines: nach vorne gedacht.
Wolfgang Bosbach nahm kein Blatt vor den Mund.
Die politische Stimmung sei aufgeheizt, die gesellschaftliche Polarisierung spürbar. Dennoch warnte er davor, Deutschland schlechter zu reden, als es tatsächlich sei.
„Wir haben als Land schon deutlich schwierigere Phasen überstanden.“

Auch zur politischen Landschaft fand Bosbach klare Worte. Die Brandmauer der CDU bleibe bestehen. Gleichzeitig müsse Politik wieder stärker Vertrauen schaffen und Zuversicht vermitteln, statt täglich neue Unsicherheit zu produzieren. Viele Unternehmer im Raum nickten zustimmend.
Denn während sich öffentliche Debatten oft um Schlagzeilen drehen, kämpfen mittelständische Unternehmen täglich mit Fachkräftemangel, Bürokratie, Energiekosten, regulatorischen Anforderungen und einer immer schnelleren technologischen Entwicklung. Die eigentliche Frage des Abends lautete daher: Wer gestaltet die Zukunft Deutschlands – die Politik oder die Unternehmer?

Für viele Teilnehmer war die Antwort eindeutig.
Für den wohl größten Zukunftsmoment des Abends sorgte Daniel Jung.
Der Mann, dessen Bildungsvideos mittlerweile weit über 500 Millionen Aufrufe erzielt haben, machte deutlich, dass die meisten Unternehmen die Geschwindigkeit der aktuellen Entwicklung massiv unterschätzen. „Das, was heute vielerorts als KI bezeichnet wird, ist nicht einmal die Aufwärmphase.“
Ein paar ChatGPT-Prompts, automatisierte E-Mails oder digitale Assistenten seien lediglich erste Experimente. Die eigentliche Transformation beginne erst.
Jung zeichnete ein Bild einer Zukunft, in der Wissen jederzeit verfügbar ist, Lernen individualisiert wird und künstliche Intelligenz ganze Berufsbilder, Führungsstrukturen und Geschäftsmodelle verändert.

Nicht in zehn Jahren. Nicht in fünf Jahren. Sondern jetzt.
Die nächsten zwei bis drei Jahre würden mehr Veränderung bringen als die vergangenen zwanzig, so Daniel Jung.
Dabei rückte er insbesondere die Bedeutung moderner Bildung in den Mittelpunkt. Mit der INU Hochschule seien Modelle entstanden, die Studium, Beruf und digitale Technologien völlig neu verbinden. Bachelor- und Masterprogramme, digitale Lernwelten und KI-gestützte Bildungsformate könnten künftig Millionen Menschen den Zugang zu Wissen erleichtern.
Einer der emotionalsten Momente des Abends entstand nicht auf der Bühne, sondern mitten im Publikum.

Andrea Banic und Björn Kuiper berichteten von ihrer gemeinsamen Entwicklung innerhalb des SCHINDLER Circle. Aus ersten Gesprächen wurden Ideen. Aus Ideen wurden Projekte. Aus Projekten wurden neue Geschäftsmodelle, so Bernhard Schindler. Und aus Geschäftsmodellen entstanden neue Unternehmensstrukturen. Genau das sei der Kern eines starken Unternehmernetzwerks, so Bernhard Schindler. Nicht Visitenkarten sammeln. Nicht Small Talk. Sondern gemeinsam Zukunft bauen.
Mehrere Unternehmer berichteten von völlig neuen Geschäftsfeldern, zusätzlichen Standbeinen und Kooperationen, die ohne den Circle niemals entstanden wären.
Während vielerorts über Krisen gesprochen werde, entstünden hier neue Unternehmen.
Während andere auf Förderprogramme warten, würden hier neue Märkte erschlossen.

Während andere diskutieren, werde hier gemacht.
Besonderes Interesse galt den kommenden Veranstaltungen des SCHINDLER Circle.
Bernhard Schindler präsentierte erste Einblicke in die CEO Dinner in Wien, München, Berlin und Hamburg.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte jedoch die Ankündigung der „The Matchmakers Night 2026“ am 16. September 2026 im Hotel de Rome in Berlin.

Ein Abend, der bewusst mehr sein soll als ein weiteres Unternehmerevent.
Mit DJ auf der Dachterrasse, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien sowie hunderten Entscheidern soll dort ein Zeichen gesetzt werden:
Unternehmer gestalten Zukunft. Bereits tagsüber wird beim Powerday das gesamte Hotel de Rome zum Treffpunkt des deutschsprachigen Mittelstands. Und schon am 15. September erwartet ein ausgewählter Kreis von Gästen ein exklusives Format, das Schindler lediglich mit drei Worten beschreibt:
„Groß. Anders. Einzigartig.“ Nach den Keynotes folgten rund 40 Unternehmer-Pitches und zehn ausführliche Member-Präsentationen.

Neue Ideen wurden vorgestellt. Kooperationen angestoßen. Kontakte geknüpft. Nach 23 Uhr war der offizielle Teil längst beendet. Doch niemand wollte gehen. Bei Wein, Dessert und Gesprächen bis tief in die Nacht wurde deutlich, was viele Unternehmer derzeit suchen: Orientierung. Mut. Perspektive.
Und Menschen, die nicht erklären, warum etwas nicht funktioniert, sondern zeigen, wie es funktionieren kann.
Zum Abschluss bedankte sich Bernhard Schindler bei allen Gästen sowie beim Organisationsteam rund um Geschäftsführer Andreas Wagner. Das letzte Wort des Abends gehörte Wolfgang Bosbach:
„Solche Abende braucht der Mittelstand.“
Nach diesem Abend in Köln dürfte kaum jemand im Raum daran gezweifelt haben.

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Die größte Lüge vieler Business-Netzwerke? Es passiert danach nichts.

Wenn wir heute ehrlich auf den Markt schauen, sehen wir doch genau das:
Unternehmer brauchen heute keine weiteren Selbstdarsteller-Runden mehr. Sie brauchen Menschen, die wirklich weiterhelfen.

Bild„Der DACH Raum hat kein Networking-Problem. Der DACH Raum hat ein Umsetzungsproblem.“

Salzburg, Hotel Hyperion: Bernhard Schindler im Gespräch mit dem Cigar Newsfeed über Matchmaking, Mittelstand, Selbstdarsteller-Netzwerke, fehlende Verbindlichkeit – und warum regionale Unternehmer-Allianzen die Zukunft sein werden.

Cigar Newsfeed: Herr Schindler, Sie sprechen aktuell sehr offen über die Schwächen vieler Business-Netzwerke. Sie sagen sogar: „Die größte Lüge vieler Business-Netzwerke ist, dass danach nichts passiert.“ Das ist eine harte Aussage.

Bernhard Schindler:
Aber eine ehrliche. Wenn wir heute ehrlich auf den Markt schauen, sehen wir doch genau das:
Immer mehr Veranstaltungen. Immer mehr Businessclubs. Immer mehr Netzwerke. Immer mehr Menschen, die sich gegenseitig fotografieren und sichtbar machen wollen.

Aber die entscheidende Frage lautet doch: Was passiert danach wirklich? Und genau dort wird es oft erschreckend still. Man sitzt gemeinsam an schönen Tischen. Man tauscht Visitenkarten. Man folgt sich auf LinkedIn. Man macht einen Post. Und am Ende fährt jeder wieder heim. Ohne Strategie. Ohne Umsetzung. Ohne Kontrolle. Ohne echtes wirtschaftliches Wachstum. Das mag vor einigen Jahren noch funktioniert haben. Heute funktioniert das nicht mehr. Der Mittelstand steht massiv unter Druck. Steigende Kosten. Sinkende Margen. Fehlende Mitarbeiter. Politische Unsicherheit. Kaum noch Planbarkeit. Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz komplette Märkte in einer Geschwindigkeit, die viele Unternehmen unterschätzen. Unternehmer brauchen heute keine weiteren Selbstdarsteller-Runden mehr. Sie brauchen Menschen, die wirklich weiterhelfen.

Cigar Newsfeed: Ist das der Grund, warum Sie aktuell so stark auf Matchmaking setzen?

Bernhard Schindler:
Absolut. Und zwar konsequent. Denn Matchmaking bedeutet für uns nicht:
„Ich kenne da jemanden.“ Matchmaking bedeutet: Die richtigen Unternehmer zur richtigen Zeit zusammenzubringen. Mit den richtigen Herausforderungen, den richtigen Fähigkeiten und vor allem mit der Bereitschaft, gemeinsam ins Tun zu kommen. Genau daran scheitern heute nämlich viele Unternehmen nicht mehr am Wissen, sondern an Geschwindigkeit, Umsetzung und fehlenden Verbindungen. Viele Unternehmer sitzen heute isoliert in ihren Problemen. Dabei gibt es oft bereits Lösungen im Markt – nur die Menschen treffen sich nie wirklich richtig. Und genau deshalb wird Matchmaking in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. Nicht als Trend. Sondern als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor.

Cigar Newsfeed: Das THE GROW Match Forum wächst aktuell extrem stark. Was machen Sie dort anders?

Bernhard Schindler:
Wir öffnen die Türen. Und genau das unterscheidet uns von vielen klassischen Netzwerk-Modellen. Allein im letzten Monat haben sich über 600 Unternehmer aktiv am THE GROW MatchForum beteiligt. Live-Foren, Online-Matchings, persönliche Gespräche, die Match App, regionale Formate – und vor allem echte Aktivität. Nicht Konsumieren. Nicht Zuschauen. Nicht aufsetzen. Sondern mitmachen. Das Spannende ist: Unternehmer sehnen sich aktuell wieder nach echten Gesprächen. Nach Klarheit. Nach Menschen, die Dinge umsetzen. Das haben wir erst letzte Woche wieder gesehen. Fast 100 Unternehmer waren live beim großen Online MatchForum dabei. Dort entstehen Kooperationen, neue Strategien, gemeinsame Projekte, Umsätze und teilweise komplette neue unternehmerische Wege. Und genau deshalb forcieren wir das Thema jetzt noch stärker. Mehr Online MatchForen. Mehr regionale Formate in Berlin, Hamburg und weiteren Städten. Mehr direkte Unternehmer-Verbindungen über unsere kostenlose Match App. Wir wollen Matchmaking nicht elitär machen. Wir wollen es öffnen. Für tausende Unternehmer.

Cigar Newsfeed: Viele würden jetzt sagen: Genau dadurch verliert ein Netzwerk doch an Exklusivität.

Bernhard Schindler:
Nein. Im Gegenteil. Exklusivität entsteht nicht dadurch, dass man künstlich Türen schließt. Exklusivität entsteht durch Qualität. Durch Umsetzung. Durch Ergebnisse. Und genau deshalb reicht Matchmaking allein auch nicht aus. Das ist der Punkt, den viele komplett unterschätzen. Ein gutes Gespräch bringt noch keinen Erfolg. Ein Kontakt bringt noch keinen Umsatz. Ein Match bringt noch keine Veränderung. Danach beginnt die eigentliche Arbeit.

Cigar Newsfeed: Was meinen Sie konkret mit „danach“?

Bernhard Schindler:
Umsetzung. Kontrolle. Verantwortung. Verbindlichkeit. Und genau deshalb werden regionale Corporate Circle Alliances künftig eine extrem wichtige Rolle spielen. Unternehmer brauchen heute regionale Kraftzentren. Menschen, die sich gegenseitig wirklich unterstützen, challengen, kontrollieren und gemeinsam wachsen wollen. Weg vom losen Kontakt. Hin zu echten Unternehmer-Allianzen. Das wird aus meiner Sicht die nächste Evolutionsstufe im Unternehmertum. Denn viele Unternehmer haben genug von Oberflächlichkeit. Sie wollen Menschen um sich, die liefern.

Cigar Newsfeed: Und welche Rolle spielt dabei der SCHINDLER Circle?

Bernhard Schindler:
Der SCHINDLER Circle ist bewusst kein klassischer Club. Das MatchForum öffnet die Türen. Der SCHINDLER Circle geht in die Tiefe. Dort begleiten wir Unternehmer operativ. Strategie. Positionierung. Kommunikation. Sales. Wachstum. Sparring. Umsetzung. Nicht theoretisch. Nicht PowerPoint. Nicht Motivationssprüche. Sondern direkte Arbeit am Unternehmen. Und genau deshalb funktioniert das Modell aktuell so stark. Wir wollen keine Menschen, die nur sichtbar sein wollen. Wir wollen Unternehmer, die wirklich etwas bewegen möchten.

Cigar Newsfeed: Warum trifft das Thema Ihrer Meinung nach aktuell einen solchen Nerv?

Bernhard Schindler:
Weil viele Unternehmer müde geworden sind. Müde von Oberflächlichkeit. Müde von falschen Versprechen. Müde von Menschen, die permanent reden, aber wenig liefern. Wir leben aktuell in einer Zeit, in der Sichtbarkeit oft mit Erfolg verwechselt wird. Aber Reichweite ersetzt keine Umsetzung. Und genau deshalb entsteht gerade ein massiver Wandel: Unternehmer suchen wieder echte Beziehungen. Echte Verbindlichkeit. Echte Allianzen. Nicht mehr den lautesten Raum. Sondern die richtigen Menschen. Und genau deshalb wird Matchmaking in den nächsten Jahren explodieren. Nicht als Lifestyle. Sondern als wirtschaftliche Notwendigkeit.

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Zwischen Reichweite und Realität: Warum digitales Unternehmertum dringend wieder mehr Vernunft braucht.

Viele Social-Media-Plattformen leben mittlerweile davon, dass Unternehmer möglichst lange online bleiben – nicht davon, dass sie möglichst erfolgreich werden. Aufmerksamkeit ist das Geschäftsmodell.

BildEin Kommentar zur Digitalkonferenz von Bernhard Schindler

Berlin. Wir haben eine ganze Unternehmergeneration geschaffen, die beschäftigt wirkt – aber nicht mehr verkauft. Früher hat ein Unternehmer morgens den Hörer in die Hand genommen. Heute nimmt er das Handy in die Hand und schaut erst mal, wer seinen letzten LinkedIn-Post geliked hat. Genau da beginnt das Problem. Plattformen wie LinkedIn oder XING waren ursprünglich brillante Werkzeuge. Sichtbarkeit. Recruiting. Kontakte. Positionierung. Alles richtig. Aber irgendwann ist aus einem Werkzeug eine digitale Dauerbespaßung geworden, die vielen Unternehmern jeden Tag heimlich Stunden klaut – und zwar unter dem Deckmantel von „Business“.

Da sitzen Geschäftsführer mittlerweile morgens mit Kaffee am Handy und fühlen sich produktiv, weil sie drei Kommentare geschrieben, zwei Beiträge geliked und eine „spannende Vernetzung“ angenommen haben. Manche feiern mittlerweile ernsthaft eine LinkedIn-Nachricht wie früher einen Großauftrag. „Wow, da hat mir jemand geschrieben!“ Ja Wahnsinn. Früher hätte man dafür einfach telefoniert. Und genau das ist die stille Krankheit unserer Zeit: Wir verwechseln digitale Bewegung mit echtem Fortschritt. Hauptsache beschäftigt. Hauptsache sichtbar. Hauptsache aktiv wirken. Aber während der eine seinen dritten „Leadership-Post“ der Woche schreibt, macht der andere zehn kalte Anrufe, fährt zu drei Kunden und macht zwei Abschlüsse.

Die Wahrheit ist doch brutal einfach: Viele Social-Media-Plattformen leben mittlerweile davon, dass Unternehmer möglichst lange online bleiben – nicht davon, dass sie möglichst erfolgreich werden. Aufmerksamkeit ist das Geschäftsmodell. Nicht dein Unternehmenserfolg.
Und deswegen fühlt sich Business Social Media inzwischen oft an wie ein riesiges digitales Großraumbüro voller Menschen, die sich gegenseitig erzählen, wie unglaublich beschäftigt sie sind, während draußen jemand anderes das Geschäft macht.

Dazu kommt dieser absurde Reichweiten-Wahnsinn. Unternehmen zahlen heute teilweise 80, 120 oder mehrere hundert Euro pro Lead auf LinkedIn. Organische Reichweiten werden künstlich runtergedrückt, damit mehr Anzeigen gekauft werden. Gleichzeitig werden die Feeds voller, die Aufmerksamkeitsspanne kürzer und die Inhalte austauschbarer. Überall dieselben Buzzwords. Dieselben Fotos. Dieselben KI-Propheten. Dieselben „Ich bin dankbar“-Texte. Manchmal hat man das Gefühl, halb LinkedIn besteht nur noch aus Menschen, die sich gegenseitig zu ihrer eigenen Sichtbarkeit gratulieren.

Und jetzt wird’s unangenehm: Viele Unternehmer haben mittlerweile mehr Energie für ihre Außenwirkung als für ihr eigentliches Geschäft. Die Präsentation läuft besser als der Vertrieb. Das Branding besser als die Kundenbindung. Die Reichweite besser als die Realität.
Dabei entstehen die größten Deals bis heute nicht durch einen Herz-Emoji-Kommentar unter irgendeinem Post. Sie entstehen durch Vertrauen. Durch direkte Gespräche. Durch Timing. Durch Mut. Durch echtes Matchmaking. Durch Menschen, die bereit sind, zum Hörer zu greifen, statt den nächsten Carousel-Post über „5 Learnings aus meiner Unternehmerreise“ zu bauen.

Wir brauchen deshalb dringend wieder mehr Vernunft. Weniger digitale Dauerbeschallung. Weniger Online-Ego. Weniger künstliches Unternehmer-Theater. Nicht jeder Geschäftsführer muss plötzlich Thought Leader werden. Nicht jeder Mensch mit WLAN und Ringlicht ist automatisch relevant.
Was wir brauchen, sind Plattformen, die echte Relevanz schaffen. Systeme, die Menschen intelligent zusammenbringen. Nicht nach hübschem Profilbild oder möglichst cleverer Headline. Sondern nach Lösungen, Geschwindigkeit, Energie, Problemen, Chancen und echtem unternehmerischem Mehrwert.

Denn ganz ehrlich: Der Mittelstand braucht aktuell keine weiteren Motivationsposts. Er braucht Kunden. Lösungen. Mitarbeiter. Geschwindigkeit. Vertrauen. Umsatz.
Vielleicht müssen wir uns deshalb endlich wieder daran erinnern, wie Business eigentlich entstanden ist. Nicht durch Likes. Nicht durch Algorithmen. Sondern durch Gespräche. Mut. Klarheit. Handschlagqualität. Und manchmal einfach durch ein verdammt gutes Telefonat.

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Weniger Bla Bla – mehr TUN. Kein Chaka-Chaka – Brand, Sale & Strategie.
Im SCHINDLER Circle geht es um klare Positionierung, mutige Entscheidungen und echten Fortschritt. Serial Entrepreneur Bernhard Schindler begleitet Unternehmer als Sparringspartner mit Blick aus der Helikopterperspektive – ehrlich, direkt, ohne Umwege. Hier entstehen keine losen Netzwerke, sondern echte Projekte, starke Allianzen und messbarer Erfolg.

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