Kundenbindung, Transparenz, Auftragsabwicklung: Nachholbedarf im deutschen Fachhandel
Posted by PM-Ersteller - 28/05/24 at 10:05:00 a.m.Incisiv hat im Auftrag von Manhattan Associates 11 Marken analysiert: Adidas, Bauhaus, Birkenstock, C&A, Deichmann, Ernsting’s Family, Hugo Boss, KiK, NewYorker, OBI und Puma.
Deutsche Fachhändler schneiden laut Unified Commerce Benchmark 2024 von Manhattan Associates unterdurchschnittlich ab
DÜSSELDORF, 28. Mai 2024. Manhattan Associates hat den Fachhandel in Deutschland auf den Prüfstand gestellt. Auf Basis realer Einkäufe, Retouren und Kundenerfahrungen im Online- und stationären Handel hat Incisiv im Auftrag von Manhattan 11 Marken aus den Bereichen Bekleidung und Schuhe, Heimwerkerbedarf und Luxusgüter analysiert: Adidas, Bauhaus, Birkenstock, C&A, Deichmann, Ernsting’s Family, Hugo Boss, KiK, NewYorker, OBI und Puma. Die Bewertung erfolgte in vier Kategorien: Suchen und Finden, Warenkorb und Bezahlvorgang, Einhaltung von Markenversprechen sowie Service und Support.
Ein zentrales Ergebnis: Im Vergleich zu den Fachhändlern in den anderen überprüften Ländern – 13 in Großbritannien, 13 in Frankreich, 9 in Italien und 4 in den Niederlanden – liegt der Fachhandel in Deutschland in all diesen Kategorien unter dem Durchschnitt. Führende Marken in Deutschland sind laut Benchmark Adidas und Hugo Boss.
Dabei haben spezialisierte Einzelhandelsmarken großes Wachstumspotenzial. Der Umsatz des Facheinzelhandels in Deutschland soll zwischen 2022 und 2028 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,7 Prozent auf ein Gesamtmarktvolumen von 158,7 Milliarden Euro ansteigen, gegenüber 141,8 Milliarden Euro im Jahr 2022.
Reibungslose End-to-End-Erfahrung
Da Bequemlichkeit (Convenience) zu einem entscheidenden Faktor im Fachhandel wird, müssen Marken über eine schnelle Lieferung hinausgehen und eine reibungslose End-to-End-Erfahrung bieten, indem sie digitale Kompetenzen und Dienstleistungen anbieten, die auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden zugeschnitten sind. Dies kann durch die richtige Balance zwischen effizienten Self-Service-Funktionen und persönlicher Ansprache erreicht werden. Der Benchmark ergab, dass 76 Prozent der Käufer in Deutschland im Fachhandel digitale Kanäle für die Produkt-Recherche nutzen. Bestellen sie online, mögen sie es möglichst bequem: 81 Prozent bevorzugen Self-Service-Optionen für Bestellanpassungen und Stornierungen. Allerdings geben nur 12 Prozent der Käufer an, dass sie Markenkommunikation erhalten, die personalisiert und auf ihre Präferenzen zugeschnitten ist.
Die Kunden von heute sind sich zunehmend der Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die Umwelt und die Gesellschaft bewusst. Sie erwarten von den Unternehmen, dass sie sich für Nachhaltigkeit, ethische Praktiken und soziale Gerechtigkeit einsetzen. 68 Prozent der Käufer in Deutschland geben an, dass sie sich von Marken nachhaltiges oder umweltbewusstes Handeln wünschen. 35 Prozent sind eher bereit, ein Produkt mit recycelbarer Verpackung zu kaufen.
Hohe Erwartungen – großer Nachholbedarf
„Unser Unified Commerce Benchmark zeigt, dass der Fachhandel in Deutschland Nachholbedarf hat, wenn er den Anschluss an andere europäische Länder nicht verlieren und die prognostizierten Wachstumspotenziale nutzen will“, sagt Pieter Van den Broecke, Managing Director Benelux, Germany, Denmark and Eastern Europe bei Manhattan Associates. „Die Erwartungen der Kunden sind hoch. Entsprechend sollten Händler in den Bereichen Bekleidung und Schuhe, Heimwerkerbedarf und Luxusgüter in die Stärkung ihrer digitalen Kompetenzen in den Bereichen Kundenbindung, Transparenz des Auftragsbestands, Auftragsabwicklung, nachhaltige Praktiken und personalisierte Einkaufserlebnisse investieren – sowohl online als auch in den Filialen. Der Schlüssel zu Unified Commerce liegt nicht nur in der nahtlosen Verbindung von digitalen und persönlichen Erlebnissen, sondern auch in der Verknüpfung aller Daten und Systeme, die dies ermöglichen.“
Wie haben die Fachhändler in den einzelnen Kategorien abgeschnitten?
Suchen und Finden
* 82 Prozent haben eine verbesserte Produkttransparenz geschaffen: kategoriespezifische Empfehlungen, Hinweise auf neu eingeführte Produkte, Trendprodukte
* Nur 21 Prozent bieten personalisierte Produktempfehlungen auf Grundlage des Surfverhaltens und früherer Einkäufe
Warenkorb und Bezahlvorgang
* 82 Prozent verfügen über eine beschleunigter Check-Out für Gäste
* Nur 30 Prozent stellen erweiterte Zahlungsoptionen bereit: ApplePay, Kombination mehrerer Optionen für dieselbe Bestellung, etc.
Einhaltung von Markenversprechen
* 73 Prozent schaffen Auftragstransparenz und Statusverfolgung mit proaktiver Kommunikation
* Nur 36 Prozent gewähren Bestelltransparenz: Anzeige/Auswahl der Versandart beim Bezahlen
Service und Support
* 95 Prozent unterstützen ihre Kunden per Telefon, E-Mail oder Kontaktformular
* Nur 18 Prozent bieten personalisierte Interaktionen (virtuell oder in der Filiale) mit Markenexperten
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer optimierten Bestandstransparenz in Echtzeit, der Einbindung der Mitarbeitenden in den Filialen und einer verbesserten Kundenerfahrung als wichtige Säulen für die Umsetzung von Unified Commerce. Einzelhändler, die einen Unified-Commerce-Ansatz verfolgen, sind in der Lage, über den reinen Verkauf von Produkten hinauszugehen und Erlebnisse zu schaffen, die über nationale Grenzen hinweg Anklang finden. Diese Art der Kundenbindung führt zu starkem Geschäftswachstum, bis zu dreimal höheren Umsatzchancen und schafft die Art von Markenbindung und Kundentreue, die sich jeder Einzelhändler wünscht.
Weitere Informationen
Klicken Sie hier für den vollständigen Unified Commerce Benchmark 2024 für den Fachhandel in Deutschland. Den Report zum Fachhandel in Europa finden Sie hier.
METHODIK
Die im europäischen Fachhandel branchenweit erste Unified Commerce-Analyse wurde durch Incisiv in Zusammenarbeit mit Manhattan Associates, Google Cloud und Zebra Technologies durchgeführt. Incisiv entwickelte zunächst eine detaillierte, parametrisierte Liste von Unified Commerce Kundenerlebnissen. Basierend auf Käufer-Einblicken, Befragungen von Führungskräften im Einzelhandel, Daten zur digitalen und stationären Performance des Einzelhandels sowie KPI-Benchmarks auf Segmentebene wurden die wichtigsten Fähigkeiten in Standardfunktionen und differenzierte Erfahrungen unterteilt.
Incisiv erstellte eine objektive Liste von 50 Fachhändlern aus fünf europäischen Ländern und drei Fachhandelssegmenten, wobei eine Mischung der umsatzstärksten Omnichannel-Einzelhändler aus den Bereichen Bekleidung und Schuhe, Heimwerkerbedarf und Luxusgüter ausgewählt wurde. Alle Einzelhändler mussten sich in einer guten finanziellen Lage befinden, was durch eine Kombination von Faktoren wie Verschuldungsgrad und Anzahl der Filialschließungen bestimmt wurde.
Incisivs Team von Kundenerlebnis-Analysten führte dann umfassende Einkaufsreisen durch, einschließlich echter Käufe und Rückgaben, sowohl über physische als auch über persönliche Kanäle. Die bewerteten Einzelhändler wurden auf der Grundlage der Einführung von Kundenerfahrungsfunktionen, der Wirksamkeit jeder Funktion sowie der Konsistenz und Qualität der Erfahrung beurteilt.
Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse wurden die Marken in eine von vier Leistungskategorien eingeteilt – Leaders, Challengers, Followers oder Laggards -, die sich jeweils statistisch signifikant in Bezug auf den Reifegrad der Fähigkeiten und die Auswirkungen auf die Leistung unterscheiden.
Zudem führte Incisiv Befragungen unter Konsumenten durch – in Deutschland, Großbritannien und Frankreich wurden jeweils 1.800 Personen befragt, in Italien 1.100 Personen und in den Niederlanden 1.000 Personen.
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ÜBER MANHATTAN ASSOCIATES
Manhattan Associates ist ein Technologieführer im Bereich Supply Chain- und Omnichannel-Handel. Wir führen Informationen über das ganze Unternehmen hinweg zusammen, damit Front-End-Verkäufe und Back-End-Supply Chains genau übereinstimmen. Unsere Software, Plattformtechnologie und fundierte Erfahrung unterstützen Kunden, optimales Wachstum ohne Einbußen bei Umsatz- und Ertragszielen zu verwirklichen.
Manhattan Associates plant, erstellt und liefert zukunftsweisende Cloud-Lösungen, damit Anwender im Laden, über ihr Netzwerk oder von ihrem Fulfillment Center aus vom Omnichannel-Marktplatz profitieren. Weitere Informationen: https://www.manh.com/de-de
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Freier Blick vom Erdgeschoss in den Sternenhimmel – mit den Oberlichtern „Fixed“ und „Circular“ von Glasolux
Posted by PM-Ersteller - 06/07/23 at 11:07:57 a.m.Wahre Highlights: Maßgeschneiderte Flachdachfenster unterstreichen Offenheit und Großzügigkeit des Raumes im Wohngebäude mit Bauhaus-Appeal.
Bielefeld. Vom Esszimmertisch aus in den Sternenhimmel schauen oder natürliches Tageslicht vom Dach aus bis in die darunter liegenden, zum Teil auch fensterlosen Räume leiten – dies ermöglichen die insgesamt sechs maßgeschneiderten Dachfenster in einem großen Wohnhaus im Märkischen Kreis.
„Diese Dachfenster sind Highlights im wahrsten Wortsinne – bilden sie doch entscheidende Elemente für die Beleuchtung der sehr hohen Räume und schaffen ein außergewöhnliches Ambiente. Die Geschosshöhe im EG beträgt 3,60 Meter, und zum Teil fällt das Licht vom Flachdach aus durch eine Öffnung der Decke direkt durch das ganze Haus“, erklärt Barbara Nöcker-Blome. Mit ihrem Büro „otte – nöcker – planung“ in Sundern zeichnete sie für das gesamte architektonische Konzept (Phasen I bis VIII) verantwortlich.
Die beiden rechteckigen „Fixed“-Flachdachfenster sowie vier runde „Circular“-Oberlichter aus der SkyVision-Reihe versorgen das Erdgeschoss nicht nur mit Tageslicht aus insgesamt rund neun Metern Abstand, sondern unterstreichen dabei auch die einzigartige Höhenwirkung der Räume, so die Architektin.
Von der Notlösung zum stilprägenden Element
Sie empfindet sowohl die Hausherren als auch das Gebäude als sehr gastfreundlich. Die geräumige Küche bietet Platz für Gesellschaften von bis zu 15 Personen, und diese Möglichkeit soll auch so häufig wie möglich genutzt werden. Gerade hier trägt das große Oberlicht laut Nöcker-Blome zu einer besonders einladenden Atmosphäre bei.
Dabei waren die Dachfenster nicht von Beginn an vorgesehen. Doch nicht zuletzt, um die innenliegenden Räume – wie z. B. ein kleines Bad am Jugendzimmer – mit Tageslicht zu versorgen, bot sich eine solche Lösung an. Während der Entwurfsphase wuchs die Begeisterung für diese Option zusehends, und so sollten noch mehr Oberlichter integriert werden.
Ein Mitarbeiter des planenden Büros hatte bereits gute Erfahrungen mit Lösungen von Glasolux aus Bielefeld gemacht und empfahl diese auch für das Neubauprojekt im Märkischen Kreis. In enger Abstimmung mit dem Bauherrn wurde Glasolux daher mit der Planung, Fertigung und Montage der Fenster beauftragt.
Bauhaus-Architektur mit individuellen Extras und hohem Komfort
Der Architekturstil des mit rund 1.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche großzügig ausgestatteten Hauses ist mit seiner Geradlinigkeit an das Bauhaus angelehnt. Um den Minimalismus nicht vollends auf die Spitze zu treiben, erlaubten sich der Bauherr und die Planer jedoch einige Freiheiten.
Barbara Nöcker-Blome sagt: „Zum einen setzen die Dachflächenfenster zusätzliche Akzente und mildern die Stringenz ein wenig. Zum anderen sind gewisse Abweichungen von der Reinkultur des Bauhaus-Stils auch der Umgebung des exponiert stehenden Gebäudes geschuldet. So ist es den Witterungsverhältnissen des Sauerlandes stark ausgesetzt; sei es dem Schnee im Winter, dem üppig fallenden Regen im Herbst oder auch der intensiven sommerlichen Sonneneinstrahlung. Aus diesem Grund haben wir entgegen dem originalen Bauhaus-Konzept hier zum Beispiel eine zurückgesetzte Fassade geplant und realisiert.“
Auf Sonne, Regen und Schnee perfekt eingestellt
Das Wettergeschehen vor Ort über das ganze Jahr hinweg berücksichtigend, sind alle sechs Dachfenster mit Sonnenschutzmarkisen und elektronischen Steuerungen ausgestattet. Dank der KNX-Technologie lässt sich der Lichteinfall und somit auch das Klima im Gebäude höchst komfortabel auch via Smartphone regulieren. Und um hohe Schneelasten zu vermeiden, wurden die Fenster zusätzlich mit Scheibenheizungen versehen. Zugleich sorgt die Beheizung beispielsweise des runden „Circular“-Oberlichts in dem darunter liegenden Bad dafür, dass das Glas und die Spiegel nicht beschlagen.
Barbara Nöcker-Blome ist sicher, dass die Dachfenster von Glasolux erheblich zu einer Aufwertung und einem Plus an Wohnlichkeit beitragen. Ihrer Meinung nach kommen die hohen Decken und die hierdurch entstandenen Lufträume erst richtig zur Geltung, zumal eine Beleuchtung ausschließlich mit Lampen wegen der Raumhöhen an einigen Stellen schwierig wäre.
Qualität und Ausführung fallen ins Gewicht
Alle sechs Dachfenster sind mit einer Dreifachverglasung ausgestattet. Qualität und Ausführung wirken sich entsprechend auf die Dimensionierung und das Gewicht der Oberlichter aus. Die drei kleinen „Circular“-Varianten haben einen Außendurchmesser von 1.250 mm und wiegen bereits 115 kg pro Stück. Hinzu kommt ein „Circular“-Oberlicht mit 1.450 mm und 240 kg.
Das kleinere der beiden rechteckigen „Fixed“-Dachfenster ist 1.970 x 2.455 mm groß und bringt 600 kg auf die Waage. Mit rund 1.300 kg hat das 1.970 x 3.695 mm große „Fixed“-Fenster eine Größenordnung erreicht, die einem ausgewachsenen Nilpferd entspricht.
„Dennoch stellte das Gewicht der Fenster für die Statik des Daches bzw. des Gebäudes kein Problem dar“, blickt Barbara Nöcker-Blome zurück. „Mit leichten Zulagen im Betonrähm konnten wir die Belastung mühelos abfangen. Wir hatten bei der Tragwerksplanung auch die Photovoltaik-Paneele zu berücksichtigen, die die Geothermie-Anlage und den Stromspeicher mit grünem Strom versorgen.“
Dabei bevorzugen die Hausbesitzer es ohnehin, die künstliche Beleuchtung auszuschalten und den Blick in den offenen Himmel zu genießen.
Weitere Infos:
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GSL GLASOLUX GmbH
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web ..: http://www.glasolux.com
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Kurzportrait: GLASOLUX
GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.
Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.
Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.
Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.
Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.
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Bad-Trends 2023: Vorfreude auf exklusive Neuheiten im Bad-Design
Posted by PM-Ersteller - 21/12/22 at 10:12:21 a.m.7 wichtige Bad-Trends für 2023
2022 präsentierten nach zweijährige Pause die Hersteller wieder ihre Bad-Kollektionen auf den Design-Messen in Bologna, Mailand und Paris. Der renommierte Bad-Designer und Trendscout Torsten Müller fasst die Trends zusammen und bietet eine kompakte Vorschau, welche Farbkompositionen, Möbel, Materialien, technischen Innovationen und Konzepte das Bad in der Saison 2023 bereichern werden.
„Das Bad als neuer eigenständiger oder verbundener Wohnraum ist Trend. Grundsätzlich bleibt dieser auf Entspannung und Vitalisierung ausgerichtet – neu ist, dass der Komfort hierbei immer größer wird“, so Torsten Müller. „Beim Design 22/23 liegt der Fokus auf der Farbe Schwarz, raffinierte Oberflächen, transluzide Materialien und noch mehr individualisierten Smart Home-Anwendungen für rundum komfortorientiertes Wohlgefühl.“
Bad-Trend 1: Farben 2023
Über Jahrhunderte hinweg erstrahlten Bäder im reinen Weiß, 2023 wird dieser Tradition weitgehend ein Ende gesetzt. Laut Trendscout Torsten Müller ist der wohl markanteste Trend des kommenden Jahres der Schritt zum schwarzen Bad. Voller Eleganz und aufregend neu erstrahlt dieses etwa mit einer nachtschwarzen, glossy-glänzenden Badewanne, wobei sich mattschwarze Armaturen als willkommene Abwechslung zum polierten Chrom anbieten. Ein weiterer Trend ist der satte Blauton Royal Blue als neue Nuance im Luxusbad. Gezähmt wird der an edle Saphire erinnernde Farbton durch sanfte Pastellnuancen – zu sehen auf der Cersaie 2022 mit z.B. sanftem Lindgrün.
Die neuen Design-Formen im Interieur halten sich dabei im streng geometrischen Rahmen, sodass die Farben Royal Blue, Honey Yellow oder Platinum Grey die Hauptrolle übernehmen dürfen. Gleichermaßen geeignet für den Wandel im Badezimmer ist dynamisches Blau mit einem lebendigen violett-rotem Unterton. In modernen Bädern werden mit der Trendfarbe Pantone bewusst Akzente gesetzt.
Bad-Trend 2: Wandgestaltung für mehr Wellness-Erlebnis
Die Wand im Badezimmer, so Bad-Designer Torsten Müller, wird in 2023 noch stärker als Gestaltungsfläche entdeckt. Damit tritt diese als eigenständiges Design-Element ins Rampenlicht. Zur Umsetzung bieten sich dazu innovativ beschichteten Tapeten mit z.B. floralen, grafischen oder abstrakten Mustern an. Ebenso drängt Holz als beliebtes Material in den Vordergrund. Besonders im Trend liegen Holzarten mit ausgeprägter Maserung, auffälliger Struktur und individueller Optik, die sich von den homogenen Hölzern des Scandi-Styles abheben. Ungebrochen ist der Trend zu Klarheit, Freiheit und Großzügigkeit im Badezimmer. Ein Beispiel dafür sich transparente Glasflächen, die rahmenlos und bodengleich in die Raumarchitektur integriert werden. Der Trend der transluzenten Glasoberfläche wird in farblicher Vielfalt dabei ebenso im weiteren Interieur aufgegriffen.
Bad-Trend 3: Spiegelschränke erweitern Funktionalität
Nach wie vor bleibt der dreitürige Waschbecken-Spiegelschrank ein Klassiker im funktionalen Bad. Innovative Technologie erzeugen dabei umfassende Upgrades. So verfügen neue Modelle z.B. über umlaufenden LED-Lichtbänder, integrierte Bluetooth-Receiver und Lautsprecher sowie energiesparende Spiegelheizungen. Integrierte Induktionsladegeräte ermöglichen neben das Aufladen des Smartphones. Getoppt wird die Funktionalität durch integrierte Smart-Screens mit Full-HD-Auflösung für das Kinovergnügen im heimischen Bad.
Bad-Trend 4: Smart-Toiletten mit unerwartetem Komfort
Aus Japan stammt der Trend der intelligenten Toilette, die inzwischen als Washlets bekannt ist und sich zunehmend in europäischen Haushalten etabliert. Zum Standard gehören die selbstreinigende Funktion mit UV-Licht und die berührungsfreie Bedienung der Spülung. Neue Hersteller-Updates erweitern den Komfort nun um Zusatzfunktionen. So misst der Sitz innerhalb von 10 Sekunden rund 100 Gesundheitswert. Ebenso bieten Washlets stellen nun einen Toilettensitz bereit, der sich auf Aufforderung öffnet, stimmungsvolle LED-Beleuchtung für die Nacht und Dolby-Surround-Sound für den Tag liefert, die Luft erfrischt und ebenso mithilfe von Alexa sämtliche Fragen beantwortet.
Bad-Trend 5: Außergewöhnliche Heizkörper
Parallel zu den Energiekosten steigt der Wert der Heizkörper. In 2023 avancieren Heizkörper im Bad von einstigen Nutzungsgegenständen zu Designobjekten. Italienische Hersteller begeistern mit retroinspirierten Formen, die an die einst futuristisch geprägten 60er-Jahre erinnern. Ebenso setzen kunstvolle Heizkörper-Flechtwerke in bunten Farben oder geometrischen Heizkörper-Wabenstrukturen aus Kohlenstoffstahl auffällige Akzente im Luxusbad.
Bad-Trend 6: Wechsel zu 2-in-2 Bädern
Ebenfalls zu beobachten ist laut Bad-Designer Torsten Müller, dass Paare zunehmend zwei separate Waschbecken anstelle des Doppelwaschbeckens bis hin zu getrennten Toiletten realisieren. Die individuellen Refugien werden hierbei durch semitransparente oder transluzente Glaswände getrennt.
Bad-Trend 7: Accessoires – neue Deko-Kultur
Eine weitere Trendwende zeichnet in der Bad-Dekoration ab. Waren über Jahre hinweg freie Flächen das erstrebenswerte Ideal, rücken nun edle Accessoires und Dekorationsobjekte wieder in den Fokus. Überspitzt wird diese Renaissance durch z.B. offene Kamine, sofern es der Raum und die Architektur erlauben. Mit der hypnotischen Wirkung des offenen Feuers wird im Badezimmer so eine geradezu heimelige Atmosphäre erreicht. Eine Trend-Alternative mit ebenso viel Emotionen und Sinnlichkeit bietet der Stil der modernen Gotik. Dunkle, spiegelglatte Oberflächen, kombiniert mit verschnörkelten Armaturen im Retro-Look und großen Spiegeln in üppig verzierten Rahmen, bringen die historisch inspirierte Stilistik in das neue Jahrtausend.
Weitere Informationen auch unter: https://www.design-bad.com/blog/badezimmer-trends/
Radio-Interview mit Torsten Müller zu Baddesign-Trends: https://www.radioexperten.info/artikel/luxus-bad-gefaellig-neueste-trends-aus-der-nasszelle-3706
Radio-Interview mit Torsten Müller zu Lichtdesign im Bad: https://www.radioexperten.info/artikel/luxusbad:-ein-bisschen-dimmen-reicht-nicht-3799
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Torsten Müller ist nicht nur renommierter Bad/SPA- und Raum-Designer von z. B. Penthäusern, Key-Note Speaker, Kolumnist, TV-Experte und gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe. Er ist vor allem Trendsetter des wohnräumlichen Innendesigns. Bereits 2006 wurde Torsten Müller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit Maßstäbe in der Spa- und Raum-Architektur. Die Welt am Sonntag zählte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau den Designer unter den europäischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin Das Bad seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Ebenso wurde Design by Torsten Müller als „Badplaner des Jahres“ 2022 von SHK e.G und mit dem Grohe Award 2022 ausgezeichnet. Torsten Müller ist zudem bekannt als Trendscout auf allen europäischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. Von ihm designte Produkte wurden für den German Design Award nominiert, ebenso prämiert wurden von ihm entworfene Messestand-Designs.
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