Bad und Keramikoberflächen: Design-Trends 2024 in Europa

Design goes Lifestyle: Der rote Faden der Oberflächen

BildDie internationale Präsentation für Architektur und Innenarchitektur der hierzulande weitgehend unbekannten Porcelanosa Group feierte im Februar ihr 30-jähriges Jubiläum. Vorgestellt wurden die aktuellen Design-Kollektionen für Bad und Keramikoberflächen in der für den spanischen Top-Hersteller typisch großen Vielfalt. Torsten Müller, renommierter Bad- und Spa-Designer, war in Valencia vor Ort. Aus Expertensicht setzt er diese in Zusammenhang mit den Markttrends 2024.

Design goes Lifestyle: Der rote Faden der Oberflächen

Die aktuellen Markttrends stellen Oberflächen mit Materialien nicht nur aus Keramik und Naturstein, sondern ebenfalls aus Holz, Tapete und Edelstahl in den Fokus. Besondere Highlights umfassen etwa selbstreinigende, schmutz- und bakterienabweisende Oberflächen wie auch interaktive Touch-Bedienung, Biolumineszenz, akustisch aktive Oberflächen sowie die Anwendung von Augment-Reality (AR). Torsten Müller betont: „Diese Materialien und Smart-Home-Funktionen bieten eine breite Palette von Gestaltungsmöglichkeiten als auch einzigartige Eigenschaften.“ Bei Oberflächen entstünden durch innovative Aufbereitungen und Materialsynergie so unvergleichlich ästhetisch ansprechende Flächen.

Luxus durch transluzente Badewannen und maßgefertigte Komponenten

Der rote Faden bei neuen Oberflächen im Badmarkt wird bei transluzent designten Badewannen aus Polyresin fortgeführt. Erschaffen wird mit diesen Eigenschaften eine faszinierende Atmosphäre in der Bad-Architektur, wobei das durchscheinende Material eine neue Dimension der Leichtigkeit und Exklusivität in den Raum einziehen lässt. Gleichwohl spielen maßgefertigte Komponenten und Badmöbel eine Schlüsselrolle im aktuellen und künftigen Baddesign. Sei dies mit matten Oberflächen oder glänzendem Finish. Der pragmatische Vorteil laut Torsten Müller: „Derart konzipierte Möbel zeichnen sich durch ihre Ästhetik und Funktionalität gleichermaßen aus, insbesondere vor allem die Resistenz gegen Feuchtigkeit.“

Generationswechsel im individualisierten Bad-Interieur

Von Sitzbänken über Whirlpool bis zu weiterem Interieur sind sämtliche Komponenten auf Komfort und Nutzerfreundlichkeit ausgelegt. Indes die Sitzbank in der Dusche das Einseifen erleichtert, steigert hörbare und durch Körperschall spürbare Musik den Erholungsfaktor in der Badewanne. Gleichwohl kann ebenso die Sauna oder auch Dampfduschkabine via Smarthome-App das Spa-Erlebnis musikalisch stimmungsvoll untermalt wie auch das Wasser in die Wanne bereits mit der gewünschten Temperatur von unterwegs, z.B. auf dem Rückweg vom Flughafen, eingelassen werden.

Innovatives Raumdesign: Hochwertige Keramik als Naturstein- bis Parkettimitat

Gleichfalls zu beobachten sei laut Müller, dass hochwertige Keramik in unterschiedlichster Optik, Haptik und einzigartiger Imitationsqualität immer häufiger als Parkettersatz zum Einsatz komme. Besonders nachgefragt ist die Bad-Anwendung – etwa in Kombination von Keramik mit Natursteinoptik in Koexistenz mit Feuchtigkeit resistenten, ästhetischen Design-Tapeten, die dadurch Räumen einen erweiterten Charakter verleihen.

Induktionskochfeld unsichtbar unter Arbeitsplatten integriert

Auch im Küchenbereich entwickeln Oberfläche neue Eigenschaften. Ein außergewöhnlicher Smart-Kitchen-Ansatz ist, dass die Arbeitsplatte selbst zum Kochfeld wird. Die Induktion erfolgt unter der Natursteinoberfläche, wodurch das Kochfeld vollkommen unsichtbar bleibt. Ergebnis ist eine multifunktionale Arbeitsfläche. Als praktisches Add-on können Smarthome-fähige Küchengeräte kabellos betrieben werden. Der dahinter stehende Trend: Die Küche wird als Living Space im Wohnraumkonzept voll integriert.

Gerne stehen wir als Interview-Partner, Keynote-Speaker wie auch zur Bereitstellung weiterer Pressebilder jederzeit zur Verfügung.

Kommendes Trend-Update: Mailand, Salone del Bagno, ab 15.04.2024 live vor Ort

Zur Webseite: https://www.design-bad.com 

Blog-Artikel: https://www.design-bad.com/blog/europaeische-interior-design-news-2024-bad-spa-kueche-innovative-keramikoberflaechen/

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Kirchstr. 3A
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Über Design by Torsten Müller:
Torsten Müller ist nicht nur renommierter Bad/SPA- und Raum-Designer von z. B. Penthäusern, Key-Note Speaker, Kolumnist, TV-Experte und gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe. Er ist vor allem Trendsetter des wohnräumlichen Innendesigns. Bereits 2006 wurde Torsten Müller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit Maßstäbe in der Spa- und Raum-Architektur. Die Welt am Sonntag zählte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau den Designer unter den europäischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin Das Bad seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Ebenso wurde Design by Torsten Müller als „Badplaner des Jahres“ wiederholt ausgezeichnet. Auf der Weltleitmesse ISH in Frankfurt war er 2023 mit einer Keynote zu neuen Design-Trends und in Talkrunden vertreten. Torsten Müller ist zudem bekannt als Trendscout auf allen europäischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. Von ihm designte Produkte wurden für den German Design Award nominiert, ebenso prämiert wurden von ihm entworfene Messestand-Designs.

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Badezimmer-Trends 2024: Verschmelzung von Eleganz und Natur

Smartes Badezimmer: Zwischen Komfort und Emotionalität

BildTorsten Müller, gefragter Bad- und SPA-Designer sowie internationaler Trend-Scout, gewährt einen Einblick in die aufstrebenden Bad-Trends für die Saison 2024. Laut seiner fachkompetenten Expertenmeinung fokussiert sich die Branche auf mehr als nur Design: Die Hersteller widmen sich der Symbiose aus Eleganz, Natur und innovativer Wohlfühltechnologie; begreifbar als Einladung, die unwiderstehliche Essenz der Natur in das eigene Badezimmer zu holen. Ebenso erlangt das Thema der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zunehmende Bedeutung.

Badezimmer 2024 werden laut Torsten Müller mit außergewöhnlicher Natürlichkeit überzeugen, ohne es dabei an luxuriösem Erscheinungsbild, eleganter Reduktion und optischer Ästhetik vermissen zu lassen. So werden die unterschiedlichsten optischen Designattribute, haptisch sowie olfaktorisch emotionale als auch technologisch innovative Elemente für eine Einheit aus Exklusivität und natürlichem Ambiente sorgen. Im zentralen Fokus wird die Verwendung von Naturmaterialien von Holz bis Naturstein stehen, wobei auch beispielsweise Lavendeldüfte, sanfte Gräser und ruhevolle Farbkombinationen alle Sinne ansprechen. Geradezu revolutionär zeigen sich die Dimensionen mit großformatigen Keramikplatten. Durchgefärbte Seiten mit wiederkehrendem Maserungsbild ermöglichen innovative Gestaltungsoptionen für das natürliche Erscheinungsbild. Gleichwohl wird das Wohlfühlbad 2024 weitaus offener und lichtdurchfluteter als bislang gestaltet, so etwa durch freistehende transluzente Elemente.

Transluzente und transparente Materialien

Transparente Materialien – insbesondere Glas und Acryl – werden in der Badgestaltung immer beliebter, zumal sie sich durch ihre einzigartige Ästhetik mit zugleich zahlreichen Vorzügen auszeichnen. Im Einsatz ermöglichen sie etwa das moderne Design von bislang opaken Waschtischen und unterstützen damit das elegante Erscheinungsbild, wobei sie sich nahtlos harmonisch in das Raumgefühl integrieren. Aufgrund der Halbtransparenz lassen die Waschtische Licht hindurch, wodurch das Bad transparenter, heller und luftiger wirkt. Gleiches gilt für transparente als auch transluzente Badewannen aus Glas oder Acryl, die den futuristischen Mittelpunkt des Raumes bilden können. So verfügen einige transparente Badewannen über integrierte LED-Lichter und Chromotherapie-Systeme, mit denen sich die Wasserfarben entspannend und stimmungsvoll für ein einzigartiges Badeerlebnis ändern lassen.

Smartes Badezimmer: Zwischen Komfort und Emotionalität

Deutlich auf dem Vormarsch für die Saison 2024 sieht Torsten Müller die Entwicklung hin zu Smart Bathrooms. Personalisierte Bad-Erlebnisse ermöglichen etwa multimediale Inhalte auf Spiegeln. Intelligente Toiletten verfügen über Funktionen wie beheizbare Sitze, automatische Spülung, Bidet-Funktion und Luftreinigung. Smarte Badewannen und Duschen können mit Steuerung für Temperatur, Wasserdruck und Wasserfall- oder Massagedüsen ausgestattet sein. Smarte Beleuchtungssysteme unterstützen die Anpassung der Illumination und können ebenso auf Bewegungssensoren reagieren. Zahlreiche weitere Komfortfunktionen wird die Smart-Home-Technologie unterstützen. So beispielsweise durch sensorgesteuert automatisierte Jalousien oder Vorhänge, eingebaute TV-Screens und Lautsprechersysteme oder integrierte Duftsysteme. Vermehrt in den Mittelpunkt rücken Augmented Reality und Künstliche Intelligenz. Fortschrittliche Technologie wird nach Ansicht von Torsten Müller ebenso die Fähigkeit haben, Emotionen des Benutzers zu erkennen und das Badezimmererlebnis entsprechend anzupassen.

Multisensorische Duscherlebnisse für Körper und Geist

Mit multisensorischen Duschen werden in 2024 die Wohlfühlfunktionen verstärkt im Mittelpunkt stehen. So unterstützen Regenbrausen mit Duft- und Lichttherapie die Einbindung von Kneippanwendungen. Manche Modelle sind mit einem grobstrahlenden Wasserauslauf und mit zusätzlichen Düsen oder Einstellungen für einen pulsierenden Wasserstrahl in verschiedenen Intensitäten ausgestattet. Des Weiteren werden in der Saison 2024 verstärkt Regenbrausen mit Sprühnebelfunktion als auch Smart-Regenbrausen für das individuelle Duscherlebnis angeboten.

Besondere Ablaufsysteme – unsichtbar und pflegeleicht

Ebenso zu den von Torsten Müller identifizierten Badtrends für 2024 gehören ebenerdige Duschen ohne sichtbare Ablaufeinheit für die gewünscht minimalistische Ästhetik. Durch in Keramik oder Naturstein eingelegte, unsichtbar integrierte Ablaufsysteme werden die Duschtassen optisch bei zugleich optimaler Pflegeleichtigkeit aufgewertet. Dabei stehen Duschtassen mit unsichtbaren Ablaufsystemen in unterschiedlichsten Formaten bereit, sodass die Bauherren, Kunden oder Innenarchitekten nach jeweils individuellen Präferenzen wählen können.

Hamam zu Hause für die pure Entspannung

Modernen Luxus mit exquisiter Kombination von Hamam-Design ermöglichen die Trockensauna als auch die Dampfsauna und die Infrarot-Saune. Moderne Saunen bieten in 2024 eine breite Palette von Funktionen und Arten für das ganzheitliche SPA- und Wellness-Erlebnis. Die tiefenentspannenden und zugleich gesundheitsförderlichen Vorzüge wie beispielsweise das Lösen von Verspannungen, das Ausschwitzen von Giftstoffen aus dem Körper oder die verbesserte Durchblutung werden kombiniert mit der traditionellen Hamam-Atmosphäre; so etwa mit warmen Marmorbänken oder spezieller Dampfkammer. Moderne Saunatypen in 2024 bieten zudem oft Annehmlichkeiten wie automatische Temperatur- und Feuchtigkeitsregelung oder Sound- und Lichttherapie und tragen mit maximalem Komfort dazu bei, den Alltagsstress zu reduzieren.

Nachhaltige Badmöbel und Armaturen

Dem Zeitgeist und den verantwortlichen Herausforderungen dieser Zeit entsprechend, halten insbesondere nachhaltige Badmöbel und Armaturen Einzug ins Bad-Design. Wassersparende Armaturen werden zunehmend digital und berührungslos und reduzieren den Ressourcenverbrauch. Viele moderne Unterputzspülkästen sind so konzipiert, dass sie Wasser sparen. Sie verfügen über Doppelspülungsoptionen oder eine Spülmenge, die anpassbar ist, um den Wasserverbrauch zu senken. Und auch in der Dusche ist Sparen angesagt. Innovative Handbrausen reduzieren den Wasser- und Energieverbrauch, ohne dass auf den Komfort einer genussvollen Dusche verzichtet werden muss. Zudem wird die Integration von erneuerbaren Energiequellen zeitgemäß zur Energieeffizienz im Badezimmer beitragen. Die nachhaltige Gestaltung des Badezimmers positioniert sich gleichwohl hinsichtlich der genutzten Materialien vermehrt im Kundeninteresse.

Symbiotische Farbvielfalt 2024 für das stimmungsvolle Ambiente

In der modernen Badarchitektur zeichnen sich laut Torsten Müller verschiedene Farben ab, die eine ansprechende und zugleich verkaufsfördernde Wirkung entfalten können. So werden etwa Blautöne wie das raffiniert königliche Royal Sapphire, Aqua Marine mit der ruhevollen Inspiration des klaren Wassers, das zarte Himmelblau Serenity Sky oder das elegant-luxuriöse Marineblau Navy Luxe im Fokus stehen. Ebenso werden sich die charmanten Pink-Töne wie Blushing Rose, Cotton Candy, Cherry Blossom und Magenta Glow vermehrt in den Blickwinkel der Designer rücken. Gleichwohl, so Müller, werde mit Weiß-Tönen wie dem strahlenden Brilliant White, dem Creme-Weiß Pure Alabaster, dem edlen Schneeweiß Snowflake Elegance und dem zarten Elfenbeinweiß Ivory Essence eine emotionale Komponente geschaffen. Nicht minder inspirierend kommen Naturstein-Töne ins Spiel, so beispielsweise Cappuccino Kaoka, das als warmes Braun einen Hauch von Gemütlichkeit und Naturverbundenheit betont, Marble Twist als zarter Marmorfarbton, Slate Serenty mit der Assoziation und der modernen Ästhetik von Naturstein sowie Onys Obsidian, das geheimnisvolle Schwarz, das im Badezimmer einen Hauch von dramatischer Eleganz kolportiert.

Von Naturstein über Holz bis Textilien auf Emotionalität ausgerichtet

Gerade im Segment der verwendeten Materialien erkennt Torsten Müller den symbiotisch visionären und zugleich retrospektiven Charakter des Designs für 2024. So werde alsbald viel Naturstein das Bad-Interieur bereichern, was bei Marmor mit sanft fließenden Mustern und Adern oder glänzend poliertem Marmor beginnt, sich über die Leichtigkeit der zarten Texturen von Kalkstein erstreckt und bei der subtilen Stille von Schiefer noch lange nicht endet. Gleichermaßen natürliche Ausstrahlung werden Hölzer mit sichtbarer Maserung und Struktur in unterschiedlichsten Nuancen vermitteln, beispielsweise elegante Eiche, raffinierte exklusives Walnuss-Holz, die erfrischend klare Maserung von Ahorn als auch das fernöstliche charmante Bambusholz, das mit seinen filigranen Linien die ausbalancierte Verbindung zur Natur betont. Konsistent emotional wird der Design-Gedanke über Bezugsstoffe weitergeführt: Samt verleiht dem Raum eine seidig glänzende Textur. Leinen vermittelt sanften und zugleich frischen Charme. Seide verleiht dem Ambiente einen Hauch von raffiniert zeitloser Schönheit und Wolle schafft eine behagliche, warme Verweilatmosphäre.

Gerne stehen wir als Interview-Partner, Keynote-Speaker wie auch zur Bereitstellung weiterer Pressebilder jederzeit zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://www.design-bad.com 

Zum ausführlichen Blogbeitrag: https://www.design-bad.com/blog/badezimmer-trends-2024/

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Torsten Müller ist nicht nur renommierter Bad/SPA- und Raum-Designer von z. B. Penthäusern, Key-Note Speaker, Kolumnist, TV-Experte und gefragter Berater internationaler Hersteller und Handwerksbetriebe. Er ist vor allem Trendsetter des wohnräumlichen Innendesigns. Bereits 2006 wurde Torsten Müller vom Magazin SCHÖNER WOHNEN als Top-Designer vorgestellt, inzwischen setzt er europaweit Maßstäbe in der Spa- und Raum-Architektur. Die Welt am Sonntag zählte ihn zu den Top 30 der deutschen Bad-Designer. 2011 nannte ihn die Frankfurter Rundschau den Designer unter den europäischen Top-Adressen der Ritualarchitektur. Ebenso als zukunftsweisend bezeichnete das Magazin Das Bad seine Bad-Designs und Lichtkonzepte. Ebenso wurde Design by Torsten Müller als „Badplaner des Jahres“ wiederholt ausgezeichnet. Auf der Weltleitmesse ISH in Frankfurt war er 2023 mit einer Keynote zu neuen Design-Trends und in Talkrunden vertreten. Torsten Müller ist zudem bekannt als Trendscout auf allen europäischen Lead-Design-Messen von Paris bis Mailand unterwegs. Von ihm designte Produkte wurden für den German Design Award nominiert, ebenso prämiert wurden von ihm entworfene Messestand-Designs.

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Bad-Trends 2023: Vorfreude auf exklusive Neuheiten im Bad-Design

7 wichtige Bad-Trends für 2023

Bild2022 präsentierten nach zweijährige Pause die Hersteller wieder ihre Bad-Kollektionen auf den Design-Messen in Bologna, Mailand und Paris. Der renommierte Bad-Designer und Trendscout Torsten Müller fasst die Trends zusammen und bietet eine kompakte Vorschau, welche Farbkompositionen, Möbel, Materialien, technischen Innovationen und Konzepte das Bad in der Saison 2023 bereichern werden.

„Das Bad als neuer eigenständiger oder verbundener Wohnraum ist Trend. Grundsätzlich bleibt dieser auf Entspannung und Vitalisierung ausgerichtet – neu ist, dass der Komfort hierbei immer größer wird“, so Torsten Müller. „Beim Design 22/23 liegt der Fokus auf der Farbe Schwarz, raffinierte Oberflächen, transluzide Materialien und noch mehr individualisierten Smart Home-Anwendungen für rundum komfortorientiertes Wohlgefühl.“

Bad-Trend 1: Farben 2023

Über Jahrhunderte hinweg erstrahlten Bäder im reinen Weiß, 2023 wird dieser Tradition weitgehend ein Ende gesetzt. Laut Trendscout Torsten Müller ist der wohl markanteste Trend des kommenden Jahres der Schritt zum schwarzen Bad. Voller Eleganz und aufregend neu erstrahlt dieses etwa mit einer nachtschwarzen, glossy-glänzenden Badewanne, wobei sich mattschwarze Armaturen als willkommene Abwechslung zum polierten Chrom anbieten. Ein weiterer Trend ist der satte Blauton Royal Blue als neue Nuance im Luxusbad. Gezähmt wird der an edle Saphire erinnernde Farbton durch sanfte Pastellnuancen – zu sehen auf der Cersaie 2022 mit z.B. sanftem Lindgrün.
Die neuen Design-Formen im Interieur halten sich dabei im streng geometrischen Rahmen, sodass die Farben Royal Blue, Honey Yellow oder Platinum Grey die Hauptrolle übernehmen dürfen. Gleichermaßen geeignet für den Wandel im Badezimmer ist dynamisches Blau mit einem lebendigen violett-rotem Unterton. In modernen Bädern werden mit der Trendfarbe Pantone bewusst Akzente gesetzt.

Bad-Trend 2: Wandgestaltung für mehr Wellness-Erlebnis

Die Wand im Badezimmer, so Bad-Designer Torsten Müller, wird in 2023 noch stärker als Gestaltungsfläche entdeckt. Damit tritt diese als eigenständiges Design-Element ins Rampenlicht. Zur Umsetzung bieten sich dazu innovativ beschichteten Tapeten mit z.B. floralen, grafischen oder abstrakten Mustern an. Ebenso drängt Holz als beliebtes Material in den Vordergrund. Besonders im Trend liegen Holzarten mit ausgeprägter Maserung, auffälliger Struktur und individueller Optik, die sich von den homogenen Hölzern des Scandi-Styles abheben. Ungebrochen ist der Trend zu Klarheit, Freiheit und Großzügigkeit im Badezimmer. Ein Beispiel dafür sich transparente Glasflächen, die rahmenlos und bodengleich in die Raumarchitektur integriert werden. Der Trend der transluzenten Glasoberfläche wird in farblicher Vielfalt dabei ebenso im weiteren Interieur aufgegriffen.

Bad-Trend 3: Spiegelschränke erweitern Funktionalität

Nach wie vor bleibt der dreitürige Waschbecken-Spiegelschrank ein Klassiker im funktionalen Bad. Innovative Technologie erzeugen dabei umfassende Upgrades. So verfügen neue Modelle z.B. über umlaufenden LED-Lichtbänder, integrierte Bluetooth-Receiver und Lautsprecher sowie energiesparende Spiegelheizungen. Integrierte Induktionsladegeräte ermöglichen neben das Aufladen des Smartphones. Getoppt wird die Funktionalität durch integrierte Smart-Screens mit Full-HD-Auflösung für das Kinovergnügen im heimischen Bad.

Bad-Trend 4: Smart-Toiletten mit unerwartetem Komfort

Aus Japan stammt der Trend der intelligenten Toilette, die inzwischen als Washlets bekannt ist und sich zunehmend in europäischen Haushalten etabliert. Zum Standard gehören die selbstreinigende Funktion mit UV-Licht und die berührungsfreie Bedienung der Spülung. Neue Hersteller-Updates erweitern den Komfort nun um Zusatzfunktionen. So misst der Sitz innerhalb von 10 Sekunden rund 100 Gesundheitswert. Ebenso bieten Washlets stellen nun einen Toilettensitz bereit, der sich auf Aufforderung öffnet, stimmungsvolle LED-Beleuchtung für die Nacht und Dolby-Surround-Sound für den Tag liefert, die Luft erfrischt und ebenso mithilfe von Alexa sämtliche Fragen beantwortet.

Bad-Trend 5: Außergewöhnliche Heizkörper

Parallel zu den Energiekosten steigt der Wert der Heizkörper. In 2023 avancieren Heizkörper im Bad von einstigen Nutzungsgegenständen zu Designobjekten. Italienische Hersteller begeistern mit retroinspirierten Formen, die an die einst futuristisch geprägten 60er-Jahre erinnern. Ebenso setzen kunstvolle Heizkörper-Flechtwerke in bunten Farben oder geometrischen Heizkörper-Wabenstrukturen aus Kohlenstoffstahl auffällige Akzente im Luxusbad.

Bad-Trend 6: Wechsel zu 2-in-2 Bädern

Ebenfalls zu beobachten ist laut Bad-Designer Torsten Müller, dass Paare zunehmend zwei separate Waschbecken anstelle des Doppelwaschbeckens bis hin zu getrennten Toiletten realisieren. Die individuellen Refugien werden hierbei durch semitransparente oder transluzente Glaswände getrennt.

Bad-Trend 7: Accessoires – neue Deko-Kultur

Eine weitere Trendwende zeichnet in der Bad-Dekoration ab. Waren über Jahre hinweg freie Flächen das erstrebenswerte Ideal, rücken nun edle Accessoires und Dekorationsobjekte wieder in den Fokus. Überspitzt wird diese Renaissance durch z.B. offene Kamine, sofern es der Raum und die Architektur erlauben. Mit der hypnotischen Wirkung des offenen Feuers wird im Badezimmer so eine geradezu heimelige Atmosphäre erreicht. Eine Trend-Alternative mit ebenso viel Emotionen und Sinnlichkeit bietet der Stil der modernen Gotik. Dunkle, spiegelglatte Oberflächen, kombiniert mit verschnörkelten Armaturen im Retro-Look und großen Spiegeln in üppig verzierten Rahmen, bringen die historisch inspirierte Stilistik in das neue Jahrtausend.

Weitere Informationen auch unter: https://www.design-bad.com/blog/badezimmer-trends/

Radio-Interview mit Torsten Müller zu Baddesign-Trends: https://www.radioexperten.info/artikel/luxus-bad-gefaellig-neueste-trends-aus-der-nasszelle-3706 

Radio-Interview mit Torsten Müller zu Lichtdesign im Bad: https://www.radioexperten.info/artikel/luxusbad:-ein-bisschen-dimmen-reicht-nicht-3799

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