SimpleumSafe 3.8: Neues Sicherheitscenter bündelt Vorsorge für wichtige Dokumente

SimpleumSafe 3.8 führt ein neues Sicherheitscenter ein. Es bündelt Datenintegrität, Backup, Software-Version und Wiederherstellungsschlüssel für iPhone, iPad und Mac.

BildHamburg, 20. August 2026 – Mit SimpleumSafe 3.8 veröffentlicht die Simpleum Media GmbH ein neues Sicherheitscenter für iPhone, iPad und Mac. Die zentrale Ansicht zeigt pro Safe, wie es um vier wichtige Vorsorgebereiche steht: Datenintegrität, Backup, Software-Version und Wiederherstellungsschlüssel. Verständliche Statussignale machen sichtbar, wo alles in Ordnung ist und wo ein sinnvoller nächster Schritt ansteht.

Wer Verträge, Steuerunterlagen, Zeugnisse oder Familienunterlagen digital archiviert, braucht sie oft jahrelang nicht – und dann plötzlich doch. Verschlüsselung schützt solche Dokumente vor fremden Blicken. Für ein langfristiges Archiv müssen die Dateien im entscheidenden Moment aber auch vorhanden, lesbar und für ihren Eigentümer zugänglich sein. Genau diesen erweiterten Blick auf Datensicherheit macht das Sicherheitscenter sichtbar.

Der Integrity Checker bezieht alle Dateien eines Safes in seine Basisprüfung ein und kontrolliert sie auf typische logische und strukturelle Fehler. Optional kann er die vorhandenen verschlüsselten Datendateien vollständig lesen und entschlüsseln sowie prüfen, ob im Synchronisationsbestand noch Dateien fehlen. Das Ergebnis beschreibt den Zustand zum Zeitpunkt des Prüflaufs und ist keine Garantie für die zukünftige Lesbarkeit.

Auch der eigene Zugang gehört zur Vorsorge. Wenn ein Safe-Passwort vergessen wurde, kann Simpleum aufgrund der Verschlüsselung nicht helfen, den Safe wieder zu öffnen. Das Sicherheitscenter zeigt deshalb, ob zuvor ein Wiederherstellungsschlüssel eingerichtet wurde. Auf dem Mac lässt sich dieser mit einer eigenen Druckvorlage ausgeben; alternativ kann er sicher in einem Passwortmanager aufbewahrt werden.

Beim Backup berücksichtigt SimpleumSafe auf dem Mac interne Backup-Zustände. Externe Backups lassen sich plattformübergreifend eintragen, mit Erinnerungen versehen und manuell bestätigen. Sie werden nicht automatisch erkannt und nicht auf Wiederherstellbarkeit geprüft. Zusätzlich zeigt das Sicherheitscenter, ob eine neuere Store-Version der App verfügbar ist.

Integrity Checker, internes Mac-Backup und Wiederherstellungsschlüssel waren bereits vor Version 3.8 vorhanden. Neu sind ihre gemeinsame Status- und Folgeaktionslogik, die Store-Versionsprüfung und die Verwaltung externer Backups. So werden aus einzelnen Werkzeugen vier verständliche Vorsorgebereiche in einer gemeinsamen Ansicht.

„Für wichtige Dokumente reicht es nicht, nur an Vertraulichkeit zu denken. Sie müssen im entscheidenden Moment auch lesbar, vollständig und für ihren Eigentümer zugänglich sein. Das Sicherheitscenter hilft, die dafür nötige Vorsorge ruhig und verständlich im Blick zu behalten“, sagt Johannes Golombek von der Simpleum Media GmbH.

SimpleumSafe 3.8 ist für iPhone, iPad und Mac verfügbar. Das Sicherheitscenter ist keine Sicherheitsgarantie. Es macht wichtige Vorsorgepunkte sichtbar, ersetzt aber weder regelmäßige Backups noch die sichere Aufbewahrung von Passwort und Wiederherstellungsschlüssel oder die bewusste Pflege wichtiger Dokumente.

Weitere Informationen und Pressebilder:
https://simpleum.com/de/safe/simpleumsafe-3-8-sicherheitscenter/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Simpleum Media GmbH
Herr Johannes Golombek
Poßmoorweg 35
22301 Hamburg
Deutschland

fon ..: ?+49 175 5566754?
web ..: https://simpleum.com
email : press@simpleum.com

Die Simpleum Media GmbH entwickelt seit 2016 Software für den geschützten und selbstbestimmten Umgang mit persönlichen und beruflichen Daten. SimpleumSafe ist ein sicheres Dokumentenarchiv für iPhone, iPad und Mac. Es hilft Apple-Nutzern, wichtige Unterlagen und sensible Dateien geschützt, geordnet und unter eigener Kontrolle aufzubewahren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg.

Pressekontakt:

Simpleum Media GmbH
Herr Johannes Golombek
Poßmoorweg 35
22301 Hamburg

fon ..: ?+49 175 5566754?
email : press@simpleum.com

GitProtect-Bericht: DevOps-Vorfälle steigen um 21 %

Ausfallzeiten verdoppeln sich auf 9.255 Stunden

BildMit 607 verzeichneten Ereignissen stieg die Anzahl signifikanter Zwischenfälle auf den relevanten DevOps-Plattformen für Entwickler im Jahr 2025 im Jahresvergleich um 21 %. Die Gesamtausfallzeit hat sich mit 9.255 Stunden fast verdoppelt. Dies markiert laut dem neuesten GitProtect-Bericht einen deutlichen Anstieg sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere von Ausfällen im Vergleich zum Vorjahr.

GitProtect.io, Entwickler der weltweit meistgenutzten DevOps-Backup- und Disaster- Recovery-Lösung, verfolgt und analysiert Sicherheitsverletzungen, Ausfälle und Leistungseinbußen auf führenden Entwicklungsplattformen und erhebt dabei das Ausmaß, die Häufigkeit und die Auswirkungen von Vorfällen, die Millionen von Nutzern weltweit betreffen.

Der Bericht „DevOps Threats Unwrapped Report 2026“ zeigt einen drastischen Anstieg der Störungen auf führenden DevOps-Plattformen. Allein im Jahr 2025 wurden 607 Vorfälle mit einer Gesamtdauer von 9.255 Stunden und 26 Minuten an beeinträchtigter Leistung verzeichnet. Dadurch sind erhebliche Kosten entstanden. Unter Annahme eines durchschnittlichen Entwicklerlohns von 80 US-Dollar pro Stunde entspricht dies allein über 740.000 US-Dollar an verlorener Engineering-Produktivität.

Zum Vergleich: Im Jahr 2024 verzeichneten die Plattformen 502 Vorfälle mit knapp über 4.755 Stunden Störung – was bedeutet, dass sich die Ausfallzeit im Jahr 2025 fast verdoppelt hat.

Dauer von Ausfällen auf DevOps-Plattformen verdoppelt

Die um 21 % gestiegenen Gesamtzahl der Vorfälle (607 gegenüber 502), führte zu erheblichen Auswirkungen. Die Gesamtausfallzeit stieg um fast 95 % und kletterte von 4.755 auf 9.255 Stunden – was bedeutet, dass Störungen nicht nur häufiger, sondern auch weitaus schwerwiegender und schwerer zu beheben wurden.

Genauer betrachtet wurden 156 Vorfälle als kritisch oder schwerwiegend eingestuft, mit einer Dauer von 1.769 Stunden und 43 Minuten. Das entspricht einem Anstieg der schwerwiegendsten Vorfälle um 69 % im Jahresvergleich – ein klares Signal dafür, dass sich die Risikolandschaft verschärft.

Die Instabilität erreichte im zweiten Quartal 2025 mit 47 Vorfällen ihren Höchststand bei den Quartalssummen. In diesem Zeitraum stach der Juni als volatilster Monat mit 21 Vorfällen hervor, was eine Spitzenphase der betrieblichen Instabilität über die analysierten Plattformen hinweg markiert.

Leistungseinbußen verursachen 62 % der Ausfälle von DevOps-Plattformen

Die Daten für 2025 offenbaren ein deutliches Missverhältnis zwischen der Anzahl der Vorfälle und ihren tatsächlichen Auswirkungen auf den Betrieb. Während einige Kategorien häufig auftreten, beanspruchen andere unverhältnismäßig viel Zeit.
o Leistungseinbußen (am häufigsten): Dies bleibt das prägende Problem und macht 62 % aller erfassten Vorfälle aus (374 Fälle). Trotz ihrer hohen Häufigkeit machten diese Ereignisse nur 34 % der Gesamtausfallzeit aus (3.059 Stunden).
o Wartung (am zeitaufwendigsten): Obwohl Wartungsarbeiten nur 4 % der Vorfälle ausmachten, waren sie für 30 % der Gesamtdauer verantwortlich. Diese Diskrepanz zeigt, dass geplante oder ungeplante Wartungsarbeiten nach wie vor der Haupttreiber für die Nichtverfügbarkeit von Plattformen sind.
o Kritische und schwerwiegende Vorfälle: Diese Ereignisse mit hoher Schweregradstufe, die zu einer teilweisen oder vollständigen Nichtverfügbarkeit des Dienstes führten, machten 26 % aller Vorfälle aus und nahmen 22 % der Gesamtzeit in Anspruch.
o Vorfälle ohne Auswirkungen: Geringfügige Probleme machten 8 % der Vorfälle und 16 % der Gesamtdauer aus; hierbei handelte es sich um protokollierte Ereignisse, die den Betrieb der Nutzer nicht aktiv störten.

Plattformspezifische Aufteilung der signifikanten DevOps-Ausfälle 2025

Im Jahr 2025 verzeichnete GitLab die höchste kumulierte Anzahl an kritischen und schwerwiegenden Vorfällen (62) mit insgesamt über 754 Stunden Auswirkung. Jira folgte dicht dahinter mit 44 Vorfällen, die zu fast 728 Stunden Ausfallzeit führten. GitHub behielt ein relativ geringes Verhältnis von Ausfallzeit zu Größe bei (172 Stunden Auswirkung bei 35 Vorfällen). Bitbucket verzeichnete indessen 15 kritische und schwerwiegende Vorfälle mit einer Gesamtdauer von 113 Stunden und 59 Minuten.

Betrachtet man die monatlichen Extreme, so war der Dezember bei GitHub der störungsreichste Monat mit fünf kritischen und schwerwiegenden Vorfällen. Die gravierendste Auswirkung trat jedoch im März auf, als nur zwei Vorfälle über 58 Stunden lang zu Leistungseinbußen führten, darunter ein langwieriger Ausfall, der durch abgelaufene interne Anmeldeinformationen ausgelöst wurde.

Für GitLab stach der Juli als schwerwiegendster Monat hervor: 11 Vorfälle mit insgesamt über 252 Stunden Störung, darunter ein fast 50-stündiger Ausfall, der durch fälschlicherweise gelöschte OAuth-Refresh-Token verursacht wurde. Der störungsreichste Monat für Bitbucket war der Mai mit fünf Vorfällen, die zu über 84 Stunden Gesamtauswirkung führten, einschließlich einer großen, 49-stündigen Störung, die die Pipeline-Ausführung beeinträchtigte. Bei Jira verzeichnete der Juni die höchste Anzahl an Vorfällen (neun) mit insgesamt fast 48 Stunden Störung. Der längste Vorfall in diesem Monat dauerte fast 24 Stunden und betraf Jira Software sowie Jira Service Management aufgrund Forge-bezogener Fehler in der Region Singapur.

Der vollständige Bericht kann unter gitprotect.io heruntergeladen werden.

Resilienz in einer Cloud-First-Welt aufbauen

Die ermittelten Zahlen machen deutlich, dass selbst die weltweit führenden Entwickler-Plattformen nicht vor Infrastrukturausfällen gefeit sind. Zwar bieten diese Anbieter ein hohes Maß an nativer Resilienz, doch die Komplexität moderner DevOps-Ökosysteme macht Ausfälle zu einer unvermeidlichen Realität.

Um die Risiken zu mindern, müssen Unternehmen eine proaktive Sicherheitshaltung einnehmen. Die Implementierung eines unabhängigen Drittanbieter-Backups ist unerlässlich – nicht nur zum Schutz von Daten, sondern auch zur Aufrechterhaltung des Offline-Zugriffs zur Einrichtung von Backup-Kommunikationspfaden und zur Sicherstellung eines klaren Vorfallreaktionsplans. Letztendlich sind diese Maßnahmen von entscheidender Bedeutung, um einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten und die Geschäftskontinuität bei unerwarteten Cloud-Ausfällen zu gewährleisten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Xopero Software S.A.
Frau Nina Paczka
Herberta 3
66400 Gorzów Wielkopolski
Polen

fon ..: +48 510 744 235
web ..: http://www.xopero.com
email : n.paczka@xopero.com

GitProtect.io von Xopero Software ist eine automatisierte und einfach verwaltbare Backup- und Recovery-Lösung für alle Daten des DevOps-Stacks von Jira, Bitbucket, GitHub, GitLab, Azure DevOps und mehr. Sie gewährleistet Datenverfügbarkeit und reibungslose Arbeitsabläufe für Jira-Administratoren, DevOps- und Sicherheitsteams. Das von Sicherheitsteams geschätzte Unternehmen hilft dabei, das Cloud Shared Responsibility Model zu erfüllen, Sicherheitsstandards einzuhalten und Teams mit auditbereiter Governance, erweiterten Berichten und erstklassigen Sicherheitskontrollen auszustatten. Die Lösungen des Unternehmens werden in über 60 Ländern von mehr als 2.000 Unternehmen eingesetzt, darunter Fortune-500-Unternehmen.

Pressekontakt:

Belogo / New Technology Commuication
Herr Uwe Scholz
Albrechtstr. 11
12167 Berlin

fon ..: 01723988114
email : uscholz@belogo.de

Wenn Erinnerungen trügen – und warum das für Ihre Daten gefährlich ist

World Backup Day. Ein Tag, der daran erinnert, Daten zu sichern. Doch die eigentliche Frage ist nicht, ob Sie ein Backup haben. Die Frage ist, ob Sie ihm vertrauen können – und woher Sie das wissen.

Bild„Sind Sie sicher, dass Sie das gesehen haben?“

In Vernehmungsräumen fällt oft eine unscheinbare Frage: „Sind Sie sich sicher?“ Und fast immer kommt eine klare Antwort: „Ja.“ Für uns alle fühlt sich das richtig an. Erinnerungen erscheinen wie ein verlässlicher Speicher – einmal erlebt, korrekt abgelegt, jederzeit abrufbar. Genau darauf bauen nicht nur unser Alltag, sondern auch Ermittlungen und Gerichtsverfahren.

Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Unser Gedächtnis funktioniert nicht wie ein Archiv. Es ist kein statischer Speicher, sondern ein lebendiger Prozess. Jedes Mal, wenn wir uns erinnern, rekonstruieren wir die Vergangenheit neu. Details werden ergänzt, verändert, manchmal sogar unbewusst erfunden. Und je häufiger wir eine Erinnerung abrufen, desto weiter entfernt sie sich oft vom ursprünglichen Ereignis.

Der Moment, in dem ein einziges Wort alles verändert

Wie subtil diese Veränderung sein kann, zeigt ein einfaches, aber eindrückliches Experiment. Menschen sehen denselben Film: einen Verkehrsunfall, zwei Autos, ein Zusammenstoß – nichts Außergewöhnliches. Anschließend werden sie nach der Geschwindigkeit der Fahrzeuge gefragt. Der einzige Unterschied: die Formulierung. Die eine Gruppe hört das Wort „zusammenstoßen“, die andere „krachen“.

Was wie eine sprachliche Nuance wirkt, hat eine erstaunliche Wirkung. Die „Krachen“-Gruppe schätzt nicht nur deutlich höhere Geschwindigkeiten – einige erinnern sich später sogar an Glassplitter auf der Straße, obwohl im Film gar keine zu sehen waren. Ein einziges Wort genügt, um eine Erinnerung zu verändern. Nicht absichtlich, nicht manipulativ, sondern weil unser Gehirn Lücken schließt und eine stimmige Geschichte daraus formt.

Wenn Überzeugung zur Gefahr wird

Was im Labor passiert, wirkt im echten Leben noch stärker – besonders unter Stress, Zeitdruck und emotionaler Belastung.

1984 verschwindet in Maryland ein neunjähriges Mädchen. Wenig später wird sie tot aufgefunden. Der Druck auf die Ermittler ist enorm. Es gibt keine klaren Spuren, keine eindeutigen Beweise – aber es gibt Aussagen. Zeugen melden sich. Mehrere Personen beschreiben denselben Mann. Ihre Aussagen wirken konsistent, überzeugend, glaubwürdig. Dieser Mann ist Kirk Bloodsworth.

Er wird verhaftet, angeklagt und schließlich verurteilt – nicht aufgrund eindeutiger Beweise, sondern wegen der Überzeugungskraft menschlicher Erinnerung. Fünf Augenzeugen sagen aus, sie hätten ihn gesehen. Fünf Menschen, die sich sicher sind. Bloodsworth verbringt Jahre im Gefängnis, zeitweise im Todestrakt. Und das, obwohl er unschuldig ist.

Die Wahrheit kommt spät – aber sie kommt. Erst Jahre später verändert eine neue Technologie den Fall: die DNA-Analyse. Zum ersten Mal basiert die Bewertung nicht mehr auf Erinnerungen, sondern auf überprüfbaren Fakten. Das Ergebnis ist eindeutig: Die DNA-Spuren passen nicht zu Bloodsworth. Nach neun Jahren wird er freigelassen. Neun Jahre, in denen Überzeugung stärker war als Wahrheit. Neun Jahre, in denen sich Aussagen richtig anfühlten – aber falsch waren.

Was das mit Ihren Daten zu tun hat

Genau hier liegt die Verbindung zum World Backup Day – und sie ist unbequemer als sie zunächst wirkt.

Denn auch in der IT gibt es dieses verbreitete Gefühl von Sicherheit: „Wir haben ja ein Backup.“ In den meisten Fällen existiert tatsächlich eines. Daten wurden gesichert, Systeme laufen, alles scheint in Ordnung. Aber genau wie bei menschlichen Erinnerungen stellt sich die entscheidende Frage erst im Ernstfall: Ist das, was wir haben, wirklich noch die unverfälschte Realität?

Ein Backup kann vorhanden sein – und trotzdem nicht das liefern, was man erwartet. Es kann unbemerkt verändert worden sein, bereits kompromittierte Daten enthalten oder sich im entscheidenden Moment nicht exakt rekonstruieren lassen. Das Problem ist dabei nicht die Existenz des Backups, sondern die fehlende Gewissheit über dessen Integrität. Im Alltag fällt das kaum auf. Solange Systeme funktionieren, genügt die Annahme, dass alles in Ordnung ist. Doch im Ernstfall – bei einem Angriff, einem Datenverlust, einer Prüfung – zeigt sich, wie belastbar diese Annahme wirklich ist. Dann reicht es nicht mehr, dass sich etwas „richtig anfühlt“. Dann muss es nachweisbar korrekt sein.

Recovery ist der eigentliche Prüfstein

Der entscheidende Moment kommt nicht beim Speichern, sondern beim Wiederherstellen. Recovery bedeutet, einen Zustand exakt so zurückzubringen, wie er war – ohne Interpretationen, ohne Lücken, ohne Abweichungen. Genau hier trennt sich gefühlte Sicherheit von tatsächlicher Verlässlichkeit. Denn jede noch so kleine Abweichung kann in kritischen Situationen große Auswirkungen haben. Daten, die nicht vollständig oder verändert wiederhergestellt werden, sind nicht nur unbrauchbar – sie können sogar neue Risiken schaffen.

Das menschliche Gehirn ist darauf ausgelegt, flexibel zu sein: Es interpretiert, ergänzt, passt sich an. Das macht uns anpassungsfähig – aber es macht Erinnerungen fehleranfällig. In der Datensicherung darf genau das nicht passieren. Daten müssen das Gegenteil sein: stabil, unveränderlich und jederzeit reproduzierbar. Sie dürfen nicht „rekonstruiert“ werden – sie müssen exakt wiederhergestellt werden können.

Warum Zero Loss mehr ist als ein Versprechen

Genau an diesem Punkt setzt der Zero-Loss-Ansatz an. Es geht nicht nur darum, Daten zu speichern, sondern sicherzustellen, dass sie in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten bleiben – unverändert, unangetastet und jederzeit überprüfbar. Das bedeutet auch: Im Ernstfall muss eine Wiederherstellung möglich sein, die nicht interpretiert, sondern exakt reproduziert.

Der World Backup Day ist ein guter Anlass, ehrlich zu fragen: Haben wir ein Backup – oder haben wir die Gewissheit, dass unsere Daten in jedem Moment exakt das sind, was sie sein sollen?

Die Zeugen im Fall Bloodsworth waren überzeugt. Ihre Aussagen klangen schlüssig, ihre Erinnerungen echt. Und dennoch lagen sie falsch – nicht aus Absicht, sondern weil das menschliche Gedächtnis so funktioniert. In der IT darf es diesen Spielraum nicht geben. Denn wenn es darauf ankommt, brauchen Sie keine Erinnerung. Sie brauchen Beweisbarkeit.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FAST LTA
Herr Marek Birkenhauer
Rüdesheimerstr. 11
80686 München
Deutschland

fon ..: +49 89 89047851
web ..: https://www.fast-lta.de
email : Marek.Birkenhauer@fast-lta.de

FAST LTA – Zero Loss Speichersysteme für sensible Daten

FAST LTA ist der Spezialist für Zero Loss Speichersysteme, die auf maximale Datensicherheit und Privatsphäre ausgelegt sind. Unsere langlebigen und wartungsarmen Hardwarelösungen, kombiniert mit integrierter Software zur Datensicherung und Vor-Ort-Wartungsverträgen von bis zu 10 Jahren, bieten eine kostengünstige und langfristige Speicherung für Archiv- und Backup-Anwendungen. Tausende Installationen in den Bereichen Healthcare, öffentliche Verwaltung, Dienstleistung und Industrie & Handel belegen die Zuverlässigkeit und Sicherheit unserer Lösungen.

Mit unserem Silent Brick System bieten wir eine flexible, modulare Speicherlösung, die für Cold Storage und große VTL-Archive ebenso geeignet ist wie für schnelle und zuverlässige Backup- und Recovery-Prozesse. Die robusten Silent Bricks eignen sich hervorragend für die langfristige und sichere Aufbewahrung großer Datenmengen, während das Silent Brick Pro System maximale Performance und hohe Datenübertragungsraten von bis zu 6 GB/s bietet – ideal für Unternehmen, die auf schnelle Wiederherstellungszeiten angewiesen sind. Die modulare Erweiterbarkeit ermöglicht es, Speicherkapazitäten auf bis zu 6 Petabyte zu skalieren und dabei höchste Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Für unveränderliche Archivierung bietet FAST LTA zudem die Silent Cubes – bewährte Spezialspeicher zur WORM-Archivierung. Diese marktführende Lösung in deutschen Krankenhäusern und Behörden schützt sensible Daten unveränderlich und nachhaltig gemäß gesetzlicher Anforderungen und entlastet gleichzeitig Ihre Datensicherung und Ihr IT-Budget.

Zusätzlich bietet FAST LTA mit Silent AI eine innovative KI-Appliance speziell für den Mittelstand und KRITIS-Einrichtungen, die ohne Cloud-Anbindung auskommt und höchste Standards in Sachen Datenschutz und Datensicherheit erfüllt.

Pressekontakt:

FAST LTA
Herr Marek Birkenhauer
Rüdesheimer Str. 11
80686 München

fon ..: +49 89 89047851
email : Marek.Birkenhauer@fast-lta.de