InterCloud und Anapaya machen Cloud-Konnektivität via SCiON-Internet sicher

Zuverlässiger Zugang zur öffentlichen Netzwerkumgebung ohne Unterbrechungen und Sicherheitsprobleme

BildParis / Zürich, 27.01.2022.- InterCloud, führender Anbieter von Cloud-Konnektivität, hat sich mit dem SCiON-Anbieter Anapaya Systems zusammengetan, um Unternehmen eine sichere Möglichkeit zu bieten, sich mit ihren Cloud-Umgebungen zu verbinden. Die dazu verwendete SCiON-Technologie (Scalability, Control and Isolation on Next-Generation Networks) ermöglicht ein neues, B2B-orientiertes Internet – pfadbewusst, hochverfügbar, performant und sicher – für alle Cloud-Umgebungen wie Alibaba, AWS, Azure, Google, Oracle, OVH, SAP und IBM.

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Durch die jüngste Partnerschaft mit Anapaya Systems können InterCloud-Kunden mit der „Software Defined Cloud Connectivity-Plattform“ des Unternehmens, die im SCiON-Internet integriert ist, auf ihre Clouds zugreifen. SCiON-Internet ist das sicherste und zuverlässigste offene Inter-Domain-Routing-Protokoll, das von Grund auf entwickelt wurde, um Informations-Eigentümern die volle Kontrolle über den Datenfluss ihrer Informationen zu geben.

Sicherer und zuverlässiger Zugang zu Cloud-Umgebungen mit SCiON

„Sichere Konnektivität zur Cloud ist geschäftskritisch, vor allem angesichts des beschleunigten Tempos der digitalen Transformation“, erklärt Jérôme Dilouya, Mitgründer und CEO von InterCloud. „Sie führt zu mehr Arbeitslasten, die über mehrere Cloud-Anbieter verteilt gehostet werden. Dank der Zusammenarbeit mit Anapaya können wir unseren Kunden den Zugang zu ihren Cloud-Umgebungen mit SCiON ermöglichen – der neuesten Netzwerkinnovation, die die Sicherheit und Zuverlässigkeit von privaten Netzwerken mit der Flexibilität des Internets kombiniert.“

Trotz seiner Flexibilität und Offenheit kann man sich nicht darauf verlassen, dass das herkömmliche Internet Sicherheit, Leistung oder Kontrolle auf professionellem Niveau garantiert. SCiON ist eine neue, hochmoderne Technologie, die an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich in Zusammenarbeit mit Anapaya Systems entwickelt wurde, um kritische Geschäftsdaten sicher und effizient über das Internet zu transportieren – mit der Zuverlässigkeit und Flexibilität eines privaten Netzwerks.

Anbindung an die Cloud auf der ganzen Welt sicher machen

„Unternehmen, die große Mengen an Kapital in Cloud-abhängige Anlagen investieren, benötigen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsgarantien, so lange sie sich in einer öffentlichen Netzwerkumgebung befinden“, betont Martin Bosshardt, CEO von Anapaya Systems. „SCiON ist die einzige Konnektivitätslösung, die dazu in der Lage ist. SCiON wurde entwickelt, um die Ursachen für die Sicherheitsprobleme des Internets zu lösen. Unsere Partnerschaft mit dem führenden Cloud-Konnektivitätsanbieter InterCloud wird die Anbindung an die Cloud für Unternehmen auf der ganzen Welt sicherer machen.“

Durch den Einsatz des SCiON-Internets können Unternehmen ihre Geschäftskontinuität sichern und ihre globale Leistung steigern. SCiON ermöglicht einen zuverlässigen Zugang zu einer öffentlichen Netzwerkumgebung ohne das Risiko spürbarer Unterbrechungen oder Sicherheitsprobleme, und zwar für alle Cloud-Umgebungen wie Alibaba, AWS, Azure, Google, Oracle, OVH, SAP und IBM.

Anapaya Systems

Anapaya Systems AG ist ein Schweizer Unternehmen, dessen Ziel es ist, ein internationales Ökosystem aufzubauen, das SCiON-gestützte Dienste für eine zuverlässigere, sicherere und stabilere Netzwerk-Erfahrung bereitstellt. Die Lösungen geben Organisationen in aller Welt die Möglichkeit, sensible Geschäftsdaten sicher und transparent durch das Netzwerk zu transportieren und dabei Informationen zwischen Unternehmensstandorten, Partnern und Cloud-Anbietern auszutauschen. Der Firmensitz der Anapaya Systems AG ist in Zürich, Schweiz. https://www.anapaya.net

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BILDER

Jérôme Dilouya, Mitgründer und CEO von InterCloud
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Martin Bosshardt, CEO von Anapaya Systems
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InterCloud ist der einzige Anbieter von softwaredefinierter Cloud-Interkonnektivität (Software-Defined Cloud Interconnect SDCI), der sichere gemanagte End-to-End-Dienste anbietet. Die API-zentrierte Plattform von InterCloud vereinfacht und beschleunigt Netzwerkvorgänge und verbessert so die Leistung und Transparenz von Unternehmensressourcen, die über mehrere Standorte und unterschiedliche Cloud-Anbieter verteilt sind. Als Premium-Partner der großen Cloud-Service-Provider (CSPs) bietet InterCloud optimale Konnektivitätslösungen, die auf den Bedarf des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind. https://intercloud.com

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OMIGOD-Schwachstelle schon nach wenigen Stunden von DarkIoT ausgenutzt

Nur Stunden nach PoC für monatlichen OMI Patch

BildLaut den Sicherheitsforschern von Radware benötigten die Betreiber des Dark.IoT-Botnets nur wenige Stunden, um Exploits der OMIGOD-Schwachstelle im OMI-Dienst (Open Management Infrastructure) von Microsoft Azure in ihr Botnet zu integrieren. Schon kurz nach der Veröffentlichung des Proof of Concept (PoC) für den monatlichen OMI Patch nutzten sie die Schwachstelle, um ihr Botnetz um verwundbare Linux-Instanzen in Azure zu erweitern.

„Wir verfolgen die Aktivitäten hinter der Dark.IoT-Kampagne nun schon seit mehreren Monaten“, sagt Daniel Smith, Head of Research bei Radware. „Dark.IoT hat sehr schnell neue Exploits hinzugefügt, sobald diese öffentlich bekannt wurden. Der OMIGOD-Exploit wurde innerhalb von Stunden nach der Veröffentlichung des Proof of Concept auf Github hinzugefügt.“ Laut Smith nutzten die Betreiber diese Gelegenheit, um auch eine erst kürzlich entdeckte Schwachstelle in der Lieferkette von IP-basierten Kameras mit UDP-Technologie (ICSA-21-208-03) hinzuzufügen.

„Es ist nicht das erste Mal, dass böswillige Akteure Cloud-basierte Linux-Instanzen für Kryptomining anvisieren“, sagt Pascal Geenens, Director Threat Intelligence bei Radware. „Die Dark.IoT-Betreiber hingegen zielen ausschließlich darauf ab, diese Schwachstelle auszunutzen, um die Bandbreite ihres Botnetzes für DDoS-Angriffe zu erhöhen.“

Ein ausführlicher Threat Alert (in englischer Sprache) steht unter https://www.radware.com/security/threat-advisories-and-attack-reports/dark-iot-omigod-update zum Download zur Verfügung.

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Oracle ULA – Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?

Mittlerweile nutzen viele Kunden die Cloud-Angebote wie AWS, Microsoft Azure, IBM oder andere Services. Immer wieder fragen sich Software Asset Manager, ob eine Oracle ULA auch die Oracle Software in

Bild„Bei einer Oracle ULA kann man so viel Oracle nutzen, wie man will. Zudem kann man die Cloud-Nutzung damit abdecken und hat nach der Laufzeit x-mal mehr Lizenzen, als man wirklich benötigt“, so die Meinung in vielen Software Asset Management Abteilungen.

Ganz so einfach ist es mit der Oracle ULA nicht!

Zunächst einmal ist eine Oracle ULA (Oracle Unlimited License Agreement) eine spezielle Form eines Konzernvertrages für Oracle Software. Dabei hat der Kunde für ein vorab vereinbartes Produktbundle für eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte zu installieren und zu nutzen. Bei Abschluss der Oracle ULA wird gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb der ungefähre Installationsbedarf der Produkte im gewählten Zeitraum geschätzt. Dies bildet dann die Basis für die Preisfindung der Oracle ULA.

Am Ende der Vertragslaufzeit, welche in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren beträgt, findet eine sogenannte Zertifizierung/Bestätigung der Oracle ULA statt. Oracle LMS (License Management Services) prüft dabei, in welchem Ausmaß der Kunde die betrefenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl benötigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt – unabhängig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab geschätzten Deploymentzahl liegt.

Die Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Ausprägungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig geändert und viele Interessierte fragen sich:

Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?

Die Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Verträge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen unüblichen Beschränkung, kann unlimitiert genutzt werden – auch in der Cloud.

Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung

Bei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelmäßig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um während der Laufzeit Lizenzen für die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen möchte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitzählen. Dabei beruft sich Oracle auf das „Licensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment“-Dokument. In diesem Dokument wird die Zählung der bereitgestellten Lizenzen für Cloud-Anwendungen ausgeschlossen. Dies ist für die Oracle-Kunden nach Beendigung der Oracle ULA ein großes Problem. Wenn nur die Lizenzen bei der Zertifizierung gezählt und festgeschrieben werden, die auf eigenen Systemen genutzt werden, dann ist der jeweilige Oracle-Kunde non-compliant in Bezug auf seine Cloud-Nutzung nach Beendigung der Oracle ULA und er müsste Lizenzen nachkaufen – so die Ansicht von Oracle. Oracle´s Lösung hierfür ist grundsätzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erhöhung der Wartungskosten führt.

„Schaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Verträge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angeführten Dokument um ein öffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Verträgen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten“, meint Rechtsanwalt Sören Reimers, Geschäftsführer von ProLicense und Experte für Oracle ULA-Verträge. „Gleiches gilt für Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. Es muss eins zu eins gezählt werden“, verdeutlicht Christian Grave, ebenfalls Geschäftsführer von ProLicense und Experte für Oracle Lizenzierung.

Wie sollte man sich bei der Oracle ULA-Zertifizierung verhalten?

„Für Kunden ist es absolut wichtig, von vornherein ganz klar auf die vertraglichen Vereinbarungen zu pochen“, rät Rechtsanwalt Reimers. „Oracle wird alles versuchen, um den Kunden von diesem Vertrag abzubringen, um die Denkweise Ihres Cloud-Dokumentes durchzusetzen. Dieser Strategie sollte eine klare Absage erteilt werden“, fügt Grave hinzu. Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen.
„Wir schützen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und klären genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde“, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat.

Ist die Oracle ULA die perfekte Lösung für die Zukunft?

„Es ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Verträgen Klauseln einbauen möchte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen“, so Reimers. „Hier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA für den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist“, fügt Grave hinzu.

In einem unverbindlichen Gespräch, können sich betroffene Kunden über Ihre Möglichkeiten informieren. Über die Website von ProLicense können Oracle-Kunden Kontakt zu den unabhängigen Oracle ULA-Spezialisten aufnehmen:

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Herr Markus Oberg
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Die ProLicense GmbH berät Oracle-Kunden seit Jahren zum einen bei Compliancefragen und zeigt Unternehmen zum anderen Wege auf, wie Softwarekosten signifikant gesenkt werden können. Gerade bei den genannten Audits besitzt ProLicense eine besondere Expertise. Die beiden Gründer von ProLicense (Rechtsanwalt Sören Reimers und Diplom-Kaufmann Christian Grave) haben jeweils mehr als acht Jahre in verschiedenen Positionen bei Oracle gearbeitet und kennen sich in allen Lizenz-Fragen zu Oracle-Software tiefgehend aus. Insgesamt besitzen die Berater von ProLicense kumuliert mehr als 80 Jahre Erfahrung in der Tätigkeit beim Hersteller Oracle. ProLicense ist ein vollständig unabhängiges Beratungsunternehmen, erhält keine Vergütungen von Oracle und bezieht keine Kickbacks von anderen Softwarevertrieben. Die Vergütung der ProLicense GmbH erfolgt in der Regel erfolgsbasiert direkt vom Kunden.

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