Corporate Design Preis 2026 für wirDesign: Auszeichnung für den Markenrelaunch der Concordia

Der von wirDesign begleitete Markenstrategie- und Corporate-Design-Relaunch der Concordia Versicherung wurde mit dem renommierten Corporate Design Preis 2026 ausgezeichnet.

BildDer Markenstrategie- und Corporate-Design-Relaunch der Concordia Versicherung wurde mit dem renommierten Corporate Design Preis 2026 ausgezeichnet. Damit würdigt die unabhängige Jury einen Markenauftritt, der zeigt, wie sich eine traditionsreiche Versicherungsmarke glaubwürdig weiterentwickeln lässt – ohne ihre Identität zu verlieren.

Eine Marke neu geschärft
Gemeinsam mit der Concordia hat wirDesign die Markenstrategie weiterentwickelt und die Positionierung »Unsere Gemeinschaft ist deine Absicherung.« geschärft. Ziel war es, das besondere Gemeinschaftsverständnis des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit sichtbar zu machen und in eine Markenwelt zu übersetzen, die den Anforderungen einer digitalen Zukunft gerecht wird.

Strategie wird sichtbar
Im Rahmen eines interaktiven Strategieprozesses entstand ein Corporate Design, das Nähe und Klarheit verbindet. Eine eigens entwickelte Typografie, ein flexibles Icon-System, authentische Bildwelten sowie eine reduzierte Gestaltung schaffen einen konsistenten Markenauftritt über alle analogen und digitalen Touchpoints hinweg. Das Ergebnis ist eine Markenwelt, die Vertrauen schafft, Orientierung gibt und die Concordia modern, nahbar und zukunftsfähig positioniert.

Kontinuität als Stärke
Die Jury würdigte insbesondere den evolutionären Ansatz des Relaunchs. Statt auf einen radikalen Bruch zu setzen, entwickelt das neue Corporate Design die über 160-jährige Geschichte der Concordia konsequent weiter. Die vertraute Identität bleibt erhalten und gewinnt zugleich an Klarheit, Relevanz und Zukunftsfähigkeit. Gerade in einem Markt, in dem viele Marken austauschbar wirken, setzt die Concordia damit bewusst auf Authentizität, Gemeinschaft und Vertrauen.

»Die Auszeichnung bestätigt unseren Anspruch, die Marke Concordia für die Zukunft aufzustellen – mit ihrer besonderen Herkunft und Geschichte im Rücken. Denn unsere Marke erzählt nun, wofür die Concordia seit jeher steht: Gemeinschaft, Verlässlichkeit und persönliche Nähe. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit wirDesign die Voraussetzungen geschaffen, um auch künftig relevant und anschlussfähig zu bleiben«, so Jan-Hendrik Diederich, Abteilungsleiter der Ganzheitlichen Kommunikation und verantwortlich für die Markenführung bei der Concordia Versicherung.

Mit der Auszeichnung beim Corporate Design Preis 2026 wird ein Projekt gewürdigt, das zeigt, wie strategische Markenführung und Corporate Design gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit einer Marke leisten können.

Link: Concordia auf der Seite des Corporate Design Preis 2026
Link: Concordia-Case auf der wirDesign-Website
Link: Concordia-Newsroom mit Bild- und Videomaterial

Über den Corporate Design Preis
Seit über drei Jahrzehnten würdigt der Corporate Design Preis wegweisende Arbeiten in den Kategorien Launch-Design, Relaunches und identitätsstiftende CD-Elemente. Er zeichnet Unternehmen, Agenturen und Designer des deutschsprachigen Raums aus, die durch ihre visuelle Identität Marken auf unverwechselbare Weise stärken. Die Jury aus namhaften Experten der Designbranche, Wirtschaft und Wissenschaft wählte aus allen zugelassenen Einreichungen 2026 insgesamt 34 Preisträger in neun Kategorien aus. Dabei standen Kriterien wie Innovationskraft, gestalterische Qualität, Umsetzungsstärke und ganzheitliche Wirkung im Vordergrund.

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Die wirDesign communication AG ist eine kreative Marken- und Designberatung. Seit der Gründung 1982 ist wirDesign unabhängig und inhabergeführt. Mit 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Braunschweig und Berlin ist wirDesign seit Jahren konstant in den Top Ten deutscher Agentur-Rankings. Als Experte für ganzheitliche Markenentwicklung ist die Agentur der Partner für Markenstrategie, Design, Kommunikation, Technologie, Management und Markenaktivierung. wirDesign arbeitet seit vielen Jahren nach New Work-Ansätzen – selbstverantwortlich und ohne formelle Hierarchien. wirDesign erstellte 2024 erstmalig eine Gemeinwohlbilanz. Als zertifiziertes Unternehmen der Economy for the Common Good engagiert wirDesign sich dafür, das Wirtschaftssystem zum Wohle von Mensch und Natur umzugestalten. Zu den Auftraggebern der Agentur gehören u.a. Bertelsmann Stiftung, Bosch, BRITA, Bundesverband der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken, civey, comdirect, Concordia, degewo, DEKRA, DSGV, EnBW, EEX Group, FUCHS, Hannover Re, Hildegard Braukmann, HOMAG, HUK24, KWS Saat, Medios, Sana Kliniken, Städtische Werke Magdeburg, Sulzer, Terre des Hommes, TÜV Rheinland, Volkswagen, Versicherungskammer Bayern und VR Payment.

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Reply stellt die zehn Finalisten des Reply AI Film Festivals 2026 vor

Unter der Leitung von Gabriele Salvatores gibt die Jury am Sonntag, den 6. September, in Venedig die Gewinner bekannt.

BildMit der dritten Ausgabe etabliert sich das Reply AI Film Festival als Plattform für Film, Kreativität und Künstliche Intelligenz. Der internationale Wettbewerb, initiiert und durchgeführt von Reply [EXM, STAR: REY], richtet sich an Kreative aus aller Welt, die bei der Produktion von Kurzfilmen und unter dem diesjährigen Motto „Imaginatio Nova“ mit neuen KI-Technologien und -Tools experimentieren. Nun stehen die zehn Finalisten fest.

Das Festival findet im Rahmen der 83. Internationalen Filmfestspiele der Biennale di Venezia statt. Aus über 3.000 eingereichten Kurzfilmen aus 76 Ländern schafften es zehn Produktionen in die letzte Runde. Die Finalisten stehen im Mittelpunkt der Preisverleihung, die Reply gemeinsam mit Mastercard am Sonntag, dem 6. September, in der Match Point Arena des Tennis Club Venezia auf dem Lido veranstaltet. Wettbewerb und Preisverleihung rücken neue Formen des filmischen Erzählens in den Fokus und bringen aufstrebende Talente, technologische Innovationen und kreative Visionen zusammen.

Die Gewinner werden von einer internationalen Jury unter dem Vorsitz des Oscar®-prämierten Regisseurs und Drehbuchautors Gabriele Salvatores ausgewählt. Teil der Jury sind außerdem Rob Minkoff, Co-Regisseur von „Der König der Löwen“, Catherine Hardwicke, Regisseurin des Welterfolgs „Twilight“, Jed Weintrob, Regisseur und Partner bei 30 Ninjas, Giacomo Mineo, VFX-Supervisor für Produktionen wie „Oppenheimer“ und „The Odyssey“ von Christopher Nolan, Jacopo Reale, Gewinner des Reply AI Film Festivals 2025, sowie Christina Lee Storm, vielfach prämierte Filmproduzentin und ehemalige Führungskraft bei DreamWorks Animation und Netflix, die heute als Head of Studio bei Secret Level tätig ist. Zum Gremium zählen darüber hinaus Nils Hartmann, Executive Vice President von Sky Studios Italia und Produzent erfolgreicher Serien wie „Gomorrha“, „The Young Pope“ und „ZeroZeroZero“, Brian Welk, Filmjournalist bei IndieWire, Denise Negri, Filmjournalistin bei Sky Italia, Filippo Rizzante, Chief Technology Officer von Reply, sowie Guillem Martinez Roura, AI & Robotics Lead bei der UN-Initiative „AI for Good“, die sich für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zum gesellschaftlichen Nutzen einsetzt.

Neben dem Preis für den besten Kurzfilm vergibt die Jury zwei Sonderpreise für Werke, die sich durch ihren besonderen Einfluss und ihre innovative Anwendung von KI auszeichnen: Der „AI for Good Award“, der in Zusammenarbeit mit der International Telecommunication Union (ITU) verliehen wird, würdigt den Kurzfilm, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) besonders überzeugend interpretiert. Der „Reply AI Studios Grand Prix“ wird an das Projekt verliehen, das während des gesamten kreativen Prozesses die höchste Innovationskraft und Exzellenz beim Einsatz von KI zeigt.

Die eingereichten Beiträge wurden anhand der Kriterien Kreativität, Produktionsqualität und KI-Einsatz in allen Phasen der Filmproduktion – vom Drehbuch bis zur Postproduktion – ausgewählt. Die zehn Finalisten sind:

„A Face Only A Mother Could Love“ von Robert Gaudette (Regisseur / KI-Filmemacher, Kanada):
Als einsamer Tänzer in Paris ist Marcel fest von seiner eigenen Schönheit überzeugt. Sein zurückgezogenes Leben verändert sich, als eine Frau, die ihn über Jahre hinweg heimlich beobachtete, ihn eines Tages in einem Park anspricht. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Verbindung. Für die visuelle Umsetzung des Drehbuchs kamen Grok, Nano Banana und Seedance zum Einsatz. KI war die einzige Möglichkeit, das Drehbuch kostengünstig ohne Schauspieler und Filmteam zum Leben zu erwecken.

„Centenarian Kindergarten“ von 2xLabs (Designstudio / Visual Artists, China):
In einer dystopischen Zukunft des Jahres 2090 liegt die Geburtenrate bei null. Vier Hundertjährige fliehen aus einer sterilen Einrichtung, in der KI-gesteuerte Betreuungssysteme die Bewohner wortwörtlich zum Glück zwingen. Auf der Suche nach Freiheit kämpfen die vier darum, ihre menschliche Unvollkommenheit und damit ein Stück ihrer Identität zurückzugewinnen. Mithilfe von Nano Banana Pro und Jimeng SeedAce 2.0 überwand 2xLabs finanzielle Hürden. So ermöglichte KI es etwa, gealterte Haut in synthetischen Umgebungen realistisch darzustellen – ganz ohne teure futuristische Kulissen oder aufwendige Prothesenmasken.

„GO HOME“ von Simone Paradiso (Regisseur / KI-Filmemacher, Italien):
New York, 1999: Vier Jugendliche entdecken einen verborgenen Militärbunker und geraten in ein Science-Fiction-Abenteuer voller Geheimnisse, Angst und einer rätselhaften Verbindung zu einem Mädchen aus ihrer Gruppe. Das Produktionsteam meisterte praktische und finanzielle Herausforderungen, indem es Higgsfield Soul Cinema, GPT Image 2.0 und Seedance 2.0 nutzte. So ließen sich aufwendige Schauplätze der 1990er-Jahre sowie riesige unterirdische Militäranlagen mit einem kleinen Team realisieren und gleichzeitig den kreativen Entwicklungs- und Überarbeitungsprozess beschleunigen.

„Kev“ von Mike Bennion (Regisseur, Großbritannien):
Der Kurzfilm gewährt einen persönlichen Einblick in das Leben des blinden Kevs und zeigt Menschen, Beziehungen und Dinge, die seinen Alltag prägen. Dabei setzte Mike Bennion Midjourney, Nano Banana, Kling, Veo 3 und ElevenLabs ein, um den sehr persönlichen Film trotz begrenzter finanzieller Mittel zu realisieren.

„Le Drip“ von Alex Naghavi & Ezra Li (Visual Artists / Regisseure, Australien und USA):
Der animierte Kurzfilm erzählt mit seiner malerischen Ästhetik den letzten Tag der Menschheit anhand von Ölgemälden, die zum Leben erwachen, und macht dabei die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen sichtbar. Die Produktion entstand überwiegend mit Flora sowie Nano Banana, Claude, Seedance und Runway. KI verkürzte die Zeit für die aufwendige malerische Animation um ein Vielfaches und machte diese außergewöhnliche Bildsprache auch für unabhängige Filmschaffende zugänglich.

„Little Mes“ von Salad Collective (Creative Studio / Regisseure, Spanien):
Ein innerer Monolog begleitet eine Figur durch verschiedene, parallel existierende Lebenswege und mögliche Zukünfte. Im Mittelpunkt des Kurzfilms steht die Spannung zwischen dem tatsächlich gelebten Leben und den vielen anderen Wegen, die ebenfalls offenstanden. Für die Produktion wurden Kling, Veo 3.1, Seedance und Suno verwendet. KI war das zentrale Medium und sorgte für einen kontinuierlichen Experimentierprozess, um neue Formen des filmischen Erzählens zu erforschen.

„Once Upon a Time on the Dnieper River“ von Yi Wang (China):
Vor dem Hintergrund des russisch-ukrainischen Konflikts im Jahr 2026 erzählt der Film die Geschichte eines Soldaten, der sich am Ufer des Dnipro verirrt und auf eine außergewöhnliche wie gefährliche Mission geschickt wird. Für die Bildgenerierung kam Nano Banana zum Einsatz, für die Videoproduktion Dreamina und Vidu. So ließen sich komplexe moderne Kriegsszenen und nuancierte Dialoge umsetzen, deren Realisierung mit herkömmlichen Produktionsmethoden aufgrund begrenzter Ressourcen schwierig gewesen wäre.

„Passenger“ von Yuanbo Song (Regisseur und KI-Filmemacher, China):
Die Tsunami-Überlebende Mira restauriert die Skulpturen ihrer Eltern. Kurz vor einem verheerenden Erdbeben werden diese von einem mysteriösen Eindringling zerstört. Erst später stellt sich heraus, dass dieser sie in Wirklichkeit retten wollte. Runway Gen 4.5, Higgsfield, Seedance 2.0 und Kling 3.0 waren entscheidend für die effiziente Umsetzung der groß angelegten Katastrophenszenen und zerstörten Stadtlandschaften. Dadurch reduzierte sich der Zeit- und Kostenaufwand im Vergleich zu klassischen Spezialeffekten und CGI-Workflows deutlich.

„The Child of the Sea“ von Ibai Abad (Regisseur und Stop-Motion-Künstler, Spanien):
Im Spanien des 17. Jahrhunderts begibt sich ein Junge mit fischartigen Zügen auf eine Reise, um seine Mutter wiederzufinden. Dabei begegnen ihm Spott, Angst und Ausgrenzung. Der Film setzt sich mit den Themen Anderssein, Zugehörigkeit und Akzeptanz auseinander. Für die Produktion kombinierte der Künstler Magnific und menschliche Nachbearbeitung. Entsprechend fungierte KI als Produktionsassistent und trug dazu bei, eine detailreiche Stop-Motion-Welt zu erschaffen, die mit traditionellen physischen Methoden weder technisch noch finanziell realisierbar gewesen wäre.

„Website“ von Jiaze Li (Regisseur und Künstler für interaktive Medien, China):
Der spekulative Science-Fiction-Film präsentiert eine Plattform, die Ereignisse aus anderen Welten überträgt, die zuvor als unmöglich galten. Allein das Zuschauen verändert dabei die Realität und beeinflusst die Kultur. Veo 3, Runway, Kling und Seedance 2 sowie eine interaktive Webentwicklung erweiterten den Produktionsprozess und schufen ein immersives Erzählerlebnis.

Auch in diesem Jahr ist die Öffentlichkeit wieder eingeladen, in der Jury mitzuwirken. Bis zum 1. September können Zuschauer die zehn Kurzfilme der Finalrunde auf aiff.reply.com und WeShort ansehen und für ihren Favoriten stimmen. Damit bestimmen sie den Gewinner des Community-Preises mit, der in Zusammenarbeit mit WeShort verliehen wird.

Das Reply AI Film Festival ist Teil der Reply Challenges, einem Programm aus Technologie- und Kreativwettbewerben, mit dem Reply innovative Bildungsmodelle fördert und junge Menschen für Zukunftsthemen begeistert. Die Community zählt inzwischen rund 250.000 Teilnehmer weltweit.

Sky Italia begleitet das Reply AI Film Festival als Medienpartner und stärkt damit die Positionierung des Wettbewerbs im internationalen Medien- und Entertainment-Umfeld.

Reply
Reply [EXM, STAR: REY, ISIN: IT0005282865] ist spezialisiert auf die Konzeption und Implementierung von Lösungen, die auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien basieren. Mit einem Netzwerk hoch spezialisierter Unternehmen definiert und entwickelt Reply Geschäftsmodelle, die durch KI, Big Data, Cloud Computing, digitale Medien und dem Internet der Dinge ermöglicht werden. Reply bietet Beratung, Systemintegration und Digital Services für Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Medien, Industrie und Dienstleistungen, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Verwaltung. https://www.reply.com/de

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Fabio Zappelli
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aluDOOR Industriegehäuse von Rolec gewinnt den Green Good Design Award

Zu 100 % aus recyceltem Aluminium – für fortschrittliche Funktionalität in Form gebracht /“Türöffner für rundum durchdachtes Gehäusedesign“ / verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Energie

BildKurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:

Das zu 100 % aus recyceltem Aluminium hergestellte Industriegehäuse aluDOOR von Rolec hat im Frühjahr 2026 den Green Good Design Award erhalten. Neben dem schonenden Umgang mit Ressourcen und Energie sieht der Hersteller aus Rinteln sein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Konzept gerade auch in der Langlebigkeit des Produkts bestätigt. Diverse Produktfeatures, die für dieses Segment laut Rolec ein Alleinstellungsmerkmal darstellen, sorgen für eine einfache Montage, geringen Wartungsaufwand und einen dauerhaft ausgelegten Einsatz beispielsweise für Maschinensteuerungen.

Rinteln. Nachdem das Aluminiumgehäuse aluDOOR von Rolec bereits 2023 den German Innovation Award erhielt, wurde es im Frühjahr 2026 in den USA auch mit dem Green Good Design Award ausgezeichnet. Als Sonderausgabe des Good Design Awards wurde dieser auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Preis in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben. Unter den 200 eingereichten Produkten aus 30 Ländern gehört aluDOOR zu den zehn ausgewählten Innovationen.

Das Industriegehäuse wurde von Rolec in Rinteln entwickelt und besteht zu 100 % aus recyceltem Aluminium. Dieser wertvolle Werkstoff lässt sich ohne Qualitätsverlust unendlich oft wiederverwerten. Die Verwendung von recyceltem statt von Primäraluminium senkt den Energieverbrauch laut Rolec um 95 % und die CO?-Emissionen um 85 %. Rolec sieht hierin einen wichtigen Schritt in Richtung einer Kreislaufwirtschaft im Industriedesign.

„Wir freuen uns außerordentlich über den Award, denn er bestätigt unser bereits vor vielen Jahren klar formuliertes Unternehmensziel der Nachhaltigkeit. Zu diesem zukunftsorientierten Bestreben gehört unter anderem, dass unser Produktionsstandort in Rinteln vollständig mit Ökostrom betrieben wird. Hierzu nutzen wir zu 40 % den aus unserer betriebseigenen Photovoltaikanlage hergestellten Strom sowie Ökostrom von zertifizierten Anbietern erneuerbarer Energien“, erklärt Rolec-Geschäftsführer Matthias Rose.

Hinzu kommt ein fortschrittliches Wasserrecyclingsystem. Dank eines modernen Vakuumverdampfungsverfahrens, bei dem gereinigtes Wasser während der Oberflächenbehandlung wiederverwendet wird, spart es bis zu 600.000 Liter pro Jahr ein. Abfall- und Materialrecycling werden durch Partnerschaften mit zertifizierten Kreislaufwirtschaftsspezialisten gesteuert, wodurch geschlossene Materialkreisläufe und eine nachgewiesene Umweltleistung gewährleistet werden.

Langlebigkeit und dauerhafter Einsatz des Industriegehäuses

Die Leitlinien dieser Unternehmenspolitik gelten ebenso für die Entwicklung des Industriegehäuses aluDOOR: Im Sinne der Langlebigkeit und des verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen wurde es für eine einfache Montage, Handhabung und Wartung konzipiert. Ein wesentliches Merkmal ist der unverlierbare Deckel, der einen dauerhaften Einsatz für Maschinensteuerungen etc. unterstützt.

So bezeichnet der Hersteller Rolec die aluDOOR-Gehäuse als „zeitgemäße Verpackung für innovative Industrie-Elektronik“. Sie sind universell einsetzbar. Einige der vielen Anwendungsgebiete sind Sensor- und Datenlogger, die Automatisierungstechnik und nicht zuletzt Umwelttechnik. Gerade hier schätzen die Kunden auch die besondere Eigenschaft, dass das Gehäuse vollständig aus recyceltem Aluminium gefertigt werden, so Rolec.

Hinzu kommen einige weitere technische Besonderheiten. Erstmals wurde ein echtes Scharnier integriert. Edelstahlschrauben und Edelstahl-Gewindebuchsen sind ebenfalls wesentliche Elemente im Konzept der Langlebigkeit: Gehäusedeckel, die sich nicht mehr öffnen lassen, weil die Deckelschrauben korrodiert sind, gehören dank ihnen endgültig der Vergangenheit an. Bei aluDOOR greifen die Edelstahlschrauben in Edelstahlbuchsen, die in das Unterteil eingegossen sind.

Seinen besonderen Dank für die erfolgreiche Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens richtete Matthias Rose an das firmeninterne-Designteam. Es besteht aus Bernd von der Lippe, Kristof Möller und dem Unternehmensgründer Friedhelm Rose, der die Entwicklung maßgeblich initiiert hatte. Laut Matthias Rose trifft handwerkliches Know-how auf innovative Ingenieurskunst, so der Geschäftsführer weiter, – genau jene Kombination, die den Standort und die Produktion „Made in Germany“ auf Dauer wettbewerbsfähig halte.

Matthias Rose betrachtet die Produktentwicklung ganzheitlich: „Diese Neuerung ist für uns nicht weniger als ein Türöffner für rundum durchdachtes Gehäusedesign im Zeichen des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und Energie. Wenn man die verschiedenen Eigenschaften addiert, ergibt sich für dieses Segment ein klares Alleinstellungsmerkmal. Wir sprechen damit Unternehmen an, die sich ihrerseits ebenfalls einem nachhaltigen Ansatz verpflichtet haben.“

Ein Bestseller bildet die Basis

aluDOOR basiert auf dem Rolec-Bestseller aluCASE. Das 2002 auf den Markt gebrachte Premiumgehäuse fand weltweit bereits starken Absatz und hat sich schnell zu einem der Verkaufsschlager von Rolec entwickelt. Weit über die reine Funktionalität hinaus bestand ein wesentliches Merkmal von aluCASE im optischen Erscheinungsbild. Mit diesem Fokus auf Anwendungen im Sichtbereich – der ersten seiner Art – wurde Rolec zu einem Vorreiter für designorientierte Industriegehäuse mit hohem Gestaltungsanspruch.

Zu den technisch relevanten Eigenschaften mit hohem Mehrwert für die Anwender gehört Matthias Roses Meinung nach zum einen die Integration des Scharniers und somit die Unverlierbarkeit des Deckels. Zum anderen ist die Zertifizierung für die Schutzklassen IP66, 67, 68 und 69K wesentlich. So ist das Industriegehäuse für ein dauerndes Untertauchen bis maximal 1,2 Meter Wassertiefe für maximal zwei Stunden geeignet.

Das aluDOOR-Sortiment ist in zwei Serien aufgeteilt: Die aluDOOR ADF-Gehäuse sind mit einer Vertiefung im Deckel ausgestattet, die für die Aufnahme von Folientastaturen und Touch-Anwendungen vorgesehen ist. Die aluDOOR ADO-Varianten hingegen verfügen über einen planen Deckel, der je nach den Wünschen und Anforderungen der Auftraggeber mit Firmenlogo, Kennzeichnungen oder anderen Aufdrucken versehen werden kann.

Beide Varianten haben jeweils zwei Befestigungskanäle – einen für den Deckel und einen weiteren zur Befestigung des Gehäuses am Maschinenkörper. Das Gehäuse lässt sich somit in geschlossenem Zustand montieren. Beide aluDOOR-Serien sind in jeweils zehn verschiedenen Größen erhältlich – mit einer Bandbreite von 120 x 90 x 70 mm bis 280 x 170 x 90 mm.

Dank eines Öffnungswinkels von 100 Grad ist das Innere des Gehäuses leicht zugänglich. Die Montageebenen werden mit Designblenden aus Aluminium abgedeckt, die standardmäßig in Silber matt oder Anthrazit ausgeführt sind. Auf Wunsch sind sie – genau wie die Gehäuse selbst – in allen RAL-Farben individualisierbar.

Weitere Infos: https://rolec.de

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ROLEC
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Deutschland

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Firmen-Kurzportrait: ROLEC Gehäuse-Systeme GmbH

„Human. Design. Technology“: So lautet das Leitbild der ROLEC Gehäuse-Systeme. Die Leidenschaft für Gehäuse bildete 1987 den Ausgangspunkt für die Gründung der Firma ROLEC durch Friedhelm Rose und seinen Sohn Matthias Rose. Das Unternehmen setzte von Beginn an auf innovative Ideen und zukunftsweisende Technologien. So entstehen bei ROLEC Industriegehäuse, die schon traditionell Maßstäbe in Sachen Technik, Qualität und Design setzen.

Das umfangreiche Portfolio bietet hochwertige Produkte aus verschiedenen Segmenten wie etwa mobile und stationäre Gehäuse aus Aluminium, Polyester oder ABS, HMI-Gehäuse, Tragarmsysteme und Zubehör. Zahlreiche nationale und internationale Patente belegen die Innovationskraft des Unternehmens.

Nach wie vor ist ROLEC ein konzernunabhängiges Familienunternehmen, in dem Matthias Rose, seine Schwester Betty Rose und Patrick Morte Lopez, der Sohn von Matthias Rose, nun in zweiter und dritter Generation gemeinsam die Geschäfte führen. Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung sind erklärte Unternehmenszeile und finden Nachhall im vielfältigen Engagement für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

www.rolec.de

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