Ruf der Wildnis
Posted by PM-Ersteller - 04/02/20 at 02:02:21 p.m.Ab dem 20. Februar 2020 bringt der Film „Ruf der Wildnis“ mit Harrison Ford den Yukon ins Kino
Bochum, 4. Februar 2020 – Wild, ungezähmt und ziemlich cool. Das ist nicht nur Harrison Ford in der Rolle des Jack Thornton, der im Kinofilm „Ruf der Wildnis“ am kanadischen Klondike-River nach Gold schürft, sondern auch das kanadische Territorium Yukon selbst – damals, in den 1890ern zu der Goldrausch-Zeit ebenso wie heute.
Der Yukon – Oder: Was hältst Du von einem Abenteuer?
„Der Yukon …“, flüstert Harrison Ford in der Rolle des Jack. „Willkommen am Ende der Welt!“ Das Ende der Welt beginnt dort, wo die Zivilisation aufhört und die Wildnis beginnt: am nordwestlichen Ende Kanadas. Wo im Winter bei eisigen Temperaturen das Abenteuer in die atemberaubende Natur lockt und im Sommer die Mitternachtssonne nicht enden wollende Outdoor-Erlebnisse ermöglicht. Wo sich Besucher fühlen können wie Jack beim Blick auf die Goldrausch-Region am Klondike: „Was hältst du von einem Abenteuer? Jenseits aller Wege?“, fragt er, während er sich einen Pfad durch das Gestrüpp bahnt. Der Film „Ruf der Wildnis“ macht in spektakulären Naturbildern – Auge in Auge mit dem Wolf, stehend auf brüchigem Eis, kämpfend mit Naturgewalten – die Goldrausch-Zeit Ende des 19. Jahrhunderts am Klondike lebendig und Lust auf Abenteuer in der wilden, rauen und zugleich erhebenden kanadischen Natur.
Auf den Spuren der Abenteurer durch die Wildnis
„Wir ziehen los! Du und ich. Dahin, wo noch nie jemand war“, sagt Jack. „Wie wär’s?“ Klar! Lass uns den Yukon entdecken! Wer auf den Spuren Jacks und seines Hundes Buck die Wildnis spüren und die Goldrauschzeit atmen und den Herzschlag des wilden Territoriums hautnah erleben will, der sollte seinem Herzen und dem Ruf der absolut coolen Abenteuer im Yukon folgen:
Gold suchen und Glück finden
In die Fußstapfen des goldsuchenden Jacks begeben sich Abenteurer am besten auf eine der waschechten Gold-Touren – und findet dabei garantiert sein Glück. Vielleicht in Form kleiner Gold-Nuggets in der Schürfschale, vielleicht auch nur bei der Erfahrung des Goldwaschens und dem Gefühl, mit den Füßen an einem legendären historischen Ort zu stehen und zu spüren, dass es nicht allein Gold ist, was glücklich macht! Wer noch mehr Abenteuer sucht, fliegt mit dem Wasserflugzeug über die kanadische Wildnis und betrachtet den Flusslauf von oben – ein garantiert einzigartiges Erlebnis ¬- oder genießt das Sein in den kanadischen Weiten.
Ins Weltall blicken und Polarlichter sichten
Glitzernde Momente gibt’s am Klondike River nicht nur im Boden, sondern auch am Himmel, etwa auf einer Polarlichter-Tour, auf der Abenteurer das magische Polarlicht von den besten Aussichtspunkten des Nordens beobachten schimmern sehen und, wie Jack und Buck, den Blick ins blaugrüne Universum gerichtet, eine unvergessliche Zeit erleben können. Ob im Tipi oder im Jacuzzi – das bewegende Schimmern der Aurora Borealis zwischen den funkelnden Sternen ist ein unvergessliches Erlebnis.
Eins werden mit Hunden und der Natur
Unvergesslich ist es garantiert auch, gemeinsam mit Huskys loszuziehen und die Natur zu durchqueren. Es gibt kein besseres Erlebnis, als bei einer Hundeschlitten-Tour die Energie, die Power und die Kraft der Hunde und der Natur zu spüren. Entweder als Tages-Trip oder aber als mehrtägige Tour mit Übernachtung in der verschneiten Wildnis. Das geht übrigens auch im Sommer, bei milden Temperaturen – auf den einzigartigen Sommer-Husky-Touren durch die weite wilde Natur des Yukon. Auf den Spuren von Jack sollten Abenteurer auf keinen Fall den Start eines Hundeschlitten-Rennens verpassen, etwa den des berühmten Yukon Quest im Februar!
Auf dem Wasser durch Wildnis und Weite gleiten
Wer wogende Wellen unter sich spüren und, wie einst die Goldsucher der 1890er Jahre, die Kraft und Schönheit des Yukon-Rivers live erleben möchte, wählt die moderne Variante und paddelt über die Gold-Route mit einem Stand-up-Board oder begibt sich auf eine intensive und unvergessliche Erlebnis-Kanu-Tour den Yukon River entlang. Schroffe Felsen, grünschimmernde Wälder sowie Elche, Wölfe und Bären säumen das Ufer, Biber und Fischotter tauchen aus den Fluten auf und in der Ferne erscheinen die Goldsucherstätten hinter der Uferböschung. Am Ende eines Tages auf dem Wasser wird an Land über dem Lagerfeuer der selbst gefangene frische Fisch gegrillt und in die Sterne geschaut.
„Stairway to heaven“ – Den legendären Chilkoot-Bergpass erklimmen
Der Berg ruft! In Karawanen kraxelten Glücksucher aus aller Welt über den Bergpass. Wer heute den mittlerweile legendären Chilkoot Pass wandernd bezwingen möchte, startet in Whitehorse und begibt sich auf die 55 Kilometer lange Wildnis-Wanderroute bis nach Alaska. Man bestaunt den Flug der Adler, hört das Knirschen und Knacken unter seinen Füßen, atmet tief durch und wird eins mit diesem einsamen und befreienden Ort auf der Spitze der Welt. Der Bergpass ist heute Teil des Klondike Gold Rush National Historical Park und gilt als eines der längsten Outdoor-Museen weltweit.
Den Zeitgeist im Museum aufspüren
Zu den Goldsuchern der damaligen Zeit gehörte auch der Schriftsteller Jack London. In Dawson City gibt es heute noch ein Jack-London-Museum, das an den Schriftsteller erinnert. Zu sehen ist seine Hütte, in der er einst auf Fellen lag und nach dem Goldschürfen Karl Marx und Charles Darwin las. Auch das MacBride Museum macht beeindruckende Facts, Fotos und Nuggets der Goldsucherzeit greifbar und den Ruf der Wildnis und die Sehnsucht der Abenteurer lebendig.
Informationen zum Film: Jack London – „Ruf der Wildnis“ basiert auf einem Klassiker der Weltliteratur
Der bildgewaltige Film „Ruf der Wildnis“ (Original: „Call of the Wild“) basiert auf dem gleichnamigen Abenteuerroman von Jack London aus dem Jahr 1903. Jack London reiste in den 1890er Jahren selbst aus dem sonnigen Kalifornien nach Dawson City im Yukon. Das Gold, das er dort schürfte, brachte ihm jedoch weniger als fünf Dollar ein. Dennoch wurde Klondike für ihn zur Goldgrube. Inspiriert von den rauen Wintern und der ungezähmten Natur, schrieb Jack London zahlreiche Essays und Romane, die ihm nach seiner Heimkehr den Durchbruch als Schriftsteller brachten.
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Abseits von Piste und Pulver
Posted by PM-Ersteller - 02/12/19 at 12:12:41 p.m.Zwölf Tipps für ultimative Winter-Erlebnisse in Kanada
Bochum, den 28. November 2019 – Kanada im Winter, das bedeutet für viele diese Kombination: Ski und Hundeschlitten fahren. Doch das zweitgrößte Land der Erde hat in der kalten Jahreszeit weit mehr zu bieten. Vom Pazifik über den Atlantik gibt es außergewöhnliche Dinge abseits der bekannten Pfade zu erleben. Zudem haben Besucher das Ahornland im Winter so gut wie für sich allein. Hier kommen zwölf Highlights für Winter-Abenteuer in Kanada quer durch die Provinzen – vom Ziplining über Erlebnisse auf Eisstraßen und gefrorenen Seen bis zum Nordlichter schauen. Neben dem gewissen Coolness-Faktor haben alle Erlebnisse eines gemeinsam: Immer schön warm anziehen!
1. Neufundland und Labrador: Mit dem Schneemobil Neufundlands wilde Küsten entlang
Bis zu sechs Meter Schnee im Jahr, 17.500 Kilometer Küstenlinie und mindestens ebenso viele tolle Aussichten: Das klingt nach besten Voraussetzungen für den ultimativen Kick auf schnellen Kufen. In Neufundland und Labrador gibt’s rund 5.000 Kilometer Schneemobiltrails durch tief verschneite Winterwunderlandschaften im leeren Innern und entlang der spektakulären Küsten. Achtung: Suchtgefahr!
2. Nova Scotia: Cooler als cool – Wein aus der Kälte
Was ist cooler als cool? Genau! Eiswein aus Nova Scotia in Nova Scotia trinken! Nicht nur, dass die neuschottischen Weinbauern auf nicht allzu schlimmen Winterwind und Schneefall hoffen müssen, sie müssen auch die richtige Nacht und den richtigen Moment abwarten, um die zu Glasmurmeln gefrorenen Trauben zu ernten und zu pressen. Die Früchte ihrer Mühen präsentieren sie im Herbst auf dem Nova Scotia Icewine Festival, sowie den Winter über auf ihren Weingütern, etwa beim Icewine Dinner der Lightfood & Wolfville Winery.
3. Prince Edward Island: Walk on the White Side
Badesachen sollten unbedingt gegen Winterbekleidung ausgetauscht werden, aber ansonsten machen die endlosen Strände und Wanderwege durch die Dünenlandschaften des Prince Edward Island National Park im Winter genauso viel Spaß wie im Sommer. Und nach den Spaziergängen in glühende Sonnenuntergänge und zu einsamen Leuchttürmen lockt die auf Seafood spezialisierte Inselküche in den mollig warmen Restaurants.
4. New Brunswick: Gespür für Schnee
Schnee hat besondere akustische Eigenschaften. Neuschnee verschluckt den Schall, die eigenen Tritte werden leiser. Länger liegender Schnee verdichtet sich, wird fester und knirscht unter den Schuhen. Auf Schneeschuhen durch den Mactaguac Provincial Park bei Fredericton zu wandern ist wie ein Besuch bei Andersens Schneekönigin. Mit dem Unterschied, dass es nicht Tränen sind, die das Herz erwärmen, sondern die natürliche Schönheit dieser Winterwunderwildnis.
5. Québec: Auf die Tube drücken
Québec ist Kanadas Tubing-Paradies. Was Tubing ist? Ganz einfach: Allein oder besser noch mit einem ganzen Trupp Gleichgesinnter in einem Reifenschlauch eine Piste hinab sausen. In Québec ist Tubing fast so etwas wie Breitensport. In den Winter Fun Parks der Provinz rasen Jung und Alt talwärts. Die Eisbahnen im Village Valcartier sind sogar die schnellsten in Kanada: Sage und schreibe 80 Stundenkilometer wurden bereits gemessen! Es gibt sogar eine Halfpipe für die Fans der schnellen Schläuche.
6. Ontario: Fallsüchtig werden
Die Niagarafälle im Winter? Na klar! Winterklamotten an, mit dem Journey behind the Falls-Aufzug 50 Meter durch Felsgestein nach unten fahren und zu Füßen der Horseshoe Falls aussteigen! Ohrenbetäubender Lärm der herabstürzenden Wassermassen empfängt die Besucher dort und Abertausende, oft meterlange und baumdicke Eiszapfen in allen Löchern und Ecken der Niagara Gorge. Ein unwirkliches, märchenhaftes Erlebnis, besonders abends, wenn das Licht am Observation Point das Einzige in dieser schaurig-schönen Welt zu sein scheint.
7. Manitoba: Frieren gilt nicht
Erst wenn das Quecksilber bei minus 25 bis 30 Grad Wurzeln geschlagen hat, geht der Spaß in St. Boniface so richtig los: An zehn Tagen im Februar wird im französischsprachigen Viertel von Winnipeg das Erbe jener Voyageurs genannten Pelzhändler gefeiert, die einst durch die Prärien Kanadas zogen. Tanz und Musik, Eis- und Schneeskulpturen-Wettbewerbe und Live-Präsentationen stehen auf dem Programm. Auf keinen Fall verpassen: Das traditionelle Caribou, ein Leib und Seele wärmendes Teufelszeug aus Rotwein, Whisky und Ahornsirup. Das Tänzchen auf dem mit Heu ausgelegten Boden der Snow Bar macht danach noch einmal so viel Spaß!
8. Saskatchewan: Mit Bohrer und Angelroute
Mit über 10.000 Seen ist Saskatchewan ein wahres Anglerparadies. Im Winter geht’s zum Eisfischen – ein bei den Locals überaus beliebter und von vielen Outfittern angebotener Sport. Eisfischen ist leichter als es klingt: Ein Loch ins Eis bohren, eine kleine Holzhütte mit Teppich und Bullerofen darüber stellen und die Leinen auswerfen. Fast noch schöner als das Angeln ist das urgemütliche Hüttenleben bei frisch gebratener Forelle und Craftbier aus einer der Mikrobrauereien in Regina. Und natürlich der Genuss des sternenklaren Nachthimmels nach dem Abendessen. Auch die Chancen, Nordlichter zu sehen, stehen gut!
9. Northwest Territories: Über Eis oder durch die Luft
Im Januar beträgt die Durchschnittstemperatur in Yellowknife knackige minus 26 Grad, minus 35 und kälter ist völlig normal. Doch das Leben erstarrt im Winter keineswegs in der Hauptstadt der Northwest Territories. Wege verkürzen ist angesagt und das ist Spaß pur. Zum Beispiel die Fahrt über die Ice Road nach Dettah, eine 25 Meter breite Straße über den gefrorenen Great Slave Lake. Zwischen Hay River am Südufer und Yellowknife wird mit der über 70 Jahre alten DC-3 der durch die TV-Show Ice Pilots bekannten Fluggesellschaft Buffalo Airways, gependelt. Unvergessliche Eindrücke sind bei dem überirdischen Fahrerlebnis über blütenreines Weiß oder einem Schnack mit dem Piloten der historischen DC-3 garantiert!
10. Yukon: Zur Aurora fliegen
Schon mal die Nordlichter in 12.000 Metern Höhe beobachtet? An Bord einer eigens zu diesem Zweck gecharterten Boeing 737 ist das zwischen dem 23. und 27. Januar 2020 und dann wieder in 2021 möglich. Der Auroraflug startet vom Flughafen in Whitehorse, neben dem Platz im Flugzeug beinhaltet das exklusive Nordlicht-Erlebnis vier Hotelnächte in Whitehorse, alle Shuttles sowie Vorträge von Experten.
11. Alberta: Über Eisblasen wandern
20 Minuten bevor er in den weltberühmten Icefields Parkway mündet, passiert der als Panoramastraße kaum bekannte Highway 11 den fotogenen Abraham Lake. Dieser hält im Winter ein einzigartiges Naturphänomen bereit. Das von Pflanzen auf dem Seeboden ausgestoßene Methangas gefriert auf dem Weg nach oben und bildet dabei Tausende makellose geformte Blasen. Und da starke Winde den gefrorenen See meist schneefrei halten, lässt sich dieses Phänomen bei einem Spaziergang übers Eis aus perfekter Perspektive bestaunen.
12. British Columbia: Per Zipline durch die Berge
Eine Stirnlampe über der warmen Wollmütze und ein schwach schimmerndes Lichtlein in der Düsternis voraus, dann einen Schritt ins Nichts und ab geht die Post: Die Ziptrek Twilight Tour unter den Sternen ist nur eine von neun spektakulären Zipline-Touren, die Ziptrek Ecotours in Whistler im Winterprogramm führt. Wer es noch schneller mag – und von Kopf bis Fuß kältesicher vermummt ist – der kann auf der Ziptrek Eagle Tour auch die fünf längsten und schnellsten Ziplines ausprobieren!
Informationen für die Redaktion:
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