Illegale Käfighaltung bei Geflügelbörse in Ludwigslust-Parchim aufgedeckt – ANINOVA erstattet Anzeige
Posted by PM-Ersteller - 23/10/25 at 09:10:00 a.m.ANINOVA deckt illegale Käfighaltung bei Geflügelbörse in Plauerhagen auf. Junghennen wurden in verbotenen Drahtkäfigen gehalten. Strafanzeige gestellt, Betreiber baut Anlage ab.
ANINOVA liegen Videoaufnahmen vor, die während einer Geflügelbörse in Plauerhagen entstanden sind und gravierende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentieren. Das Material zeigt, wie Hühner (Junghennen) in klassischen Drahtkäfigen ohne Sitzstangen, Nester oder Scharrmöglichkeiten untergebracht sind. Mehrere Tiere werden auf engstem Raum gehalten, die Käfige sind stark verschmutzt, einzelne Tiere weisen deutliche Gefiederschäden auf. Die Käfighaltung von Hühnern ist in Deutschland seit 2010 verboten, da sie den Tieren elementare Verhaltensweisen wie Scharren, Ruhen auf Sitzstangen oder den Rückzug in Nester unmöglich macht. Entsprechend ist auch die kurzfristige Unterbringung in solchen Systemen unzulässig. Das zuständige Veterinäramt des Landkreises Ludwigslust-Parchim bestätigte auf Anfrage, dass „die Haltung der Tiere in den genannten Käfigen generell untersagt ist, also auch für die Präsentation auf der Tierbörse“. ANINOVA liegen darüber hinaus interne Informationen vor, wonach der Betreiber die Junghennen bereits seit dem Jahr 2002 in dieser Käfiganlage hält – seinerzeit mit Zustimmung des zuständigen Veterinäramtes. Auch die Haltung von Junghennen in Käfigen ist gesetzlich untersagt. Dennoch zeigen die Aufnahmen, dass die Tiere über mehrere Tage bis zu einer Woche in der Anlage verblieben, bevor sie in eine Bodenhaltung verbracht wurden. Die massive Verschmutzung der Käfige legt nahe, dass das System regelmäßig genutzt wurde – und damit keine bloß vorübergehende Unterbringung vorlag. „Damit ist klar, dass hier über Jahre hinweg ein Haltungssystem genutzt wurde, das den gesetzlichen Anforderungen in keiner Weise entspricht“, erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Selbst wenn die Anlage einst behördlich genehmigt war, sei diese Form der Haltung heute eindeutig unzulässig – und zwar auch für Junghennen. ANINOVA hat daher Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Schwerin erstattet und das Videomaterial übermittelt. Nun hat sich das Veterinäramt mit dem Betreiber einvernehmlich darauf verständigt, die Käfighaltung einzustellen und die Anlage abzubauen, da die Haltung von Junghennen in Käfigen gesetzlich nicht erlaubt ist. Peifer betont: „Die Bilder aus Plauerhagen zeigen, wie Tiere noch immer in veralteten Systemen leiden müssen, obwohl das Verbot längst gilt. Es ist erschütternd, dass solche Zustände über Jahre bestehen konnten – offenbar mit stillschweigender Duldung der Behörden. Hier braucht es endlich eine konsequente Kontrolle und klare Konsequenzen.“ ANINOVA fordert eine umfassende Aufklärung, wie es trotz des gesetzlichen Verbots über einen so langen Zeitraum zu dieser Form der Tierhaltung kommen konnte, und dass Verantwortlichkeiten klar benannt werden. „Wer Tierleid wirksam beenden möchte, entscheidet sich für eine vegane Lebensweise“, so Peifer abschließend. „Solange Tiere als Ware betrachtet und auf Märkten wie Gegenstände in Käfigen ausgestellt werden, werden sie leiden. Wir alle haben die Möglichkeit, mit unserer Entscheidung für eine pflanzliche Ernährung und einen tierfreundlichen Lebensstil ein Zeichen gegen diese Ausbeutung zu setzen. Nur wenn wir den Konsum tierischer Produkte konsequent hinterfragen und Alternativen wählen, können wir verhindern, dass solche Bilder Realität bleiben.“
Weitere Informationen und Videomaterial hier.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland
fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org
Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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Funktionär eines Bauernverbands aus Rheinland-Pfalz wegen katastrophaler Zustände in Schweinezucht in Kritik
Posted by PM-Ersteller - 16/10/25 at 11:10:56 a.m.ANINOVA deckt massive Tierquälerei in einer Schweinezucht im Märkischen Kreis (NRW) auf. Betreiber ist zugleich Geschäftsführer eines rheinland-pfälzischen Bauernverbands. QS sperrt Betrieb, Amt bestä
Die Tierrechtsorganisation ANINOVA hat schwerwiegende Missstände in einer Schweinezucht im Märkischen Kreis (NRW) dokumentiert. Das Material zeigt verletzte, abgemagerte Schweine, tote und verweste Ferkel, abgeschnittene Schwänze mit Madenbefall sowie massive hygienische und bauliche Mängel in der Stallanlage. Die Zustände verstoßen offenkundig gegen das Tierschutzgesetz und lassen auf ein systematisches Versagen im Betriebsmanagement schließen.
Brisant ist der Hintergrund des Betriebsleiters: Er ist zugleich Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau e. V., Kreisverband Ahrweiler. Während er öffentlich die Interessen der Landwirtschaft vertritt, herrschen auf seinem eigenen Betrieb Zustände, die als Ausdruck von Verwahrlosung und mangelnder Verantwortung gegenüber den Tieren gelten müssen.
„Wer als Funktionär eines Bauernverbands Verantwortung trägt, steht in besonderer Pflicht, die eigenen Werte glaubwürdig vorzuleben“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. „Doch wer gleichzeitig solche Zustände auf seinem Hof zulässt, verliert jede moralische und fachliche Glaubwürdigkeit.“
Nach Angaben des Kreisveterinäramts des Märkischen Kreis wurden bei einer umfangreichen Kontrolle am Dienstag Tierschutz- und Hygienemängel festgestellt und dem Landwirt entsprechende Auflagen erteilt. Das Amt bestätigt auch, dass der Betrieb bereits in der Vergangenheit bei Tierschutzkontrollen negativ aufgefallen ist. Auch hier wurden Auflagen erteilt. Zudem hat das Kontrollsystem QS Qualität und Sicherheit GmbH am Dienstag eine Überprüfung vorgenommen und den Betrieb im Anschluss gesperrt.
Die Zustände haben in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt. Das von ANINOVA veröffentlichte Video erzielte allein auf Instagram über 500.000 Aufrufe, mehr als 13.000 Likes und über 1.000 Kommentare. Viele Menschen zeigen sich fassungslos über das Leid der Tiere, andere äußern Dankbarkeit, dass diese Missstände endlich öffentlich gemacht wurden.
„Solche gravierenden Zustände habe ich selten gesehen“, so Peifer abschließend.
ANINOVA appelliert an die Verbraucher*innen, sich angesichts solcher Enthüllungen für eine pflanzliche, tierleidfreie Lebensweise zu entscheiden – als aktiven Beitrag gegen Tierleid und Ausbeutung.
Weitere Informationen und Videomaterial hier.
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ANINOVA enthüllt: Millionen Hühner leiden für KFC in Brandenburg – aktuelle Bilder belegen Tierquälerei
Posted by PM-Ersteller - 01/10/25 at 09:10:52 a.m.ANINOVA deckt Tierquälerei in Hähnchenmastanlagen auf: Kranke Tiere, tote Hühner, Mängel. Betriebe beliefern Plukon, Hauptabnehmer KFC. „KFC versteckt das Leid hinter Panade.“
. Brandenburg gehört zu den größten Geflügelmast-Regionen Deutschlands. Hier zeigen aktuelle Aufnahmen aus den letzten Monaten einmal mehr die Realität in der Hähnchenmast: Hunderttausende Tiere werden in riesigen Ställen meist ohne Tageslicht auf engstem Raum gehalten. Viele sind krank oder verletzt, mit offenen Wunden oder deformierten Gliedmaßen. Tote Hühner bleiben offenbar tagelang zwischen den Lebenden liegen. Verschmutzungen und bauliche Mängel verschärfen die Situation zusätzlich. „Diese Zustände verdeutlichen: Dieses System ist auf maximale Ausbeutung ausgerichtet – auf Kosten der Tiere“, so Peifer.
Im Betrieb in Stechlin (Landkreis Oberhavel) zeigen die Aufnahmen zahlreiche verletzte und kranke Tiere, viele mit offenen Wunden und Deformationen. Tote Tiere bleiben scheinbar tagelang in den Ställen. In dem Betrieb werden rund zwei Millionen Hühner pro Jahr gemästet. Nach unserem Hinweis kam es zu einer unangemeldeten Kontrolle der „Initiative Tierwohl“, die mit versteckter Kamera dokumentiert wurde. Massive Verstöße wurden festgestellt: fehlendes Beschäftigungsmaterial, keine Strukturelemente und hunderte fehlende Nippeltränken. Das ITW-Siegel wurde daraufhin kurzzeitig entzogen, wenige Tage später jedoch erneut erteilt – unmittelbar vor der Schlachtung. Auch das Veterinäramt verhängte ein Zwangsgeld von 9.000 Euro. Trotzdem wurden die Tiere unter ITW-Label geschlachtet. Auch die Ausstallung wurde dokumentiert – von Tierwohl ist dabei nichts zu sehen. „Das Siegel ist wirkungslos: Die Menschen werden getäuscht, die Tiere leiden weiter“, so Peifer.
Auch im Betrieb in Storkow (Landkreis Oder-Spree) wurde Tierquälerei dokumentiert. In den dortigen zwölf Stallungen bekommen die über 200.000 Masthühner überhaupt kein Tageslicht. Sie stehen dicht gedrängt, ohne Beschäftigungsmaterial oder Strukturelemente. Verschmutzte Böden und schlechte Luftqualität verschärfen die Situation. Obwohl die letzte Kontrolle der „Initiative Tierwohl“ im Mai 2025 angeblich ohne Beanstandung blieb, zeigen die ANINOVA vorliegenden Bilder aus Ende Juni 2025 massive Verstöße: kranken Tieren wird nicht geholfen, Kontrollgänge finden offenbar nicht regelmäßig statt. Besonders brisant: Der Betrieb liegt direkt neben dem riesigen Plukon-Schlachthof in Storkow, zudem ist Plukon laut Handelsregisterauszug auch an dem Betrieb selbst beteiligt. ANINOVA ist nicht bekannt, ob dies immer noch der Fall ist.
Im Betrieb in Mollnitz (Landkreis Prignitz) zeigt sich ein ähnliches Bild. Auch aus dieser Hähnchenmastanlage liegt ANINOVA aktuelles Bildmaterial aus Ende August 2025 vor. Diese Mastanlage trägt ebenfalls das Siegel der „Initative Tierwohl“. Trotzdem dokumentieren die Aufnahmen massive Missstände: kranke Tiere ohne ausreichende Versorgung, tote Tiere im Stall, verschmutzte und verkotete Einstreu. In beiden Hallen war jeweils eine komplette Tränkelinie ausgefallen. Futtertröge waren mit trockenem Kot gefüllt, was auf mangelnde Reinigung und Hygiene hindeutet. Besonders gravierend: An mehreren Stellen ist das Mauerwerk beschädigt und droht einzustürzen – eine akute Gefahr für die Tiere. Zudem werden fehlende Kontrollgänge dokumentiert. Die Aufnahmen von versteckten Kameras zeigen, dass eine Mitarbeitende die Tür nur einmal kurz öffnet und dann wieder schließt. Eine „Inaugenscheinnahme aller Tiere“, wie es das Gesetz vorsieht, erfolgt im dokumentierten Zeitraum nicht.
Alle drei Mastanlagen beliefern den Schlachtkonzern Plukon. Plukon betreibt in Deutschland mehrere große Schlachthöfe, darunter einen in Storkow, Brandenburg. Ein erheblicher Teil der bei Plukon geschlachteten Tiere wird an KFC geliefert. KFC wirbt weltweit mit Tierwohl-Versprechen, verarbeitet nach eigenen Angaben jedoch rund eine Milliarde Hühner pro Jahr. Hinzu kommt: KFC selbst hat bereits eingeräumt, die Vorgaben des sogenannten Better Chicken Commitment (BCC) bis 2026 nicht vollständig umsetzen zu können. Besonders die Umstellung auf langsam wachsende Rassen gilt als kaum erreichbar. Das BCC ist ein Branchenstandard, der u. a. langsam wachsende Rassen, mehr Platz, Tageslicht und Beschäftigungsmaterial für Hühner vorsieht. KFC hat sich daran beteiligt.
„Plukon und KFC tragen direkte Verantwortung für dieses System. Solange Unternehmen von diesem Leid profitieren, wird sich nichts ändern“, so Peifer. „Wer wirklich etwas gegen Tierleid tun will, sollte sich vegan ernähren.“
Weitere Informationen hier.
Bildmaterial aus den Stallungen kann honorarfrei angefordert werden.
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